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Wie die Dauerfehde zwischen Verstappen und Vettel begann

Die Crash-Chronologie von Vettel und Verstappen zum Durchklicken:

Beim Formel-1-Rennen in Silverstone kollidieren Sebastian Vettel und Max Verstappen. Vettel nimmt anschließend die Schuld auf sich. Es ist nicht der erste Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrern.

Zum ersten erwähnenswerten Duell kommt es 2016 in Mexiko. Einige Aufeinandertreffen enden dramatisch, andere gehen dagegen glimpflich aus.

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SPORT1 zeigt die Crash-Chronologie von Vettel und Verstappen.

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F1-Rekordsieger: Hamilton macht Jagd auf Schumacher

Die Rekordsieger der Formel 1 zum Durchklicken:

Beim Großen Preis von Großbritannien heißt der Sieger am Ende Lewis Hamilton. Mit seinem 80. Erfolg in der Königsklasse des Motorsports macht der Brite nun Jagd auf Michael Schumacher

Nur elf Siege trennen Hamilton noch vom Allzeit-Rekord. SPORT1 zeigt die Rekordsieger der Formel 1 im Überblick.

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Ferrari-Teamchef: "Muss mit Vettel reden"

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton war auch bei seinem Heimrennen in Silverstone nicht zu schlagen und hat den Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut.

Das große Gesprächsthema nach dem Großbritannien-GP war aber die Kollision von Sebastian Vettel und Max Verstappen. Der Ferrari-Star bekam dafür von der Rennleitung eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt – doch wie beurteilen die Protagonisten selbst den Crash? 

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, RTL und aus der Boxengasse zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), 1. Platz: ”Ich kann nicht sagen, wie stolz ich bin. Man denkt, man kann sich an so etwas gewöhnen, nein, es ist jedes Mal wie das erste Mal. Du musst einfach an dich und deine Fähigkeiten glauben. Gestern habe ich einen Wackler gehabt. Du musst versuchen, die Balance wieder zu finden. Ich muss aber auch allen danken, die mit mir zusammenarbeiten, die Leute in der Werkstatt. Sie arbeiten so hart für mich. Sie werden niemals richtig erfahren, wie dankbar ich für ihren Einsatz bin.”

über die Schlussphase des Grand Prix: ”Ich hatte Probleme mit den Reifen und es gab immer mehr Vibrationen. Ich habe gewusst, dass ich hätte stoppen müssen. Aber ich habe mir gesagt: Ich bleibe draußen. Ich wollte nicht das Risiko eingehen, nach dem Boxenstopp rauszufliegen. Es kann viel schiefgehen. Die letzte Runde war die Qualifying-Runde, die ich gestern hätte zeigen müssen.”

Valtteri Bottas (Mercedes), 2. Platz: ”Ich war vorne, hatte die Lücke beim Boxenstopp. Aber dann kam das Safety Car und ich musste am Ende noch einmal stoppen. Es war nicht mein Tag. Natürlich gibt es positive Dinge. Die Rennpace war gut, die Pole und auch das Duell. Ich werde weiterkämpfen. Es ist noch nicht vorbei.”

Charles Leclerc (Ferrari), 3. Platz:  “Ich habe im Auto noch nie so viel Spaß gehabt, wie in diesem Rennen. Aber wir müssen an der Rennpace arbeiten. Das letzte Rennen hat mir die Augen geöffnet – hat mir gezeigt, was eigentlich geht. Toll, dass wir in der Formel 1 am Limit kämpfen können.”

über die Stärke von Red Bull: ”Ich habe erwartet, dass sie so stark sein werden. Sie sind schon seit ein paar Rennen sehr, sehr stark. Im Rennen können sie mit den Reifen besser umgehen und noch ein vier fünf Runden sind sie sehr nah an uns dran oder sogar schneller.”

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Max Verstappen (Red Bull), 5. Platz: ”Ich griff an, kam außen vorbei und verteidigte mich in Kurve 17. Da krachte er mir ins Heck. Hier konnte man erwarten, dass ich die Tür zumache. Ich denke, er hat eindeutig seinen Bremspunkt verpasst, die Reifen haben blockiert und er hat mich getroffen. Aber wir haben uns schon ausgesprochen, er hat sich entschuldigt. Jetzt können wir es sowieso nicht mehr ändern. Gut, dass ich noch Punkte sammeln konnte, denn mein Auto war am Ende nicht mehr bei 100 Prozent.”

