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Die F1-Dynastien: Mercedes besser als Schumachers Ferrari?

Die größten Dynastien der Formel-1-Geschichte zum Durchklicken:

Drei Rennen sind in der Formel-1-Saison erst absolviert und doch deutet sich erneut eine Machtdemonstration von Mercedes an.

Lewis Hamilton und Valtteri Bottas dominieren die Konkurrenz nach belieben und feierten bislang in jedem Rennen einen Doppelsieg für die Silberpfeile. Der WM-Titel in der Fahrer- und Konstrukteurswertung dürfte folglich auch in diesem Jahr wieder nur über die Stuttgarter gehen. Es wäre bereits der jeweils sechste Triumph in Serie.

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Doch schon in der Vergangenheit gab es immer wieder Teams, die eine ganze Ära in der Formel 1 prägten.

SPORT1 zeigt die größten Dynastien der F1-Geschichte. 

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Formel 1 will in China noch ein Rennen austragen

In der Formel 1 gibt es Pläne für ein zweites Rennen in China. Die Rennserie führt im Reich der Mitte derzeit Verhandlungen mit Vertretern von sechs lokalen Regierungen.

Im Mittelpunkt des Interesses soll ein Straßenrennen in Peking stehen. Das bestätigte ein hochrangiger Vertreter der Formel 1 der Nachrichtenagentur AFP.

Formel-1-Direktor Sean Bratches wollte Pläne zu Peking weder bestätigen noch dementieren, gestand aber generelles Interesse an Straßenrennen ein. “Das wäre ein schönes Kontrastprogramm zu den extra errichteten, außergewöhnlichen Strecken, die wir haben”, sagte Bratches. Mit zusätzlichen Straßenrennen erhoffen sich die Formel-1-Macher auch neue Fans.

Bratches bestätigte, dass es Gespräche mit chinesischen Regierungsbeamten über einen zweiten Austragungsort gebe. Der Große Preis von China, den am Wochenende Weltmeister Lewis Hamilton gewonnen hatte, wird derzeit in Shanghai ausgetragen.

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Sollten die Pläne umgesetzt werden, wäre China das einzige Land, in dem zwei Formel-1-Rennen stattfinden.

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1000. Rennen in China – Kohl greift F1-Bosse an

Die Tops und Flops des China-Grand-Prix zum Durchklicken:

Beim dritten Formel-1-Rennen der Saison gelingt Mercedes bereits der dritte Doppelsieg. Lewis Hamilton thront ganz oben auf dem Podest, Valtteri Bottas verspielt dagegen seine Pole Position.

Ferrari fährt in Shanghai erneut nur hinterher und sorgt zudem noch mit einer Teamorder für Aufsehen.

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SPORT1-Experte Peter Kohl nennt seine Tops und Flops des China-Grand-Prix. Dabei geht er vor allem mit Sebastian Vettel hart ins Gericht. Besonders wenig Verständnis hat er zudem für den Austragungsort des 1000. Formel-1-Rennens.

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"Ferrari baut mal wieder Mist" – Presse verliert die Geduld

Die Pressestimmen zum China-GP zum Durchklicken:

Wie bei den beiden Rennen zuvor enttäuscht Ferrari auch in China. Zum dritten Mal in Folge feiert Mercedes einen Doppelsieg, für die Scuderia gibt es dagegen wenig Grund zur Freude.

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Die Presse geht mit dem italienischen Rennstall hart ins Gericht und lässt vor allem an der Teamorder zugunsten von Sebastian Vettel kein gutes Haar. Auch der Deutsche selbst muss sich scharfer Kritik stellen. Sein Teamkollege Charles Leclerc wird dagegen bereits als neue Nummer eins gefeiert.

SPORT1 zeigt die internationalen Pressestimmen.

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Das läuft bei Ferrari schief – und was Vettel noch Hoffnung macht

Der Große Preis von China sollte für Ferrari die große Wende im WM-Kampf darstellen.

Was folgte, war die nächste Abreibung, die wohl selbst bei den größten Scuderia-Fans die Hoffnung auf den Titel in dieser Saison bereits nach dem dritten Saisonrennen auf ein Minimum schwinden ließ.

Dabei hatte man die Tests in Barcelona vor der Saison noch klar dominiert. In Australien wurde die falsche Setup-Wahl als Ursache für das schwache Wochenende ausgemacht und in Bahrain verhinderten technische Probleme den Sieg von Charles Leclerc.

