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Schumacher eröffnet für Haas

Formel-1-Debütant Mick Schumacher darf bei den offiziellen Testfahrten am kommenden Wochenende in Bahrain als erster Haas-Fahrer auf die Strecke.

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher dreht am Freitag ab 08.00 Uhr MEZ auf dem Bahrain International Circuit die ersten Runden in dem neuen Auto. Am Nachmittag ist sein russischer Teamkollege Nikita Mazepin an der Reihe.

Die Formel 1 testet drei Tage lang, Schumacher fährt auch am Samstag und am Sonntag. Am 28. März findet auf dem 5,4 km langen Kurs das erste Saisonrennen statt.

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Alle wollen den Hulk! Diese Teams buhlen um Hülkenberg

Es gibt jetzt schon einen der großen Gewinner der Formel-1-Saison 2021 – und das ohne Stammcockpit. Grund: Nico Hülkenberg wird zum “Doppelagenten” im Auftrag von “Aston-Mercedes”. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

SPORT1 erfuhr: Sowohl das Mercedes-Werksteam als auch Antriebskunde Aston Martin planen, den Deutschen als Ersatz- und Entwicklungsfahrer einzustellen. Beide Rennställe sind von den Fähigkeiten des “Hulk” überzeugt – nicht nur als Entwicklungspilot, der im Simulator wichtige Hinweise über Fahrverhalten von Auto und Motor geben kann, sondern auch als jemand, der einen der Stammfahrer per Kaltstart an einem Rennwochenende ersetzen kann.

Das hat er in der letzten Saison gleich drei Mal eindrucksvoll bewiesen, als Hülkenberg bei Racing Point (so hieß Aston Martin noch 2020) über Nacht für die Corona positiv getesteten Stammpiloten Sergio Pérez und Lance Stroll einspringen musste. 

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Auch McLaren fragt wegen Hülkenberg an

Fest steht: Der 32-Jährige ist mittlerweile einer der gefragtesten Piloten in der Formel 1. Denn SPORT1 weiß: Auch McLaren hat angefragt, ob er im Fall der Fälle zur Verfügung stehen würde. Der Deutsche konnte wegen seiner anderweitigen Verpflichtungen allerdings nicht zusagen.

Dennoch gilt ein Einsatz bei McLaren nicht als völlig unmöglich, wenn Mercedes und Aston Martin zustimmen würden. McLaren gilt zwar als Konkurrent, die orangen Autos werden aber in diesem Jahr ebenso von Mercedes-Motoren angefeuert. 

Doch damit nicht genug: Auch mit Red Bull gibt es für den Deutschen eine Zusammenarbeit. Dort holte ihn der hauseigene Sender Servus TV als Experten für seine Formel-1-Übertragungen.

“Ein Weg, um dieses Jahr in Kontakt zu bleiben”, schrieb der 33-Jährige auf Instagram. Servus TV wird insgesamt zwölf der geplanten 23 Rennen abwechselnd mit dem ORF übertragen, darunter den Auftakt in Bahrain (28. März).

“Klar wäre ich gerne auch im Red Bull gesessen, aber das steht aktuell nicht zur Debatte”, sagte der Emmericher.

Einsätze auch in der DTM?

Und, last but not least: Auch DTM-Chef Gerhard Berger wünscht sich Hülkenberg als Fahrer in der DTM. Da Mercedes mit Kundenautos der Tochter AMG wieder in der besten Tourenwagenserie der Welt aktiv sein wird, ist auch dort ein Engagement des Emmerichers nicht unmöglich.

Hülkenberg selbst will sich nicht konkret über seine Aktivitäten äußern, gibt aber zumindest gut gelaunt bei SPORT1 zu: “Ich bin sehr zufrieden mit meiner Situation. Alles läuft in die richtige Richtung.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Vettel: "Ich werde schnell vergessen sein"

Sebastian Vettel glaubt nicht, dass sein Name den Motorsport-Fans nach dem Ende seiner Rennfahrer-Karriere noch lange ein Begriff sein wird.

