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Formel-1-Kalender fix: Das sind die Termine für 2019

Die Formel 1 macht im kommenden Jahr wie erwartet am 28. Juli auf dem Hockenheimring Station. Das geht aus dem finalen Rennkalender für 2019 hervor, den der Automobil-Weltverband FIA im Anschluss an seine Weltrats-Sitzung am Freitag in Paris veröffentlichte.

Die 21 Rennen umfassende Saison beginnt am 17. März wie in den vergangenen Jahren in Australien, der Weltmeister wird spätestens beim Finale am 1. Dezember in Abu Dhabi gekrönt.

Das 1000. Rennen in der Formel-1-Geschichte wird am 14. April in China stattfinden. 

Der Kalender für die Formel-1-Saison 2019 im Überblick:

17. März: Australien
31. März: Bahrain
14. April: China
28. April: Aserbaidschan
12. Mai: Spanien
26. Mai: Monaco
9. Juni: Kanada
23. Juni: Frankreich
30. Juni: Österreich
14. Juli: Großbritannien
28. Juli: Deutschland
4. August: Ungarn
1. September: Belgien
8. September: Italien
22. September: Singapur
29. September: Russland
13. Oktober: Japan
27. Oktober: Mexiko
3. November: USA
17. November: Brasilien
1. Dezember: Abu Dhabi

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Fahrerkarussell: Besiegelt Williams das Aus eines Juwels?

Das Fahrerkarussell der Formel 1 zum Durchklicken:

Williams besetzt ein Cockpit im neuen Jahr mit dem Briten George Russell. Das könnte für einen aktuellen Formel-1-Piloten böse Folgen haben.

Haas gibt bekannt, welche beiden Fahrer 2019 in ihren Autos sitzen. Toro Rosso holt währenddessen einen bereits Aussortierten zurück. Für das zweite Cockpit soll unter anderem Pascal Wehrlein im Gespräch sein.

Sicher ist die Zukunft der Mercedes-Fahrer Lewis Hamilton und Valtteri Bottas. Auch andere Teams haben in den letzten Tagen und Wochen Nägel mit Köpfen gemacht – doch fünf Cockpits sind noch zu vergeben. 

SPORT1 zeigt das Fahrerkarussell der Formel 1.

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Briatore: "Niemand war von Schumacher überzeugt"

Michael Schumacher ist mit sieben WM-Titel der erfolgreichste Formel-1-Pilot aller Zeiten. Zu verdanken hat es der mittlerweile 49-Jährige der Hartnäckigkeit seines Entdeckers Flavio Briatore – denn fast wäre aus der unglaublichen Karriere nichts geworden.

Im Podcast “Beyond Victory” von Ex-Weltmeister Nico Rosberg verrät der Italiener, dass die Verpflichtung Schumachers im Jahr 1991 von großen Widerständen begleitet war.

Niemand war von Schumacher überzeugt

“Niemand war von Michael überzeugt. Er ist nicht gut, er ist zu jung, er ist dies und das”, erklärte Briatore, der damals Teamchef von Benetton war – und, dass er viel Überzeugungsarbeit leisten musste: “Aber ich war mir so sicher, dass jeder gesagt hat: “Ja, dann nimm ihn halt unter Vertrag!”

Und Schumacher musste wohl nicht lange überlegen. “Ich habe ihm den Vertrag geschickt und noch um drei oder vier Uhr morgens haben wir unterschrieben”, erinnert sich Briatore. Dass Briatore mit dem damals unerfahrenen Schumacher das richtige Näschen bewies, wurde schnell offensichtlich. 1994 und 1995 gewann Schumacher seine ersten beiden WM-Titel für Benetton.

Briatore verrät Schumachers Geheimnis

Wieso Schumacher besser als andere Fahrer war, liegt für Briatore auf der Hand. Er war im Umgang mit dem Team einfach anders als die anderen Fahrer: “Michael hat sich niemals beschwert. Wenn es ein Problem mit dem Auto gab, hat er versucht, es zu lösen. Andere Fahrer hätten einfach gesagt, das Auto ist scheiße.”

Briatore kritisiert Vettel

Kein gutes lässt der 68-Jährige an der Fahrweise von Sebastian Vettel. “Ich denke, er hat viele Fehler gemacht in diesem Jahr. Der Italiener weiter: “Man muss ihm erklären, dass ein Rennen 53 Runden, nicht nur eine Runde. Du musst nicht jedes Rennen gewinnen, um Weltmeister zu werden, du musst punkten. Vettel gewinnt keine Titel, er fährt um Rennsiege, und so funktioniert es nicht.”

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Hamilton fordert mehr Respekt für Vettel

Lewis Hamilton hat Sebastian Vettel gegen die harte Kritik an dessen Person nach dem Japan-Grand-Prix verteidigt. “Ich finde, die Medien müssen mehr Respekt für Sebastian zeigen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie hart das, was wir tun, auf diesem Niveau ist”, erklärte der Mercedes-Pilot bei Instagram.

