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Formel 1 beschließt weitere Neuerungen

Die Strategiegruppe und die Formel-1-Kommission haben die Weichen für die mittelfristige Zukunft der Motorsport-Königsklasse gestellt.

Wie die beiden Gremien am Dienstagabend nach einer gemeinsamen Sitzung im Hauptquartier des Motorsport-Weltverbandes FIA in Paris mitteilten, sollen die Power Units ab der Saison 2021 weiterhin 1,6-Liter-V6-Turbo-Hybrid-Aggregate sein, allerdings soll das umstrittene Energierückgewinnungssystem MGU-H gestrichen werden. Mit dieser Maßnahme sollen die Entwicklungskosten reduziert werden.

Die Technische Abteilung der FIA berät sich im nächsten Schritt mit den aktuellen Motorenherstellern (Mercedes, Ferrari, Renault, Honda) sowie potenziellen neuen Herstellern, um die Regeln zur Saison 2021 final zu diskutieren. Eine Entscheidung soll bis Ende Mai fallen.

Spritmenge in F1 wird erhöht

Bereits zur kommenden Saison soll das Spritsparen zugunsten der Show entschärft werden: Die zulässige Benzinmenge wird von 105 auf 110 kg erhöht, dadurch sollen die Fahrer mehr Vollgas geben können.

Auch wird das Gewicht der Piloten nicht mehr in das Mindestgewicht eingerechnet, dies kommt schwereren Fahrern zugute. Weiter sollen ab 2019 alle Piloten einen biometrischen Handschuh tragen.

Die Regeländerungen müssen noch vom Motorsport-Weltrat abgesegnet werden, dies gilt allerdings als Formsache.

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Tumor bei Barrichello entfernt

Der ehemalige brasilianische Formel-1-Pilot Rubens Barrichello hat sich einer Operation unterzogen, bei der ihm ein Tumor im Gehirn entfernt wurde.

Dies sagte der 45-Jährige in einem Interview mit dem brasilianischen Fernsehsender Globo TV: ”Ich nahm zu Hause gerade ein Bad, als ich einen starken Schmerz im Kopf spürte.”

Im Januar erlitt Barrichello, einst Teamkollege des Rekordweltmeisters Michael Schumacher bei Ferrari, einen Schlaganfall, bei dem der gutartige Tumor entdeckt wurde.

Barrichello, der mittlerweile Stock-Car-Rennen fährt, beendete 2011 seine Formel-1-Karriere, während der er 14 Grand Prix gewann und bis heute den Rekord für die meisten Starts (323) hält.

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Nach Vettel-Crash: Papa Jos Verstappen rüffelt Sohn Max

Rüffel vom Papa: Jos Verstappen (46) hat seinen Sohn Max (20) für den Unfall mit Ferrari-Star Sebastian Vettel kritisiert und aufgefordert, sein Temperament zu zügeln. “Max muss sich in gewissen Situationen mehr konzentrieren” und “mehr nachdenken”, sagte Verstappen senior dem niederländischen TV-Sender Ziggo. Der ”Angriff gegen Sebastian war einfach eine Fehleinschätzung”, sagte der ehemalige Formel-1-Teamkollege von Michael Schumacher.

Max Verstappen war Vettel beim Großen Preis von China ins Auto gefahren, der Heppenheimer verlor dadurch alle Chancen auf seinen dritten Sieg im dritten Saisonrennen. Trotzdem will Verstappen nicht, dass sein Sohn seinen aggressiven Fahrstil ändert. “Er hat beim Start gleich zwei Gegner überholen können, das war perfekt. Das wollen die Fans sehen”, sagte er und räumte zudem ein, dass sein Einfluss auf den Red-Bull-Piloten nicht mehr so groß wie früher ist.