Ernüchterung für Vettel folgt schnell

In Shanghai war man bei der Scuderia optimistisch, dass die ganze Welt endlich das wahre Potenzial des Ferrari zu Gesicht bekommen würde. Sebastian Vettels Bestzeit im 1. Training und die Dominanz bei den Topspeed-Werten schienen das zunächst zu bestätigen. (SERVICE: Der Rennkalender)

Doch schnell folgte die Ernüchterung: Im Qualifying am Samstag ging es für die beiden Ferrari-Piloten nur darum, Red-Bull-Pilot Max Verstappen sowie den jeweils anderen hinter sich zu lassen. Mercedes fuhr in einer anderen Liga.

“Es sieht so aus, als sei Mercedes einfach zu stark. Wir hatten eigentlich ein gutes Qualifying, hätten vielleicht nur noch einen Hauch schneller sein können. Aber es hätte so oder so nicht gereicht, um vor Mercedes zu landen”, gab sich Vettel keinen Illusionen hin.

Nach Start klar: Mercedes ist weg

Zwar wollte man die Hoffnung für das Rennen noch nicht aufgeben, doch nachdem die Silberpfeile beim Start die Nase vorn behielten, wurde schnell klar: Lewis Hamilton und Valtteri Bottas sehen die Ferrari erst wieder nach der Zieldurchfahrt im Parc fermé.

Lange Zeit sah es dann aus, als ob Vettel zumindest das Trostpflaster “Extrapunkt für die schnellste Rennrunde” erhalten würde, doch in der vorletzten Runde schnappte ihm Red-Bull-Pilot Pierre Gasly auch dieses noch weg. Es war nur ein verlorener Punkt, doch es passte zu diesem verkorksten Wochenende.

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So standen am Ende Platz 3 beziehungsweise 5 für Vettel und Leclerc zu Buche. Ihr Rückstand auf WM-Spitzenreiter Hamilton beträgt bereits jeweils über 30 Punkte. In der Teamwertung liegt Ferrari sogar 67 Punkte hinter Mercedes, die nach drei Doppelsiegen zum Start in Baku Formel-1-Geschichte schreiben können. (SERVICE: Die Fahrerwertung)

Italiens Presse hadert mit Ferrari

In Italien hakt man die Meisterschaft deshalb fast schon ab. So schreibt La Repubblica: “Albtraum-Rennen für Ferrari. Mercedes ist stärker, wesentlich stärker. Der Doppelpack Hamilton-Bottas ist in den ersten drei Rennen dieser Saison ein Debakel für Ferrari.”

Bei 21 Saisonrennen bleibt Ferrari natürlich genügend Zeit, um den Fehlstart zu korrigieren – doch was macht nach diesem ernüchternden China-GP noch Hoffnung? Laut Vettel die Tatsache, dass das Auto trotz allem sehr schnell sein kann.

“Wir haben ein starkes Auto, aber wir haben es hier irgendwie nicht hinbekommen. Wir müssen verstehen, was wir brauchen, was ich brauche, um dieses Auto zu entfesseln. Wir haben viel Arbeit vor uns”, sagte der Deutsche.

Das gilt auch für die Strategie-Abteilung der Scuderia, die mit fragwürdigen Entscheidungen nicht nur Ralf Schumacher bei Sky rätseln ließ, “was die bei Ferrari rechnen”. Erst ließ man Leclerc auf abbauenden Reifen viel zu lange draußen, später entschied man sich zu einem fragwürdigen späten Boxenstopp.

Teamorder verärgert Leclerc

Mit der Teamorder pro Vettel hat man sich zudem ein weiteres Fass aufgemacht, denn Leclerc nimmt dies – anders als Vettels Ex-Teamkollege Kimi Räikkönen – nicht klaglos hin. Zwar ließ er Vettel zähneknirschend vorbei, doch als dieser nicht sofort wegzog, forderte Leclerc den Rücktausch: “Ich weiß nicht, was wir hier machen, aber ich bin schneller.”

Teamchef Mattia Binotto zeigte nach dem Rennen Verständnis. “Wenn er wütend ist, hat er das Recht dazu. Das müssen wir akzeptieren. Ich kann nachvollziehen, wie er sich fühlt. Es war schade für ihn, aber vielleicht ist es nächstes Mal zu seinem Vorteil”, sagte Binotto.

