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Schumacher testet in Vettels Ferrari

Mick Schumacher bekommt als Ferrari-Junior immer noch eine Sonderbehandlung. Im aktuellen Fall ist das eine Testfahrt in einem älteren Modell, das einst auch Sebastian Vettel gefahren ist. (Rennkalender der Formel 1 2021)

In keinem Sport wird so wenig trainiert wie im Motorsport. Deshalb zählt jeder Kilometer – besonders für Neulinge wie Mick Schumacher. Der Sohn von Formel-1-Rekordchampion Michael Schumacher feiert beim Saisonstart in Bahrain (28. März) sein Formel-1-Renndebüt für Haas-Ferrari. Und bis dahin hat der 21-Jährige eigentlich nur noch 1,5 Testtage zur Verfügung.

Beim offiziellen Vorsaison-Test in Bahrain muss er sich vom 12. bis 14. März einen Haas mit seinem neuen Teamkollegen Nikita Mazepin teilen. 

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Schumacher testet Ferrari SF71H

Umso wichtiger, was Ferrari jetzt entschieden hat: Im Rahmen einer Testwoche auf der hauseigenen Strecke in Fiorano wird auch Mick Schumacher am Steuer eines Zwei-Jahreswagens sitzen. Der Zeitpunkt: Donnerstag, 28. Januar, vormittags. Das Arbeitsgerät: der SF71H von 2018.

Der Renner also, mit dem Vettel um die WM kämpfte, mit dem er fünf Siege holte – und den er unfreiwillig im Kiesbett von Hockenheim parkte. Wichtig: Weil der SF71H bereits zwei Jahre alt ist, hat ihn das strenge Formel-1-Regelwerk zum Testen freigegeben.

Es ist nicht das erste Mal, dass Schumacher junior auf Ferraris Haus- und Hofstrecke einen roten Renner testen darf, und trotzdem wird es wieder etwas Besonderes sein. Denn in Fiorano spulte schon sein berühmter Vater Michael jede Menge Testkilometer ab. Mick, der 1999 geboren wurde, bevor Michael seine großen Erfolge mit der Scuderia feierte, war teilweise selbst dabei. 

Leclerc und Sainz testen Vettel-Ferrari mit Schumacher

Mick Schumacher erinnert sich: “Hier habe ich als Kind viel Zeit verbracht und meinem Vater beim Fahren zugesehen. Immer wenn ich Bilder aus dieser Zeit sehe, fange ich an, mich zu erinnern. Die meisten wurden während der Testfahrten im Winter aufgenommen, also tragen wir alle Jacken. Aber ich bin wahrscheinlich schon früher hier gewesen, als man mich noch herumtragen musste.”

Damals gab es noch keine Testbeschränkungen, wie sie heute Usus sind. “Sie spulten viele tausend Kilometer im Jahr herunter. Es wäre sicher toll für uns, wenn wir das auch noch tun könnten”, gibt Schumi junior zu. Immerhin: In einem zwei Jahre alten Auto bekommt er von Ferrari nun die Gelegenheit.

Gemeinsam mit Mick Schumacher werden auch Charles Leclerc und der neue Ferrari-Pilot Carlos Sainz auf die Strecke gehen. Der Spanier ist am Mittwoch einen Tag vor Schumacher dran und einen Tag nach Leclerc.

In der vergangenen Woche war der Spanier bereits zum Schnupperkurs in Maranello, traf sich mit den Ingenieuren und testete den virtuellen Ferrari im Simulator. “Es macht Mut zu sehen, wie alle Vollgas geben”, sagte er. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Kurios: Am Montag darf auch Ferrari-Junior Giuliano Alesi hinters Steuer des roten Renners – genau 30 Jahre, nachdem sein Vater Jean in Fiorano erstmals dem F1-90 die Sporen gab.

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Red-Bull-Chef sicher: Verstappen besser als Hamilton

Lewis Hamilton hat sich in der vergangenen Saison mit seinem siebten Titel in der Formel 1 zum Rekord-Weltmeister gekrönt. Der beste Fahrer der Formel 1 ist er aber trotzdem nicht, behauptet ein Entscheidungsträger der Konkurrenz. 

