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Wie ein Horrorunfall Laudas Leben prägte

Die Karriere von Niki Lauda zum Durchklicken:

Kaum einer stand so häufig wieder auf im Laufe seines Lebens wie Niki Lauda. Nur 42 Tage nach seinem schlimmen Unfall kehrte er zurück ins Formel-1-Cockpit. Am Ende überließ er seinem großen Konkurrenten James Hunt doch den WM-Titel.

Nach seiner Fahrerkarriere arbeitete Lauda als Teamchef und Experte. Vergangenes Jahr hatte er wieder mit einem Schicksalsschlag zu kämpfen. SPORT1 zeigt die große Karriere des Niki Lauda.

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Das ewige Stehaufmännchen wird 70

Niki Laudas erster großer Gegner kam aus der eigenen Familie. Ausgerechnet. Es war der Großvater, der die Richtung vorgab. Vorgeben wollte. Er war ein strenger Patriarch wie er im Buche steht. Ein Despot, wie Lauda ihn nannte. Einer, der stets Einfluss nahm. Der es gewohnt war, dass man tat, was er wollte.

Doch für Lauda war es Ansporn, Motivation. Er wollte zeigen, dass es anders geht. Wollte anders sein, der Anti-Lauda. Dafür scheute er kein Risiko, sondern kämpfte mit allen Bandagen, aufgeben war keine Option. Willensstark. Kompromisslos. Der Start in seine große Karriere, der zugleich wohl auch erklärt, warum Lauda so ist, wie er ist.

Der Opa war Laudas Triebfeder

“Der dumme Großvater war die Triebfeder, es besonders gut zu machen”, sagte Lauda einmal. Das ewige Stehaufmännchen. Kämpfer. Comebacker. Dabei hatte er stets das Wesentliche im Blick, war kein Träumer, sondern Macher. Nie das große Talent, dem alles in den Schoß fiel. Oder der charismatische Held, dem die Welt zu Füßen lag. “Ich war immer pragmatisch genug, um zu verstehen, dass man zuerst Leistung bringen muss und nicht träumen sollte”, so Lauda.

1971, mit 22 Jahren, stand er auf der Schwelle zur Formel 1. Da hatte er seine Familie auf charmante Weise schon an der Nase herumgeführt, indem er seine Matura plump fälschte, damit er endlich Rennfahrer werden konnte. Doch Großvater Hans versuchte, die Motorsport-Karriere zu verhindern, indem er als Aufsichtsratsmitglied der österreichischen Erste-Bank, Laudas Sponsor, sein Veto einlegte.

Seinen Enkel brachte er so in Teufels Küche, da er beim March-Rennstall bereits unterschrieben hatte. Die Karriere war gefährdet, der Ruf sowieso. Er besorgte sich einen Kredit, den er vier Jahre lang abstotterte, um es in die Königsklasse zu schaffen.

Davon getrieben, der Beste zu sein

Dabei war er nie von Geld getrieben, wie er sagt, sondern nur davon, der Beste zu sein. Er wollte einfach nur Rennen fahren. Und siegen. Auch gegen den Tod, der damals in der Formel 1 noch ständiger Beifahrer war. “Am Limit zu fahren und am Leben zu bleiben, das war mein ständiger Kampf”, sagte er.

Diesen Kampf gewann er, wie er viele Kämpfe in seinem Leben gewann. Den größten Sieg feierte er 1976. Am 1. August auf dem Nürburgring steckte er in seinem Ferrari in der Feuerfalle und befand sich im Vorhof zur Hölle. 55 Sekunden lang saß er im Auto, das in Flammen stand, 800 Grad heiß, der Bolide schmolz, während seine Lunge verätzte.

Unvorstellbar, dass das jemand überlebt.

Im Krankenhaus erhielt er bereits die letzte Ölung, die ihn erst so richtig sauer machte. “Ich sagte mir dann: Jetzt sterbe ich sicher nicht. Und das war gut, ich konnte aus diesem Schlamassel nur mit meinem Hirn herauskommen. Der Körper war ja im Grunde tot, aber das Hirn hat noch funktioniert. Und das Hirn hat den Körper überzeugt: Bleib wach, schlafe nicht, denn dann stirbst du. Hör genau zu, was um dich geschieht, und mach weiter!”

Nach 42 Tagen wieder im Auto

Er überlebte nicht nur, er saß 42 Tage später wieder in einem Rennauto, das Gesicht entstellt. Angst vor einem Unfall hatte er keine: “Mir war das Risiko ja ohnehin immer bewusst gewesen, weil jedes Jahr zwei von uns starben”, sagt Lauda trocken. “Also sagte ich: Natürlich kehre ich zurück.” 

Verrückt. Wahnsinnig. Getrieben, obwohl der Tod immer und überall lauerte.

