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Termin fix: Aston Martin stellt Vettels Boliden am 3. März vor

Sebastian Vettels neuer Dienstwagen wird am 3. März der Welt präsentiert. Aston Martin stellt den Boliden für die anstehende Formel-1-Saison 25 Tage vor dem ersten Rennen in Bahrain (28. März) vor, das teilten die Engländer am Dienstag mit. 

Damit ist Vettels neues Team, das bis ins vergangene Jahr noch Racing Point hieß, einen Tag nach dem Weltmeister-Rennstall Mercedes dran. Am Montag hatte McLaren als erstes sein Auto präsentiert. Ferrari hat eine Präsentation für den 26. Februar angekündigt, Haas, das Team von Debütant Mick Schumacher, gab bislang keinen Termin bekannt.

Der Aston Martin wird im Rahmen eines virtuellen Live-Events gezeigt, auch Neuzugang Vettel, sein Teamkollege Lance Stroll und Teamchef Otmar Szafnauer werden beim Launch eine Rolle spielen. Vettel wechselt nach einem völlig enttäuschenden sechsten Jahr bei Ferrari zu Aston Martin und hofft auf den Aufschwung mit dem Team, das 2020 als Vierter der WM-Wertung deutlich vor der Scuderia (6.) landete.

Aston Martin ist durch den Einstieg bei Racing Point erstmals seit 1960 als offizielles Werksteam in der Formel 1 vertreten. Allerdings liefert die britische Nobelmarke zunächst vor allem den Namen, Geld und eine stärkere Infrastruktur. Der Teamsitz in Silverstone bleibt der gleiche, auch der Antrieb kommt weiterhin von Mercedes.

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Nach Kieferbruch: Alonso verlässt Krankenhaus

Formel-1-Rückkehrer Fernando Alonso (39) hat wenige Tage nach seinem Rennrad-Unfall das Krankenhaus verlassen.

Der Spanier, der am vergangenen Donnerstag einen Kieferbruch erlitt und eine Operation folgen lassen musste, wird sich nun zu Hause erholen. Das teilte sein Team Alpine am Montag mit.

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“Er wird nun für kurze Zeit eine komplette Ruhepause einlegen, bevor er nach und nach das Training mit Blick auf den Saisonstart wieder aufnimmt”, hieß es im Statement der Franzosen, die bis zum vergangenen Jahr unter dem Namen Renault am Start waren.

Die Saison beginnt am 28. März in Bahrain, zwei Wochen zuvor finden an gleicher Stelle die offiziellen Testfahrten statt.

Alonso war am Donnerstag beim Training in seiner Schweizer Wahlheimat in den Unfall unter Beteiligung eines Autos verwickelt worden.

Sein Team teilte schon am Freitag mit, dass dem Saisonstart für den zweimaligen Weltmeister aber wohl nichts im Wege steht.

Alonso hatte 2005 und 2006 mit Renault den Titel gewonnen. Bis 2018 war er auch noch für Ferrari und McLaren im Einsatz, es folgte das vermeintliche Karriere-Ende in der Königsklasse. Im Alter von 39 Jahren gibt er für Alpine aber nun sein Comeback.

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Spezialklausel: Warum Red Bull um Verstappen zittert

Red Bull steht unter Druck.

Der österreichische Rennstall muss in dieser Saison seinem Heilsbringer und Superstar Max Verstappen ein Paket aus Chassis und Honda-Motor liefern, mit dem er aus eigener Kraft Weltmeister werden kann.

SPORT1 erfuhr: Es gibt eine Leistungsklausel im bis 2023 laufenden Vertrag, die Red Bull erfüllen muss. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Marko bestätigt Klausel im Verstappen-Vertrag

Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko zu SPORT1: “Ja, es gibt eine Performance-Klausel. Ich möchte nicht in Details gehen, aber sie besagt mehr oder weniger, dass Max aus eigener Kraft um Rennsiege und die WM mitfahren kann. Kann er das, verlängert sich sein Vertrag. Wenn nicht, wäre er frei.”

Was aber bedeutet aus eigener Kraft? Wie SPORT1 erfuhr, geht es um durchschnittlich etwa drei Zehntelsekunden pro Runde, die Verstappens Red Bull nicht auf das jeweils beste Auto verlieren darf. Jeder geht dabei vom Mercedes aus.