Weniger Einfluss auf Max 

Da “haben wir uns hingesetzt und ausführlich über eine bestimmte Situation geredet. Heute ist er alt genug, dass wir das eigentlich nicht mehr machen müssten”, sagte Verstappen: “Ich bin nicht wütend, eher enttäuscht. Letztlich leidet er selber am meisten.” Verstappen hatte sich nach der Aktion einsichtig gezeigt. “Das war scheiße”, sagte er: “Natürlich war es meine Schuld.”

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China-Desaster lässt an Hamilton zweifeln

Was ist bloß mit Lewis Hamilton los?

Die schillerndste Figur im Formel-1-Zirkus wirkt derzeit wie eine graue Maus.

Beim Großen Preis von China  erlebte der viermalige Weltmeister und aktuelle Champion den vorläufigen Tiefpunkt dieser Saison. 

Im Qualifying von Ferrari gedemütigt, im Rennen von seinem Teamkollegen Valtteri Bottas distanziert – am Ende stand nur Platz vier für den Mercedes-Piloten. Für den erfolgsverwöhnten Briten eine Katastrophe. Oder wie er es selbst ausdrückte, “ein desaströses Wochenende”. (Die Stimmen zum China-GP)

Hamilton wird vorgeführt

Im entscheidenden Zeittraining von Schanghai verlor er mehr als eine halbe Sekunde auf Sebastian Vettel, im Rennen ließ er sich schon kurz nach dem Start von Max Verstappen im Red Bull abkochen. (Das Rennergebnis des China-GP)

Doch woran liegt es, dass Hamilton weder im Rennen noch in der Qualifikation, seiner einstigen Paradedisziplin, nicht mehr mit den Schnellsten mithalten kann? 

“Meine Performance war schockierend”, sagte der 33-Jährige. Das liege aber nicht allein an ihm, sondern auch an seinem Silberpfeil: “Ich hatte Probleme mit dem Auto, von denen ich mich nicht mehr erholt habe.” Während des Rennens habe er sich im “Niemandsland” gefühlt: “Ich hatte keine Pace.”

Wolff kritisiert Hamilton

Aber auch er selbst musste sich einiges an Kritik gefallen lassen. Er rufe derzeit nicht sein komplettes Leistungsvermögen ab, behauptete beispielsweise Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Ungewöhnlich offen kritisierte der Österreicher seinen Star-Piloten. “Er war, wie das Auto, vielleicht nicht auf der Höhe”, sagte Wolff und fügte hinzu: “Ich bin überzeugt, dass er der Beste ist, aber selbst die Besten haben Tage, an denen es nicht so gut läuft.”

Dass Hamilton nicht auf der Höhe ist, könnte auch damit zu tun haben, dass er sich zunehmend Gedanken über seine Zukunft macht. Angesichts der zunehmenden Konkurrenz durch Ferrari und Red Bull, wurde ihm jüngst von Ex-Champion Damon Hill nahegelegt, sich eine langfristige Vertragsverlängerung bei Mercedes genau zu überlegen.

Auch in Schanghai war das Team nicht frei von Fehlern und hat dem Briten durch einen Strategiefehler möglicherweise einen Podestplatz geraubt. Während der Safety-Car-Phase hatte es ihn im Gegensatz zu Red Bull nicht an die Box geholt und ihn mit frischen Soft-Reifen wieder auf die Strecke geschickt.

Rosberg: “Ein komplett ratloser Hamilton”

Doch der allgemeine Eindruck bleibt, dass der so extrovertierte Engländer im Moment eher lustlos durch die Kurven fährt. Das ist auch seinem ehemaligen Rivalen Nico Rosberg aufgefallen, der ihn schon seit der gemeinsamen Kindheit kennt. (SERVICE: Die Fahrerwertung)

“Da ist ein komplett ratloser Lewis Hamilton, der dann auch in bisschen die Motivation verliert, wenn er spürt, dass es einfach nicht läuft”, sagte Rosberg als TV-Experte bei RTL: “Er hat immer schon so Phasen gehabt.”