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Er lernte schnell, mit den Spuren des Unfalls umzugehen. “Wenn mich die Leute heute mit meinem Gesicht zu ärgern versuchen, sage ich nur: ‘Ich hatte einen Unfall. Aber Sie sind schon so geboren’.”

Die Frage, die sich alle stellten (“Wie kann der Depperte wieder fahren, wenn er gerade verbrannt ist?”) beantwortete er so: “Die schnelle Rückkehr gehörte zu meiner Strategie, nicht lange daheim zu sitzen und darüber nachzugrübeln, warum und wieso mir das Ganze widerfahren ist.”

Lauda schenkt Hunt den WM-Titel

Markenzeichen ist nicht nur seine große Klappe, sondern auch seine rote Kappe, die er bis heute trägt. Sein Physiotherapeut hatte sie ihm bei seinem Comeback verpasst, damit der Verband beim Abnehmen des Helms nicht verrutscht.

Neben seinem Unfall gehören auch 171 Rennen, 25 Siege und drei WM-Titel 1975, 1977 und 1984 zu seiner Rennfahrer-Karriere. Oder die Rivalität zu James Hunt, dem er 1976 den Titel quasi schenkte, weil ihm das finale Rennen im Regen von Fuji nach seinem Horrorunfall zu gefährlich war.

“Ich wollte mich nicht ein zweites Mal umbringen”, sagte er. Lauda ist kein Schaumschläger, ist keiner, der etwas schönredet. Eine ehrliche Haut, die auch nicht davor zurückschreckte, dem großen Enzo Ferrari die Meinung zu geigen. Mit seinen Sprüchen könnte man ein Buch füllen.

Keine Lust mehr, sinnlos im Kreis zu fahren

Seine Karriere beendete er erstmals 1979 mit dem berühmten Satz, er habe keine Lust mehr, “sinnlos im Kreis zu fahren”. Seine Rückkehr drei Jahre später krönte er 1984 bei McLaren mit seinem dritten Titel, als er Alain Prost um einen halben Punkt distanzierte.

Er nennt die ganzen Erfahrungen “erlebtes Selbstvertrauen”. Durchbeißen, mal einen Gang rausnehmen, dann wieder Vollgas, um die Kurven des Lebens zu meistern. Gerne auf der Überholspur, auch mal in der Sackgasse, einen Weg heraus gibt es jedoch immer. Auch privat. Lauda: “Ich bin durchs Leben geschult worden für schwierige Situationen.”

Schicksalsschläge außerhalb der Formel 1

Heißt: Er hat alles irgendwie schon mal erlebt, die schlimmen Dinge überlebt. Wie zum Beispiel zwei Lungentransplantationen. Nachwirkungen des Horrorunfalls. Spender waren 1997 Bruder Florian und 2005 seine heutige Frau Birgit.

Auch außerhalb der Formel 1 warteten Schicksalsschläge. Immer wieder versuchte er es mit seinen Fluggesellschaften, zu seinem Leben als Airline-Unternehmer gehörten aber nicht nur Konkurse. Der dunkelste Moment war der 26. Mai 1991, als eine Boeing 767 seiner Luftlinie nach dem Start in Bangkok abstürzte und 223 Menschen in den Tod riss. “Mein Unfall war nichts gegen das, was ich dort gesehen habe”, sagte er.

Hauptverantwortlich für Mercedes-Erfolg

Die Formel 1 ließ ihn in all den Jahren nicht los, er war Teamchef, Experte, fädelte Michael Schumachers Wechsel zu Ferrari ein, verhinderte den Ausstieg von Mercedes aus der Formel 1, begründete so die einzigartige Erfolgsära, denn auch Lewis Hamiltons Wechsel zu den Silberpfeilen entstammt aus Laudas Überzeugungsarbeit. Für viele gilt er als einer der Hauptverantwortlichen für den Erfolg der vergangenen Jahre.

Bis 2018 war er als Aufsichtsratsvorsitzender immer dabei, ehe das Schicksal erneut zuschlug. Im vergangenen Sommer musste ihm eine Lunge transplantiert werden. Er malocht inzwischen in der Reha, arbeitet am Comeback, bis zu sechs Stunden täglich. Von nichts kommt schließlich nichts. “Er kämpft wie ein Löwe”, sagte Laudas Sohn Mathias: “Er will so schnell wie möglich ins normale Leben zurück.”

Wenn das einer schafft, dann das ewige Stehaufmännchen. Denn aufgeben war noch nie eine Option.

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Hülkenberg mit Bestzeit zum Abschluss – Kubica sorgt für Ärger

Weltmeister Lewis Hamilton ging am Donnerstag erstmals auf Zeitenjagd, nachdem bei Mercedes in den Tagen zuvor die Standfestigkeit des Autos im Blickpunkt gestanden hatte.

