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Schiri verletzt sich bei BL-Spiel

Schiri verletzt sich bei BL-Spiel

Bundesliga-Schiedsrichter Timo Gerach hat seinen Einsatz beim Duell zwischen Union Berlin und dem FC Schalke 04 (JETZT im Liveticker) verletzungsbedingt abbrechen müssen.

In der 59. Spielminute ging Gerach ohne ersichtliche Fremdeinwirkung zu Boden und fasste sich an seine rechte Wade. Der 39-Jährige musste in die Katakomben der Alten Försterei und wurde dort weiter behandelt.

Timo Gerach (l.) verletzte sich an der Wade
Timo Gerach (l.) verletzte sich an der WadeTimo Gerach (l.) verletzte sich an der Wade© IMAGO/Jan Huebner

Nach einigen Minuten offenbarten TV-Bilder dann: Für Gerach ging es nicht weiter, der Referee zog sein Shirt aus und blieb im Innenraum des Stadions. So kam der Vierte Offizielle Jarno Wienefeld nach insgesamt neunminütiger Unterbrechung zu seinem Bundesliga-Debüt.

Der 28-Jährige Hamburger hat bis dato 13 Zweitligaspiele sowie zwei Partien im DFB-Pokal gepfiffen und war in Berlin als Vierter Offizieller im Einsatz.

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Boateng bei Zverev-Match aufgetaucht

Boateng bei Zverev-Match aufgetaucht

Das Halbfinale bei den US Open zwischen Alexander Zverev und Kharen Khachanov wollten sich auch viele Stars nicht entgehen lassen. So gab es im Arthur Ashe Stadium in New York auch eine Überraschung aus deutscher Sicht. Denn Jérôme Boateng wurde bereits in der Startphase des Matches im Publikum von den Kameras eingefangen.

Der ehemalige Abwehrspieler des FC Bayern und Weltmeister von 2014 hatte im September 2025 seine Karriere beendet und unterstützt nun Zverev. Zuletzt wurde der mittlerweile 38 Jahre alte Boateng vor allem bei Formel-1-Rennen gesichtet.

Jérôme Boateng besucht zurzeit viele Sportevents
Jérôme Boateng besucht zurzeit viele SporteventsJérôme Boateng besucht zurzeit viele Sportevents© IMAGO/Philippe Ruiz

Boateng schaut Zverev-Halbfinale

So war er im Dezember 2025 in Abu Dhabi an der Strecke oder im Juni in Monaco. Kommentator Matthias Stach wusste jedoch bei Sporteurope, dass der ehemalige Fußballer auch im Tennis durchaus zu Hause ist. „Er ist ganz groß im Spiel beim Padel“, sagte Stach über Boateng.

Neben ihm saß auch Fußball-Legende Ronaldo im Stadion. Auch Hollywood-Stars wie Matthew McConaughey sind vor Ort.

Alle Spiele der US Open im Tennis LIVE und in voller Länge bei Sporteurope.TV!

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Ballack hofft bei Musiala auf Normalität

Ballack hofft bei Musiala auf Normalität

Michael Ballack hat den FC Bayern für dessen Umgang mit Jamal Musiala gelobt. Generell hofft der 49-Jährige auf Normalität in der Causa. Auch bei der Bewertung seiner Leistung sollte es demnach keine Sonderbehandlung geben.

„Es ist super positiv, dass der FC Bayern so mit dem Thema umgeht und ihn so unterstützt. Das ist erstmal für Jamal ganz wichtig und wird ihm Vertrauen geben. Bei so einer Sache, die unfassbar schwierig einzuschätzen ist für alle Außenstehenden, aber vor allem für ihn selber, ist es wichtig, dass du einen Partner an deiner Seite hast“, sagte Ballack in seiner Rolle als DAZN-Experte vor dem Champions-League-Spiel der Münchner gegen den FK Bodö/Glimt (JETZT im LIVETICKER). Der FC Bayern unterstütze Musiala und nehme ihm diesen Druck und diese Angst, ergänzte Ballack.

