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Massa schwärmt von Schumacher: "Mein Lehrer"

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher feiert am Donnerstag seinen 50. Geburtstag. 

Siebenmal war Schumacher Weltmeister der Formel 1, 91 Grand Prix hat er gewonnen. Er ist der ewige König der Rennfahrer, Legende, Idol, Vorbild so vieler Großer nach ihm.

Zahlreiche Weggefährten und ehemalige Kontrahenten melden sich daher mit einer Botschaft oder Würdigung zu Wort. Ehefrau Corinna richtete sich mit einem Statement an die Fans des ehemaligen Ferrari-Piloten

“Wir freuen uns darüber und möchten uns von ganzem Herzen bedanken dafür, dass ihr Michaels 50. Geburtstag gemeinsam mit ihm und mit uns feiert”, heißt es darin, und: “Michael kann stolz sein auf das, was er erreicht hat, und wir sind es ebenfalls

Schumacher ist seit seinem folgenschweren Skiunfall am 29. Dezember 2013 in Meribel nicht mehr in der Öffentlichkeit in Erscheinung getreten. Bei dem Sturz hatte der gebürtige Kerpener ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten.

SPORT1 fasst die Stimmen und Reaktionen zusammen.

Jean Todt (FIA-Präsident): “Michael kämpft und wird es weiter tun. Alles andere ist privat, und es ist richtig, dass es so bleibt.”

Felipe Massa (Ex-Teamkollege bei Ferrari): “Er war mein Lehrmeister, mein Lehrer. Die gemeinsame Zeit bei Ferrari war eine großartige Erfahrung.”

Mika Häkkinen: (Ex-Mercedes-Pilot und Schumacher-Konkurrent): “Die schönsten Momente meiner Karriere waren die, in denen ich Schumacher im Rückspiegel sehen konnte.”

Gian Carlo Muzzarelli (Bürgermeister der Stadt Modena): “Die Stadt Modena umarmt Sie und unterstützt Sie in Ihrem Kampf. Schumacher ist ein Pilot, mit dem wir viel gewonnen haben. Er und ein außerordentliches Team haben Ferrari wieder an die Weltspitze gebracht. Jetzt stehen wir Schumacher und seiner Familie in der größten Herausforderung ihres Lebens bei.”

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"Der Größte": Hamilton verneigt sich vor Schumacher

Für den aktuellen Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton wird Michael Schumacher unabhängig von statistischen Bestmarken “immer der Größte aller Zeiten bleiben”.

Dies sagte der 33-jährige Brite der Bild am Sonntag über den Rekordchampion der Königsklasse, der am Donnerstag (3. Januar) 50 Jahre alt wird (Der Tag, der für Schumacher alles veränderte).

Hamilton, der seit 2014 mit Mercedes die Formel 1 fast nach Belieben dominiert und seither vier WM-Titel gewann, hat Schumacher bereits im Sommer 2017 den Rekord für die meisten Pole-Positions abgenommen. Schumachers als unantastbar geltende Marken von sieben WM-Titeln und 91 Grand-Prix-Erfolgen könnten bis zum Ende von Hamiltons Mercedes-Vertrag 2020 mindestens egalisiert werden. Hamilton steht bei fünf WM-Titeln und 73 Rennsiegen.

Er denke allerdings “nicht so”, erklärte Hamilton: “Ich fühle einfach nicht, dass ich versuchen muss, seine Rekorde zu brechen. Das ist nicht mein Antrieb.”

Hamilton bewunderte schon als Kind Schumacher

Hamilton bekannte, den Rennfahrer Schumacher seit Kindertagen bewundert zu haben: “Ganz persönlich erinnere ich mich daran, dass ich bei meinem Rennspiel auf der Konsole immer ihn als Fahrer genommen habe, als ich jung war.”

Mit Schumacher erstmals eine Rennstrecke zu teilen, habe sich deswegen “einfach unwirklich angefühlt”, sagte Hamilton mit Blick auf Testfahrten für McLaren im Jahr 2006, kurz vor seiner Beförderung zum Formel-1-Stammpiloten: “Ich habe nicht mal versucht, ihn zu überholen, ich bin einfach nur hinter ihm her gefahren, weil ich direkt davor noch als Michael Schumacher in meinem Computerspiel unterwegs war.”