In 1:17,977 Minuten war der Brite auf einer weichen Reifenmischung (C4) eine Zehntel schneller als Leclerc (1:18,046/C3) und belegte in der Tageswertung den fünften Platz.

Die schnellste Zeit des Donnerstags und damit der ersten Testwoche drehte Renault-Pilot Nico Hülkenberg. Der Emmericher absolvierte die Strecke in 1:17,393 Minuten und verdrängte damit den lange führenden Thailänder Alexander Albon (Toro Rosso) noch von der Spitze.

Die schnellsten vier Fahrer waren allesamt auf der weichsten Reifenmischung C5 unterwegs. Kurz nach seiner Bestzeit rollte Hülkenberg mit einem technischen Problem aus und sorgte für eine kurze Unterbrechung des Testbetriebs.

Kubica sorgt für Ärger

Wenig Freunde machte sich Rückkehrer Robert Kubica im Williams. Der Pole, der neun Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall sein Comeback in der Formel 1 gibt, stand oft im Weg und provozierte beinahe einen Crash mit Hamilton. Kubicas Zeit von 1:21,542 war nicht besonders aussagekräftig, Williams beschränkte sich nach dem verspäteten Einstieg in die Testwoche auf Aerodynamik-Messungen. Einen kleinen Ausritt leistete sich Leclerc, der den Ferrari durchs Kiesbett jagte und umgehend an die Box zurückkehrte.

Der 21-jährige Leclerc ließ die erste von zwei Testwochen erstaunlich cool Revue passieren. “Sebastian und ich sind viele Runden ohne Probleme gefahren, von daher können wir alle sehr zufrieden sein”, sagte Leclerc, schränkte aber sofort ein: “Niemand hat hier seine Karten auf den Tisch gelegt, auch wir nicht, deshalb sind die Zeiten nicht besonders aussagekräftig.”

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Ergebnisse der F1-Tests in Barcelona – Vettel verpasst Top-3

Das Lampenfieber steigt bei Sebastian Vettel. Noch quälend lange vier Wochen muss er auf den Start seiner wohl wichtigsten Saison im Ferrari warten, doch immerhin die Testfahrten sind bereits in vollem Gange.

Bei den ersten Tests in Barcelona darf der Hesse endlich seinen neuen Boliden kennen lernen und gleich an Tag eins gab es Grund zur Begeisterung. Mit der mit Abstand schnellsten Zeit aller Fahrer glänzte Vettel in seinem SF90. 

“Wir hätten uns keinen besseren Start vorstellen können”, sagte Vettel, der auch die mit Abstand meisten Runden drehte: “Es war unglaublich, wie gut das Auto funktioniert hat. Wir hatten keine Probleme und konnten mehr machen als geplant.”

Vettel verpasst Top-3, Mercedes lässt es langsam angehen

Am zweiten Tag pausierte Vettel und Charles Leclerc feierte sein Debüt im Ferrari – und wie. Der Monegasse drehte am Dienstag die schnellste Runde auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya und brachte sich damit gleich bei seiner ersten Ausfahrt als teaminterner Rivale des Deutschen in Stellung.

In 1:18,247 Minuten lag er nur rund acht Hundertstelsekunden hinter der Bestzeit, die Vettel am Montag aufgestellt hatte. Am dritten Tag der Tests in Barcelona verpasste Vettel die Top-3, darf aber mit seiner Performance zufrieden sein. 

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Der SF90 soll das Auto sein, das Vettel endlich zum ersten Titel in Rot trägt. Mehr noch: Der SF90 muss dieses Auto sein. “Ich glaube daran, dass das Team auf dem richtigen Weg ist”, sagt Vettel “man merkt, dass sich die Dinge ändern.”

Das Weltmeisterteam Mercedes ließ es wie schon in den beiden ersten Tagen langsam angehen, die Silberpfeile waren offenbar nicht auf Bestzeiten, sondern auf Zuverlässigkeit aus.

Ferrari mit Vettel, aber nicht mehr mit Räikkönen

Der Druck auf die Scuderia ist enorm. 2007 holte Kimi Räikkönen den bis dato letzten Fahrertitel für den berühmtesten Formel-1-Rennstall, ein Jahr später wurde Ferrari letztmals Team-Weltmeister. Für die Ansprüche in Maranello ist das eine viel zu lange Zeit, und deshalb werden die Investitionen in diesem Jahr noch einmal erhöht, teilte CEO Louis Camilleri unlängst mit.

Die Messlatte für Vettel und Ferrari ist seit der Einführung der Turbo-Hybridmotoren eindeutig Mercedes, und daran ändert sich auch vor der Saison 2019 erstmal nichts. “Wir beginnen bei null und sehen nichts als selbstverständlich an”, sagt Motorsportchef Toto Wolff, der neue W10 soll nach 16-monatiger Entwicklungszeit das sechste Double in Serie aus Fahrer- und Hersteller-WM ermöglichen.

