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Ein historischer Tag für Vettel und die Formel 1

Der 1. Januar 2021 war ein historischer Tag. Für die Formel 1. Für Aston Martin. Für Sebastian Vettel (33). Die britische Traditionsmarke ist zurück in der Königsklasse. Und das mit dem deutschen Ex-Weltmeister.

Pünktlich zum ersten Tag des neuen Jahres hat Racing Point seinen Auftritt in den sozialen Medien verändert. Aus dem rosa Rennteam wurde Aston Martin F1. (SERVICE: Der Rennkalender der Formel 1 2021)

Der Hintergrund: Das Team des kanadischen Milliardärs Lawrence Stroll fährt 2021 mit einer Namenslizenz von Aston Martin. Verquickt sind die beiden Firmen nur über die Personalie Stroll. Der Vater von Formel-1-Pilot Lance Stroll ist Großaktionär bei Aston Martin Lagonda – und brachte so den Namen zurück in die Königsklasse.

Aston-Martin-Teamchef Szafnauer spricht von einer Ehre

Denn schon einmal fuhr der britische Sportwagenhersteller Formel 1. 1959 mit dem DBR4 (Reihensechszylindermotor mit 2,5 Liter Hubraum, 250 PS). Die beste Platzierung in einem WM-Rennen: Rang sechs. Racing Point, die Mannschaft die aus dem ehemaligen Jordan-Team hervorgegangen ist, ist dagegen längst wieder ein Siegerteam. Der Triumph von Sergio Perez beim GP Sakhir hat die Erwartungen sprunghaft steigen lassen. (SERVICE: Die Teamwertung der Formel 1)

Teamchef Otmar Szafnauer weiß das – und gibt das gleich im ersten Statement als Aston-Martin-F1-Chef zu: “So eine ikonische Marke zu vertreten, ist eine große Ehre für jeden im Team. Wir haben uns zuletzt den Ruf verdient, über unserer Gewichtsklasse zu kämpfen. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir den Namen Aston Martin gleich von Anfang an stolz machen können. Ich sehe schon jetzt diese Extra-Energie im Team mit dem Ziel, uns weiter nach vorn zu bringen als je zuvor.”

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Vettel bald in Grün

Dafür will auch Sebastian Vettel sorgen. Der viermalige Champion der Jahre 2010-13 wechselt nach sechs Jahren in Ferrari-Rot in einem Rennwagen in British-Racing-Green. So soll der neue Aston Martin nämlich aussehen. Diverse Designer haben sich bereits an der Optik versucht.

Noch immer nicht ganz klar dabei: Bleibt BWT mit seinem berühmt gewordenen pinken Lack ebenfalls an Bord?

SPORT1 weiß: Der Vertrag läuft eigentlich weiter, doch die Wasserspezialisten aus Österreich bestehen eigentlich auf einen komplett in Rosa gehaltenen Renner. Deshalb scheiterten vor der Unterschrift bei Force India/Racing Point bereits Sponsor-Deals mit Mercedes und Sauber. Gut möglich deshalb, dass man sich nun auch von Aston Martin trennt. Entscheidung noch offen. (SERVICE: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Vettel will Aston Martin nach vorne bringen

Für Vettel ist Grün indes die Farbe der neuen Hoffnung. Nach einem Katastrophenjahr bei Ferrari will der Hesse bei Aston Martin zurück zu alter Stärke finden. “Die Zielsetzung ist eine ganz andere, nämlich das Team nach vorne zu bringen”, sagte er im SPORT1-Interview: “Ich baue da auf meine Erfahrung und auch auf das, was ich hinter dem Lenkrad leisten kann.”

Bei Aston Martin empfängt man den Deutschen jedenfalls mit offenen Armen. “Jeder weiß, was für ein guter Rennfahrer Sebastian ist”, sagt Technikchef Andy Green: “Keiner verlernt, wie man schnell fährt. Du musst nur das richtige Auto und die richtigen Leute um dich herum haben, um deinen Job zu erledigen. Da hat er offensichtlich gerade Probleme. Wir können ihm das bieten, was er braucht, um auf das Niveau zurückzukehren, das wir von ihm kennen und erwarten.”