über die Strafe gegen Sebastian Vettel: ”Das zählt am Ende nicht mehr, wenn man das Rennen verloren hat.”

über den Zustand seines Fahrzeugs nach der Kollision: “Beim Bremsen bin ich also jedes Mal nach vorne gerutscht. Und in den Highspeedkurven rutschte ich nach links oder rechts. Ich war überrascht, dass ich mit dem Auto weiterfahren konnte. Es gab einen harten Schlag, dann bin ich über den Kerb geflogen und im Kiesbett gelandet.”

Nico Hülkenberg (Renault), 10. Platz: ”Es wäre schon mehr drin gewesen. Wir haben uns nicht gut angestellt mit der Strategie. Im ersten Stint hatte ich ziemliche Reifenprobleme, wollte früher Stoppen. Aber das Team hat meine Hilferufe ignoriert und mich draußen gelassen. Beim Restart hat mich Checo (Sergio Pérez, Anm. der. Red.) neben die Bahn gehauen und ich habe einen Platz verloren. Zum Schluss hatten wir ein Motorenproblem, das wir noch resetten mussten. Da habe ich noch einen Platz verloren. Dann hat mich Albon noch gekriegt. Es wäre mehr drin gewesen, das ist schade.”

Sebastian Vettel (Ferrari), Platz 16: “Ich hatte das Gefühl, er zieht wieder nach rechts – zumindest auf die Mitte der Strecke. Ich wollte auf die Innenbahn, weil ich ein bisschen Überschuss hatte. Aber in dem Moment ist die Lücke wieder zugegangen. Da war ich dann zu dicht dahinter. Ich bin natürlich nicht zufrieden. Das war schon doof, weil ich glaube, das Ergebnis wäre gut gewesen. Aber das geht auf meine Kappe. Ich war auch schon bei Max und habe mich entschuldigt.”

über seinen Konter, der zur Kollision geführt hat: ”Er hat noch einen kleinen Fehler gemacht und da dachte ich: Jetzt habe ich noch eine Chance. Aber viel mehr als der vierte Platz wäre eh nicht möglich gewesen.”

über die Lehren aus dem Rennen: ”Ich glaube, es war auch die richtige Entscheidung, draußen zu bleiben. Natürlich hatten wir Glück mit dem Safety Car. Der Speed war in Ordnung. Ich glaube, man konnte sehen, dass Red Bull ein bisschen schneller war – dass Max ein bisschen schneller war.”

über die Enttäuschung: ”Wir waren auf Kurs zu einem guten Rennen mit einem guten Speed. Aber ich habe es mir selbst schwierig gemacht.”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): ”Ich glaube, hier auf der Strecke mit dem Temperaturen war der Mercedes das schnellste Auto im Rennen. Aber das kann bei anderen Rennen auch anders sein.”

über das Duell zwischen Bottas und Hamilton zu Rennbeginn: ”Das war gut – faires Racing, denke ich, und spannend.”

über den Zustand der Reifen gegen Rennende: ”Valtteri hat gesagt, da ist nichts mehr in den Reifen übrig für die schnellste Runde. Dass er (Lewis Hamilton, Anm. d. Red.) dann noch einmal so eine Runde hinlegt, stellt alle Daten, die wir haben, ad absurdum.”

Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef): “Sebastian hat einen Fehler gemacht, er weiß das genau. Es tut mir sehr für ihn leid, ich muss mit Vettel reden. Sein Rennrhythmus, auch gemessen an Leclerc, war nicht schlecht, das muss er als Positives mit nach Hause nehmen. Sebastian ist ein Vollprofi, der sich selber sehr gut einschätzen kann, auch seine Fehler. Wir müssen es schaffen, ihm ein Auto zu geben, mit dem er sich voll einbringen kann, mit einer Abstimmung, die eher nach seinem Geschmack ist. Ihm selber ist es am klarsten, dass es wichtig ist, solche Fehler nicht zu machen.”