Will Ferrari die Teamorder jetzt also abwechselnd anwenden? “Es wird sehr kompliziert, sobald man mit diesen Dingen anfängt. Man schafft einen Präzedenzfall und schafft sich Probleme”, unkte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Der nächste Zoff mit einem der Fahrer scheint bei dem ähnlichen Niveau, auf dem sich Vettel und Leclerc in dieser Saison befinden, vorprogrammiert.

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Mercedes-Boss hat Mitleid: "Leclerc geopfert"

Die Teamorder von Ferrari beim Großen Preis von China in Shanghai beschäftigt nach dem Rennen nicht nur die Scuderia.

Charles Leclerc fordert eine Erklärung für die Entscheidung am Kommandostand, Sebastian Vettel gibt sich dagegen deutlich entspannter.

Ferrari-Teamchef Mattia Binotto zeigt für die Wut des Monegassen Verständnis. Bei Mercedes wird indes gerätselt, warum Leclerc Vettel vorbeilassen musste. 

SPORT1 fasst die Stimmen von RTLSky und aus der Mixed-Zone zusammen.

Sebastian Vettel (Ferrari, Platz 3): “Ich freue mich, auf dem Podium zu stehen. Wir wollten dran bleiben, konnten aber nicht. Ich wollte die Mercedes jagen, aber sie waren zu schnell.”

zum Überholmanöver von Max Verstappen: “Das Rennen mit Max hat Spaß gemacht. Ich habe gesehen, dass Max kam, und wusste, er würde versuchen, mich zu überholen, innen anzutäuschen und über außen zu kommen. Ich musste ein bisschen aufmachen, aber ich hatte das bessere Ergebnis auf meiner Seite. Das Manöver war an der Grenze.”

zur Stallorder: “Ich hatte das Gefühl, ich wäre schneller. Anschließend war es etwas schwierig für mich, den Rhythmus zu finden. Ich hatte ein paar Wackler, bei denen ich mich verbremst habe. Da habe ich meinen Vorsprung wieder verloren. Auf das ganze Rennen betrachtet war das fair, glaube ich. Wir haben es probiert, ich hing am ersten Stint fest. Schade, dass er (Leclerc, Anm. d. Red.) Verstappen nicht mehr kassieren konnte. Wir haben jetzt Hausaufgaben zu machen.”

zu den Fragen nach einer Stallorder: “Wie Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef, Anm. d. Red.) schon gesagt hat: Wir machen alles als Team. Und natürlich will Charles vor mir sein und ich vor ihm. Ich habe aber keine besondere Lust, näher darauf einzugehen, weil das immer schwierig ist – vor allem, was ihr (Journalisten, Anm. d. Red.) dann aus der Antwort macht.” Laut Vettel sei dies “schlechter Journalismus. Aber ich bin kein Journalist, also nehmt es nicht persönlich.”

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Lewis Hamilton (Mercedes, Platz 1): “Es lief nicht so ganz rund, aber es ist ein fantastisches Ergebnis. Ferrari war zuletzt so schnell und Valtteri war auch so schnell. Dieser Doppelsieg – speziell im 1000. Rennen – ist toll. Der Start hat natürlich den Unterschied gemacht. Zwischen uns ist es immer ganz eng. Ich weiß nicht, wie die nächsten Rennen werden. Ich bin jetzt einfach super zufrieden.”

zum gesamten Wochenende: “Es war nicht das einfachste Wochenende für mich. Ich hatte schon am Freitag mit dem Auto zu kämpfen. Und im Qualifying habe ich die ganze Zeit experimentiert.”

Charles Leclerc (Ferrari, Platz 5) - zur Teamorder: “Ich muss das komplette Bild verstehen und mit den Ingenieuren sprechen, um die Entscheidung zu verstehen. Ich bin mir sicher, dass es eine Erklärung dafür gibt.”

zur Frage, ob die Teamorder zu früh ausgesprochen wurde: ”Ich weiß es nicht. Ich muss mir die Daten ansehen und mit den Ingenieuren sprechen, um es zu verstehen. Vorher will ich keine dummen Kommentare abgeben.”

zur eigenen Rennstrategie: “Wenn ich mein eigenes Rennen betrachte, dann hätte ich früher zum Boxenstopp reinkommen müssen. Wenn man das Rennen aber aus Teamsicht betrachtet, dann war es richtig, den Mercedes für Seb einzubremsen, damit er noch einmal herankommen konnte. Ich glaube, das war das Ziel. Es hat nicht funktioniert, aber wir haben es zumindest versucht. Und jetzt schauen wir nach vorne.”