Stabiles Heck positiv für Vettel

Positiv für Vettel: Der erste Aston-Martin-Renner wird eine Evolution des Racing Point aus 2020 sein. Und der war wiederum eine Kopie des Weltmeister-Mercedes aus 2019.

Ein Auto, das für sein stabiles Heck bekannt war. Und genau das braucht Vettel, um schnell zu sein: “Weil ich das Auto so schnell wie möglich in die neue Richtung drehe, um noch in der Kurve richtig attackieren zu können.” Das ging mit dem Ferrari anno 2020 nicht. Der roten Göttin fehlte Abtrieb im Heck – für Vettel ein Teufelskreis.

Allein: Grün ist die Hoffnung – nicht nur Vettels…

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Verstappen bestätigt pikantes Liebesglück

Lange war es nur ein Gerücht, jetzt ist es Gewissheit: Max Verstappen und Kelly Piquet sind ein Paar. 

Der Formel-1-Star postete auf Instagram ein Bild von sich und seiner Liebsten. In dem Neujahrs-Gruß an seine Fans schrieb der verliebte Rennfahrer: “Ich wünsche euch Erfolg, Liebe und Glück – so wie ich meines gefunden habe.” Auf dem Foto ist der 23 Jahre alte Niederländer zusammen mit der 31-jährigen Kelly an einem Sandstrand zu sehen. 

Verstappen neue Freundin hat Kind mit Kvyat

Die Beziehung des F1-Piloten und der Tochter von Ex-Weltmeister Nelson Piquet birgt durchaus eine gewisse Brisanz. Nicht wegen des zu vernachlässigenden Altersunterschieds, sondern vielmehr wegen Daniil Kvyat.

Verstappens russischer Rennfahrer-Kollege war bis vor knapp einem Jahr mit Kelly zusammen, das Paar hat eine gemeinsame Tochter. Die kleine Penelope ist mittlerweile anderthalb Jahre alt. 

Kvyat ist seit 2014 als Fahrer in der Formel 1 unterwegs, die Wege mit Verstappen kreuzten sich häufig. 2016 verlor er sein Cockpit bei Red Bull Racing an eben jenen Verstappen. Nach mehreren schwachen Auftritten in der Königsklasse wurde er durch den damaligen Shootingstar ersetzt und an dessen Stelle zu Toro Rosso versetzt. 

Während Verstappen die Formel 1 im Sturm eroberte, musste Kvyat mehrere Karriere-Rückschläge hinnehmen. Zunächst verlor er seinen Platz bei Toro Rosso, ehe er als Entwicklungsfahrer zu Ferrari ging. 2019 kehrte er dann zurück und wurde wieder zum Stammfahrer bei Toro Rosso. Dort fuhr er auch 2020, nun unter dem neuen Rennstall-Namen Alpha Tauri. Weil er hier nun von dem Japaner Yuki Tsunoda ersetzt wird, steht er für die kommende Saison ohne Cockpit da

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Nachteil für Schumacher? Formel 1 ändert Regularien

Pünktlich zum Start ins neue Jahr hat die Formel 1 eine Regeländerung vorgenommen. 

Die ersten beiden Trainingseinheiten vor jedem Rennwochenende wurden zeitlich begrenzt. Statt wie bisher 90 Minuten dürfen die Fahrer am Freitag künftig nur noch je 60 Minuten auf die Rennstrecke. Die Sessions wurden also von insgesamt drei auf zwei Stunden verkürzt. 

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Dies berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf einen abgeänderten Absatz in den sportlichen Regularien. “Zwei freie Trainingseinheiten, die jeweils eine Stunde dauern und mindestens zweieinhalb Stunden voneinander getrennt sind, werden am zweiten Tag des Events stattfinden”, heißt es in Artikel 32.1, Absatz a) demnach nun. 

Neue Regel – Nachteil für Schumacher?

Am Rest des Renn-Formates wurden keine Änderungen vorgenommen. Am Samstag gibt es weiterhin eine 60-Minuten-Einheit, ehe das Qualifying ansteht. Die Rennen werden wie gehabt am Sonntag gefahren. 