Christian Horner, Teamchef von Red Bull Racing, sieht mit Max Verstappen einen Fahrer aus dem eigenen Rennstall im direkten Vergleich vorne. “Für mich ist Verstappen der Beste, und die Leistung von George Russel im Mercedes hat das für mich bestätigt”, erklärte Horner im Interview mit Racingnews 365

Toptalent Russell hatte Hamilton im vergangenen Jahr beim Großen Preis von Sakhir ersetzt, als dieser wegen einer Coronainfektion passen musste: “Bei Mercedes kann sich ein Fahrer direkt für die erste Reihe qualifizieren und Russell hat fast das Rennen gewonnen.” 

“Max und Lewis stechen für mich heraus”, sagte Horner weiter. Aber Hamilton habe einfach das bessere “Paket” zur Verfügung: “Max muss mehr aus seinem Auto holen.” Der RB-Chef lieferte gleich noch weitere Argumente für seine These: “Wenn bei Red Bull jemand für Verstappen ins Auto steigt – wenn Max zum Beispiel Corona hätte – würde niemand sein Level erreichen.” So wie auch Verstappens Teamkollegen nicht mit ihm mithalten könnten. 

Horner, der mit dem ehemaligen Spice-Girl Geri Halliwell verheiratet ist, sieht die Entwicklung bei Verstappen mit großer Freude: “Sein Renn-Können ist exzellent, genauso wie sein Reifen-Management.” Der RB-Pilot habe sich im Lesen des Rennens enorm verbessert. Auch beim Feedback an das Team und beim Umgang mit Rückschlägen sei er sehr gereift. 

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Auf Schumachers Spuren: Erste Pilotin in Ferrari-Akademie

Mick Schumacher (21) bekommt im Förderprogramm von Ferrari weibliche Gesellschaft.

Die Scuderia gab am Freitag bekannt, dass die 16-jährige Niederländerin Maya Weug das mehrmonatige Casting im Rahmen der Initiative “FIA Girls on Track – Rising Stars” für sich entscheiden hat. Weug wird in der kommenden Saison in der Formel 4 fahren. 

Die Ferrari-Nachwuchsakademie hatte bislang ausschließlich männliche Mitglieder, prominentester Vertreter ist momentan Mick Schumacher. Der Sohn des Formel-1-Rekordweltmeisters Michael Schumacher schaffte mit der Unterstützung Ferraris den Aufstieg in die Königsklasse und gibt in der anstehenden Saison sein Debüt für das US-Team Haas. Auch der aktuelle Ferrari-Starpilot Charles Leclerc (Monaco) hat das Nachwuchsprogramm durchlaufen.

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Button kehrt in die Formel 1 zurück

Der frühere Weltmeister Jenson Button (41) kehrt vier Jahre nach dem Ende seiner Formel-1-Karriere in die Königsklasse zurück. Der Brite verstärkt das Hinterbänklerteam Williams als Berater und erhält einen Vertrag über mehrere Jahre, das teilte der Rennstall aus Grove am Freitag mit.

Button hatte im Jahr 2000 sein Formel-1-Debüt im Williams gegeben. 2009 wurde er Weltmeister mit Brawn GP, 2016 beendete er seine Laufbahn als Stammpilot im McLaren. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Er wolle dem Team helfen, zu alten Erfolgen zurückzukehren, sagte Button: “Es liegt viel Arbeit vor uns, aber ich glaube an eine gute Zukunft.”

Button will Williams weiterhelfen

Jost Capito, neuer deutscher Rennstall-Geschäftsführer, hofft auf positive Effekte auf und neben der Strecke: “Seine Erfahrung wird helfen, die technische Seite und auch Williams als Unternehmen weiterzuentwickeln.”

Button werde während der anstehenden Saison auch bei ausgewählten Grands Prix vor Ort sein. Der Traditionsrennstall zählt mit sieben Fahrerweltmeisterschaften und neun Konstrukteurstiteln zu den erfolgreichsten der Königsklasse, ist aber tief gefallen. In den vergangenen drei Jahren beendete Williams die Saison jeweils auf dem letzten Platz.