Am Rande von Schumachers letztem Rennen 2012 in Abu Dhabi kam es zum Helmtausch mit Hamilton, der zur darauffolgenden Saison das Cockpit des Kerpeners bei Mercedes übernahm: “Das ist immer ein Zeichen von gegenseitigem Respekt. Michael war hier eine absolute Führungsfigur. Er war Teil, als das Fundament gelegt wurde für den Erfolg, den wir heute genießen dürfen.”

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Der Tag, der für Schumacher alles veränderte

Michael Schumacher ist aus der Öffentlichkeit verschwunden. Präsent ist der siebenmalige Formel-1-Weltmeister trotzdem – vor allem bei seinen Fans und Wegbegleitern. Sie leben heute in erster Linie von den Erinnerungen an ihn.

Es ist das, was ihnen geblieben ist, was der Öffentlichkeit geblieben ist. Vielleicht ist es ein kleiner Trost, dass Erinnerungen verblassen mögen, doch tief im Herzen für immer bleiben.

Eine schlimme Erinnerung aber ist jene an den 29. Dezember 2013. Ein Tag, der für Schumacher und seine Familie alles veränderte. Es ist ein so einschneidendes Ereignis, dass sich wohl jeder Schumi-Fan auch heute noch daran erinnern kann, was er an dem Tag gemacht hat.

Ein sonniger Tag in den französischen Alpen

Es ist ein sonniger Tag in den französischen Alpen. Traumhaft schön. Das Gebiet um den Wintersportort Meribel ist an diesem 29. Dezember wie gemalt für Skifahrer. Unter ihnen ist auch Schumacher, der fünf Tage später im familieneigenen Chalet seinen 45. Geburtstag feiern will. Schumacher ist ein sehr guter Skifahrer, nach einem schleppenden Start in die Ski-Saison hat es über Nacht geschneit, die Bedingungen am Berg Saulire sind gut, die Sicht ist es auch.

Schumacher kennt sich aus, er war schon oft hier, fuhr die Pisten in dem größten und teuersten Skigebiet der Welt hinunter, genoss die Zeit abseits des Trubels. Die Privatsphäre war Schumacher schon immer nicht nur wichtig, sondern heilig.

Die Trennung zwischen dem Sportler und Privatmann war eine rigorose, eine ohne Kompromisse.

Schumachers Helm zerbricht beim Aufprall

Meribel war seit Jahren im Winter ein Rückzugsort für ihn und seine Familie. Doch an diesem schicksalshaften Tag ist es der Ort, an dem sich sein Leben auf so tragische und verhängnisvolle Art und Weise für immer verändern wird.

Es ist gegen 11 Uhr, als Schumacher im Skigebiet oberhalb von Meribel in rund 2700 Metern Höhe in eine Tiefschneepassage fährt, zwischen den Pisten “Biche” und “Chamois”. In dem unpräparierten Bereich fährt er gegen einen Felsen, den er nicht sehen kann, weil er vom Neuschnee bedeckt ist. Er wird in die Luft geschleudert und stürzt mit der rechten Seite seines Kopfes auf einen weiteren Felsen, der exakt 10,4 Meter – so ergeben es die Untersuchungen später – entfernt ist. Schumacher ist ausdrücklich nicht zu schnell unterwegs. Sein Helm zerbricht bei dem Aufprall trotzdem.

Um 11.07 Uhr geht der Notruf raus, die Bergretter sind sofort da. Wie Ersthelfer berichten, ist Schumacher noch bei Bewusstsein, aber verwirrt. Um 11.30 Uhr hebt der Rettungshubschrauber ab. In der Luft wird es dann immer dramatischer, es geht nur kurz nach Moutiers, danach fliegt der Rettungshelikopter aufgrund der schweren Kopfverletzungen ins Universitätsklinikum nach Grenoble. Um 12.40 Uhr kommt Schumacher dort an. Er liegt im Koma. Es folgt eine erste Not-OP.