Heißt aber auch: Red Bull muss sich steigern, denn trotz zweier Saisonsiege 2020 und dem dritten Platz in der Fahrerwertung hätte Red Bull in der vergangenen Saison diese Performance-Klausel nicht erfüllt. Der Rückstand zu Branchenprimus Mercedes und dort speziell zu Superstar und Rekordweltmeister Lewis Hamilton betrug im Durchschnitt eine halbe Sekunde.

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Schielt Verstappen auf Mercedes-Cockpit für 2022?

Marko weiß, dass von Red Bull mehr kommen muss. Der Red-Bull-Doc: “Das ist unser Ziel und ich glaube daran, nicht nur wegen Max, sondern weil es in unserer DNA liegt, gewinnen zu wollen.” Der 77 Jahre alte Grazer ergänzt: “Wir sind auf Kurs und ich denke, wir können die Klausel erfüllen.” Auch deshalb nimmt Red Bull ab 2022 die Motoren selbst in die Hand, mit Honda war man nicht immer zufrieden.

Klar ist: Für Verstappen gibt es im Moment nur die Wahl, bei Red Bull zu bleiben oder zu Mercedes zu wechseln. Wie passend, dass das Weltmeisterteam erst einmal nur für die Saison 2021 mit Lewis Hamilton verlängert hat und für 2022 zwei freie Cockpits hat. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Ex-Formel-1-Fahrer und Verstappens-Landsmann Robert Doornbos, der gute Kontakte zum Lager des 23-Jährigen hat, sagte zu Motorsport.com: “Alles hängt von diesem Jahr ab. Mercedes weiß das und Red Bull auch. Max geht nicht zu Ferrari, aber Mercedes wäre natürlich eine attraktive Option. Red Bull muss zusammen mit Honda alle Register ziehen, um sicherzustellen, dass Verstappen seinen Vertrag erfüllen will.”

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Motoren-Revolution? Darum ist Ferraris Plan riskant

Ferrari hat in der vergangenen Saison ein sportliches Debakel nach dem anderen erlebt.

Und auch die Aussichten darauf, dass es in der kommenden Saison auf Anhieb wieder besser wird, sind eher schlecht. Zwar will die Scuderia den Antrieb in mehreren Bereichen anpassen, doch außer einer kleinen Beschneidung der Aerodynamik gibt es keine Veränderungen am derzeitigen Reglement. Heißt: Die Autos werden im Großen und Ganzen die gleichen bleiben. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Die große Revolution kommt dann erst 2022. Die Einführung der neuen Budgetobergrenze ist eine der prägnantesten Änderungen. Für 2021 liegt die Grenze bei 145 Millionen Dollar (umgerechnet rund 132 Millionen Euro), im Jahr danach müssen die Teams sogar mit 140 Millionen Dollar auskommen.

Heißt aber auch: 2022 muss der Schuss von Ferrari sitzen. Denn die Teams einigten sich auf einen Entwicklungsstopp der Motoren nach Beginn der Saison 2022.

Motorenentwicklung wird eingedämmt

Um die Chancengleichheit zu verbessern, gibt es in Zukunft zudem eine Beschränkung bei den Testkapazitäten zur Verbesserung der Aerodynamik. So bekommt das schlechteste Team die meisten Arbeitsstunden im Windkanal und im Computersimulator.

Aber damit nicht genug: In Zukunft ist auch mit den Tüfteleien an den Antriebseinheiten Schluss. Schritt für Schritt soll die Entwicklung der Antriebe zurückgefahren werden. Ab 2021 werden pro Komponente nur noch kleine Spezifikationen zugelassen, ab 2023 darf es gar keine Veränderungen mehr geben.

Dies ist vor allem für die kleineren Teams ein Vorteil, weil die Entwicklungskosten für die Antriebe aktuell nicht von der Budgetobergrenze betroffen sind.

Ferrari bereitet sich auf Revolution vor

Bei Ferrari bereitet man sich schon jetzt auf die Revolution im kommenden Jahr vor. 

Gerüchteweise will man Turbine und Kompressor des Turbos trennen. Die Idee ist nicht neu, Mercedes setzte bereits 2014 im ersten Jahr der Hybridära auf diese Variante. Die Revolution besteht beim Vorhaben der Scuderia allerdings darin, die Turbine in der Airbox zu platzieren, um möglichst viel Platz zu sparen.

