Red Bull wird beim Großen Preis von Italien am Wochenende in Monza offenbar eine Strafversetzung in Kauf nehmen.
In Italien wird das Team zumindest bei Daniel Ricciardo bereits den sechsten Antrieb der Saison verwenden. Pro Saison sind lediglich vier pro Fahrzeug erlaubt.
“In Anbetracht der Anzahl der noch verbleibenden Rennen schauen wir hier in eine geladene Waffe”, sagt Teamchef Christian Horner: “Aus strategischen Gründen ist es am wahrscheinlichsten, dass wir sie in Monza nehmen.”
Auf dem Hochgeschwindigkeitskurs rechnet sich Red Bull weniger Chancen als im darauffolgenden Rennen in Singapur aus, wo man laut Horner “die nächste Chance auf ein gutes Ergebnis” habe.
Beim Einsatz einer weiteren Antriebseinheit wird der entsprechende Fahrer in der Startformation um zehn Ränge zurückversetzt.

