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Mit diesem "überholten Biest" greift Verstappen Mercedes an

Jetzt kommt in der Formel 1 auch der erste Top-Rennstall aus der Deckung: (Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen).

Knapp drei Wochen vor Beginn der einzigen Testfahrten vor der Formel-1-Saison in Bahrain hat Red Bull seinen neuen Boliden für die Formel-1-Saison 2021 mittels Computer-Animationen der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der letztjährige WM-Zweite um Starfahrer Max Verstappen, der statt Alexander Albon (fortan AlphaTauri) nun mit Neuzugang Sergio Perez einen erneuten Angriff auf das Weltmeister-Team von Mercedes und Lewis Hamilton startet, präsentierte auf seinen sozialen Plattformen nun erste Bilder des RB16B. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Dabei klar erkennbar: Das 2020 bereits schnelle, dabei aber auf verschiedenen Strecken immer wieder mal störanfällige Auto, wirkt optisch eher wie eine Evolution denn Revolution. (NEWS: Alles zur Formel 1)

Red Bull: Neuer Bolide als Kampfansage an Mercedes 

Wie der Name RB16B andeutet, basiert der neue Bolide auf dem Konzept des Vorjahreswagens RB16, der den zweiten Rang in der Team-Weltmeisterschaft hinter Dauersieger Mercedes erreichte. Red Bull spricht von einem “maßgeblich überholten Biest”.

Teamchef Christian Horner hatte bereits Ende des Vorjahres verraten, rund 60 Prozent der Teile am neuen Red Bull seien neu. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte am Montag die Befürchtung formuliert, die Dominanz seines Teams (sieben WM-Titel in Folge seit 2014) könnte bald vorbei sein – auch wegen Red Bull, dem der 49-Jährige wie auch Aston Martin mit Sebastian Vettel zutraut, schneller zu sein als das eigene Team.

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“Einschneidend in der Technik ist die Veränderung am Unterboden, von dem ein Teil herausgeschnitten wird. Das erzwang ein Umdenken im gesamten Konzept. Deshalb können wir nicht ausschließen, dass Red Bull Racing oder Aston Martin mit einer besseren Lösung auftauchen werden”, so Wolff, der besonders den RB16B auf dem Zettel hat. “Sie hatten schon im vergangenen Jahr ein unglaubliches Auto.”

Seit 2013 wartet Red Bull auf den fünften WM-Titel der Team-Geschichte – der neue Bolide soll in der Mitte März in Bahrain beginnenden Saison 2021 den Bann brechen.

Im letzten gemeinsamen Jahr mit Honda als nominellem Motorenpartner soll der Titel her. Ab 2022 übernimmt Red Bull die Power Units der Japaner und nutzt diese in Eigenregie weiter. Am Mittwoch geht der neue Bolide in Silverstone erstmals für einen Shakedown auf die Strecke.

Red Bull: Erste Details zum RB16B

Auf ersten Bildern sind dabei veränderte vordere Bremsbelüftungen zu erkennen –  mit nun fünf statt vier Luftabweiser hintereinander neben dem Seitenkasten, um durch bewusst erzeugte Luftwirbel die Strömung im hinteren Teil des Autos zu beeinflussen.

Der Seitenkasten wiederum scheint einen Tick früher abzufallen, während das Chassis dagegen wie bei der Konkurrenz eine Übernahme des Vorjahres ist.

Perez soll bei Attacke auf Mercedes helfen

Mit der Verpflichtung des 30-jährigen Perez ist Red Bull von seiner Philosophie abgerückt, sein A-Team nur mit selbst entwickelten jungen Fahrern zu bestücken.

“Checo ist ein guter Typ, ein guter Starter und ein guter Racer. Ich denke, das ist es, was den Unterschied machen wird,” sagte der Niederländer Verstappen (23), der im Vorjahr durch den mittlerweile zum Ersatzfahrer degradierten Alex Albon wenig Unterstützung im Kampf gegen die beiden Mercedes erhalten hatte: “Es geht mehr darum, ein zweites Auto dort vorne zu haben, welches das gesamte Rennen über ein bisschen Druck machen kann.”

