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Presse jubelt über Ferraris Schumacher-Coup

Der Einstieg von Mick Schumacher (19) in die Talentschmiede des Formel-1-Rennstalls Ferrari ist in Italien mit Begeisterung aufgenommen worden.

“Es gibt wieder einen neuen Schumacher in Maranello”, schrieb die Gazzetta dello Sport, der Einstieg des Formel-3-Europameisters in die Ferrari Driver Academy sei nicht weniger als “der Beginn eines neuen Kapitels” in der Historie des Teams.

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher (50) ist ab sofort Teil der Ferrari Driver Academy, das hatte die Scuderia am Samstag bestätigt. Der 19-Jährige durchläuft damit das Nachwuchsprogramm der Roten und kann schon in dieser Saison bei den Young Driver Tests der Formel 1 zum Einsatz kommen.

Schumacher hatte im vergangenen Jahr die Formel 3 gewonnen und debütiert in der anstehenden Saison mit dem Prema-Team in der Formel 2.

“Großartiger Coup für Ferrari”

Der Corriere della Sera sieht in der Verpflichtung des Talents einen “großartigen Coup für Ferrari: Für die Tifosi wird ein Traum wahr.” Die Zeit für Schumachers Aufstieg sei reif. Er wird nun schon in dieser Woche “an den Aktivitäten zur Saisonvorbereitung” der Akademie teilnehmen, hieß es in der Ferrari-Mitteilung.

Sein Vater gewann zwischen 2000 und 2004 fünf seiner sieben WM-Titel für Ferrari, der Name Schumacher steht wie kein zweiter für die Erfolge der Marke in der Formel 1. Letzter Ferrari-Weltmeister und einziger der Nach-Schumacher-Ära war der Finne Kimi Räikkönen 2007.

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Wie der Vater – Mick Schumacher fährt künftig für Ferrari

Der nächste Schritt auf den Spuren des Vaters: Rund 14 Jahre nach Michael Schumachers letztem WM-Triumph in Rot wird auch sein Sohn Teil des Ferrari-Universums.

Mick Schumacher tritt der Talentschmiede der Scuderia bei, das bestätigte der erfolgreichste aller Formel-1-Rennställe am Samstag. Schon ab der kommenden Woche werde der 19-Jährige “an den Aktivitäten zur Saisonvorbereitung” der Ferrari Driver Academy teilnehmen.

“Es ist offensichtlich”, sagte Schumacher, ”dass Ferrari seit meiner Geburt einen großen Platz in meinem Herzen und auch in den Herzen unserer Familie hat. Deshalb freue ich mich auch auf persönlicher Ebene über diesen Schritt.” 

Der Name Schumacher steht wie kein zweiter für die einstige Dominanz des Springenden Pferdes in der Formel 1. Rekordweltmeister Schumacher hatte zwischen 2000 und 2004 fünf seiner sieben WM-Titel für die Roten gewonnen, weiterhin einziger Champion der Nach-Schumacher-Ära ist der Finne Kimi Räikkönen mit seinem Titel im Jahr 2007.

Ferrari freut sich auf Mick Schumacher

Dass nun auch Schumachers Sohn seinen Platz in Maranello bekommt, lässt Motorsport-Romantiker frohlocken – allerdings sind alle Beteiligten darauf bedacht, den professionellen Aspekt dieser Zusammenarbeit zu betonen.

“Das ist erneut ein Schritt in die richtige Richtung, und ich kann nur von dem immensen Know-how profitieren, das dort gebündelt ist”, sagte Mick Schumacher: ”Ich werde alles dafür tun, meinen Traum von der Formel 1 zu verwirklichen.”

Der neue Ferrari-Teamchef Mattia Binotto räumte zwar die “spezielle emotionale Bedeutung” dieser Personalie ein, “ich kenne ihn seit seiner Geburt. Aber wir haben Mick aufgrund seines Talents sowie seiner menschlichen und professionellen Qualitäten ausgewählt.”

Den erwarteten Wettlauf mit dem Weltmeisterteam Mercedes um die Dienste des Formel-3-Europameisters gab es indes wohl nicht. Zwar hatte Motorsportchef Toto Wolff nie verhehlt, dass Schumacher auch für die Silberpfeile grundsätzlich ein höchst interessanter Fahrer ist. Doch “im Mercedes-Juniorprogramm haben wir derzeit wenig Platz”, stellte der Österreicher zuletzt bei Auto Bild Motorsport klar.