Valtteri Bottas (Mercedes, Platz 2): “Ich habe es am Start verloren. Ansonsten war alles okay, im ersten Stint bin ich auf den Dreck gekommen. Das war entscheidend. Ein kleiner Moment kann das Rennen entscheiden. Aber ich bin stolz für das Team. Wir hatten jetzt zwei super Wochenenden. Ich komme zurück.”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): “Hamilton hat dieses unglaubliche Gespür, das gottgegeben ist. Aber er ist auch ein hervorragender akribischer Arbeiter. Gerade mit der neuen manuellen Kupplung können am Start ein paar Prozent entscheidend sein. Das hat Bottas die Führung gekostet. Wir haben nie so recht geglaubt, dass wir so dominant sind. Wir können in den Trainings den Motor nicht so aufdrehen. Ich bin so stolz auf die Mechanikergruppe.”

zur Teamorder bei Ferrari: “Schade für Leclerc, dass er da geopfert wurde. Da war heute keiner schneller. Es ist eine knifflige Situation. Man möchte, dass das schnellere Auto die Gegner jagt. Und Sebastian hat gesagt, dass er zu diesem Zeitpunkt das schnellere Auto ist. Dann haben sie die Reihenfolge umgedreht. Das kann ich komplett verstehen. Trotzdem wird es sehr kompliziert, sobald man mit diesen Dingen anfängt. Man schafft einen Präzedenzfall und schafft sich Probleme.”

Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef): ”Mercedes war das ganze Wochenende über schnell, schon seit Freitag. Sie waren im Qualifying schneller und auch im Rennen.”

zur Teamorder: ”Wir wollten Sebastian einfach eine Chance geben und sehen, ob er die Pace der Mercedes mitgehen kann. Es ging nicht darum, einem Fahrer einen Vorteil gegenüber dem anderen zu geben. Wir haben als Team zu einem wichtigen Zeitpunkt des Rennens alles versucht.”

zur Wut von Charles Leclerc: ”Wenn er wütend ist, dann hat er das Recht dazu. Das müssen wir akzeptieren. Ich kann nachvollziehen, wie er sich fühlt. Es war schade für ihn, aber vielleicht ist es nächstes Mal zu seinem Vorteil.”

zu den schwankenden Leistungen: ”Interessant ist es auf jeden Fall. Die Situation kann sich von Rennen zu Rennen komplett drehen. Wir waren schneller in Bahrain, zwei Wochen später ist es genau das Gegenteil. So müssen wir die Saison betrachten. Jedes einzelne Rennen könnte anders sein. Daher liegt es an uns, das Auto so weiterzuentwickeln, dass wir immer vorne stehen.”

Max Verstappen (Red Bull, Platz 4): “Wir waren zwar nicht schnell genug, aber wir haben unser Maximum erreicht. Wir haben mit Ferrari gekämpft. Es hat nur ein bisschen im Mittelstint gefehlt, da sind sie uns davongefahren. Scheinbar war der harte Reifen nicht besonders gut für uns. Doch der vierte Platz ist okay, es sind gute Punkte. Eben diese musst du mitnehmen, wenn du nicht schnell genug bist.”

Nico Hülkenberg (Renault, ausgeschieden): “Das war sicherlich ein enttäuschender Grand Prix für uns. Ich habe auf einmal einen Leistungsverlust gespürt. Wir haben unser Bestes getan, um es wieder hinzukriegen, weil es ein Software-Fehler zu sein schien. Es ist uns aber nicht gelungen und wir mussten das Auto abstellen.”

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Schafft Vettel in China die Wende?

Beim letzten Rennen in Bahrain hat die Performance bei Ferrari gestimmt. Leclerc führte das Rennen lange an. Nur technische Probleme hielten ihn auf. Die gute Performance hat der Scuderia Mut für ein gutes Abschneiden in China gemacht. Doch nach der Qualifikation scheint sich das nicht zu bestätigen.

Valtteri Bottas holte sich die Pole-Position für das Rennen (Formel 1: Rennen in China, So. ab 8.10 Uhr im LIVETICKER) vor seinem Teamkollegen Lewis Hamilton. Überhaupt ist die Strecke in Shanghai eine echter Mercedes-Kurs. In den vergangenen fünf Jahren stand viermal ein Pilot der Silberpfeile ganz oben auf dem Treppchen, erst im letzten Jahr konnte Daniel Ricciardo die Dominanz brechen.