Auch mit Hilfe des ab 2021 eingeführten Budget-Deckels und einer ausgeweiteten technischen Partnerschaft mit dem Weltmeister-Team Mercedes hofft Williams auf Besserung in den kommenden Jahren.

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Schumacher erhält bei Haas Ferrari-Personal

Mick Schumacher kann in seinem Formel-1-Debütjahr beim US-Team Haas auf weiteres Know-How von Ferrari bauen. Durch die Einführung der Budgetobergrenze muss die Scuderia sich von einigen Mitarbeitern trennen – und bringt diese beim Kundenteam unter. Die Angestellten werden weiter in Maranello arbeiten, sollen allerdings ausschließlich für Haas tätig sein.

“Wenn ich mein Unternehmen verkleinern muss”, sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto, “dann ist es mir lieber zu wissen, dass diese Leute das Haas-Team verstärken als dass sie einfach auf dem Markt sind, verfügbar für völlig andere Teams.”

Ferrari und Haas, seit 2016 in der Formel 1, arbeiten recht eng zusammen, der US-Rennstall bezieht den Antrieb, das Getriebe und zahlreiche weitere Teile aus Maranello. In Schumacher wird im kommenden Jahr zudem ein Mitglied von Ferraris Junior-Akademie für Haas im Cockpit sitzen.

Auch verkündete Haas vor wenigen Wochen die Verpflichtung von Simone Resta, zuvor bei der Scuderia für die Chassis-Entwicklung verantwortlich. “Einige weitere Techniker” würden nun folgen, sagte Binotto. Vermutungen, Ferrari könnte mit der Verschiebung der Mitarbeiter in Maranello den Budget-Cap unterwandern, versuchte er indes zu zerstreuen.

“Die betroffenen Personen werden in einem völlig anderen Gebäude arbeiten, sie haben keinen Zugang zu den Einrichtungen der Scuderia”, sagte der 51-Jährige. Haas sei und bleibe ein “komplett eigenständiges Team, es ist kein Junior-Team” von Ferrari.

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Experte Jordan: Vettel "jämmerlich"

Er ist immer noch eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Formel-1-Zirkus – und eine der bestinformierten.

Ex-Teamchef Eddie Jordan (72) gilt in Großbritannien schon seit Jahren als “Orakel”, weil er in den letzten Jahren mehrere Sensationsmeldungen als Erster verkündet hatte: Michael Schumachers Comeback bei Mercedes, seinen Rücktritt Ende 2012, Lewis Hamiltons Wechsel von McLaren zu Mercedes.

Sein letzter Clou: Jordan verkündete schon frühzeitig, dass Chemie-Gigant Ineos Anteile am Mercedes-Formel-1-Team übernehmen wird. Zunächst dementierte Teamchef Toto Wolff noch. Vor drei Wochen wurde offiziell bestätigt, dass Ineos-Chef Sir Jim Ratcliffe ein Drittel der Weltmeistermannschaft erworben hat. (Der Rennkalender der Formel 1 2021)

SPORT1 erreichte Jordan in Südafrika, wo der Ire den Winter in seinem Haus in Kapstadt verbringt. Er übermittelte von dort aus klare Meinungen zum Poker zwischen Hamilton und Mercedes – und zu den Aussichten von Sebastian Vettel nach dem Wechsel von Ferrari zu Aston Martin.

Jordan: “Ich telefoniere regelmäßig mit Ecclestone”

Woher er sein Insiderwissen eigentlich hätte, war die erste Frage. Der ehemalige Formel-1-Teamchef und erster F1-Boss von Michael Schumacher cool: “Ich habe vorzügliche Quellen, auf die ich mich hundertprozentig verlassen kann, und einen gesunden Menschenverstand. Ich bin in der Szene immer noch extrem gut vernetzt, telefoniere unter anderem regelmäßig mit Bernie Ecclestone.” (Die Fahrerwertung der Formel 1)

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Derzeit macht sich der heutige Experte der BBC-Tochter Channel Four unter anderem Gedanken über Lewis Hamilton (36) und die stockenden Vertragsverhandlungen mit Mercedes.