Der einmalige Grand-Prix-Sieger Perez sprach von einer “Herausforderung” und einer “Möglichkeit, mir selbst zu beweisen, dass ich den nächsten Schritt machen kann. Red Bull hat die Infrastruktur, die Entwicklungsmöglichkeiten und sehr fähige Leute. Das ist sehr unterschiedlich zu den Teams, mit denen ich bislang gearbeitet habe.”

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Die neuen Formel-1-Autos 2021

Den Anfang machte McLaren am 15. Februar. Es folgten AlphaTauri und Alfa Romeo am 19. bzw. 22. Februar. SPORT1 zeigt die Fotos der 2021er Formel-1-Autos:

RedBull Racing – RB16B

Die ganz großen Veränderungen scheint der “RB16B” auf den ersten Blick nicht durchlaufen zu haben. Der Name”RB16B” ist wohl die größte Auffälligkeit. Seit jeher heißen die RedBull-Boliden RB1, RB2, RB3 , usw. bis hin zum Vergängermodell “RB16″ – dieses Jahr also nur der Zusatz “B” für die Weiterentwicklung.

Alfa Romeo – C41

Gerade einmal 8 Punkte konnte Alfa Romeo in der letzten Saison verbuchen. Ob es mit dem neuen Boliden “C41″ besser laufen wird werden die Wintertests zeigen. Größte Veränderung ist bei der neuen Nase zu beobachten. Hier hat Alfa Romeo zwei Entwicklungs-Token investiert.

AlphaTauri – AT02

Nachdem im vergangenen Jahr aus “Scuderia Toro Rosso” AlphaTauri wurde ist der Name des neuen F1-Wagens mit “AT02″ eher schlicht gehalten. Wie der Vorgänger “AT01″ ist der neue Rennwagen in blau und weiß gehalten. Allerdings ist nun detlich mehr blau zu sehen.

McLaren – MCL35M

Den ersten neuen Formel-1-Wagen der Saison 2021 präsentierte McLaren am 15. Februar mit dem Namen “MCL35M”. Das M steht für Mercedes, da der neue Wagen von einem Mercedes-Motor angetrieben wird.

Das erste Rennen der Saison wird nach der Verlegung des Australien-Grand-Prix am 28. März in Bahrain stattfinden. (Hier zum Formel-1-Kalender 2021)

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Teamchef watscht Schumacher-Teamkollegen ab

Der große Traum von Mick Schumacher geht schon bald in Erfüllung. Schumacher bildet gemeinsam mit Nikita Mazepin in der neuen Formel-1-Saison das neue Duo bei Haas. (Rennkalender der Formel 1 2021)

AlphaTauri-Teamchef Franz Tost, der bei Toro Rosso schon viele Neueinsteiger betreute und auch in diesem Jahr mit Yuki Tsunoda wieder einen Rookie in seinem Formel-1-Aufgebot hat, schätzt die Herangehensweise Schumachers.

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Tost: “Das macht Mick wirklich gut”

“Mick ist nicht der Typ Fahrer, der sich in ein Auto setzt und sofort alles riskiert”, sagte Tost im Interview mit auto motor und sport über den Formel-2-Champion von 2020: “Er macht es Schritt für Schritt und schaut, dass er alles unter Kontrolle hat, um dann richtig zuzuschlagen.”

Schumacher sei “ein Fahrer, der sich alles erst einmal anschaut und dann weiterlernt. Es gibt andere, die sind wahnsinnig schnell, wissen aber nicht, warum. Wichtig ist, dass man einen Schritt nach dem anderen macht und das Erlernte immer wieder abruft. Das macht Mick wirklich gut. Deshalb bin ich fest davon überzeugt, dass er in der Formel 1 einschlagen wird.” (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Tost mit vernichtendem Urteil über Mazepin

Von Schumachers Teamkollegen Mazepin hält der 65-jährige Österreicher allerdings deutlich weniger. Der Russe feiert in diesem Jahr ebenfalls sein Formel-1-Debüt, profitiert dabei von den Millionen seines Vaters Dimitri. Schlagzeilen lieferte er bisher hauptsächlich durch Skandale abseits der Strecke. 

