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"Viele Ideen": Mercedes zu Saisonbeginn noch schneller

Noch hat die verkürzte Saison in der Formel 1 gar nicht begonnen, da arbeiten die Teams schon an Verbesserungen an ihren Autos.

Mercedes wird beim Auftakt im österreichischen Spielberg am ersten Juli-Wochenende mit technischen Updates antreten, die beim eigentlich vorgesehenen Saisonstart im März in Australien noch nicht entwickelt waren. (Rennkalender der Formel 1)

Allison: “Ziemlich viele Ideen”

“Das Auto, das nach Australien geschickt wurde, hatten wir etwa um Weihnachten herum eingefroren. Wir haben dann den Januar, den Februar und den März dazu aufgewendet, das Auto im Windkanal und in der Designabteilung schneller zu machen”, sagte Technikchef James Allison in einem Video des Weltmeister-Teams.

Es seinen “ziemlich viele Ideen” gewesen, die den Ingenieuren der Silberpfeile schon vor der Zwangsschließung der Fabriken in Folge der Coronakrise gekommen waren, verriet Allison.

Die Aufgabe sei es nun, so schnell wie möglich “die Entwicklungsarbeit eines ganzen Quartals vom Zeichenbrett ans Auto” zu bekommen.

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Auch Ferrari kommt mit neuen Teilen

Zumindest ein Teil der Updates wolle man schon am Red-Bull-Ring verwenden, so Allison weiter.

Vor Mercedes hatte Ferrari angekündigt, den SF1000 mit neuen Teilen nach Österreich zu bringen. Beim Team von Sebastian Vettel plant man mit einem neuen Getriebe und einer Ausbaustufe des Antriebs.

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Darum entschuldigte sich Schumacher nie für seinen Rammstoß

Es war einer der folgenschwersten Zusammenstöße der Formel-1-Geschichte: Beim letzten Rennen der Saison 1997 in Jerez kollidierten Jacques Villeneuve im Williams und Michael Schumacher im Ferrari.

Da der Deutsche nicht weiterfahren konnte, Villeneuve aber die Ziellinie erreichte, fing der Kanadier Schumacher im WM-Ranking noch ab und wurde Weltmeister.

Damit verhinderte er auch Schumis ersten Titel mit Ferrari, es wäre sein dritter insgesamt gewesen.

Schumacher stößt mit Villeneuve zusammen

Was war genau geschehen?

Schumacher war mit einem Punkt Vorsprung zum Saisonfinale am 26. Oktober nach Spanien gereist. In der 48. Runde startete der klar schnellere Villeneuve auf der Innenseite einen Überholversuch.

Schumacher zog nach innen, sodass sein roter Bolide und der Williams des Kanadiers kollidierten. Da der Rekordweltmeister liegen blieb, war es für Villeneuve ein Leichtes, den WM-Triumph einzufahren.

Der Deutsche gestand zwar öffentlich ein, einen Fehler gemacht zu haben, hat sich aber nie dafür entschuldigt, was ihm Kritiker und Fans bis heute noch übel nehmen. Willi Weber, Schumachers damaliger Manager erklärt nun, warum dieser das nie gemacht hat.

Weber erklärt Schumachers Verhalten

“Da spielen einige Dinge mit. Zum Beispiel, dass Michael Steinbock ist”, erklärt der 78-Jährige bei motorsport-total.com und führt weiter aus: “Steinbock-Männer, mit denen ich sehr, sehr viel zu tun hatte in meinem Leben, haben einfach nicht die Möglichkeit, sich erstens mal hinzustellen und sich zu entschuldigen. Weil ein Steinbock grundsätzlich keine Fehler macht. (…) Wenn sie der Meinung sind, sie haben keinen Fehler gemacht, und sie machen auch keine, können sie sich nicht dafür entschuldigen. So einfach ist das.”

Weber hatte bereits am Tag des Rennens das Gespräch mit Schumacher gesucht – “als sein Freund, nicht als Manager”. Wie seinen Ausführungen im Interview mit dem Motorsport-Portal zu entnehmen ist, war Schumachers Crash kein Zufall.

Weber: “Mach es wie Senna!”

Weber selbst fragte seinen Schützling damals: “Was ist in dich gefahren, was war das?”