Michael Ballack wünscht sich Normalität rund um Jamal Musiala
Michael Ballack wünscht sich Normalität rund um Jamal MusialaMichael Ballack wünscht sich Normalität rund um Jamal Musiala© IMAGO/Michael Weber

Jamal Musiala krönt Startelf-Comeback für den FC Bayern mit Tor

Seinen ersten Startelfeinsatz in dieser Saison krönte Musiala mit seinem ersten Tor (47.). „Das sind die Momente, die er braucht, um wieder da hinzukommen, wo er schon mal war“, sagte Ballack. In der Halbzeitpause hatte er von Musiala eine erste Hälfte mit „Höhen und Tiefen“ gesehen. „Er ist bemüht, es klappt noch nicht alles.“

Zugleich erinnerte Ballack an seine Worte vor dem Spiel: „Du darfst ihn nicht in Watte packen, auch mit allen Problemen, die er hat und hatte, dazu ist der Konkurrenzkampf zu groß bei Bayern. Da schauen die anderen Spieler auch hin. Aber er hat natürlich was Außergewöhnliches. Und darauf hoffen ja auch die Bayern.“

Musiala hatte in der Vorbereitung in zwei Testspielen mit sogenannten „Absencen“ zu kämpfen. Diese sind auf eine neurologische Dysfunktion zurückzuführen. Die entsprechende Diagnose machte er in einem Statement öffentlich. Am Donnerstag stand der 23-Jährige erstmals in dieser Saison in der Startelf.

Ballack: Musiala „noch lange nicht wieder der Alte“

Sportlich sei er „noch lange nicht wieder der Alte, der er vor der Verletzung war“, sagte Ballack vor den Anpfiff auch in Bezug auf die schwere Knöchelverletzung, die Musiala bei der Klub-WM im vergangenen Jahr erlitten hatte. „Ich wünsche mir, dass Normalität einkehrt.“

Je mehr Normalität reinkommt, „umso kritischer wird er vielleicht auch mal gesehen. Und das gehört genauso dazu wie immer nur – den Umständen entsprechend – gestreichelt zu werden“, erklärte Ballack.

So schwer die Verletzung auch war, argumentierte Ballack: „Aber er ist Profi, er muss damit umgehen. Das ist Hochleistungssport. Ich wünsche ihm, dass er sich zurechtfindet und sich stabilisiert und dass der FC Bayern und er noch viel Freude haben. Und vor allem: Dass er das auch auf dem Platz zeigen kann.“

„Schlussendlich geht es um Leistung“

Bayern-Trainer Vincent Kompany hatte Musialas Startelf-Rückkehr allein mit dem Leistungsprinzip begründet. „Es geht bei mir jetzt eigentlich nur über Leistung. Jamal hat sich diesen Einsatz verdient. Er hat sehr gut trainiert.“

Auch laut Ballack sollte es nur nach Leistung gehen. „Er hat eine Historie und er ist ein besonderer Spieler. Und er wird auch besonders bezahlt. Das muss man auch sehen, mit all diesen Nebengeräuschen. Schlussendlich geht es um Leistung. Diesem Konkurrenzkampf muss er sich stellen, wie alle anderen auch“, sagte Ballack, der auch als Berater von Bayern-Talent Lennart Karl tätig ist.

Musiala werde auch nichts geschenkt bekommen, glaubt Ballack: „Sondern das muss er sich erarbeiten über Leistung. Da wünsche ich ihm Stabilität, weil er ein Riesen-Fußballer ist. Mit Stabilität wird er da auch zurückkommen. Nur: Wir haben die letzten Monate seit Januar gesehen, dass es eben nicht so einfach ist.“

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Kölner Haie schlagen Titelverteidiger

Kölner Haie schlagen Titelverteidiger

Nach Siegen in Österreich und Finnland haben die Kölner Haie bei ihrer Heimpremiere in der neuen Saison der Champions Hockey League (CHL) vor einer Rekordkulisse auch den Titelverteidiger entzaubert.

Der KEC schlug Frölunda HC aus Göteborg 5:2 (1:1, 1:0, 3:1) und ist mit acht von neun möglichen Punkten fast perfekt gestartet. Nur der punktgleiche HC Davos/Schweiz liegt in der Tabelle somit vor dem Klub aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL).

