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Hamilton-Deal fix! Darum dauerte es so quälend lange

Die Hängepartie in der Formel 1 hat ein Ende.

Wie SPORT1 bereits am Freitag berichtet hatte, haben sich Lewis Hamilton und Mercedes haben sich auf eine Vertragsverlängerung geeinigt. Das gaben die Silberpfeile am Montag bekannt.

Der siebenmalige Weltmeister bleibt seinem Team auch in der kommenden Saison erhalten.

“Wir waren uns immer mit Lewis darüber einig, dass wir gemeinsam weitermachen würden. Doch das äußerst ungewöhnliche Jahr 2020 hat dazu geführt, dass es eine Weile gedauert hat, den Prozess zu Ende zu führen”, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff.

Hamilton freute sich, “in meine neunte Saison zusammen mit meinen Mercedes-Teammitgliedern zu starten. Gemeinsam haben wir mit unserem Team Unglaubliches erreicht.” Er wolle auf die “Erfolge weiter aufbauen” und sich gemeinsam mit dem Team “auf und abseits der Rennstrecke stetig weiter verbessern”.

Mercedes und Hamilton: Option auf ein weiteres Jahr

Zwar verkündete Mercedes lediglich eine Einigung für die anstehende Saison, nach SPORT1-Informationen beinhaltet der neue Kontrakt allerdings eine Option für eine weitere Saison. 

De facto wäre es somit ein Zweijahresvertrag, wenn der Brite seinen Helm nicht vorher an den Nagel hängen will.

Das Gehalt soll sich demnach kaum verändern (geschätzt werden bisher 40 Millionen Euro jährlich). Mercedes kommt dem Rekordweltmeister – so heißt es in Insiderkreisen – aber finanziell anders entgegen. Neu ist demnach, dass er zwei Werbeflächen auf Helm und Overall selbst vermarkten kann. 

“Verstappen-Klausel” im Hamilton-Vertrag

Getuschelt wird hinter den Kulissen auch über eine angeblich im Vertrag verankerte Klausel, wonach der 36-Jährige ein Mitspracherecht hat, wenn es um zukünftige Teamkollegen geht. In der Szene spricht man schon ganz offen von einer “Verstappen-Klausel”.

Grund: Es ist ein offenes Geheimnis, dass der niederländische Red Bull-Pilot Max Verstappen auf der Zukunfts-Wunschliste von Mercedes-Teamchef Toto Wolff steht. Es sei ein Kompliment für Max, denn es zeige, vor wem Hamilton den größten Respekt habe, wird die Klausel im Verstappen-Lager mit süß-saurer Miene kommentiert. 

Auch Wolff verlängert Vertrag

Hamilton fährt seit 2013 für Mercedes, er gewann mit dem Team sechs WM-Titel zudem sieben Mal die Konstrukteurs-WM. 

Bereits zuvor hatten die Silberpfeile bekannt gegeben, dass Teamchef Toto Wolff seinen Kontrakt um drei Jahre verlängert. Zudem steigt Ineos neben Daimler und Wolff selbst als dritter Eigentümer ein. Der Chemie-Konzern erwirbt Anteile von Daimler.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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"Vollkatastrophe" mit Alonso – das bezweckt Hamilton

Wann verlängert Lewis Hamilton seinen Vertrag bei Mercedes?

Kaum eine Frage wurde rund um die Formel 1 in den vergangenen Wochen häufiger gestellt. Nun neigt sich die Hängepartie zwischen dem Briten und den Silberpfeilen dem Ende entgegen.

Wie SPORT1 erfuhr, sind sich beide Parteien endlich einig geworden. Ein Ein-Jahres-Vertrag mit einer Option auf eine zweite Saison soll vorliegen. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Doch nicht die Verlängerung des Kontraktes, sondern eine mögliche Klausel sorgt für Aufmerksamkeit.

Wie AutosportWeb, das führende Motorsportmedium Japans berichtet, soll dem siebenmaligen Weltmeister ein Vetorecht zugestanden worden sein, das es ihm erlaubt, über seinen nächsten Teamkollegen mitzubestimmen.
 

