Schock für Sergio Pérez (Racing Point) beim Monaco-GP! Nach seinem Boxenstopp kollidierte der Mexikaner fast mit zwei Sportwarten, die die Strecke kreuzten.
Pérez kam zum Reifenwechsel, nachdem Charles Leclerc eine Safety-Car-Phase ausgelöst hatte. Als er wieder auf die Strecke fuhr, überquerten plötzlich zwei Sportwarte (engl. Marshals) die Fahrbahn. Einer konnte sich gerade noch am rechten Fahrbahnrand retten, der andere blieb stehen. Sie ließen Pérez nur etwas mehr als eine Wagenbreite Platz, um das Nadelöhr zu passieren.
“Was war mit den Marshals los? Ich hätte sie fast umgebracht”, erklärte er dem Team per Funk. Nach dem Rennen beschrieb er die Situation so: “Ich musste bremsen und hatte sehr viel Glück. Und sie hatten Glück, dass ich sie verfehlt habe.”
“Falsche” Strafe für Verstappen
Nicht nur Pérez erlebte im sechsten Saisonrennen eine besonderen Moment, der die Sicherheit betrifft. Max Verstappen erhielt von der Red-Bull-Crew nach seinem Reifenwechsel zu früh die Freigabe, um wieder ins Rennen zu gehen. Er kollidierte in der Boxengasse mit Valtteri Bottas, was die Rennkommissare als “unsafe release” bewerteten.
Jetzt aktuelle Fanartikel der Formel 1 bestellen – hier geht’s zum Shop | ANZEIGE
Darauf steht laut Regelwerk eine Stop-&-Go-Strafe von zehn Sekunden. Das bedeutet, dass ein Fahrer eigens zum Absitzen der Strafe in die Boxengasse fahren muss. Eine Kombination mit einem Boxenstopp ist bei dieser Strafe nicht möglich.
Im Falle Verstappens sah die Strafe allerdings anders aus. Er erhielt lediglich eine Fünf-Sekunden-Strafe. Die Strafe wurde auf die Rennzeit addiert. Doch auch die milde Strafe kam Verstappen am Ende teuer zu stehen.
Verstappen verlor seinen zweiten Platz und fiel auf Rang vier zurück. Damit rutschte der auch in der WM-Wertung wieder hinter Sebastian Vettel. (Service: WM-Stand der Formel 1 im SPORT1-Datencenter)