über das Kräfteverhältnis in der Formel 1: “Uns war klar, dass Silverstone für uns nicht das einfachste Pflaster sein würde. Daher hatte uns das gute Abschneiden im Qualifying überrascht. Aber das Rennen hat Mängel in Sachen Reifen-Management verdeutlicht. Wenn wir zulegen wollen, dann muss das besser werden.”

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Vettel demoliert seinen Legendenstatus

Nicht einmal ein Jahr ist es her, als der damalige WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel bei seinem Heim-Rennen in Hockenheim am 22. Juli 2018 einem weiteren souveränen Sieg entgegenfuhr.

Vettel hatte zu diesem Zeitpunkt das beste Auto und befand sich in absoluter Topform. Vieles deutete daraufhin, dass er tatsächlich in die Fußstapfen seines Idols Michael Schumacher treten und Ferrari zum WM-Titel führen würde.

Es wäre der letzte Schritt gewesen, um seinen Status als einer der größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten zu zementieren. (Service: Rennkalender 2019)

Vettel verschenkt erst Sieg, dann Titel

Doch es kam anders: Vettel rutschte in Hockenheim souverän in Führung liegend ins Kiesbett und verschenkte damit einen sicheren Sieg. Ferraris Vorsprung wurde nach der Sommerpause immer kleiner und am Ende jubelte Lewis Hamilton über seinen fünften WM-Titel.

Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve stichelte bei Sky Italia: “Er (Vettel, Anm. d. Red.) könnte ein Buch über diese Saison schreiben: ‘Wie verliere ich einen WM-Titel.’

Für Vettel war Hockenheim der Beginn eines Seuchenjahres: Innerhalb von nur zwölf Monaten leistete er sich acht folgenschwere Patzer. Acht Fehler in nur 21 Rennen – nicht wenige Fahrer hätten bei dieser Quote wohl bereits kein Cockpit mehr.

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Vettel kracht Verstappen ins Heck

In Silverstone krachte Vettel beim Kampf um Platz drei nun Red-Bull-Pilot Max Verstappen ins Heck. Der Ferrari-Pilot erklärte, dass er kurz eine Lücke gesehen hatte – wäre es Vettels erstes Duell mit dem Niederländer gewesen, hätte man seinen Versuch womöglich nachvollziehen können.

So war aber wohl jedem außer Vettel klar, dass Verstappen diese Lücke umgehend und rigoros schließen würde.

In diesem Jahr ist dieses Risiko zu verschmerzen, da der WM-Kampf für ihn sowieso gelaufen ist. In der vergangenen Saison kosteten Vettel jedoch unter anderem solche Manöver den Titel. (Service: F1-Fahrerwertung)

Vettel entschuldigte sich nach der Kollision fair und nahm den Crash auf seine Kappe – dennoch rätselt man sogar bei der Scuderia, was mit Vettel los ist. “Sebastian hat einen Fehler gemacht, er weiß das. Es tut mir sehr leid für ihn, ich muss mit ihm reden”, sagte Teamchef Mattia Binotto.

Der Italo-Schweizer fuhr fort: “Sebastian ist ein Vollprofi, der sich sehr gut einschätzen kann – auch seine Fehler. Wir müssen es schaffen, ihm ein Auto zu geben, mit dem er sich voll einbringen kann. Er weiß am besten, dass es wichtig ist, solche Fehler nicht zu machen.”

Bereits am Tag zuvor hatte Binotto seinen Star-Piloten nach Platz sechs im Qualifying kritisiert: “Ich bin mir sehr sicher, er hätte heute besser abschneiden können. Da müssen wir uns jetzt einige Dinge anschauen.”

Nummer-1-Status bei Ferrari in Gefahr

Andernfalls ist nicht nur sein Nummer-1-Status bei Ferrari, an dem der hochtalentierte Charles Leclerc sowieso bereits kräftig sägt, in Gefahr – auch sein Legendenstatus bekommt durch die zahlreichen Patzer in den vergangenen zwölf Monaten den einen oder anderen Kratzer.

So war es lange Zeit eine große Debatte, ob Hamilton oder doch Vettel der beste Fahrer der aktuellen Generation ist. Hamilton sagte dazu einmal: “Ich kenne natürlich die Antwort, aber es liegt an euch und der Öffentlichkeit darüber zu urteilen.”