F1: Das denkt Danner über Hamilton-Vertrag

“Mich würde eine solche Klausel nicht wundern, falls es sie geben sollte”, erklärt Formel-1-Experte und AvD-Botschafter Christian Danner im Gespräch mit SPORT1.

Und fügt an: “Das ist nicht unüblich für Superstars. Michael Schumacher hatte einen ähnlichen Vertrag, er konnte auch mitbestimmen, was bei Ferrari passiert.”

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Demnach könne man von einem siebenmaligen Weltmeister durchaus erwarten, derartige Klauseln einbauen zu lassen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Ein außerordentlich erfolgreicher Formel-1-Fahrer wie Hamilton würde das auch gerne bleiben. Er will seine Energie nicht in einem aus seiner Sicht sinnlosen Zweikampf vergeuden. Das ist aus Sicht eines Michael Schumacher verständlich gewesen und es wäre auch aus Sicht eines Lewis Hamilton verständlich, wenn er das so haben wollen würde”, so Danner.

Warum Hamilton keinen Zweikampf mehr will

Mit 36 Jahren gehört Hamilton zu den ältesten Fahrern im Feld. Ein Fakt, der ebenfalls eine Rolle spielen könnte.

“Seine Energiereserven sind mit Sicherheit noch groß, aber sie werden mit zunehmendem Alter kleiner. Deswegen ist es sinnvoll, dass man den Weg, der zum Erfolg führt, geht, ohne dass man sich in Zweikämpfen verzettelt. Ein Krieg mit einem Teamkollegen wäre kontraproduktiv”, meint Danner.

Zumal Hamilton diesbezüglich bereits seine Erfahrungen gemacht hat. Während die Hahnenkämpfe mit Nico Rosberg bei Mercedes noch im Bereich des Erträglichen lagen, knallte es zu Anfang seiner Karriere gewaltig.

2007 kam er als Neuling zum McLaren-Team. Mit dem damals frisch gekürten zweimaligen Weltmeister Fernando Alonso wurde auch das zweite Cockpit im Team neu besetzt. Doch schon nach dem fünften Rennen in Monaco, als Hamilton Alonso nicht angreifen sollte, knallte es.

Erinnerungen an Fight mit Alonso

Der Zoff zwischen beiden Piloten wurde immer größer, so dass beim Saisonfinale in Abu Dhabi sogar Aufpasser der FIA in der Box anwesend waren, um sicherzustellen, dass beide Fahrer auch wirklich gleich behandelt werden.

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“Das war ein so brutaler Fight, den Hamilton und Alonso ausgetragen haben, daran ist McLaren fast zerbrochen. Es war eine absolute Vollkatastrophe, das hat Hamilton nicht vergessen”, so Danner weiter. ”Ich halte es für verständlich, dass er ein ähnliches Szenario vermeiden will.”

Nach der Katastrophen-Saison verließ Alonso McLaren übrigens mit sofortiger Wirkung und kehrte zu Renault zurück, Hamilton blieb bis zu seinem Wechsel zu Mercedes im Jahr 2012 und wurde nur ein Jahr nach den Auseinandersetzungen mit dem Spanier zum ersten Mal Weltmeister.

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F1-Revolution mit neuem Rennformat schon in diesem Jahr?

Eine Revolution in der Formel 1 schon in diesem Jahr?

Wie Stefano Domenicali, neuer Geschäftsführer der Königsklasse, jetzt verraten hat, könnte es bereits in der Saison 2021 zusätzliche Sprintrennen an den Samstagen geben. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Das schauen wir uns auf jeden Fall an”, sagte der 55-Jährige im Gespräch mit mehreren Fachmedien über den Plan, das neue Format im Programm zu testen: “Momentan laufen Gespräche mit den Teams.”

Mit Blick auf eine Änderung des Wochenend-Formats seien Sprintrennen “das einzig Interessante”.

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Formel 1: Sprintrennen ja – Reverse-Grid nein

Details darüber, wie das Sprintrennen neben dem klassischen Qualifying am Samstag und dem Grand Prix am Sonntag in das Programm aufgenommen werden könnte, nannte Domenicali noch nicht.