Und weiter: “Wenn du das jemals wieder machst, dann mach es bitte so wie der Ayrton Senna mit dem Alain Prost! Und nicht so halbherzig.’” Damit nämlich “beide raus sind, beide nicht mehr weiterfahren können”.

Damit spielte er auf den von Senna herbeigeführten Crash von 1990 in Japan, der ihn zum Weltmeister machte.

An den Geschehnissen hatte Schumacher noch lange zu knabbern.

“Michael war in einer Verfassung, wie ich ihn selten gesehen habe. Zwischen Wut und Verzweiflung. Das Bedürfnis, sich entschuldigen zu müssen. Zu wissen, er hat einen Riesenfehler gemacht. Und auf der anderen Seite die Wut, wenn er schon sowas macht, dass er es nicht richtig gemacht hat”, fügt Weber hinzu.

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Verweigert Vettel Gehaltsverzicht? Wieder Zoff bei Ferrari

Nachdem Anfang Mai klar wurde, dass Sebastian Vettel seinen Vertrag bei Ferrari nicht verlängern wird, kam es in dieser Woche erneut zu Unstimmigkeiten zwischen dem Deutschen und der Scuderia.

Jetzt berichten italienische Medien Vettel sei der Bitte von Ferrari, während der Corona-Pandemie auf ein Teil seines Gehaltes zu verzichten, nicht nachgekommen. Team-Kollege Charles Leclerc soll das hingegen sofort getan haben, obwohl Vettel wohl drei Mal so viel verdient wie der Franzose.

Leclerc mit Gehaltsverzicht

In der italienischen Zeitung La Stampa sagte Ferrari-Teamchef Binotto in Bezug auf das letzte  Treffen mit Leclerc: “Ich habe mich bei ihm für seine spontane Unterstützung für das Reduzierungsprogramm bedankt.” Dabei verlor er aber kein Wort über Teamkollege Vettel.

Nach Berichten der Bild soll Vettel sich aber schon Anfang März über die Möglichkeit erkundet haben, Regionen die stark von der Corona-Pandemie betroffen sind finanziell zu unterstützen. 

Sebastian Vettel hilft wohl, aber nicht in dem Maße, als das er mit einem Gehaltsverzicht dem italienischen Rennstall finanziell unter die Arme greifen würde.

Zukunft weiter unklar

Unterdessen ist die Zukunft des viermaligen Weltmeisters weiterhin ungeklärt. Diese Saison wird er noch für die Italiener fahren, aber ab nächster Saison könnte Vettel schon für Mercedes oder sogar wieder für Red Bull ans Steuer gehen.

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Ferrari bastelt am Motor: Vettel bekommt mehr PS

Der Countdown läuft! Noch 18 Tage bis zum Saisonstart der Formel 1 in Spielberg. (Der Rennkalender der Formel 1)

Wenn am 5. Juli in Österreich die neue Saison beginnt, sind seit den Wintertestfahrten schon vier Monate vergangen. Viele Fans haben inzwischen längst vergessen, wie die Tests im Detail abgelaufen sind. Zum Beispiel, dass Sebastian Vettel am dritten Tag seinen Ferrari SF1000 wegen Motorproblemen am Streckenrand abstellen musste.

Der Defekt damals trat laut Ferrari-Teamchef Mattia Binotto bereits auf dem Prüfstand auf. Daher hat die Scuderia die Zeit seit dem letzten Test genutzt, um den Motor zu überarbeiten. Und, wichtig für Vettels letzte Saison in Rot: Dabei sind angeblich nicht nur die Zuverlässigkeitsprobleme behoben worden, sondern es konnte auch die Performance gesteigert werden.

Zusätzliche Ferrari-PS für Vettel und Leclerc

Das Update soll rund 15 zusätzliche PS für Sebastian Vettel und Charles Leclerc bringen!

Klar ist aber auch: Das ist bitter nötig, denn gerade dem Motor fehlte es bei den Tests nicht nur an Zuverlässigkeit, sondern auch an Kraft. Hinter den Kulissen wird gemunkelt, dass das geheime Abkommen mit dem Automobilweltverband FIA daran schuld sei.

Dabei ging es um Unregelmäßigkeiten am Triebwerk während der Saison 2019, die die Italiener abstellen mussten. Teamchef Binotto selbst hatte beim Test in Barcelona verraten, dass der Antrieb schwächer sei als im Vorjahr. Da galt der Ferrari-Motor noch als Nonplusultra – doch schon damals vermutete die Konkurrenz, dass nicht alles mit rechten Dingen zuging.

