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So wird in der Formel 1 betrogen

Betrugsvorfälle in der Formel 1 zum Durchklicken:

Ein möglicherweise illegales Bremssystem im Renault sorgt für Ärger in der Formel 1. Daniel Ricciardo und Nico Hülkenberg sollen mithilfe eines automatisch verstellbaren Systems die Bremsbalance ihres Boliden verändern können, dies ist laut Reglement nicht erlaubt.

Ein offizieller Protest gegen Renault läuft, bei einer Verurteilung könnte der Rennstall die gesammelten Punkte aus dem letzten Rennen in Japan verlieren. Es ist längst nicht der erste Fall von Betrug in der Formel 1.

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SPORT1 zeigt die spektakulärsten Lügen, Skandale und Verdachtsmomente in der Königsklasse.

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Surer: An diesen Kurs erinnert die Miami-Strecke

Fährt die Formel 1 auch bald in der Sonne Miamis?

Am Donnerstag gaben die Formel-1-Bosse bekannt, dass für 2021 ein neuer Versuch gestartet wird. Nachdem die Austragung zuletzt an den Bedenken der Anwohner gescheitert war, wurde nun eine neue Strecke ausgearbeitet.

Statt im Zentrum von Miami, soll das Rennen nun rund um das Hard Rock Stadium, Heimat des NFL-Teams Miami Dolphins, stattfinden. 

In einer gemeinsamen Mitteilung der Formel 1 und der Stadion-Betreiber heißt es: “Wir freuen uns mitzuteilen, dass die Formel 1 und das Hard Rock Stadium eine grundsätzliche Vereinbarung getroffen haben, den ersten Formel-1-Grand-Prix von Miami im Hard Rock Stadium auszurichten.”

Surer: “Kurs sieht gut aus”

Der ehemalige Formel-1-Pilot Marc Surer fühlt sich beim Layout direkt an eine andere Formel-1-Strecke erinnert: “Der Kurs sieht gut aus. Beim Blick auf die Bilder der Strecke musste ich von der Form her gleich an den Red-Bull-Ring denken”, sagte Surer im Gespräch mit SPORT1.

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Der 68-Jährige ergänzte: “Die Umgebung gibt die Strecke vor. Ein Stadtkurs muss sich immer an die Möglichkeiten anpassen. Auffällig ist aber, dass es sehr lange Geraden und enge Kurven sind. Das wäre ein Stadtkurs, bei dem man auch gut überholen kann. Das ist mir sofort positiv aufgefallen.”

“Mir fehlt eine richtig schnelle Kurve”

Aber auch der Kurs in Miami habe das stadttypische Layout, erklärt Surer. “Es fehlen zwar schnelle Kurven, aber die fehlen den meisten Stadtkursen, weil es nicht genug Auslaufzonen gibt.”

Zu den “Lieblingsstrecken” des Schweizers wird der neue Kurs, sofern er in den Formel-1-Kalender aufgenommen wird, aber nicht.

Surer: “Mir persönlich fehlt eine richtig schnelle Kurve, hier gibt es nur eine schnellere Linkskurve. Dadurch wird die Strecke für die Piloten fahrerisch nicht allzu berauschend sein – aber zum Überholen sieht es gut aus.”

Im Zuge der geplanten neuen Regeln in der Formel 1 soll das Überholen auch durch Anpassungen an den Boliden vereinfacht werden. Ein Kurs wie Miami könnte dies noch zusätzlich erleichtern.

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Von wegen Rücktritt! Hamilton meldet sich kämpferisch zurück

Vor ein paar Tagen hatte Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton seine Anhänger mit düsteren Gedanken aufgeschreckt.

“Ehrlich gesagt, fühle ich mich gerade danach, alles hinzuschmeißen. Komplett runterzufahren”, schrieb Hamilton auf seinem offiziellen Instagram-Account: “Die Welt ist ein kaputter Ort. Warum soll man sich kümmern, wenn die Welt ein solches Chaos ist und die Menschen nicht den Eindruck machen, dass sie das interessiert.”

