Powered by Max Banner Ads 

Dann enthüllt Mercedes den neuen Silberpfeil

In genau einem Monat werden die Fans der Formel 1 erstmals den neuen Boliden von Mercedes erblicken. 

Wie der Formel-1-Rennstall am Dienstag bekannt gab, will man den Mercedes-AMG F1 W12 E Performance – so der volle Name des neuen Autos – am 2. März der Öffentlichkeit präsentieren. 

Die Premiere des Renners, der das achte WM-Double in Serie ermöglichen soll, wird im englischen Brackley stattfinden.

Mercedes setzt erneut auf schwarze Lackierung

Der neue Bolide von Lewis Hamilton – dessen Vertragsverlängerung kurz bevorsteht – und Valtteri Bottas wird erneut schwarz sein.

Die Vorstellung des Wagens soll im Rahmen einer digitalen Präsentation erfolgen.

Bisher ist es der späteste Termin der neuen GP-Autos. McLaren hat seine Präsentation für den 15. Februar angekündigt, AlphaTauri drei Tage später und Alfa Romeo will am 22. Februar nachziehen.

Die Wintertests finden vom 12. bis 14. März in Sakhir statt, der Saisonauftakt ist ebenfalls in Bahrain am 28. März geplant.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Rio de Janeiro legt Formel-1-Projekt auf Eis

Rio de Janeiro (SID) – Die brasilianische Metropole Rio de Janeiro hat ihre umstrittenen Formel-1-Pläne zu den Akten gelegt. Der seit dem 1. Januar amtierende Bürgermeister Eduardo Paes erklärte am Montag: “Wir müssen über die Wiederherstellung von Grünflächen sprechen, nicht über deren Zerstörung.” Man habe das staatliche Umweltinstitut von Rio de Janeiro (Ines) angewiesen, das Genehmigungsverfahren für die Rennstrecke auf Eis zu legen.

Unter Paes’ Vorgänger Marcelo Crivella wollte die Olympiastadt von 2016 dem brasilianischen Traditionsstandort Sao Paulo mit der Rennstrecke von Interlagos den Grand Prix streitig machen. Die Pläne sahen den Bau eines neuen Kurses im Catatumbo-Wald vor – unterstützt vom rechtsextremen Präsidenten Jair Bolsonaro. Umweltschützer schlugen Alarm, auch Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton erklärte sein Unverständnis für das Projekt.

Die Formel 1 hatte im vergangenen Jahr den Vertrag mit Interlagos bis 2025 verlängert. Rio war zuletzt 1989 Gastgeber der Motorsport-Königsklasse, auf der mittlerweile abgerissenen Strecke im Vorort Paraguayer.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Neuer Ferrari-Motor! Profitiert auch Schumacher?

Für Sebastian Vettel kommt diese Ferrari-Entwicklung zwar zu spät. Doch der andere deutsche Formel-1-Pilot, Mick Schumacher, dürfte sich darüber freuen.

Nach SPORT1-Informationen soll der neue Ferrari-Antrieb (1,6-Liter-V6-Hybrid mit zwei Energierückgewinnungssystemen) deutlich an Kraft zulegen! (Rennkalender der Formel 1 2021)

Hintergrund: 2020 musste die Scuderia den Motor nach einer geheimen Abmachung mit der FIA zurückrüsten. Im Raum standen Betrugsvorwürfe aus 2019, die nie belegt werden konnten. Trotzdem bremsten die Konsequenzen des Deals die Ferrari-angetriebenen Teams auf der Strecke heftig ein.

Steiner: Motor-Update “würde helfen”

Auf dem Papier sind das keine rosigen Voraussetzungen für Schumacher in seiner ersten Formel-1-Saison. Der 21 Jahre alte Ferrari-Junior startet seine Königsklassen-Karriere 2021 bei Haas – mit einem Ferrari-Aggregat im Heck.

