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Klassiker für Vettel: Aston Martin lüftet das Geheimnis

Nach sechs Jahren Ferrari startet Sebastian Vettel mit Aston Martin ein neues Kapitel seiner Formel-1-Karriere. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der 33-Jährige ist beim Restart in grün, wie der im British Racing Green gehaltene Bolide AMR21 heißt, motiviert bis in die Haarspitzen – trotz Kurzhaar-Frisur.

Kein Wunder: Vettel hat guten Grund zur Annahme, dass es nach WM-Rang 13 in der Vorsaison in diesem Jahr wieder aufwärts gehen wird.

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Noch ist er zwar keine Runde im Aston Martin-Mercedes AMR21 gefahren. 

Doch seine Zielsetzung ist klar: “Letztes Jahr ist das Team auf Platz vier gelandet, ich denke der dritte Platz war drin. Daher streben wir die Top-3 der Konstrukteurswertung an. Die Favoritenrolle gehört Mercedes, danach kommt Red Bull und dahinter wird alles sehr eng. Ich erwarte und hoffe, dass wir näher dran sind an der Spitze als am Mittelfeld.” 

Vettel: Vorstellung seines neuen Aston Martin

Am Rande der virtuellen Vorstellung seines neuen Dienstfahrzeugs dreieinhalb Wochen vor dem Saisonstart wurde zumindest deutlich: Der AMR21 sollte ihm dabei deutlich näher kommen als die zickige Ferrari-Diva aus dem Vorjahr. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen)

“Sebastian hat einen bestimmten Fahrstil, aber der ist bei weitem nicht so extrem wie der von Sergio Perez, den er ersetzt”, beschreibt Aston Martin-Technikchef Andy Green. “Wir haben jedenfalls die Werkszeuge, um das Auto an seinen Fahrstil anzupassen und haben daran auch schon in den letzten Monaten gearbeitet. Seb scheint glücklich damit zu sein.”

Der Brite lobt Vettel in den höchsten Tönen: “Seb ist unglaublich relaxed, hat sich super ins Team integriert. Er befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Wenn wir nicht das Beste aus ihm herausholen können, ist es nicht sein Fehler.”

Das sagt Teamchef Szafnauer über Vettel

Teamchef Otmar Szafnauer glaubt, dass ein wenig Zuwendung schon reicht, um Vettels wahres Ich rauszukitzeln.

Er will den “alten” Sebastian zurückbringen, in dem er “einen Arm um seine Schulter” legt.

“Ich habe immer gesagt, dass man mit 33 Jahren nicht vergisst, wie man ein Formel-1-Auto schnell fahren kann”, sagt Szafnauer. “Es muss an anderen Dingen liegen. Und wir arbeiten unermüdlich daran, dass solche Dinge bei uns nicht auftreten.”

Auch der Ex-Champion wirkt wie ausgewechselt im Vergleich zu seinen letzten beiden Ferrari-Jahren. Die Motivation ist zurück und auch das Selbstvertrauen. (NEWS: Alles zur Formel 1)

Vettel gespannt auf Mercedes-Motor

“Die Fähigkeit WM-Titel zu holen, steckt schon noch in mir”, betont er. “Es ist auch keine Frage des Alters. Ich spüre, dass ich noch einige gute Jahre vor mir habe. Aber wir stehen noch ganz am Anfang einer längeren Reise. Aston Martin ist für mich ein Langzeitprojekt.”

Erstmals kommt Vettel 2021 zudem in den Genuss des rund 1000 PS starken 1,6-Liter-V6-Turbohybridmotors von Mercedes.

“Ich bin gespannt auf die Art und Weise, wie der Mercedes-Motor funktioniert, atmet und betrieben wird”, erklärte der viermalige Weltmeister auf Nachfrage von SPORT1.

Und fügte an: “Was die Leistung angeht, hat man ja die letzten Jahre nur Gutes gehört, da bin ich gespannt. Ein Vergleich zum Vorjahr ist natürlich schwer, weil ich von einem Jahr aufs andere lange nicht mehr im Auto saß, aber: Wenn der Motor wirklich so gut ist, dann wird man das auch merken.”

Aston Martin erinnert Vettel an Red Bull

Der Heppenheimer weiß, dass Aston Martin eine große Zukunft in der Formel 1 haben kann.