Die Ungewissheit ist allerdings größer als in den vergangenen Jahren. Ein neues Aerodynamik-Reglement tritt in Kraft und macht eine Neuordnung der Kräfteverhältnisse möglich. “Tatsächlich hat durch die Regeländerungen jedes Team eine Chance auf den Titel”, sagt Wolff gar – denkt dabei aber wohl an Ferrari und Red Bull. 

Die ersten Testfahrten des Jahres

Die erste Testphase läuft vom 18. bis 21. Februar, die zweite vom 26. Februar bis 1. März.

Gefahren wird also insgesamt an acht Tagen und von 9 bis 18 Uhr täglich, ohne Mittagspause. Macht in der Theorie neun Stunden pro Tag, 36 Stunden pro Woche und 72 Stunden für die gesamten Wintertests. 

Die Ergebnisse der Testtage:

Montag (1. Tag)

1. Sebastian Vettel (Ferrari) 1:18.161
2. Carlos Sainz Jr. (McLaren) +0,397
3. Romain Grosjean (Haas) +0,601
4. Max Verstappen (Red Bull) +0,267
5. Kimi Raikkönen (Alfa Romeo) +0,036
6. Daniil Kwjat (Toro Rosso) +0,002
7. Sergio Perez (Racing Point) +0,480
8. Valtteri Bottas (Mercedes) +0,183
9. Lewis Hamilton (Mercedes) +0,008
10. Nico Hülkenberg (Renault) +0,845
11. Daniel Ricciardo (Renault) +0,003

Dienstag (2. Tag)

1. Charles Leclerc (Ferrari) 1:18,244
2. Lando Norris (McLaren) +0,306
3. Kevin Magnussen (Haas) +0,959
4. Alexander Albon (Torro Rosso) +1,054
5. Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) +1,065
6. Valtteri Bottas (Mercedes) +1,288
7. Pierre Gasly (Red Bull) +1,567
8. Nico Hülkenberg (Renault) +1,590
9. Daniel Ricciardo (Renault) +1,639
10. Lewis Hamilton (Mercedes) +1,681
11. Lance Stroll (Racing Point) +2,186

Die Fahrer und Teams in der ersten Testwoche

Mittwoch (3. Tag)

1. Daniil Kvyat (Toro Rosso) 1:17,704
2. Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) +0,058
3. Daniel Ricciardo (Renault) +0,460
4. Sebastian Vettel (Ferrari) +0,646
5. Max Verstappen (Red Bull) +1,083
6. Nico Hülkenberg (Renault) +1,096
7. Romain Grosjean (Haas) +1,356
8. Emerson Fittipaldi (Haas) +1,545
9. Carlos Sainz (McLaren) +1,650
10. Sergio Perez (Racing Point) +2,398
11. Valtteri Bottas (Mercedes) +2,989
12. Lewis Hamilton (Mercedes) +3,114
13. George Russell (Williams) +7,921

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Test-Bilder: Pannenstart für Williams

Die Bilder der Testfahrten in Barcelona zum Durchklicken:

Die Formel-1-Saison nimmt wieder Fahrt auf. Am Montag sind in Barcelona die Testfahrten gestartet. 

Bis einschließlich Donnerstag haben die Teams und Fahrer Zeit, ihre Boliden besser kennen zu lernen. Die Zeiten stehen dabei erstmal im Hintergrund, zunächst gilt es das richtige Setup und die beste Kombination aus Wagen und Fahrer zu finden.

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Wer kann überzeugen und wer hat bis zum Saisonstart noch einiges an Arbeit vor sich? 

SPORT1 zeigt die Bilder der Testfahrten in Barcelona.

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Neue Details zur Formel 1 der Zukunft

Seit der Übernahme der Formel 1 durch Liberty Media hat sich in der Königsklasse des Motorsports eine Menge getan. Und auch in Zukunft sollen die Veränderungen weitergehen. 

Was genau sich die Macher vorstellen, wurde nun durch eine Ausschreibung auf der Homepage der FIA deutlich. Der Automobilweltverband sucht ab der Saison 2021 einen neuen Getriebehersteller. Ab dann sollen, bis einschließlich 2024, alle Boliden mit demselben Getriebe ausgestattet werden.

Auch Details für das Einheitsgetriebe hat die FIA bereits bekanntgegeben. So soll es ausschließlich um das Getriebe an sich gehen, nicht aber um das Gehäuse, an das die Aufhängung angeschlossen ist. Dessen Gestaltung soll weiterhin den Teams selbst obliegen.

Weniger Gänge bei Einheitsgetriebe

Auch bei der Anzahl der Gänge steht bereits fest, dass das Getriebe nicht wie bisher acht, sondern nur noch sieben Vorwärtsgänge besitzen soll. Die Anzahl der Rückwärtsgänge soll von zwei auf einen reduziert werden.