Grund für die Verkürzung der Freitags-Einheiten: Offenbar will die Formel 1 die Renn-Events kompakter gestalten, um noch mehr Rennen in einer Saison unterbringen zu können. Gleichzeitig soll den anderen Rennserien, wie der Formel 2 und der Formel 3, mehr Zeit auf der Strecke eingeräumt werden. 

Die Regeländerung könnte dabei vor allem für neue Fahrer einen Nachteil darstellen – so zum Beispiel für Mick Schumacher, der mit Haas vor seinem ersten Jahr in der F1 steht. Der Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher braucht während seiner Rookie-Saison so viele Minuten wie möglich im Auto. Kürzere Trainings-Einheiten dürften eher nicht im Interesse des 21-Jährigen sein. 

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Beendet ein Milliardär den Hamilton-Poker?

Er hat sieben WM-Titel eingefahren, 95 Rennsiege errungen und stand 98 Mal auf der Pole Position.

Lewis Hamilton (35) führt die meisten Ranglisten in der Formel 1 an, ist der Superstar der Szene – und hat immer noch keinen Vertrag für 2021.

Formel 1 plant Budgetcap

Laut Formel-1-Experte Mark Webber hängt dies mit dem geplanten Budgetcap der Formel 1 zusammen, der auch eine Gehaltsbeschränkung der Formel-1-Piloten beinhaltet.

Hintergrund: Die Teams einigten sich auf ein schrittweises Einsparen. 2021 wollen sie nur noch 145 Millionen Dollar pro Jahr ausgeben, 2022 140 Millionen und 2023 schließlich 135 Millionen Dollar.

Bis 2023 noch keine Gehaltsobergrenze

2023 wird dabei auch eine Gehaltsobergrenze für Fahrer greifen. Maximal 30 Millionen Dollar sollen die Teams dann für beide Fahrer zusammen ausgeben dürfen.

Bis dahin bleibt es ihnen überlassen, wie viel Gehalt und Prämien sie ihren Piloten bezahlen. Bereits geschlossene Verträge bleiben unberührt von der Regelung. Laut dem achtfachen GP-Sieger Webber ist das der Grund dafür, dass Hamilton noch keinen Vertrag für die nächste Saison hat.

“Ich denke, dass Lewis einen letzten großen Drei-Jahres-Vertrag abschließen und noch mal richtig abkassieren will”, vermutet der Australier beim Podcast At the Controls. Webber: “Auch wenn sich Teamchef Toto Wolff und Lewis Hamilton blendend verstehen. Die geplanten Gehaltskürzungen könnten ein Thema sein.”

Hamilton sieht Kürzung kritisch

Dazu passt: Hamilton machte seinen Unmut über die Kürzungen schon deutlich. Er beruft sich dabei aber auf die Stars der Zukunft. “Ich habe persönlich nichts dagegen”, sagt der Brite, gibt aber zu bedenken:

“Ich sehe nicht ein, warum die zukünftigen Superstars, die dem Sport so viel bringen können, dadurch gehandicapt werden. Es ist ein Sport, bei dem es um Milliarden geht und die Piloten sollten dafür belohnt werden, was sie für das Image beisteuern.”

Ineos steigt bei Mercedes ein

Hamiltons Glück könnte jetzt Sir Jim Ratcliffe sein. Der 18 Milliarden schwere Landsmann des Rekordchampions hat gerade mit seinem Chemiekonzern Ineos ein Drittel des Mercedes-Teams erworben und bestimmt dadurch in Zukunft die Geschicke der Weltmeistermannschaft mit.

Er macht keinen Hehl daraus, Hamilton halten zu wollen. “Lewis gehört mit Sicherheit zu den drei größten Fahrern aller Zeiten. Er ist trotz seiner 35 Jahre immer noch die Spitze seines Sports und ich sehe keine Zeichen, warum sich das ändern sollte.”

Die Weichen auf eine Vertragsverlängerung scheinen jetzt gestellt. Es ist zu vermuten, dass Ineos eine großen Teil des von Hamilton angeblich geforderten 40 Millionen Euro-Gehalts übernimmt. Das wäre auch im Sinne von der Mercedes-Führung.