Auch der Ladeluftkühler würde in diesem Zuge neu positioniert werden. Der Grund: Wird am Heck des Autos durch die neue Anordnung Platz gespart, entsteht bei der Aerodynamik ein Vorteil, weil der Luftwiderstand des Autos reduziert werden kann. Genau das war beim SF1000 des Vorjahres eines der großen Mankos.

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Ferrari-Plan birgt Risiko

Doch die Pläne der Scuderia bergen auch Risiken. Einen solchen Ansatz hat man so noch bei keinem anderen Hersteller gesehen. Deshalb würde es wohl einige Zeit dauern, das Konzept zu optimieren. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Wenn Ferraris Plan scheitert, gibt es wegen des Entwicklungsstopps keinen schnellen Weg zurück. So erging es Honda im Jahr 2015. Die Japaner kehrten damals mit einem revolutionären Antriebskonzept in die Formel 1 zurück, konnten allerdings keinen Erfolg verbuchen.

Trotzdem soll sich Ferrari für diesen Weg entschieden haben, musste man in den vergangenen Jahren doch mehrfach Kritik für zu konservative Vorgehensweisen einstecken.

Das Ziel ist offensichtlich: Die Scuderia will Mercedes nach vielen Jahren von der Spitze verdrängen und selbst wieder als technischer Innovator auftreten. 

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Auf diese Strecke freut sich Schumacher besonders

Mick Schumachers Vorbereitungen auf seine erste Saison in der Formel 1 werden durch die Corona-Pandemie erheblich beeinträchtigt (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER).

“Wegen der COVID-Situation kann ich nicht sehr viel machen außer zu trainieren”, sagte der 21-Jährige bei Sky: “Leider konnte ich bis jetzt noch nicht nach England und zum Team reisen, was in einem normalen Jahr schon öfters passiert wäre.” Physisch sei er aber auf einem guten Niveau und fühle sich bereit.

Schumacher, der für das US-Team Haas, das zudem einen Sitz in England hat, startet, kommuniziert mit seinem Ingenieur und weiteren Mitarbeitern derzeit ausschließlich über das Internet.

Das ist Mick Schumachers Ziel

Einen Simulator kann er als Mitglied der Ferrari Academy bei der Scuderia nutzen, aber nur, wenn auch Kapazitäten frei sind. “Ich kriege quasi die restlichen Tage. Trotzdem ist jede Vorbereitung, die ich kriegen kann, gut für mich”, sagte Schumacher, knapp sechs Wochen vor dem Saisonauftakt am 28. März in Bahrain (Rennkalender der Formel 1 2021).

Aufgrund der schwierigen Vorbereitung und des komplett neuen Umfelds will sich der Sohn des Rekordweltmeisters Michael Schumacher keine zu hohen Ziele setzen. Er wolle eine “starke Verbesserung vom Anfang des Jahres bis zum Ende des Jahres” sehen, betonte der Formel-2-Champion: “Im Endeffekt konzentriere ich mich auf mich selbst und versuche, dass ich das Beste abliefern kann.”

Als größte Veränderung zwischen Formel 1 und Formel 2 sieht er die “Race-Distanzen, die einfach ganz anders sind. Auch wie man sich in den Rennen verhalten muss, die ganze Kommunikation mit dem Team ist anders, aber es wird sehr spannend”.

Auf Spa freut sich Schumacher besonders

Schumacher sprach auch über die Strecke, auf die er sich am meisten freut: “Suzuka ist eine der Strecken, die ich noch nicht kenne, die ich aber im Simulator schon gefahren bin und die sehr viel Spaß macht. Aber auf die Strecke in Spa sind wir natürlich auch sehr gespannt.”

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Der Grand Prix in Belgien steche hervor, denn “es ist eine nette Geschichte: Es ist 30 Jahre her, als mein Vater dort zum ersten Mal in der Formel 1 gefahren ist”.

Schumacher weiter: “Wenn man auf alle Rennen zurückblickt, ist der erste WM-Titel meines Vaters mit Ferrari definitiv ein Gänsehaut-Moment für mich, wenn ich es mir anschaue.”

