Das Trainingsdebüt von Mick Schumacher in der Formel 1 fällt aufgrund des schlechten Wetters am Nürburgring ins Wasser.
Die Rennleitung entschied, den Start der für 11 Uhr angesetzten Einheit mehrfach zu verschieben, um 12 Uhr kam dann die endgültige Absage für das erste Training. Für das zweite Training ist Schumacher nicht vorgesehen, er muss seinen ersten Anlauf in der Königsklasse zu einem vorerst unbekannten Zeitpunkt nachholen.
Alfa-Romeo-Teamchef Fred Vasseur erklärte bei Sky: “Das erste Training ist abgesagt. Wir haben also keine Gelegenheit mehr, ihn ins Auto zu setzen. Das ist sehr schade. Er hat eine gute Vorbereitung gemacht, war engagiert und es ist wirklich schade für ihn. Aber wir werden eine Lösung finden. Im zweiten Training kann er nicht fahren, das wäre zu kompliziert. Ich möchte jetzt noch keine Entscheidung treffen. Wir werden ihn ganz sicher noch in der Zukunft sehen.”
Rettungshubschrauber als Knackpunkt
Das Problem am Freitag: Angesichts von Dauerregen und Nebel in der Eifel könnte der Rettungshelikopter nicht starten – dies aber ist Bedingung für den Rennbetrieb.
Der 21-jährige Schumacher sollte in der ersten Trainingseinheit am Freitag erstmals unter Wettkampfbedingungen einen Formel-1-Boliden bewegen.
Sein Alfa Romeo mit der Startnummer 37 blieb aber wie alle anderen Rennwagen in den Garagen.
Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher hätte am Freitagvormittag den Alfa-Stammfahrer Antonio Giovinazzi vertreten, den Teamkollegen von Kimi Räikkönen. Es gilt als wahrscheinlich, dass Schumacher, derzeit Spitzenreiter der Formel 2, den Italiener zur Saison 2021 gänzlich ersetzen wird.

