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Entscheidung zu Suzuka-GP gefallen

In einem gemeinsamen Statement mit dem japanischen Veranstalter wurde die Vertragsverlängerung bis 2024 verkündet.

Es sei das Ergebnis einer fruchtbaren Beziehung beider Seiten und ein Teil der langfristigen Strategie, mit der Formel 1 in Asien zu expandieren, heißt es in der Begründung. 

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In dieser Saison hat Japan erstmals seit 2014 wieder einen Fahrer in der Formel 1: Der 20-jährige Yuki Tsunoda fährt zusammen mit dem Franzosen Pierre Gasly für AlphaTauri.

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Nach Crash zwischen Bottas und Russell: Kritik an Wolff wächst

Die Kritik an Totos Wolffs Verhalten nach dem Rennen in Imola wächst.

Der 49 Jahre alte Mercedes-Teamchef hatte nach der gefährlichen Kollision zwischen Valtteri Bottas und Mercedes-Junior George Russell (Williams) dem Briten die alleinige Schuld am Mega-Crash gegeben und ihm sogar gedroht, mit dieser Fahrweise “im Renault Clio-Cup” zu landen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Was war passiert? Im Kampf um Platz neun versuchte Russell bei Höchstgeschwindigkeit am Finnen vorbeizufahren. Bottas aber zog leicht nach rechts und damit in Richtung Russell. Der Williams-Pilot kam beim Versuch, dem Mercedes auszuweichen, aufs Gras, verlor die Kontrolle über seinen Wagen und krachte in den Schwarzpfeil.

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Bottas zeigt Russell den Mittelfinger

Danach kochten die Emotionen über. Russell schrie Bottas an, fragte wörtlich, ob er beide hätte umbringen wollen und schlug ihm auf den Helm. Bottas reagierte mit dem ausgestreckten Mittelfinger. 

Brisant dabei: Russell gilt als erster Anwärter auf das Cockpit von Bottas in der nächsten Saison. Am Montag nach dem Rennen erst entschuldigte sich der 23-Jährige für sein Auftreten.

Offenbar auf Druck von Wolff. “Das andere Auto vor ihm war ein Mercedes”, hatte der Wiener betont und machte gleichzeitig klar, dass der junge Brite für Mercedes hätte bremsen müssen: “In einem Young Driver Programm darfst du diese globale Perspektive nie verlieren! Es gibt viel für ihn zu lernen.”

Jones und Villeneuve kritisieren Wolff

Jetzt meldet sich auch Ex-Weltmeister Alan Jones zu Wort. Der Australier, der mit Williams 1980 den Titel gewann, äußerte sich in einem YouTube-Interview mit Ex-Williams-Teammanager Peter Windsor. Der Brite arbeitet heute als Journalist. Jones sagt: “Russell ist Ersatzfahrer für Mercedes und Mercedes liefert Williams die Motoren. Trotzdem: Wenn ich Russell wäre, hätte ich Toto Wolff gesagt: ‘Halt die Klappe. Ich fahre für Williams, nicht für Dich!’” (Rennkalender der Formel 1 2021)

Was den 74-Jährigen besonders ärgert: “Es gibt zu viele Verbindungen in dieser Sache. Wolff führt einerseits das Mercedes-Team, er managt aber zusätzlich Russell, deshalb könnte man Wolffs Kritik noch erklären. Aber meiner Meinung nach war das trotzdem ziemlich blöd.”

Auch Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve hat die gleiche Meinung. Bei F1-Insider.com sagte er: “Ich verstehe Toto Wolff nicht ganz. Warum gibt er bei der Kollision mit Mercedes-Junior Russell dem jungen Briten die Schuld? Bottas wusste genau, das sein potentieller Nachfolger ihn gerade überholen will und riskierte mit seiner kurzen Bewegung nach rechts einen schweren Unfall. Unter diesen schwierigen Fahrbahnbedingungen darf er das nicht machen.”