Auf die Frage nach einem Weltmeister wollte sich der 21-Jährige nicht festlegen. “Dadurch, dass ich jetzt selber fahre, würde ich “ich” sagen, aber das ist natürlich ziemlich hochgesteckt”, sagte er lachend: “Im Endeffekt konzentriere ich mich auf mich selbst und versuche, dass ich das Beste abliefern kann.”

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Mit Sport-Informations-Dienst

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So schlimm hat es Alonso beim Unfall erwischt

Formel-1-Rückkehrer Fernando Alonso ist bei seinem Rennrad-Unfall am Donnerstag einigermaßen glimpflich davongekommen und wird den Saisonstart in sechs Wochen wohl wie geplant bestreiten können.

Das teilte sein Team Alpine am Freitag mit, bis zum vergangenen Jahr waren die Franzosen unter dem Namen Renault am Start. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

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Der Spanier erlitt bei dem Unfall unter Beteiligung eines Autos in seiner Schweizer Wahlheimat demnach eine Fraktur im Oberkiefer, die eine Operation nötig machte.

Der Eingriff sei erfolgreich verlaufen, Alonso werde aber für weitere 48 Stunden zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben.

Alonso nach Unfall: OP nach Kieferbruch

“Nach ein paar Tagen absoluter Ruhe wird er in der Lage sein, das Training wieder aufzunehmen”, teilte Alpine mit: “Wir erwarten, dass er für die Vorbereitung auf die Saison komplett einsatzbereit sein wird.”

Diese beginnt am 28. März in Bahrain, schon zwei Wochen zuvor finden an gleicher Stelle die offiziellen Testfahrten statt. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Alonso hatte 2005 und 2006 mit Renault die Formel-1-WM gewonnen. Bis 2018 war er auch noch für Ferrari und McLaren im Einsatz, es folgte das vermeintliche Karriere-Ende in der Königsklasse. 

Im Alter von 39 Jahren gibt er für Alpine aber nun sein Comeback. 

Alonso: F1-Comeback auf Kippe? Unfall mit Rad

Laut der italienischen Gazzetta dello Sport, die als erstes davonberichtet hatte, hatte sich der Unfall in der Nähe von Alonsos Wohnort Lugano ereignet.

Laut Autosport.com soll Alonso, der seit Jahren als begeisterter Radfahrer gilt und 2013 sogar vor der Übernahme des damaligen Radrennstalls Euskatel-Team stand, scharf gebremst haben, um einem Fahrzeug auszuweichen und ist dabei über den Lenker geflogen.

Wie die Schweizer Polizei in einem Statement vermeldete, soll eine 42 Jahre alte Frau Alonso beim Einbiegen in einen Supermarktparkplatz übersehen und erfasst haben.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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Nach Entwicklungsstopp: Red Bull baut um

Der beschlossene Motor-Entwicklungsstopp in der Formel 1 ab Anfang 2022 sorgt bei Red Bull für Aufbruchstimmung – und Baumaßnahmen.

“Die Weichen dafür sind gestellt, dass in Milton Keynes eine neue Firma etabliert wird. Das wird Red Bull Powertrains sein”, sagte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei Motorsport-Magazin.com: “Gebäude acht, ein bestehendes Gebäude von uns, wird zu einem Motorenshop adaptiert.”

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Damit macht sich Red Bull, das zum Ende der anstehenden Saison seinen Motorenpartner Honda verliert, mittelfristig unabhängig von den weiteren Herstellern Mercedes, Ferrari und Renault. Der ehemalige Weltmeisterrennstall wird die Power Units der Japaner ab 2022 übernehmen und in Eigenregie weiternutzen.

“Ich finde, das ist nicht nur für uns frohe Kunde, sondern generell für die gesamte Formel 1. Damit ist ein erheblicher Kostenfaktor reduziert”, freute sich Marko und erklärte weiter: “Dieser Motorenshop ist technisch so ausgelegt, dass man die Entwicklung – sofern sie in dem Rahmen bleibt, der angedacht ist – für das neuen Motorenreglement hier durchführen könnte.”

Ab 2025 sollen in der Motorsport-Königsklasse neu konzipierte Power Units zum Einsatz kommen. Diese sollen nach derzeitigem Stand weniger komplex und günstiger sein.

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Das plant die Formel 1 vor den Rennen

Die Formel 1 will sich auch in der kommenden Saison öffentlichkeitswirksam für gesellschaftliche Belange einsetzen.

