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Wolff über Hamilton: "Möchten schnellsten Mann haben"

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff (48) geht weiterhin fest von einem Verbleib seines Serienweltmeisters Lewis Hamilton (35) über die anstehende Saison hinaus aus.

“Wir möchten den schnellsten Mann im Auto haben. Und ich weiß, dass Lewis im schnellsten Auto sein möchte”, sagte der Österreicher laut der BBC bei einem PR-Termin in London. Daher sei das Duo Mercedes/Hamilton die “offensichtliche  Paarung”.

Hamilton hat fünf seiner sechs WM-Titel mit dem Silberpfeil gewonnen, der Vertrag des Briten beim Branchenprimus der Formel 1 läuft Ende 2020 aus. Bisher hat Hamilton noch nicht über seine Zukunft entschieden, die Vertragsverhandlungen mit Mercedes dürften aber in Kürze beginnen.

Gerüchte über Wechsel von Hamilton zu Ferrari

“Wir reisen jedes Jahr zehn Monate um die Welt, aber über den Winter lassen wir uns in Ruhe”, sagte Wolff: “Das letzte Gespräch, das ich mit ihm hatte, war auf der Weihnachtsfeier.”

Am kommenden Freitag stellt Mercedes allerdings sein neues Auto vor, nächste Woche beginnen die Testfahrten für die im März beginnende Saison.

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Zuletzt waren Gerüchte aufgekommen, wonach Hamilton 2021 zu Ferrari wechseln könnte. Ferrari-Chef Louis Camilleri hatte die Spekulationen als “übertrieben” bezeichnet.

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Ferrari plant große Show – So laufen die F1-Präsentationen

Am 15. März ist es soweit: In Melbourne beginnt mit dem Großen Preis von Australien die neue Formel-1-Saison.

Spannend wird es aber bereits viel früher. Denn noch vor dem Beginn der Testfahrten am 19. Februar stellen die Teams ihre neuen Boliden vor. Als erster Rennstall hat Ferrari den Termin für die Präsentation des neuen Flitzers bekannt gegeben.

Ferrari macht den Anfang

Am 11. Februar stellt die Scuderia den Nachfolger des SF90 vor. Wie das neue Dienstfahrzeug von Sebastian Vettel und Charles Leclerc heißen wird, ist noch nicht bekannt.

Dafür ist bereits bekannt, dass Ferrari einen außergewöhnlichen Rahmen wählt. Das Auto wird im historischen Romolo-Valli-Theater in Reggio Emilia zum ersten Mal gezeigt. In der rund 30 Kilometer vom Stammsitz Maranello entfernten Stadt wurde einst auch die italienische Landesflagge “geboren”. (Die Ferrari-Präsentation am Dienstag ab 18.30 Uhr im LIVETICKER)

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Welches Formel 1-Team präsentiert wann?

SPORT1 gibt einen Überblick der Präsentationstermine der Rennställe sowie der möglichen Namen der neuen Autos.

Mercedes: Die Serien-Weltmeister von Mercedes präsentieren ihren Boliden für die neue Formel-1-Saison am Valentinstag (14. Februar). Wenn der Rennstall der bisherigen Logik folgt, könnte der Bolide W11 EQ Power+ heißen.

Ferrari: Die Scuderia hat als erstes Team den Termin für die Präsentation bekannt gegeben. Am 11. Februar ist es in Reggio Emilia soweit. Name und Aussehen des Fahrzeugs sind noch streng geheim.

Red Bull: Das dritte Team der Big Three zeigt seinen neuen Renner am 12. Februar in der Fabrik in Milton Keynes. Folgen die Chefs von Max Verstappen der bisherigen Systematik, dann heißt das Auto RB16.

McLaren: Der britische Rennstall stellt seinen neuen MCL35 am Donnerstag den 13. Februar, im heimischen Woking vor. Diese Information verriet Pilot Lando Norris versehentlich in einem Live-Video.

Renault: Der Rennstall mit dem gelben Flitzer wird die neuste Version am 12. Februar in Paris vorstellen. Der vorherrschenden Logik zu Folge könnte der Bolide R.S. 20 heißen.