Dafür verriet der neue F1-Boss, dass die Gedankenspiele über eine umgedrehte Startaufstellung nach mehreren Anläufen endgültig vom Tisch sind.

“Reverse Grid hat sich erledigt”, sagte Domenicali: “Es gab Zeiten, in denen wir das Qualifying gefühlt alle zwei Tage verändert haben, und da haben wir uns die Finger verbrannt. Unser jetziges Format ist stabil.”

Die Macher der Königsklassen hätten ihre Lehren gezogen, betonte der Italiener. “Neue Ideen sind wichtig, um attraktiver oder interessanter zu werden. Aber wir dürfen den traditionellen Ansatz des Rennsports nicht verlieren”, warnt Domenicali.

Das Reverse-Grid-Konzept kommt in den Nachwuchsrennserien zum Einsatz. Dabei wird das Ergebnis des Samstags-Rennens für die Startaufstellung am Sonntag herangezogen: So starten etwa die ersten Acht in umgekehrter Reihenfolge, ab Rang neun ist dann die Startaufstellung identisch mit dem Rennergebnis (Rennkalender der Formel 1 2021).

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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Warum Hamilton nun so mächtig wie Schumacher wird

Lewis Hamilton und seine Vertragsverlängerung mit Mercedes, die nach SPORT1-Informationen in der kommenden Woche offiziell verkündet werden soll, hat für mächtig Wirbel in der Formel-1-Landschaft gesorgt.

Besonders die sogenannte “Verstappen-Klausel”, die sich der britische Superstar nach Insider-Informationen in den neuen Vertrag hat hineinschreiben lassen, sorgt für Diskussionsstoff.

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Hintergrund: Hamilton soll sich ein Mitspracherecht bei der Entscheidung gesichert haben, wer 2023 Zukunft sein Teamkollege wird. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Keiner der Protagonisten wird ein entsprechendes Vertragsdetail bestätigen, doch ein möglicher Grund liegt auf der Hand: Red Bulls Wunderknabe Max Verstappen (23), dem einige Experten heute schon zutrauen, den Briten im gleichen Auto schlagen zu können, will sich Hamilton im Herbst seiner Karriere sicher nicht mehr antun. 

Damon Hill: Genauso machen wie Hamilton

Landsleute wie Hamiltons Weltmeister-Kollege Damon Hill haben Verständnis für den Megastar der Szene. Der Champion von 1996, der selbst als einer der ersten von dem speziellen Veto-Recht über seinen Twitter-Account berichtet hat, sagt: “Ich würde es an seiner Stelle genau so machen.” 

Formel-1-Protagonisten stellen sich indes noch eine andere Frage: “Wie weit darf der Einfluss eines einzelnen Piloten innerhalb eines Teams gehen?”

Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone sagte dazu SPORT1: “Ich hätte Lewis ganz klar gesagt: Du nimmst jetzt das, was wir dir anbieten oder du lässt es. Jeder ist ersetzbar. Wer hier fährt entscheidet nur einer: Und das bin ich!”

Ecclestone kennt einen Fall, bei dem er als Besitzer und Teamchef von Brabham selbst involviert war. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Das denkt Ecclestone über Lewis Hamilton

“1983 wurden wir mit Nelson Piquet Weltmeister. Ich musste entscheiden, wer 1984 an seiner Seite fährt”, so der Brite. “Wir hatten einen extremen guten Test mit einem jungen brasilianischen Nachwuchsfahrer namens Ayrton Senna. Den wollte ich haben.”

“Als Nelson davon hörte, stellte er sich auf die Hinterbeine und reagierte wie ein trotziges Kind. Er wollte Senna partout nicht als Teamkollegen haben”, fügte Ecclestone an. “Er hat sofort dessen Potential erkannt. Das war mir aber egal.”