Erst am frühen Nachmittag gibt es erste Berichte in französischen Medien zu Schumachers Skiunfall. Seine Pressesprecherin und Managerin Sabine Kehm bestätigt um 14.56 Uhr zunächst lediglich: “Michael ist bei einem privaten Skitrip in den französischen Alpen auf den Kopf gestürzt. Er wurde ins Krankenhaus gebracht und wird medizinisch professionell betreut. Wir bitten um Verständnis, dass wir über seinen Gesundheitszustand keine fortlaufenden Informationen abgeben können. Er trug einen Helm und war nicht allein. Bei seinem Sturz war keine weitere Person beteiligt.”

Gehirnerschütterung? Komplette Fehleinschätzung

Tourismus-Direktor Christophe Gernignon-Lecomte erklärt zudem, Schumacher sei nach seinem Unfall “geschockt, ein bisschen beunruhigt, aber bei Bewusstsein” gewesen: “Es könnte möglicherweise eine Gehirnerschütterung sein, aber es ist nichts Ernstes.”

Eine komplette Fehleinschätzung. Während in Deutschland noch niemand etwas von der schlimmen Entwicklung ahnt, kämpft Schumacher bereits um sein Leben. Mit fortschreitender Zeit werden die Gerüchte und Einschätzungen dramatischer, von “nichts Ernstem” über eine Kopfverletzung hin zu einem Schädel-Hirn-Trauma.

Chaos vor dem Krankenhaus

Vor der Klinik wird es von Minute zu Minute turbulenter, immer mehr Medien versammeln sich, es wird in den kommenden Wochen zum Epizentrum der Berichterstattung. Professor Gerard Saillant, Schumacher-Freund und hochkarätiger Experte für Hirnverletzungen, schafft es nur noch mit einem Polizeiaufgebot ins Krankenhaus. Parallel kommt eine Welle der Anteilnahme auf, die bis heute kaum abgeebbt ist.

Um 22.36 Uhr dann die Bestätigung durch das Krankenhaus: “Michael Schumacher hat ein schweres Schädel-Hirn-Trauma erlitten, das eine sofortige neurochirurgische Behandlung erforderte. Sein Zustand ist kritisch.”

Schumacher: Not-OP und künstliches Koma

Wie kritisch, zeigt sich endgültig am nächsten Morgen, als das Ärzteteam auf einer Pressekonferenz informiert. Schumachers Zustand: Außerordentlich ernst. Lebensgefahr. Weit verbreitete Verletzungen im Gehirn. Künstliches Koma. Später am Tag dann noch eine OP, ein Hämatom in der linken Hirnseite wird entfernt.

Immer im Mittelpunkt ist in diesen Tagen Kehm. Jahrelang war sie die Macherin an seiner Seite, koordinierte Termine und Anfragen, alles lief über sie. Die Arbeit mit Schumacher war immer tumultartig. Doch durch den Unfall erlangt sie von jetzt auf gleich weltweit Berühmtheit. Sie ist jetzt das Schutzschild für die Familie.

Schumachers Privatleben soll privat bleiben

“Anfangs habe ich nur funktioniert”, sagt Kehm. Doch irgendwann habe es die Überlegung gegeben, wie man mit der Situation umgehe: “Die Entscheidung wurde nach der Maxime getroffen, im Sinne von Michael zu handeln.” Heißt: Schumachers Privatleben bleibt privat.

Was parallel zu Schumachers Überlebenskampf passiert, ist ein Tiefpunkt der medialen Berichterstattung. Viele vergaloppieren sich bei der Jagd nach neuen Wasserständen, Kehm muss immer wieder dementieren. Beschämend der Journalist, der sich als Priester verkleidet Zugang zu Schumachers Zimmer verschaffen will. Ein anderer gibt sich als Schumachers Vater aus. Eine unseriöse Berichterstattung zu Schumacher gibt es bis heute, die Familie geht rigoros dagegen vor.

Mahnung an die Medien

Es ist damals aber so schlimm, dass Schumachers Frau Corinna die Medien nach einer Woche auffordern muss, das Krankenhaus zu verlassen, damit die Ärzte ihrer Arbeit nachgehen können.

Schumachers Zustand ist in den Tagen rund um seinen 45. Geburtstag kritisch. Den Umständen entsprechend geht es langsam bergauf – wenn man das überhaupt so bezeichnen kann. Rund ein halbes Jahr später wird Schumacher aus dem künstlichen Koma aufgeweckt. Inzwischen setzt er seine Rehabilitation zu Hause fort. Neuigkeiten zu seinem Gesundheitszustand sind weiterhin spärlich.