“Das Team hat enorme Stärken darin, effizient zu arbeiten. In der Vergangenheit gab es nie genug Geld, aber dieses Jahr ist das erste in der Geschichte des Teams, in dem sich die Vorzeichen ein bisschen geändert haben. Erstens aufgrund der eigenen Möglichkeiten durch Aston Martin”, so Vettel.

Und “zweitens aufgrund der Tatsache, dass sich die Formel 1 in Hinsicht Budgetobergrenze (145 Millionen Dollar; d. Red.) derzeit wandelt. Das Team ist in den letzten Jahren gewachsen, andere müssen Stellen abbauen.”

Der Hesse vergleicht sein neues Team sogar mit seinem Weltmeister-Rennstall Red Bull, wo er 2009 anfing und anschließend viermal Weltmeister wurde: „Red Bull war 2008 und 2009 auch in der Aufbauphase. Das ist in der Hinsicht also vergleichbar.”

Vettel und die Erinnerungen an James Bond

Fest steht: Vettel ist sichtlich stolz für Aston Martin zu fahren – die legendäre James-Bond-Marke. “Es ist eine tolle Geschichte. Jeder kennt die Filme. Ich habe auch alle gesehen, nicht an alle kann ich mich erinnern, manche habe ich doppelt geschaut. Es gehört so ein bisschen dazu, das ist Kult und es ist cool, dass das Teil des Teams ist.“

Natürlich hat der Formel-1-Star – das versteht sich für einen Analytiker wie Vettel von selbst – auch die bisherigen Präsentationen verfolgt. Sein Fazit: “Unser Auto ist bisher am schönsten.”

Vettel ist also schon ganz verliebt in sein neues Auto. Einen Namen hat es bislang übrigens noch nicht…

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Busen-Grapscher: Mazepin gesteht Fehler ein, aber …

Es war ein Mega-Aufreger, als Nikita Mazepin Ende des vergangenen Jahres auf Instagram ein Video postete, das ihn während einer sexuellen Belästigung zeigte.

Der künftige Formel-1-Fahrer des Teams Haas hatte vom Beifahrersitz eines Sportwagens dem auf der Rückbank sitzenden Model Andrea d’Ival ungeniert an den Busen gegrapscht – woraufhin die Venezolanerin, der zuvor ihr Kleid verrutscht war, Mazepins Hand abwehrte und ihm den Mittelfinger zeigte. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen)

Es folgte ein Shitstorm (obwohl der F1-Neuling das Video zügig löschte) und zudem eine Debatte, ob Mazepin überhaupt geeignet sei, in der Königsklasse des Motorsports zu fahren – inklusive einer entsprechenden Petition gegen den Russen.

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Auch Neu-Arbeitgeber Haas verurteilte den Vorfall, versuchte die Wogen um den Teamkollegen von Mick Schumacher aber zu glätten, indem sich der Rennstall darauf berief, den Konflikt intern geregelt zu haben.

Nun hat Mazepin erstmals selbst Stellung zu dem Eklat bezogen. ”Zunächst einmal ist es mir wichtig, zu sagen, dass ich mich inkorrekt verhalten habe”, sagte der 22-Jährige bei ESPN. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Mazepin spricht über Grapsch-Eklat

Der Moskauer gab sich reumütig: “Ich übernehme dafür die volle Verantwortung. Ich bin nicht stolz darauf, was ich getan habe. Aber ich habe eine wichtige Lektion gelernt, um im Leben vorwärts zu kommen.” (NEWS: Alles zur Formel 1)

Dass Mazepin aus der ganzen Angelegenheit sogar etwas Positives ziehen mag, klingt dennoch bizarr und wirft womöglich ein Schlaglicht auf dessen Weltbild: “Ich weiß jetzt, wie man mit einer solchen Situation klüger umgeht. Immerhin das ist bei der ganzen Sache herausgekommen. Ich kann sagen, dass ich über diese Dinge jetzt viel mehr weiß als vorher.”

Es stellt sich die Frage, ob dem Sohn des Chemie-Magnaten und Milliardärs Dmitry Mazepin zuvor womöglich nicht bewusst war, dass man Frauen nicht ungefragt begrapscht. Es gebe “also auch ein bisschen Positives”, fügte Mazepin junior an.