Der damalige F1-Boss entschied sich trotzdem gegen Senna: “Unser Hauptsponsor Parmalat wollte keine zwei Brasilianer. Ich wägte alles genau ab: Am Ende war mir der Frieden im Team wichtiger. Aber da ich gleichzeitig Chef der Konstrukteurs-Vereinigung war, sorgte ich dafür, dass Senna woanders einen Job bekam. Bei Toleman.”

Ecclestone “war klar, dass er der zukünftige Superstar sein würde, also wollte ich ihn unbedingt in der Formel 1 sehen.”

So war es zwischen Senna und Prost

1993 war es wieder Senna, der von dem Veto eines Kollegen betroffen war. Sein Erzrivale Alain Prost, der 1992 ein Ruhejahr einlegte, bekam vom damaligen Branchenprimus Williams ein Angebot fürs Comeback.

Seine Bedingung: kein Senna als Teamkollege. “Frank Williams war verzweifelt. Sein Plan war, mit beiden an den Start zu gehen”, berichtete Ecclestone. “Ich riet ihm aber, ein Jahr mit Prost zu fahren, ihm den Titel zu schenken und ihn dann zum endgültigen Rücktritt zu bewegen und das Jahr darauf Senna zu nehmen. So kam es dann auch.”

Der Fahrer mit dem meisten Einfluss im Team vor Lewis Hamilton war Michael Schumacher bei Ferrari.

“Michael brauchte noch nicht einmal eine Klausel dafür. Er war die klare Nummer 1, mit ihm wollte Ferrari zu glorreichen Zeiten zurückkehren”, so Ecclestone. “Deshalb fragte ihn Jean Todt auch vorher, welchen Teamkollegen er gerne hätte. Michael konnte gut mit Eddie Irvine, Rubens Barrichello und Felipe Massa leben. Hätte Michael Einwände gehabt – sie wären nicht bei Ferrari gelandet.”

Was Michael Schumacher bei Ferrari forderte

Allein: Zweimal musste auch die Formel-1-Ikone aus Kerpen einsehen, dass sein Einfluss nicht groß genug war.

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2006 konnte er nicht mehr verhindern, dass Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo für 2007 das finnische Supertalent Kimi Räikkönen verpflichtet hat.

Schumacher trat – unter anderem auch deshalb – Ende 2006 zurück. Räikkönen gewann mit Ferrari den Titel und ist bis heute der letzte Weltmeister in Rot.

Was nur wenige wissen: 1999 wollte Schumacher zu McLaren-Mercedes wechseln. Deshalb gab es 1998 während des Monaco-GP ein geheimes Treffen zwischen ihm, seinem Manager Willi Weber, McLaren-Teamchef Ron Dennis und dem kürzlich verstorbenen damaligen Mercedes-Chef Jürgen Hubbert.

Schumacher und der Nummer-1-Status bei Mercedes

Man war sich so gut wie einig, bis Schumacher einen Nummer-1-Status forderte – Mitspracherecht beim Teamkollegen inklusive. Das konnte Hubbert nicht akzeptieren.

Folge: Die Traum-Ehe Schumacher und Mercedes wurde auf 2010 verschoben. 

Fest steht: Hamilton befindet sich in guter Gesellschaft.

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Hamilton verlängert – und erhält wohl "Verstappen-Klausel"

Sie befinden sich auf der Zielgeraden!

Nach Informationen von SPORT1 und F1-Insider.com sind sich Mercedes und Lewis Hamilton nach langem Hickhack endlich einig geworden. Formel-1-Weltmeister Hamilton, 2021 bisher noch ohne Vertrag, soll demnach einen Ein-Jahres-Vertrag mit einer Option auf eine zweite Saison unterschreiben.

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De facto wäre das ein Zweijahresvertrag, wenn der Brite seinen Helm nicht vorher an den Nagel hängen will. Der neue Deal könnte – so erfuhr diese Webseite – schon kommende Woche bekanntgegeben werden.

Das Gehalt soll sich demnach kaum verändern (geschätzt werden bisher 40 Millionen Euro jährlich). Mercedes kommt dem Rekordweltmeister – so heißt es in Insiderkreisen – aber finanziell anders entgegen. Neu ist demnach, dass er zwei Werbeflächen auf Helm und Overall selbst vermarkten kann. 