Die Frage bleibt: Wie geht es Schumacher genau? Es ist keine sensationslüsterne Wissbegier, die zu dieser Frage treibt, es ist Anteilnahme. Doch Kehm weiß: Jeder Satz, jede Aussage würde weitere Nachfragen nach sich ziehen. Es wäre nie Ruhe. “Wir sind uns bewusst, dass das für manche Menschen schwierig zu verstehen ist”, sagt Kehm, “aber wir tun das in vollkommener Übereinstimmung mit Michaels Haltung und können uns nur für das Verständnis bedanken.”

Es gibt eine andere Frage, die nach dem Schicksal. Dass einer, der Formel-1-Autos ans Limit und auch darüber hinaus trieb, mit den PS jonglierte, durch Kurven pflügte, in seiner ganzen Karriere nur einen schweren Unfall hatte, sich für mehr Sicherheit einsetzte, sich mit den besten Fahrern der Welt anlegte und das auf dem höchsten aller Niveaus, sich bei einem Allerwelt-Skiausflug so schwer verletzte. Fakt ist: Es war am 29. Dezember 2013 eine Verkettung unglücklicher Umstände, wie die Ermittler bestätigten. Oder kurz gesagt: Pech. Unfassbares Pech.

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Lauda: Transplantation härter als Horrorcrash

Für Formel-1-Legende Niki Lauda (69) war die Zeit im Krankenhaus im Anschluss an seine Lungentransplantation härter als nach seinem schlimmen Feuer-Unfall auf dem Nürburgring 1976.

“Damals lag ich nur einen Monat lang im Krankenhaus – oder ein wenig länger. Ja, ich hatte zwar Brandwunden, doch ich kam schnell davon weg”, sagte Lauda in einem Interview mit der Gazzetta dello Sport: “Diesmal war es wirklich lang. Doch ich bin immer noch hier.”

Um sein Leben habe der Österreicher nicht gebangt. “Ich muss ehrlich sein: Nein, ich habe nie Angst gehabt. Denn ich war in den Händen von Fachleuten”, sagte Lauda, der sich erstmals seit der Operation am 2. August ausführlich in einem Interview äußerte: “Ich habe mich ihnen anvertraut. Ich wusste, dass es hart sein würde, sehr hart. In solchen Situationen kann man nur eins tun: kämpfen. Ich habe es jeden Augenblick getan und tue es noch.”

Lauda feiert Weihnachten auf Ibiza

Weihnachten verbringt Lauda mit seiner Familie auf Ibiza. “Bis vor zwei Tagen lag ich noch im Krankenhaus. Dann habe ich die Erlaubnis erhalten, nach Hause zurückzukehren. Ich bin nach Ibiza geflogen, wo ich mit meiner großen, lieben Familie Weihnachten feiern werde”, sagte der Aufsichtsratschef des Formel-1-Rennstalls Mercedes.

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Auf der Mittelmeerinsel arbeitet Lauda auch weiter daran, wieder vollständig gesund zu werden. “Ich muss mich täglich sechs Stunden am Tag einer Rehabilitation unterziehen. Zwei Rehabilitationsexperten lassen mich keinen Augenblick allein”, sagte er: “Doch in meinen eigenen Mauern zu sein, ist was anderes. Die Luft ist sauber und das Klima ist nicht so unfreundlich wie in Österreich. Man hat mir gesagt, dass ich in einem Monat wieder vollkommen fit sein werde und ich wieder neu starten kann. Ich will zurück zu meinem Alltag, ich werde die Rennen wie bisher verfolgen.”

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Brawn warnt Vettel vor neuem Teamkollegen

Sebastian Vettel (31) wird mit seinem neuen Teamkollegen Charles Leclerc (21) bei Ferrari laut Formel-1-Sportchef Ross Brawn mehr Probleme kriegen.

“Ich kann mir nicht vorstellen, dass Charles Leclerc so entgegenkommend sein wird wie es Kimi bisweilen war”, sagte der 64-Jährige der offiziellen Seite der Formel 1. Vettels Kumpel Kimi Räikkönen aus Finnland “wusste, wie die Situation im Team aussah”.