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"Wird garantiert gewinnen": Ex-Pilot erwartet Großes von Schumacher

Der frühere Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck prophezeit Mick Schumacher eine große Karriere in der Motorsport-Königsklasse – wenn die Öffentlichkeit Geduld mit dem Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher zeige. (Der tragische Unfall von Michael Schumacher)

“Höchsten Respekt” habe er vor dem, was der 21-Jährige auf seinem Weg in die Formel 1 erreicht habe, sagte Stuck dem SID.

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“Nun muss man ihm die nötige Zeit geben. Er muss sich Erfahrung holen, das System Formel 1 verstehen”, erklärte der Ex-Pilot. (Alles zur Formel 1)

Stuck: Schumacher kann Rennen gewinnen

“Wenn er das zwei Jahre lang getan hat und dann ein gutes Auto bekommt, wird er garantiert gewinnen”, führte der 74-malige Grand-Prix-Teilnehmer aus, der am Neujahrstag 70 Jahre alt wird.

Schumacher sei aufgrund seiner Familiengeschichte “unglaublichen Belastungen” ausgesetzt, umso höher seien seine Titelgewinne trotz des öffentlichen Drucks in der Formel 3 im Jahr 2018 sowie 2020 in der Formel 2 zu bewerten.

Schumacher fährt 2021 in der Formel 1 für den Hinterbänkler Haas. Der US-Rennstall kooperiert aber eng mit Ferrari – dem Rennstall, mit dem Michael Schumacher von 2000 bis 2004 die Weltmeisterschaft gewann.

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Der Unfall, der Schumachers Leben für immer veränderte

Die allerersten Meldungen am frühen Nachmittag jenes 29. Dezembers 2013 gaben keinen übermäßigen Anlass zur Sorge.

Michael Schumacher, so hieß es beim Radiosender Europe 1, habe bei einem Skiunfall in den französischen Alpen eine Gehirnerschütterung erlitten. Radio Monte Carlo zitierte Christophe Gernignon-Lecomte, den Direktor der Skistation Meribel, der bestätigte, dass der Rekordweltmeister der Formel 1 zur Sicherheit per Helikopter in ein Krankenhaus geflogen worden sei.

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Schumacher erleidet Kopftrauma

Wenige Stunden später wuchs die Angst um das deutsche Formel-1-Idol fast minütlich. Am späten Abend desselben Tages dann war klar: Michael Schumacher kämpft um sein Leben.

Laut einer offiziellen Mitteilung erlitt er bei dem folgenschweren Sturz “ein Kopftrauma mit Koma, das umgehend eine neurochirurgische Behandlung erforderte”.

Auch sieben Jahre danach ist dieser Moment, in dem aus einer Sorge bittere Gewissheit wurde, schwer zu greifen. Die lebensbedrohliche Schwere von Schumachers Skiunfall traf die Motorsportwelt ins Mark. Der schwierige Weg des 91-maligen Grand-Prix-Siegers wird bis heute begleitet von teils wilden Spekulationen um seinen Zustand, aber auch von guten Wünschen und emotionalen Erinnerungen.

Michael Schumacher: Interesse an Schicksalsschlag ungebrochen

Was die Öffentlichkeit weiß, ist schnell erzählt. Schumacher wird nach einem schweren Schädel-Hirn-Trauma, mehreren Operationen und dem Aufwachen aus einem künstlichen Koma seit September 2014 häuslich behandelt.

Das Interesse am Zustand des Mannes, der die Formel 1 in Deutschland in ungeahnte Höhen führte, ist weiterhin enorm – und wird immer wieder ausgenutzt für die großen Schlagzeilen.

Michael Schumacher selbst soll weiterhin möglichst unbehelligt bleiben, zu seinem eigenen Wohl und dem seiner Familie. Trotzdem oder gerade deswegen ist das Interesse am tragischen Schicksal der Sportikone ungebrochen.

Am Schicksal des Mannes, der mehr als 300 Rennen in der Formel 1 ohne wirklich schlimme Unfälle überstand. Und dann beim entspannten Skifahren mit Familie und Freunden so unglücklich stürzte, dass es sein Leben in ein Davor und ein Danach teilte.

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Bei Red Bull gescheitert: Marko geht mit Albon hart ins Gericht

Die Weichen bei Red Bull sind seit der vergangenen Woche für die Zukunft gestellt. 