Mercedes-Boss Wolff mahnt zur Vorsicht

“Die Power-Unit von Ferrari war vergangenes Jahr viel stärker”, bekräftigt Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. Aber er glaubt auch nicht an eine Antriebs-Schwäche der Roten in diesem Jahr.

“Nur im Qualifying und im Rennen zeigen alle ihre wahre Stärke, und das haben wir bisher noch nicht gesehen”, erklärt Wolff und ergänzt: “Ich würde aber auch Honda und Renault nicht außer Acht lassen. Mein Gefühl ist, dass inzwischen so ziemlich alle Motorenhersteller auf Augenhöhe sind.”

Noch ist nicht sicher, ob auch die Kundenteams Haas und Alfa Romeo in den Genuss der neuen Ferrari-Motorausbaustufe kommen. Neben dem Motor hat die Scuderia auch die Getriebekonstruktion überarbeitet. Sie erwies sich bei den Tests als nicht steif genug – auch das wäre eine potenzielle Quelle für Defekte gewesen.

Größere aerodynamische Änderungen am Fahrzeug plant Ferrari dagegen erst für spätere Rennen.

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Renault-Test auf Red-Bull-Ring sorgt für Ärger

Eine Testfahrt von Renault hat rund zweieinhalb Wochen vor dem Saisonstart für Ärger beim Formel-1-Rivalen Red Bull gesorgt.

Renault-Pilot Daniel Ricciardo drehte am Dienstag in einem Boliden aus dem Jahr 2018 insgesamt 115 Runden auf dem Red-Bull-Ring im österreichischen Spielberg, wo am 5. Juli das erste Rennen des Jahres stattfinden soll.

Bei Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko sorgte das für reichlich Unmut.

Marko angefressen wegen Renault-Test

“Das war eine tolle Leistung vom Projekt Spielberg, dass sie einem Konkurrenzteam die Piste vermietet haben”, meinte der 77-Jährige im Gespräch mit der Speedweek merklich angefressen: “Sagen wir so: Das war eine großzügige Geste.”

Das für den Red-Bull-Ring zuständige Projekt-Spielberg-Management ist unabhängig von den Formel-1-Teams des Brauseherstellers, sodass Marko und Co. keinen Einfluss auf die Entscheidung hatten.

Genaue Daten und Erkenntnisse des Tests wurden von Renault unter Verschluss gehalten, zumindest Ricciardo wirkte aber rundum zufrieden.

“Ich habe mich heute daran erinnert, wie es sich anfühlt, schnell zu fahren. Das hat Spaß gemacht. Cool”, schrieb der Australier zu einem kurzen Videoclip auf Instagram.

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Wegen Stierkampf-Kommentar: Spanien attackiert Hamilton

Lewis Hamilton hat einmal mehr seine klare Meinung zu einem gesellschaftlichen Thema kundgetan.

Der Formel-1-Weltmeister stellte sich auf Instagram gegen Stierkampf. “Wir bitten das spanische Bildungsministerium darum, Stierkampf-Schulen mit sofortiger Wirkung zu schließen”, sagte Hamilton. (Rennkalender der Formel-1-Saison 2020)

Hamilton: “wahrhaft ekelhaft”

Dass man Kindern beibrächte, Stiere zu quälen und zu töten, sei “wahrhaft ekelhaft”. Außerdem teilte er ein schockierendes Video der Tierschutz-Organisation PETA.

Dafür erntete Hamilton in Spanien beißende Kritik.

So meldete sich Spaniens Sport- und Kultusminister zu Wort. Unter anderem kritisierte Jose Manuel Rodriguez Uribes Hamiltons “beleidigende Wortwahl” und verwehrte sich gegen “Attacken auf Leute mit einem Hobby, dass in unserem Land Tradition und kulturelle Bedeutung hat”.

Es sei schade, dass ein “fantastischer Fahrer” diese Kommentare öffentlich getätigt haben. Sie wären nicht hilfreich.

Stierkämpfer attackiert Hamilton

Der Stierkämpfer Cayetano Rivera ätzte auf Twitter zurück: “Bevor man die Kultur eines anderen kritisiert, sollte man wenigstens etwas mehr darüber lernen, worüber man spricht. Lasst euch nicht von Gaunern reinlegen!”