WM-Rang neun, drei mickrige Punkte – nur Alfa Romeo war 2020 in der Konstrukteurs-WM noch schlechter als der neue Arbeitgeber von Schumi junior. Die Gemeinsamkeit beider Schlusslichter: der schwachbrüstige Ferrari-Hybrid.

Neben dem eigenen Topspeed-Defizit setzt auch das die Scuderia unter Druck. Denn kein Kundenteam will sich mit einer Luftpumpe im Heck begnügen, schon gar keines, auf das die Formel-1-Welt schaut – eben wegen Schumacher. Schon im vergangenen Jahr grinste Teamchef Günther Steiner deshalb auf die Nachfrage von SPORT1, wie wichtig ein Upgrade ist: “Das würde helfen.”

Ferrari gelingt Update bei Antriebseinheit

Immerhin: Ferrari reagiert auf die PS-Flaute. Red Bull-Chefberater Helmut Marko verrät SPORT1: “Offenbar ist ihnen beim Motor ein klarer Schritt nach vorn gelungen. Das war allerdings auch nötig. Letztes Jahr lagen sie teilweise 50 PS zurück.”

In der Szene ist von einer Steigerung von etwa 30 bis 40 PS die Rede. Die italienische Sparte von Autosport berichtet dabei von einem innovativen “Superfast”-Zylinderkopf, den das Team um Motorchef Enrico Gualtieri eigentlich erst 2022 bringen wollte. Der neue superschnelle Zylinderkopf soll den Druck in den Brennräumen näher an die vom Reglement erlaubten 500 bar heranbringen.

Dazu sollen eine neu designte Kolben-Krone (weiter aus Stahl), eine verbesserte Nockenwelle und neue Materialien die Performance weiter steigern. Ex-Mercedes-Ingenieur Wolff Zimmermann arbeitet dabei zusammen mit der Grazer Firma AVL.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Ferrari verfolgt anderen Ansatz als Mercedes

Angeblich hat man sogar einen kompletten Wechsel des Motordesigns in Betracht gezogen, sich dann aber dagegen entschieden. Konkret ging es um die Anordnung des Turbos. Dessen Turbine und Kompressor liegen bei Mercedes getrennt voneinander an unterschiedlichen Seiten des V6-Verbrenners. Das bringt vor allem thermische Vorteile, die Ferrari zunächst allerdings nicht nutzen will.

Stattdessen ist eine kleinere Turbine geplant, die eine bessere Rekuperation von Abgasenergie ermöglichen und den Einsatz des Hybridsystems (163 Zusatz-PS für 33 Sekunden pro Runde) effizienter gestalten soll. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Ich denke, beim Motor werden wir wieder konkurrenzfähig sein”, bestätigt Ferrari-Teamchef Mattia Binotto: “Wir werden nicht das schlechteste Triebwerk im GP-Feld haben – zumindest habe ich das Gefühl, wenn ich mir die Daten von den Prüfständen anschaue.”

Schumacher könnte bei Haas profitieren

Das Problem, und das kennt auch Binotto: Die Konkurrenz schläft nicht. Der Italiener räumt deshalb ein: “Ich weiß nicht, was die anderen Hersteller machen und wie weit sie sich verbessern können.”

Fest steht: Sollte Ferrari auf dem Motorsektor tatsächlich wieder zu alter Stärker auflaufen, ist das auch gut für Mick Schumacher. Schon der Haas aus dem Jahr 2020 galt als gutmütig zu fahrender Rennwagen – ihm fehlte einfach nur der PS-Wumms.

“Ich denke nicht, dass sie (die neuen Fahrer, Anm. d. Red.) ein Auto haben werden, das sehr schwer zu fahren ist”, räumt Ex-Haas-Pilot Kevin Magnussen ein. “Diese Autos sind sehr gut.” Ihnen fehlte nur das Kraftpaket im Heck.