Alpha Tauri: Das frühere Toro-Rosso-Team heißt in Zukunft Alpha Tauri. Am 14. Februar ist es im Hangar-7 in Salzburg soweit, dann wird das noch namenlose Fahrzeug vorgestellt.

Racing Point: Am 17. Februar wird das neue Gefährt in Mondsee (Österreich) enthüllt . Der Name ist allerdings noch nicht bekannt. Wahrscheinlich ist aber RP20.

Williams: FW43 dürfte der neue Williams heißen. Am 17. Februar wird das kriselnde Traditionsteam sein neues Auto am Stammsitz enthüllen.

Alfa und Haas enthüllen zum Test-Auftakt in Barcelona

Alfa Romeo: Unmittelbar vor dem Testauftakt (19. Februar) in Barcelona wird Alfa Romeo den neuen Boliden präsentieren. C39 wird der neue Alfa Romeo heißen.

Haas: Auch Haas wird den neuen Wagen erst direkt am ersten Testtag (19. Februar) der Öffentlichkeit vorstellen. Einen Namen gibt es noch nicht, aber eine Systematik der bisherigen Namen. Als nächstes wäre VF-20 an der Reihe.

In diesem Jahr gibt es zwei Wintertests. Beide finden in Barcelona auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya statt. Zunächst wird vom 19. bis zum 21. Februar getestet, eine Woche später dürfen die Teams vom 26. bis 28. Februar noch einmal ausgiebig ihr neues Auto bewegen.

Die Termine der Präsentationen aller F1-Boliden:

  • 11. Februar: Ferrari (Reggio Emilia)
  • 12. Februar: Renault (Paris)
  • 12. Februar: Red Bull (Milton Keynes)
  • 13. Februar: McLaren (Woking)
  • 14. Februar: Mercedes (Silverstone)
  • 14. Februar: Alpha Tauri (Salzburg)
  • 17. Februar: Racing Point (Mondsee)
  • 17. Februar: Williams (Grove)
  • 19. Februar: Haas (Barcelona)
  • 19. Februar: Alfa Romeo (Barcelona)

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F1-Boss Brawn: Hamilton-Rekord wäre "frustrierend"

Lewis Hamilton steht in der Formel 1 vor einer Rekordsaison. Gewinnt der Titelverteidiger auch 2020 die Fahrer-WM, würde er mit seinem siebten Weltmeistertitel zu Rekordhalter Michael Schumacher aufschließen.

“Wenn er so weitermacht, dann wäre das natürlich ein wenig frustrierend, denn den Rekord hat Michael aufgestellt”, sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn bei einem Medientermin in London. ”Er hat jede Weltmeisterschaft verdient, die er gewonnen hat. Er hat sich selbst in die richtige Lage mit dem richtigen Team zur richtigen Zeit gebracht.”

Brawn war als “Superhirn” bei allen Titelgewinnen von Schumacher bei Benetton und Ferrari dabei, später arbeitete er auch bei Mercedes mit dem heute 51-Jährigen zusammen.

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Brawn: Hamilton verdient Rekord

Hamilton könnte den Deutschen in dieser Saison auch bei Grand-Prix-Siegen und Podestplätzen überholen, dazu fehlen ihm nur noch sieben Siege bzw. vier Podestplätze.

Dass Hamilton den siebten Titel und damit den Rekord verdienen würde, steht für Brawn aber außer Frage. “Er macht keine Fehler, er fährt fantastisch. Seine Leistungen sind außergewöhnlich, daher verdient er auch all das”, sagte der 65-Jährige.

Brawn erinnerte sich außerdem daran, dass Schumacher 1991 mit Jordan in die Formel 1 einstieg – Hamilton hatte in seiner ersten Saison bei McLaren 2007 dagegen gleich die Chance auf den WM-Titel. “Das sind verschiedene Perioden und verschiedene Wettkämpfe, verschiedene Autos und ziemlich verschiedene Persönlichkeiten”, erklärte er. “Michael hatte aber noch mehr Auge für Details am Auto, das braucht Lewis nicht. Er hat wohl auch kein Interesse daran. Michael wurde in einer Ära groß, in der es all die Technologie von heute nicht gab.”