“Verstappen-Klausel” im Hamilton-Vertrag

Getuschelt wird hinter den Kulissen auch über eine angeblich im Vertrag verankerte Klausel, wonach der 36-Jährige ein Mitspracherecht hat, wenn es um zukünftige Teamkollegen geht. In der Szene spricht man schon ganz offen von einer “Verstappen-Klausel”.

Grund: Es ist ein offenes Geheimnis, dass der niederländische Red Bull-Pilot Max Verstappen auf der Zukunfts-Wunschliste von Mercedes-Teamchef Toto Wolff steht. Es sei ein Kompliment für Max, denn es zeige, vor wem Hamilton den größten Respekt habe, wird die Klausel im Verstappen-Lager mit süß-saurer Miene kommentiert. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Fest steht: Die Formel-1-Protagonisten atmen durch, wenn der Deal in den nächsten Wochen bekannt gegeben wird. Ex-Teamchef Eddie Jordan erklärt SPORT1 und F1-Insider.com: “Lewis ist der Superstar der Szene. Die Formel 1 braucht ihn absolut.”

Jordan begrüßt Mercedes-Zugeständnisse

Jordan findet es auch richtig, dass Mercedes Zugeständnisse macht.

“Zehn Prozent der Teameinnahmen zu fordern ist absurd, das geht nicht, weil jeder ersetzbar ist. Aber dass Lewis zum Beispiel einen Teil der Fernsehgelder bekäme, fände ich durchaus vertretbar. Er verkauft die Formel 1 weltweit mit Abstand am meisten. Auch dass er das Recht hat, sich selbst zu vermarkten, finde ich gut. Denn er hat zum Beispiel einen Top-Sponsor wie Tommy Hilfiger zu Mercedes gelockt. Dafür hätte jeder gewöhnliche Vermittler zehn Prozent bekommen”, so der Ex-Teamchef.

Auch bei Rechteinhaber Liberty wird die Nachricht für Erleichterung sorgen.

Hamilton einflussreicher Charakter der Formel 1

Sportchef Ross Brawn hat erst vor wenigen Tagen klargemacht: “Wir wollen, dass Lewis weitermacht. Er ist eine große Persönlichkeit im Sport. Er hat die Menschen – insbesondere im vergangenen Jahr – dazu gebracht, über eine Reihe von Themen nachzudenken, die sehr wichtig sind. Das war von unschätzbarem Wert. Lewis ist ein einflussreicher Charakter, er ist gut für unseren Sport und wahrscheinlich einer der wenigen Mega-Stars, die wir heute in der Formel 1 haben.”

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Auch der neue Deal mit Mercedes macht für den ehemaligen Ferrari-Technikchef und Mercedes-Teamboss Sinn. Brawn, der 2013 maßgeblichen Anteil hatte, dass der heute siebenmalige Weltmeister von McLaren zu Mercedes wechselte: “Er will alleiniger Rekordweltmeister werden und ich denke dafür hat er bei Mercedes die größten Chancen.” (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Mercedes kommentiert grundsätzlich keine Spekulationen.

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Das fordert Haas-Teamchef Steiner von Schumacher

Haas-Teamchef Günther Steiner wünscht seinem Neuzugang Mick Schumacher in dessen Debütsaison in der Formel 1 Zählbares. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Ich würde mich sehr freuen, wenn Mick im Haas die ersten Punkte holt”, sagte der Italiener bei RTL/ntv. Die Erwartungen an seine beiden Neulinge hält er bewusst niedrig. “Für mich wäre es ein Erfolg, am Ende des Jahres zwei Fahrer zu haben, die viel gelernt haben und bereit sind für 2022, so dass wir 2022 keine Fehler mehr machen”, sagte Steiner.

Das zweite Cockpit neben dem Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher besetzt der Russe Nikita Masepin. Steiner erwartet, dass beide “zeigen wollen, wer der Bessere ist. Wenn sie kämpfen, ohne das Team zu schädigen, habe ich kein Problem damit. Nur, wenn sie sich ins Auto fahren, dann kriege ich ein Problem und sie ein Problem.” Generell sieht er beide auf Augenhöhe.