“Ich könnte jetzt brutal werden und sagen: Aus einer Kuh kannst du keinen Tiger machen. Es hängt am Ende immer davon ab, wie viel Hirn ein Fahrer besitzt und dann im Cockpit auch einschaltet”, machte Tost deutlich.

In seiner langen Zeit im Motorsport habe er festgestellt, “dass sich am Ende nur die Fahrer durchsetzen, die intelligent sind und wissen, warum sie etwas machen – und die sich auch entsprechend benehmen”.

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So leidet Grosjean nach dem Feuer-Crash noch immer

Es waren dramatische Bilder, als Romain Grosjean Ende November beim Grand Prix von Bahrain in die Leitplanke krachte und sein Bolide in Flammen aufging

Der damalige Formel-1-Fahrer für das Team Haas kam bei dem Feuer-Crash erstaunlicherweise nahezu unversehrt und mit dem Leben davon, erlitt Verbrennungen an den Händen.

Doch die fürchterlichen Erinnerungen daran setzen Grosjean nach wie vor mächtig zu, wie er nun im Schweizer Radio und Fernsehen in der Talk-Sendung Gredig direkt offenbarte – insbesondere auch, was seine Kinder betrifft.

“Im Nachhinein ist das das Schwierigste für mich Für sie war es besonders schlimm. Bei diesem Rennen saßen sie vor dem Fernseher mit meiner Frau und meinem Vater”, sagte der 34-Jährige. ”Wie meine Frau vor dem Fernseher saß und dachte: ‘Wie sage ich es den Kindern bloß, wenn ihr Papa jetzt stirbt?’”

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Er selbst habe zunächst bereits mit mit dem Leben abgeschlossen gehabt: “Ich dachte, ich würde sterben. Und ich war bereit, mein Körper war bereit. Ich war in Frieden mit mir, und ich habe mich entspannt. Ich fragte mich sogar, wo ich zuerst brennen würde.”

Doch dann, so Grosjean weiter, “dachte ich an meine drei Kinder und sagte: “Nein, sie sollen nicht ohne Vater leben.’” (Rennkalender der Formel 1 2021)

Grosjean über Feuer-Unfall: “Hirn drückte Resetknopf”

Dem Tod entronnen zu sein, verdankt der französisch-schweizerische Rennfahrer eigenen Eindrücken zufolge vor allem dem Umstand, trotz der Extremsituation in seinem brennenden Fahrzeug schließlich doch nicht in Panik verfallen zu sein. 

“Ich dachte: ‘Okay ich brenne, ich habe Feuer um mich.’ Es war aber kurioserweise nicht heiß, das hat mein Gehirn verdrängt”, erklärte Grosjean. “Ich war überzeugt, dass es im Cockpit nicht brannte. Die TV-Bilder zeigen ja aber deutlich, dass es von Anfang an lichterloh brannte.”

“Mein Hirn spielte verrückt, versuchte Lösungen zu finden. In dem Moment, wo ich entspannt habe, hat mein Gehirn einen Resetknopf gedrückt”, fügte er an. (NEWS: Alles zur Formel 1)

So habe er es auch geschafft, seinen unter den Pedalen eingeklemmten Fuß zu befreien und aus dem Wagen zu klettern. “Ich wusste, dass meine Hände brannten. Aber das war unwichtig.” Er habe sich allein darauf konzentriert rauszukommen, habe nicht wie Niki Lauda enden wollen (Feuer-Unfall beim Grand Prix von Deutschland 1976 auf der Nürburgring, Anm. d. Red.).

Grosjean: So trainiert er seine Hände

Andere Sinne und Wahrnehmungen seien dabei deaktiviert gewesen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Das Geräusch des Feuers kam erst nach zwei Wochen in mein Bewusstsein, dabei ist es doch so laut. Der Geruch des brennenden Karbons kam erst jetzt zurück. Das alles war in dem Moment nicht wichtig, mein Gehirn hat es ausgeblendet”, so Grosjean, der inzwischen keine Medikamente mehr nehmen müsse.