Hamilton und Schumacher auf Augenhöhe

Anfang der 90er-Jahre hätte der Fahrer noch viel mehr Einfluss auf das Auto gehabt, das Feedback des Piloten sei heuzutage nicht mehr entscheidend. “Wenn der Fahrer aus dem Auto aussteigt, hat der Ingenieur bereits eine erste Analyse vom Verhalten des Autos in jeder Kurve.”

Während Schumacher insgesamt 19 Jahre in der Königsklasse unterwegs war, geht der Engländer in seine 14. Saison.

Beide Fahrer seien Weltklasse-Piloten (gewesen), die in der gleichen Kategorie unterwegs gewesen seien. “Die Ansprüche an einen Fahrer waren damals anders. Dennoch sind beide extrem talentiert. Wenn sie im Auto sitzen, gibt es gewisse Momente, in denen sie einfach eine Fabelleistung aus dem Hut zaubern”, schwärmt Brawn.

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F1-Boss Brawn: "Wollen keinen Tanker"

In der Formel 1 greift ab der Saison 2021 ein neues Reglement. Sportchef Ross Brawn sieht in dem neuen Regelwerk einen “notwendigen Neustart”.

Auch wenn in der Vergangenheit häufig Top-Teams von Neuerungen profitierten und ihre Dominanz ausbauten, wie etwa Mercedes 2014 oder Red Bull 2010 – der Brite sieht die Formel 1 auf dem richtigen Weg.

Während eines Interviewtermins in London verteidigte Brawn die weitgreifenden Änderungen ab der kommenden Saison. “Die Autos verhalten sich aus aerodynamischer Sicht aktuell schrecklich, wenn sie einem anderen näherkommen”, kritisiert Brawn laut motorsport-total die Formel-1-Boliden.

Neues Konzept soll Abhilfe schaffen

Um dieses Problems Herr zu werden, entwickelten Liberty Media und die FIA das neue Aero-Konzept.

“Es wurde nie genug darüber nachgedacht, wie diese Autos gegeneinander fahren müssen. Sie haben eine Fülle von Teilen, die abfallen, sobald man sie nur anschaut”, findet Brawn.

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“Wir wollen keinen Tanker, aber ein Auto, das robust genug ist, um damit ordentlich Rennen zu fahren. Und das haben wir irgendwo verloren”, glaubt das frühere Ferrari-Superhirn, unter dessen Mithilfe Rekordweltmeister Michael Schumacher reihenweise WM-Titel einfuhr. 

Grundsätzlich dürfe man bei Reformen in der Formel 1 nicht zu kurzfristig denken. In der Vergangenheit sei in der Königsklasse des Motorsports zu häufig in Aktionismus verfallen worden, analysiert Brawn.

“Das war ein Reflex. Gab es eine Krise, dann wurde kurzfristig darauf reagiert. Dem lag jedoch keine ordentliche Forschung zugrunde. Manchmal wurde sogar genau das Gegenteil des Erwünschten herbeigeführt.”

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Angst vor Coronavirus: Der Formel 1 läuft die Zeit davon

Die Zahl der Todesopfer steigt und steigt, Tausende sind infiziert - die schnelle Ausbreitung des neuartigen Coronavirus wirbelt nun wohl auch den Terminkalender der Formel 1 durcheinander.

Derzeit ist es kaum vorstellbar, dass Ferrari-Star Sebastian Vettel, Weltmeister Lewis Hamilton und Co. am 19. April wie geplant in China um WM-Punkte fahren werden. Alles deutet daraufhin, dass der Grand Prix in Shanghai verschoben wird – eine knifflige Aufgabe im Formel-1-Rekordjahr mit 22 Rennen.

“Wenn es eine Wahrscheinlichkeit gibt, dass das Rennen nicht im April stattfindet, dann wird es verschoben werden”, sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn im Gespräch mit ausgewählten Medien: “Wir werden uns die Möglichkeit offen lassen, das Rennen später im Jahr durchzuführen.” Eine Absage sei demnach kein Thema. Da China für die Königsklasse ein wichtiger und “wachsender” Markt sei, “wollen wir ein Rennen in China fahren”.