Inzwischen kennen die Antwort wohl alle – denn der Brite bricht nicht nur zahlreiche Rekorde, sondern steuert auch auf seinem sechsten WM-Titel entgegen. Damit befindet er sich auf dem besten Wege, nach dem Karriereende in einem Atemzug mit Schumacher und Ayrton Senna genannt zu werden.

Vettel ist davon aktuell so weit entfernt wie nie zuvor. Sollte er das Duell mit Leclerc verlieren, steht sogar seine Zukunft bei Ferrari auf dem Spiel. Beim nächsten Rennen in Hockenheim schließt sich der Kreis – für Vettel bleibt nur die Hoffnung, dass das Seuchenjahr damit endlich hinter ihm liegt.

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Abschied von Whiting: Vettel hält emotionale Rede

Die Formel 1 hat am Rande des Grand Prix von Großbritannien (Formel 1: Großer Preis von Großbritannien, So. ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) noch einmal Abschied von Charlie Whiting genommen.

Um dem langjährigen Rennleiter, der im März plötzlich verstarb, zu gedenken, wurde am Donnerstag eine Abschiedsfeier veranstalte. Sebastian Vettel hielt dabei eine emotionale Rede. “Im Motorsport sind wir auf die Stoppuhr angewiesen. Wir sind abhängig von Zeit. Wir jagen sie. Wir werden Experten darin, Zeit zu jagen. Manchmal scheint es, erwischen wir sie. Wir sind in der Lage, für einen Moment daran festzuhalten, bevor sich der Moment wieder verflüchtigt”, sagte der Ferrari-Pilot in der Ansprache.

Die Fahrer würden die Außenwelt vergessen, es fühle sich wie Fliegen an, schilderte der Deutsche. “Für uns gibt es kein größeres Gefühl, das wir erleben können. Aber das hat seinen Preis. Das Risiko, das wir eingehen, ist es wert einzugehen, um dieses Gefühl wieder und wieder erleben zu können.” 

Vettel dankt Whiting in Rede

Für Vettel sei die Formel 1 weiterhin die Königsklasse des Motorsports – auch dank Whiting. “Du hast diese Jagd für unsere Generationen sicherer gemacht. In der Tat glauben wir, dass unsere Autos sicherer sind als alle anderen. Wir sagen dazu ‘unsere’ Autos, aber viele davon gehören Dir.”

Und weiter: “Du warst nicht unser Schutzengel, da Engel nur gelegentlich auftauchen. Nein, Du warst unser Wächter, der jeden Tag gearbeitet hat, als Wache jedes Mal, wenn wir auf die Strecke gefahren sind”, erklärte der 32-Jährige. Whiting spiele auch heute noch eine große Rolle in den Leben der Fahrer – und zwar “mehr als wir das wissen. Mehr als wir ausdrücken können. Mehr als wir uns das vorstellen können.”

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Die Bemühungen, Ideen, Liebe für das Rennfahren und den Sport hätten geholfen und würden auch weiterhin dabei helfen, Leben zu retten, betonte Vettel. “Dein Einfluss war so tiefgreifend, dass ein einfaches Dankeschön nicht genug scheint. Die Spuren, die Du auf der Rennstrecke hinterlassen hast, übersteigen jene einer perfekten Runde. Deine Art und Weise war so ausgewogen, es schien, als hättest Du das perfekte Set-up gefunden.”

Vettel: “Du warst ein wahrer Racer”

Zum Ende seiner Rede wählte Vettel folgende Worte: “Du warst ein wahrer Racer, Du warst unser Rennleiter, Du warst unser Wächter und Du warst unser Freund. Und Du sollst noch lange unter uns bleiben, denn man ist so lange am Leben, bis der Letzte Dich vergisst. Wir werden uns an Dich erinnern. Pass auf Dich auf, Charlie!”

Neben Vettel sprachen auch Whitings Witwe Juliette, seine Tochter Laura und Sohn Justin sowie Formel-1-Sportchef Ross Brawn und FIA-Präsident Jean Todt vor den Gästen. Eine besondere Aufgabe wird in Silverstone Whitings Sohn zuteil, der den Startknopf drücken darf. Diese Rolle übernahm sein Vater vor seinem Tod 23 Jahre lang. Whiting war im Alter von 66 Jahren an einer Lungenembolie gestorben.