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Wie auch immer: Der Moskauer meinte auch, dass “jene Menschen, die mich seit vielen Jahren begleiten, genau wissen, wer ich bin. Ich werde weiterhin mir selbst treu bleiben. Ich hatte schon viele Höhen und Tiefen, das gehört zum Leben.”

Mazepin will “falschen Eindruck” widerlegen

Mazepin will nun “meine Antworten auf der Rennstrecke geben. Ich glaube an meine Fähigkeiten als Racer. Und ich freue mich darauf, jenen Menschen, die mich nicht mögen, zu zeigen, dass ihr Eindruck von mir falsch ist.”

Dass der bestehende Eindruck durchaus sein wahres Wesen abzubilden vermag, hatte übrigens Model Andrea d’Ival erklärt, die nach dem Skandal auf ihrem Instagram-Account klarstellte: “Weibliche Körper sind nicht dafür da, männlichen Gedanken Rechnung zu tragen…und Handlungen auch nicht.”

In einem weiteren Post ergänzte das Model vielsagend: “Hört auf, Mädchen zu erklären, wie sie sich zu kleiden haben. Lehrt Männer, wie man Frauen respektiert.”

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"… damit sie die Idee nicht klauen" – davor hat Mercedes Angst

Die Heimlichtuerei hat wieder Hochkonjunktur in der Formel 1: (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen)

Erst wurde Red Bull vorgeworfen, zu wenig Fotos und Filmaufnahmen vom neuen RB16B und dessen Jungfernfahrt veröffentlicht zu haben, nun gibt Mercedes offen zu: Wir verstecken unseren Unterboden noch vor der Konkurrenz!

Technikchef James Allison überraschte dabei im Livestream von der Präsentation des Mercedes AMG F1 W12 E Performance: ”Im Bereich des Unterbodens, wo die Regeländerungen uns Abtrieb klauen soll, haben wir eine aerodynamische Idee, die wir aber der Welt und damit der Konkurrenz noch nicht zeigen wollen, damit sie die Idee nicht einfach klauen.”

Hintergrund: Das Weltmeisterteam der vergangenen sieben Jahre hat Angst, durch das neue Reglement eingebremst zu werden.

Fest steht: Mercedes muss 2021 aus weniger mehr machen. Denn der Dauerabonnent auf den WM-Titel wird vom neuen Reglement für die Überlegenheit der vergangenen Jahre bestraft. Seit diesem Jahr gilt ein Entwicklungs-Handicap.

Entwicklungs-Handicap: Mercedes muss aus weniger mehr machen

Je besser ein Team in der Konstrukteurs-WM, desto weniger Windkanalzeit bekommt es. Mercedes hat 2021 nur 360 Windkanalstunden, Williams dagegen 450, also 90 mehr. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Dazu kommt: 2021 dürfen die Mannschaften nur 145 Millionen Euro ausgeben. Das gilt zwar für alle Teams, aber weil Ferrari und Mercedes mit einem Budget von über 400 Millionen Euro bisher am meisten Geld verprasst haben, müssen sie auch am meisten sparen.

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Das heißt auch: Prozesse und Arbeitsabläufe müssen verschlankt werden. (NEWS: Alles zur Formel 1)

Dazu kommen zwar wenige, aber dafür einschneidende neue Technikregeln.

Mercedes könnte Technik-Regel schwerer treffen als Red Bull

Das Reglement schreibt vier Änderungen vor, durch die der Anpressdruck um zehn Prozent verringert werden soll: Die Schlitze am Unterboden verschwinden, die vertikalen Strömungsrichter im selben Bereich werden um vier Zentimeter gestutzt, die hintere Bremsbelüftung um vier Zentimeter schmaler. 

Die größte Änderung indes wird ein dreieckiger Einschnitt des Unterbodens vor der hinteren Radaufhängung. Diese neue Technik-Regel könnte Mercedes schwerer treffen als Jäger Red Bull.

Teamchef Toto Wolff verriet: “Mit einem weniger angestellten Auto hat dieses Rausschneiden des Unterbodens einen größeren Effekt als für Autos, die mit viel Anstellwinkel arbeiten.”