Die Kölner Haie haben gegen den Titelverteidiger gewonnen
Die Kölner Haie haben gegen den Titelverteidiger gewonnenDie Kölner Haie haben gegen den Titelverteidiger gewonnen© IMAGO/Beautiful Sports

Kölner Haie siegen vor Rekordkullisse

Vor 18.104 Zuschauern, Bestmarke in der Geschichte der Liga, traf für Köln Kevin Niedenz früh (5.), Noah Hasa glich keine 60 Sekunden später aus (6.). Neuzugang Daniel Fischbuch (30.) brachte die Haie erneut nach vorn, Marcel Noebels erhöhte per Doppelpack (45./48.). Die Schweden, mit fünf Titeln CHL-Rekordsieger, konnten durch Liam Dower-Nilsson lediglich verkürzen (50.). Frederik Storm traf dann aufs leere Tor zum Endstand (60.).

Die Kölner hatten zuvor bei Red Bull Salzburg (5:2) und beim finnischen Meister Tappara Tampere (5:4 n.V.) gewonnen. Es stehen in der Ligaphase noch drei Spiele auf dem Programm. Zu Hause gibt es Duelle mit KAC Klagenfurt/Österreich und Herning Blue Fox/Dänemark, dann geht es zu Servette Genf in die Schweiz.

Insgesamt nehmen 24 Mannschaften am Wettbewerb teil. Alle Teams werden in einer Gesamttabelle aufgeführt, 16 schaffen es in die K.o.-Runde. Die DEL startet erst am 17. September in die neue Saison.

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Superstar-Rückkehr rückt näher

Superstar-Rückkehr rückt näher

Tyreek Hill arbeitet weiter an seinem NFL-Comeback. Der frühere Star-Receiver der Miami Dolphins befindet sich nach seiner schweren Knieverletzung aus der Saison 2025 zwar weiterhin in der Reha, die Zeichen für eine Rückkehr stehen jedoch offenbar gut.

„Wir gehen auf Nummer sicher“, sagte Hills Agent Drew Rosenhaus in der Pat McAfee Show. Mehrere Teams hätten bereits Interesse am achtmaligen Pro Bowler signalisiert, allerdings hätten die behandelnden Ärzte empfohlen, mit einer Rückkehr mindestens bis Oktober zu warten. Rosenhaus zufolge sehe Hills Genesungsprozess derzeit vielversprechend aus.

Horrorverletzung im vergangenen Jahr

Hill hatte sich Ende September 2025 im Spiel gegen die New York Jets schwer verletzt. Neben einer Knieverrenkung zog sich der damals für die Dolphins aktive Wide Receiver mehrere Bänderrisse, darunter einen Kreuzbandriss, zu. Miami trennte sich im Februar 2026 vom mittlerweile 32-Jährigen, seitdem ist Hill Free Agent.

Zuletzt dokumentierte Hill seinen Reha-Fortschritt regelmäßig in den sozialen Medien. Bereits im Juli hatte er erklärt, nach zwei Operationen noch immer Kraft im linken Bein zurückgewinnen zu müssen, zugleich aber betont: „Der Zeitplan sieht im Moment echt gut aus.“ Rosenhaus zeigte sich ebenfalls optimistisch und geht davon aus, dass Hill noch in dieser Saison auf das Feld zurückkehren wird.

Der Receiver gehörte über Jahre zu den spektakulärsten Offensivspielern der Liga. Zu seinen größten Erfolgen zählen zwei Super-Bowl-Titel, fünf First-Team-All-Pro-Nominierungen und die Auszeichnung als bester Receiver der NFL-Saison 2023 mit 1.799 Receiving Yards und 13 Touchdowns.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.

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Als der Stern einer Ikone aufging

Als der Stern einer Ikone aufging

Zu Beginn der US Open 1990 ahnte noch niemand, dass er dort den Startschuss für eine große Karriere erleben würde – und den ersten Höhepunkt einer legendären Tennis-Rivalität.