“Vor dem Start jedes Rennens” soll die “gemeinsame Unterstützung wichtiger Themen” demonstriert werden, das teilte die Königsklasse am Mittwoch mit.

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Saison startet am 28. März in Bahrain

Angeführt von Rekordweltmeister Lewis Hamilton hatte die Rennserie im vergangenen Jahr bereits einen Moment vor jedem Rennen der Black-Lives-Matter-Bewegung und dem Kampf gegen Rassismus gewidmet.

Wie das Programm in der am 28. März in Bahrain startenden Saison aussehen kann, soll zeitnah mit Fahrern und Teams diskutiert werden. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Die Aktion ist Teil der größeren Initiative #WeRaceAsOne (sinngemäß: Wir fahren vereint), die die Formel 1 im vergangenen Jahr ins Leben gerufen hatte. Diese soll fortgeführt werden und die Themenkomplexe Nachhaltigkeit, Vielfalt und Inklusion sowie Gemeinschaft aufgreifen.

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Mit Sport-Informations-Dienst

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Formel-1-Fahrplan: So legen Mercedes und Co. los

Das Frühjahr wirft seine Schatten voraus in der Formel 1:

Wenn die Rennställe in der Königsklasse des Motorsports demnächst traditionell ihre Boliden der Öffentlichkeit vorstellen und die Wintertests für die Saison 2021 (12., 13. und 14. März 2021 in Bahrain) anstehen, richtet sich der Blick vor allem wieder auf den Branchenführer um Weltmeister Lewis Hamilton. (Alles Wichtige zur Formel 1)

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In weniger als einem Monat werden die Fans erstmals das neue F1-Fahrzeug von Mercedes erblicken. Doch auch Red Bull, Ferrari und Aston Martin als neuer Arbeitgeber von Sebastian Vettel lassen nicht mehr lange auf sich warten – ganz im Gegenteil.

SPORT1 nennt die Termine für die einzelnen Präsentationen, erste Details zu den Autos sowie einen Gesamtüberblick über alle Launches 2021 und Autobezeichnungen. 

MERCEDES:

Die Premiere des Renners, der das achte WM-Double in Serie ermöglichen soll, findet am 2. März im englischen Brackley statt.

Farbe des Mercedes-AMG F1 W12 E Performance von Hamilton und Valtteri Bottas wird erneut schwarz sein. Erst zum Start des neuen Formel-1-Reglements 2022 will das Team um Macher Toto Wolff wieder als echter Silberpfeil über den Asphalt donnern.

Die Vorstellung des Wagens soll im Rahmen einer digitalen Präsentation erfolgen – bisher ist es der späteste Termin der neuen GP-Autos. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

ALPINE:

Dagegen ist das Formel-1-Engagement von Renault, das nun unter dem Dach der Sportwagentochter Alpine firmiert, schon deutlich konkreter zu erkennen. Wie bereits am 14. Januar während einer Online-Präsentation bekanntgegeben wurde, heißt das neue Arbeitsgerät von F1-Comebacker Fernando Alonso und Esteban Ocon “A521″. 

Die erste Lackierung wurde dabei auch schon verraten: Ein Renner ganz in Schwarz gehalten, mit französischen Nationalflaggen auf der Motorhaube.

RED BULL:

Wie Teamchef Christian Horner kürzlich angedeutet hat, könnte das neue Arbeitsgerät von Max Verstappen und Sergio Pérez unter der Bezeichnung RB16B an den Start gehen, angelehnt offenbar an das 2020er-Modell, das nun weiterentwickelt wird.

Fest steht indes noch nichts – ebenso wenig der Präsentationstermin. 

MCLAREN:

McLaren hat seine Präsentation dagegen für den 15. Februar (20 Uhr im McLaren Technology Center in Woking/England) angekündigt.

Der Rennstall um die Piloten Lando Norris und Daniel Ricciardo setzt ab sofort auf Mercedes-Antriebe, nachdem die Partnerschaft mit Renault ausgelaufen ist. Name des Boliden: MCL35M, wobei der Zusatz “M” offenbar für “Mercedes” steht. (Rennkalender der Formel 1 für 2021)

ASTON MARTIN:

Wenngleich es ein genaues Datum für die Autovorstellung noch nicht gibt – soviel steht immerhin fest: In der Aston-Martin-Zentrale in Gaydon (Großbritannien) soll im März zumindest das Farbdesign enthüllt werden beim neuen Rennstall von Sebastian Vettel, der im zweiten Cockpit Lance Stroll neben sich weiß.