Mercedes fährt mit dem Heck traditionell tiefer als Red Bull, stellt das Auto also von vorne nach hinten weniger stark an. Wolff erklärte zur Heimlichtuerei nicht ganz ernst gemeint: “Wir haben natürlich einen Supertrick darunter versteckt, sonst hätten wir es ja gezeigt.“

Und fügte er an: “Es sind einfach zehn Tage bis zum ersten Test. Das bedeutet, dass die Konkurrenz die Möglichkeit hätte, sich das anzuschauen, zu berechnen und zum zweiten, dritten Rennen mit einem Update an der Strecke erscheinen zu können. Zehn Tage sind einfach zu lange, als dass wir es uns leisten wollen, zu früh exhibitionistisch zu sein.”

Am 28. März wird Unterboden-Geheimnis gelüftet

Den neuen Unterboden bekommen Fans und Gegner nun also frühestens beim Test in Bahrain zu sehen (12. bis 14. März).

Und Gegner Red Bull? Die Österreicher wollen im Gegensatz zu Mercedes nicht in die Täuschen, Tricksen und Tarnen-Kiste gegriffen haben.

Red Bull-Sportchef Helmut Marko erklärt bei SPORT1: “Die Zeit war einfach nur ein bisschen knapp, um Fotoshootings zu machen. Fahren war uns wichtiger als fotografieren. Wir haben nichts Geheimnisvolles am Auto.”

Er ergänzte: “Keine sechs Räder, auch keinen Ventilator im Heck. Das Auto ist es eine konsequente Weiterentwicklung des Vorjahrsmodells. Das Ziel ist, von Anfang an um Siege mitfahren zu können. Bei den ersten Tests in Bahrain werden wir alle Teile am Auto fahren, die auch beim Saisondebüt eingesetzt werden.”

Spätestens beim Saisonstart am 28. März in Bahrain wird auch Mercedes das Geheimnis des Unterbodens lüften müssen.

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Schumacher-Team schenkt Saison jetzt schon ab

Noch hat die neue Formel-1-Saison nicht einmal begonnen, da muss Mick Schumacher bereits den ersten Rückschlag verkraften.

Wie Haas-Teamchef Günther Steiner erklärte, werde der US-amerikanische Rennstall das Auto des F1-Neulings im Laufe der Saison nicht weiterentwickeln.

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“Wir haben aufgehört, an diesem Auto zu arbeiten”, sagte Steiner Motorsport-Total.

Schumacher-Boss: Keine Upgrades geplant

Sollten bei den Tests in Bahrain in der kommenden Woche Dinge nicht funktionieren, werde man diese selbstverständlich beheben, so der 55-jährige Südtiroler, “aber momentan ist nicht geplant, Upgrades oder irgendetwas zu bringen.”

Man werde sich ab sofort schon auf die kommende Saison fokussieren – und das Jahr 2021 abschenken. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Was auf den ersten Blick verwundert, ist bei genauerer Betrachtung gar nicht so ungewöhnlich. Schließlich sind Upgrades an den Autos in diesem Jahr ohnehin nur begrenzt möglich, weil die Entwicklung teilweise eingefroren wurde.

Außerdem habe man sich im Team bewusst dafür entschieden, den Reset-Knopf zu drücken und mit zwei Rookies einen neuen, langfristigen Anlauf zu nehmen. Neben dem Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher steht der junge Russe Nikita Mazepin bei Haas unter Vertrag.

Steiner erklärt Fahrer-Tausch bei Haas

“Wir haben uns gedacht: Wenn wir die Fahrer tauschen wollen, dann sollten wir es jetzt tun”, erklärte Steiner. Weil man 2021 sowieso als Übergangsjahr sehe, sei jetzt der perfekte Zeitpunkt gewesen, auch auf der Fahrerseite einen Schnitt zu machen.

Insofern könnte es auch ein Vorteil für Schumacher sein, von Beginn an bei der Entwicklung seines Renners für das kommende Jahr dabei zu sein.

Dieser Plan steht auch nicht im Widerspruch zu dem, was Steiner jüngst zu SPORT1 sagte. ”Ich werde ihn schützen, wenn es darauf ankommt. Denn ich bin überzeugt, dass er Erfolg haben wird. Man muss ihm nur die entsprechende Zeit zugestehen”, betonte er.