Hamilton meldet sich erneut zu Wort

Nun hat der Brite sich auf Instagram erneut zu Wort gemeldet und seine Fans mit positiveren Gedanken überrascht.

“Guten Morgen Welt. Ich möchte eine positive Message an euch richten. Ich hoffe, ihr hattet schöne Wochen und ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende. Ich schätze eure positive Stimmung, die ihr mir geschickt habt. Ich habe noch nicht aufgegeben, ich bin immer noch hier und kämpfe.”

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Hamilton sorgt sich um Tiere und Natur

In seinem Post vor wenigen hatte Hamilton die Welt noch in deutlich düsteren Farben gemalt: “Es macht mich so traurig zu sehen, dass so viele Leute, selbst enge Freunde, das ignorieren, was jeden Tag passiert.” Ein großes Problem sei die Art und Weise, wie der Mensch mit den Tieren und der Natur umgeht: “Erziehung ist der Schlüssel, uns wurde beigebracht, dass es gut für uns ist, tierische Produkte zu konsumieren. Aber wir sind Hunderte von Jahren lang angelogen worden.”

Hamiltons Forderung: “Werdet vegan. Es ist die einzige Chance, unseren Planeten wirklich zu retten, und es ist einfach. Ihr müsst nur mal darüber nachdenken.” Er selbst wolle sich “einen Moment lang zurückziehen und meine Gedanken sammeln. Danke an alle, denen die Welt wichtig ist.”

Es ist nicht das erste Mal, dass der fünfmalige Formel-1-Weltmeister mit kryptischen Postings für Aufsehen sorgt. Anfang 2018 verordnete er sich außerdem schon einmal eine Pause von den sozialen Netzwerken und löschte damals alle seine Beiträge.

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Das steckt hinter dem Machtkampf der Formel 1

“Alle müssen eine Chance haben. Wir brauchen ein Leicester City in der Formel 1.”

Die Worte, die Formel-1-Sportchef Ross Brawn wählte, waren deutlich. Seit Jahren dominieren drei Rennställe das Geschehen. Konkret bedeutet das, dass seit März 2013 jedes Rennen entweder von Mercedes, Ferrari oder Red Bull gewonnen wurde. Andere Teams sind chancenlos.

So soll es in Zukunft nicht weitergehen. So wie Leicester City 2016 aus dem Nichts die Premier League gewann, so sollen auch Siege oder gar Titel anderen Teams in der Königsklasse des Motorsports möglich sein.

Wie das gelingen kann, darüber wird schon lange gestritten – doch inzwischen wird die Zeit knapp. Immer wieder wurde die Frist zur Findung eines neuen Regelwerks verschoben, bis zum 31. Oktober muss nun eine Einigung her.

Auch, weil die Teams anfangen müssen, die Autos für die Saison 2021 zu entwickeln. Aktuell ist das nicht möglich, da ohne ein Regelwerk kaum ein Teil am Auto abgestimmt werden kann.

Doch über welche möglichen Regeländerungen wird am meisten gestritten und welche internen Machtkämpfe blockieren die Entscheidungsfindung? Im SPORT1-Interview gibt Ex-Pilot und Formel-1-Experte Marc Surer seine Einschätzung.

Budgetdeckelung

Eine der in den Augen von Eigentümer Liberty Media vielversprechendsten Maßnahmen ist eine Budget-Obergrenze. Aktuell leisten sich die Topteams mit großem Geldbeutel die besten Ingenieure und sind der Konkurrenz allein deshalb weit voraus.

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Eine Obergrenze von 158 Millionen pro Team soll die Lücke zwischen den verschiedenen Konzernen schließen. Laut Surer ist diese bereits beschlossene Sache, es geht nur noch um Detailfragen. Ein Problemlöser ist die Obergrenze in ihrer jetzigen Form dennoch nicht.

“Das Budgetlimit ist viel zu hoch. Die großen Teams müssen nicht viel zurückschrauben. Nur ein viel tieferes Limit würde den kleinen Teams helfen. An das vorgeschlagene Limit von 158 Millionen kommen die kleinen Teams gar nicht heran und können es somit nicht ausnutzen”, beklagt Surer.