So gesehen sei es für Vettel umso ärgerlicher gewesen, dass er aus der Schwäche des Konkurrenten keinen weiteren Nutzen ziehen konnte und sein Vorsprung auf Hamilton stattdessen wegen der Kollision mit Verstappen sogar noch geschmolzen ist.

Denn aus eigener leidvoller Erfahrung weiß Rosberg: “Lewis kommt zurück, das ist klar. Und wenn er zurückkommt, dann wird es schwer.” (SERVICE: Die Teamwertung)

Allerdings hat Hamilton in den vergangenen vier Jahren nur einmal keines der ersten drei Saisonrennen für sich entscheiden können. 2016 feierte er erst im sechsten Anlauf in Monaco seinen ersten Sieg. Für eine erfolgreiche Aufholjagd war das zu spät. 

Am Ende der Saison triumphierte Rosberg.

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Presse: Vettel erlebt Himmel und Hölle

Beim GP von China erlebt Sebastian Vettel eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Der Ferrari-Star verpasste nach einem Taktik-Fehler und einer unverschuldeten Kollision mit “Crash-Pilot” Max Verstappen den Jubiläumssieg in der Formel 1 klar.

So musste sich der viermalige Weltmeister trotz Pole-Position mit dem enttäuschenden achten Platz begnügen und ging erstmals in der jungen Saison nicht siegreich aus einem Rennen hervor. Der Sieg ging an Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo. Weltmeister Lewis Hamilton wurde Vierter.

SPORT1 fasst die wichtigsten Pressestimmen zusammen: 

Corriere dello Sport: “Vettel, ein verrauchtes Rennen. Strategische Fehler und eine Pechsträhne: In China erlebt Vettel Himmel und Hölle. In der ersten Phase hält er das Rennen im Griff, am Ende stürzt er in die Gruppe der Hoffnungslosen ab. Verstappen ist ein Phänomen und wird einmal Weltmeister werden. Doch der Zwischenfall mit Vettel ist einfach skandalös. Man kann mit 20 Jahren nicht so fahren wie mit 17. Seine Schuld kann das Duell um den WM-Titel schwer belasten.”

Marca: “Alles sprach für Vettels dritten Erfolg in Folge, aber Ferrari gelang diesmal gar nichts. In Melbourne verhalf ihnen das Safety Car zum Sieg, diesmal beerdigte es dessen Optionen. Historische Aufholjagd von Ricciardo. Unsportliches Verhalten von Verstappen gegen Vettel.”

The Guardian: “Kein Fahrer dürfte es in dieser Saison der Formel 1 leicht haben. Wenn die Achterbahn des chinesischen Rennens sich fortsetzt, dann profitiert der Sport. Weit hinter dem herausragenden Ricciardo leckten Hamilton und Vettel ihre Wunden. Hamilton dürfte erleichtert sein, dass er trotz allem Punkte auf den Deutschen gutmachte. Aber das Rennen bewies, dass Ferrari Mercedes erwischt hat. Sie haben das schnellere Auto.”

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Lauda attackiert Verstappen nach Vettel-Crash

Niki Lauda platzte der Kragen. Der Kredit der Formel-1-Legende für “Crash-Pilot” Max Verstappen war nach dessen Aussetzer in Shanghai endgültig aufgebraucht. “Vernunft scheint sich bei diesem Menschen nicht einzustellen”, schimpfte Lauda nach dem Großen Preis von China: “Normalerweise wächst man mit seinen Fehlern. Er wird nur kleiner. Das scheint mir auch eine Intelligenzfrage zu sein.”