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Zu langsam! Ferrari-Teamchef kritisiert Vettel

Valtteri Bottas hat bei der Qualifikation zum Großen Preis von Großbritannien (Formel 1: Großer Preis von Großbritannien, So. ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) seine vierte Pole-Position des Jahres geholt.

Überraschend war nicht nur, dass er seinen Teamkollegen Lewis Hamilton hinter sich lassen konnte, auch der Rückstand Sebastian Vettels auf seinen Teamkollegen Charles Leclerc sorgte für Verwunderung.

Während Vettel die Probleme erklärte, erntete er von Teamchef Mattia Binotto Kritik.

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, RTL und aus der Mixed-Zone zusammen.

Valtteri Bottas (Mercedes), Platz 1: ”Das ganze Wochenende war es ziemlich eng, auch heute mit Lewis. Da ist es gut, eine gute Runde hinzubekommen und die Pole zu holen. Ich wusste, dass die erste Runde gut war, aber sie war nicht perfekt und auf der zweiten hätte ich mich verbessern sollen. Aber es hat trotzdem gereicht, das macht mich glücklich. Es ist nicht einfach, hier eine Runde zusammenzubekommen.”

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Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 2: ”Ich war einfach nicht gut genug. Es ist mir ein bisschen entglitten. In Q2 habe ich eine Runde geopfert, die mir beim Reinkommen geholfen hätte. Die zweite Runde in Q3 war einfach nicht so gut. Morgen ist aber ein langes Rennen.”

über die Entwicklung des Wochenendes: ”Schon am Freitag hatte ich über eine Runde ein paar Probleme gehabt. Das versuchte ich bis heute zu ändern. Im dritten Training fühlte es sich gut an, auch zum Beginn des Qualifyings. Doch dann ging es wieder in die Richtung, die wir schon gestern gehabt hatten. Die Stärke im Rennen sollte da sein.”

Charles Leclarc (Ferrari), Platz 3: ”Ich bin sehr froh mit meiner Runde. Wir hatten nicht erwartet, so nah dran zu sein. Mercedes war sehr schnell, vor allem in den Kurven. In Q3 haben sie den Motor etwas aufgedreht und waren sehr, sehr schnell. Es war das Maximum für uns.”

Sebastian Vettel (Ferrari), Platz 6: “Natürlich wünscht man sich an so einem Tag, dass man die Session wiederholen kann. Jetzt habe ich viele Dinge im Kopf, die man hätte probieren können. Aber in dem Moment versucht man natürlich, auch das Optimum herauszuholen und keine großen Experimente zu starten.”

über die Gründe für die schwache Performance: “Das ist nicht eine Kurve, die heraussticht. Es ist überall ein bisschen. Am meisten verlieren wir in Sektor zwei. Ich glaube, vom ersten Qualifying bis zum letzten war ich nicht in der Lage, mich zu steigern. Ich habe mich nicht so im Auto wohlgefühlt und den Rhythmus nicht gefunden.”

über die Wahl der weichen Reifen in Q2: ”Wir sind als Team der Meinung, dass es die bessere Wahl war. Man hat auch im Qualifying gesehen, dass es zwischen Gelb und Rot keinen großen Unterschied gab.

über die Aussichten für das Rennen: ”Ich denke, morgen ist alles besser. Unsere Rennpace ist in der Regel sehr gut. Nach ein paar Runden wird es normalerweise besser.”

Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef): “In Österreich haben wir eine ganz ähnliche Entscheidung getroffen. Da haben wir im ersten Stint gut performt. Wir denken, dass die weichen Reifen für den ersten Abschnitt des Rennens eine gute Wahl sein könnten. Aber das erfahren wir erst morgen. Es ist auf jeden Fall etwas anders als bei unseren Gegnern, und vielleicht wird es ein Vorteil für uns sein.”

über die Leistung von Sebastian Vettel: ”Ich bin mir sehr sicher, er hätte heute besser abschneiden können. Da müssen wir uns jetzt einige Dinge anschauen.”