Pete Sampras, damals 19 Jahre alt, kam seinerzeit als relativ unbeschriebenes Blatt nach Flushing Meadows. Als Nummer 61 der Weltrangliste hatte der griechischstämmige US-Amerikaner die Saison begonnen und sich dabei mit zwei Turniersiegen in Philadelphia und Manchester in die Top 20 vorgearbeitet.

Eine Achtelfinal-Teilnahme in New York im Jahr zuvor und eine weitere in Melbourne Anfang 1990 waren seine bis dato besten Ergebnisse bei Grand Slams. In Wimbledon derweil: Erstrunden-Aus gegen einen gewissen Christo van Rensburg aus Südafrika.

Dass Sampras auch auf der großen Bühne bestehen würde, musste er erst noch beweisen. Er bewies es. Und wie.

Pete Sampras beendete unglaubliche Serie von Ivan Lendl

Der an 12 gesetzte Youngster spielte sich zunächst mit drei souveränen Drei-Satz-Siegen ins Achtelfinale, wo er mit dem Österreicher Thomas Muster das erste größere Kaliber aus dem Weg räumte.

Die Sensation gelang Sampras dann im Viertelfinale: In fünf Sätzen rang er den großen Ivan Lendl nieder. Der Tscheche war zuvor acht Jahre in Folge Finalist in New York – wurde nun aber von dem aufstrebenden Allrounder mit dem wuchtigen und gleichzeitig meisterhaft präzisen Aufschlag kalt erwischt.

Ein weiterer Sieg über eine lebende Legende – John McEnroe – sicherte Sampras das Final-Ticket. Und den Fans am 9. September 1990 ein geschichtsträchtiges Duell zweier junger Giganten: Sampras und Andre Agassi.

Andre Agassi im Finale fast chancenlos

Der ein Jahr ältere US-Landsmann von Sampras, im Halbfinale siegreich gegen Boris Becker, ging damals als Favorit in das Match: Trotz seines jungen Alters hatte das langhaarige Ausnahmetalent aus Las Vegas schon drei Major-Halbfinals und ein Endspiel hinter sich. Und: Er hatte Sampras im ersten Aufeinandertreffen in Rom ein Jahr zuvor vernichtend geschlagen – mit 6:2, 6:1.

Return-Spezialist Agassi musste jedoch schnell erkennen, dass Sampras innerhalb kurzer Zeit einen spielerischen Quantensprung hingelegt hatte: Die Variabilität und Genauigkeit seines Aufschlagspiels, das aggressive und effektive Serve and Volley von Sampras ließen Agassi nie richtig ins Match kommen.

Andre Agassi sah im Finale der US Open 1990 kein Land
Andre Agassi sah im Finale der US Open 1990 kein LandAndre Agassi sah im Finale der US Open 1990 kein Land

6:4, 6:3, 6:2 hieß es am Ende für Sampras. „Wenn jemand es schafft, mit 190 km/h zu servieren und dabei die Linie zu treffen, gibt es nicht viel, was man dagegen machen kann“, kommentierte Agassi seine Niederlage gegen den Mann, der als „Pistol Pete“ zur Legende werden sollte.

Ein neuer Dominator hatte die Tennis-Bühne betreten – wie sich auch in den darauffolgenden Jahren bestätigte.

Rekordchamp vor den „Big 3″

Sampras’ wuchtiges Spiel trug ihn bis 2002 zu einer neuen Bestmarke von 14 Grand-Slam-Erfolgen (5x US Open, 7x Wimbledon, 2x Melbourne): Er übertrumpfte damit den bis dahin amtierenden Rekordhalter Roy Emerson (12) sowie Björn Borg und sein Idol Rod Laver (je 11).

Die neue Bestmarke von Sampras würde Generationen überdauern, schien es damals – bis Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic kamen. Djokovic, obwohl ein anderer Spielertyp, hat Sampras als Inspiration bezeichnet: „Ich habe es bewundert, wie er mit Drucksituationen umgegangen ist. Dass er sein bestes Tennis gespielt hat, wenn er es am dringendsten gebraucht hat. Er hat dann immer sein erstes Service getroffen, immer seine Nerven behalten.”