Gute Nachrichten also für Schumacher, der vergangene Woche einen Ferrari-Privattest im SF71H von 2018 absolvierte. Dem Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher war anzumerken: Er kann den Saisonstart kaum erwarten: “Ich fühle mich bereit. Es ist mein Kindheitstraum, Formel-1-Fahrer zu werden. Jetzt habe ich die Chance. Deshalb tue ich alles dafür, um die Saison gut vorbereitet anzugehen.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

15.10 Uhr? Neue Startzeit in der Formel 1

Die Formel 1 startet nach einem dreijährigen Experiment künftig wieder zur vollen Stunde.

Wie die Königsklasse am Freitag mitteilte, erlöschen die roten Ampeln in der anstehenden Saison bei allen Europa-Rennen um 15.00 Uhr. Auch bei den Übersee-Veranstaltungen wird auf den zeitlichen Verzug von zehn Minuten künftig verzichtet.

2018 hatte die Formel 1 diesen Puffer unter anderem mit Blick auf den US-TV-Markt eingeführt. Dort konnten die Sender auf diese Weise ihre Übertragung erst zur vollen Stunde beginnen und hatten dennoch zehn Minuten für die Vorberichterstattung.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

So lief Schumachers Test in Vettels altem Ferrari

Es ist Mick Schumachers (21) nächster Schritt auf dem Weg zum waschechten Formel-1-Piloten: Am Donnerstag absolvierte der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher Testfahrten auf der hauseigenen Ferrari-Rennstrecke in Fiorano. Dort also, wo sein Vater den Rundenrekord hält und er ihm einst von der Tribüne aus zuschaute.

Papa Michael wäre heute bestimmt stolz gewesen auf seinen Sohn, denn in den sozialen Medien kursiert ein Video, wie der junge Schumacher einen Quersteher seines roten Renners bravourös abfängt (Rennkalender der Formel 1 2021)

Von solchen Aktionen hätte er vor etwas weniger als 20 Jahren nicht zu träumen gewagt. Mick erinnert sich: “Hier habe ich als Kind viel Zeit verbracht und meinem Vater beim Fahren zugesehen. Immer wenn ich Bilder aus dieser Zeit sehe, fange ich an, mich zu erinnern. Die meisten wurden während der Testfahrten im Winter aufgenommen, also tragen wir alle Jacken. Aber ich bin wahrscheinlich schon früher hier gewesen, als man mich noch herumtragen musste.”

Schumacher: “Ganz speziell”

Kurios auch: Die Strecke wurde wegen seines Vaters Michael einst umgebaut. “Er war nicht in der Lage, die erste Kurve des Kurses zu fahren”, verrät Ferrari-Teamchef Mattia Binotto. “Ich erinnere mich noch, dass er nach diesem ersten Test Jean Todt unverzüglich gebeten hat, diese Kurve zu verändern. Er wollte diese Kurve nicht mehr sehen.”

Jetzt rast sein Sohnemann über die vom Noch-Rekordweltmeister einst veränderte Pista di Fiorano. Mick lächelt: “Wissend, wie viele Tage mein Vater hier in der Vergangenheit verbracht hat und jetzt etwas ganz Ähnliches hier zu tun, ist ganz speziell.”

Das Gefährt: der SF71H, ein zwei Jahre alter Ferrari mit fast 1000 PS, der einst auch von Sebastian Vettel pilotiert wurde und nun nicht mehr von der Testbeschränkung der Formel 1 betroffen ist.

Optisches Resultat: Ein Schumacher-Helm mit den sieben Sternen auf dem Dach in einem roten Auto – die Bilder faszinieren auch heute noch. Genau wie Fotos von Schumacher junior mit Carlos Sainz senior, der seinem Sohn bei dessen Testfahrt zugeschaut hat.