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Ziel der Einführung eines Einheitsgetriebes ist es, die Entwicklungskosten in der Formel 1 massiv zu senken. Bisher beziehen vier Rennställe ihre Getriebe von anderen Teams. Alfa Romeo und Haas bei Ferrari, Racing Point von Mercedes und Toro Rosso von Red Bull.

Durch die Installierung eines Einheitsgetriebes würden den großen Teams damit erhebliche Einnahmen verloren gehen.  

Wer den Zuschlag bei der Ausschreibung bekommt, ist bisher noch vollkommen unklar. Im Fahrerlager fällt immer wieder der Name Xtrac, es kann aber auch durchaus sein, dass ein bereits bestehendes Formel-1-Team in Zukunft alle anderen mit einem Getriebe beliefert. 

Bei der Einheitselektronik nimmt diese Rolle bereits McLaren ein.

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Ergebnisse der F1-Tests in Barcelona – Vettel wieder im Cockpit

Das Lampenfieber steigt bei Sebastian Vettel. Noch quälend lange vier Wochen muss er auf den Start seiner wohl wichtigsten Saison im Ferrari warten, doch immerhin die Testfahrten sind bereits in vollem Gange.

Bei den ersten Tests in Barcelona darf der Hesse endlich seinen neuen Boliden kennen lernen und gleich an Tag eins gab es Grund zur Begeisterung. Mit der mit Abstand schnellsten Zeit aller Fahrer glänzte Vettel in seinem SF90. 

“Wir hätten uns keinen besseren Start vorstellen können”, sagte Vettel, der auch die mit Abstand meisten Runden drehte: “Es war unglaublich, wie gut das Auto funktioniert hat. Wir hatten keine Probleme und konnten mehr machen als geplant.”

Leclerc brilliert im Ferrrari

Am zweiten Tag pausierte Vettel und Charles Leclerc feierte sein Debüt im Ferrari – und wie. Der Monegasse drehte am Dienstag die schnellste Runde auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya und brachte sich damit gleich bei seiner ersten Ausfahrt als teaminterner Rivale des Deutschen in Stellung.

In 1:18,247 Minuten lag er nur rund acht Hundertstelsekunden hinter der Bestzeit, die Vettel am Montag aufgestellt hatte. Am dritten Tag der Tests in Barcelona wird wieder Vettel in den Ferrari steigen.

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Der SF90 soll das Auto sein, das Vettel endlich zum ersten Titel in Rot trägt. Mehr noch: Der SF90 muss dieses Auto sein. “Ich glaube daran, dass das Team auf dem richtigen Weg ist”, sagt Vettel “man merkt, dass sich die Dinge ändern.”

Ferrari mit Vettel, aber nicht mehr mit Räikkönen

Der Druck auf die Scuderia ist enorm. 2007 holte Kimi Räikkönen den bis dato letzten Fahrertitel für den berühmtesten Formel-1-Rennstall, ein Jahr später wurde Ferrari letztmals Team-Weltmeister. Für die Ansprüche in Maranello ist das eine viel zu lange Zeit, und deshalb werden die Investitionen in diesem Jahr noch einmal erhöht, teilte CEO Louis Camilleri unlängst mit.

Die Messlatte für Vettel und Ferrari ist seit der Einführung der Turbo-Hybridmotoren eindeutig Mercedes, und daran ändert sich auch vor der Saison 2019 erstmal nichts. “Wir beginnen bei null und sehen nichts als selbstverständlich an”, sagt Motorsportchef Toto Wolff, der neue W10 soll nach 16-monatiger Entwicklungszeit das sechste Double in Serie aus Fahrer- und Hersteller-WM ermöglichen.

Die Ungewissheit ist allerdings größer als in den vergangenen Jahren. Ein neues Aerodynamik-Reglement tritt in Kraft und macht eine Neuordnung der Kräfteverhältnisse möglich. “Tatsächlich hat durch die Regeländerungen jedes Team eine Chance auf den Titel”, sagt Wolff gar – denkt dabei aber wohl an Ferrari und Red Bull. 

Die ersten Testfahrten des Jahres

Die erste Testphase läuft vom 18. bis 21. Februar, die zweite vom 26. Februar bis 1. März.

Gefahren wird also insgesamt an acht Tagen und von 9 bis 18 Uhr täglich, ohne Mittagspause. Macht in der Theorie neun Stunden pro Tag, 36 Stunden pro Woche und 72 Stunden für die gesamten Wintertests. 