Stierkämpfe sind seit Jahren extrem umstritten, erfreuen sich in Spanien aber nach wie vor großer Beliebtheit, obwohl die Veranstaltungen immer weniger werden.

Es gibt immer noch über 400 Arenen, dabei geht es auch um Arbeitsplätze und sehr viel Geld. Tierschützer kämpfen seit Jahren für die Abschaffung. Mit Hamilton gibt es nun einen sehr prominenten Unterstützer.

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Ecclestone: "Hätten mich zehn Jahre einsperren können"

Bernie Ecclestone kann es einfach nicht lassen.

Im Gespräch mit dem englischen Portal Autocar hat der frühere Boss der Formel 1 einmal mehr mit Aussagen über Adolf Hitler für Kopfschütteln gesorgt. Seine frühere Aussage, der Nazi-Diktator und Massenmörder habe “zumindest Dinge geregelt bekommen”, sei keine Bewunderung gewesen.

Ecclestone verstört erneut mit Hitler-Lob

“Als er in den 1930ern übernommen hat, ging eindeutig was weiter, was beeindruckend war. Krankenhäuser, Züge und so weiter. Was er sonst noch getan hat, war aber offensichtlich verrückt und falsch, sagte Ecclestone. Auch im hohen Alter liebt er es zu provozieren. Entsprechend attestiert er dem umstrittenen US-Präsidenten Donald Trump “einen guten Job”, er habe Ideen und setze sie um. Außerdem lobte er den russischen Präsidenten Wladimir Putin und den britischen Premier Boris Johnson.

“Hätten mich zehn Jahre einsperren können”

Auch zu seinem Bestechungsprozess in Deutschland äußerte sich der Brite. 2013 soll er einen Manager der Bayerischen Landesbank im Zuge des Verkaufs der Formel 1 bestochen haben. 2014 wurde das Verfahren gegen eine Zahlung von 100 Millionen Dollar eingestellt.

Ecclestone sieht das pragmatisch: “Das Geld zu überweisen, war keine schlechte Lösung. Es ist wie wenn du ins Casino gehst und mit deinen Chips spielst: Du hast nie das Gefühl, dass du dabei Geld verlierst. Der Staatsanwalt war eigentlich ein netter Kerl. Sie hätten mich zehn Jahre einsperren können. Da schien mir das ein vernünftiger Preis zu sein.”

Ecclestone: Grid Girls wurden Karrieren weggenommen

Ecclestone kritisierte in dem Interview auch die Abschaffung der Grid Girls in der Königsklasse. 

“Die Grid Girls haben Farbe ins Spiel gebracht. Das ist, was die Formel 1 sein soll: farbenfroh. Die Sponsoren waren glücklich, die Teams waren glücklich”, sagte der 89-Jährige. 

Ecclestone ergänzte: “Die Frauen hatten gute Karrieren, die ihnen nun weggenommen wurden.”

Formel 1 schafft Grid Girls 2018 ab

Unter den neuen Formel-1-Eigentümern von Liberty Media wurden die Grid Girls, die unter anderem in der Startaufstellung neben den Boliden die Startnummern hielten, im Januar 2018 abgeschafft. 

“Obwohl die Praxis, Grid Girls zu beschäftigen, seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der Grands Prix ist, glauben wir, dass diese Sitte nicht mit unseren Markenwerten in Einklang und klar im Widerspruch zu modernen gesellschaftlichen Normen steht”, hatte Marketingchef Sean Bratches damals erklärt.

Einige Piloten hatten sich für einen Verbleib der Grid Girls eingesetzt – letztlich erfolgslos. 

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Schlüsselfigur verlässt Mercedes

Wenige Wochen vor dem Formel-1-Saisonstart in Spielberg muss Mercedes den Abgang einer Schlüsselfigur im Weltmeister-Team verkraften.

Mit dem langjährigen Motorenchef Andy Cowell verlieren die Silberpfeile einen der Erfolgsgaranten der vergangenen Jahre.

Wie Mercedes auf seiner Homepage bekannt gab, tritt der 51-Jährige zum 30. Juni von seinem Posten als Leiter der Rennmotorenabteilung zurück.