“Unsere Welt bewegt sich sehr schnell. Und das muss sie auch. Sonst wird man in der Vergangenheit feststecken und immer noch Juan Manuel Fangio als den Herrn und Retter aller Rennfahrer anbeten“, sagte der viermalige Formel-1-Weltmeister bei motorsport-total.com.

“Er war ohne Zweifel sehr besonders. Aber wenn Sie jetzt einen 15-Jährigen fragen, wer Fangio ist, glaube ich nicht, dass er es weiß.”

Fangio habe dennoch “wahrscheinlich ein längeres Vermächtnis, als jeder von uns jemals haben wird”, meinte Vettel. “Ich bin mir also ziemlich sicher, dass ich, wenn ich mich irgendwann von der Formel 1 verabschiede, sehr schnell vergessen sein werde. Und das ist okay.”

Ihm gehe es bei seinem Neustart bei Aston Martin nicht darum, seinen Kritikern etwas zu beweisen: “Ich konzentriere mich wirklich nur auf meinen eigenen Teil, der direkt vor mir selbst liegt. Hoffentlich klingt das nicht zu egoistisch und arrogant. Aber es geht um mich und das Team um mich herum.”

Saison 2020 hat Vettels Ruf angekratzt

Die Saison 2020, seine bisher schwächste in der Formel 1, die er im unterlegenen auf Rang 13 beendet hatte, hat seine öffentlichen Ruf ohnehin – aus Vettels Sicht zu sehr – angekratzt.

“Man wird immer nach den letzten paar Ergebnissen beurteilt“, erklärte er. “Man kann aus dem Nichts kommen und ein Held sein, indem man ein paar gute Ergebnisse hat. Und man kann, wie in meinem Fall, mehr als 50 Siege auf der Habenseite verzeichnen, und die Leute denken, dass man nur Durchschnitt ist. So läuft das also.”

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Untersuchung zu Grosjean-Unfall: So kam es zum Feuer

Es war der wohl schlimmste Moment in der abgelaufenen Formel-1-Saison: In Bahrain ging der Haas-Bolide von Romain Grosjean in Flammen auf – wie durch ein Wunder blieb der Franzose nahezu unverletzt. 

Nun hat der Automobil-Weltverband FIA seine Untersuchungen zu dem schlimmen Unfall abgeschlossen. In ihrem Abschlussbericht erklärt die FIA, wie es zum lebensgefährlichen Feuer kam. 

Ausgelöst wurde der Crash durch eine Berührung zwischen Grosjeans Auto und dem von Daniil Kvyat (AlphaTauri). Zu diesem Zeitpunkt war Grosjean, der sich “nur” leichte Verbrennungen zuzog, mit 241 km/ unterwegs. In die Leitplanken crashte er dann mit 192 km/h und 67g, das Heck wurde dabei von der Überlebenszelle des Autos gerissen. 

Dabei wurde auch die Power-Unit von dem vorderen Teil des Wagens gelöst. Wie in dem Bericht aufgeführt wird, wurde die Schauluke des Tanks auf der linken Seite des Chassis abgetrennt und die Benzinleitungen von der Sicherheitsblase des Tanks gerissen. Dies führte dazu, dass Benzin aus dem Tank austreten und sich entzünden konnte. 

“In den letzten Momenten des Einschlags in die Streckenbegrenzung hat sich ein Feuer entzündet, das vom hinteren Ende der Überlebenszelle ausging und sich nach vorne in Richtung Fahrer ausgebreitet hat”, heißt es in den Ausführungen der FIA. Die Sicherheitsvorkehrungen hätten ihren Job aber erledigt. Aufgeführt wurden hier Features wie Helm, HANS, Überlebenszelle, Sitz, Kopfstütze und Halo. 

Damit sich ein Unfall wie der von Grosjean, der sein Auto nach 27 Sekunden aus eigener Kraft verlassen konnte, nicht wiederholt, will man in Zukunft Verbesserungen an der Sicherheitsblase der Tanks vornehmen. 

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Formel 1 verlängert mit Reifenhersteller

Die Formel 1 hat den Vertrag mit ihrem Reifenlieferanten um ein Jahr verlängert und setzt bis mindestens 2024 auf Pirelli. Das teilten die Königsklasse und der italienische Hersteller am Freitag mit.