Hintergrund der Ausfahrt in Rot: Schumacher junior bekommt als Ferrari-Junior weiterhin Unterstützung von dem Rennstall, mit dem sein Vater einst fünf WM-Titel geholt hat. Das Testprogramm gehört zur Vorbereitung auf seine erste Formel-1-Saison, die Mick beim Ferrari-Kundenteam Haas absolvieren wird. Es ist deshalb extrem wichtig, weil in keinem anderen Sport so wenig trainiert werden kann wie im Motorsport.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

“Ich konnte noch einmal einige Dinge durchgehen, die mir wichtig sind”, resümiert Mick Schumacher. “Und überhaupt: Jeder Kilometer in einem Formel-1-Auto ist wichtig, weil wir so wenige Vorsaisontests haben. Jeder Kilometer bereitet mich besser auf meine Saison vor. Deshalb ist so ein Tag für mich extrem wertvoll – und das dann auch noch mit Ferrari tun zu können, macht das Ganze noch mal besonders.”

Formel 1: Erstes Rennen in Bahrein

Bei den offiziellen Vorsaison-Tests in Bahrain (12.-14. März) muss er sich ein Auto mit seinem Teamkollegen Nikita Mazepin teilen. Ergo bekommt er nur 1,5 Tage hinterm Steuer eines aktuellen Formel-1-Rennwagens, bevor er am 28. März in seinen ersten Grand Prix starten wird – ebenfalls in der Wüste von Bahrain.

“Ich fühle mich bereit”, sagt Mick trotzdem selbstbewusst. “Es ist mein Kindheitstraum, Formel-1-Fahrer zu werden. Jetzt habe ich die Chance. Deshalb tue ich alles dafür, um die Saison gut vorbereitet anzugehen.” Sein besonderer Fokus im Wintertraining lag dabei auf dem Nacken. Schumacher junior: “Die G-Kräfte der Formel 1 machen den größten Unterschied im Vergleich zu den letzten Jahren.” Doch die kann man kaum simulieren.

Auch deshalb ermöglicht Ferrari seinem Premium-Junior solche Testkilometer in einem Formel-1-Auto. Auch grundsätzlich rückt Haas immer näher an Ferrari heran.  (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Einerseits wechselt Chassis-Chef Simone Resta zum Kundenteam und soll sich dort auf das Auto für 2022 (neue Regeln!) konzentrieren. Andererseits gründet Ferrari in Maranello eine Haas-Außenstelle. Ein Kniff, mit dem die Scuderia trotz der neuen Sparprogramme in der Formel 1 kein Personal entlassen muss.

Und ein Vorteil für Haas – vor allem auch gegenüber dem anderen Ferrari-Kundenteam Alfa Romeo!

Das Fernziel: Eines Tages soll Mick Schumacher wie sein Vater für Ferrari fahren. Ex-Präsident Luca di Montezemolo in der aktuellen SPORT BILD: “Ich kann nur hoffen, dass Michael zu Hause am Erfolg seines Sohnes teilhaben kann und es für ihn eine große Zufriedenheit ist, was sein Sohn erreicht hat.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Neues Detail in Hamiltons Vertragspoker

Am Ende des Vertragspokers zwischen Rekord-Weltmeister Lewis Hamilton (36) und Mercedes wird wohl keine längerfristige Einigung stehen. Von einem Dreijahresvertrag “gehe ich nicht aus”, sagte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff im Gespräch mit RTL/ntv.

Der ab der anstehenden Saison eingeführte Budgetdeckel und das neue Reglement ab 2022 sorgten dafür, dass man als Team “die Augen offenhalten” müsse. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Von einer Einigung sei man aber “nicht mehr weit entfernt”, sagte der 49-Jährige am Donnerstag: “Bald ist ein dehnbarer Begriff. Bald.” Wolff trat zudem Spekulationen über ein gestörtes Verhältnis zwischen beiden Parteien entgegen.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

“Wir haben ein ordentliches Verhältnis zueinander, das wesentlich mehr ist als eine professionelle Relationship”, sagte der Österreicher: “Es ist auch eine Freundschaft. Lewis ist unheimlich wichtig, nicht nur für das Team, sondern auch für die Marke Mercedes. Aber die Landschaft verändert sich gerade. Und all das sind Faktoren, die für unsere Gespräche natürlich eine Rolle gespielt haben.” (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Hamilton hatte in der vergangenen Saison seinen siebten WM-Titel eingefahren und damit die Marke von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher erreicht. Zum Jahresende lief sein Vertrag dann aus.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Warum sich der Start der Schumacher-Doku verzögert

Die Fans von Michael Schumacher müssen sich weiter gedulden, bis der Film über die Formel-1-Legende in den deutschen Kinos anlaufen wird. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Eigentlich hätte die Dokumentation über das Leben des siebenmaligen Weltmeisters bereits am 5. Dezember 2019 uraufgeführt werden sollen, doch die Produktion hat mehr Zeit als erwartet in Anspruch genommen.