Der US-Open-Titel 2002 – mit einem erneuten Finalsieg gegen den mittlerweile kahlen Agassi – sollte Sampras‘ letzter sein. Ohne seinen Rücktritt offiziell anzukündigen, bestritt er ein Jahr lang kein Spiel mehr und machte seine Karriere-Ende erst mit den Nichtantritt in New York 2003 öffentlich.

Pete Sampras gewann 1990 sein erstes und 2002 sein letztes Grand-Slam-Finale gegen Andre Agassi
Pete Sampras gewann 1990 sein erstes und 2002 sein letztes Grand-Slam-Finale gegen Andre AgassiPete Sampras gewann 1990 sein erstes und 2002 sein letztes Grand-Slam-Finale gegen Andre Agassi

Legende meidet die Öffentlichkeit meist

Mit 31 Jahren bestritt Sampras vergleichsweise früh sein finales Match, der Abstand zu den länger aktiven Federer, Nadal und Djokovic wäre heute wohl deutlich geringer, wenn Sampras weitergemacht hätte.

Der inzwischen 55-Jährige lebt heute mit seiner Frau, der früheren Hollywood-Schauspielerin Bridgette Wilson-Sampras, im kalifornischen Lake Sherwood und verfolgt diverse Geschäftsprojekte. Die beiden haben zwei erwachsene Kinder.

Der schon als Aktiver eher introvertierte Sampras hat sich aus der großen Öffentlichkeit weitgehend zurückgezogen.

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Goldrausch bei Para-EM: Titel für Semechin, Engel und Böttcher

Goldrausch bei Para-EM: Titel für Semechin, Engel und Böttcher

Dank Elena Semechin, Taliso Engel und Gina Böttcher hat das deutsche Schwimm-Team seine Goldjagd bei den Para-Europameisterschaften im türkischen Kocaeli erfolgreich fortgesetzt. Semechin und Engel siegten jeweils über 100 Meter Brust (SB13), Böttcher in der Startklasse S4 über 100 m Freistil.

Gold-Comeback krönt Engels Serie

Für Semechin, die bei den Paralympics in Paris 2024 wie Engel Gold gewonnen hatte, war es die erste Medaille bei einem internationalen Großereignis nach einer Baby-Pause. „Ich hatte ein sehr herausforderndes Jahr als frische Mama und musste mich erstmal eingrooven. Die Goldmedaille ist die Belohnung für die Arbeit“, sagte die 32-Jährige.

Engel (24) setzte seine beeindruckende Serie fort, seit dem WM-Gold 2019 hat er bei allen Welt- und Europameisterschaften sowie Paralympics Gold geholt. „Ich versuche, mich nicht auf den Erfolgen auszuruhen“, sagte er nach seinem dritten EM-Gold in Serie.

Viermal Gold für DBS-Team

Am Montag hatte zum Auftakt die inkomplett querschnittsgelähmte Paralympics-Siegerin Tanja Scholz über 50 m Brust triumphiert, das Team des Deutschen Behindertensportverbandes (DBS) steht damit nach zwei Wettkampftagen bei viermal Gold.

Silber sicherten sich am Dienstag Paralympics-Sieger Josia Topf über 150 Meter Lagen (SM3) und Mira Jeanne Maack über 100 Meter Rücken (S8). Verena Schott, die am Vortag über 100 m Rücken in der Startklasse S6 Silber geholt hatte, ließ über 100 Meter Freistil Bronze folgen. Auch Philip Hebmüller gewann über 100 m Brust (SB13) Bronze.

Der DBS tritt beim bis Samstag laufenden Jahreshöhepunkt mit 22 Sportlerinnen und Sportlern an, es ist das größte internationale Aufgebot seit 15 Jahren.