So wie es derzeit aussieht, bekommt Schumacher junior nun sogar ein ganzes Jahr Zeit, um sich ohne großen Erfolgsdruck an die Formel 1 zu gewöhnen.

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Formel 1 lehnt Impfangebot aus Bahrain ab

Die Formel 1 hat ein Angebot des Königreichs Bahrain abgelehnt, alle Mitarbeiter der Motorsport-Königsklasse auf freiwilliger Basis gegen das Coronavirus zu impfen, die an den Vorsaisontests (12. bis 14. März) und dem Auftaktrennen am 28. März teilnehmen. Der Golfstaat hatte zuvor erklärt, dieser Schritt sei Teil seines Impfprogramms, welches er derzeit auf Veranstaltungen im Land ausweite. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

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Ein Sprecher der Formel 1 teilte der BBC mit, dass der Sport “keine Pläne” habe, sich als Gruppe impfen zu lassen, “bevor die Impfstoffe im britischen Gesundheitssystem verfügbar sind”. Es wird erwartet, dass die Formel-1-Teams in gleicher Weise auf das Angebot reagieren, die Rennserie und acht der zehn Rennställe haben ihren Sitz oder zumindest eine Niederlassung in Großbritannien.

Formel 1 will sich nicht vordrängeln

In einem Statement des Bahrain International Circuit vom Sonntag hieß es: “Aufgrund des Zeitplans der diesjährigen Formel-1-Veranstaltung, einschließlich der Tests, wird die überwiegende Mehrheit der Teilnehmer für einen Zeitraum von drei Wochen in Bahrain anwesend sein. Dies bietet die einmalige Gelegenheit, denjenigen, die diese Gelegenheit wahrnehmen möchten, einen zusätzlichen Schutz in Form einer Impfung zu bieten.”

Bei der angebotenen Impfung handelt es sich um den Impfstoff von Pfizer-BioNTech, dessen zwei Dosen laut Bahrain im Abstand von 21 Tagen verabreicht werden sollen. 

Der neue Formel-1-Chef Stefano Domenicali hatte Anfang Februar erklärt: “Die Priorität liegt bei den Schwächsten. Wir wollen uns bei der Impfung nicht vordrängeln.”

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"Falsch interpretiert!" Schumacher wehrt sich gegen Kritik

Nachdem auf Social Media Kritik auf ihn eingeprasselt war, setzt sich Formel-1-Fahrer Mick Schumacher nun zur Wehr.

“Ich wurde kürzlich nach einem Interview bezüglich einer Frage falsch interpretiert, in der es um politischen Aktivismus ging. Nur um eines klarzustellen: Ich bin gegen jede Form von Ungerechtigkeit und Ungleichheit und unterstütze den Kampf gegen Rassismus”, schrieb der Haas-Rookie auf Twitter. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Was war passiert?

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Schumacher hält sich bedeckt: “Kein Kommentar”

Die italienische Tageszeitung La Stampa hatte Mick Schumacher nach seiner Meinung in einem Interview zu Lewis Hamiltons Engagement gegen Rassismus und für mehr Nachhaltigkeit gefragt. Der Formel-2-Champion zog es bei dem Thema vor, nicht zu antworten und entgegnete “Kein Kommentar”.

Es folgte Kritik, dass diese Zurückhaltung bei dem Thema nicht ausreicht – so viel, dass Schumacher sich zu einer Klarstellung zu seiner Haltung veranlasst sah (Rennkalender der Formel 1 2021).

Diskussionen auch noch nach Klarstellung

Schumacher bestreitet ab dem 28. März in Bahrain sein erstes Rennen in der Königsklasse. Schon jetzt bekommt er zu spüren, dass inzwischen alles, was er sagt, unter einem noch größeren Brennglas steht, gerade auch in den sozialen Medien.

Auch unter Schumachers Klarstellung wird noch kontrovers diskutiert. “War es denn so schwer, das zu sagen, als dir die Frage gestellt wurde”, heißt es in einer Antwort. Ein anderer Nutzer ärgert sich: “Er ist noch keine Meile gefahren und schon zerreißen sich die Leute das Maul über ihn.”

Irgendwo dazwischen pendelt der Einwurf: “Verrückt, dass du so was sagen musst. Aber wohl weise, es zu tun.”