Seiner Ansicht nach hätte nur ein deutlich niedrigeres Limit wirklich etwas verändert.

Einheitsteile für alle Teams

Auch die Einführung von Einheitsteilen steht auf der Agenda ganz oben.

Bei diesem Punkt wird hinter den Kulissen jedoch deutlich mehr gestritten als beim Budget. Sechs der zehn Teams sind dagegen.

Der Grund: Die besten Ingenieure sollen die Möglichkeit bekommen, die besten Autos zu bauen. Star-Designer wie Adrian Newey bei Red Bull wären ansonsten nur noch die Hälfte wert.

Und auch Marc Surer wünscht sich nur wenige einheitliche Teile: “Wir haben bereits bei den Reifen ein einheitliches Modell. Schon da ist die Hälfte der Teams unglücklich. Wenn man das weitertreibt, dann wird die Formel 1 zu einer Einheitsliga und das ist nicht gut.”

Vor allem die Erfahrung aus anderen Rennserien verheißt nichts Gutes.

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“In der Formel 2 und in der Formel 3, wo die Autos komplett einheitlich sind, gewinnen dennoch immer die gleichen Teams. Natürlich würde das Feld etwas zusammenrücken. Aber das ein Team besser arbeitet als das andere, das wird es immer geben. Da werden auch die Einheitsteile nicht viel ausmachen”, macht Surer nur wenig Hoffnung auf Besserung.

“Die DNA der Formel 1 ist es, dass jeder sein Auto entwickeln muss und nicht einen Bausatz bekommt. Das Interesse der Zuschauer ist geweckt, weil Autohersteller dahinterstecken und der Zuschauer sehen will, wer es besser macht als der andere.”

Einheitsserien wie Indy Car verlieren dagegen mehr und mehr das Interesse der Fans.

Statt einheitlicher Teile wünscht sich Surer viel mehr, dass die Teams nur noch begrenzt neue Teile an den Start bringen dürfen. “Topteams bringen bei jedem Rennen neue Teile. Das ist, was Geld kostet und was sich die kleinen Teams nicht leisten können”, plädiert er für nur zwei mögliche Updates pro Saison.

Vereinfachte Aerodynamik

Mit der Übernahme durch Liberty Media änderte sich auch das Design der Front- und Heckflügel. Während zuvor aufgrund vieler Teile an den Flügeln das hintereinander herfahren kaum möglich war, wurde die Anzahl der Teile vor der Saison limitiert und damit das Überholen vereinfacht.

“Liberty Media macht eines ganz richtig. Sie versuchen die Aerodynamik so zu trimmen, dass man hintereinander herfahren kann. In diesem Jahr gibt es bereits deutlich mehr Überholmanöver als in den Jahren zuvor, nur hat man sich inzwischen schon daran gewöhnt”, erinnert der Schweizer.

Gelingt es dem Besitzer der Königsklasse, die komplizierten Frontflügel noch weiter zu vereinfachen, ist dies der “wichtigste Schritt für gutes Racing”.

Mercedes und Ferrari drohen mit Ausstieg

In den letzten Jahren drohte vor allem Ferrari immer wieder mit einem Ausstieg, doch auch Mercedes hat bereits angekündigt, im Falle einer ungünstigen Regeländerung die Formel 1 eventuell verlassen zu wollen.”

Für Marc Surer kein Argument: “Wenn man immer darauf hört, dass jemand droht, dann wird das Reglement mit Angst geschrieben und das soll nicht sein. Man soll mutig sein und nicht immer nur auf die Wünsche der Hersteller, sondern auch auf die Wünsche der Zuschauer hören.

Mit dem immer noch bestehenden Vetorecht der Scuderia hat er indes keine Probleme. “Ferrari ist die Marke, die der Formel 1 am längsten treu geblieben ist. Warum sollen sie nicht einen kleinen Vorteil haben? So lange sie es nicht strapazieren, finde ich das nicht schlimm.”