Fest steht: Die brisanten Umstände des Unfalls und die Hintergründe der Beteiligten werden die Königsklasse noch beschäftigen. (Fahrerwertung der Formel 1)

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F1-Legende: Hamilton ist so viel Risiko nicht mehr gewohnt

Das Duell Max Verstappen im Red Bull gegen Sir Lewis Hamilton (Mercedes) zieht die Formel-1-Welt schon nach zwei Rennen in ihren Bann. Auch den Weltmeister von 1997, Jacques Villeneuve.

Der Kanadier, der am 9. April seinen 50. Geburtstag im Kreise seiner Familie in Italien feierte, hat wie gewohnt eine klare Meinung.

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Zu SPORT1 sagt er: “Es wird aufregend werden. Man hat schon in Imola gesehen, dass es Lewis nicht mehr gewohnt ist, große Risiken einzugehen. Das muss er jetzt aber, weil er anders als in den vergangenen Jahren einen Gegner auf Augenhöhe hat, der auch noch für ein anderes Team fährt.” (Fahrerwertung der Formel 1)

Villeneuve: Hamilton kennt Risiko nicht mehr

Diese erhöhte Risikobereitschaft, die zu Fehlern führen kann, erklärt Villeneuve anhand mehrerer Situationen. Begonnen am Start des zweiten Grand Prix in Italien. Villeneuve: “Lewis hätte schon in der ersten Kurve gegen Max zurückziehen müssen, weil er auf der Außenbahn war. Er hielt aber dagegen und ruinierte so schon in der ersten Kurve sein Rennen.”

Auch Hamiltons Ausrutscher ins Kiesbett während der späteren Aufholjagd zeige den immensen Druck, unter dem der Brite jetzt stehe. “Lewis hat beim Überrunden zu viel riskiert. Ich bezweifle, dass ihm das in den letzten Jahre so passiert wäre. Die rote Flagge, die ausgerechnet sein Teamkollege Valtteri Bottas ausgelöst hat, hat ihn gerettet. Er hat sehr viel Glück gehabt. Darauf sollte er sich ab jetzt nicht mehr verlassen”, betont Villeneuve.

Interessant: Das Duell Hamilton gegen Verstappen erinnert den Kanadier schon jetzt an den gnadenlosen Zweikampf, den er als Williams-Pilot 1997 mit Ferrari-Superstar Michael Schumacher führen musste. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Erst im letzten Rennen schlug das Pendel zugunsten des Nordamerikaners aus. Eine absichtlich herbeigeführte Kollision von Schumacher in Jerez machte Villeneuve zum Weltmeister. Damals fühlte sich der Williams-Pilot in der gleichen Verfolgerrolle, in der sich jetzt Verstappen befindet.

Villeneuve erinnert sich an Schumacher-Duell

“Ich war der junge Herausforderer, gegen den Schumacher kämpfen musste wie jetzt Hamilton. Damit kam er nicht klar.”

Entscheidend werde am Ende sein, wer seine Nerven besser im Griff hat. Und, so Villeneuve, wer den besseren Teamkollegen hat.

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Villeneuve: “Damals war Heinz-Harald Frentzen klar besser und schneller als Schumachers Teamkollege Eddie Irvine. Heinz-Harald brauchte einfach zu lange, um mit dem Williams klar zu kommen. Deshalb setzte Williams früh alle Karten auf mich. Aber ohne seine Unterstützung besonders im letzten Rennen wäre es schwierig geworden. Beim Finale konnten wir Schumacher gemeinsam unter Druck setzen. Irvine dagegen spielte keine Rolle.”

