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Hamilton zieht Social-Media-Boykott in Betracht

Formel-1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton erwägt, sich dem konzertierten Boykott der Sozialen Medien im Kampf gegen Rassismus, Hass und Hetze im Internet anzuschließen.

“Ich habe keinen Plan gemacht. Aber es ist klar, dass Rassismus ein Problem ist. Die Social-Media-Plattformen müssen mehr tun, um das zu bekämpfen”, sagte der Brite am Rande des dritten Saisonrennens im portugiesischen Portimao (Sonntag, ab 16 Uhr im SPORT1-Liveticker).

Er stehe deswegen “voll hinter der Initiative”, führte der Mercedes-Pilot aus, der allein bei Instagram, Twitter und Facebook insgesamt mehr als 33 Millionen Follower hat. 

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Initiative geht auf englische Fußball-Vereine zurück

“Wenn meine Teilnahme dazu beiträgt, Druck auf diese Plattformen auszuüben, damit sie helfen, dagegen zu kämpfen, dann freue ich mich natürlich darüber”, sagte Hamilton.

Die Initiative geht zurück auf Vereine der englischen Premier League im Fußball und dauert vom 30. April bis zum 3. Mai.

Auch mehrere deutsche Profiklubs und die Europäische Fußball-Union UEFA kündigten an, sich dem Boykott anzuschließen.

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Ort für erstes Sprintrennen klar

Das erste von insgesamt drei Sprintrennen in dieser Formel-1-Saison findet in Silverstone statt (Formel 1: Der Große Preis von Portugal am Sonntag ab 16 Uhr im LIVETICKER).

Dies teilte der Veranstalter am Mittwoch mit. Das Sprintrennen über knapp 100 km steigt am Samstag (17. Juli) und entscheidet über die Startreihenfolge des eigentlichen Rennens am Sonntag (18. Juli), bei dem mehr als 300 km zurückgelegt werden müssen. Das Qualifying rückt auf Freitag und ist maßgeblich für das Sprintrennen.

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“Eine derart große Veränderung im Zeitplan hat es in diesem Sport schon lange nicht gegeben”, sagte Stuart Pringle, Managing Director des Grand Prix in Silverstone. Er sei “unglaublich aufgeregt und danke der Formel 1 und der FIA (Automobilweltverband, d. Red.) für ihre fortwährenden Anstrengungen, für mehr Unterhaltung zu sorgen.”

Erst am Montag hatte die Formel 1 die Einführung der drei Sprintrennen schon in dieser Saison beschlossen. Das neue Format soll Spannung und Abwechslung bieten – zudem werden Punkte vergeben. Die ersten Drei des Sprintrennens erhalten Zähler (3-2-1). Als weitere Termine werden Monza (11./12. September) und Interlagos (6./7. November) gehandelt.

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Kanada-GP fällt aus – Formel 1 weicht nach Europa aus

Es stand zu befürchten, nun ist es offiziell: (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Erneut wie im Vorjahr wird in der Formel 1 der Große Preis von Kanada entfallen – wegen der dortigen Auswirkungen der Corona-Pandemie. Das gaben die Verantwortlichen der Motorsport-Königsklasse am Mittwochnachmittag bekannt. (der Rennkalender der Formel 1)

Das traditionsreiche Rennen auf dem Circuit Gilles Villeneuve in Montreal war für den 13. Juni als siebtes von 23 geplanten Saisonrennen geplant.

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Der Ersatz im F1-Rennkalender steht indes schon fest mit dem nun stattdessen stattfindenden Grand Prix der Türkei. (die Fahrer der Formel 1)

Nach acht Jahren Pause war der Istanbul Park auch schon 2020 berücksichtigt worden. (Formel 1: Der Große Preis von Portugal am Sonntag ab 16 Uhr im LIVETICKER)

Formel 1: Kanada-GP fällt aus – Türkei springt ein

Formel-1-Boss Stefano Domenicali erklärte: “Auch wenn es enttäuschend ist, dass wir in dieser Saison nicht in Kanada sein können, freuen wir uns, bestätigen zu können, dass die Türkei nach einem fantastischen Rennen im vergangenen Jahr auch 2021 ein Rennen austragen wird.”

Im Kampf gegen das Coronavirus setzt die kanadische Regierung auf eine rigide Einreisepolitik für Ausländer mit 14-tägiger Quarantäne. Zudem muss die Strecke auf der Ile Notre Dame mit mehreren Wochen Vorlauf aufgebaut werden.

2022 soll in Kanada wieder gefahren werden. Zuletzt war auch der Nürburgring als Ersatzkandidat gehandelt worden, den Zuschlag erhielt allerdings Istanbul.