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Vettels Erbe macht Ferrari Dampf

Ferrari ist das älteste Team der Formel 1 – und das emotionalste.

Das zeigte einmal mehr der Teamlaunch, den die Scuderia vor der eigentlichen Autopräsentation am Freitag in Maranello veranstaltete. Dabei ging es auch darum, Sebastian Vettels Nachfolger Carlos Sainz offiziell in Empfang zu nehmen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der 26-jährige Spanier präsentierte sich erstmals in einer Pressekonferenz in roter Teamkleidung – und schwärmte von seinem neuen Arbeitgeber.

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Sainz schwärmt von Ferrari: “Nichts Vergleichbares”

“Als ich zehn Jahre alt war, reiste mein Vater (Ex-Rallye-Champion Carlos Sainz, Anm. d. Red.) mit mir nach Barcelona und wir hatten die Möglichkeit, die Ferrari-Box zu besuchen und Michael Schumacher zu treffen. Auch als Junge spürte ich sofort: In dieser Box herrscht eine ganz besondere Atmosphäre, es gibt bis heute nichts Vergleichbares”, schwärmt er.

Jetzt ist Sainz selbst Teil der Scuderia. “Als ich das erste Mal meinen roten Overall angezogen habe, ging ein Kindheitstraum in Erfüllung”, sagt Sainz: “Rote Autos waren mir immer die liebsten, und auch mein erstes Go-Kart war rot.”

Auch wenn Sainz neben Charles Leclerc der Neuling im Team ist, ist er kein Rookie mehr. Seine Ziele formuliert er klar: “Schon als ich Kartfahrer war, habe ich mir zwei Ziele gesetzt: Ich will es bis in die Formel 1 schaffen – und dann will ich Weltmeister werden. Das erste Ziel habe ich erreicht. Nun arbeite ich mit Volldampf am zweiten. Ich will mithelfen, dass Ferrari wieder auf die Siegerstraße zurückkehrt – dort, wo Ferrari hingehört.”

Immerhin: Nach einer schlechten Saison 2020 mit zu wenig PS und zu viel Luftwiderstand macht Sainz “ein paar ermutigende Signale” aus, “aber wir wissen nicht, was die anderen machen. Ich bin zuversichtlich.”

Formel 1: Charles Leclerc beschwört Ferrari-Teamgeist

Gefühlte Nummer eins im Team bleibt zunächst aber Charles Leclerc, der den Teamgeist beschwört: “Hunderte von Menschen arbeiten Tag und Nacht dafür, dass Carlos und ich ein gutes Auto erhalten. Für mich ist das der beste Beweis dafür, dass Formel 1 letztlich ein Mannschaftssport ist, kein Einzelsport. Wir haben alle nur ein Ziel: wieder Rennen gewinnen.”

Dabei kann ein schneller Teamkollege nur helfen, betont Leclerc: “Ich sehe einen schnellen Stallgefährten nicht als lästige Hürde, sondern als zusätzlichen Ansporn, als weitere Möglichkeit, mich zu verbessern. Carlos will mich schlagen, ich will ihn schlagen, aber wir wissen beide: Wir ziehen an einem Strang, um Ferrari nach vorne zu bringen.”

Fest steht: Einen Stallkrieg soll es bei Ferrari nicht geben. Teamchef Mattia Binotto gibt die Losung aus, an die sich die beiden Stars hinter dem Lenkrad zu halten haben: “Das Team kommt zuerst. Charles und Carlos sollten erst gegeneinander fahren, wenn wir das schnellste Auto haben. Wir wollen mit Transparenz und Vertrauen zurück nach vorne kommen.”

In einem Punkt ist sich der Italiener sicher: “Das Auto wird besser sein als 2020.” Nach der enttäuschenden Vorsaison ist das auch nicht allzu schwer. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Neue Wendung nach brisanter Ferrari-Enthüllung

Mit einer pikanten Plauderei im sozialen Medium Twitch hat Ex-Pilot Mika Salo einigen Wirbel um Ferrari ausgelöst – nun beahuptet er: Alles nur ein Witz!

“Es war einfach ein dummer Witz in einem informellen Gespräch zwischen zwei Freunden”, beteuert der Finne in einem Facebook-Video: “Selbst wenn ich einige vertrauliche Dinge wüsste, dann würde ich sie nicht öffentlich sagen.”

