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Verstappen-Hype: Formel 1 kehrt nach Zandvoort zurück

Der Hype um Max Verstappen macht es möglich: Der Große Preis der Niederlande kehrt 2020 nach 35 Jahren in den Formel-1-Kalender zurück.

Das gaben die Führung der Motorsport-Königsklasse und der Betreiber der Rennstrecke in Zandvoort am Dienstag bekannt. Der Vertrag mit dem Traditionskurs vor den Toren Amsterdams läuft zunächst bis 2022.

“Zandvoort ist eine ikonische, historische Strecke”, sagte Verstappen: “Ich bin dort schon mit der Formel 3 gefahren und habe ein paar Showläufe absolviert. Die Strecke erinnert mich ein bisschen an Suzuka.”

Zur Terminierung wurde zunächst keine Angabe gemacht. Viel deutet aber darauf hin, dass das Rennen Mitte Mai stattfinden und den Platz des Großen Preises von Spanien einnehmen wird. Der Vertrag des Circuit de Barcelona-Catalunya mit der Formel 1 ist mit dem Rennen am vergangenen Sonntag ausgelaufen. Auch der Große Preis von Deutschland könnte am 28. Juli zum vorläufig letzten Mal stattfinden.

Formel-1-Boss Chase Carey erklärte am vergangenen Wochenende vielsagend: “Wir erwarten, dass die Zahl der Rennen 2020 wie in diesem Jahr weiterhin bei 21 liegt. Das heißt dann natürlich, dass wir nicht alle aktuellen Rennen behalten können.”

Zandvoort ist das zweite Rennen, das von Liberty Media (seit Anfang 2017 Rechteinhaber der Königsklasse) in den Formel-1-Kalender gehoben wird. Zuvor wurde die Premiere des Großen Preises von Vietnam in Hanoi im April 2020 beschlossen.

Verstappen: Volksheld in den Niederlanden

Die Niederlande waren bis 1985 insgesamt 32-mal im Formel-1-Kalender vertreten, gefahren wurde stets in Zandvoort. Rekordgewinner ist der Schotte Jim Clark mit vier Erfolgen. Bei der bislang letzten Auflage gewann Niki Lauda, es war der 25. und letzte Grand-Prix-Erfolg des dreimaligen Weltmeisters aus Österreich.

Der kurvenreiche Kurs, malerisch in einer Dünenlandschaft gelegen, ist allerdings etwas in die Jahre gekommen. “Um den Wünschen der Formel 1 und den geforderten Standards des Weltverbandes FIA gerecht zu werden, werden die Rennstrecke und die Infrastruktur in einigen Bereichen bis zum Rennen im kommenden Jahr modernisiert”, sagte der ehemalige Formel-1-Pilot und Zandvoort-Renndirektor Jan Lammers. Die Gemeinde Zandvoort hat bereits im Vorfeld in die Infrastruktur investiert, immerhin werden rund 300.000 Fans zum ersten Rennwochenende in dem Ferienort an der Nordsee erwartet.

Für die vollen Ränge wird Nationalheld Verstappen sorgen. Der 21 Jahre alte Red-Bull-Pilot (fünf Grand-Prix-Siege) hat in den Niederlanden eine regelrechte Motorsport-Hysterie ausgelöst. “Max ist jung, schnell und populär. Und er ist so jung, dass er noch 20 Jahre fahren kann. Bei jedem Rennen erleben wir ein Meer von Oranje-Fans. Die verdienen ein Rennen zu Hause”, sagte Formel-1-Marketingchef Sean Bratches zuletzt.

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"Mercedes zertrümmert jeden Ansatz von Spannung"

Die Tops und Flops des Spanien-Grand-Prix zum Durchklicken:

Zum fünften Mal in Folge landet Mercedes einen Doppelsieg. Damit ist der WM-Zug für Ferrari abgefahren.