Verheerender hätte die Kritik am jungen Niederländer kaum ausfallen können. Der folgenreiche Rammstoß Verstappens gegen Ferrari-Star Sebastian Vettel, durch den der Deutsche letztlich auf Rang acht zurückfiel, erhitzte noch lange nach dem Rennen die Gemüter. Der dreimalige Weltmeister Lauda, Aufsichtsratschef beim Mercedes-Team, ging mit seinem Urteil am Weitesten. Allein stand er mit seiner Meinung aber nicht da.  (Die Stimmen zum China-GP)

Auch Rosberg kritisiert Verstappen 

“Das kann man so nicht machen. Verstappen muss sich langsam auch mal selbst ein bisschen infrage stellen”, sagte Ex-Weltmeister Nico Rosberg dem Portal Motorsport-Magazin.com: “Ich meine, es waren jetzt drei Rennen, und er hat ungefähr fünf kapitale Böcke geschossen.”

Immer am Limit, und gern darüber hinaus. Seine aggressive, mitunter kopflose Fahrweise hatte Verstappen in Shanghai erneut um Punkte gebracht und Ärger eingehandelt. Auch medial hagelte es Kritik, allen voran aus dem Ferrari-Land Italien. Als “einfach skandalös” bewertete der Corriere dello Sport den Zwischenfall mit Vettel, “man kann mit 20 Jahren nicht so fahren wie mit 17.” Tuttosport urteilte: “Verstappen vermasselt Vettel den Tag.”

Die Liste der Aussetzer Verstappens ist lang, alleine in der laufenden Saison sorgte der Red-Bull-Pilot mehrfach für Negativschlagzeilen. In Australien kostete ihn ein Dreher ein besseres Ergebnis als Platz sechs, in Bahrain folgte nach einer Kollision mit Lewis Hamilton das Aus in Runde drei. “Schwachkopf”, polterte der Weltmeister anschließend und kritisierte “unreife Entscheidungen” Verstappens. (SERVICE: Die Fahrerwertung)

Verstappen gilt als kommender Weltmeister 

Der 20-Jährige gilt als künftiger Weltmeister. Sein Temperament steht ihm bislang aber immer wieder im Weg. Talent ist nicht alles, Verstappen muss endlich abgeklärter werden. Als Beispiel sollte ihm Teamkollege Daniel Ricciardo dienen. Der Australier siegte mit Gelassenheit, seine Überholmanöver im Finale von Shanghai bewiesen seine Nervenstärke – Eigenschaften, an denen es Verstappen noch zu häufig mangelt.

Einen Lichtblick gab es erst nach dem verkorksten Rennen. Anders als in der Vergangenheit zeigte sich Verstappen einsichtig und reumütig. “Das war scheiße”, sagte er bei RTL: “Natürlich war es meine Schuld.”

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Rosberg: "Ferrari hat es völlig verhauen"

Beim Großen Preis von China feiert Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo einen unerwarteten Sieg und lobt sein Team für die beiden sensationellen Stopps.

Max Verstappen dagegen vergibt seine Siegchance wegen übertriebener Attacken und nimmt Stellung zur Kollision mit Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot aber übt keine Kritik am Niederländer, sondern verteidigt diesen sogar. (SERVICE: Die Fahrerwertung)

Dafür aber nimmt Formel-1-Experte Nico Rosberg die Scuderia für ihre taktischen Fehler auseinander. Das Mercedes-Team um Lewis Hamilton und Valtteri Bottas dagegen verschläft die rennentscheidende Safety-Car-Phase.

SPORT1 fasst die Stimmen von RTL, der Pressekonferenz und aus der Boxengasse zusammen:

Daniel Ricciardo (Red Bull), Platz 1:  “Das kam unerwartet! Vor 24 Stunden dachte ich noch, wir müssten vielleicht von ganz hinten starten. Danke an die Jungs, an alle Mechaniker. Dieser Sieg ist eine schöne Belohnung für alle Mühen.”

…über das hektische Rennen: “Es ging alles so schnell. Die Doppel-Boxenstopps waren das entscheidende Manöver. Dafür muss ich mich beim Team bedanken.”