Coronavirus beschäftigt auch Olympia-Organisatoren

Brawn geht derzeit davon aus, dass die Fahrer, Teams und Fans in den nächsten zwei Wochen Klarheit haben. “Es sieht sehr schwierig aus. Wir warten darauf, dass die chinesischen Promoter und die Behörden eine endgültige Entscheidung treffen”, sagte der 65-Jährige. Die Veranstalter in Shanghai reagierten auf eine SID-Anfrage zunächst nicht. Auch das Debüt in Vietnam (5. April) könnte wackeln.

Die Sportbehörde in Shanghai hatte zuletzt empfohlen, alle Sportveranstaltungen in der Stadt wegen der Coronavirus-Epidemie auszusetzen. Das Virus stellt den Sport zunehmend vor Probleme, auch bei den Organisatoren der Olympischen Spiele von Tokio wächst die Sorge.

Sollte das China-Rennen verschoben werden, müsste die Formel 1 irgendwie eine Lücke in ihrem ohnehin mit 22 Rennen prall gefüllten Kalender finden. Denkbar wäre eine Kombination mit dem WM-Lauf in Japan (11. Oktober), aber: Eine Option ohne vier aufeinanderfolgende Rennen scheint fast unmöglich. Und dies würde die Teams vor eine immense Anstrengung stellen.

“Zwei logische Deadlines” für China-Rennen

Letztmals wurde 2011 ein Formel-1-Rennen zunächst verschoben. Wegen der Aufstände im Zuge des Arabischen Frühlings wurde in Bahrain dann aber doch nicht mehr gefahren.

Für das Rennen in China gebe es laut Brawn nun “zwei logische Deadlines”. Wenn die erste Fracht (Kraftstoff etc.) in den nächsten Tagen verschifft wird. Und wenn die ersten Mitarbeiter der Serie nach China reisen, um das Event vorzubereiten. “Das wird in zwei oder drei Wochen passieren. Das ist der Zeitpunkt, an dem wir wirklich eine Entscheidung brauchen”, sagte der Brite.

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Die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus in China ist erneut deutlich gestiegen. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, starben seit dem Vortag weitere 73 Menschen an den Folgen der Infektion. Die offizielle Gesamtzahl der Todesfälle in Festlandchina wuchs damit auf 563. Die offizielle Gesamtzahl der Ansteckungsfälle stieg auf 28.018.

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Gefährdet der Coronavirus Formel-1-Rennen?

Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus gefährdet auch die Austragung des für den 19. April geplanten Formel-1-Rennens in China. “Wir werden uns die Möglichkeit offen lassen, das Rennen später im Jahr durchzuführen”, sagte Sportchef Ross Brawn gegenüber ausgewählten Medien.

Eine Absage sei demnach kein Thema. Da China für die Königsklasse ein wichtiger und “wachsender” Markt sei, “wollen wir ein Rennen in China fahren.”

Vettel und Co. sollen bald Klarheit haben

Brawn geht derzeit davon, dass die Fahrer um Ferrari-Star Sebastian Vettel, die Teams und Fans in den nächsten zwei Wochen Klarheit haben.

“Es sieht sehr schwierig aus. Wir warten darauf, dass die chinesischen Promoter und die Behörden eine endgültige Entscheidung treffen”, sagte der Brite.

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Shanghai empfiehlt Aussetzung – Coronavirus forderte bereits 563 Opfer

Die Sportbehörde in Shanghai, wo das Rennen stattfinden soll, hatte zuletzt empfohlen, alle Sportveranstaltungen in der Stadt wegen der Coronavirus-Epidemie auszusetzen. 

Das Virus stellt den Sport zunehmend vor Probleme, auch bei den Organisatoren der Olympischen Spiele von Tokio wächst die Sorge.

Die Zahl der Todesopfer durch das Coronavirus in China ist erneut deutlich gestiegen. Wie die chinesischen Behörden am Donnerstag mitteilten, starben seit dem Vortag weitere 73 Menschen an den Folgen der Infektion.

Die offizielle Gesamtzahl der Todesfälle in Festlandchina wuchs damit auf 563. Die offizielle Gesamtzahl der Ansteckungsfälle stieg auf 28.018.

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So erklärt Verstappen seinen Verbleib bei Red Bull

Die frühe Vertragsverlängerung von Max Verstappen bei Red Bull hat einige Experten überrascht.