“Anscheinend sind sich die Parteien nicht einig über die Konditionen”, stellt Jordan fest: “Ich habe nur gehört, dass Lewis mehr will, als Mercedes bereit ist zu bezahlen. Da geht es wohl auch um Beteiligungen an den Teameinnahmen und eine einflussreiche Rolle im Mercedes-Konzern. Wenn ich der Boss von Daimler wäre, würde ich ihm die Tür zeigen: Entweder du fährst zu unseren Bedingungen – oder du gehst.”

Jordan weiter: “Ich würde ihm auch erzählen, was Bernie Ecclestone nach dem Tod von Ayrton Senna gesagt hat: Auch wenn Bernie wie alle geschockt und traurig war, fand er als Erster seine Fassung wieder und sagte uns: ‘Hört jetzt auf zu jammern: Jeder ist ersetzbar.’ Das sollte jetzt auch Lewis wissen.”

Jordan über Vettel: “Er ist über seinem Zenit”

Auch über Vettels Wechsel zu Aston Martin hat Jordan eine klare Meinung – unverblümt wie gewohnt: “Ich mag ihn sehr, aber ich denke, Aston Martin hat einen Fehler gemacht, ihn zu verpflichten. Die letzten zwei Jahre gegen Leclerc bei Ferrari waren jämmerlich. Ich weiß nicht, warum er so schlecht aussah, er hat doch vier WM-Titel gewonnen. Aber ich glaube, er ist über seinem Zenit. Ich hätte jedenfalls Perez behalten.”

Über das Teamduell mit Lance Stroll, dem Sohn des Aston-Martin-Teambesitzers Lawrence, sollte sich der Heppenheimer dagegen keine großen Gedanken machen. Jordan: “Lance ist wie eine Wundertüte. Man weiß nie, was drin ist. Manchmal fährt er gut, manchmal extrem schlecht. Er ist alles andere als konstant.” (Die Teamwertung der Formel 1)

Der große Gewinner beim Fahrerwechsel sei Red Bull: “Mit Perez bekommt Red Bull einen Top-Piloten. Keiner glaubt, dass er so schnell ist wie Max Verstappen. Aber das ist sowieso niemand. Perez ist ein großartiger Pilot, der besonders im Rennen das erfüllen wird, was Red Bull von ihm erwartet: Nah genug an Max dran sein, um mit zwei Autos Druck auf Mercedes machen zu können. Das konnte sein Vorgänger Alex Albon zu keiner Zeit.”

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Jordan knallhart: "Ich würde Lewis die Tür zeigen"

Er ist immer noch eine der schillerndsten Persönlichkeiten des Formel-1-Zirkus – und eine der bestinformierten.

Ex-Teamchef Eddie Jordan (72) gilt in Großbritannien schon seit Jahren als “Orakel”, weil er in den letzten Jahren mehrere Sensationsmeldungen als Erster verkündet hatte: Michael Schumachers Comeback bei Mercedes, seinen Rücktritt Ende 2012, Lewis Hamiltons Wechsel von McLaren zu Mercedes.

Sein letzter Clou: Jordan verkündete schon frühzeitig, dass Chemie-Gigant Ineos Anteile am Mercedes-Formel-1-Team übernehmen wird. Zunächst dementierte Teamchef Toto Wolff noch. Vor drei Wochen wurde offiziell bestätigt, dass Ineos-Chef Sir Jim Ratcliffe ein Drittel der Weltmeistermannschaft erworben hat. (Der Rennkalender der Formel 1 2021)

Jordan: “Ich telefoniere regelmäßig mit Ecclestone”

SPORT1 erreichte Jordan in Südafrika, wo der Ire den Winter in seinem Haus in Kapstadt verbringt.