Valtteri Bottas (Mercedes), Platz 2: “Es lief eigentlich ziemlich gut für uns. Bis zu dem Zeitpunkt, als Red Bull unter dem Safety Car die Reifen wechselte. Danach bekamen wir Probleme. Und das Ergebnis ist unterm Strich natürlich enttäuschend.”

Kimi Räikkönen (Ferrari), Platz 3: “Ich nehme, was ich kriegen kann. Denn zwischendurch sah es mal so aus, als würde ich leer ausgehen, nachdem ich sehr lange auf der Strecke geblieben war. Am Ende hätten wir Soft-Reifen gebraucht, um wirklich etwas auszurichten.”

Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 4: “Als Team sind wir hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Ich war heute im Niemandsland. Ich musste einfach schauen, irgendwie durchzukommen. Vor uns liegt ein schwieriger Kampf.” (SERVICE: Der Rennkalender)

Max Verstappen (Red Bull), Platz 5: “Ich sah, wie Sebastian mit seinen Reifen kämpfte. Ich versuchte, spät zu bremsen – und traf ihn. Das war mein Fehler. Klar: Im Nachhinein hätte ich besser gewartet. Aber das habe ich eben nicht getan.”

“Im Augenblick läuft es einfach nicht so, wie ich es gern hätte. Ich muss deshalb aber nicht ruhiger werden. Vielleicht brauche ich in solchen Situationen etwas mehr Überblick. In diesem Jahr sind zwei Rennen für mich nicht gut gelaufen. Da willst du natürlich Punkte gut machen. Das spielt im Augenblick gegen mich und ist sicher nichts, was ich will. Es ist eine Lektion fürs Leben.”

Sebastian Vettel (Ferrari), Platz 8: “Wir waren uns sicher, dass es mit dem Abstand reichen würde. Wir haben uns ein bisschen vertan, Valtteri hat nach dem Stopp eine gute Runde hingelegt. Da kann man niemandem direkt die Schuld geben.”

“Ich habe ihn (Verstappen, d. Red.) erst sehr spät gesehen, hatte aber sogar noch etwas Platz gelassen. Ich hatte eigentlich erwartet, dass er schon früher angreifen würde. Ich wollte mich gar nicht wehren, weil ich schon bei Ricciardo gemerkt hatte, dass es ist sinnlos ist. Auf den frischen Reifen waren sie einfach zu schnell. Deshalb wollte ich mir nicht mein Rennen gegen die Autos dahinter versauen. Aber er hat einen Fehler gemacht, seine Reifen haben blockiert. Ich glaube, er hat sich einfach verschätzt und uns so beiden das Ergebnis ruiniert.”

“Er hat genug Erfahrung. Aber das kann einem auch passieren, wenn man 300 Rennen gefahren ist. Man darf nicht außer Acht lassen, dass sich Dinge aus dem Auto heraus sehr schwierig einschätzen lassen, wenn man keinen Unfall bauen will. Er hätte sich locker den Frontflügel abfahren oder sich einen Platten holen können. Wir hatten beide Glück. Nach der Berührung setzte das Fahrzeug ziemlich auf und vor allem in der Kurvenmitte hatte ich viel Untersteuern. Am Ende waren die Vorderreifen hinüber. Es tut mir leid, dass ich meine Position nicht verteidigen konnte.”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): “Sein (Bottas, d. Red.) Rennen war das beste, das ich in der Formel 1 bisher von ihm gesehen habe. Er hätte den Sieg verdient gehabt, weil er heute toll gefahren ist. Doch das Glück ist uns zu Beginn dieser Saison scheinbar nicht hold. Das Safety Car kam zur falschen Zeit auf die Strecke.”

“Die beiden Red Bull waren so mutig, die Reifen während der Safety-Car-Phase zu wechseln. Wir hingegen hielten unsere Position auf der Strecke für wichtiger. Damit lagen wir falsch. Sie hatten Recht. Deshalb ist der Sieg verdient. Im Nachhinein bist du eben immer schlauer.”