Vettel war vor allem wegen seines Manövers gegen Red-Bull-Pilot Max Verstappen in die Kritik geraten. Der Ferrari-Pilot kollidierte beim Überholversuch mit Verstappen und fiel ans Ende des Feldes zurück.

Für Vettel war der Niederländer Schuld am Crash. “Er (Verstappen, Anm. d. Red.) hat mich gesehen und seine Linie verteidigt, aber innen war Platz. Doch dann hat er mir keinen Platz gelassen. Er hat sich damit selbst geschadet. Dass er weitergefahren ist, ist vielleicht nicht richtig, aber dass ich derjenige bin, der sich dreht, ist nicht verdient”, sagte der Heppenheimer nach dem Rennen bei RTL.

Vettel hat kaum noch WM-Chancen

Am Ende belegte Vettel Rang sechs und hat damit schon fast alle WM-Chancen eingebüßt. Der Rückstand auf Weltmeister Hamilton beträgt vier Rennen vor dem Ende der Saison 67 Punkte. (Service: Die Fahrerwertung)

Für die internationale Presse war Vettels Fehler ein gefundenes Fressen. Laut Telegraph macht der Deutsche “immer wieder Fehler”, der Corriere dello Sport schrieb gar von einer “Existenzkrise”.

“Wir sind alle Menschen und machen Fehler. Doch es zählt, wie wir mit ihnen umgehen”, verteidigte Hamilton seinen Rivalen.

Der Brite kann beim nächsten Rennen in den USA bereits den Titel klar machen. Er benötigt dazu einen Sieg, Vettel dürfte dabei höchstens auf Rang drei landen.

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Ranking: Das sind die größten Formel-1-Piloten aller Zeiten

Die größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten zum Durchklicken

Seit knapp 70 Jahren elektrisiert die Formel 1 ihre Fans. Helden werden geboren, Rekorde gebrochen, Mut und Risiko belohnt.

33 Fahrer konnten bereits einen WM-Titel einfahren, nur die größten unter ihnen schaffen es aber in das SPORT1-Ranking.

Mit Michael Schumacher, Ayrton Senna oder Alain Prost sind natürlich zahlreiche Legenden vertreten – neben Lewis Hamilton und Sebastian Vettel aber auch noch zwei weitere aktuelle Fahrer.

SPORT1 wirft einen Blick zurück in die Geschichte der Königsklasse des Automobilsports und präsentiert das Ranking der größten Fahrer aller Zeiten.

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Ferrari und Vettel nach Pannen-Serie am Scheidepunkt

Die Kohl-Kolumne zum Durchklicken:

Weltmeister Lewis Hamilton darf sich auch beim Rennen im japanischen Suzuka über einen Sieg freuen. Mit 67 Punkten Vorsprung führt er die WM-Wertung an. Bei Sebastian Vettel herrscht dagegen Ernüchterung. 

Bereits im Qualifying patzt die Scuderia bei der Reifenwahl massiv, im Rennen kracht es dann zwischen dem Deutschen und Red-Bull-Pilot Max Verstappen. 

SPORT1-Kolumnist Peter Kohl sieht die Scuderia am Scheidepunkt.

Die Tops und Flops des Japan-Grand-Prix.

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"Ein schwächelnder Pilot, der nichts aus seinen Fehlern lernt"

Die Entscheidung im Kampf um den WM-Titel dürfte nach dem Formel-1-Rennen in Japan wohl endgültig gefallen sein. Nach einem schlechten neunten Platz im Qualifying lief es für den Ferrari-Piloten auch im Rennen suboptimal.

Nachdem er zunächst viele Plätze gut gemacht hatte, kollidierte der Deutsche mit Max Verstappen und fiel an das Ende des Feldes zurück. Mit Platz sechs am Ende beträgt der Rückstand auf Mercedes-Pilot Lewis Hamilton vier Rennen vor dem Ende der Saison 67 Punkte. (Service: Die Fahrerwertung)

Für die internationale Presse Grund genug, die Scuderia und Vettel zu zerreißen. Laut Telegraph macht der Deutsche “immer wieder Fehler”, der Corriere dello Sport spricht gar von einer “Existenzkrise”.

Für Fast-Weltmeister Lewis Hamilton haben die Gazetten dagegen nur Lob übrig.

SPORT1 fasst die Pressestimmen zum Japan-Grand-Prix zusammen.

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: “Ferrari in Trümmern. Strategen, die Fehler machen, ein schwächlicher Pilot, der aus seinen Fehlern nichts lernt, ein Teamchef, der die Mannschaft angreift, ein Auto unter Druck: Vor Monza konnte man sich einen derartigen Zusammenbruch Ferraris kaum vorstellen. Doch er hat sich verwirklicht, und es tut weh. Vor allem den Tifosi, die seit elf Jahren auf einen WM-Sieg warten und sich weiter gedulden müssen.”

