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Ist das Ferrari-Rätsel endlich gelöst?

Das Rätsel um Ferraris “geheimnisvollen” Leistungsschwund im Jahr 2020 – ist es endlich gelöst?

Grund: Ex-Ferrari-Pilot Mika Salo (54) hat jetzt interessante Details preisgegeben, die er nur in seiner Funktion als Rennkommissar der FIA bekommen haben kann (Rennkalender der Formel 1 2021). 

Hintergrund: Die FIA hatte Ferrari Anfang 2020 aufgefordert, den Motor umzubauen, weil die anderen Teams die Scuderia offen beschuldigt hatten, gegen das Reglement zu verstoßen. Die Italiener hätten mehr Benzin verbraucht als erlaubt, lautete der häufigste Vorwurf. 

Ergebnisse der Ferrari-Untersuchung blieben geheim

Die FIA reagierte zwar mit einer intensiven Untersuchung, hielt deren Ergebnisse und die resultierende “Einigung” mit dem Traditionsteam aber geheim. Das sei Privatsache, hieß es verkürzt formuliert in einer Pressemitteilung.

In einem Interview mit seinem finnischen Landsmann Kristian Sohlberg auf der Plattform Twitch hat Salo jetzt Klartext geredet. Auch die Kundenteams hätten 2020 unter Ferraris angeblicher Strafe gelitten, sagt Salo und rechtfertigt so natürlich hauptsächlich die mageren Leistungen seines Landsmanns Kimi Räikkönen, der bei Ferraris Kundenteam Alfa Romeo so fuhr, als würde er ständig auf der Bremse stehen. 

Salo konkretisiert: “Sie haben unter Ferraris Betrug gelitten, weil sie Ferrari-Motoren hatten und weniger Benzin verbrennen durften. In dieser Saison sollte Alfa wieder besser werden, weil sie wieder die volle Leistung abrufen dürfen.”

FIA-Mann Salo: Ferrari darf wieder mit Vollgas fahren

Ob der Antrieb neu ist, weiß Salo nicht, aber er wiederholt: “Sie dürfen wieder ihre volle Power nutzen. Weniger Benzin zu verbrauchen war die Strafe für den Betrug des Vorjahres.”

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Für 2021 allerdings heißt das: Mit Ferrari ist wieder zu rechnen. Sie haben dann zwar nicht mehr den großen Vorteil ihres angeblich “faulen” Aggregats von 2019, aber eben auch keinen großen Nachteil mehr wie in 2020. 

Profitiert auch Schumacher?

Schlecht für Sebastian Vettel, der zu Aston Martin wechselte. Gut für Carlos Sainz jr., der Vettel bei Ferrari ersetzt und Teamkollege von Ferraris selbsternanntem Heilsbringer Charles Leclerc sein wird. Allein: Das sind nicht nur gute Nachrichten für die weltweiten Ferrari-Fans und Kimi Räikkönen in seinem Alfa-Team.

Auch Mick Schumacher muss jetzt in seinem ersten Formel-1-Jahr bei Ferraris zweitem Kunden Haas nicht mehr befürchten, von vornherein einen nicht wettzumachenden PS-Nachteil zu haben. 

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