Nun ist der Streifen laut Vanessa Nöcker zwar fertig, der Kinostart kann aber trotzdem nicht erfolgen. “Die Situation ist durch Corona sehr erschwert. Insofern können wir momentan keinen Termin nennen und bitten um etwas Geduld”, erklärte die Regisseurin und Produzentin im Express.

Film charakterisiert Schumacher als Sportler und Mensch

Die Verzögerung der Produktion kam dadurch zustande, dass sich die Sichtung und Bearbeitung des privaten Filmmaterials aus dem Hause Schumacher aufwändiger gestaltete. (Rennkalender der Formel 1 2021)

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

“Der Film soll Michaels unvergleichbare Karriere porträtieren, aber auch die vielen Facetten eines komplexen Mannes zeigen. Den gnadenlosen und tollkühnen Formel-1-Piloten, den ehrgeizigen Sportler, den versierten Mechaniker mit einzigartigem technischen Gespür, den verlässlichen Teamplayer und liebevollen Familienvater”, beschreibt Schumachers langjährige Managerin Sabine Kehm die Inhalte der Dokumentation, die bald auch der Öffentlichkeit nicht mehr vorenthalten sein wird.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

In Grün! Vettels Start bei Aston Martin

Seinen ersten Arbeitstag bei Aston Martin in Silverstone hat Sebastian Vettel (33) bereits am vergangenen Dienstag hinter sich gebracht.

Auf dem Plan standen Kennenlernen der Technik-Crew, Sitzprobe und eine erste Fahrt im Simulator (Alle News zur Formel 1).

In der aktuellen Woche befriedigte Aston Martin dann auch den Informationsdrang der Fans. In den sozialen Medien postete das Team erst ein Bild von Vettels neuem, grünen Rennfahrerschuh der Marke Alpine Stars, dann ein Video von der Ankunft am Werk in Silverstone.

Das Gefährt: ein Aston Martin DBX. Das neue Vorzeigemodell der britischen Traditionsmarke dürfte Vettel gefallen: V8-Motor, Doppelturbo, 4 Liter Hubraum, 550 PS, 700 Nm Drehmoment, Allrad. Von 0 auf Tempo 100 beschleunigt das Luxus-SUV in 4,5 Sekunden. Topspeed: 291 km/h. Kostenpunkt: 193.500 Euro.

Passend zum British Racing Green des Autos trägt auch Vettel dunkelgrün!

Für den Heppenheimer muss es sich wie ein Nach-Hause-Kommen angefühlt haben. Denn auch vor seinem Intermezzo in Italien war er schon mal bei einem englischen Team zu Hause: Red Bull Racing.

Die Fabrik der Bullen liegt nur rund eine halbe Stunde entfernt vom Aston Martin F1-Werk in Milton Keynes. Und Vettel war schon in seiner Red Bull-Zeit von 2009 bis 2014 bekannt dafür, dass er gut mit dem englischen Humor harmoniert.

“Vettel macht Teams zu Siegerteams”

Dazu kommt: Auch damals kam Vettel von Toro Rosso aus Italien zu einem aufstrebenden Team auf die Insel. Red Bull hatte Anfang 2009 noch keinen Sieg geholt und entwickelte sich gerade erst zum Top-Team. Gemeinsam mit Vettel folgten vier WM-Titel (Formel 1: Der Fahrerkalender für 2021)

Laut Giorgio Ascanelli, Toro Rossos ehemaligem Technikchef, kein Zufall: “Wahrscheinlich ist es Ihnen schon aufgefallen”, sagte er mal zu SPORT1: “Jedes Team, in dem Sebastian bisher gefahren ist, wurde mit ihm zum Siegerteam. Erst Toro Rosso, dann Red Bull. Das liegt auch an Sebastian. An seinem schweren Gasfuß und seiner Art, ein Team mitzureißen.”