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LIVE: Deutscher Wahnsinn im Stresstest

LIVE: Deutscher Wahnsinn im Stresstest

-> Hier geht’s zum LIVETICKER: Deutschland – Südkorea <-

Nach dem klaren Sieg gegen Mali hat sich die deutsche Basketball-Nationalmannschaft der Frauen als Gruppenzweiter für die Zwischenrunde der Heim-Weltmeisterschaft qualifiziert. Am Dienstagabend geht es um 20.45 Uhr gegen Südkorea um den Einzug ins Viertelfinale. Nach nicht einmal drei Minuten führte der DDB durch einen Dreier von Britta Daub mit 8:2. Doch die Asiatinnen schlugen schnell zurück. Erstmals glichen sie beim 8:8 aus (5.). Doch dann setzte Deutschland zum Zwischenspurt an und führte zum Ende des ersten Viertels mit 23:14. (LIVETICKER).

Auch im zweiten Abschnitt zeigte sich der DBB in Topform. Leonie Fiebich setzte per Monsterblock ein Ausrufezeichen, Nyara Sabally glänzte mit einem Super-Solo und Alexis Peterson-Smalls verteilte die Bälle immer besser. Unter dem Korb überragte zudem Marie Gülich mit 14 Zählern bis zur Pause. Kurzum setzte sich Deutschland kontinuierlich ab und ging mit einem 46:29 in die Kabine.

Deutschland glänzte gegen Südkorea
Deutschland glänzte gegen SüdkoreaDeutschland glänzte gegen Südkorea© IMAGO/Beautiful Sports

Basketball-WM der Frauen: Deutschland – Südkorea heute live im Free-TV:

Auch nach der Pause ließ Deutschland nicht nach und nutzte seine klaren Größenvorteile knallhart aus. Nahezu jeder Angriff wurde unter dem Korb abgeschlossen. Südkorea konnte nichts entgegensetzen. Positiv zudem: Das Scoring verteilte sich hinter Gülich gleichmäßig. So trafen Fiebich per Dreier, Geiselsöder per Layup oder Bühner von der Freiwurflinie. Mitte des dritten Viertels stand es so bereits 61:36!

Die deutsche Mannschaft ging mit Selbstvertrauen in die Partie: Gegen Mali kontrollierte die DBB-Auswahl das Geschehen über weite Strecken und setzte sich am Ende klar mit 83:58 durch. Damit lebt der Traum von einer WM-Medaille auf heimischem Boden weiter.

Der deutsche Gegner wurde in ihrer Gruppe B Dritte: Nach einem deutlichen Sieg zum Auftakt gegen Nigeria folgten für Südkorea zwei klare Niederlagen gegen Frankreich und Ungarn.

Sollte Deutschland das Spiel für sich entscheiden, würde die DBB-Auswahl ins Viertelfinale einziehen, wo bereits der nächste Gegner feststeht: Dort würde Belgien warten, was eine große Herausforderung auf dem Weg zu den Medaillenrängen bedeuten würde.

Die Basketball-Weltmeisterschaft der Frauen, die zum zweiten Mal nach 1998 in Deutschland ausgetragen wird, läuft noch bis zum 13. September 2026. Bis dahin wird in Berlin über Viertelfinale, Halbfinale und schließlich das Endspiel um den Weltmeistertitel entschieden.


Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.

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Vettel hat gut lachen: Warum Ferrari immer schlechter wird

In der Formel 1 ist es eine der wohl größten Demütigungen für einen Piloten, wenn er von einem anderen überrundet wird.

Dass Mick Schumacher und Nikita Mazepin in ihren unterlegenen Haas-Boliden das Tempo an der Spitze nicht mitgehen können, ist allseits bekannt. Dass beide regelmäßig überrundet werden, auch.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Beim Großen Preis von Frankreich am vergangenen Wochenende musste jedoch ein Star-Pilot eine Überrundung hinnehmen, für den dies alles andere als Alltag ist: Charles Leclerc.

Mit seinem Ferrari blamierte sich der Monegasse in Le Castellet. Von Rang sieben aus ins Rennen gestartet wurde er einen um den anderen Platz nach hinten gereicht, immer wieder spielerisch von seinen Kontrahenten überholt. Am Ende landete er auf dem enttäuschenden 16. Rang.

Sainz und Leclerc weit hinten

Allzu viel besser lief es auch für Teamkollege Carlos Sainz nicht. Der Spanier startete immerhin von Rang fünf und wurde am Ende nur Elfter mit 99 Sekunden Rückstand auf Sieger Max Verstappen.