Die Ergebnisse der Testtage:

Montag (1. Tag)

1. Sebastian Vettel (Ferrari) 1:18.161
2. Carlos Sainz Jr. (McLaren) +0,397
3. Romain Grosjean (Haas) +0,601
4. Max Verstappen (Red Bull) +0,267
5. Kimi Raikkönen (Alfa Romeo) +0,036
6. Daniil Kwjat (Toro Rosso) +0,002
7. Sergio Perez (Racing Point) +0,480
8. Valtteri Bottas (Mercedes) +0,183
9. Lewis Hamilton (Mercedes) +0,008
10. Nico Hülkenberg (Renault) +0,845
11. Daniel Ricciardo (Renault) +0,003

Dienstag (2. Tag)

1. Charles Leclerc (Ferrari) 1:18,244
2. Lando Norris (McLaren) +0,306
3. Kevin Magnussen (Haas) +0,959
4. Alexander Albon (Torro Rosso) +1,054
5. Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) +1,065
6. Valtteri Bottas (Mercedes) +1,288
7. Pierre Gasly (Red Bull) +1,567
8. Nico Hülkenberg (Renault) +1,590
9. Daniel Ricciardo (Renault) +1,639
10. Lewis Hamilton (Mercedes) +1,681
11. Lance Stroll (Racing Point) +2,186

Die Fahrer und Teams in der ersten Testwoche

Mittwoch (3. Tag)
Mercedes: ?
Ferrari: Vettel
Red Bull: Verstappen
Renault: Hülkenberg/Ricciardo
Haas: Grosjean/Fittipaldi
McLaren: Sainz
Racing Point: Perez
Alfa Romeo: Räikkönen
Toro Rosso: Kwjat
Williams: Latifi/Kubica

Donnerstag (4. Tag)
Mercedes: ?
Ferrari: Leclerc
Red Bull: Gasly
Renault: Ricciardo/Hülkenberg
Haas: Fittipaldi/Magnussen
McLaren: Norris
Racing Point: Stroll
Alfa Romeo: Giovinazzi
Toro Rosso: Albon
Williams: Kubica/Russell

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Schwerer, breiter und nie mehr Model-Fails: Die neue Formel 1

Endlich dröhnen wieder die Motoren und die Formel 1 ist zurück aus der Winterpause.

Am Montag starteten die Testfahrten in Barcelona und Sebastian Vettel überzeugte in seinem Ferrari direkt mit einer Top-Zeit. Teams und Fahrer versuchen sich auf dem Circuit de Catalunya an die neuen Boliden und deren Besonderheiten zu gewöhnen.

Denn pünktlich zum Saisonstart am 17. März in Melbourne sollen alle Rädchen reibungslos ineinander greifen.

Neben den neuen Boliden gibt es auch zahlreiche neue Fahrerpaarungen bei den Teams. Auch beim Regelwerk hat sich in der Königsklasse einiges verändert.

SPORT1 zeigt die wichtigsten Neuerungen zur Formel-1-Saison 2019.

Technisches Reglement

- Aerodynamik

Das Überholen in der Formel 1 soll wieder einfacher werden. Dafür wurden Front- und Heckflügel vergrößert. Auch der DRS-Effekt soll sich stärker bemerkbar machen, da sich der Spalt zwischen den Flügeln nun 8,5 Zentimeter statt 6,5 Zentimeter öffnen darf. 

- Mindestgewicht 

Die Autos werden zur neuen Saison erneut schwerer. So gilt für die Boliden ein Mindestgewicht von 743 Kilogramm – zehn mehr als in der Vorsaison. Die Hybrid-Technologie und Sicherheitsbestimmungen sorgen für die Erhöhung des Gewichts. Zusätzlich gilt für Fahrer samt Montur plus Sitz ein Mindestgewicht von 80 Kilogramm. 

Damit wollen die Formel-1-Verantwortlichen den Nachteil für schwerere Fahrer ausgleichen. Denn das Gewicht des Fahrers kann nicht auf das gesamte Auto verteilt werden.

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- Benzin

Bei Rennstart werden die Autos sogar noch schwerer sein, denn das Benzinlimit wurde ebenfalls angehoben. So dürfen nun 110 Kilogramm Sprit  – fünf Kilogramm mehr als bisher – über eine Renndistanz verbrannt werden. Damit sollen die Fahrer nicht so sehr zum Benzin sparen gezwungen werden.

- Reifen

Statt sieben verschiedener Mischungen gibt es in der neuen Saison nur noch fünf verschiedene Sorten von Reifen. Statt Hypersoft, Ultrasoft und Co. heißen die Reifen nur noch Soft, Medium und Hard. Die neuen Farben für die Reifen sind Rot, Gelb und Weiß. Zwar gibt es nur noch drei Mischungen, aber trotzdem kann sich bei jedem Rennwochenende eine andere Mischung hinter der Bezeichnung verbergen.