Schumacher bei Ferrari als Simulatorfahrer?

Und Schumacher wird seine Qualitäten von nun an in Ferrari-Rot schulen. So kann er auch bei den Formel-1-Testfahrten für die Scuderia während der anstehenden Saison zum Einsatz kommen, bei denen die Teams an zwei von vier Tagen Piloten einsetzen müssen, die nicht mehr als zwei Grands Prix bestritten haben. Bislang fuhr Antonio Giovinazzi solche Einsätze für Ferrari, der Italiener wechselte zu dieser Saison aber zu Sauber. Schumacher könnte zudem die Rolle eines Simulatorfahrers übernehmen.

Nach seinem Aufstieg in die Formel 2 wird Schumacher im Unterbau der Königsklasse weiter für das italienische Prema-Team im Cockpit sitzen. Schon zuletzt hatte Ferrari dem Teenager immer wieder verbal den roten Teppich ausgerollt. “Wie könnte Maranello zu diesem Namen Nein sagen”, meinte etwa der ehemalige Teamchef Maurizio Arrivabene: “Unsere Tür ist immer offen. Die Geschichte, die Ferrari mit diesem Namen verknüpft, ist eine besondere.”

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Wieder Führungswechsel: Bei Renault regiert das Chaos

Beim Formel-1-Rennstall Renault regiert rund zwei Monate vor dem Start in die neue Saison das Chaos. Wie das Team um den Emmericher Piloten Nico Hülkenberg am Freitag bekannt gab, kehrt Jerome Stoll (64) nur 18 Tage nach seiner offiziellen Demission auf den Stuhl des Motorsportpräsidenten bei den Franzosen zurück.

Im selben Atemzug vermeldete das frühere Weltmeisterteam, das seit seinem Königsklassen-Comeback 2016 so fieberhaft wie erfolglos um den Anschluss an die Spitze kämpft, die Trennung von Thierry Koskas. Der 55-Jährige war erst im November als neuer starker Mann bei Renault Sport F1 mit Arbeitsbeginn 1. Januar präsentiert worden.

Auch auf höchster Ebene geht es bei Renault seit geraumer Zeit turbulent zu. Carlos Ghosn, Verwaltungsratschef von Renault-Nissan-Mitsubishi, wurde im November in Japan unter anderem wegen des Verdachts der Veruntreuung festgenommen. Der französische Staat, der 15 Prozent der Renault-Aktien hält, kündigte am Donnerstag an, “in den kommenden Tagen” einen Nachfolger für den in Brasilien geborenen Ghosn zu präsentieren.

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Als Häkkinen in Spa die Welt verblüffte

Ricardo Zonta befindet sich im Jahr 2000 in seiner zweiten Formel1-Saison und fährt für das damalige Team British American Racing, welches zu den kleinen Teams gehört. Auch beim Großen Preis von Belgien hat er mal wieder nichts mit den vorderen Rängen zu tun.

Er fährt in der 41. Runde gerade durch die Senke von Eau Rouge als oben am Hügel von Raidillon links und rechts zwei Boliden mit 300 km/h an ihm vorbeibrettern. Der eine ist rot, der andere silberfarben. Er ist grade ungewollt Zeuge eines der spektakulärsten Überholmanöver in der Formel1-Geschichte geworden.

Schumacher gegen Häkkinen

In der Fahrer-Wertung liefern sich Michael Schumacher und Mika Häkkinen ein erbittertes Duell um den Titel. Vor dem Großen Preis von Belgien führt der Finne nach zwölf Rennen mit zwei Punkten Vorsprung. Für beide Fahrer geht es um den dritten Weltmeistertitel ihrer Karriere. Schumacher hat noch den besonderen Anreiz, endlich den ersten Fahrer-Titel mit Ferrari zu holen.

Nach dem Qualifying hat Häkkinen die Nase vorn und startet in Belgien von der Pole. Für Schumacher reicht es nur zu Platz vier. Aber aufgrund der Witterungsbedingungen und einem Dreher von Häkkinen übernimmt Schumacher die Führung und verteidigt sie bis wenige Runden vor Schluss.