Angst vor einem Ausstieg der Roten hat der Schweizer ohnehin nicht. “Was wäre Ferrari ohne die Formel 1? Wenn sie aussteigen, dann sind sie einer von vielen. Ferraris werden verkauft, weil sie Formel 1 fahren.”

Die Zeit wird knapp

Langsam wird es ernst für die Verantwortlichen der Formel 1. Der Stichtag zur Präsentation des Regelpakets ist bereits in zwei Wochen. Damit endlich eine Einigung erzielt wird, kommt es für Surer vor allem auf eines an:

“Liberty Media und die FIA müssen sich so stark präsentieren, dass sie die Regeln durchsetzen. In anderen Sportarten werden die Regeln auch nicht von den Teilnehmern gemacht. Im Tennis gibt es seit Ewigkeiten die gleiche Regel. Bis heute versteht keiner die komische Zählweise, aber es ist so. Genauso muss es in der Formel 1 sein. Einer muss das Reglement bestimmen und Schluss.”

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Kimis Sprüche-Feuerwerk: "Vielleicht hatte er noch nie Sex"

Die besten Sprüche von Kimi Räikkönen zum Durchklicken:

Kimi Räikkönen ist zwar nicht mehr der schnellste Pilot. Dennoch gehört der Finne, der seit dem 16. Oktober 2019 40 Jahre alt ist und schon über 300 Rennen auf dem Buckel hat, immer noch zu den interessantesten Figuren der Formel 1.

Der “Iceman” gilt als großer Schweiger. Wenn er aber mal spricht, dann haben die Zuhörer meistens was zu lachen. Manche Sprüche sind so legendär, dass es sie inzwischen sogar auf T-Shirts gibt.

SPORT1 hat Räikkönens beste Sprüche gesammelt.

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So soll die neue F1-Strecke in Miami aussehen

Die neuen Formel-1-Strecken zum Durchklicken:

Mit dem Chaos-Rennen am Hockenheimring ging eine Ära zu Ende. Ab 2020 findet kein Formel-1-Rennen mehr auf deutschem Boden statt, dafür sind andere Rennen neu im Kalender.

Die Königsklasse macht Station in Vietnam und in den Niederlanden, auch ein Rennen in Florida ist in Planung. Dabei ist auch ein NFL-Team involviert.

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SPORT1 zeigt die Bilder der neuen Rennstrecken.

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Nächster Schritt für WM-Lauf in Miami

Die Organisatoren der Formel 1 haben den nächsten Schritt zu einem WM-Lauf in der Florida-Metropole Miami gemacht.

Die Besitzer von Liberty Media einigten sich mit dem Eigentümer des Hard Rock Stadiums auf einen Vorvertrag, um ein solches Rennen ab 2021 rund um die Football-Arena der Miami Dolphins durchführen zu können.

Der Vertrag ist allerdings vorerst nur eine Absichtserklärung. Noch stehen einige Hürden auf dem Weg zur Premiere in Miami, so muss beispielsweise auch die Bezirksbehörde Miami-Dade County entsprechende Pläne absegnen.

Das Strecken-Layout des Kurses soll um das Dolphins-Stadion herumführen. Ursprünglich sollte es bereits in diesem Jahr ein Stopp der Formel 1 an der US-Ostküste geben, doch die Pläne für einen Stadtkurs direkt in Downtown im Bayfront Park waren nach Protesten der Anwohner geplatzt.

Anwohner sollen abstimmen

Das Miami-Dade County will offenbar in den kommenden Wochen die von den neuen Plänen betroffenen Anwohner abstimmen lassen.

Formel-1-Marketingchef Sean Bratches und Tom Garfinkel, Geschäftsführer des Hard Rock Stadium, träumen aber bereits vom großen kommerziellen Erfolg eines WM-Laufes in Miami.

“Mit einem geschätzten Umsatz von 400 Millionen Dollar und 35.000 Übernachtungen wird der Miami-Grand-Prix jährlich zu einem ökonomischen Schwergewicht”, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung.

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Zukunfts-Zoff: Darüber streiten Formel-1-Bosse und Teams

In der Formel 1 stehen die Zeichen auf Sturm. Im Jahr 2020 läuft der Grundlagenvertrag, den der ehemalige Formel-1-Boss Bernie Ecclestone ausgehandelt hat, aus.