Das Team verpflichtete als zweiten Piloten Sergio Pérez neben Max Verstappen. Der bisherige Fahrer Alexander Albon wird bei dem Formel-1-Team degradiert zum Testfahrer. 

Red Bulls Motorsportchef Helmut Marko erklärt nun im Interview bei Motorsport total, woran Albon scheiterte. (Alles zur Formel 1)

“An mangelnder Konstanz. Und dass er sich zu leicht verunsichern hat lassen, wenn beispielsweise der Wind an Intensität gewonnen hat oder aus einer anderen Richtung gekommen ist. Oder wenn die Reifen abzubauen angefangen haben, dann hat er überproportional Zeit verloren”, sagt der Boss über seinen Schützling.

Marko: Albon scheiterte an “mentaler Geschichte”

Albon kam erst vor der vergangenen Saison vom Tochterteam Toro Rosso zu Red Bull, fuhr dort jedoch nur zu Rang sieben in der Fahrerwertung und kam auf 105 Punkte. Beste Resultate waren zwei dritte Ränge, während sein Teamkollege Verstappen unter anderem zwei Siege landete und in der WM-Wertung auf Platz zwei kam. 

Der große Unterschied zu seinem Kollegen setzte Albon offenbar zu. ”Es ist sicher auch eine mentale Geschichte. Aber wenn du einen Teamkollegen hast, der permanent auf absolutem Topniveau fährt, egal wie das Auto ist, spielt das eine untergeordnete Rolle, glaube ich.”

Zudem kam der Thailänder nicht mit dem medialen Druck zurecht. ”Natürlich haben ihn, da kommen wir zum Mentalen, die ganzen Berichte und die nicht zufriedenstellenden Ergebnisse verunsichert. Sein Rückstand auf Verstappen hat sich im Laufe der Saison vergrößert, nicht verringert. Zwar marginal, aber er ist größer geworden.”

Nun rückt Albon bei Red Bull in die zweite Reihe zurück. ”Wir haben ihm versichert, dass wir ihn massiv bei Testfahrten einsetzen werden. Er wird viel Simulator fahren. Und er wird auch bei vielen Rennen als Ersatzfahrer sein. Das betrifft bei uns ja vier Autos. Die Chancen, dass er zum Einsatz kommt, sind vorhanden”, versichert Marko. 

Marko bietet Albon an

Der Boss lässt zudem die Tür für andere Teams offen. “Darüber hinaus sind wir dazu bereit, ihn auszuleihen, wenn in einem anderen Team die Situation entsteht, dass sie kurzfristig einen Fahrer brauchen. Damit er auf Rennkilometer kommt. Das ist nicht das Ende. Wir schauen, ob es gelingt, ihn zu stabilisieren.”

In dem Interview verrät Marko zudem den Stand beim Motorenproblem bei Red Bull. 

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Am 2. Oktober hatte Partner Honda angekündigt, aus der Formel 1 am Ende des Jahres 2021 auszusteigen. Dabei arbeiteten der Hersteller und Red Bull erst seit einer Saison zusammen.

So plant Red Bull nach dem Honda-Aus

Die österreichische Mannschaft entwickelte nun den Plan, die Urheberrechte von Honda zu leasen und den Motor in Eigenregie zu produzieren. Dies will Red Bull jedoch erst umsetzen, wenn ein Entwicklungsstopp ab Anfang 2022 vorgeschrieben wird.

“Da ist alles auf einem guten Weg. Die Gespräche mit FIA und Liberty sind fortgeschritten. Da hoffen wir noch in diesem Jahr auf einen entsprechenden Entscheid”, verkündet Marko. “Ich würde sagen, die Wahrscheinlichkeit ist bei 80, 85 Prozent.”

Der Chef erklärt zudem, dass es aktuell keine weitere Idee gibt. “Unser Fokus liegt voll auf dem Honda-Projekt.”

Ohnehin plant Red Bull ab 2022 die komplette Eigenproduktion des Motors – wenn der Entwicklungsstopp kommt.