Sportliches Reglement

- Zielflagge

Nach dem Flaggen-Fauxpas in Montreal, als Model Winnie Harlow die karierte Zielflagge eine Runde zu früh schwenkte, wird diese abgeschafft. Sie wird zwar weiterhin geschwenkt, aber ein LED-Flaggensignal ist die offizielle Variante. 

- Strafversetzungen

Wenn gleich mehrere Piloten eine Strafe von über 15 Startplätzen kassieren, entscheidet nicht mehr der Zeitpunkt der Strafe, sondern allein das Qualifikationsergebnis. 

- Safety-Car-Restarts

War bisher die Safety-Car-Linie beim Restart entscheidend, darf nun erst ab der Ziellinie überholt werden. Bis die Fahrer die Ziellinie erreicht haben steht die Strecke unter Gelb, somit gilt absolutes Überholverbot bis zur Ziellinie.

Rennkalender

Auch in der Formel-1- Saison 2019 besteht der Rennkalender wieder aus 21 Rennen. Doch ein Triple-Header wie in der vergangenen Saison, als die Rennen in Frankreich, Österreich und Großbritannien binnen drei Wochen stattfanden, wird es in dieser Saison nicht geben. Frankreich und Österreich finden zwar weiterhin an zwei aufeinander folgenden Wochenenden statt, doch in Silverstone wird erst nach zwei Wochen Pause gefahren. 

Auch zwischen den Rennen in Bahrain und China sowie Russland und Japan liegt eine zusätzliche Woche Pause. Dafür findet der Russland-GP direkt im Anschluss an das Rennen in Singapur statt.

Dadurch wird die Saison etwas auseinandergezogen. So erfolgt der Saisonstart bereits am 17. März im australischen Melbourne. Das Saisonende erfolgt am 1. Dezember mit dem Rennen in Abu Dhabi.

Fahrer und Teams

So viele Veränderungen auf dem Fahrermarkt hat es wohl selten gegeben. Lediglich Mercedes (Lewis Hamilton und Valtteri Bottas) und Haas (Romain Grosjean und Kevin Magnussen) gehen in unveränderter Besetzung an den Start. Bei Ferrari musste Kimi Räikkönen sein Cockpit für den jungen Monegassen Charles Leclerc räumen, der nun an der Seite von Vettel fährt.

Der Finne fährt derweil in dieser Saison für das Alfa-Romeo-Team, das aus dem Sauber-Rennstall hervorging. Dort geht er an der Seite von Ferrari-Junior Antonio Giovinazzi auf die Jagd nach Punkten.

Auch Red Bull muss den schmerzhaften Abgang von Daniel Ricciardo verkraften. Der Australier wechselte zu Renault und fährt dort an der Seite von Nico Hülkenberg. Red Bull beförderte dafür Pierre Gasly vom Junior-Team Toro Rosso.

Alle Fahrer der Formel 1 2019 finden Sie in unserer Diashow:

TV

Die Formel-1-Fans in Deutschland können in der kommenden Saison wieder auf zwei TV-Übertragungen zurück greifen. Der Free-TV-Sender RTL zeigt alle Rennen des Jahres live im TV.

Zusätzlich hat sich der Pay-TV Sender Sky alle Übertragungsrechte für die Rennen gesichert und zeigt die Grand-Prix ohne Werbeunterbrechung. SPORT1.de begleitet alle Trainings und Rennen im LIVETICKER.

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Ergebnisse der F1-Tests in Barcelona – Vettels Teamkollege vor Debüt

Das Lampenfieber steigt bei Sebastian Vettel. Noch quälend lange vier Wochen muss er auf den Start seiner wohl wichtigsten Saison im Ferrari warten, doch immerhin die Testfahrten sind bereits in vollem Gange.

Bei den ersten Test in Barcelona darf der Hesse endlich seinen neuen Boliden kennen lernen und gleich an Tag eins gab es Grund zur Begeisterung. Mit der mit Abstand schnellsten Zeit aller Fahrer glänzte Vettel in seinem SF90. 

“Wir hätten uns keinen besseren Start vorstellen können”, sagte Vettel, der auch die mit Abstand meisten Runden drehte: “Es war unglaublich, wie gut das Auto funktioniert hat. Wir hatten keine Probleme und konnten mehr machen als geplant.”

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Der SF90 soll das Auto sein, das ihn endlich zum ersten Titel in Rot trägt. Mehr noch: Der SF90 muss dieses Auto sein. “Ich glaube daran, dass das Team auf dem richtigen Weg ist”, sagt Vettel “man merkt, dass sich die Dinge ändern.”

Ferrari mit Vettel, aber nicht mehr mit Räikkönen

Der Druck auf die Scuderia ist enorm. 2007 holte Kimi Räikkönen den bis dato letzten Fahrertitel für den berühmtesten Formel-1-Rennstall, ein Jahr später wurde Ferrari letztmals Team-Weltmeister. Für die Ansprüche in Maranello ist das eine viel zu lange Zeit, und deshalb werden die Investitionen in diesem Jahr noch einmal erhöht, teilte CEO Louis Camilleri unlängst mit.