Doch bereits jetzt gibt es Ärger über die Ausrichtung ab der Saison 2021. Die Formel-1-Bosse wollen eine Formel 1, in der jedes Team Siegchancen hat. Denn seit 2013 gewannen Mercedes, Ferrari und Red Bull alle Rennen. Es herrscht Langeweile. In dieser Woche wollen sich Teams und Veranstalter zu weiteren Verhandlungen treffen.

Formel-1-Bosse wollen Budget-Obergrenze

Dem Veranstalter Liberty Media schwebt eine Budget-Obergrenze von 158 Mio Euro pro Team vor. Formel-1-Sportchef Ross Brawn: “Alle müssen eine Chance haben. Wir brauchen ein Leicester City in der Formel 1.”

Der Außenseiter gewann 2016 die englische Premier League.

Erreichen wollen die Bosse dieses mit einer simpleren Aerodynamik mit strengeren Vorgaben für alle Teams. So sollen alle Autos einheitliche Teile haben. 

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Doch hier regt sich der Widerstand der Teams. Zwar würden diese eine Budget-Obergrenze akzeptieren, einheitliche Autos lehnen die großen Rennställe jedoch ab. Zudem sollen die Gehälter für die Fahrer bei der Obergrenze ausgenommen sein.   

Mercedes und Co. fürchten, ihre Vormachtstellung durch die Vereinheitlichung der Autos zu verlieren. Ihrer Ansicht nach sollten die besten Ingenieure auch die besten Autos bauen dürfen. 

Mercedes droht mit Ausstieg

Womöglich droht sogar der große Knall. Mercedes hält sich einen Ausstieg aus der Formel 1 für Ende 2020 offen. “Es wird gravierende Einschnitte geben, das ist klar. Aber Regeländerungen machen uns keine Angst, weil sie bislang immer gut für uns waren”, sagte Mercedes-Teamchef Toto Wolff in der Sport Bild.   

Dem ewigen Rivalen Ferrari steht sogar ein noch größeres Druckmittel zur Verfügung. Die Scuderia besitzt seit 1981 ein schriftliches Vetorecht bei Regelentscheidungen, dass sie wohl auch einsetzen würde. Team-Boss Mattia Binotto: “Es wäre sehr schade, wenn es soweit kommen müsste. Ich hoffe, dass wir den richtigen Kompromiss finden.”

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Hamiltons düsterer Post lässt selbst Mercedes rätseln

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton hat seine Anhänger mit düsteren Gedanken aufgeschreckt. “Ehrlich gesagt, fühle ich mich gerade danach, alles hinzuschmeißen. Komplett runterzufahren”, schrieb Hamilton auf seinem offiziellen Instagram-Account: “Die Welt ist ein kaputter Ort. Warum soll man sich kümmern, wenn die Welt ein solches Chaos ist und die Menschen nicht den Eindruck machen, dass sie das interessiert.”

Wenig später waren diese Beiträge verschwunden, doch Mercedes bestätigte die Echtheit der Postings. “Ich denke, er bezog sich dabei auf Umweltprobleme und nicht auf irgendetwas, das mit Racing zu tun hat”, sagte Bradley Lord, Leiter der Mercedes-Benz Motorsport Kommunikation, auf SID-Anfrage: “Allerdings weiß ich das nicht genau.”

Hamilton sorgt sich um Tiere und Natur

In düstersten Farben malte Hamilton die Welt: “Es macht mich so traurig zu sehen, dass so viele Leute, selbst enge Freunde, das ignorieren, was jeden Tag passiert.” Ein großes Problem sei die Art und Weise, wie der Mensch mit den Tieren und der Natur umgeht: “Erziehung ist der Schlüssel, uns wurde beigebracht, dass es gut für uns ist, tierische Produkte zu konsumieren. Aber wir sind Hunderte von Jahren lang angelogen worden.”