“Die Roten können nur noch mit den weißen Handtüchern wedeln”, sagt SPORT1-Experte Peter Kohl.

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Er fasst seine Tops und Flops des Spanien-Grand-Prix zusammen. Dabei geht er insbesondere auf das Duell an der Spitze zwischen Mercedes und Ferrari ein.

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Pannen ohne Ende: Ferraris Fehlerliste wird immer länger

Das Fehlerprotokoll von Sebastian Vettel und Ferrari zum Durchklicken:

Seit seinem letzten Weltmeister-Titel 2013 scheinen Pleiten, Pech und Pannen an Sebastian Vettel zu kleben. Mit Ferrari arbeitet er bisher vergeblich an einem WM-Triumph.

Manchmal ist die Technik verantwortlich, manchmal sind es Patzer des Deutschen, die Ferrari Punkte, Siege und Titel kosten.

Immer wieder missglücken Überholmanöver, Vettel kollidiert oder patzt anderweitig. Das setzt sich auch 2019 fort. Zuletzt verbremste er sich in Spanien nach dem Start, das Team patzte gleich mehrfach.

SPORT1 zeigt die Fehlerliste der vergangenen Jahre.

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Wie Ferraris Angriff auf Mercedes im Desaster endete

Es sollte der Beginn einer großen Aufholjagd werden.

Mit einem runderneuerten Fahrzeug war Ferrari nach Barcelona gekommen. Dort wo die Scuderia der Konkurrenz noch das Fürchten gelehrt hatte. Damals im Februar – wenige Wochen vor Beginn der Saison.

Doch statt die Trendwende einleiten zu können, kassierte Ferrari die wohl schmerzhafteste Niederlage dieser Saison. Nach dem fünften Mercedes-Doppelsieg in Folge vergrößerte sich der Rückstand von Sebastian Vettel in der WM-Wertung auf den neuen Spitzenreiter Lewis Hamilton auf 48 Punkte. (Das Ergebnis aus Barcelona)

Vettel: “Ein großer Schritt zurück”

“Das war ein enttäuschendes Wochenende für uns, ein großer Schritt zurück”, musste Vettel resigniert feststellen.

Es waren klare Worte der Enttäuschung, nachdem er auch auf dem Circuit de Catalunya den Mercedes-Piloten weit hinterher fuhr und nicht einmal das Podest erreichte. Und doch geben sie den Frust des viermaligen Weltmeisters nur unzureichend wieder.

Denn schon in der Qualifikation war absehbar, dass die großen Anstrengungen seines Teams bei weitem nicht ausreichen würden, um Lewis Hamilton und Valtteri Bottas das Wasser reichen zu können.

Auch deshalb sah sich der von Position drei aus gestartete Vettel schon am Start gezwungen, alles zu riskieren, um im WM-Rennen nicht schon zu dieser frühen Saisonphase aussichtslos hinter die Silberpfeile zurückzufallen.

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Vettel zieht sich Bremsplatten zu

Die Attacke ging jedoch nach hinten los. Beim Versuch, in der ersten Kurve links an Bottas vorbeizuziehen, verbremste sich der Heppenheimer und wurde auch noch von Max Verstappen im Red Bull überholt.

Was anschließend passierte, dürfte ihm die Zornesröte ins Gesicht getrieben haben. Statt ihn wegen eines offensichtlichen Bremsplattens in die Box zu holen, um frische Reifen aufzuziehen, ließ ihn der Kommandostand noch rundenlang chancenlos auf der Strecke geradezu verhungern.

Damit zog sich Teamchef Mattia Binotto aber nicht nur Vettels Ärger zu, sondern auch den seines jungen Teamkollegen. “Im ersten Stint war ich schneller”, sagte Charles Leclerc, den die Rennstrategen der Scuderia unerklärlich lange hinter Vettel her fahren ließen.