“Wenn aber die Andeutungen wahr werden, dass der neue Motor deutlich einfacher im Aufbau ist, dass er zwar innovativ bleibt, aber die jährliche Kostengrenze irgendwo bei 50 Millionen liegt, dann ist das nicht mehr so ein komplexes Thema wie das jetzige Triebwerk”, sagte Marko: “Das heißt, man könnte dann mit den Utensilien, die wir in Milton Keynes haben werden, auch die Entwicklung für so ein Triebwerk machen.”

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Vettel: "So besiegeln wir das Verschwinden in die Irrelevanz"

Sebastian Vettel macht sich Sorgen um die Zukunft der Formel 1. Der deutsche Star vermisst die Vorreiterrolle seiner Hightech-Branche hinsichtlich Technik und Technologie.

“Erst von 2022 wird ein Anteil von zehn Prozent Biosprit der zweiten Generation in der Formel 1 zur Pflicht. Stand heute soll der Anteil erst mit einem neuen Motorenreglement auf nur 30 Prozent steigen. Das wäre dann frühestens ab 2025/2026. Das finde ich sehr, sehr enttäuschend”, machte der viermalige Weltmeister in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung deutlich.

“Wir haben keine Traktionskontrolle, kein Antiblockier-, kein Stabilitätssystem, all das steckt heute in jedem neueren Straßenwagen. Dinge, welche auf der Rennstrecke entwickelt wurden und in die Serie fanden”, fügte der 33-Jährige hinzu. “Auf dem Gebiet der Sicherheit haben wir zweifellos große Fortschritte gemacht.” (Rennkalender der Formel 1)

Formel 1 droht “Verschwinden in der Irrelevanz”

Bis zum Jahr 2025 gebe es “sicher schon Tankstellen für jedermann, die Benzin aus einhundert Prozent erneuerbaren Energien verkaufen”, führte Vettel weiter aus und fragte: “Wo bleibt die Vorreiterrolle der Formel 1 auf dem Gebiet der Technik?”

Nach Meinung des künftigen Aston-Martin-Piloten spiele Machtpolitik dabei eine Rolle, niemand wolle seinen Vorteil aufgeben. “Das scheint so zu sein. Die Formel 1 hat schon immer sehr viel Geld gekostet. Und der Wettkampf und Ehrgeiz öffnete bisher immer genügend Geldbörsen”, sagte Vettel.

Die Lage sei ernst und werde von den Verantwortlichen nicht begriffen. “Das finde ich frustrierend”, betonte Vettel: “Wir wissen es besser und machen es trotzdem nicht. So besiegeln wir unser Verschwinden in die Irrelevanz.”

Der letztlich glimpflich verlaufene Feuerunfall seines Fahrerkollegen Romain Grosjean sei für ihn das prägende Ereignis des Formel-1-Jahres 2020 gewesen.

“Wie er diesen Crash nahezu unverletzt überstehen konnte, ist mir nach wie vor ein Rätsel, er stand kurz vor der Katastrophe. Dass er noch bei uns ist, dass er lebt, ist deshalb für mich der Moment des Jahres”, wird Vettel in der FAZ zitiert.

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Vettel zu Grosjeans Unfall: “Das hätte ganz anders ausgehen können”

“Wenn man den Hergang betrachtet und halbwegs bei Verstand ist, sieht man, dass Romain extrem viel Glück gehabt hat. Das hätte ganz anders ausgehen können”, sagte Vettel, der wie Grosjean Vizepräsident der Fahrervereinigung GPDA ist und sich für mehr Sicherheit in der Formel 1 stark macht:

“Die Autos sind sicherer als in der Vergangenheit. Noch vor wenigen Jahren hätte dieser Unfall einen schlimmeren Ausgang gehabt. Die Unfallanalyse wird hoffentlich zu weiteren Verbesserungen führen”, fügte der 33-Jährige an.

Vettel: Das ist das Wichtigste am Ende einer Saison

Aus sportlicher Sicht stach für Vettel, der sein letztes Jahr als Ferrari-Pilot indiskutabel als WM-13. abgeschlossen hat, der Aufstieg von Lewis Hamilton zum Rekordweltmeister gemeinsam mit Michael Schumacher heraus, aber “das Wichtigste am Ende einer Saison ist, keinen Fahrer verloren zu haben”. (Fahrerwertung der Formel 1)

Grosjean, der beim Haas-Rennstall für die neue Saison kein Cockpit mehr erhalten hat, war beim drittletzten Saisonrennen in Bahrain nach einem Crash bei Tempo 220 einem Flammeninferno nahezu unverletzt entkommen. 