über Charles Leclercs Performance: “Mehr war nicht drin. Aber wenn die Lücke so klein ist, dann wäre unterm Strich natürlich alles möglich gewesen. Es war eng.”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): “Der Ferrari war das schnellste Auto durch die ganze Qualifying-Session. Am Ende haben unsere beiden richtig hingehalten, und wir waren schneller. Das muss man analysieren. Ich verstehe es nicht genau.”

über Ferraris Reifenwahl: “Das verstehen wir nicht. Denn wenn du zweimal stoppst, musst du Soft-Soft laufen. Und das ist nicht ideal.”

über Valtteri Bottas: ”Ja, er war richtig stark. Sieht aus, also ob er es auch besser versteht. Aber der Trick ist morgen im Rennen. Lewis ist eine Klasse für sich, die Reifen am Leben zu halten. Das hat Valtteri nicht ganz so gut geschafft.”

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Nach Österreich-Hoch: Ferrari droht nächster Dämpfer

Um ein Haar hätte es für Ferrari beim Großen Preis von Österreich zum ersten Saisonsieg in der Formel 1 gereicht. Nur Red-Bull-Pilot Max Verstappen hatte etwas dagegen, zwei Runden vor dem Ende überholte er Charles Leclerc und sicherte sich den ersten Sieg eines Nicht-Silberpfeils in dieser Saison.(DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

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Ferrari droht in Silverstone der nächste Dämpfer

Für Sebastian Vettel war das Rennen trotz des Aufwärtstrends kein erfolgreiches. Nach Technik-Problemen startete er im Mittelfeld und konnte nur noch auf Rang vier vorfahren. Damit lag er immerhin ein Platz vor Lewis Hamilton.

Doch aller kurzen Ferrari-Euphorie zum Trotz: Am kommenden Wochenende droht der Scuderia schon wieder der nächste Dämpfer. Denn der Rennzirkus gastiert in Silverstone. Der Große Preis von Großbritannien ist das Heimrennen von Hamilton, der an diesem Wochenende seinen 80. Karrieresieg einfahren kann. Viermal in den vergangenen fünf Jahren triumphierte der aktuelle Weltmeister auf dem Silverstone Circuit. Im vergangenen Jahr hieß der Sieger jedoch Vettel. (Formel 1, Qualifying Silverstone: Samstag ab 15.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Doch ein erneuter Triumph des Heppenheimers gerät schon vor dem Start des Rennwochenendes fast zum Ding der Unmöglichkeit. Das liegt auch an der Wettervorhersage für das Wochenende. In England macht der Sommer derzeit eine Pause. Doch nur bei extremer Hitze wäre Mercedes wohl zu schlagen. Doch für das Rennen am Sonntag sind 22 Grad mit einigen Wolken vorausgesagt. (DATENCENTER: Die Teamwertung der Formel 1)

Sebastian Vettel: “Nicht da, wo wir sein wollten”

“Wir sind nicht in der Favoritenrolle”, sagte Vettel am Donnerstag und fügte hinzu: “Wir sind nicht da, wo wir sein wollten. Aber wir setzen alles daran, nach vorne zu kommen.” Auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotti gab sich keinen falschen Illusionen hin. “Wir erwarten nicht, dass Silverstone besonders gut zu unserem Auto passt”, erklärte er.

Im freien Training am Freitag bestätigten sich die Befürchtungen der Scuderia. Vettel landete lediglich auf Rang fünf (1:27.180 Minuten), hatte am Ende über zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Leclerc, der dicht an die Mercedes herankam. Die schnellste Runde ging an Valtteri Bottas, der vor Hamilton abschloss.

Fast ein Jahr wartet Vettel bereits auf einen Sieg in der Formel 1. Zuletzt triumphierte er in Belgien im August 2018. Den WM-Titel kann er mit 74 Punkten Rückstand auf Hamilton und den derzeit herrschenden Kräfteverhältnissen schon beinahe abhaken. 

Trotz der unguten Vorzeichen freut sich Vettel auf eine “coole Strecke” mit “vielen schnellen Abschnitten und einer der “epischsten Kurvensequenzen der Formel 1. Auch Hamilton blickt freudig auf sein Heimspiel. ”Das ist die beste Achterbahn des ganzen Jahres”, sagte er bei Sky.