Es folgte das nächste Kapitel italienischer Unzulänglichkeiten. Beide Stopps bei Ferrari – sowohl der von Vettel als auch der von Leclerc – dauerten mit 4,4 Sekunden länger als üblich. Grund war in beiden Fällen ein verkantet angesetzter Schlagschrauber.

Ferrari-Taktik wirft Fragen auf

Aber auch auf der Strecke warf die Strategie der Scuderia weiterhin Fragen auf. Warum musste Vettel, der zur Halbzeit des Rennens auf den Medium-Reifen viel schneller unterwegs war, seinen Teamkollegen erst nach drei Runden überholen?

“Im zweiten Stint war mir lange nicht klar, ob wir auf der gleichen Strategie waren”, sagte Vettel nach dem Rennen verblüfft.

Dass sie es nicht waren, erkannte der 31-Jährige erst, als ihn sein Team dann doch irgendwann mal an Leclerc vorbei ließ. In der Zwischenzeit hatte er allerdings so viele Sekunden verloren, dass er auch im Kampf um Platz drei gegen Verstappen chancenlos war.   

“Wir waren nicht schnell genug, um Max anzugreifen”, sagte Vettel, der den Niederländer auch nach dem Re-Start in Folge einer unverhofften Safety-Car-Phase nicht mehr wirklich gefährden konnte.

Der Rückstand hielt sich mit knapp 1,5 Sekunden zwar noch in Grenzen. Doch vorerst ist Verstappen auch in der WM-Wertung an Vettel vorbeigezogen, der nur noch auf Platz vier liegt.

Den Titel hat der Ferrari-Star fürs Erste jedenfalls abgehakt: “Zu diesem Zeitpunkt hat es keinen Sinn, auf die WM zu schauen.”

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Hamilton widmet Sieg einem kranken Kind

Lewis Hamilton hat seinen Sieg beim Großen Preis von Spanien einem schwer kranken Kind gewidmet.

Das erklärte der Brite nach seinem Triumph. 

“Dieser kleine Kerl hat mich so inspiriert. Wir haben ihm eine Kappe und eine Karte geschickt. Ich widme ihm heute meinen Sieg”, sagte Hamilton, der ein Video geteilt hat, das ihm vor dem Rennen der kleine Harry auf Social Media geschickt hatte.

Der fünfjährige Harry Shaw leidet an einem seltenen bösartigen Tumor. Vom Krankenbett aus nahm das Kind eine neue Videobotschaft auf, in der er Hamilton zu seinem Sieg gratuliert.

“Wir werden etwas Besonders für ihn machen”, kündigte der Brite bereits kurz danach an. Der kleine Harry sei für ihn ein ”spiritueller Engel”.

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Mercedes bekennt sich zur Formel 1 – trotz möglicher Änderungen

Mercedes sieht seine Zukunft trotz der ungewissen Rahmenbedingungen über 2020 hinaus in der Formel 1.

Es sei für das Weltmeisterteam nicht entscheidend, wie die Königsklasse nach Abschluss des neuen Grundlagenabkommens ab 2021 aussieht, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff der Bild am Sonntag: “Wir bekennen uns heute zur Formel 1, es ist eine Plattform, die für uns sehr gut funktioniert.”

Die Rückkehr in die Rennserie als Werksteam im Jahr 2010 habe sich bezahlt gemacht. Die Marke profitiere davon, “dass wir an der Spitze um Siege und Meisterschaften fahren”, sagte der 47-Jährige: “Das hat die Marke sportlich aufgeladen und hat ihr eine gewisse Emotionalität gegeben.”

Werbe-Gegenwert für Mercedes enorm

Der Werbe-Gegenwert durch den Motorsport sei enorm, sagte Wolff: “Der ist ein Vielfaches der Investitionen.” Mercedes hat seit 2014 fünfmal in Serie die Titel in Fahrer- und Hersteller-WM gewonnen und führt auch in diesem Jahr beide Wertungen souverän an.