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Vettel: Das ist mein "Moment des Jahres"

Für den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel ist der letztlich glimpflich verlaufene Feuerunfall seines Fahrerkollegen Romain Grosjean das prägende Ereignis des Formel-1-Jahres 2020.

“Wie er diesen Crash nahezu unverletzt überstehen konnte, ist mir nach wie vor ein Rätsel, er stand kurz vor der Katastrophe. Dass er noch bei uns ist, dass er lebt, ist deshalb für mich der Moment des Jahres”, wird Vettel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung zitiert.

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Vettel zu Grosjeans Unfall: “Das hätte ganz anders ausgehen können”

“Wenn man den Hergang betrachtet und halbwegs bei Verstand ist, sieht man, dass Romain extrem viel Glück gehabt hat. Das hätte ganz anders ausgehen können”, sagte Vettel, der wie Grosjean Vizepräsident der Fahrervereinigung GPDA ist und sich für mehr Sicherheit in der Formel 1 stark macht:

“Die Autos sind sicherer als in der Vergangenheit. Noch vor wenigen Jahren hätte dieser Unfall einen schlimmeren Ausgang gehabt. Die Unfallanalyse wird hoffentlich zu weiteren Verbesserungen führen”, fügte der 33-Jährige an.

Vettel: Das ist das Wichtigste am Ende einer Saison

Aus sportlicher Sicht stach für Vettel, der sein letztes Jahr als Ferrari-Pilot indiskutabel als WM-13. abgeschlossen hat, der Aufstieg von Lewis Hamilton zum Rekordweltmeister gemeinsam mit Michael Schumacher heraus, aber “das Wichtigste am Ende einer Saison ist, keinen Fahrer verloren zu haben”. (Fahrerwertung der Formel 1)

Grosjean, der beim Haas-Rennstall für die neue Saison kein Cockpit mehr erhalten hat, war beim drittletzten Saisonrennen in Bahrain nach einem Crash bei Tempo 220 einem Flammeninferno nahezu unverletzt entkommen. (Rennkalender der Formel 1)

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Schumacher: Das ist mein erster Ansprechpartner

Formel-1-Einsteiger Mick Schumacher hat keine Angst vor künftigen Duellen mit Weltmeistern wie Lewis Hamilton, Sebastian Vettel oder Fernando Alonso.

“Man darf sich nicht zu sehr davon einschüchtern lassen. Im Endeffekt sind es auch nur Menschen”, sagte der 21-Jährige der Bild am Sonntag: “Sie haben offensichtlich etwas Supergroßes geleistet in dem Sport, aber trotzdem muss man sich da behaupten, sein Bestes geben und so hart, aber fair fahren wie in allen anderen Kategorien bisher.” 

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Schumacher erwartet “emotionales” Rennen in Melbourne

Wenn er beim Saisonstart im März in Melbourne erstmals in der Motorsport-Königsklasse gegen die besten Rennfahrer der Welt antritt, wird das “sehr emotional”, glaubt der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher. (Rennkalender der Formel 1)

Sein Vater ist für den amtierenden Formel-2-Meister schlicht “der Beste, den es in dem Sport je gegeben hat, warum sollte ich mich also von ihm absetzen wollen?” (Fahrerwertung der Formel 1)

Auf die Frage, welche Rolle seine Mutter Corinna für ihn spiele, antwortete Mick Schumacher: “Sie ist meine Ansprechpartnerin Nummer 1, meine beste Ratgeberin und immer die Erste, die anruft.”

Schumacher fährt 2021 für den Haas-Rennstall, in der abgelaufenen Saison Vorletzter der Konstrukteurs-WM. Schumacher soll und darf bei dem US-Team reifen – und das will er auch: “Mein Ziel ist es, so viel wie möglich zu lernen und zu verstehen, damit wir so schnell wie möglich vorankommen und so wenig Zeit wie möglich verlieren.”

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