Auch Nürburgring zunächst als Ersatzkandidat gehandelt

Ein Sprecher des Eifelkurses hatte Mitte April auf SID-Anfrage mitgeteilt: “Aktuell gibt es keine Gespräche über ein Formel-1-Rennen am Nürburgring in diesem Jahr.”

Rein terminlich sei das zweite Juni-Wochenende jedoch verfügbar gewesen, weil die Veranstaltung Rock am Ring durch den Veranstalter pandemiebedingt abgesagt worden ist.

“Grundsätzlich sind wir gegenüber der Formel 1 immer gesprächsbereit. Der Rest müsste sich dann in etwaigen Gesprächen zeigen”, erklärte der Sprecher weiter. 2020 war der Nürburgring kurzfristig in den Rennkalender gerutscht.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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So verändert die Sprint-Revolution die Formel 1

Die von der Formel-1-Kommission erwartungsgemäß abgesegneten drei Sprintrennen in dieser Saison lassen eine Frage noch offen: Sind sie eine Revolution oder ein Rohrkrepierer?

“Das weiß man erst nach den drei Testläufen”, sagt Red Bull-Chefberater Helmut Marko zu SPORT1. “Sollte sich das System nicht bewähren, wird die Formel 1 zum herkömmlichen Programmablauf zurückkehren. Grundsätzlich sind wir aber aufgeschlossen, den Sprintrennen eine Chance zu geben, sich zu etablieren.”

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Der 78-Jährge fügt an: “Meine Strategen jedenfalls haben mir erzählt, dass alles Sinn macht. Sie müssen es ja wissen, denn schließlich haben sie zusammen mit den Kollegen der anderen Teams den Ablauf der Sprintrennen mitentwickelt.” 

Fest steht: Dreimal soll die kleine Formel-1-Revolution 2021 getestet werden. Die Orte sind zwar noch nicht offiziell bestätigt, aber es ist kein Geheimnis, dass es sich um die Rennen in Silverstone, Monza und Sao Paulo handelt.

Dort bestimmt erstmals in der Geschichte der Formel 1 ein eigenes Rennen die Startaufstellung des Grand Prix am Sonntag. (Fahrerwertung der Formel 1)

Formel 1: Welche Folgen haben Sprintrennen? 

Das heißt auch: Anders als üblich gibt es am Freitag nur noch ein freies Training, das 60 Minuten dauern wird. Am Nachmittag steigt einen Tag früher als gewohnt das Qualifying, das für die Startaufstellung des Sprintrennens einen Tag später zählt.

Das sogenannte Sprint-Qualifying am Samstag geht dann über 100 Kilometer. Das Ergebnis bestimmt die Stadtaufstellung fürs Hauptrennen. (Formel 1: Der Große Preis von Portugal am Sonntag ab 16 Uhr im LIVETICKER)

Als besonderen Anreiz erhalten die drei Erstplatzierten drei, zwei und einen WM-Punkt gutgeschrieben. (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Was aber bedeutet das neue Format für die Teams? “Die müssen ein wenig umdenken”, sagt Helmut Marko. “Es bleibt am Freitag nur noch wenig Zeit für die so genannten Longruns. Da müsste man nun eigentlich schon alles tun, um optimal fürs Qualifying vorbereitet zu sein. Nach dem Qualifying geht dann nicht mehr viel, weil dann die Parc Ferme-Regeln gelten.”

Neues Format wertet Freitag auf 

Das wiederum heißt: Dürfen die Teams die Renn-Einstellung ihrer Autos an normalen Wochenenden am Samstag bis zum Qualifying festlegen, müssen sie sich jetzt schon am Freitag entscheiden. Flügelstellung, Gewichtsverteilung und andere Parameter sind dann festgelegt.

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Nur extreme Witterungsänderungen lassen Ausnahmen zu. “Sehr wichtig ist natürlich auch, dass man jetzt maximal 29 Punkte aus einem Rennwochenende mitnehmen kann. Drei mehr als üblich”, betont Marko.

Was klar ist: Der Freitag wird durch das einen Tag früher stattfindende Qualifying aufgewertet. Zumal: Nur Hardcore-Fans schauen sich derzeit die beiden Trainings am Freitag an, die zwar aufschlussreich für Ingenieure sind, aber kaum Rückschlüsse auf spätere Resultate zulassen.