Die Scuderia erlebte in Frankreich ein Wochenende zum Vergessen. Keines der sechs mit einem Ferrari-Motor betriebenen Fahrzeuge schaffte es in die Punkte. Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen landete mit ihren Alfa Sauber auf den Rängen 15. und 17. – für Schumacher und Mazepin blieben ohnehin nur die Plätze 19. und 20. (Fahrerwertung der Formel 1)

Für das Team aus Maranello dürfte aber vor allem das Debakel der roten Fahrzeuge ein großes Problem sein. Dass beide Autos durchgereicht wurden, obwohl sie von einer vernünftigen Position aus in das Rennen gestartet sind, war äußerst bitter.

Das Team fuhr das schlechteste Resultat des Jahres ein.

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Aufschwung sollte nach Vettel-Abgang gelingen

Dabei hatte man bei der Scuderia doch vor Monaten noch so positiv geklungen.

Nachdem im vergangenen Jahr der langjährige Pilot Sebastian Vettel unsanft aus dem Team befördert wurde, wollten die Italiener wieder neu durchstarten. Mit Hoffnungsträger Charles Leclerc und Neuzugang Carlos Sainz.

Doch während Sebastian Vettel im Aston Martin immer besser zurecht kommt und mit Platz zwei beim vorletzten Rennen in Baku sogar einen großen Erfolg feiern konnte, werden die Probleme bei Ferrari immer größer. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Vor allem eine Sache macht dem Team unheimlich zu schaffen – die Reifen. Der Verschleiß bei den Boliden ist exorbitant hoch. “Es ist eine Tendenz, da werde ich nicht lügen. Wir haben das in jedem Rennen im Hinterkopf”, gab Sainz zu.

Ferrari kommt mit Reifen nicht zurecht

Lügen wäre sowieso zwecklos, da das Reifen-Problem mehr als nur offensichtlich ist.

In Le Castellet kam Leclerc bereits nach 14 von 53 Runden zum Reifenwechsel, so früh wie kein anderer Pilot. Sainz wechselte seine Pneus nur drei Runden später. Im gesamten ersten Stint gelang Leclerc keine Runde unter 1:40 Minuten, später brauchte er sogar noch eine Sekunde mehr.

Ein wenig kann man den Monegassen in Schutz nehmen, fuhr er doch vor seinem Stopp direkt hinter Pierre Gasly und kämpfte mit dessen Dirty Air. Doch das ändert nichts daran, dass der Rückstand auf die Spitzenfahrzeuge immens war. Zum Vergleich: Verstappens schnellste Rennrunde lag bei 1.36.404 Minuten. Rund vier Sekunden Unterschied – Welten in der Formel 1.

Vor allem mit dem so genannten Graining hatten die Suderia-Piloten zu kämpfen. Wenn der Bolide ins Rutschen kommt, dann können sich auf der Lauffläche des Reifens kleine Gummikörner bilden. Für den Fahrer unangenehm, weil sich das Fahrzeug so anfühlt, als würde es sich auf einem Kugellager bewegen.

Graining plagt die Piloten

“Irgendetwas hat heute überhaupt nicht funktioniert. Die Piloten haben über starkes Graining berichtet, es liegt an uns herauszufinden, wieso das an unseren Fahrzeugen besonders ausgeprägt ist”, erklärte Teamchef Mattia Binotto später.

Ein Problem, das vor allem über eine lange Renndauer immer größer wird. In den Qualifying-Sessions schneidet die Scuderia meist deutlich besser ab. Bei einzelnen Runden unter Vollgas fallen die Probleme des Fahrzeugs nicht unbedingt ins Gewicht, so können zumindest auf Stadtkursen wie in Monaco oder Baku auch Poles gelingen. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Die Schwierigkeiten in Frankreich wurden zudem durch verschiedene Faktoren begünstigt. So ist die Reifentemperatur bei vielen schnellen Kurven schwierig zu kontrollieren und Graining wird begünstigt, wenn es wie am vergangenen Sonntag durch Regen am frühen Morgen den gesamten Gummi von der Strecke spült.