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Auch künftig wird die Formel 1 aus Wolffs Sicht zudem eine besondere Rolle einnehmen, die Elektro-Rennserie Formel E sei da eher Ergänzung als Konkurrenz. “Die Serienfahrzeuge entwickeln sich in Richtung E-Mobilität, deshalb schauen wir uns die Plattform Formel E an”, erklärte der Österreicher: “Aber das ist etwas völlig anderes als die Formel 1.”

Formel 1 diskutiert viele Änderungen

Die Königsklasse fahre den “effizientesten und stärksten Hybrid-Motor, der existiert. Mit einer Energie-Effizienz von über 50 Prozent. Das gibt es bei keinem anderen Motor der Welt. Es liegt an uns, das noch besser zu kommunizieren.”

Nach der Saison 2020 läuft das Concorde Agreement der Formel 1 aus, in dem wirtschaftliche und sportliche Grundlagen festgeschrieben sind. Ab 2021 soll unter anderem eine Budgetdeckelung eingeführt werden, die Geldverteilung an die Teams soll gerechter erfolgen, auch das sportliche Reglement wird geändert und andere Autos hervorbringen.

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Mercedes: "Haben Lewis die Runde kaputt gemacht"

Valtteri Bottas (Mercedes) zeigt sich in Barcelona bärenstark! Von der Pole-Position wird er in den Großen Preis von Spanien starten. (Formel 1: Großer Preis von Spanien So. ab. 15.10 Uhr im LIVETICKER)

Bottas war in allen drei Qualifikationssegmenten schneller als sein Mercedes-Teamkollege Lewis Hamilton. (Service: Die Ergebnisse der Formel 1 im SPORT1-Datencenter)

Enttäuschend für Ferrari ist der große Rückstand auf den Kontrahenten. Sebastian Vettel war mehr als acht Zehntelsekunden langsamer als Bottas. Das Ergebnis spricht Bände, doch Sebastian Vettel glaubt zu wissen, wo die Probleme liegen.

SPORT1 fasst die Stimmen von RTLSky, aus der Mixed-Zone und der Boxengasse zusammen.

Valtteri Bottas (Mercedes, 1. Startplatz): “Ich fühle mich immer wohler im Auto. Es war eine schöne Runde mit viel Adrenalin und einfach einem schönen Gefühl. Es ist toll, wenn das Auto macht, was man will. Das Team hat mit den Upgrades und dem Setup einen super Job gemacht, das war gut nach dem schwierigen FP3.”

über den Fahrfehler im 3. Freien Training: “Ich habe es verdrängt und weitergemacht. Und dann ging es besser und besser.”

über das Gefühl im Auto: “Wir haben die generelle Stabilität verbessert, bekommen jetzt mehr Grip von der Aerodynamik. Das Verhalten ist aber nicht anders als die Rennen bisher, es fühlt sich nur etwas anders an als bei den Wintertests.”

Lewis Hamilton (Mercedes, 2. Startplatz): “Es war okay, hätte aber besser sein können. Valtteri hat natürlich einen super Job gemacht, und er hat die Pole verdient. Ich habe meine Runden nicht zusammengekriegt. Unterm Strich war ich einfach nicht gut genug.”

über die Verbesserungen am Auto: “Upgrades fühlen sich immer gut an. Wir konnten hier weiter Performance aus dem Auto holen.”

über die Rennpace: “Im Rennen wird es sicherlich etwas knapper werden. Aber unsere Longrun-Pace war schneller als ihre (Ferrari, Anm. d. Red.). Hoffentlich setzt sich das morgen fort.”

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Sebastian Vettel (Ferrari, 3. Startplatz): “Ich bin zufrieden, aber auch unzufrieden. Das Auto fühlt sich nicht schlecht an, aber wir sind einfach nicht schnell genug. Die Balance passt so ziemlich. Ich hatte ein bisschen mehr Übersteuern.”

über die Erfolgsaussichten im Rennen: “Wir stehen klarerweise nicht, wo wir stehen wollen. Aber wir haben gute Chancen für das Rennen.”