Experten wie Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sind gespannt, ob das Sprintrenn-Format angenommen wird. (Der Rennkalender der Formel 1)

Das meint Ex-F1-Boss Ecclestone

“Grundsätzlich scheinen die F1-Manager ja nicht so ganz glücklich zu sein mit dem herkömmlichen Ablauf, sonst würden sie ja nicht versuchen neue Wege zu gehen”, meint der 90-Jährige. “Aber, warum nicht? Schauen wir mal, ob die Fans die Sprintrennen annehmen.”

Ecclestone atmet trotzdem auf. Der Grund: “Wichtig ist, dass die Idee mit der umgedrehten Startaufstellung fallen gelassen wurde”, so der frühere Chefvermarkter. “Denn das hätte gegen die DNA der Formel 1 verstoßen. Und die heißt, dass der Schnellste belohnt wird und nicht bestraft.” (Die Fahrer der Formel 1)

Die meisten Fahrer sind von der Idee deshalb mittlerweile auch angetan. Mick Schumacher etwa sagt: “Je mehr Rennen, desto besser ist das für uns Fahrer.”

Profitieren werden vor allem Piloten, die konstant und zweikampfstark sind. Unfälle werden mit schlechten Startpositionen im Hauptrennen bestraft. Der pure Speed auf einer superschnellen und vor allem fehlerfreien Runde ist nicht so entscheidend wie gleichmäßig schnelle Rundenzeiten.

Weiteres F1-Spektakel vor allem für die Fans

Am wichtigsten aber: Fans am TV und an der Rennstrecke dürfen sich auf ein zusätzliches Spektakel freuen. Die DTM hat gezeigt, dass das von Zuschauern honoriert wird.

Das Beste am Dreifach-Versuch: Sind die Testrennen ein Erfolg, dürfte das Konzept ausgeweitet werden. Wenn nicht, verschwindet die Idee ganz schnell wieder in der Tonne.

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Mazepin: Schumacher hat "Privilegien, die ich nicht kenne"

Formel-1-Neuling Mick Schumacher fühlt sich beim Team Haas nach eigenen Angaben sehr wohl – Teamkollege Nikita Mazepin scheint sich dagegen schon unter Rechtfertigungsdruck zu fühlen.

In einem Interview mit dem russischen Sender Match TV erklärt er sich zu seinen Niederlagen in den internen Duellen mit Schumacher und befindet, dass er dabei benachteiligt ist.

Mazepin: Schumacher hat “Privilegien”

“Wir haben bei Haas keinen Rennsimulator. Also benutzen wir eine Anlage, wie sie die meisten Fahrer bei sich zuhause stehen haben”, erzählt Mazepin und fügt an: “Im Gegensatz dazu darf Mick wahrscheinlich den Simulator von Ferrari benutzen. Da er Teil ihrer Akademie ist, wird er Privilegien haben, die ich nicht kenne.”

Hintergrund: Der Sohn von Michael Schumacher gehört trotz seines Haas-Engagements weiterhin zum Nachwuchsprogramm der Scuderia gehört. Aus diesem Grund ist er regelmäßig im Werk von Maranello und kann dort unter anderem im Simulator Erfahrungen sammeln.

Milliardärssohn Mazepin scheint das nun betonenswert zu sein: Der 22 Jahre alte Mazepin landete bei beiden Qualifyings hinter Schumacher, leistete sich auch schon mehrere Dreher, die ihm Spott einbrachten.

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Es ist nicht das erste Mal, dass Mazepin mit Kommentaren auffällt, die sich als Spitze gegen Schumacher lesen lassen: Schon vor dem Saisonstart ließ er aufhorchen mit der Ansage, dass Schumachers großer Name ihn “nicht interessiere” und die beiden “keine Freunde” seien. Später allerdings relativierte er das und lobte Schumacher als “netten” und umgänglichen Charakter.

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Hamiltons intime Beichte: "Tage, an denen ich meinen Körper hasse"

Eigentlich demonstriert Lewis Hamilton ja fast immer Stärke und Selbstbewusstsein. (Alles Wichtige zur Formel 1)

Mal abgesehen von sensiblen bis nachdenklichen Momenten, bei denen er in den sozialen Medien gesellschaftliche Missstände anprangert, gibt der Formel-1-Star auch abseits der Rennstrecke den in sich ruhenden, gefestigten Charakter. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

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Doch nach dem Großen Preis von Italien in Imola, den der Mercedes-Pilot auf Rang zwei beendete, gab Hamilton auf Instagram nun durchaus ungewohnt intime Einblicke in sein Seelenleben – und die zeugen eher von Selbstzweifel. (Rennkalender der Formel 1 2021)

In einer an seine Fans gerichteten Botschaft sprach der – heutzutage wohlgemerkt muskulöse – Rekordweltmeister dabei vor allem über seinen Körper. 