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Da befindet sich Steiners Kollege Otmar Szafnauer in einer anderen Situation. Der Teamchef und CEO des Rennstalls Aston Martin hat volles Vertrauen in seine neue Nummer eins Sebastian Vettel. “Mit 33 vergisst man nicht, wie man einen Rennwagen schnell fährt. Ich denke, er wird der Welt beweisen, dass er mit der richtigen Umgebung, Motivation und der Freude am Racing einen großartigen Job machen kann. Wir werden dafür sorgen, dass ihm Racing wieder Spaß macht. Das war genau das, was er wollte”, sagte Szafnauer.

Er warnte jedoch vor Vettels Teamkollege Lance Stroll. “Lance ist sehr schnell, er zeigt das auch, wenn es nass ist. Das hat er schon einige Male gezeigt”, führte Szafnauer aus. Zudem sei Stroll sehr talentiert. “Er hat viel Naturtalent und er hat eine steile Lernkurve in der Formel 1. Er wird von Sebastian lernen”, so der Aston-Martin-Boss. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Die kuriose Startgeld-Rangliste der Formel 1

In dieser Zeit des Jahres geben die Teams am meisten Geld aus. Die neuen Formel-1-Autos werden konstruiert und gebaut. Das ist einer der größten Kostenpunkte für die Rennställe.

Dazu kommt aber auch noch die Einschreibegebühr, die sie an den Automobilweltverband FIA für eine Teilnahme an der WM 2021 entrichten müssen. Und die beläuft sich auf bis zu knapp 4,5 Millionen US-Dollar!

Die Startgelder setzen sich aus zwei Posten zusammen – einer Grundgebühr, die für alle Teams gleich ist und im Jahr 2021 569.308 US-Dollar beträgt. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Mercedes bezahlt höchstes Startgeld

Doch dabei bleibt es nicht. Wer erfolgreicher ist, muss mehr Geld zahlen. Pro in der Saison 2020 gesammeltem WM-Punkt werden 5691 US-Dollar fällig. Weltmeister Mercedes muss sogar nochmal extra zahlen – pro Punkt sind es für den deutschen Autobauer 6830 US-Dollar.

Damit beträgt die Einschreibegebühr für Mercedes in der Summe 4.482.898 US-Dollar – oder umgerechnet 3,7 Millionen Euro. Red Bull auf Rang zwei der Konstrukteurs-WM 2020 muss 2.384.737 US-Dollar entrichten, das ist fast die Hälfte.

Am wenigsten zahlt Williams. Das britische Traditionsteam blieb 2020 erstmals in der Teamgeschichte punktlos, Williams zahlt also nur die Grundgebühr.

Schwächere Teams werden finanziell entlastet

Grundsätzlich ist das System durchaus fair. Wer am erfolgreichsten ist, hat auch meisten Geld. Teams, die am unteren Ende der Tabelle sind, nagen ohnehin am Hungertuch. Es ist nur gerecht, dass sie weniger zahlen als die Spitzen-Mannschaften.

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Doch das System hat auch seine Schwächen. Wenn jeder WM-Punkt Geld kostet, wäre es billiger, aufs Punktesammeln zu verzichten. Natürlich geht das aber nur in dem Ausmaß, bis zu dem man keine Position in der Konstrukteurs-WM verliert. Denn je besser ein Team in der WM platziert ist, desto mehr Preisgeld aus dem Formel-1-Einnahmetopf bekommt es.

Doch viele Teams hätten sich ordentlich Geld sparen können. Weltmeister Mercedes hatte am Ende 254 Punkte Vorsprung auf Red Bull. 253 davon hätte sich Mercedes sparen können. Dann wären die Schwarzpfeile immer noch Weltmeister geworden, sie hätten aber 1.727.990 US-Dollar weniger Einschreibegebühren entrichten müssen.