Verstappen und Pérez sind ein starkes Duo

Laut Villeneuve lägen die Vorteile in diesem Bereich klar bei Verstappen. “Pérez ist der Neuling im Red-Bull-Team und trotzdem schon jetzt stärker als Bottas, der schon in seiner fünften Saison bei Mercedes fährt. Pérez kann Max mehr helfen als es Bottas für Hamilton kann.” (Teamwertung der Formel 1)

Bottas’ Karriere bei Mercedes neige sich dem Ende zu. Villeneuve: “Ich verstehe deshalb Toto Wolff nicht ganz. Warum gibt er bei der Kollision mit Mercedes-Junior Russell dem jungen Briten die Schuld? Bottas wusste genau, dass sein potentieller Nachfolger ihn gerade überholen will und riskierte mit seiner kurzen Bewegung nach rechts einen schweren Unfall.”

Für Villeneuve steht fest: “Unter diesen schwierigen Streckenbedingungen darf er das nicht machen. Das zeigt aber, wie angespannt Bottas schon im zweiten Saisonrennen ist. Und das wird nicht besser werden. Denn er ist einfach zu langsam. Wäre er das nicht, hätte er gegen einen Williams seine Position gar nicht erst so überhart verteidigen müssen.”

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"Es ist eine Ehre, Teil von Micks Karriere zu sein!"

“Es ist eine Ehre, Teil von Micks Karriere zu sein!”

Mit diesen Worten beschrieb Gary Gannon vor dem Großen Preis von Imola seine Zusammenarbeit mit Mick Schumacher gegenüber der Sport Bild. Der 44-Jährige ist als sein Renningenieur während Schumachers erster Formel-1-Saison immer an der Seite des 22-Jährigen. (Alles Wichtige zur Formel 1)

In Imola musste er mit ansehen, wie sich sein Schützling nach einem guten Start ein besseres Ergebnis mit einem Rookie-Fehler verhagelte. Schumacher verlor in einer frühen Safety-Car-Phase in der vierten Runde beim Aufwärmen seiner Reifen die Kontrolle über das Auto und touchierte nach einem Dreher am Boxenausgang die Mauer. (SERVICE: Alle Rennen und Ergebnisse)

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Schumacher distanziert Mazepin klar

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher musste daraufhin den Frontflügel wechseln und fiel weit zurück. Am Ende stand ein 16. Rang – er ließ aber auch im zweiten Rennen Teamkollege Nikita Mazepin klar hinter sich.

Trotz seines unnötigen Drehers wirkt es so, dass Mick Schumacher schon ganz gut in der Formel 1 angekommen ist. Damit dürfte er auch einige Experten überraschen. Immerhin hatte Franz Tost vor wenigen Wochen im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 erklärt, dass gerade der große Nachname eine Last für den Youngster sein könnte.

Für Gannon ist es allerdings weniger Last als Ehre, mit dem Sohn von Formel-1-Legende Michael Schumacher zusammenarbeiten zu dürfen.

“Für mich ist es ein ganz besonderes Gefühl, wenn Mick Ratschläge erwähnt, die ihm einst sein Vater aus seiner Karriere mitgegeben hat. Das sind weise Worte einer Legende”, geriet er bei der Erwähnung von Michael Schumacher fast ins Schwärmen.

Gannon: Mick Schumacher hat “sehr viel Potenzial”

Aber nicht nur der berühmte Vater mache das Verhältnis zu etwas Besonderem, auch Mick Schumacher selbst sorge für ein angenehmes Verhältnis: “Es ist exzellent. Mick ist freundlich, professionell und total strukturiert. Dazu ist er ein spannender junger Fahrer mit sehr viel Potenzial.”

Schumacher gibt das Lob zurück an Gannon, der ihn während der Rennen in seinem Ohr begleitet: “Auch wenn wir uns noch gar nicht so lange kennen, habe ich schon jetzt ein ungewöhnlich hohes Maß an Vertrauen.” Ein Dankeschön, dass aber nicht nur Gannon gilt, sondern “der kompletten Crew an meinem Auto.”

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Vor allem mit seiner Art hat Gannon den Formel-1-Rookie für sich gewonnen. “Gary ist cool, weil er ruhig und freundlich ist, große Erfahrung und auch einen guten Humor hat”, charakterisierte Schumacher seinen obersten Techniker.