Volles Risiko für den Sieg

Häkkinen weiß, dass die einzige Überholmöglichkeit nach der Eau Rouge Richtung Les Combes besteht. Aber Schumacher blockt den Angriff Häkkinens mit einem harten Manöver. “Ich bin gut durchgekommen, vielleicht etwas besser als Michael. Als wir zur Bremszone von Les Combes kamen, entschied ich mich für ein Ausbremsmanöver. Ich schob meine Nase neben den Ferrari und bereitete mich auf den Bremsvorgang vor. Aber Michael sah mich kommen und zog bei 300 km/h herüber. Sein rechter Hinterreifen berührte die linke Endplatte meines Frontflügels, als ich vom Gas ging und das Manöver zurückzog”, erinnert sich der Finne bei McLaren.com.

Der zweite Versuch wird historisch

Aber der Finne bleibt stur. Es muss an dieser Stelle passieren oder gar nicht. “Ich wusste, dass ich Michael nur am Eingang von Les Combes überholen konnte. Mir war aber auch klar, dass ich ein entschlossenes Manöver machen musste, denn Michael würde die Führung nicht einfach abgeben wollen. Das hat er ganz klar gezeigt.”

Er nimmt die Eau Rouge mit Vollgas und schiebt sich direkt hinter das Heck des Ferraris. “Es war ein großes Risiko, aber kalkuliert. Ich habe die Eau Rouge voll genommen. Damals war das nichts für jemanden ohne Mut. Es war extrem schwierig. Wenn man es nicht schaffte, gab es einen schweren Unfall. Neben der Ideallinie war die Strecke auch noch feucht. Ich wusste, dass ich auf den Millimeter perfekt fahren musste. Das ist in der schwierigsten Kurve der Welt nicht einfach. Man presst den Fuß auf das Gaspedal und visiert den Scheitelpunkt für den blinden Kurvenausgang an.”

Alles oder nichts

Jetzt heißt es alles oder nichts. Für Häkkinen gibt es nur die Möglichkeit, dass das Überholmanöver klappt oder er in die Bande rauscht. Auf dem Weg zu Les Combs taucht vor ihnen der zu überrundende Zonta auf. Häkkinen entscheidet blitzschnell, auf der anderen Seite als Schumacher den Brasilianer zu passieren.

“Ich wusste: Wenn Michael links an Zonta vorbeifährt, dann probiere ich es rechts. Sonst andersherum. Ich hoffte, dass sich Michael möglichst früh für eine Seite entscheiden würde, um die andere zu nehmen. Zonta hat zum Glück kapiert, dass da zwei Torpedos heranfliegen. Er blieb wo er war”, so Häkkinen zu auto motor und sport.

Aber es geht um Sekundenbruchteile, in denen die Entscheidung getroffen werden muss. “Michael zog nach links, was ich irgendwie erwartet hatte, weil rechts die Spur noch feucht war. Hätte Michael nur eine halbe Sekunde länger gewartet, hätte ich lupfen müssen. Zwischen Zonta und dem Gras war genau Platz für ein Auto.”

Happy End für Häkkinen

Fast wie im Formationsflug rauschen die beiden an dem verwunderten Zonta vorbei und Häkkinen befindet sich auf der Innenbahn zur Kurve. Er setzt sich knapp vor Schumacher und behauptet die Führung.

Zwar versucht der Kerpener nochmal alles, um den Finnen in einen Fehler zu treiben, aber der bleibt cool und bringt den Sieg nach Hause. “Ich behielt aber meine Nerven und sagte mir unter dem Helm: ‘Mika, bleib ruhig, bleib ruhig, bleib ruhig’.”

Aber kein WM-Titel

Mit dem Überholmanöver in Spa sorgte Häkkinen nicht nur für das Highlight der Saison, sondern für das Überholmanöver, das viele Experten als das beste in der Formel1-Geschichte ansehen. Aber am Ende triumphierte doch Schumacher. Er holt sich den Sieg in den verbliebenen vier Rennen und für Ferrari den ersten Titel seit über 20 Jahren.

Doch der Parallelflug in der Ardennenhölle bleibt unvergessen. “Es ist schon ungewöhnlich, jemanden auf diese Weise auf der Geraden zu überholen. Das war ein fabelhaftes Rennen – es hat Spaß gemacht”, so der Finne nach dem Rennen. Und selbst Schumacher zollte ihm seinen Respekt. “Mika ist ja richtig an mir vorbei geflogen – das war ein außergewöhnliches Manöver.”

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Schumacher offenbar vor Einstieg bei Ferrari

Formel-2-Pilot Mick Schumacher steht laut übereinstimmenden Medienberichten dicht vor dem Einstieg in die Talentschmiede von Ferrari.