Die Silberpfeile sind aber darauf vorbereitet, da Cowell das Team bereits im Januar über seine Entscheidung in Kenntnis gesetzt hatte.

Mercedes verteilt Nachfolge auf vier Köpfe

Seither hätten Cowell, Mercedes-Vorstandsmitglied Markus Schäfer und Motorsportchef Toto Wolff die Nachfolge geregelt und zum 1. Juli auf vier Köpfe verteilt. Für die Powerunit des Formel-1-Teams wird Hywel Thomas verantwortlich sein.

Cowell werde die Mercedes-Benz AG bis mindestens Anfang 2021 “bei einem wichtigen Zukunftsprojekt” beraten.

Mercedes dominiert die Formel 1 seit der Saison 2014, in welcher der Turbo-Hybrid-Motor eingeführt wurde.

Die Formel-1-Saison 2020 beginnt mit fast viermonatiger Verspätung wegen der Corona-Pandemie am 5. Juli mit dem Großen Preis von Österreich.

mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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Todt hofft auf Vettel-Verbleib in der Formel 1

Präsident Jean Todt vom Automobil-Weltverband FIA wünscht sich einen Verbleib von Sebastian Vettel in der Formel 1. “Ich urteile nicht über die Trennung von Vettel und Ferrari. Ich kann nur sagen, dass Vettel ein Pilot mit großem Talent ist. Er hat noch kein Auto für 2021, und ich hoffe für ihn und die Formel 1, dass er eines haben wird”, sagte Todt im Interview mit der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera.

Der viermalige Weltmeister Vettel startet am 5. Juli in Österreich in die wegen der Coronakrise verspätete Saison. Es wird seine letzte im Ferrari-Cockpit. (Rennkalender der Formel-1-Saison 2020)

Zu den großen Favoriten auf den Titelgewinn zählt 2020 erneut Weltmeister Lewis Hamilton, der mit dem Gewinn eines siebten WM-Titels mit Rekordchampion Michael Schumacher gleichziehen würde. “Rekorde müssen gebrochen werden. Die heutigen Zeiten sind anders als damals. Mercedes und Hamilton arbeiten jedenfalls auf außerordentliche Weise”, erklärte Todt.

Michael Schumachers Sohn Mick traut Todt viel zu. “Ich hoffe, dass er eine gute Saison in der Formel 2 bestreiten wird. Ich wünsche ihm das Beste. Er ist intelligent, reif und bescheiden. Ich glaube, dass er Karriere machen wird”, sagte Todt.

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Vettel zu Aston Martin? Teamchef spricht Klartext

Das ist klar: Sebastian Vettel wird Ferrari nach dem Ende der noch nicht gestarteten Saison 2020 verlassen. Wohin es den viermaligen Weltmeister zieht, ist dagegen noch immer unklar.

Zuletzt war über einen Wechsel zu den Silberpfeilen spekuliert worden, laut Motorsportchef Toto Wolff ist Vettel ein “Außenseiterkandidat” auf ein Mercedes-Cockpit. 

Beim zukünftigen Aston-Martin-Team allerdings scheint Vettel derzeit keine Alternative für ein Cockpit in der kommenden Saison zu sein.

“Seb und ich sind seit langer Zeit befreundet, ich kenne ihn schon, da war er noch kein Formel-1-Fahrer. Ironischerweise hat er mich nicht angerufen, wir hatten kein Gespräch”, wird Teamchef Otmar Szafnauer nun auf der Formel-1-Homepage zitiert. 

Der 55-Jährige betonte zudem, dass das Team mit seinem momentanen Duo Lance Stroll und Sergio Perez zufrieden sei. Beide besitzen gültige Verträge für 2021.

Szafnauer hatte erst vor kurzem mit einigen Statements Interpretationsspielraum bezüglich einer Zukunft von Vettel bei Aston Martin offen gehalten.

“Für uns ist der neue Teamname das, was in der kommenden Saison die Schlagzeilen bestimmen wird, nicht die Fahrer in den Cockpits”, sagte der US-Amerikaner mit deutschen Wurzeln. Allein: Der Satz kann alles heißen.

Perez und Stroll, die beide über gültige Verträge für 2021 verfügen, können damit genauso gemeint sein wie ein Vettel. 

Vettel selbst äußerte sich nach der Bekanntgabe seines bevorstehenden Aus bei der Scuderia nicht mehr öffentlich.

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