“Ich war schon immer der dünne Kerl. Zum Teil wegen meines Jobs, aber hauptsächlich wegen falscher Ernährung, Training, dem Fehlen bestimmter Workouts und schlechtem Schlaf”, so Hamilton.

Formel 1: Lewis Hamilton über Hass auf seinen Körper

Der 36-Jährige verriet, sich eher häufig als selten mit Motivationsproblemen herumzuschlagen: “Das Training ist ein Kampf für mich, das war es schon immer. Es gibt Tage, an denen ich einfach keine Motivation habe, Tage, an denen ich meinen Körper hasse, Tage, an denen ich mich fett oder zu dünn fühle.” (Die Fahrer der Formel 1)

Einen Punkt gab Hamilton dabei indes zu bedenken: “Das Wichtigste von allem ist richtig zu essen. Das ist auch nicht einfach, wie ihr sicher wisst, aber wir müssen es immer wieder versuchen.”

Seinen 22 Millionen Followern riet der F1-Superstar zum regelmäßigen Training. Dies sei ein “wichtiger Faktor, der hilft, eine positive Einstellung zu behalten”. (Fahrerwertung der Formel 1)

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Immerhin: Für seine Offenheit erntete Hamilton viel Zuspruch und Lob.

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Formel 1 beschließt Sprintrennen schon für 2021

Die Formel 1 hat die Einführung von Sprintrennen schon in der laufenden Saison beschlossen.

Wie der Automobil-Weltverband FIA am Montag mitteilte, habe die Formel-1-Kommission einstimmig für das neue Qualifying-Format gestimmt. Der neue Modus soll zunächst bei drei Rennen, zwei davon in Europa, zum Einsatz kommen. Welche dies sein werden, ließ die FIA noch offen. Medienberichte nennen Silverstone (17./18. Juli), Monza (11./12. September) und Interlagos (6./7. November). (Rennkalender der Formel 1 2021)

Domenicali freut sich auf “dreitägigen Kampf”

“Das Format wurde entwickelt, um die Action auf der Strecke zu steigern und die Fans auf neue und innovative Weise zu begeistern”, hieß es in dem FIA-Statement: “Es schafft auch die richtige Balance zwischen der Belohnung von Fahrern und Teams nach Leistung und gibt anderen die Möglichkeit, sich am Samstag durch das Feld zu kämpfen, um die Chancen im Rennen am Sonntag zu erhöhen.” (Die Fahrer der Formel 1)

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Laut FIA soll bei den drei ausgewählten Rennen am Freitag nach dem alten Qualifying-Modus die Aufstellung für das Sprintrennen am Samstag ermittelt werden, das dann nachmittags über 100 km ausgetragen wird und die Startreihenfolge im regulären Grand Prix am Sonntag über rund 300 km ermittelt. Zudem gibt es für die besten drei des Sprintrennens Punkte (3-2-1) für die WM-Wertung.

“Ich freue mich zu sehen, dass das Spektakel in der Formel 1 somit weiter gesteigert wird”, sagte FIA-Präsident Jean Todt. Stefano Domenicali,  Geschäftsführer der Königsklasse, freut sich auf “einen dreitägigen Kampf, den die Fahrer sicherlich genießen werden”.

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Monaco-Grand-Prix vor Zuschauern? F1-Boss macht Hoffnung

Die Formel 1 hofft für den Großen Preis von Monaco am 23. Mai in Monte Carlo auf eine Rückkehr von Zuschauern an die Rennstrecke. Entsprechende Pläne bestätigte Formel-1-Boss Stefano Domenicali in einem Interview beim TV-Sender Sky TG24.

“Monaco stellt sich so dar, dass erstmals wieder eine begrenzte Zahl von Zuschauern am Sonntag beim Rennen zugelassen sein sollte”, sagte Domenicali. Im Fürstentum sind zuletzt Lockerungen der Corona-Beschränkungen in Aussicht gestellt worden.

Für die beiden vorherigen WM-Läufe in Portugal (2. Mai) und Spanien (9. Mai) schloss Domenicali den Einlass von Fans allerdings noch aus: “Unglücklicherweise werden wir dort keine Zuschauer haben.”

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Darum kann Pérez zu Red Bulls Titel-Trumpf werden

Schon nach zwei Rennen in der Formel 1 zieht der Zweikampf zwischen Mercedes mit Lewis Hamilton und Valtteri Bottas und Red Bull mit Max Verstappen und Sergio Peréz die Motorsportwelt in ihren Bann.