Vettel: Situation ist eine andere

Die Feststellung des italienischen Techniker-Urgesteins basiert auf dem Duell zwischen Toro Rosso und Red Bull 2008, als Vettel in Monza seinen ersten Sieg holte und das eigentliche Mutterteam abhängen konnte. Ascanelli: “Red Bull hatte schon 2008 alle Zutaten für den Erfolg, aber wir waren besser als Red Bull, weil Vettel besser als Coulthard und Webber war. Punkt. Aus.”

Fest steht: Die Parallelen zu Vettels neuem Job bei Aston Martin sind nicht zu übersehen. Teamsitz in England, eine aufstrebende Mannschaft, ein Milliardär im Hintergrund (Lawrence Stroll statt Didi Mateschitz), ein Vettel mit vielen Ambitionen.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Der Deutsche darauf angesprochen zu SPORT1: “Auf dem Papier gibt es sicherlich einige Dinge, die ähnlich erscheinen, aber ich glaube, dass die Situation schon eine andere ist. Vor allem, weil ich selbst heute an einem anderen Punkt bin.”

Vettel: “Damals hatte ich nicht das Wissen”

Genauer gesagt, so führt der Hesse fort: “An einem besseren Punkt, mit weitaus mehr Erfahrung, mit einer klareren Sicht. Deshalb kann man die beiden Startpunkte nicht wirklich miteinander vergleichen. Damals hatte ich nicht das Wissen, das ich heute habe, dadurch ist der Zugang ein ganz anderer.”

Und trotzdem gibt es eine weitere Parallele: die Wohlfühl-Umgebung, die der Deutsche braucht, die er bei Red Bull einst hatte – und die ihm von Aston Martin-Teamchef Otmar Szafnauer auch jetzt in Aussicht gestellt wurde.

Vettel lernt “neue Arbeitsweisen” kennen

Der US-Amerikaner zu SPORT1: “Es geht um den Respekt und die Art und Weise zusammenzuhalten. Wir wissen die Talente jedes Einzelnen zu schätzen und zeigen nicht mit dem Finger auf jemanden. Wir ermutigen unsere Leute, aus Fehlern zu lernen. Wir ziehen alle am selben Strang und haben eine gute Arbeitsatmosphäre, eine Kultur, in der wir niemanden beschuldigen, weil er einen Fehler gemacht hat. Das bezieht sich auch auf die Fahrer. Das wird Seb gefallen und ich bin sicher: Er wird aufblühen.”

Vettels Antwort: “Jeder Mensch ist unterschiedlich, aber trotzdem hat jeder wahrscheinlich gerne ein Umfeld, wo man füreinander einsteht und füreinander arbeitet. Bis jetzt sind das für mich bei Aston Martin natürlich noch eine Menge neuer Gesichter, aber ich bin guter Dinge, dass das funktionieren wird. Man muss immer offen sein für Neues. Ich werde viele neue Leute kennenlernen, neue Arbeitsweisen, neue Herangehensweisen – und ich wäre nicht gut beraten zu glauben, dass nur mein Weg der richtige ist.”

Marko zweifelt an Vettel-Gefahr

Bei Red Bull jedenfalls hat man Vettels England-Comeback im Blick.