AlphaTauri bezahlt Sieg von Gasly teuer

Noch verrückter ist das Beispiel AlphaTauri. Auf Rang sieben der Konstrukteurs-WM hatte das italienische Team 99 Punkte mehr als Verfolger Alfa Romeo. Alleine der Sieg von Pierre Gasly in Monza kostete das Team also 142.275 US-Dollar für die dadurch erhaltenen 25 Punkte.

Die Kosten für die Teams sind 2021 geringer als vor einem Jahr. Das liegt daran, dass die Saison nur 17 WM-Rennen umfasste und damit viel kürzer ausfiel als die Saison 2019 mit ihren 21 WM-Rennen. Daher wurden auch weniger Punkte verteilt. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Am meisten Geld sparte sich gegenüber dem Vorjahr übrigens Ferrari. Weil die Scuderia nur WM-Sechster wurde und damit die schlechteste Saison seit 40 Jahren absolvierte, verringerte sich das Startergeld von 3,3 auf 1,3 Millionen Euro!

Die Startergelder der Formel-1-Teams 2021:

1. Mercedes 4.482.898 US-Dollar
2. Red Bull 2.384.737
3. McLaren 1.718.890
4. Aston Martin 1.679.053
5. Alpine 1.599.379
6. Ferrari 1.314.829
7. AlphaTauri 1.178.245
8. Alfa Romeo 614.836
9. Haas 586.381
10. Williams 569.308

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Bekenntnis zu Mercedes? Hamilton will Rekord-Titel

Ist das ein neuer Hinweis auf eine anstehende Vertragsverlängerung zwischen Lewis Hamilton und Mercedes? Die Verhandlungen ziehen sich nun schon seit Mitte vergangenen Jahres wie Kaugummi.

Doch nun nimmt Hamilton einen neuen Rekord ins Visier, der ohne Mercedes-Vertrag nicht zu brechen ist: den achten WM-Titel.

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Noch ein Triumph und der Brite hat Noch-Rekordweltmeister Michael Schumacher (sieben Titel) übertrumpft. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Hamilton will Schumi überholen – und nimmt den nächsten WM-Pokal ins Visier!

Formel 1: Hamilton spricht vom achten WM-Titel

“Der achte Titel ist eine riesige Sache, ich habe schon Schwierigkeiten, die Zahl auszusprechen, aber trotzdem wird das das Thema sein, über das man 2021 sprechen wird”, wird Hamilton nun von SportWeek, dem Magazin der Gazzetta dello Sport, zitiert.

“Ich konzentriere mich auch ganz auf diesen Titel, mit einer großartigen Gruppe von Leuten um mich herum”, fügt der 37-Jährige an. 

Heißt also: 2021 will der siebenmalige Champion noch einen Angriff wagen. Eine überraschender Rücktritt ist entsprechend nicht zu erwarten.

Und Hamilton spricht so, als hätte er längst für 2021 unterschrieben: “Ich erwarte ein hartes Jahr, das kann ich Ihnen versichern. Red Bull hat gezeigt, dass sie 2020 sehr stark sind.”

Hamilton dürfte damit unter anderem Max Verstappens Sieg in Abu Dhabi meinen.

Lewis Hamilton widerspricht Mercedes-Chef Wolff

Während Mercedes-Teamchef Toto Wolff allerdings von runtergedrehten Motoren beim letzten Rennen der Saison 2020 berichtete, widerspricht Hamilton: “Wir haben immer das Maximum von unseren Motoren gefordert, aber sie (Red Bull, Anm. d. Red.) waren einfach schneller. Deshalb müssen wir noch sehr hart arbeiten.”

Der Brite, mittlerweile zum Ritter geschlagen und damit ein echter Sir, weiß um die Gefahr der Seriensiege: “Wenn man im Wachstum ist, kann man als Jäger große Schritte machen. Aber wenn man schon an der Spitze ist, ist es schwieriger, diese kleineren Schritte nach vorne zu machen.”

Auch Wolff rechnet mit einer baldigen Verkündung des Kontrakts.

“Es gibt noch keine News, aber wir sind nicht mehr weit davon entfernt”, sagt er: “Wir wissen, die Deadline ist der Tag, an dem wir zu den Wintertests nach Bahrain reisen, aber bis dann werden wir schon alles in trockenen Tüchern haben.”