Dafür ist manuelle Therapie nach wie vor nötig angesichts der erlittenen Verbrennungen: “Ich bewege meine Finger 3000 Mal am Tag, um das Gefühl zurückzuerlangen.”

Ein Training, das Grosjean auch wieder die ungehinderte Ausübung seines Rennsports ermöglichen soll, wenn auch trotz 179 Grand-Prix-Teilnahmen nicht mehr in der Formel 1, wo er (wie auch Kevin Magnusse) bei Haas am Saisonende den Laufpass bekam, dort nun Mick Schumacher und Nikita Mazepin die neuen Trümpfe sind. 

Motorsport-Comeback in der Indycar-Serie

Ende Februar soll bei ersten Trainingsfahrten in den USA das Comeback in der Indycar-Serie angeschoben werden – auch wenn “meine Familie wollte, dass ich aufhöre”, so der noch immer leidenschaftliche Motorsportler.

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Formel 1 geht auf Netflix in die dritte Staffel

Die Formel 1 wirbt auch in diesem Jahr auf Netflix um junge Fans – und erzählt ihre turbulente Corona-Saison 2020 nach: Die Dokumentation “Drive to Survive” geht in die dritte Staffel, das teilten die Königsklasse und die Video-on-Demand-Plattform am Freitag mit. Die zehnteilige Serie ist ab dem 19. März verfügbar, kurz vor dem Start der neuen Saison in Bahrain (28. März).

Vom höchst kurzfristig abgesagten Auftakt in Australien über die Not-Rennen an ungewöhnlichen Orten bis zum siebten Titel für den neuen Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton – Staffel drei wird die ungewöhnlichen Ereignisse des vergangenen Jahres zusammenfassen.

Schon die erste und zweite Reihe der Serie boten weniger lineare Nacherzählungen der Grands Prix, vielmehr zeigte Drive to Survive die Geschichten hinter den Ergebnissen, begleitete Fahrer, Vertreter der Rennställe und ihre Angehörigen.

Produziert wird die Serie auf Initiative des US-Unternehmens Liberty Media, das seit 2017 die Rechte an der Formel 1 hält. Früh hatten die neuen Macher das Fehlen junger Fans als ein Hauptproblem erkannt und benannt.

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Sieben Wochen vorher – F1-Strecke in Monaco wird aufgebaut

Die Veranstalter des Formel-1-Klassikers in Monaco rechnen weiter fest damit, dass der diesjährige Grand Prix ungeachtet der Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie am 23. Mai stattfinden kann.

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Das Fürstentum an der Cote d’Azur teilte mit, dass am Montag mit dem Aufbau der Strecke begonnen werde.

In Monaco sollen neben dem Formel-1-Rennen noch der Historische Grand Prix (23. bis 25. April) sowie ein Lauf zur Formel-E-Weltmeisterschaft am 8. Mai stattfinden.

Im Vorjahr waren diese drei Events abgesagt worden. Der Aufbau der Rennstrecke, die Einrichtung der Technik für das Fernsehen sowie die Sicherung der Umgebung in den engen Straßen Monte Carlos nehmen sieben Wochen in Anspruch.

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"Höre ich nicht gerne" – Schumacher beklagt F1-Regeländerung

Neueinsteiger Mick Schumacher geht optimistisch in seine erste Saison in der Formel 1.

Die Testfahrten Ende Januar in Fiorano in seinem Haas-Boliden hätten ihm viel gebracht. “Ich konnte nur auf mich achten, in mich hineinhören beim Fahren. Ich bin sicher, dass ich das in die Tests vor der Saison und dann auch in das erste Saisonrennen mitnehmen kann”, sagte der Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher dem Magazin auto, motor und sport.