Die Messlatte für Vettel und Ferrari ist seit der Einführung der Turbo-Hybridmotoren eindeutig Mercedes, und daran ändert sich auch vor der Saison 2019 erstmal nichts. “Wir beginnen bei null und sehen nichts als selbstverständlich an”, sagt Motorsportchef Toto Wolff, der neue W10 soll nach 16-monatiger Entwicklungszeit das sechste Double in Serie aus Fahrer- und Hersteller-WM ermöglichen.

Die Ungewissheit ist allerdings größer als in den vergangenen Jahren. Ein neues Aerodynamik-Reglement tritt in Kraft und macht eine Neuordnung der Kräfteverhältnisse möglich. “Tatsächlich hat durch die Regeländerungen jedes Team eine Chance auf den Titel”, sagt Wolff gar – denkt dabei aber wohl an Ferrari und Red Bull. 

Die ersten Testfahrten des Jahres

Die erste Testphase läuft vom 18. bis 21. Februar, die zweite vom 26. Februar bis 1. März.

Gefahren wird also insgesamt an acht Tagen und von 9 bis 18 Uhr täglich, ohne Mittagspause. Macht in der Theorie neun Stunden pro Tag, 36 Stunden pro Woche und 72 Stunden für die gesamten Wintertests. 

Die Ergebnisse der Testtage:

Montag (1. Tag)

1. Sebastian Vettel (Ferrari) 1:18.161
2. Carlos Sainz Jr. (McLaren) +0,397
3. Romain Grosjean (Haas) +0,601
4. Max Verstappen (Red Bull) +0,267
5. Kimi Raikkönen (Alfa Romeo) +0,036
6. Daniil Kwjat (Toro Rosso) +0,002
7. Sergio Perez (Racing Point) +0,480
8. Valtteri Bottas (Mercedes) +0,183
9. Lewis Hamilton (Mercedes) +0,008
10. Nico Hülkenberg (Renault) +0,845
11. Daniel Ricciardo (Renault) +0,003

Die Fahrer und Teams in der ersten Testwoche

Montag (1. Tag)
Mercedes: Bottas/Hamilton
Ferrari: Vettel
Red Bull: Verstappen
Renault: Hülkenberg/Ricciardo
Haas: Grosjean
McLaren: Sainz
Racing Point: Perez
Alfa Romeo: Räikkönen
Toro Rosso: Kwjat
Williams:

Dienstag (2. Tag)
Mercedes: ?
Ferrari: Leclerc
Red Bull: Gasly
Renault: Ricciardo/Hülkenberg
Haas: Magnussen
McLaren: Norris
Racing Point: Stroll
Alfa Romeo: Giovinazzi
Toro Rosso: Albon
Williams: Russell/Latifi

Mittwoch (3. Tag)
Mercedes: ?
Ferrari: Vettel
Red Bull: Verstappen
Renault: Hülkenberg/Ricciardo
Haas: Grosjean/Fittipaldi
McLaren: Sainz
Racing Point: Perez
Alfa Romeo: Räikkönen
Toro Rosso: Kwjat
Williams: Latifi/Kubica

Donnerstag (4. Tag)
Mercedes: ?
Ferrari: Leclerc
Red Bull: Gasly
Renault: Ricciardo/Hülkenberg
Haas: Fittipaldi/Magnussen
McLaren: Norris
Racing Point: Stroll
Alfa Romeo: Giovinazzi
Toro Rosso: Albon
Williams: Kubica/Russell

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Williams startet mit Verspätung in Testfahrten

Mit einem Tag Verspätung beginnen für die Williams-Piloten Robert Kubica (Polen) und George Russell (England) die ersten Formel-1-Testfahrten der Saison in Barcelona.

“Leider werden wir erst am Dienstagmorgen bereit sein”, teilte die stellvertretende Teamchefin Claire Williams am Sonntag mit: “Wir sind trotz harter Arbeit im Winter nicht auf den Punkt fertig geworden.”

Es sei stets die absolute Priorität des gesamten Teams, “die bestmögliche Leistung auf die Strecke zu bringen. Manchmal dauert das eben ein bisschen länger.” Natürlich sei der verspätete Testeinstieg nicht ideal, aber: “Es ist auch nicht das Ende der Welt.”

Williams tritt in dieser Saison mit einer komplett neuen Fahrerpaarung an. Debütant Russell, 2018 Gewinner der FIA Formel-2-Meisterschaft, und Robert Kubica, der acht Jahre nach seinem schweren Rallye-Unfall sein Comeback in der Formel 1 gibt, ersetzen den zu Racing Point gewechselten Kanadier Lance Stroll und den Russen Sergej Sirotkin.

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