Christian Horner (Red-Bull-Teamboss): “Unfassbar! Eine fantastische Teamleistung. Kompliment an die Crew für Boxenstopps und Strategie. Daniel ist ein perfektes Rennen gefahren. Und das nach dem vielen Pech, das er in den letzten Grands Prix gehabt hat.”

…über Verstappens 10-Sekunden-Zeitstrafe: “Max ist jung, er fährt aggressiv. Heute hat er den Preis dafür bezahlt.”

Helmut Marko (Red-Bull-Berater): “Max hat es beim Überholversuch übertrieben. Es war sein Fehler. Max’ Zeit wird kommen. Er sollte es jetzt einfach nicht übertreiben. Er weiß aber auch, was er verloren hat. Dieser Sieg hätte seiner werden können, doch er hat es weggeworfen. Aber: Er ist 19 oder 20 Jahre alt, noch immer sehr jung. So etwas passiert.”

Nico Rosberg (Ex-Weltmeister und TV-Experte): ”Die Formel 1 lebt! Das war der absolute Wahnsinn da draußen, an Spannung nicht zu toppen. Ich konnte gar nicht sitzen, ich stand das ganze Rennen über. Gigantisch!”

Die Ferrari-Strategie war wirklich schwach und total verschenkt. Dass sie ihm den Undercut überhaupt erlauben – da muss man doch vorher reinkommen. Dann passiert das überhaupt nicht. Sebastian hat dann zwei oder drei Sekunden verloren, also völlig verhauen. Ich kann es gar nicht fassen, dass ihnen so etwas passiert. Aber Mercedes ist da einfach eine absolute Macht.”

“Das war wieder ein Schritt zu weit (von Verstappen, d. Red.). Das macht er schon drei Rennen in Folge, immer wieder Chaos. Max muss für sich selber erstmal einen Gang herunterschalten. Das ist zu extrem. Natürlich macht das Spaß zum Zuschauen, aber für Sebastian war das heute natürlich ein Desaster. Das geht gar nicht, dass man da so die WM beeinflusst und Sebastian raushaut. Ich hätte nicht erwartet, dass Sebastian daraus so eine faire Geste macht.”

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Rammbock Verstappen kleinlaut – Vettel gnädig

Max Verstappen zeigte sich nach dem von ihm verschuldeten Crash mit Sebastian Vettel beim China-GP ungewöhnlich einsichtig. (Die Stimmen zum China-GP)

Der junge Niederländer – für seine robuste Gangart auf und neben der Strecke bekannt – nahm die die Schuld auf sich. “Ich versuchte, spät zu bremsen – und traf ihn. Das war mein Fehler. Klar: Im Nachhinein hätte ich besser gewartet”, sagte der Red-Bull-Pilot, der sofort nach dem Rennen zur Ferrari-Garage lief und sich beim Deutschen entschuldigte.

Er habe eine Lektion fürs Leben gelernt, gelobte Verstappen Besserung. (SERVICE: Die Fahrerwertung)

Vettel nahm die Entschuldigung an und verzichtete – ebenso überraschend – auf harsche Kritik am Kollegen. Hatte er doch durch die Kollision einen möglichen Podestplatz verloren.    

“Er hat einen Fehler gemacht, seine Reifen haben blockiert. Ich glaube, er hat sich einfach verschätzt”, sagte der Heppenheimer, wollt mit seinem zehn Jahre jüngeren Rivalen aber nicht zu hart ins Gericht gehen und verteidigte ihn teilweise sogar. (Die Stimmen zum Rennen)                                                                         

“Er hat genug Erfahrung. Aber das kann einem auch passieren, wenn man 300 Rennen gefahren ist”, betonte Vettel. “Man darf nicht außer Acht lassen, dass sich Dinge aus dem Auto heraus sehr schwierig einschätzen lassen.”

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