Wie unter anderem die Gazzetta dello Sport und Corriere della Sera vermelden, müssten für den nächsten Karriereschritt des Sohnes von Formel-1-Rekordweltmeister und Ferrari-Ikone Michael Schumacher nur noch letzte Details geklärt werden.

Ferrari sei an “Mick natürlich interessiert, das war nie ein Geheimnis”, sagte ein Ferrari-Sprecher. “Im Moment” gebe es aber nicht mehr zu sagen.”

Schumacher könnte Testfahrer werden

Sollte sich Schumacher tatsächlich der so genannten “Ferrari Academy” anschließen, könnte er bei den Formel-1-Testfahrten für die Scuderia während der Saison zum Einsatz kommen, bei denen die Teams an zwei von vier Tagen Piloten einsetzen müssen, die nicht mehr als zwei Grands Prix bestritten haben.

Bislang fuhr Antonio Giovinazzi solche Einsätze für Ferrari, der Italiener wechselte zu dieser Saison aber zu Sauber. Formel-3-Europameister Schumacher könnte zudem die Rolle eines Simulatorfahrers übernehmen.

Seinen Aufstieg in die Formel 2 hatte Schumacher bereits nach seinem Titelgewinn Ende November perfekt gemacht, er wird weiter für das Prema-Team im Cockpit sitzen. Ferrari-Präsident John Elkann wollte Schumachers möglichen Einstieg bei Ferrari nicht kommentieren. “Ich kann nicht Beschlüsse enthüllen, die die Scuderia in den nächsten Monaten ergreifen wird. Ich kümmere mich erst seit wenigen Monaten um Ferrari”, sagte der 42-Jährige.

Ferrari schwärmt von Schumacher

Ferrari hatte Schumacher im Zuge seines Aufstiegs zuletzt immer wieder verbal den roten Teppich ausgerollt. “Wie könnte Maranello zu diesem Namen Nein sagen”, meinte etwa der ehemalige Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene: “Unsere Tür ist immer offen. Die Geschichte, die Ferrari mit diesem Namen verknüpft, ist eine besondere.” Allerdings müsse man ihm auch “Zeit geben, um zu wachsen. Er hat ohnehin genug Druck. Mick hat sich zuletzt sehr gut entwickelt.”

Micks Vater Michael Schumacher gewann zwischen 2000 und 2004 fünf seiner sieben WM-Titel für Ferrari. Letzter Ferrari-Weltmeister und einziger der Nach-Schumacher-Ära war der Finne Kimi Räikkönen 2007.

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Wegen Ausraster gegen Ocon: Verstappen muss zur Verkehrserziehung

Mit seinem Ausraster beim Großen Preis von Brasilien sorgte Max Verstappen Anfang November für Aufsehen, nun erhält er die Quittung dafür.

Wie der Weltverband FIA mitteilte, muss der Red-Bull-Pilot zur Verkehrserziehung in die Formel E. Im Rahmen des Rennens in Marrakesch an diesem Wochenende soll der Niederländer hinter die Kulissen blicken und hautnah miterleben, wie schwer die Arbeit der Rennkommissare sind.

“Max Verstappen besucht den ePrix in Marrakesch als Folge der Entscheidung der Rennkommissare beim Grand Prix von Brasilien 2018. Verstappen wird Tag als Beobachter bei den Rennkommissaren verbringen und deren Arbeit bei einer internationalen Großveranstaltung auf höchstem Niveau genau verfolgen. Das ist Teil der erzieherischen und aufklärenden Maßnahme, die die FIA in diesem Fall ergriffen hat”, teilte die FIA auf Nachfrage von Motorsport-Total.com mit.

Verstappen wird gegen Ocon handgreiflich

Der 21-Jährige war im Autodromo Jose Carlos Pace zunächst auf der Strecke mit Force-India-Fahrer Esteban Ocon kollidiert und verlor dadurch seine Führung an Lewis Hamilton, der das Rennen schlussendlich gewinnen konnte. Noch auf der Strecke zeigte Verstappen dem Unfallverursacher den Mittelfinger.

Nach dem Rennen kam es dann zum Eklat. Beim Wiegen lieferten sich die beiden Kontrahenten zunächst ein hitziges Wortgefecht, ehe der Niederländer sogar handgreiflich wurde. Für seine Entgleisung wurde er im Anschluss zu zwei Tagen gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Ob diese mit seinem Besuch bei der Formel E bereits abgeleistet sind oder ob Verstappen eine weitere Bestrafung ins Haus steht ist bislang noch unklar.