über die Problemstellen auf der Strecke in Barcelona: “Wir gewinnen auf Geraden und verlieren in Kurven. Wir verlieren im letzten Sektor in jeder Kurve, da sticht keine einzelne heraus. Acht Zehntel sind viel, aber wenn man es sich genau anschaut, ist es in jeder Kurve nicht so viel. Der Grip ist nicht da. Wir können nicht so viel Speed in die Kurve hineinnehmen, sie (Mercedes, Anm. d. Red.) haben eine höhere Kurvengeschwindigkeit.”

über Lösungsansätze: “Das wird zum Trend, dass wir unabhängig vom Wetter und den Reifen Zeit verlieren. Aber wenn wir die Lösung dafür schon hätten, dann würden wir sie auch nutzen.”

über die starke Leistung bei den Testfahrten im Winter: “Die Wintertests sind weit zurück. Wir haben das Auto seither verbessert und es gab nach den ersten Wochen viel Positives, das wir mitnehmen konnten aber noch nicht extrahieren. Es ist auf jeden Fall nicht das erste Mal, nicht das zweite Mal – es gibt einen Trend, der unabhängig ist von der Strecke und den Bedingungen.”

Charles Leclerc (Ferrari, 5. Startplatz): “Ich kann wirklich nicht verstehen, wie ich auf dem Randstein so viele Teile verlieren konnte. Das hatte ich nicht erwartet. Ich bekam zwar ein bisschen Untersteuern, aber ich blieb voll auf dem Gas. Leider ging dabei ziemlich viel kaputt. Danach war die Balance sehr seltsam. Wir wären aber so oder so langsamer gewesen als Mercedes.”

Nico Hülkenberg (Renault, 16. Startplatz): “Der Fehler hat mir das Leben schwer gemacht, jetzt mussten wir den alten Flügel zurückbauen. Den neuen habe ich beschädigt. Das Auto hat sich dann anders angefühlt, und so kommt eins zum anderen. Unser Grundspeed ist eh nicht so gut, da ist so ein kleiner Fehler genug und haut uns raus.”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): “Valtteri ist hervorragend in Form. Er steht verdientermaßen auf der Pole-Position. Lewis hatte etwas Pech. Denn es ist uns nicht gelungen, seine Batterie richtig aufzuladen. Im zweiten Versuch in Q2 ist er direkt in die Box reingefahren. Normalerweise brauchst du eine Runde mehr, wo du die Batterie wieder lädst. Deswegen mussten wir ihn (in Q3, Anm. d. Red) frühzeitig rausschicken, in den Verkehr hinein. Das hat natürlich seine Runde kaputtgemacht.”

über die Stimmung im Team: “Wir müssen einen Fahrer wieder ein bisschen aufbauen, der etwas Probleme hatte. Das ist bei uns irgendwie immer so, der eine ist himmelhoch jauchzend, der andere etwas betrübt.”

über die Taktik: “Sie wissen zwar, dass es morgen wichtig wird, vorne zu sein, weil man hier nur schwer überholen kann. Aber wir wollen kein zweites 2016 erleben. Sie wissen genau, was sie tun müssen.”

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Leclerc beschwört Liverpool-Mentalität bei Ferrari

Bisher hat Ferrari in dieser Formel-1-Saison nicht viel Grund zum Feiern. Die bisherigen vier Rennen endeten mit Doppelsiegen für Mercedes, Lewis Hamilton und Valtteri Bottas waren je zweimal siegreich. In Bahrain verhinderte ein Motorschaden den ersten WM-Triumph von Charles Leclerc.