“Ich hoffe, er findet zu alter Form zurück”, sagt Motorsportberater Helmut Marko bei F1-Insider.com. “Dass die beiden letzten Jahre nicht seine besten waren, weiß er selbst. Aus welchen Gründen auch immer. Aber ich glaube nicht, dass er uns gefährlich werden kann. Dafür war sein Team 2020 zu weit von uns weg. Selbst wenn Sebastian jedes Rennen in Höchstform ist, kann er als Fahrer nicht den Rückstand wettmachen, den das Team auf uns hatte. Aber vielleicht täusche ich mich ja.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Wolff über Vertrag mit Hamilton: "Die Anwälte arbeiten hart"

Mercedes-Teamchef Toto Wolff hat eine Corona-Infektion gut überstanden und die häusliche Isolation inzwischen wieder verlassen.

Dies teilte der Österreicher vom Formel-1-Weltmeisterteam dem nationalen TV-Sender ORF mit.

“Alles ist gut, keine Symptome. Es hätte schlechter laufen können, bin raus aus der Quarantäne”, sagte Wolff, der sich Anfang Januar im Urlaub in seiner Heimat mit dem Virus angesteckt hatte.

Wolff spricht über Verhandlungen mit Hamilton

Wolff erklärte zudem, dass die Vertragsverhandlungen mit dem siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton weiter im Gange seien.

“Die Anwälte arbeiten hart”, sagte der 49-Jährige, “wir machen es ihnen nicht leicht, wenn wir über Zoom argumentieren und den Anwälten die Bälle zuspielen. Lewis ist in Amerika, ich hier. Irgendwann werden wir es finalisieren.

“So sei das nun einmal bei Vertragsverhandlungen, man komme aus unterschiedlichen Richtungen. Das sei normal. ”Wir haben eine solide Basis in unserer Beziehung”, sagte Wolff, “aber manchmal musst du Dinge im Detail ansprechen. Und das braucht dann etwas Zeit. Aber vor den Testfahrten in Bahrain sollte es unterschrieben sein.”

Die Tests dort sind für März terminiert, vor dem Saisonauftakt am 28. März an gleicher Stätte.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettel: Mit 40 nicht mehr in der Formel 1

Mit 40 Jahren sieht sich der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel nicht mehr in der Formel 1. “In diesen Dingen bin ich sehr rational”, sagte der 33-Jährige dem Fachmagazin Racer: “Ich werde das noch ein paar Jahre machen, aber wir reden da sicher nicht von zehn Jahren oder mehr.”

Nach seiner Entlassung bei Ferrari habe er durchaus eine Weile darüber nachgedacht, “was ich als nächstes tun möchte. Wir wissen ja alle, was dabei rausgekommen ist, und jetzt sehen wir mal weiter.” Vettel fährt künftig für Aston Martin, das Nachfolgeteam von Racing Point.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Dass Vettel seit 2009 nur für zwei Teams – 113 Rennen für Red Bull, 118 für Ferrari – gefahren ist und sich mit dem Wechsel zu Aston Martin noch einmal auf ganz neue Gegebenheiten einstellen muss, sieht der dreifache Familienvater nicht als Problem. “Ich war immer Herr meiner Entscheidungen und musste nie gehätschelt werden”, versicherte er: “Ich brauche niemanden, der mir die Hand hält und mir sagt, was ich tun soll.”

Sein Wechsel zu Ferrari sei 2015 mit dem klaren Ziel erfolgt, Weltmeister zu werden. “Der Titel war das große Ding”, sagte Vettel, “deshalb muss man ganz klar sagen, dass im Rückblick natürlich etwas fehlt.” Dennoch seien die Jahre bei Ferrari keine verlorenen gewesen: “Ich habe viel gelernt, das wird mir in der Formel 1 und auch im täglichen Leben immer weiterhelfen. Ich gehe reicher, als ich gekommen bin, und das meine ich nicht in finanzieller Hinsicht.”

Ferraris Entscheidung, sich nach sechs gemeinsamen Jahren von Vettel zu trennen, hat dieser zwar nicht richtig verstanden, “aber um ehrlich zu sein: Das muss ich auch nicht, und es würde auch nichts ändern.” Er habe nie darum gekämpft, bleiben zu dürfen, weil “ich immer der Meinung war, wenn sich eine Tür schließt, geht eine andere auf”.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

 Powered by Max Banner Ads