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Holt Ferrari seinen Ex-Teamchef zurück?

Nach dem Aus von Teamchef Maurizio Arrivabene beim Formel-1-Rennstall Ferrari stehen an der Spitze der Scuderia offenbar weitere Veränderungen an.

Laut Corriere dello Sport soll Lamborghinis Geschäftsführer Stefano Domenicali nach Maranello zurückkehren und den Posten des CEO übernehmen. Diesen besetzt derzeit Louis Camilleri.

Domenicalis Kandidatur werde aktiv von John Elkann, dem Präsidenten von Ferraris Mutterkonzern Fiat-Chrysler, unterstützt.

Domenicali (53) ist für Ferrari ein alter Bekannter. 2007 hatte er Jean Todt als Teamchef ersetzt, diesen Posten bekleidete Domenicali bis April 2014, als er nach einem für Ferrari enttäuschenden Saisonstart zurücktrat.

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Wehrlein bestätigt Gespräche mit Ferrari

Rennfahrer Pascal Wehrlein könnte beim Formel-1-Rennstall Ferrari “Zulieferer” für Sebastian Vettel (31) werden. Der 24-Jährige, dessen Schwerpunkt derzeit in der Formel E liegt, bestätigte Verhandlungen mit der Scuderia über die Rolle des Simulatorfahrers. “Stand der Dinge ist, dass Gespräche stattfinden, aber noch nichts bestätigt ist”, sagte Wehrlein im Interview mit motorsport-magazin.com.

“Sehr bald” werde er sich allerdings zu den Neuigkeiten äußern können, die er kürzlich bei Instagram angekündigt habe, führte der frühere DTM-Champion aus. Weiter machte Wehrlein klar, dass er das Engagement als Stammfahrer in der aufstrebenden Elektroserie Formel E in erster Linie als Sprungbrett betrachtet: “Mein Ziel bleibt die Formel 1.”

Vettel und Wehrlein verstehen sich gut 

Der viermalige Königsklassen-Champion Vettel hatte die Rolle des Simulatorpiloten zuletzt als “sehr wichtig” für die Entwicklung des Autos bezeichnet. Nach den Abgängen von Antonio Giovinazzi zu Sauber und Daniil Kwjat zu Toro Rosso ist die Position bei der Scuderia, die seit 2008 auf einen Titel wartet, vakant.

Vettel versteht sich gut mit Wehrlein, der 2016 für Manor und 2017 für Sauber in der Formel 1 fuhr. Am Samstag feiert Wehrlein beim Rennen in Marrakesch/Marokko für Mahindra sein Formel-E-Debüt.

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Formel 1: Ein Bayer wird McLaren-Teamchef

Andreas Seidl (43) wird neuer Teamchef beim Traditionsrennstall McLaren. Dies gab das Team aus dem britischen Woking am Donnerstag bekannt.

Seidl werde “im Verlauf von 2019″ seine Tätigkeit aufnehmen. Die neue Saison startet am 17. März im australischen Melbourne.

“Dies ist ein enormes Privileg und eine Herausforderung, für die ich voll und ganz bereit bin”, sagte der Bayer: “Die Möglichkeit, einen Beitrag zum McLaren-Erbe zu leisten, ist etwas ganz Besonderes und sehr inspirierend.” Seidls Verpflichtung sei “Teil der langfristigen Strategie von McLaren Racing, um zum Erfolg in der Formel 1 zurückzukehren”, erklärte das Team.

Der ehemalige Chef des Porsche-Engagements in der Langstrecken-Weltmeisterschaft trägt offiziell den Titel Managing Director. Von 2000 bis 2009 arbeitete er bereits als Head of Track Operations in der Formel 1 für BMW Motorsport beziehungsweise BMW Sauber. Seidl berichtet in seiner neuen Rolle direkt an McLaren-Direktor Zak Brown, der für alle Aspekte des Formel-1-Rennprogramms des Teams verantwortlich ist.

Letzter Grand-Prix-Sieg vor sechs Jahren

McLaren ist in den vergangenen Jahren sportlich massiv ins Straucheln geraten. Das einstige Weltmeisterteam (acht Fahrer- und zwölf Konstrukteurstitel) belegte in der abgelaufenen Saison in der Teamwertung nur den sechsten Platz. Der letzte Grand-Prix-Sieg liegt mehr als sechs Jahre zurück.