Erster Lacher in Bahrain

Einen Beweis für seinen Humor hatte Gannon bereits in Bahrain geliefert. Dort wunderte sich Schumacher über das Feuerwerk zu Ehren Hamiltons für seinen Sieg, obwohl er noch nicht im Ziel angekommen sei. (SERVICE: Fahrerwertung)

Gannon antwortete drauf cool: “Nächstes Mal versuchen wir, weiter nach vorne zu kommen, damit das Feuerwerk zeitgleich mit dir gezündet wird.”

Ein Wunsch, der sich Schumacher allerdings wohl so schnell erstmal nicht erfüllen wird.

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"Brutal beschissen": Ex-Teamchef schießt gegen Mercedes

Der Zoff um eine mögliche Klage von Aston-Martin-Mitbesitzer Lawrence Stroll hält weiter die Formel 1 in Atem. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Laut SPORT1-Informationen denkt der Mitbesitzer von Vettels Rennstall darüber nach, den Automobil-Weltverband FIA und/oder Rechteinhaber Liberty zu verklagen. Hintergrund: Aston Martin fühlt sich durch die für die laufende Saison getroffenen Regeländerungen stark benachteiligt.

Der ehemalige F1-Teamchef Colin Kolles sprach darüber ausführlich im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 und zeigte keinerlei Verständnis für eine mögliche Klage.

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“Die Drohung ist meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar. Ich denke, sie haben letztes Jahr brutal beschissen – Mercedes und Racing Point zu dem damaligen Zeitpunkt. Sie stellen sich als Saubermänner hin, die sie nicht sind. Jetzt sind sie beschnitten worden. Sie haben ein Problem im Anstellwinkel und verlieren mehr Downforce als die anderen. Das ist klar ersichtlich”, sagte Kolles.

Sicherheitsbedenken? Kolles glaubt der FIA

Grund für die Regeländerungen, die für die Teams mit einem flacher angestellten Auto wie Aston Martin und Mercedes ein Nachteil ist, waren Sicherheitsbedenken von Reifenhersteller Pirelli.

“Doch direkt als die Änderungen beschlossen wurden, hat Pirelli verkündet, dass sie auch noch eine neue Reifenkonstruktion bringen”, zeigte sich Aston-Martin-Teamchef Otmar Szafnauer irritiert.

Kolles folgt der Argumentation der FIA dennoch. “Klar waren das Sicherheitsgründe, weil die Reifen letztes Jahr explodiert sind”, sagte der 53-Jährige. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Aston Martin vermutet, dass die FIA ihre grünen Flitzer und Mercedes absichtlich einbremsen wollten. Nicht nur Mercedes-Teamchef Toto Wolff denkt, dass dabei vor allem das dominante Mercedes das Ziel war.

Kolles: Stroll und Wolff haben gelogen

Da Aston Martins Vorgängerteam Racing Point 2020 den Vorjahres-Mercedes jedoch kopiert hatte, leidet auch das heutige Aston Martin sehr unter der Regeländerung. (Fahrerwertung der Formel 1)

Für Kolles ist Aston Martin an dem Problem selbst schuld: ”Wenn ich mir das letzte Jahr anschaue, wo Racing Point alles nur von Fotos kopiert haben wollte und so schnell ein Konzept geändert hatte, dann fällt ihnen diese Strategie aus dem letzten Jahr jetzt auf die Füße.”

Kolles weiter: “Es wurde ja so dargestellt, als wenn sie ein Konzept gehabt hätten. Jetzt haben sie das umgekehrte Problem und können das nicht über Nacht lösen”

Dass bei der “Kopie” damals alles ganz legal vonstatten ging, wie es Stroll und Wollf beteuern, hält Kolles für unmöglich: “Man kann ein Konzept nicht von heute auf morgen verändern. Der Herr Stroll und Herr Wolff haben gelogen. Das ist die Tatsache.”