Ferrari kann Problem nicht beheben

An der Problematik ändert das aber nichts. Weil das Graining bei den roten Flitzern vor allem an den Vorderreifen auftritt, müsste an den Felgen etwas verändert werden, um dem entgegenzuwirken. 

Das kann die Scuderia aber nicht, weil es die Regeln nicht erlauben. Mit den Schwierigkeiten wird sich das Team also wohl noch bis zum Saisonende herumschlagen müssen.

Selbstverständlich hat Ferrari auf anderen Kursen wieder bessere Chancen auf vordere Plätze, im WM-Kampf ist der vergangene Grand Prix aber erst einmal ein gewaltiger Rückschlag.

Beide Piloten blieben in Le Castellet ohne Punkte, der direkte Konkurrent um Rang drei in der Konstrukteurs-WM sammelte dagegen ordentlich ein. Mit den Rängen 5 (Lando Norris) und 6 (Daniel Ricciardo) gab es für McLaren gleich doppelt Grund zur Freude.

Schlechte Erinnerungen an Spielberg

Für die Scuderia heißt es nun volle Konzentration auf das nächste Rennen, um das Debakel von Le Castellet vergessen zu machen. Am kommenden Wochenende geht es dafür ins österreichische Spielberg.

Allzu gute Erinnerungen hat das Team an diesen Kurs aber auch nicht. Vor einem Jahr rammte Leclerc Teamkollege Vettel dort von der Strecke – beide Ferraris schieden in Runde eins aus.

Das Positiv: Es kann diesmal nur besser laufen.

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Traum von Formel 1? Knallhart-Ansage in Richtung Flörsch

Schafft DTM-Fahrerin Sophia Flörsch eines Tages den Sprung in die Formel 1?

Geht es nach Monisha Kaltenborn, ist die Wahrscheinlichkeit dafür gering. “Ich habe ihr das auch schon früher persönlich gesagt. Ich glaube, die Antwort hat sie nicht so gerne gehört”, sagte die ehemalige Sauber-Chefin im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 und fügte hinzu: “Ich glaube die Chancen sind nicht so hoch.” (Alles zur Formel 1)

Das Hauptproblem sei die sich verändernde Nachwuchssituation in der Königsklasse des Motorsports. Daher müsse man einen anderen Weg einschlagen: “So hart das jetzt klingt: die Fahrer, die da einsteigen, sind sehr jung.”

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Kaltenborn: Rennställe suchen nächstes Supertalent

Die Rennställe versuchen immer mehr, das nächste Supertalent zu finden, anstatt einen fertigen Fahrer teuer zu verpflichten. Durch dieses Vorgehen werde es aber auch schwieriger, ein F1-Cockpit zu ergattern.

Die Österreicherin erklärt: “Es wird sehr schwierig, weil man einem sehr großen Konkurrenzfeld ausgesetzt ist. In erster Linie natürlich Burschen. Wenn da jetzt noch immer mehr Mädchen – und das hoffe ich – kommen, wird es sehr schwierig für sie.”

Dass sich die 20-Jährige im Rennen gegen männliche Konkurrenten durchsetzen kann, will Flörsch in dieser Saison in der DTM unter Beweis stellen. Dort tritt sie für Abt fahrend neben Esmee Hawkey (T3 Motorsport) als einzige Frau im Fahrerfeld an. (Alles zur DTM)

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Berger lobt Flörsch im DTM-Fahrerfeld

DTM-Chef Gerhard Berger zeigte sich darüber im AvD Motor & Sport Magazin begeistert. “Ich freue mich wirklich, dass wir zwei schnelle Damen dabeihaben”, lobte Berger. Vor allem werde es spannend sein, “wie die beiden Damen miteinander umgehen und wer die Schnellere ist.”

Aber auch Berger prophezeite Probleme bezüglich eines weiteren Aufstiegs in die Formel 1. Es sei zwar erfreulich, dass sich immer mehr Frauen im Motorsport durchsetzen, aber es sei immer noch hart, “weil der Motorsport eine Männerwelt ist.”

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