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Das Wichtigste sei für ihn die Erfahrung im Rennwagen. “Jeder einzelne Kilometer ist positiv, weil in der Formel 1 sonst so wenig getestet werden kann”, sagte Schumacher, “die ganze Rückmeldung des Autos: Wo ist das Limit? Wie stark kann ich in die Kurve reinfahren, ohne Unter- oder Übersteuern zu bekommen? Das sind Sachen, die mir wichtig waren, zu erkennen.”

Die Tatsache, dass die Anzahl der Testtage für die Teams auf nur noch drei gekürzt wurde, bedauert er ebenso wie die Kürzung des Freitagtrainings von drei auf nur noch zwei Stunden. “Das bedeutet, dass ich nur eineinhalb Testtage vor meinem ersten Rennen bekomme – und dann noch eine Stunde Training weniger. Nein, das höre ich nicht gerne. Aber das sind die Regeln”, sagte der 21-Jährige (Alles Wichtige zur Formel 1).

Schumacher gespannt auf Entwicklung

Dass er und sein Haas-Kollege Nikita Masepin (Russland) neu in der Königsklasse sind, sieht Formel-2-Champion Schumacher nicht als Nachteil an. “Wir haben sehr viele Jahre in Junior-Kategorien verbracht. Ich bin mir sicher, dass wir das Team voranbringen können, wenn wir zusammenarbeiten.” Es sei “sehr interessant”, so Schumacher, wer von beiden “sich wie schnell entwickelt”.

Wegen der Corona-Situation auf der britischen Insel hat er das Haas-Werk in Banbury/England noch nicht besuchen können. “Wegen COVID ist natürlich alles sehr eingeschränkt und sehr schwierig auf die Beine zu stellen”, sagte Schumacher, “die Bedingungen ändern sich ständig. Aber der Plan ist natürlich, bald dort zu sein, und wie auch immer sich die Option ergibt, werde ich sie auch wahrnehmen.”

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Überraschende TV-Wende um die Formel 1

Kehrtwende bei RTL: Wie SPORT1 von sendernahen Quellen erfuhr, werden dort auch 2021 Formel-1-Rennen im TV übertragen.

RTL kaufte von Rechteinhaber Sky Deutschland vier Grand Prix, die der Privatsender im frei empfangbaren Fernsehen übertragen wird. Diese vier Free-TV-Rennen sind im Rechtepaket von Sky enthalten und dürfen abgetreten werden.

RTL verkündete erst 2020 Abschied aus der Formel 1

Erstaunlich ist die Kehrtwende deshalb, weil sich RTL erst im Juni 2020 nach 30 Jahren aus der Königsklasse verabschiedet hatte.

“Der Wettbewerb um die TV-Rechte hat sich verändert, den Markt teils überhitzt und damit den durchaus ambitionierten, dennoch wirtschaftlich vertretbaren Rahmen verlassen, den wir uns gesteckt haben”, begründete RTL-Geschäftsführer Jörg Graf damals die Entscheidung zum Ausstieg – obwohl mit Mick Schumacher der nächste deutsche Nachwuchsstar an die Tür der Königsklasse klopfte (Alles Wichtige zur Formel 1).

Welche vier der geplanten 21 Rennen übertragen werden, ist noch nicht bekannt. Als Experte soll Nico Rosberg fungieren. Timo Glock und Nico Hülkenberg stehen dabei nicht mehr zur Verfügung. Glock hat einen Vertrag mit Sky unterzeichnet.

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Nico Hülkenberg vor neuem Experten-Job

Hülkenberg, der als dritter Pilot bei Aston Martin der Königsklasse als Fahrer erhalten bleibt, steht nach SPORT1-Informationen zudem kurz vor der Einigung als Experte des österreichischen Privatsenders Servus TV.

Der Sender, der zum Red-Bull-Imperium gehört, überträgt abwechselnd mit dem ORF die Formel-1-Rennen in Österreich.

Ab März 2021 startet Sky einen eigenen Motorsportsender, in dem 24 Stunden lang über Motorsport und dabei hauptsächlich über die Königsklasse berichtet werden soll.