Woher er sein Insiderwissen eigentlich hätte, war die erste Frage. Der ehemalige Formel-1-Teamchef und erster F1-Boss von Michael Schumacher cool: “Ich habe vorzügliche Quellen, auf die ich mich hundertprozentig verlassen kann, und einen gesunden Menschenverstand. Ich bin in der Szene immer noch extrem gut vernetzt, telefoniere unter anderem regelmäßig mit Bernie Ecclestone.” (Die Fahrerwertung der Formel 1)

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Derzeit macht sich der heutige Experte der BBC-Tochter Channel Four Gedanken über Lewis Hamilton (36) und die stockenden Vertragsverhandlungen mit Mercedes.

“Anscheinend sind sich die Parteien nicht einig über die Konditionen”, stellt Jordan fest: “Ich habe nur gehört, dass Lewis mehr will, als Mercedes bereit ist zu bezahlen. Da geht es wohl auch um Beteiligungen an den Teameinnahmen und eine einflussreiche Rolle im Mercedes-Konzern. Wenn ich der Boss von Daimler wäre, würde ich ihm die Tür zeigen: Entweder du fährst zu unseren Bedingungen – oder du gehst.”

Jordan weiter: “Ich würde ihm auch erzählen, was Bernie Ecclestone nach dem Tod von Ayrton Senna gesagt hat: Auch wenn Bernie wie alle geschockt und traurig war, fand er als Erster seine Fassung wieder und sagte uns: ‘Hört jetzt auf zu jammern: Jeder ist ersetzbar.’ Das sollte jetzt auch Lewis wissen.”

Jordan über Vettel: “Er ist über seinem Zenit”

Auch über Sebastian Vettels Wechsel zu Aston Martin hat Jordan eine klare Meinung – unverblümt wie gewohnt: “Ich mag ihn sehr, aber ich denke, Aston Martin hat einen Fehler gemacht, ihn zu verpflichten. Die letzten zwei Jahre gegen Leclerc bei Ferrari waren jämmerlich. Ich weiß nicht, warum er so schlecht aussah, er hat doch vier WM-Titel gewonnen. Aber ich glaube, er ist über seinem Zenit. Ich hätte jedenfalls Perez behalten.”

Über das Teamduell mit Lance Stroll, dem Sohn des Aston-Martin-Teambesitzers Lawrence, sollte sich der Heppenheimer dagegen keine großen Gedanken machen. Jordan: “Lance ist wie eine Wundertüte. Man weiß nie, was drin ist. Manchmal fährt er gut, manchmal extrem schlecht. Er ist alles andere als konstant.” (Die Teamwertung der Formel 1)

Der große Gewinner beim Fahrerwechsel sei Red Bull: “Mit Perez bekommt Red Bull einen Top-Piloten. Keiner glaubt, dass er so schnell ist wie Max Verstappen. Aber das ist sowieso niemand. Perez ist ein großartiger Pilot, der besonders im Rennen das erfüllen wird, was Red Bull von ihm erwartet: Nah genug an Max dran sein, um mit zwei Autos Druck auf Mercedes machen zu können. Das konnte sein Vorgänger Alex Albon zu keiner Zeit.”

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Baldige Einigung? Hamilton und Mercedes senden kryptische Zeichen

Auch fast drei Wochen nach dem Jahreswechsel ist der Weltmeister der Formel 1 noch ohne Vertrag – am späten Montagabend befeuerten Lewis Hamilton (36) und Mercedes allerdings Spekulationen um baldige Neuigkeiten. Zunächst sendete das Werksteam via Twitter das Bild eines Kugelschreibers um die Welt, “man weiß nie, wann man so einen braucht”, stand dazu geschrieben.

Einige Stunden später postete Hamilton dann ein Video aus dem Schnee, der Rekordweltmeister auf Langlaufskiern. Er habe eine Weile nichts von sich hören lassen, “ich bin in den Bergen und trainiere jeden Tag, richte meinen Geist und meinen Körper aus”, teilt Hamilton mit und beschreibt ausführlich sein Trainingsprogramm.

“Und zusätzlich”, so Hamilton, “wird gerade im Hintergrund viel gearbeitet, es ist viel in Bewegung”. Er könne es kaum erwarten, seine Fans “irgendwann” in naher Zukunft wieder zu sehen.