Ferrari will jetzt im fünften Anlauf die Siegesserie der “Silberpfeile” unterbrechen, um nicht noch weiter in der Konstrukteurswertung zurückzufallen. (Service: Die Konstrukteurswertung der Formel 1)

Leclerc: “Niemals aufgeben”

Leclerc beschwört deshalb vor dem Spanien-GP die Moral seines Teams und beruft sich dabei auf die Fußball-Champions-League. (Formel 1: Spanien-GP, So. ab 15.10 Uhr im SPORT1-LIVETICKER)

Der Monegasse will sich dabei vom sensationellen 4:0-Erfolg des FC Liverpool zu Hause gegen den FC Barcelona, der den “Reds” überraschend doch den Einzug ins Finale der Königsklasse bescherte, inspirieren lassen. 

Die Situation für das Team von Jürgen Klopp war nach dem Hinspiel nahezu aussichtslos, doch eine überragende Leistung im Rückspiel bedeutete für Liverpool den Finaleinzug und für Lionel Messi und Co. das Ausscheiden. 

“Als Team und Fahrer muss man immer motiviert bleiben und darf niemals aufgeben. Das ist im Sport extrem wichtig”, sagte Leclerc. “Die Champions League ist ein sehr gutes Beispiel dafür.”

Ferrari dominiert vor der Saison

Auch die Mentalität bei Ferrari sieht er trotz der bisher negativen Ergebnisse in dieser Saison ähnlich. “Wir sind hier, um zu gewinnen und das wollen wir erreichen”, betonte der 21-Jährige. Das Team werde alles nötige tun, um “hoffentlich die richtigen Ergebnisse einzufahren.”

Eigentlich war Ferrari in den Testfahrten gut in die Saison gestartet und von den Experten sogar vor dem Dauerrivalen Mercedes gesehen worden. Eine Einschätzung., die Charles Leclerc nicht teilt.

Leclerc nennt Ferraris “einzige Schwäche”

“Es stimmt nicht, wenn man sagt, dass wir nach den Tests sehr weit vorn lagen. Aber hoffentlich helfen uns die Verbesserungen hier, um einen Schritt zu machen”, sagte der Monegasse. “Ich glaube, unsere einzige Schwäche im Moment ist, dass wir das Auto besser verstehen müssen.”

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Verbesserungen sind dringend nötig, der Rückstand auf Mercedes beträgt in der Teamwertung schon 74 Punkte. Der kommende GP in Barcelona ist aufgrund der Gegebenheiten ein guter Gradmesser für Ferrari, die Strecke ist besonders repräsentativ für die Auto-Performance. Außerdem bringt Ferrari ein Motoren-Updaten an den Start.

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Mercedes dominiert in Spanien – Leclerc schlägt Vettel

Mercedes bringt sich vor dem Großen Preis von Spanien (Sonntag ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) für den nächsten Doppelsieg in Stellung. (Service: Ergebnis des Freien Training im SPORT1-Datencenter)

Die Formel-1-Weltmeister dominierten das zweite freie Training auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya, WM-Spitzenreiter Valtteri Bottas (Finnland) drehte in 1:17,284 Minuten die schnellste Runde des Tages. Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/1:17,333) im anderen Silberpfeil wurde mit 49 Tausendstelsekunden Rückstand Zweiter.

Ferrari konnte das erste Training am Vormittag noch ausgeglichen gestalten, am Nachmittag lag die Scuderia dann schon deutlicher zurück. Wie so oft landete Charles Leclerc (1:17,585) dabei als Dritter knapp vor Teamrivale Sebastian Vettel (Heppenheim/1:17,673), der Monegasse lag drei Zehntel hinter der Spitze.

Ferrari zieht Motoren-Upgrade vor

Ferrari hatte angesichts von vier Mercedes-Doppelsiegen in den ersten vier Saisonrennen sein Motoren-Update vorgezogen. Zwei Rennen früher als geplant wurde für Spanien der neue Antrieb eingebaut, um die Lücke zu schließen, doch das gelang nun zunächst nicht. Sorgen könnte der Scuderia zudem bereiten, dass Mercedes seinen Vorsprung von Freitag auf Samstag bislang meist noch vergrößern konnte.