Auch in anderen Rennserien richten sich die Blicke auf den Titelkampf in der Königsklasse. Dabei könnte Red Bull ausgerechnet mit seinem zweiten Fahrer Pérez einen entscheidenden Trumpf in der Hand haben.

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“Ich könnte mir vorstellen, dass Pérez der bessere Teamkollege für Max ist als Valtteri für Hamilton”, erklärte DTM-Champion René Rast am Sonntag im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1.

Der Grund: “Valtteri ist so lange Teamkollege von Lewis und bekommt immer auf den Deckel. Der Druck bei Valtteri ist extrem hoch. Er wird der Teamkollege sein, der Hamilton am wenigsten unterstützt. Pérez ist neu im Team Red Bull und möchte sich einleben”, so der 34 Jahre alte Mindener weiter. (Fahrerwertung der Formel 1)

Rast über Peréz als Trumpf

Ob Peréz Red Bull tatsächlich einen wesentlichen Vorteil im Titelrennen bringen könne, hänge von den nächsten Wochen ab, machte Rast deutlich. “Es kommt darauf an, wie er sich einfindet. Er ist neu, das dauert eine Zeit lang. Man muss abwarten, wie lange er braucht.”

Aber wenn er den Support vom Team bekomme, “kann er eventuell auf dem Niveau wie Max fahren. Die Pace hat er, den Rest muss man sehen.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Auch Mike Rockenfeller sieht das ähnlich. Peréz sei ein gestandener Fahrer und habe nicht das extreme Bedürfnis, sich zu beweisen, so der DTM-Meister von 2013 und Pilot im DTM-Team ABT-Sportline bei SPORT1. “Sie werden als Team weiter vorne fahren. Da wird Max mehr Unterstützung haben als in der Vergangenheit.”

Rockenfeller: Peréz “kann Mercedes ärgern”

Der große Unterschied zwischen Peréz als Verstappens’ Kollege und Bottas an der Seite von Lewis Hamilton bei den Silberpfeilen? (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Valtteri tut sich schwer, nahe an Hamilton zu sein oder ihn zu schlagen. Pérez kann lockerer rangehen. Pérez wird näher rankommen, nicht auf Max’ Niveau fahren, aber ich glaube, er kann Mercedes ärgern”, analysierte Rockenfeller.

Am Ende sei die Situation laut dem 37-Jährigen in beiden Teams von Grund auf verschieden. “Valtteri kämpft für sich, jetzt mehr denn je. Der Druck wird immer größer. Aber wenn das Team ihm Aufgaben zuteilt, dann wird er das auch machen. Pérez hat es da leichter und wird sich sicher gerne in den Dienst von Max stellen.”

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Teamchef über Vettel: "Was ich am meisten bereue …"

Sebastian Vettels Saisonstart in der Formel 1 verlief alles andere als glücklich (SERVICE: Fahrerwertung).

Der Heppenheimer blieb in den ersten zwei Rennen für Aston Martin ohne Punkte. So schlecht stand es für ihn nach den beiden Auftakt-GPs nicht einmal letztes Jahr mit Ferrari.

“Für Seb ist die Philosophie des AMR21 komplett anders, es braucht daher Zeit, alles zu lernen”, erklärte Teamchef Otmar Szafnauer auf der Homepage des Rennstalls.

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Es brauche Zeit, “um die Feinheiten herauszufinden, die man braucht, um das Beste aus dem Auto herauszuholen. Je mehr Zeit am Steuer, desto besser.”

Vettel-Teamchef bereut Testprobleme

Beim Rennen in Imola zuletzt musste Vettel sein Auto nach einem gebrauchten Tag kurz vor Schluss wegen Getriebeproblemen abstellen.

“Seb war in Imola ohne eigenes Verschulden nicht konkurrenzfähig, aber wenn man sich seine Pace auf den Trockenreifen ansieht, ist sie vielversprechend”, erklärte Szafnauer: “Ich denke, das zeigt, dass er beginnt, das Auto zu beherrschen.”

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Der Rumäne betont: “Was ich am meisten bereue ist, dass wir im Winter nicht so zuverlässig waren, wie wir es hätten sein sollen. Das hat Seb signifikant viel Zeit an seinen eineinhalb Testtagen gekostet. Hätte er mehr Zeit gehabt, wäre er jetzt schon woanders auf der Lernkurve.”

Vettel hat hohe Erwartungen

Vettel selbst habe sehr hohe Erwartungen. “Er wird unermüdlich arbeiten, um besser zu werden, aber er macht sich nicht selbst fertig”, meinte Szafnauer.

Der viermalige Weltmeister werde “dieses bisschen Frustration mitnehmen und noch entschlossener sein, schnell auf Touren zu kommen.”

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