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Crash mit Bottas! Russell reagiert auf Wolff-Rüffel

Toto Wolffs Rüffel nach dem Unfall zwischen Valtteri Bottas und Williams-Nachwuchsstar George Russell hat offenbar Wirkung gezeigt. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Zumindest hat sich der Mercedes-Junior nach dem Mega-Zoff mit dem Finnen jetzt entschuldigt.

“Gestern war nicht mein stolzester Tag. Ich wusste, dass es eine unserer besten Chancen sein würde, diese Saison Punkte zu erzielen. Und wenn diese Punkte so sehr zählen, wie sie es für uns gerade tun, dann nimmst du manchmal Risiken auf dich. Es hat sich nicht ausgezahlt und dafür muss ich die Verantwortung übernehmen”, schrieb Russell via Twitter.

Und weiter: “Nachdem ich jetzt Zeit hatte zu reflektieren, was danach passierte, weiß ich, dass ich mit der ganzen Situation besser hätte umgehen sollen. Im Eifer des Gefechts können die Emotionen mit dir durchgehen und gestern haben meine die Kontrolle über mich übernommen.”

Wolff watscht Russell nach Bottas-Zoff ab

Der 23 Jahre alte Williams-Pilot entschuldigte sich explizit bei Bottas und seinem Team. “Ich erwarte mehr von mir selbst, da ich weiß, dass auch andere mehr von mir erwarten. Ich habe dieses Wochenende einige harte Lektionen gelernt und werde als besserer Fahrer und besserer Mensch aus dieser Erfahrung hervorgehen”, schrieb Russell und blickte bereits auf das nächste Rennen.

“Jetzt liegt der Fokus voll auf Portugal und auf einer Chance, zu zeigen, was mich wirklich ausmacht. Danke für die ganzen Nachrichten, sowohl die positiven als auch negativen. Sie alle werden mir helfen, zu wachsen”, so der Brite. (Fahrerwertung der Formel 1)

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Zuvor hatte Mercedes-Teamchef Wolff im Formel-1-Zoff zwischen Russell und Bottas klar Stellung bezogen: ”George hätte dieses Manöver nicht starten sollen, denn die Strecke ist abgetrocknet. Das hat Risiko bedeutet.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

Was für den Österreicher fast noch wichtiger ist: Russell ist Mercedes-Junior und Kandidat auf ein Silberpfeil-Cockpit 2022. “Das andere Auto vor ihm war ein Mercedes”, betonte Wolff und machte gleichzeitig klar, dass der junge Brite für Mercedes hätte bremsen müssen: “In einem Young Driver Programm darfst du diese globale Perspektive nie verlieren! Es gibt viel für ihn zu lernen.”

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Wutrede! Ex-Teamchef knöpft sich Mercedes-Boss vor

Colin Kolles redete Tacheles, als die Sprache auf das Mercedes-Team und dessen Motorsportchef Toto Wolff kam.

Der ehemalige Teamchef in der Formel 1 kritisierte den Österreicher scharf und deutete an, dass dieser sich mit fremden Federn schmücke. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Die Strukturen hat Ross Brawn eingeführt. Das Team ist wie ein großer Dampfer. Wenn der fährt und du den Kapitän austauschst, fährt der Dampfer trotzdem. Die Aufbauarbeit wurde von Ross Brawn geleistet”, sagte Kolles am Sonntag im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 über die Dominanz von Mercedes.

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Mercedes übernahm Brawn-Rennstall

Hintergrund: Brawn hatte 2009 den damaligen Rennstall Honda Racing übernommen und ihn als Brawn GP sofort zum Titel bei den Konstrukteuren geführt. Ein Jahr später wiederum übernahm Mercedes den Rennstall und führte ihn als Werksteam weiter.