Jetzt erklärte der Formel-1-Pilot, warum er sich so schnell für einen Verbleib bei seinem Rennstall entschieden hat.

“Ich habe mich im Team immer wohlgefühlt”, sagte der 22-Jährige bei Motorsport Total.com: “Außerdem hat es etwas Gutes, denn es nimmt jeden Zweifel weg. Es gibt keine Fragezeichen mehr.”

Verstappens Vertrag wäre nach der Saison 2020 ausgelaufen, was zu Spekulationen über einen möglichen Wechsel zu Mercedes oder Ferrari führte. Doch der Niederländer sorgte lieber für klare Verhältnisse und verlängerte bis 2023 bei Red Bull. 

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Nun kann er mit einem klaren Kopf in die Saison starten: “Irgendwann wird es vielleicht ein bisschen unangenehm, wenn es um das Auto für das kommende Jahr geht”, erklärte Verstappen, der genau diese Situation vermeiden wollte.

Verstappen macht Red-Bull-Mitarbeiter happy

“Das wollte ich nicht haben, und für mich ist hier der richtige Ort. Ich fühle mich gut im Team, hier gibt es viele tolle Leute, und ich sehe die Motivation und das Verlangen, um Siege und Meisterschaften zu kämpfen.”

Verstappen, an dessen Seite der Brite Alexander Albon an den Start gehen wird, sorgte mit seiner Vertragsverlängerung für einen regelrechten Motivationsschub bei Red Bull. “Alle kamen beschwingt aus den Ferien”, erzählte Teamchef Christian Horner.

Auch er freute sich, den “Störfaktor” schon vor der Saison losgeworden zu sein. Nun könne man den “Fokus auf die Arbeit legen”.

Red Bull wird seinen neuen Boliden – den RB16 – am 12. Februar in Silverstone präsentieren. Die Saison beginnt am 15. März mit den Großen Preis von Australien in Melbourne.

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Für den WM-Titel: Ferrari will kräftig investieren

Ferrari will nach seiner enttäuschenden Formel-1-Saison 2019 erneut den wirtschaftlichen Einsatz erhöhen, um erstmals nach 2008 wieder einen Titel nach Maranello zu holen.

“Dieses Jahr wird für die Formel 1 ein wichtiges”, sagte Ferrari-Chef Louis Camilleri bei der Vorstellung der Konzernergebnisse des vergangenen Jahres: “Ferraris Ambition bleibt der WM-Titel. Wir werden stark in die Entwicklung des Autos 2020 investieren.”

Damit sei es aber gerade in diesem Jahr nicht getan, fügte Camilleri mit Blick auf das neue Reglement an, welches 2021 in Kraft tritt.

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“Dieses führt zur Entwicklung eines völlig anderen Autos, dafür werden schon in diesem Jahr höhere Ausgaben nötig”, sagte Camilleri. Ferrari werde auch die Infrastruktur in Maranello weiter verbessern.

Wieder werden Investitionen angekündigt

“Es wird ein signifikantes Investitionswachstum geben”, sagte Camilleri.

Ferrari versucht seit Jahren vergeblich, Serienweltmeister Mercedes abzufangen. Nachdem die Saison 2018 einen lange Zeit engen Titelkampf brachte, kündigte Camilleri vor fast genau einem Jahr bereits erhöhte Investitionen an, um auch den letzten Rest des Rückstands auf die Silberpfeile noch aufzuholen.

Die Saison 2019 wurde dann allerdings zum Rückschlag für die Scuderia. Charles Leclerc (Monaco) und Sebastian Vettel (Heppenheim) schlossen nur auf den WM-Rängen vier und fünf ab.

Ab der Saison 2021 kann Ferrari nicht mehr beliebig investieren, dann greift in der Formel 1 der Budgetdeckel von 175 Millionen Dollar pro Team.

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Wegen Coronavirus: China-GP vor Absage

Nachdem die Weltgesundheitsorganisation wegen des Ausbrechens des Coronavirus einen Gesundheitsnotstand ausgerufen hat, wurden bereits zahlreiche Sportevents – vor allem in China – abgesagt.

Nun könnte es auch den großen Preis von China in Shanghai treffen.