Hinter Bottas und Hamilton folgt das Ferrari-Duo Sebastian Vettel und Charles Leclerc. “Es sieht so aus, als sei Mercedes einfach zu stark”, sagte der Heppenheimer am Samstag nach der Qualifikation. “Es hätte schlechter sein können, aber ich bin auch nicht, absolut zufrieden”, erklärte er weiter.

Vettel und Verstappen geraten aneinander

In der Qualifikation lagen die beiden Ferrari-Piloten 0,3 Sekunden zurück. Ihre Hoffnung steckt darin, über Nacht noch Fortschritte zu machen, die sie am Rennsonntag auf den Longruns vor die beiden Silberpfleile spülen.

Vettel selbst sorgte in der Qualifikation obendrein für Ärger bei Max Verstappen (Red Bull). Mit einem Überholmanöver  in der Aufwärmphase für seinen letzten Run verhinderte er, dass sich der Niederländer noch einmal verbessern konnte.

Dieser ätzte daraufhin gegen den vierfachen Weltmeister und kündigte bereits eine Revanche an. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz, dass man hintereinander her fährt. Doch Vettel hat mich überholt, auch die beiden Renaults sind vorbeigegangen. Aber egal. Ab jetzt werde ich eben auch ihre Qualifyings versauen!”

Bottas, Hamilton, Vettel: Wer gewinnt den 1000. Grand Prix?

Das Rennen im Reich der Mitte ist ein Meilenstein der Formel-1-Geschichte. Es ist der 1000. WM-Lauf. Neben dem sportlichen hat ein gutes Abschneiden daher natürlich auch einen symbolischen Wert.

Derzeit führt Valtteri Bottas die WM-Wertung mit einem Punkt an. In China könnte er seine Führung ausbauen, sofern er seinen Platz vor Lewis Hamilton behaupten kann. Vettel liegt hingegen bereits 22 Zähler hinter dem Finnen und droht im Kampf um die WM-Krone bereits frühzeitig den Anschluss zu verlieren. (SERVICE: WM-Stand der Formel 1)

Die Formel 1 2019 LIVE im TV, Stream, Ticker

In dieser Saison laufen die Rennen im Free TV bei RTL sowie im Pay TV bei Sky.

Das Formel-1-Wochenende in Shanghai können die Fans auch über den offiziellen Livestream der Formel 1, F1 TV Pro, verfolgen. Dort werden alle Sessions, die Pressekonferenzen und Interviews übertragen. Auch über die Streamingdienste TVNow (RTL) und Sky Go sind Formel-1-Inhalte abrufbar.

SPORT1 berichtet LIVE im Formel 1-Ticker von den Trainings, Qualifying und Rennen.

Der Zeitplan des F1-Grand-Prix von China im Überblick:

Sonntag:

8.10 Uhr: Rennen im LIVETICKER auf SPORT1.de

 

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Vettel schielt auf Mercedes – doch von hinten droht Gefahr

Drei Zehntel waren es am Ende, die Pole-Setter Valtteri Bottas bei der Qualifikation in Shanghai vor den beiden Ferrari lag.

Gemeinsam mit seinem Mercedes-Teamkollegen Lewis Hamilton wird er beim Rennen in China (Formel 1, Großer Preis von China, So. ab 8.10 Uhr im LIVETICKER) aus der ersten Startreihe starten. Die Reihe dahinter ist in Ferrari-Hand.

Sebastian Vettel schloss das Qualifying auf Platz drei ab, Charles Leclerc einen Rang dahinter “Es sieht so aus, als sei Mercedes einfach zu stark. Leider waren sie von Q1 an schneller als wir”, fasste Sebastian Vettel den Samstag zusammen.

Topspeed von Ferrari macht Vettel Mut

Wie stark Ferrari ist, zeigt ein Blick auf die Topspeed-Werte. Am Ende der langen Geraden wurden Sebastian Vettel mit 327,1 km/h und Charles Leclerc mit 326,1 km/h gemessen. An gleicher Stelle kam Hamilton nur auf 319,2 km/h. Bottas war zumindest näher an den Ferrari dran (322 km/h).