Hintergrund der neuen Vereinbarung ist die Verschiebung der Regel-Revolution im Zuge der Coronakrise. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Die Formel 1 hatte die Einführung von größeren 18-Zoll-Reifen ursprünglich bereits für dieses Jahr geplant, das neue Reglement greift nun aber erst ab der Saison 2022.

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Die unter großem Aufwand entwickelten Reifen hätten dann bis zum Vertragsende 2023 allerdings nur eine garantierte Einsatzzeit von zwei Jahren gehabt, nun werden sie mindestens bis Ende 2024 aufgezogen. Aktuell fährt die Formel 1 noch auf deutlich kleineren 13-Zoll-Reifen. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Hacker sabotieren Formel-1-Enthüllung

Hacker haben die aufwändig geplante Rennwagenvorstellung des Formel-1-Teams Williams sabotiert.

Wie der britische Traditionsrennstall wenige Stunden vor der Präsentation des Boliden am Freitag um 16 Uhr bekannt gab, wurde durch eine Cyber-Attacke die Augmented-Reality-App gehackt, mittels welcher das Team den FW43B vorstellen wollte. 

Der CHECK24 Doppelpass am Sonntag ab 11 Uhr im TV auf SPORT1 

“Wir haben uns sehr darauf gefreut, diese Erfahrung mit unseren Fans zu teilen, besonders in dieser schwierigen Zeit, in der es leider nicht möglich ist, unseren Fans persönliche Erfahrungen direkt zu vermitteln. Wir können uns nur dafür entschuldigen, dass dies nicht möglich gewesen ist”, teilte Williams mit. Man habe die App aus den gängigen Stores entfernt.

Allerdings werde der Letzte der Team-WM 2020 den neuen Rennwagen für die am 28. März in Bahrain beginnende Saison unter anderem auf gerenderten Fotos präsentieren, auch werde man Interviews mit den Fahrern George Russell und Nicholas Latifi sowie der Teamführung um den neuen deutschen Geschäftsführer Jost Capito veröffentlichen.

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Diese vier Formel-1-Rennen laufen im Free-TV

RTL kehrt der Formel 1 im Debütjahr von Mick Schumacher doch nicht komplett den Rücken. Die Mediengruppe RTL sicherte sich nach eigenen Angaben im Zuge einer umfangreichen Partnerschaft in den Bereichen Streaming und Content mit dem Pay-TV-Sender Sky die Free-TV-Rechte für vier Rennen der kommenden Saison (SPORT1 berichtete). 

Geplant ist, dass RTL mit dem Großen Preis der Emilia Romagna in Imola am 18. April in die Rennübertragungen einsteigt. Zudem hat der Sender die Rennen in Barcelona (9. Mai), Monza (12. September) und Sao Paulo (7. November) optioniert, “vorbehaltlich aktueller Rennplanänderungen aufgrund der Corona-Pandemie”.

Weiterhin umfasse die zunächst bis Ende 2022 geschlossene Vereinbarung “umfangreiche News-Access-Rechte, die es der Mediengruppe RTL ermöglichen, senderübergreifend über die Formel 1 zu berichten”, teilte RTL mit.

Der Kölner Privatsender übertrug ab Mitte 1991 bis Ende 2020 sämtliche Formel-1-Rennen live im frei empfangbaren Fernsehen. Zur Saison 2021, die in gut drei Wochen startet, sicherte sich Pay-TV-Sender Sky die Exklusivrechte.

Allerdings müssen vier der derzeit geplanten 23 Rennen auch im Free-TV zu sehen sein. Sky hatte im Vorjahr noch verlauten lassen, diese Grands Prix über seinen frei empfangbaren Kanal Sky Sport News ausstrahlen zu wollen.

Mit welchem Personal RTL vor der Kamera arbeiten wird, ließ der Sender zunächst offen. In der Vergangenheit kommentierten Heiko Waßer und Ex-Pilot Christian Danner, Florian König führte als Moderator durch die Sendung, Kai Ebel berichtete als Reporter aus Boxengasse und Fahrerlager.