Wolff: “Gehe nicht davon aus, dass Lewis drei Jahre bleiben wird”

Allerdings geht der Österreicher nicht von einem Vertrag aus, wie Hamilton sie bei Mercedes bisher immer unterschrieben hat.

“Ich gehe nicht davon aus, dass Lewis drei Jahre bleiben wird. Wir sehen in der nahen Zukunft eine Entwicklung, nicht nur mit dem Kostendeckel, sondern auch mit diesem technischen Regelwechsel, wo man die Augen offen behalten muss”, erklärt Wolff: “Wir sind am Diskutieren, was die richtige Dauer ist.” 

Hintergrund: Ab 2023 dürfen beide Fahrer zusammen nur noch 30 Millionen Euro kosten – außer man hat den Vertrag schon vorher geschlossen.

Dem Briten müsste deshalb eigentlich daran gelegen sein, sich für drei Jahre zu binden – außer er will Ende 2022 in Formel-1-Rente gehen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

So oder so – der neue Vertrag wird die Zeit definieren, die Hamilton bleibt. Um zum achten Mal Weltmeister zu werden und sich damit ein Denkmal zu setzen.

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Schumacher kritisiert Hamilton-Poker: "Bisschen peinlich"

Die nach wie vor ungeklärte Vertragssituation von Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton sorgt für Kritik. Der ehemalige Formel-1-Pilot Ralf Schumacher fordert die Protagonisten auf, für Klarheit zu sorgen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Jetzt haben wir Februar und der wichtigste Mann zur Zeit der Formel 1 – der siebenfache Weltmeister – ist immer noch nicht fix”, sagte der Bruder von Michael Schumacher bei Sky und fügte hinzu: “Ich finde es fast ein bisschen peinlich und schade, muss ich ehrlich sagen.”

Hamiltons alter Vertrag war zum Ende der Saison 2020 ausgelaufen. Seit Monaten befinden sich Mercedes und der Brite in Verhandlungen für ein neues Arbeitspapier.

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Ralf Schumacher warnt Hamilton

Schumacher richtete auch warnende Worte an den 36-Jährigen. “Eines ist auch klar, die Formel 1 ist stärker als jedes Individuum”, betonte der Ex-Rennfahrer. Hamilton müsse sich “einen Ruck geben”.

Schumacher gab Hamilton zudem zu bedenken, dass George Russell bei dessen Einsatz im Mercedes in Bahrain 2020 das Rennen beinahe gewonnen hätte: “Das Risiko darf Lewis auch nicht vergessen.”

Am 2. März wollen die Silberpfeile ihren neuen Wagen für die kommende Saison vorstellen. Das erste Rennen ist für Ende März in Bahrain geplant. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Ferrari-Boss fordert Demut

Ferrari-Verwaltungsratspräsident John Elkann hat sein Formel-1-Team nach der schwächsten Saison seit 40 Jahren zur Bescheidenheit aufgerufen. “Wir müssen mit Demut neu starten, um wieder gewinnen zu können”, sagte Elkann bei der Vorstellung der Konzernergebnisse 2020.

“Die enttäuschende vergangene Formel-1-Saison hat bewiesen, dass eine große Vergangenheit nicht automatisch große Resultate in der Gegenwart und in der Zukunft bedeutet”, betonte der 44-Jährige.

Nach dem Rücktritt von Ferraris-Geschäftsführer Louis Camilleri am 10. Dezember will sich der Konzern noch Zeit bei der Suche nach einem Nachfolger nehmen, “um den bestmöglichsten Chef zu finden”, erklärte Elkann, der zurzeit Interims-CEO ist. Bis 2030 will Ferrari zudem ein komplett elektrisches Modell entwickeln.

Der Autobauer vermeldete für das von der Corona-Pandemie geprägte Vorjahr einen Rückgang beim Nettogewinn gegenüber 2019 von 13 Prozent auf 609 Millionen Euro. Der Umsatz fiel um 8,9 Prozent auf 3,46 Milliarden Euro.

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