Hamilton hatte in der vergangenen Saison seinen siebten WM-Titel eingefahren und damit den Rekord von Michael Schumacher eingestellt. Der Vertrag des Engländers beim seit 2014 alles überragenden Team lief Ende des Jahres aus, obwohl alles schon weit vor Silvester auf eine Verlängerung hindeutete.

Beide Parteien gaben sich stets äußerst optimistisch. “Mercedes will Lewis im Auto haben, er ist der beste Fahrer der Generation. Lewis wird immer im besten Auto sitzen wollen, das ist im Moment der Mercedes”, sagte etwa Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Die Einigung lässt dennoch auf sich warten.

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Alpine holt Brivio als Renndirektor

Renault treibt den Umbau seines Formel-1-Teams weiter voran. Der Rennstall, der in der kommenden Saison unter dem Namen Alpine starten wird, hat den Italiener Davide Brivio als Renndirektor verpflichtet, das bestätigten die Franzosen am Sonntag. In der vergangenen Saison der Motorrad-Königsklasse MotoGP hatte Brivio Suzuki als Teamchef zum sensationellen Titelgewinn geführt. Sein Abschied von den Japanern war bereits kurz nach dem Jahreswechsel bekannt geworden.

Alpine hatte erst vor wenigen Tagen die Trennung von Teamchef Cyril Abiteboul verkündet. Welche Aufgaben nun genau in den Bereich des neuen Renndirektors Brivio fallen, soll in Kürze präzisiert werden. Zur kommenden Saison kehrt der zweimalige Weltmeister Fernando Alonso (Spanien/39) mit den Franzosen in die Formel 1 zurück, sein Teamkollege ist Esteban Ocon (Frankreich/24). Mit der Namensänderung zu Alpine F1 will Renault seiner Sportwagenmarke mehr Sichtbarkeit verschaffen.

Unter Brivios Regie hatte der Spanier Joan Mir in der von Corona geprägten MotoGP-Saison unerwartet triumphiert und damit den ersten Weltmeistertitel in der Königsklasse für Suzuki seit 2000 geholt. Als Teammanager hatte Brivio zuvor bereits Anteil an vier MotoGP-Titeln von Italiens Superstar Valentino Rossi mit Yamaha.

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Finale in Ferraris Mädchen-Casting steht

Mick Schumacher bekommt im Förderprogramm von Ferrari weibliche Gesellschaft.

Die Scuderia beendet in diesen Tagen im Rahmen der Initiative “Girls on Track” ein mehrmonatiges Casting, vier Teilnehmerinnen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren stehen im Finale – der Siegerin winkt als erster Frau ein Platz in der Ferrari-Akademie und zudem ein Cockpit für eine volle Formel-4-Saison. In der kommenden Woche wird das Ergebnis verkündet.

Vier Jungpilotinnen im Rennen um Ferrari-Platz

Julia Ayoub (15), Antonella Bassani (beide Brasilien/14), Doriane Pin (Frankreich/16) und Maya Weug (Niederlande/16) hatten sich in der seit dem vergangenen Sommer laufenden Auswahlphase durchgesetzt und sollten nun in Maranello und Fiorano ihr Talent noch einmal zeigen.

Neben Simulator- und Testfahrten gehörte auch ein Treffen mit Carlos Sainz jr. zum fünftägigen Programm. Der Spanier übernimmt in der anstehenden Formel-1-Saison Sebastian Vettels Ferrari-Cockpit.

“Wir müssen uns die Talente der Zukunft genau anschauen, und die Akademie sucht auch nach Frauen”, sagte Ferrari-Teamchef Mattia Binotto schon vor dem Start der Kampagne: “Sie sollten Teil unseres Programms sein.”

Auf den Spuren von Schumacher und Leclerc

Die Akademie hatte bislang ausschließlich männliche Mitglieder, prominentester Vertreter ist momentan Mick Schumacher. Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher schaffte mit der Unterstützung Ferraris den Aufstieg in die Königsklasse und gibt in der anstehenden Saison sein Debüt für das US-Team Haas.

Auch der aktuelle Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat das Nachwuchsprogramm durchlaufen.

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