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"Ergibt keinen Sinn" – was Vettel gegen Sprintrennen hat

Die Formel 1 befindet sich in einem Umwandlungsprozess.

Ab dem Jahr 2022 soll mit Regeländerungen und einer Budgetobergrenze vieles anders werden und auch in Sachen Rennformat gibt es diverse Ideen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Ein erster Vorschlag mit einer auf den Kopf gestellten Startreihenfolge wurde zwar von den Teams abgelehnt, nun sorgt aber die nächste Möglichkeit für Aufsehen.

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Formel-1-Boss Stefano Domenicali wünscht sich vor jedem Grand Prix ein Sprint-Rennen. Am Samstag soll ein kürzeres, rund 30-minütiges Rennen ohne Boxenstopp gefahren werden. Das Ergebnis soll als Startaufstellung für das eigentliche Grand-Prix-Rennen am Sonntag dienen. Das Qualifying für das Sprint-Rennen wiederum soll auf Freitag vorverlegt und dafür die zweite Trainingseinheit am Nachmittag gestrichen werden.

Vettel von Sprintrennen nicht begeistert

Bei Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel stößt dieser Vorschlag auf wenig Begeisterung. “Das ergibt keinen Sinn”, erklärte er am Rande der Präsentation seines neuen Boliden. “Ich weiß nicht, was der Hintergedanke dabei ist. Mir gefällt nicht. Warum sollte es ein Vorfinale vor einem Finale geben? Was ist der Gedanke dahinter? Das verstehe ich nicht”, so der 33-Jährige.

“Sollte es ein Rennen am Samstag geben, dann werde ich daran teilnehmen müssen, weil ich am Sonntag immer noch fahren will, aber aus meiner Sicht ergibt das keinen Sinn”, erklärte der viermalige Weltmeister weiter. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen)

Im Februar hatte die Kommission der Königsklasse dem Vorschlag eines Sprintrennens grundsätzlich zugestimmt, bei einer Vielzahl an Fahrern hält sich die Begeisterung jedoch in Grenzen.

Wird das eigentliche Rennen unwichtiger?

Immer wieder wird die Sorge geäußert, ein kürzeres Rennen am Samstag schmälere den Wert des Grand Prix und würde die Siege im Hauptrennen verwässern. Die Verantwortlichen hoffen dagegen auf mehr Spannung im Renngeschehen und abwechslungsreichere Startaufstellungen.

Für Vettel jedoch nur ein Ablenkungsmanöver. “Vielleicht verlagert oder lenkt es den Fokus vom eigentlichen Problem ab. Es ist eher ein Pflaster als eine Lösung. Ein Grand Prix war schon immer rund 300 Kilometer lang, das war die große Herausforderung am Wochenende.”

Auch Red-Bull-Star Max Verstappen sieht die Pläne eines Sprint-Rennens kritisch und findet den Vorschlag “riskant”. (NEWS: Alles zur Formel 1)

Formel 1 darf DNA nicht verlieren

RB-Neuzugang Sergio Perez fürchtet derweil um die DNA der Formel 1. “Ich weiß nicht genau, was da zu erwarten ist, wie es das Format der Formel 1 verändert. Aber für mich ist es einfach das Wichtigste, dass die F1 bei ihrer DNA bleibt.”

Vettel-Teamkollege Lance Stroll sieht dagegen “größere, fundamentale Probleme, die der Sport adressieren muss. Es könnte großartig sein, ich bin nicht gegen die Idee, es ist nicht lächerlich. Aber es ist eines dieser Dinge, wie jede Regel- oder Formatänderung: Es gibt immer Fragezeichen, bis wir es ausprobieren, um zu sehen, wie es sich auf den Sport auswirkt.”

Der zweite Deutsche in der Formel 1 – Haas-Neuling Mick Schumacher – fände Sprintrennen im Vergleich zu Vettel übrigens “interessant”. Er würde diese zumindest gerne einmal ausprobieren. 