Was war passiert?

Mika Salo schien Heikles über Ferrari auszuplaudern

Der 54-Jährige hatte – scheinbar – interessante Details preisgegeben, die er nur in seiner Funktion als Rennkommissar der FIA bekommen haben kann und die eine Erklärung für den Leistungsabfall der Scuderia in der vergangenen Saison gewesen wären (Rennkalender der Formel 1 2021). 

In einem Interview mit seinem finnischen Landsmann Kristian Sohlberg berichtete Salo von einer Bestrafung Ferraris infolge der Schummelvorwürfe vor der Saison – die 2020 auch Folgen für die Kundenteams gehabt hätte.

Salo sagte: “Sie haben unter Ferraris Betrug gelitten, weil sie Ferrari-Motoren hatten und weniger Benzin verbrennen durften. In dieser Saison sollte Alfa wieder besser werden, weil sie wieder die volle Leistung abrufen dürfen.” Die Kundenteams dürften nun “wieder ihre volle Power nutzen. Weniger Benzin zu verbrauchen war die Strafe für den Betrug des Vorjahres.”

Enthüllung beträfe Vettel – und auch Mick Schumacher

Salo schien damit beiläufig und unabsichtlich Dinge enthüllt zu haben, die er nicht hätte enthüllen dürfen.

Die FIA hatte Ferrari Anfang 2020 aufgefordert, den Motor umzubauen, weil die anderen Teams die Scuderia offen beschuldigt hatten, gegen das Reglement zu verstoßen. Die Italiener hätten mehr Benzin verbraucht als erlaubt, lautete der häufigste Vorwurf. 

Die FIA reagierte zwar mit einer intensiven Untersuchung, hielt deren Ergebnisse und die resultierende “Einigung” mit dem Traditionsteam aber geheim. Das sei Privatsache, hieß es verkürzt formuliert in einer Pressemitteilung.

Salos Aussagen legten nahe, dass der Leistungsabfall von Sebastian Vettel und Charles Leclerc Folge der Strafe war – und dass sich das für 2021 erledigt hätte, wenn Leclerc und Vettels Nachfolger Carlos Sainz loslegen (was auch eine gute Nachricht für das Ferrari-Kundenteam Haas mit Mick Schumacher wäre).

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Wirklich eine Klarstellung – oder Geflunker?

Salo sagt nun aber: Alles doch nicht so, nur ein falsch interpretierter Flachs: “Ich möchte klarstellen, dass ich keinerlei Wissen über irgendeine Vereinbarung zwischen der FIA und Ferrari habe.”

Stimmt das nun aber wirklich? Oder flunkert da jemand, der sich folgenschwer verplappert hat, um den Fauxpas wieder einzufangen?

Die kommende Saison ist nochmal spannender geworden …

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Schumacher lässt aufhorchen: "Ich verleugne es nicht …"

Mick Schumacher-Fans sollten sich Donnerstag, den 4. März, rot im Kalender anstreichen. Dann nämlich steigt die Haas-Präsentation. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Offiziell wird es nur ein Livery-Reveal, bei dem also nur die neue Lackierung des Haas-Ferrari VF-21 gezeigt wird. Womöglich werden aber dennoch einige Neuerungen sichtbar. Die Präsentation steigt um 9 Uhr deutscher Zeit. 

Und bis dahin?

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Schumacher in Großbritannien in Quarantäne

Schumi junior steht kurz vor seinem ersten Werksbesuch bei seinem Formel-1-Team Haas in England. Der musste wegen Corona immer wieder verschoben werden. Auch Teamchef Günther Steiner hängt in den USA fest (Günther Steiner: Wie Mick Schumachers Teamchef zum Netflix-Kult wurde).

Der Sohn von Michael Schumacher postete nun aber Fotos von seiner Quarantäne in einer britischen Ferienwohnung – und vom Training. Insbesondere den Nacken macht der 21-Jährige stark.

Gleichzeitig veröffentlichte die italienische Tageszeitung La Stampa ein Interview mit dem Deutschen. Da berichtet der Formel-1-Neuling von seiner ersten Formel-1-Erinnerung: “Ich saß vor dem Fernseher. Ich kann nicht sagen, welchen Grand Prix ich gesehen habe, aber da ist mir dieses eine Detail in Erinnerung geblieben: Ich wollte auch ein Rennen fahren.”