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Schumacher: Diesen Fortschritt erwarte ich von mir

Mick Schumacher blickt seiner ersten Saison in der Formel 1 mit Realismus entgegen, erlaubt sich jedoch auch den Traum von einem Überraschungs-Coup. “Das Beste wäre natürlich, Punkte zu sammeln. Und sollte es wie im letzten Jahr ein paar verrückte Rennen geben, vielleicht kommt ja dann mal ein Podium heraus”, sagte der 21-Jährige im Interview mit dem Fachportal auto motor und sport: “Klar, das ist geträumt, aber wir dürfen träumen.”

Dennoch müsse man in erster Linie realistisch sein. “Wir müssen uns im Klaren sein, was das Potenzial des Autos ist. Wir müssen ehrlich zu uns sein und unseren Job machen”, sagte Schumacher, der in seiner Premierensaison in der Königsklasse für das US-Team Haas startet. Der Auftakt steigt am 28. März in Bahrain.

Der Druck, der ihn erwartet, ist dem Meister der Formel 2 bewusst. “Den mache ich mir selbst. Ich habe ja Erwartungen an mich selbst. Ich will einen Unterschied zwischen Anfang und Ende des Jahres sehen”, sagte Schumacher: “Dass ich mich weiterentwickelt, verbessert und mit dem Team so gut zusammengearbeitet habe, wie ich es kann. Ich will eine Beziehung aufbauen und erreichen, dass wir zusammen voranschreiten können.”

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Gehalts-Ranking: So weit liegt Hamilton vor allen anderen

Lange hat Lewis Hamilton mit Mercedes um seinen neuen Vertrag gepokert. Doch es hat sich offenbar gelohnt.

Nach einem Bericht der britischen Boulevard-Zeitung The Sun streicht der siebenmalige Formel-1-Champion in dieser Saison inklusive aller Boni 40 Millionen Pfund ein. Das sind umgerechnet etwa 45 Millionen Euro – und mehr als doppelt so viel wie Max Verstappen bekommt.

Der Niederländer steht laut dem Bericht auf Platz zwei der Zaster-Tabelle, kommt aber “nur” auf 21 Millionen Euro.

Dahinter folgen mit je 11,6 Millionen Euro Ferrari-Fahrer Charles Leclerc und der neue McLaren-Pilot Daniel Ricciardo. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Vettel bekommt etwas mehr als acht Millionen

Sebastian Vettel spielt demnach nicht mehr ganz oben mit, was die Gehälter betrifft. Der Heppenheimer, der von nun an für Aston Martin fährt, ist zusammen mit Carlos Sainz (Ferrari) mit 8,3 Millionen Euro Fünfter im Gehaltsranking. Damit kommt er nur noch auf knapp ein Fünftel des Hamilton-Salärs.

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Mit den Riesengehältern dürfte es allerdings bald vorbei sein in der Formel 1. Denn ab 2023 gilt auch bei Fahrern eine Budgetobergrenze, die bei den gesamten Teamausgaben schon ab diesem Jahr greift.

In zwei Jahren soll dann ein Team nur noch 25,5 Millionen Euro für das fahrende Personal ausgeben dürfen – und zwar für beide Fahrer zusammen. Sprich: Mercedes gibt heute fast das Doppelte dieses Gesamtbudgets für nur einen Piloten aus.

Hamilton müsste sich die Hälfte seines Gehalt teilen

Da müsste der 36-jährige Hamilton seinen Gürtel vergleichsweise schon ganz schön eng schnallen. Denn ein bisschen was von den 25,5 Millionen soll ja sein Teamkollege auch noch bekommen.

Allerdings sind auch diese Zahlen – wie so vieles in der Formel 1 – mit Unwägbarkeiten behaftet. Denn erstens können die Gehälter zur Not doch höher liegen, das Geld muss dann innerhalb des Gesamtbudgets nur bei anderen Posten gestrichen werden.

Und zweitens weiß jetzt noch niemand, ob sich Hamilton in zwei Jahren überhaupt noch hinter das Steuer eines Formel-1-Renners zwängt. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

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