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Schumacher startet in Russland-Farben

Rot-Blau-Weiß – wahlweise in den Nationalfarben der USA, eher aber denen Russlands ist der Rennwagen gehalten, mit dem Mick Schumacher in sein erstes Jahr als Formel-1-Stammpilot geht. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der US-Rennstall Haas präsentierte am Donnerstag in einer Fotostrecke die auffällige Lackierung des VF-21 – die sich durch den neuen Titelsponsor erklärt: Ural-Kali ist der Chemiekonzern des russischen Milliardärs Dimitri Masepin, dessen Sohn Nikita das zweite Haas-Cockpit besetzt.

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Das endgültige Design des neuen Haas-Renners soll erst bei den Testfahrten in Bahrain (12. bis 14. März) der Öffentlichkeit präsentiert werden. Schumacher, der mit der Nummer 47 in sein Debütjahr geht, und Masepin werden den Boliden am Freitag kommender Woche um 8.30 Uhr Ortszeit auf der Rennstrecke in Sakhir enthüllen.

Teamchef Günther Steiner räumte allerdings ein, dass der 2021er-Wagen letztlich der Bolide des Vorjahres sein wird, mit dem Haas die Konstrukteurs-WM auf dem vorletzten Platz abgeschlossen hatte.

Haas freut sich auf Schumacher und Masepin

“Wir gehen mit einem neuen Titelpartner und zwei neuen Fahrern in eine neue Saison, es wird ein aufregendes Jahr werden”, sagte Steiner.

“Uns steht ein Jahr des Lernens mit den Fahrern bevor, während wir technisch in die Zukunft blicken. Es ist kein Geheimnis, dass der VF-21 nicht weiterentwickelt wird, da wir unsere Energien jetzt auf das Auto für 2022 und ein, wie wir hoffen, gleichmäßigeres Spielfeld konzentrieren.”

2022 soll es dann deutlich nach vorne gehen mit einem radikal veränderten Reglement. Bereits 2021 greift der Budgetdeckel von 145 Millionen Dollar pro Team. Haas sah sich im Winter einem Shitstorm ausgesetzt, als das Team trotz diverser Eskapaden an Nikita Masepin festhielt und es bei einer öffentlichen Rüge beließ. (NEWS: Alles zur Formel 1)

“Die Zeit hinter dem Lenkrad ist kurz – es wird also eine steile Kurve, aber ich freue mich persönlich darauf, ihre Entwicklung als Fahrer und als Teammitglieder zu sehen”, sagte Steiner.

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Klassiker für Vettel: Aston Martin lüftet das Geheimnis

Nach sechs Jahren Ferrari startet Sebastian Vettel mit Aston Martin ein neues Kapitel seiner Formel-1-Karriere. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der 33-Jährige ist beim Restart in grün, wie der im British Racing Green gehaltene Bolide AMR21 heißt, motiviert bis in die Haarspitzen – trotz Kurzhaar-Frisur.

Kein Wunder: Vettel hat guten Grund zur Annahme, dass es nach WM-Rang 13 in der Vorsaison in diesem Jahr wieder aufwärts gehen wird.

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Noch ist er zwar keine Runde im Aston Martin-Mercedes AMR21 gefahren. 

Doch seine Zielsetzung ist klar: “Letztes Jahr ist das Team auf Platz vier gelandet, ich denke der dritte Platz war drin. Daher streben wir die Top-3 der Konstrukteurswertung an. Die Favoritenrolle gehört Mercedes, danach kommt Red Bull und dahinter wird alles sehr eng. Ich erwarte und hoffe, dass wir näher dran sind an der Spitze als am Mittelfeld.” 

Vettel: Vorstellung seines neuen Aston Martin

Am Rande der virtuellen Vorstellung seines neuen Dienstfahrzeugs dreieinhalb Wochen vor dem Saisonstart wurde zumindest deutlich: Der AMR21 sollte ihm dabei deutlich näher kommen als die zickige Ferrari-Diva aus dem Vorjahr. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen)

“Sebastian hat einen bestimmten Fahrstil, aber der ist bei weitem nicht so extrem wie der von Sergio Perez, den er ersetzt”, beschreibt Aston Martin-Technikchef Andy Green. “Wir haben jedenfalls die Werkszeuge, um das Auto an seinen Fahrstil anzupassen und haben daran auch schon in den letzten Monaten gearbeitet. Seb scheint glücklich damit zu sein.”