Vettel war die Nummer eins, Räikkönen ordnete sich unter. Der 39-Jährige musste bei der Scuderia allerdings sein Cockpit für den aufstrebenden Leclerc räumen und nimmt dessen Platz bei Sauber ein.

Leclerc an der Spitze einer neuen Fahrergeneration

Für Brawn, der als Technikchef bei Benetton und Ferrari mit Rekordweltmeister Michael Schumacher sieben Titel gewann, steht Leclerc wahrscheinlich “an der Spitze” einer neuen talentierten Fahrergeneration. Als Rookie holte der Monegasse im unterlegenen Sauber in der abgelaufenen Saison 39 Punkte und überzeugte mit seinen Leistungen.

Trotz Vettels WM-Niederlage gegen Lewis Hamilton (Mercedes) attestierte Brawn Ferrari eine “starke” Saison, “aber sie müssen den nächsten Schritt machen und liefern – Seb und das Team.”

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Heimat verunglimpft: Hamilton muss sich entschuldigen

Lewis Hamilton sagt sorry – nachdem der Formel-1-Weltmeister zuvor ein ziemlich unschönes Wort über seine Heimatstadt Stevenage verlor.

Der 33-Jährige betonte in einem Internet-Video, dass er “extrem stolz” sei, aus Stevenage zu stammen, und den Ort bis “heute liebt”. Niemand sei “perfekt”, sagte der Mercedes-Star: “Ich mache definitiv ziemlich oft Fehler.” Vor allem wenn er auf einer Bühne stehe und versuche, “die richtigen Worte zu finden, um die lange Reise, die ich im Leben hatte, zu beschreiben”, sagte Hamilton. Dabei habe er “die falschen Worte benutzt”, sagte er: “Ich meinte das nicht böse.”

Kritik an Hamilton

Zuvor war Kritik an Hamilton laut geworden, der bei seiner kurzen Rede zur Wahl der BBC-Sportpersönlichkeit des Jahres sagte, dass er und seine Familie früher “einen Traum” hatten: “Den Traum, aus den Slums rauszukommen”. Noch auf der Bühne korrigierte er sich aber. “Ich meine, Elendsviertel waren es keine, aber wir wollten uns einfach hocharbeiten und etwas erreichen”, sagte Hamilton: “Wir haben uns die Ziele sehr hoch gesetzt.” Dennoch lösten Hamiltons Äußerungen Empörung aus.

Das Video mit Hamiltons Klarstellung wurde später von seiner Instagram-Seite entfernt.

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Todt würdigt Schumacher mit emotionalen Worten

Die Zeit an der Seite von Rekordweltmeister Michael Schumacher (49) wird für den ehemaligen Ferrari-Teamchef Jean Todt (72) “immer als die beste meines Lebens in Erinnerung bleiben”, sagte der Franzose der Sport Bild: “Wir lieben uns, weil wir gemeinsam eine unglaubliche Geschichte geschrieben haben. Und weil wir in schweren Zeiten immer zusammengehalten haben.”

Mit Todt als Teamchef der Scuderia gewann Schumacher zwischen 2000 und 2004 fünf seiner sieben WM-Titel. “Dass das Schicksal” dem Kerpener “so unglücklich mit dem Kopf gegen einen Stein hat fallen lassen, ist für mich immer noch schwer zu verstehen”, sagte der heutige Präsident des Weltverbandes FIA.

Beziehung zu Schumacher enger als je zuvor

Knapp fünf Jahre nach Schumachers Skiunfall sei seine Beziehung zu ihm und der Familie “enger als je zuvor”, sagte Todt: “Mit Michael war ich schon vorher sehr nah. Ich kann nicht für ihn sprechen, aber ich würde sagen, ich weiß alles über ihn.” Mittlerweile sei aber auch seine “Beziehung zu Corinna und den Kindern enger geworden”.

Er habe “immer noch viel Kontakt zu Michael” und “sehe ihn regelmäßig”, sagte Todt. Den Großen Preis von Brasilien Mitte November “habe ich zum Beispiel bei Michael zu Hause in der Schweiz geschaut. Zur gesamten Familie besteht ein Band der Freundschaft und des Vertrauens.”