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Für Renault-Pilot Nico Hülkenberg (1:18,861) reichte es nur zum 14. Platz, der Emmericher landete damit direkt vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo (Australien/1:18,934).

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Wolffs nächster Gipfel? Formel 1 buhlt wohl um Mercedes-Sportchef

Toto Wolff war gerade 41 Jahre alt, da erklomm er den Gipfel: Motorsportchef bei Mercedes, der Österreicher war plötzlich einer der einflussreichsten Männer im Rennsport.

Sechs Jahre später beherrschen seine Silberpfeile die Formel 1 geradezu nach Belieben – und angeblich soll nun die gesamte Königsklasse von Wolffs Führungskraft profitieren.

Vor dem Großen Preis von Spanien (Formel 1: GP von Barcelona am So. ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) wabert dieses heiße Gerücht durchs Fahrerlager: Liberty Media, Eigner der Formel 1, hat angeblich seine Fühler nach dem starken Mann bei Mercedes ausgestreckt.

Wolff soll 2021 Carey ersetzen

Wie das Fachportal RaceFans.net unter Berufung auf mehrere hochrangige Quellen berichtet, soll Wolff ab 2021 noch eine Stufe höher klettern und dort den aktuellen Geschäftsführer Chase Carey ersetzen.

Denn 2020 läuft das aktuelle Grundlagenabkommen über die sportlichen und geschäftlichen Rahmenbedingungen aus, danach startet die Rennserie in ihre Zukunft. Die Formel 1 äußerte sich auf SID-Anfrage nicht zu dem Gerücht, plausibel ist es jedoch. Sucht das US-Unternehmen Liberty im Umfeld der Königsklasse nach einem neuen Chef, dann gibt es wohl keinen sinnvolleren Kandidaten.

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Wolff hatte sich als erfolgreicher Investor einen Namen gemacht, lange bevor er bei Mercedes antrat, führte unter anderem das Traditionsteam Williams an die Börse, machte Millionen. Für Mercedes erwies sich Wolff dann als Glücksgriff.

Seit 2013 bei Mercedes

2013 übernahm er das Ruder, und der heute 47-Jährige mag vielleicht nicht alleiniger Vater der silbernen Erfolgsära sein. Der überlegene Hybrid-Antrieb, mit dem Mercedes seit dem Start ins Turbo-Zeitalter 2014 dominiert, wurde schließlich schon vor seiner Amtsübernahme entwickelt. Sicher darf er aber als Vater des anhaltenden Erfolgs gelten.

Denn Wolff etablierte eine Kultur rund um das Werksteam, in der es nicht nur genügt, die Benchmark zu setzen. Anspruch ist dort mittlerweile, diese Benchmark Jahr für Jahr neu zu definieren. Nur so sind fünf Doppelsiege in Fahrer- und Hersteller-WM in Serie zu erklären. Und so ist auch zu erklären, warum selbst ein Team wie Ferrari sich mit riesigem finanziellen Aufwand immer wieder aufs neue die Zähne am Konkurrenten ausbeißt.

Formel 1 kämpft mit Problemen

Die Formel 1, die vielen als Auslaufmodell gilt und seit Jahren um ihren Status kämpft, könnte einen Erneuerer wie Wolff gut vertragen. Dieser hat viel erreicht mit Mercedes, und hier liegt vielleicht die Schwierigkeit für die Formel 1: Er würde einiges aufgeben müssen für diesen neuen Job.

Wolff arbeitet schließlich nicht einfach im Auftrag des Unternehmens, er ist selbst mit 30 Prozent am Weltmeisterteam beteiligt – und hat dort wohl deutlich größere Gestaltungsmöglichkeiten als an der Spitze der Formel 1, wo er zwischen den Interessen der Teams, des Weltverbandes, der Sponsoren und weiterer Interessenvertreter stets um einen Konsens ringen müsste.

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