Wie bereits bekannt war, soll der Bolide in der Farbe British Racing Green daherkommen.

Ansonsten herrscht höchste Geheimhaltungsstufe beim umbenannten Racing-Point-Team.

FERRARI:

Für den gewechselten Vettel kommt diese Ferrari-Entwicklung zwar zu spät. Nach SPORT1-Informationen soll der neue Ferrari-Antrieb (1,6-Liter-V6-Hybrid mit zwei Energierückgewinnungssystemen) aber deutlich an Kraft zulegen.

Heißen soll die neue “rote Göttin” aber offenbar SF21, wie Teamchef Mattia Binotto erklärte. “SF” dürfte dabei “Scuderia Ferrari” umschreiben, die “21″ das Jahr 2021.

Vorgestellt wird das Auto von Charles Leclerc und Carlos Sainz dem Vernehmen nach aber ohne gesonderte Vorab-Präsentation erst bei den Formel-1-Wintertests vom 12. bis 14. März, ehe der Saisonauftakt dann für den 28. März in Bahrain geplant ist.

HAAS:

Das erste F1-Auto des Rennstalls aus dem Jahr 2016 trug treffend wie gewitzt den Namen ”VF-16″, wobei VF für “Very First” (“allererstes”) stand, die Zahl wiederum für das Jahr. So dürfte denn auch der aktuelle Nachfolger passenderweise als “VF-21″ an den Start gehen.

So oder so: Den Debütanten Mick Schumacher, der vergangene Woche einen Ferrari-Privattest im SF71H von 2018 absolvierte, und Nikita Mazepin wird es egal sein. Aber auch wenn der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher seine Premiere kaum erwarten kann: Ein Präsentationstermin steht noch aus.

ALPHATAURI:

Im Vorjahr fuhr AlphaTauri nach einer Umbenennung den AT01 – wie erwartet läuft es nun auf den “AT02″ hinaus.

Am Freitag, 19. Februar, will das Team das neue Fahrzeug von Pierre Gasly und Yuki Tsunoda vorstellen.

ALFA ROMEO:

Es wird in der altbekannten Zählweise fortgesetzt beim Einsatzteam Sauber – und das seit nunmehr 1993, dem Jahr des Formel-1-Einstiegs. Auf den C39 folgt indes der C41, wie Motorsport-Total.com berichtet. Der C40 dürfte für das Auto für 2022 vergeben sein, das bereits angefangen wurde.

Erwähnenswert zudem: Das “C” im Namen steht für Christiane, die Frau von Teamgründer Peter Sauber. Präsentiert wird das neue Auto von Antonio Giovinazzi und Kimi Räikkönen am 22. Februar in Warschau.

WILLIAMS:

Spannende Frage: Verzichtet der Rennstall ab sofort auf die bekannten Initialen von Teamgründer Frank Williams (“FW”), der Williams verlassen hat? Zuletzt fuhren Nicholas Latifi und George Russell noch im FW43. Wann die neuen Eigentümer des Rennstalls den Neuwagen präsentieren, ist noch offen.

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Aston Martin entdeckt plötzlich Vettels Fachwissen

Es ist das neue Traumduo der Formel 1: Sebastian Vettel (33) und Aston Martin.

Die sozialen Medien laufen über vor Memes, Fotos, Meinungen, Enthusiasmus. Dabei hat die Saison noch nicht mal begonnen und auch Vettel war – mit neuer Frisur – erst einmal in der Fabrik von Aston Martin vor Ort.

Und doch ist das rote Ferrari-Leid fast vergessen. Aston-Martin-Fans haben Vettel längst adoptiert und Vettel-Fans im Gegenzug die Marke Aston Martin. Mit Spannung werden erste Bilder eines Werbedrehs aus der vergangenen Woche erwartet.

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Durchgesickert ist bereits: Vettel erfüllt seine neue Rolle als Markenbotschafter für das Comeback des ehemals maroden britischen Sportwagenstellers perfekt.

