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Einigung naht: Ferrari-Ausstieg wohl vom Tisch

Ein Formel-1-Ausstieg der ruhmreichen Scuderia Ferrari ist unter dem neuen Boss Louis Carey Camilleri wohl endgültig vom Tisch.

Der 63-Jährige, der im Juli die Nachfolge des verstorbenen Sergio Marchionne angetreten hatte, erklärte am Dienstag in Maranello, er sei “einigermaßen optimistisch”, dass die Teams und die Formel-1-Führung “in einem akzeptablen Zeitraum” über das Rennwagenkonzept ab 2021 einig werden.

“Es besteht ein allgemeiner Konsens über die Hauptziele”, führte Camilleri aus, “aber die Ideen, wie man dorthin gelangt, weichen noch voneinander ab.”

Marchionne hatte immer wieder die Drohkulisse eines Ferrari-Ausstiegs aufgebaut. “Wenn wir den Sandkasten so stark verändern, dass man ihn nicht mehr als Sandkasten erkennt, dann möchte ich nicht mehr darin spielen”, hatte der Top-Manager im vergangenen Herbst gesagt.

Formel-1-Motorsportchef Ross Brawn hatte am vergangenen Wochenende am Rande des Großen Preises von Singapur den anwesenden Journalisten drei mögliche Wagenkonzepte für die Zeit nach 2020, wenn der bestehende Grundlagenvertrag ausläuft, vorgestellt.

Ziel der Königsklassenführung ist es, das Überholen durch eine Vereinfachung der Aerodynamik zu erleichtern. Weiter streben Brawn und seine Mitstreiter von Liberty Media die Einführung einfacherer und billigerer Motoren sowie eine Budgetdeckelung an, um die Chancengleichheit zwischen Werks- und Privatteams zu erhöhen.

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