Es habe ihn selbst 32 Jahre gekostet, um herauszufinden, welchen Einfluss er selbst auf die Umwelt habe, und er versuche jeden Tag aufs Neue, es ein bisschen besser zu machen, schrieb Hamilton: “Ich ermahne euch, tut das auch. Findet das Mitgefühl in euch, erkennt, dass das, was ihr esst, die florierende Fleisch- und Milchindustrie, das Waldsterben, Grausamkeit gegen Tiere, gegen die Meere und das Klima jeden Tag aufs Neue unterstützt.” 

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Hamiltons Forderung ist eindeutig: “Werdet vegan. Es ist die einzige Chance, unseren Planeten wirklich zu retten, und es ist einfach. Ihr müsst nur mal darüber nachdenken.”

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Er selbst wolle sich “einen Moment lang zurückziehen und meine Gedanken sammeln. Danke an alle, denen die Welt wichtig ist.”

Es ist nicht das erste Mal, dass der fünfmalige Formel-1-Weltmeister mit kryptischen Postings für Aufsehen sorgt. Anfang 2018 verordnete er sich außerdem schon einmal eine Pause von den sozialen Netzwerken und löschte damals alle seine Beiträge.

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Bremsbetrug von Renault in Formel 1?

Das Rennwochenende in Japan endete für Renault nach einem enttäuschenden Qualifying mit den Plätzen 15 und 16 am Ende noch erfolgreich.

Daniel Ricciardo krönte seine Aufholjagd nach der Strafe gegen Charles Leclerc mit einem starken sechsten Platz. Teamkollege Nico Hülkenberg konnte mit Position zehn immerhin noch einen Punkt einfahren.

Jetzt droht dem Werksteam allerdings Ärger und der Verlust der Punkte.

Racing Point, ein direkter Konkurrent von Renault um Platz fünf in der Konstrukteursweltmeisterschaft legte Protest gegen die Franzosen ein, weil diese in Suzuka ein illegales Bremssystem verwendet haben sollen. Die Beschwerde wurde vom Automobilweltverband FIA bereits zugelassen.

Was liegt gegen Renault vor?

Schon am Sonntag nach dem Rennen hat Racing Point ein zwölfseitiges Dokument bei der FIA eingereicht und offiziell Protest eingelegt. Hintergrund soll ein illegales Bremssystem an beiden Renaults sein, die das Team von Besitzer Lawrence Stroll erkannt haben möchte.

Dabei soll es sich um ein System handeln, die die Bremsbalance zwischen vorderer und hinterer Bremse je nach Position auf der Strecke automatisch verstellen kann. Laut Regelwerk darf die Bremsbalance allerdings nur vom Fahrer selbst verändert werden. 

Renault hätte bei einem Verstoß gleich gegen mehrere Regeln des sportlichen Reglements verstoßen. In Artikel 27.1 heißt es: “Der Pilot muss das Auto alleine und ohne Hilfe fahren.” Desweiteren würde auch noch ein Verstoß gegen Artikel 11.1.3 des technischen Reglements vorliegen: “Jedes System, das dazu in der Lage ist, die Konfiguration oder die Performance eines Teiles des Bremssystems zu beeinflussten, ist verboten.”

Racing Point soll an die Informationen angeblich durch einen früheren Mitarbeiter des Rivalen gelangen sein. Renault kündigte an, eine umfangreiche Verteidigung gegen die Vorwürfe vorzubereiten.

Droht Renault eine Disqualifikation?

In den nächsten Tagen muss die FIA klären, ob der Vorwurf gegen Renault berechtigt ist. schon Ende der Woche kann es zu einer Entscheidung kommen.

Lenkräder und Steuerelektronik wurden vom Weltverband bereits beschlagnahmt und werden jetzt eingehend überprüft.

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Dem Team droht, wenn sich der Fall bestätigt ein Ausschluss vom Rennen in Japan. Damit würden die Konkurrenten Toro Rosso (59 Punkte) und Racing Point (54) in der Teamweltmeisterschaft heranrücken. Renault liegt derzeit bei 77 Zählern.

Vorläufig bleibt das Klassement des Großen Preises von Japan provisorisch und Renault darf seine Punkte noch behalten.

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