Nach dem freiwilligen Rückzug des zweimaligen Weltmeisters Fernando Alonso (Spanien) und der Trennung vom Belgier Stoffel Vandoorne unternimmt das Team auch auf der Fahrerebene mit Carlos Sainz jr. (Spanien) und Formel-1-Neuling Lando Norris (Großbritannien) in der anstehenden Saison einen Neustart.

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Ferrari setzt auf Codename 670 – die neuen F1-Autos

Schenkt man Berichten der Gazzetta dello Sport Glauben, darf sich Sebastian Vettel auf seinen neuen Ferrari freuen. Sein Bolide für die Saison 2019 soll im Windkanal trotz der neuen Regeln, die die Autos eigentlich einbremsen, bereits schneller sein als der SF71H. 

Der Öffentlichkeit präsentieren wird Ferrari das neue Auto am 15. Februar. Die Testfahrten beginnen am 18. Februar. Am 15. März startet die Saison traditionell im Melbourne. (Rennkalender der Formel-1-Saison 2019)

SPORT1 gibt einen Überblick über die Präsentationstermine der Formel-1-Rennställe und bislang bekannte Neuerungen. 

Mercedes: Der Name des Autos und der Präsentationstermin sind noch unbekannt. Logisch wäre die Bezeichnung W10. Wahrscheinlich wird Mercedes den neuen Silberpfeil im britischen Werk in Woking vorstellen. Der Antriebsstrang ist natürlich eine Eigenproduktion. 

Ferrari: Die Präsentation findet am 15. Februar wahrscheinlich am Stammsitz im italienischen Maranello statt. Dass der bisherige Technikchef Mattia Binotto an der Spitze Maurizio Arrivabene abgelöst hat, dürfte auf die Entwicklung und Vorstellung des neuen Autos keinen Einfluss haben. Der interne Codename des Autos lautet 670. Wie Mercedes setzt auch Ferrari auf einen Motor aus Eigenproduktion. 

Wahrscheinlich wird Vettel, der mit Charles Leclerc einen neuen Teamkollegen hat, seinem Wagen kurz vor Beginn der Saison wieder einen eigenen Namen geben. 2018 folgte Loria auf Gina und Margherita.

Red Bull RB15: Das Team von Max Verstappen läutet eine neue Ära ein. Erstmals liefert Honda den Motor. Der Präsentationstermin ist noch unbekannt. 

Renault: Die Präsentation findet am 12. Februar in der Teamfabrik in Enstone statt. Das Auto heißt aller Wahrscheinlichkeit nach R.S.19. Der Antriebsstrang ist wie gewohnt aus dem eigenen Hause. Mit Daniel Ricciardo hat Nico Hülkenberg einen mehrfachen Grand-Prix-Sieger als neuen Teamkollegen. 

Haas: Name des Autos und der Präsentationstermin sind noch unbekannt. Logisch wäre die Bezeichnung VF-19. Der Antriebsstrang kommt wie gewohnt von Ferrari. Fest steht, dass der neue Renner mit einem frischen Look aufwartet – in den Farben des neuen Hauptsponsors Rich Energy.

McLaren MCL34: Die Präsentation findet am 14. Februar statt, der Ort ist noch offen. Renault liefert auch dieses Jahr den Motor. Fernando Alonso wird nach seinem Rücktritt aus der Formel 1 nicht mehr im Cockpit sitzen.

Force India: Die Präsentation findet am 13. Februar auf der Motor Show im kanadischen Toronto statt. Der Name des Autos ist noch unbekannt. Der Antriebsstrang kommt wie gewohnt von Mercedes. 

Sauber: Der Name des Autos und der Präsentationstermin sind noch unbekannt. Logisch wäre die Bezeichnung C38. Neu im Cockpit sitzt Kimi Räikkönen nach seinem Wechsel von Ferrari, die Scuderia liefert weiterhin die Motoren. 

Toro Rosso STR14: Der Präsentationstermin ist noch unbekannt. Der Antriebsstrang kommt wie gewohnt von Honda. 

Williams FW42: Der Präsentationstermin ist noch unbekannt. Der Antriebsstrang kommt wie gewohnt von Mercedes. Dagegen verschwindet das markante Martini-Design.

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