So können sie das Rennwochenende des Großen Preises von Großbritannien LIVE verfolgen:

TV: RTL, Sky
Stream: TVnow, SkyGo, F1TV
Ticker: SPORT1.de

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Grosjean-Crash in der Boxengasse – Vettel zu langsam

Ferrari-Star Sebastian Vettel (32) hat die dominierenden Mercedes zum Auftakt des Großen Preises von Großbritannien (Formel 1: Rennen in Silverstone, So., ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) nicht ärgern können.

Der Vorjahressieger fuhr am Freitag im freien Training in Silverstone lediglich auf Rang fünf und musste sich neben den Silberpfeil-Piloten Valtteri Bottas und Weltmeister Lewis Hamilton auch seinem Teamkollegen Charles Leclerc (Monaco) deutlich geschlagen geben.

“Die Zeitentafel ist nicht so wichtig am Freitag, eher das Gefühl im Auto”, sagte Vettel: “Wir haben einiges probiert und ich glaube, wir können morgen besser dastehen.” Vor dem Qualifying gehe es jetzt noch darum, “dass wir die richtigen Schritte unternehmen, damit es nach vorne geht.” Aber es werde “schwer” gegen Mercedes.

Bottas mit der schnellsten Runde

Die schnellste Runde drehte Bottas (Finnland) in 1:26,732 Minuten knapp vor Lokalmatador Hamilton. Vettel (1:27,180) hatte am Ende über zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Leclerc, der in 1:26,929 Minuten immerhin dicht an die Mercedes herankam. Zudem war noch Red-Bull-Pilot Pierre Gasly (1:27,173) mit seiner Zeit aus dem ersten Training schneller als Vettel.

Österreich-Sieger Max Verstappen (Red Bull) wurde Siebter, Nico Hülkenberg musste sich in seinem Renault mit Rang 15 begnügen.

Hamilton gilt als Favorit

Als Favorit auf den Sieg in Silverstone gilt Hamilton. Der Brite stand bei seinem Heimspiel bereits sechsmal auf der Pole und gewann fünf Rennen in seinem Wohnzimmer (2008, 2014, 2015, 2016, 2017).

Mit einem sechsten Triumph wäre WM-Spitzenreiter Hamilton alleiniger Rekordsieger beim Großen Preis von Großbritannien. “Ich bin gekommen, um das Land stolz zu machen”, sagte er.

Hamilton thront trotz des Rückschlags zuletzt in Österreich (Platz fünf) immer noch souverän an der WM-Spitze. 31 Punkte Vorsprung hat er auf seinen Teamkollegen Bottas – sogar über 70 Zähler liegt er vor Verstappen und Vettel, der bereits seit fast einem Jahr auf einen Sieg wartet.

Hamilton thront trotz des Rückschlags zuletzt in Österreich (Platz fünf) immer noch souverän an der WM-Spitze. 31 Punkte Vorsprung hat er auf seinen Teamkollegen Bottas – sogar über 70 Zähler liegt er vor Verstappen und Vettel, der bereits seit fast einem Jahr auf einen Sieg wartet.

Grosjean mit Unfall in der Boxengasse

Überschattet wurde das erste Training von einem Boxengassen-Unfall von Romain Grosjean. Der Franzose verlor an der Ausfahrt zur Strecke plötzlich die Kontrolle über seinen Boliden und krachte in die Leitplanke – sehr zum Leidwesen seines Frontflügels. Erst nach einer Runde ohne Nase konnte sich der Schweizer einen neuen Frontflügel an der Box besorgen.

Kimi Räikkönen blieb derweil mit seinem Alfa-Romeo mit einem Motorschaden liegen. Lando Norris und Max Verstappen flogen von der Strecke ab. 

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Hamilton sauer über Termin für England-GP

Eigentlich könnte Lewis Hamilton ganz entspannt dem Großen Preis von England (Formel 1: Großer Preis von England mit Training, Qualifying und Rennen ab Freitag, 11.00 Uhr im SPORT1-Liveticker) entgegensehen. Immerhin kommt der fünfmalige Weltmeister als souveräner Führender in der Fahrerwertung zu seinem Heim-Grand Prix. (SERVICE: Formel 1-Fahrerwertung im SPORT1-Datencenter)

Dazu fuhr Hamilton in Silverstone in den letzten fünf Jahren vier Mal ganz nach oben auf das Podest und konnte insgesamt schon fünf Mal triumphieren. Bei einem weiteren Sieg würde er sich vor den beiden F1-Legenden Jim Clark und Alain Prost zum alleinigen Rekordsieger in Silverstone aufschwingen.