La Stampa: “Vielleicht ist es Pech – doch es ist auch eine Tatsache, dass Sebastian Vettel nichts mehr richtig macht. Schon am Samstag war er ungenau, dann hat er sein Rennen gegen Verstappen selber ruiniert.”

“Vettel in einer tiefen Existenzkrise”

Corriere dello Sport: “Ferrari ist in Japan nur ein fahler Schatten des Teams, das uns bis Monza hatte träumen lassen. Die Enttäuschung ist umso größer, weil die Ursachen dieses Zusammenbruchs unbegreiflich sind. Das Problem kann nur das Team und seine Piloten sein. Sebastian Vettel steckt in einer tiefen Existenzkrise. Er ist auf der verzweifelten Suche nach einer Revanche, mit der er seine Würde als vierfacher Weltmeister zurückfinden kann.”

Tuttosport: “Vettel-Flop in Japan, der WM-Titel ist jetzt praktisch schon in Hamiltons Händen. Sein neunter Sieg in dieser Meisterschaft ist für ihn ein Spaziergang. Bald wird er Fangios Rekord brechen, ein durchaus verdientes Resultat.”

Corriere della Sera: “Ferrari gespalten, Vettel konfus. Der Fahrer hat seine Sammlung mit einem weiteren Horror-Fehler bereichert und somit einen fantastischen Start vernichtet. Diese Fehler sind Ausdruck der tiefen Unruhe des viermaligen Weltmeisters, der eine tiefe Vertrauenskrise erlebt. Der Deutsche hat unzählige Punkte verschwendet.”

La Repubblica: ”Hamilton greift nach Fangios Rekord. Gescheiterte Saison für Ferrari. Vettel hat den schlechtesten Moment gewählt, um sich zu verlieren. Ferrari zerbricht unter der Kritik des Teamchefs Maurizio Arrivabene gegen seine eigenen Leute.” 

“Hamilton kann den Sekt kaltstellen”

ENGLAND

Daily Mail: ”Hamilton fährt in einer eigenen Liga. Seine totale Überlegenheit wird darin deutlich, dass Vettel in diesen Tagen nur noch wie ein selbstzerstörerischer, übereifriger Spieler wirkt. Er hat Hamilton den WM-Titel praktisch in Geschenkpapier gewickelt und vor die Füße gelegt. Vettels Manöver gegen Verstappen war dumm, da muss man ehrlich sein.”

The Guardian: ”Suzuka bringt den entscheidenden Sieg im Titelrennen. Hamilton war nie in Gefahr, für Vettel schloss sich der Vorhang nach einem schmerzhaften Theater. Er macht immer wieder Fehler, und Japan war da keine Ausnahme.”

The Telegraph: ”Das Rennen wurde für Vettel zum Desaster, als er ein übereifriges und unrealistisches Manöver startete. Seine Titelhoffnungen gingen in Rauch auf. Aus dieser Aktion sprach Verzweiflung, es war schon sein siebter Fehler in einer immer zielloser wirkenden Saison des Deutschen.”

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SPANIEN

Marca: “Note 1 für Hamilton. Er ist virtueller Weltmeister und kann langsam den Sekt kaltstellen.”

As: “Hamilton sitzt mit Fangio am Tisch. Die grenzenlose Aggressivität Verstappens zerstörte Vettels Rennen, er schmiss den Deutschen von der Fahrbahn.”

Verstappen-Manöver: Vettel wird nachdenken

El Mundo Deportivo: “Hamilton hat den WM-Titel in Austin vor der Flinte, in Japan hatte er keine Rivalen. Vettel verabschiedet sich fast definitiv vom Titel, man muss ihm hoch anrechnen, dass er nie das Handtuch geschmissen hat.

FRANKREICH

L’Equipe: “Auch wenn Vettel behauptet, er bereue sein Manöver gegen Verstappen nicht – er wird mit Sicherheit ziemlich lange darüber nachdenken. Vom Titel hat er sich jetzt wohl verabschiedet. Hamilton ist seit zweieinhalb Monaten mit einer solchen Dynamik unterwegs, dass man davon ausgehen muss, dass er sich schon in Austin den Titel sichert.”
   
SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: “Das dürfte es dann gewesen sein. Die letzten Zweifel sind nun wohl beseitigt, dass der Formel-1-Weltmeister auch in diesem Jahr Lewis Hamilton heißen wird. Alle ziehen bei Mercedes acht Jahre nach dem Wiedereinstieg in die Formel 1 am selben Strick, das Team ist eine verschworene Einheit. Die Symbiose Hamilton/Mercedes blieb für die Konkurrenz ein weiteres Mal unerreicht.”

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