Schumacher träumt von Ferrari

Das tut er ab 2021 in der Königsklasse. Schumacher ergänzt: “Ich bin sehr glücklich, bei Haas zu sein. Es ist mein F1-Debüt und ich möchte es auf die bestmögliche Art und Weise machen. Dann werden wir sehen, was die Zukunft für mich bereithält, aber ich verleugne es nicht: Es wäre ein Traum, einen Ferrari zu fahren, wie es mein Vater in der Vergangenheit getan hat.”

Schumacher outet sich als Ferrari-Fan – und betont erneut auch sein spezielles Verhältnis zu Sebastian Vettel. “Seb und ich sprechen regelmäßig miteinander. Er hat viel Erfahrung und gibt mir Ratschläge. Er behält ein Auge auf mich.”

Am 28. März dann auch auf der Rennstrecke in Bahrain im ersten gemeinsamen Rennen. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Ist das Ferrari-Rätsel endlich gelöst?

Das Rätsel um Ferraris “geheimnisvollen” Leistungsschwund im Jahr 2020 – ist es endlich gelöst?

Grund: Ex-Ferrari-Pilot Mika Salo (54) hat jetzt interessante Details preisgegeben, die er nur in seiner Funktion als Rennkommissar der FIA bekommen haben kann (Rennkalender der Formel 1 2021). 

Hintergrund: Die FIA hatte Ferrari Anfang 2020 aufgefordert, den Motor umzubauen, weil die anderen Teams die Scuderia offen beschuldigt hatten, gegen das Reglement zu verstoßen. Die Italiener hätten mehr Benzin verbraucht als erlaubt, lautete der häufigste Vorwurf. 

Ergebnisse der Ferrari-Untersuchung blieben geheim

Die FIA reagierte zwar mit einer intensiven Untersuchung, hielt deren Ergebnisse und die resultierende “Einigung” mit dem Traditionsteam aber geheim. Das sei Privatsache, hieß es verkürzt formuliert in einer Pressemitteilung.

In einem Interview mit seinem finnischen Landsmann Kristian Sohlberg auf der Plattform Twitch hat Salo jetzt Klartext geredet. Auch die Kundenteams hätten 2020 unter Ferraris angeblicher Strafe gelitten, sagt Salo und rechtfertigt so natürlich hauptsächlich die mageren Leistungen seines Landsmanns Kimi Räikkönen, der bei Ferraris Kundenteam Alfa Romeo so fuhr, als würde er ständig auf der Bremse stehen. 

Salo konkretisiert: “Sie haben unter Ferraris Betrug gelitten, weil sie Ferrari-Motoren hatten und weniger Benzin verbrennen durften. In dieser Saison sollte Alfa wieder besser werden, weil sie wieder die volle Leistung abrufen dürfen.”

FIA-Mann Salo: Ferrari darf wieder mit Vollgas fahren

Ob der Antrieb neu ist, weiß Salo nicht, aber er wiederholt: “Sie dürfen wieder ihre volle Power nutzen. Weniger Benzin zu verbrauchen war die Strafe für den Betrug des Vorjahres.”

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Für 2021 allerdings heißt das: Mit Ferrari ist wieder zu rechnen. Sie haben dann zwar nicht mehr den großen Vorteil ihres angeblich “faulen” Aggregats von 2019, aber eben auch keinen großen Nachteil mehr wie in 2020. 

Profitiert auch Schumacher?

Schlecht für Sebastian Vettel, der zu Aston Martin wechselte. Gut für Carlos Sainz jr., der Vettel bei Ferrari ersetzt und Teamkollege von Ferraris selbsternanntem Heilsbringer Charles Leclerc sein wird. Allein: Das sind nicht nur gute Nachrichten für die weltweiten Ferrari-Fans und Kimi Räikkönen in seinem Alfa-Team.

Auch Mick Schumacher muss jetzt in seinem ersten Formel-1-Jahr bei Ferraris zweitem Kunden Haas nicht mehr befürchten, von vornherein einen nicht wettzumachenden PS-Nachteil zu haben. 

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