Der Brite lobt Vettel in den höchsten Tönen: “Seb ist unglaublich relaxed, hat sich super ins Team integriert. Er befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Wenn wir nicht das Beste aus ihm herausholen können, ist es nicht sein Fehler.”

Das sagt Teamchef Szafnauer über Vettel

Teamchef Otmar Szafnauer glaubt, dass ein wenig Zuwendung schon reicht, um Vettels wahres Ich rauszukitzeln.

Er will den “alten” Sebastian zurückbringen, in dem er “einen Arm um seine Schulter” legt.

“Ich habe immer gesagt, dass man mit 33 Jahren nicht vergisst, wie man ein Formel-1-Auto schnell fahren kann”, sagt Szafnauer. “Es muss an anderen Dingen liegen. Und wir arbeiten unermüdlich daran, dass solche Dinge bei uns nicht auftreten.”

Auch der Ex-Champion wirkt wie ausgewechselt im Vergleich zu seinen letzten beiden Ferrari-Jahren. Die Motivation ist zurück und auch das Selbstvertrauen. (NEWS: Alles zur Formel 1)

Vettel gespannt auf Mercedes-Motor

“Die Fähigkeit WM-Titel zu holen, steckt schon noch in mir”, betont er. “Es ist auch keine Frage des Alters. Ich spüre, dass ich noch einige gute Jahre vor mir habe. Aber wir stehen noch ganz am Anfang einer längeren Reise. Aston Martin ist für mich ein Langzeitprojekt.”

Erstmals kommt Vettel 2021 zudem in den Genuss des rund 1000 PS starken 1,6-Liter-V6-Turbohybridmotors von Mercedes.

“Ich bin gespannt auf die Art und Weise, wie der Mercedes-Motor funktioniert, atmet und betrieben wird”, erklärte der viermalige Weltmeister auf Nachfrage von SPORT1.

Und fügte an: “Was die Leistung angeht, hat man ja die letzten Jahre nur Gutes gehört, da bin ich gespannt. Ein Vergleich zum Vorjahr ist natürlich schwer, weil ich von einem Jahr aufs andere lange nicht mehr im Auto saß, aber: Wenn der Motor wirklich so gut ist, dann wird man das auch merken.”

Aston Martin erinnert Vettel an Red Bull

Der Heppenheimer weiß, dass Aston Martin eine große Zukunft in der Formel 1 haben kann.

“Das Team hat enorme Stärken darin, effizient zu arbeiten. In der Vergangenheit gab es nie genug Geld, aber dieses Jahr ist das erste in der Geschichte des Teams, in dem sich die Vorzeichen ein bisschen geändert haben. Erstens aufgrund der eigenen Möglichkeiten durch Aston Martin”, so Vettel.

Und “zweitens aufgrund der Tatsache, dass sich die Formel 1 in Hinsicht Budgetobergrenze (145 Millionen Dollar; d. Red.) derzeit wandelt. Das Team ist in den letzten Jahren gewachsen, andere müssen Stellen abbauen.”

Der Hesse vergleicht sein neues Team sogar mit seinem Weltmeister-Rennstall Red Bull, wo er 2009 anfing und anschließend viermal Weltmeister wurde: „Red Bull war 2008 und 2009 auch in der Aufbauphase. Das ist in der Hinsicht also vergleichbar.”

Vettel und die Erinnerungen an James Bond

Fest steht: Vettel ist sichtlich stolz für Aston Martin zu fahren – die legendäre James-Bond-Marke. “Es ist eine tolle Geschichte. Jeder kennt die Filme. Ich habe auch alle gesehen, nicht an alle kann ich mich erinnern, manche habe ich doppelt geschaut. Es gehört so ein bisschen dazu, das ist Kult und es ist cool, dass das Teil des Teams ist.“

Natürlich hat der Formel-1-Star – das versteht sich für einen Analytiker wie Vettel von selbst – auch die bisherigen Präsentationen verfolgt. Sein Fazit: “Unser Auto ist bisher am schönsten.”

Vettel ist also schon ganz verliebt in sein neues Auto. Einen Namen hat es bislang übrigens noch nicht…

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