Erst letzte Woche hatten sich die FIA und Vertreter der Formel-E darauf geeinigt, das Formel-E-Rennen in Sanya zu verschieben.

Formel 1 bereit für Maßnahmen

Von der Formel 1 war bislang nur zu hören, dass man die Situation rund um das Coronavirus genau beobachte und gegebenenfalls reagieren werde. 

Nun sei es so weit, eventuelle Maßnahmen zu diskutieren: Am morgigen Mittwoch werden die Formel-1-Teams im Rahmen eines Strategiemeetings über eine potenzielle Absage oder Verlegung des China-Grand-Prix sprechen.

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Das letzte Wort über eine eventuelle Verlegung/Absage hätte aber wohl die FIA. Red-Bull-Teamchef Christian Horner betonte bei motorsport.com, dass man der FIA in dieser Situation aber vertrauen könne: “Ich bin sicher, dass sie die notwendige Sorgfalt an den Tag legen werden, bevor sie sich für eine Verschiebung oder Absage des Rennens entscheiden.”

Der große Preis von Shanghai würde am 19. April stattfinden. Es wäre das vierte Rennen der Saison. 

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Verstappen mit Kampfansage: "Lewis ist nicht Gott"

Max Verstappen hat rund eineinhalb Monate vor Saisonstart der Formel 1 die erste Kampfansage an Mercedes und Lewis Hamilton geschickt.

“Lewis ist sehr gut. Er ist definitiv einer der Besten da draußen, aber er ist nicht Gott. Vielleicht ist Gott mit ihm, aber er ist nicht Gott”, wird der Niederländer von der BBC zitiert. Es sei “natürlich sehr autoabhängig”, aber er glaube, dass Red Bull die Silberpfeile in diesem Jahr “herausfordern kann”, machte er deutlich.

Hamilton und Mercedes seien vor allem dann verwundbar, wenn es ihm und seinem Team gelingen würde, mehr Druck auszuüben. “Wenn man nie wirklich Druck hat, kann man mit 97-98 Prozent fahren und macht nie Fehler. Wenn man mehr Druck ausüben kann, ist es natürlich viel schwieriger für den Kerl an der Spitze”, sagte er.

Verstappen schon 2019 erster Verfolger von Mercedes

Schon in der Vorsaison beendete der 22-Jährige die Saison als erster Verfolger von Hamilton und dessen Teamkollegen Valtteri Bottas auf dem dritten Platz. Vor allem am Ende der Saison zeigte er dabei mit drei Podestplätzen – darunter einem Sieg in Brasilien – in den letzten drei Rennen, dass mit ihm 2020 durchaus zu rechnen ist.

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“Ich freue mich – wenn wir ihn bekommen – auf den Kampf und wenn wir wirklich nahe dran sind bin ich sicher, dass wir es besser machen können”, sagte Verstappen, der erst Anfang des Jahres seinen Vertrag bei Red Bull langfristig bis 2023 verlängerte.

“Für mich ist es der Ort. Ich fühle mich im Team wirklich gut. Es gibt viele gute Leute im Team und ich sehe die Motivation und den Hunger, um Siege und möglicherweise die Meisterschaft zu kämpfen”, erklärte er nun noch einmal seine Entscheidung.

Stabiles Reglement könnte Red Bull zugutekommen

Bei Red Bull ist man der Ansicht, dass ihnen das vor dieser Saison relativ stabil gebliebene Reglement die Chance gibt, den Schwung der guten Ergebnisse aus den letzten Rennen der Vorsaison mitzunehmen. Der neue RB16 wird am 12. Februar bei einem Shakedown-Test in Silverstone erstmals eingesetzt, bevor eine Woche später die Vorsaisontests in Spanien anstehen.

“Bei den Wintertests müssen wir abwarten, aber ich freue mich sehr darauf. Alle sind gespannt und motiviert, vor allen nach dem Ende des vergangenen Jahres”, zeigte sich Verstappen bereits voller Vorfreude.

Seit 2014 ging die Weltmeisterschaft in der Formel 1 stets an Mercedes, alleine Hamilton holte in dieser Zeit fünf seiner insgesamt sechs WM-Titel.

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