Unverständnis über Terminansetzung

Allerdings sorgt die Terminierung des Rennens für große Sorgenfalten bei dem Engländer. Neben dem Rennen finden am Sonntag auch das Herren-Finale in Wimbledon (Wimbledon im SPORT1-Liveticker) sowie das Finale des Cricket World Cups statt – beides prestigeträchtige Veranstaltungen im englischen Sportkalender.

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Der England-GP ist “so ein spezielles Event und verdient alle Aufmerksamkeit. Aber viele Menschen werden nun am Sonntag zwischen den Veranstaltungen hin- und herschalten”, äußerte Hamilton seinen Unmut.

Vor allem die Bedeutung des Rennens für ihn und das Team hob er nochmal besonders hervor. “Wir alle versuchen, das Land stolz zu machen und ich will meinen Teil dazu beitragen.” Immerhin sei Silverstone Spannung, Druck und Adrenalin pur, so Hamilton weiter. Da hätte der England-GP seiner Meinung nach wohl die volle Aufmerksamkeit der englischen Sport-Fans verdient.

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Vertrag bei Twitter gekündigt? Haas versinkt im Chaos

Es läuft einfach nicht beim Formel-1-Rennstall Haas.

Sportlich ist man weit von seinen Zielen entfernt und musste sich beim Großen Preis von Österreich sogar den nicht wettbewerbsfähigen Williams geschlagen geben. (SERVICE: Formel 1-Teamwertung im SPORT1-Datencenter)

Jetzt kommt aber neben den sportlichen Misserfolgen auch noch eine richtige Sponsoren-Posse dazu. Hauptsponsor Rich Energy kündigte den laufenden Vertrag vor dem Großen Preis von England. (Formel 1: Großer Preis von England mit Training, Qualifying und Rennen ab Freitag, 11.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Allerdings nicht als Ergebnis einer Krisensitzung, sondern ohne Vorwarnung via Twitter.

Doch damit nicht genug. Anstatt eiliger Diskussionen zwischen Rennstall und Sponsor, bestätigten beide, dass das Sponsoring in gewohnter Weise fortgeführt wird. Vielmehr scheint sich die ganze Sache zu einem Machtkampf innerhalb des Rich Energy-Unternehmens auszuweiten.

Alleingang von Rich-Energy-Geschäftsführer

Während direkt nach der Veröffentlichung des Tweets noch darüber diskutiert wurde, ob der Unternehmens-Account gehackt wurde oder es ein wohl platzierter PR-Gag war, scheint es nun so, dass es sich dabei um einen Alleingang von Geschäftsführer William Storey handelte. Dieser hatte sich bereits im Vorfeld negativ über die Leistungen des Rennstalls geäußert.

Vor allem nach dem Österreich-GP ließ Storey kein gutes Haar an Haas. “Das sind nette Leute bei Haas, aber das Auto wird immer schlechter. Wir sind ein besseres Produkt als Red Bull. Da ist ein Milchwagen am Ende der Startaufstellung ein Desaster für uns.”

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“Aktion eines Einzelnen”

Laut motorsport-total.com hat man es nun bei Rich Energy besonders eilig, diese peinliche Posse zu beenden.

Die Kündigung per Twitter sei eine “außer Kontrolle geratene Aktion eines Einzelnen” gewesen. Der Name Storey fiel in der Unternehmensmitteilung zwar nicht, es wurde aber darauf hingewiesen, dass angestrebt wird, “Einzelpersonen rechtlich von allen Führungsaufgaben zu entbinden.”

Im gleichen Atemzug bestätigte man auch, die Zusammenarbeit mit Haas fortzusetzen. Man darf also gespannt sein, ob die Sache damit geregelt oder der nächste Akt in dieser Tragikomödie schon in Arbeit ist. William Storey hat auf jeden Fall bewiesen, dass man ihm durchaus weitere Überraschungen zutrauen darf.

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