Schumacher war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren oberhalb von Meribel in den französischen Alpen gestürzt, der Kerpener hatte sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen. Am 3. Januar wird er 50 Jahre alt.

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Ferrari ehrt Schumacher

Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher wird anlässlich seines 50. Geburtstages am 3. Januar 2019 vom Ferrari-Museum mit einer Sonderausstellung geehrt.

“Michael 50″ lautet der Titel der Schau, die an Schumachers Geburtstag eröffnet wird. “Damit wollen wir dem erfolgreichsten Ferrari-Piloten aller Zeiten unsere Dankbarkeit ausdrücken”, hieß es in einer Pressemitteilung des Museums in Maranello.

In den Räumen des “Museo Ferrari” werde zurückgeblickt auf die “denkwürdigen Saisons, die der siebenfache Weltmeister allen Ferraristi geschenkt hat”.

Fünf seiner sieben WM-Titel gewann Schumacher mit der Scuderia. Gewürdigt werde zudem der wesentliche Beitrag Schumachers bei der Entwicklung von GT-Autos während seiner Zeit bei Ferrari. Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit der Stiftung “Keep Fighting” organisiert.

Schumacher war am 29. Dezember 2013 beim Skifahren oberhalb von Meribel in den französischen Alpen gestürzt, der Kerpener hatte sich dabei schwere Kopfverletzungen zugezogen.

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Alonso bleibt der Formel 1 doch erhalten

Fernando Alonso bleibt der Formel 1 offenbar doch erhalten.

Zwar wird der zweimalige Weltmeister in Zukunft keine Rennen mehr in der Königsklasse des Motorsports fahren, dafür soll er das Team von McLaren im kommenden Jahr beratend und als gelegentlicher Testfahrer unterstützen.

Wie die spanische Zeitung Marca berichtet, bestätigte McLaren-CEO Zak Brown seine Rückkehr. Der 37-Jährige unterstützt demnach in seiner Funktion die beiden McLaren-Piloten Carlos Sainz und Lando Norris.

“Er kennt Carlos ziemlich gut und er hat Lando ziemlich gut kennengelernt, also wird er da eine große Hilfe sein”, sagte Brown bereits vor einigen Wochen, als McLaren erstmals über die Möglichkeit, Alonso als Testfahrer einzusetzen, gesprochen hatte.

Alonso vor Test beim Spanien-GP

Schon zu diesem Zeitpunkt vermutete Brown ein Comeback Alonsos, wenn auch nicht als Rennfahrer.

“Wenn er kein WEC-Rennen fährt oder bei der Formel 1 ist, fährt er ein IndyCar-Rennen oder er ist auf seiner Go-Kart-Rennstrecke.” Daher werde Brown es “schwer haben, ihn von der Rennstrecke fernzuhalten”.

Derzeit sieht es danach aus, dass Alonso am 18. Februar 2019 den MCL34 in Barcelona testet.

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Termin fix! Ferrari stellt neues Vettel-Auto vor

Ferrari wird das neue Auto von Sebastian Vettel (Heppenheim) für die kommende Formel-1-Saison am 15. Februar präsentieren.

Das gab Teamchef Maurizio Arrivabene am Rande einer Preisverleihung des Fachmagazins Autosprint bekannt.

“Es ist zu früh, um sagen zu können, wo wir mit dem Auto stehen werden. Natürlich kennen wir die ganzen Zahlen aus dem Windkanal und aus dem Simulator”, sagte Arrivabene: “Aber der wahre Prüfstand bleibt die Rennstrecke, wenn wir erstmals auf unsere Gegner treffen.”

Drei Tage nach der Präsentation beginnen in Barcelona die ersten Testfahrten zur neuen Saison (18. bis 21. Februar). Das erste Rennen steigt am 17. März in Australien – es soll der Startschuss für Vettels Mission werden, in seiner fünften Saison bei der Scuderia endlich seinen ersten WM-Titel in Rot zu gewinnen.

Sein Ziel sei klar, hatte der 31-Jährige zuletzt gesagt: Weltmeister Lewis Hamilton “den Titel wegnehmen. Ganz einfach.”

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