Das stimmt auch Vettel optimistisch: ”Sie sind schnell in den Kurven, wir holen sehr viel auf der Geraden. Wenn wir nah genug rankommen, haben wir eine gute Chance vorbeizukommen.”

Doch ob das passiert, ist fraglich: Denn während die Boliden der Scuderia auf den Geraden stark sind, können die Mercedes-Fahrer in den Kurven ihre Vorteile ausspielen. (SERVICE: Ergebnisse China-Qualifikation)

Dennoch warnt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff: “Unsere Pace auf Long Runs sah gestern vernünftig aus, aber wir rechnen mit einem engen Kampf zwischen Ferrari, Red Bull und uns.”

Wolff rechnet mit Ferrari und Red Bull

Wolff rechnet mit nicht weniger als fünf Sieganwärtern. Nummer fünf neben den beiden Mercedes- und den beiden Ferrari-Fahrern ist Max Verstappen (Red Bull). Als Dritter ist Vettel genau in der Mitte dieser Kandidaten – und vieles deutet darauf hin, dass er sich vor allem nach hinten orientieren muss.

Zum einen hat er Teamkollege Charles Leclerc im Nacken sitzen. Nur 17 Tausendstelsekunden landete der junge Monegasse hinter Vettel. Dabei hatte er laut eigener Aussage noch mehrere Fehler im letzten Quali-Run gemacht.

“Scheiße”, fluchte er mehrfach im Funk. Als ihn sein Ingenieur aufmuntern wollte, weil er sich im zweiten Run noch einmal gesteigert hat, antwortete Leclerc: ”Nicht gut genug.” Allein dies zeigt, wie ehrgeizig er ist.

Dass Ehrgeiz und Talent Hand in Hand gehen, hat Leclerc bereits in Bahrain gezeigt. Dort war er kurz davor, das Rennen zu gewinnen. Damals setzte er sich sogar über die Anweisung des Teams hinweg, die ihn aufgefordert hatte, Vettel nicht zu überholen.

Vettel droht Rache von Verstappen

Für den Deutschen wird es am Sonntag vor allem darauf ankommen, Max Verstappen im Auge zu behalten. Mit dem Niederländer hatte sich Vettel erst im Qualifying angelegt. Vettel überholte den jungen Niederländer und verhagelte ihm damit eine weitere Zeitverbesserung. (SERIVCE: WM-Stand der Formel 1)

Mit dem Manöver habe Vettel laut Verstappen das “Gentleman’s Agreement” gebrochen, im letzten Sektor nicht zu überholen. Dieser will sich das nicht bieten lassen und kündigte direkt Revanche an.

Nico Rosberg, Weltmeister des Jahres 2016 und inzwischen TV-Experte, warnte Vettel deshalb bei Sky: “Pass auf, Sebastian Vettel. Denn was du bestimmt nicht willst, ist ein verärgerter Max Verstappen.”

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Nächster Halt China! Vettel will Ferraris Fiasko beenden

Nach dem Fiasko in Bahrain ist Sebastian Vettel im dritten Anlauf heiß auf den ersten Sieg.

Der Bahrain-GP endete alles andere als erwartet. Ferrari stand sich mit eigenen Fehlern selbst im Weg und musste zusehen, wie die Silberpfeile den Sieg quasi geschenkt bekamen. In einer dramatischen Schlussphase fiel Charles Leclerc, der bereits als sicher geglaubte Sieger gehandhabt wurde, wegen technischer Probleme zurück.

Beim Großen Preis von China will die Scuderia ein anderes Bild zeigen (Großer Preis von China, Sonntag ab 8.10 Uhr im LIVETICKER) und auch Vettel hat sich hohe Ziele gesteckt. Eines davon: Schneller als sein starker neuer Teamkollege Leclerc zu sein. Der erste Schritt dazu ist dem Ex-Weltmeister bereits im Training gelungen. Der zuletzt in die Kritik geratene Starpilot war in beiden Einheiten deutlich schneller als der Monegasse, der aufgrund von Kühlungsproblemen am Nachmittag nicht über Rang sieben hinaus kam.

Zwar konnte Vettel im zweiten Training seine Dominanz vom Vormittag nicht ganz bestätigen, landete aber zumindest hinter Valtteri Bottas auf Rang zwei – und vor Leclerc. Im Qualifying will der Deutsche noch eine Schippe drauflegen (Großer Preis von China: Qualifying ab 8 Uhr im LIVETICKER).

