Fast sieben Jahre ist es her, dass Robert Kubica zuletzt ein Formel-1-Rennen gefahren ist. Nun testet der Pole erstmals ein aktuelles Formel-1-Auto von Renault auf dem Hungaroring in Budapest.
Renault will herausfinden, ob Kubica nach seinem schweren Rallye-Unfall 2011 das Comeback in der Formel 1 schaffen kann. Seit dem Crash in Italien, bei dem sich eine Leitplanke in seinen Skoda bohrte, hat der ehemalige BMW-Pilot nur noch 40 Prozent Kraft in seinem Arm.
Kubica reißt Hülkenbergs Schild ab
Als er am Mittwoch früh den R.S.17 nun aus der Garage lenkt, kracht es auf einmal. Kubica bleibt mit dem Fahrzeug wohl an der Garage hängen und reißt das Namensschild von Nico Hülkenberg über der Box von Renault ab.
Das Werksteam nimmt es mit Humor und twittert: “Sogar unsere Garage ist ganz aufgeregt”.
Der Pole selbst sagte vor der Testfahrt noch: “Ich bin nicht nervös, mache mir keinen Stress. Man muss das Ganze als Spaß betrachten. Ich freue mich darauf.”
Im Laufe des Tages wird Kubica noch schnelle Runden und auch Rennsimulationen fahren. Das Auto wurde dabei extra für ihn umgebaut: Das Lenkrad wurde umgebaut und Schaltwippe und Kupplung von der rechten auf die linke Seite verlegt.