Vettel: Schluss mit Rolle der Ferrari-Diva

Doch auch im Team hat man eine ganz besondere Fähigkeit des Heppenheimers entdeckt: sein technisches Fachwissen.

Schon bei Red Bull galt Vettel als technisch versierter Pilot, der das Auto gemeinsam mit Designgenie Adrian Newey perfekt auf seinen Fahrstil abstimmen konnte.

Bei Ferrari wurde Vettels Können in den letzten Jahren dagegen vernachlässigt: Im Mittelpunkt der Entwicklung stand Charles Leclerc. Das Resultat: eine zickige Ferrari-Diva, die dem viermaligen Weltmeister Vettel so gar nicht lag. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Bei Aston Martin kann man eine solche Vorgehensweise nicht nachvollziehen.

Teamchef Otmar Szafnauer erklärte in Interviews mit Sky und RTL: “Lustigerweise mag fast jeder Fahrer, den wir im Auto hatten, ein Auto mit einem stabilen Heck. Wir haben immer darauf gedrängt, an dieser Stabilität zu arbeiten, um ein Auto mit guter Balance zu haben. Wir werden alles dafür tun, dass Sebastian das hat!”

Neues Auto von Vettel schon fast fertig

Das neue Auto ist schon fast fertig. Entsprechend wenig kann der Hesse Hand mit anlegen.

Aber nach Informationen von SPORT1 war das erste Fahrgefühl im Simulator positiv – Erkenntnisse zum Verbesserungspotential inklusive.

Szafnauer bestätigte: “Sebastian ist bereits im Simulator gefahren und hat uns einige Rückmeldungen gegeben.”

Und da kommt der Ingenieur in Vettel ins Spiel. “Es war großartig”, schwärmte der US-Amerikaner am Aston-Martin-Kommandostand. “Sebastian ist alles, was wir von ihm erwartet haben. Er ist ein echter Profi. Ein vierfacher Weltmeister und man kann sehen, warum. Er arbeitet sehr hart. Er stellt Fragen und hat eine riesige Menge an Wissen.”

Aston-Martin-Boss: “Vettel will Spaß haben”

Wissen, das er endlich wieder anwenden darf.

“Seb ist so motiviert wie noch nie. Er ist sehr stark. Er ist sehr wissbegierig. Er stellt uns eine Menge Fragen”, so Szafnauer. “Er vergleicht, wie wir arbeiten und wie wir hier unseren Job machen, mit dem, was er in der Vergangenheit gelernt hat. Dabei will er noch mehr und mehr wissen. Er will dem Team helfen, sich in allen Aspekten zu verbessern.”

Klingt so, als dürfe sich der “alte” Vettel endlich wieder austoben.

“Er will Spaß haben in der Formel 1 und Spaß bedeutet für ihn, konkurrenzfähig zu sein und sich wohl zu fühlen”, sagte Szafnauer. “Dann kann er auch auf dem Level fahren, zu dem er fähig ist.”

Vettel mit wiedergewonnenem Wohlfühlfaktor

SPORT1 weiß: Auch Vettel fühlt sich wohl bei Aston Martin und ist nach seinem ersten Werksbesuch vom Potential des Teams überzeugt.

Seine Mechaniker und Ingenieure hat er bei der Sitzprobe bereits kennengelernt, ebenso die Führungscrew um Technikchef Andy Green und Szafnauer selbst. Überliefert ist: Vettel war begeistert von einer “tollen Truppe”.

Wie oft er bis zur Präsentation Anfang März am Stammsitz in Gaydon noch nach England reisen kann, ist auch aufgrund der Corona-Beschränkungen offen.

Solange kommuniziert er via Videocall und E-Mail mit dem Team und bereitet sich zu Hause in der Schweiz mit Trainer Antti auf die neue Saison vor.

Fest steht: Die Voraussetzungen sind ganz anders als in den letzten zwei Jahren bei Ferrari.

Sagt auch Teamchef Szafnauer: “Wir stellen sicher, dass wir den Fahrern nicht nur das Auto geben, sondern auch die Umgebung, die Werkzeuge, alles, was sie brauchen, um ihr Bestes zu geben. Für beide. Wenn wir diese Dinge tun können, denke ich, dass die Punkte, die Podiumsplätze und die Siege ganz natürlich passieren werden.”

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