Hamilton mit Dreher im Training

Nicht ganz rund lief das Training für Lewis Hamilton. Der Weltmeister drehte sich einmal und leistete sich zudem einen Verbremser. Am Ende stand für den fünfmaligen China-Sieger Rang vier (+0,707) hinter dem Niederländer Max Verstappen (Red Bull/+0,221) und vor dem starken Emmericher Nico Hülkenberg im Renault (+0,766).

Ferrari war aufgrund der starken Beschleunigungswerte vom vorherigen Rennen in Bahrain als Top-Favorit nach Shanghai gereist, wo es eine 1,2 km lange Gerade gibt. ”Das war eine beängstigende Runde von Sebastian, auch beim Topspeed”, sah Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff noch am Freitagmittag seine Befürchtungen bestätigt – doch in der zweiten Einheit lagen die drei Top-Teams Ferrari, Mercedes und Red Bull eng beieinander. Für das Qualifying ist also Spannung vorprogrammiert.

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Die Formel 1 2019 LIVE im TV, Stream, Ticker

In dieser Saison laufen die Rennen im Free TV bei RTL sowie im Pay TV bei Sky.

Das Formel-1-Wochenende in Melbourne können die Fans auch über den offiziellen Livestream der Formel 1, F1 TV Pro, verfolgen. Dort werden alle Sessions, die Pressekonferenzen und Interviews übertragen. Auch über die Streamingdienste TVNow (RTL) und Sky Go sind Formel-1-Inhalte abrufbar.

SPORT1 berichtet LIVE im Formel 1-Ticker von den Trainings, Qualifying und Rennen.

Der Zeitplan des F1-Grand-Prix von China im Überblick:

Samstag:

8 Uhr: Qualifiying im LIVETICKER auf SPORT1.de

Sonntag:

17.10 Uhr: Rennen im LIVETICKER auf SPORT1.de

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Wundersprit mit Erdbeer-Duft? Ferrari gibt Rätsel auf

In der vergangenen Formel-1-Saison sah sich Ferrari dem Vorwurf von Mercedes und Red Bull ausgesetzt, sich durch dubiose Mittel bei der Ölverbennung einen Vorteil beim Grundspeed zu verschaffen – doch der Scuderia konnte kein Regelbruch nachgewiesen werden.

Dennoch wurde in der Sommerpause das Reglement der FIA angepasst und verschärft, um Grauzonen auszumerzen. 

Zwar konnte Ferrari die ersten beiden Saisonrennen nicht gewinnen, doch auch in dieser Saison haben die Roten offenbar den schnellsten Grundspeed auf der Geraden, selbst Mercedes kann da nicht ganz mithalten.

Einen Regelverstoß will Ferrari niemand unterstellen – doch speziell Mercedes und Red Bull rätseln, was die Ursache dafür sein könnte. Aktuell lautet die Vermutung, dass es am neuen Benzin von Partner Shell liegen könnte. (Formel1:aktuelle Teamwertung)

Sprit mit Grapefruitgeruch

Dieser “Wundersprit” verströmt offenbar einen seltsamen süßen Geruch. ”Der Sprit von Ferrari riecht wie Grapefruit-Saft”, sagte Red Bull-Teamchef Christian Horner bei auto motor und sport.

Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko widerspricht bei Auto Bild motorsport: “Es stimmt, es riecht komisch aus der Ferrari-Box, aber nicht nach Grapefruit, sondern nach Erdbeere.”

Die Italiener hatten vor der Saison erklärt, noch enger mit ihrem Benzinpartner zusammenzuarbeiten, um ein optimale Ölzusammenstellung zu erzielen – offenbar mit Erfolg.

Nachdenkliche Konkurrenz

Nun muss die Konkurrenz kräftig nachlegen, um nicht den Anschluss in diesem Bereich zu verlieren.

“Wir gehen davon aus, dass Ferrari den perfekten Spritmix für den Motor gefunden und einen richtig guten Job gemacht hat. Da müssen wir jetzt alle nachlegen”, sagte Marko.

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Auch die Kundenteams von Ferrari mit Alfa Romeo und Haas beziehen ihren Sprit von Shell. Es ist aber nicht bekannt, ob sie das selbe Benzin verwenden wie die Scuderia.

Zumindest wurden noch keine Stimmen laut, die den Duft von Grapefruits oder Erdbeeren in der Nähe der Autos vernommen haben.

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