Kolles, der zu dieser Zeit das Formel-1-Team Hispania Racing leitete, sprach in diesem Zusammenhang auch über das Zerwürfnis zwischen ihm und Wolff.

“Es (die Freundschaft; Anm. d. Red.) ist daran gescheitert, dass gewisse Leute Sachen ausmachen und dann sich dann nicht mehr daran erinnern. Das ist das große Problem. Der Herr Wolff war ein Geschäftspartner von mir und ich habe ihn in die Formel 1 gebracht – auch wenn viele Leute davon nichts wissen wollen”, vermisst Kolles vor allem die Dankbarkeit des Mercedes-Bosses. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Kolles: Stroll und Wolff gefährlich für Vettel

Was ihn außerdem an Wolff stört, ist dessen Beteiligung am Rennstall von Sebastian Vettel. Der 49-Jährige hatte nach übereinstimmenden Medienberichten im Frühjahr vergangenen Jahres Aktienanteile im Wert von 42 Millionen Euro an Aston Martin erworben, den sein guter Bekannter Lawrence Stroll leitet.

“Ich bin der Meinung, dass die Kombination Stroll/Wolff eine sehr gefährliche Kombination für Sebastian Vettel ist. Da spielen viele Faktoren im Hintergrund mit rein”, sagte Kolles, ohne weiter ins Detail zu gehen. (Fahrerwertung der Formel 1)

Eins aber wurde aus seinen Ausführungen deutlich: Dass er Wolff nicht auf Augenhöhe mit dem kanadischen Multimilliardär sieht. “Man nennt ihn (Toto Wolff, Anm. d. Red.) das Schoßhündchen von Herrn Stroll. Das ist ein Zitat von Bernie Ecclestone”, sagte Kolles.

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"Eine Ohrfeige für Hamilton"

Der Große Preis der Emilia Romagna sorgte mit seinen vielen Kapriolen auf und neben der Strecke für reichlich Zündstoff. (Die Stimmen zum Imola-Rennen)

Am Tag danach huldigen die internationalen Medien vor allem Sieger Max Verstappen, der nun bereit zu sein scheint für das große Duell mit dem bisherigen Seriensieger Lewis Hamilton. Aber auch die hochkochenden Emotionen während und nach dem Grand Prix auf der legendären Formel-1-Strecke in Imola kommen zur Sprache. (Fahrerwertung der Formel 1)

SPORT1 fasst die internationalen Pressestimmen zusammen.

ENGLAND

Daily Mail: “Max Verstappen gewinnt den Großen Preis der Emilia Romagna – ein Sieg an einem turbulenten Tag in Imola. Hamilton kam mit einer großartigen Aufholjagd auf den zweiten Platz zurück, einen Platz vor McLaren-Pilot Lando Norris. Verstappen, eine Klasse für sich, beendete das Rennen mit 22 Sekunden Vorsprung auf Hamilton.”

Guardian: “Jubel, Enttäuschung und Kampfgeist – der Grand Prix der Emilia Romagna bot die ganze Bandbreite der sportlichen Emotionen. So viel Theater, so viel Dramatik, die menschlichste Seite dieses technologischen Wettrüstens wurde glorreich in Szene gesetzt. Max Verstappens Sieg war eine Meisterklasse in der Ausführung unter schwierigen Bedingungen, während Lewis Hamilton einen seltenen Moment der eigenen Schwäche zeigte, nur damit der Weltmeister mit einem brillanten, unnachgiebigen Comeback einen unwahrscheinlichen zweiten Platz erringen konnte.”

Sun: “Bis zum “Max”imum: Verstappen stürmt zum Sieg beim Emilia Romagna GP, während Hamilton nach einem Dreher in Imola Zweiter wird. Es war eine beeindruckende Aufholjagd des Briten, der keine Antwort auf den brillanten Sieg von Max Verstappen für Red Bull hatte.”

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ITALIEN

Gazzetta dello Sport: “Seit längerer Zeit hatte sich Hamilton mehr Spannung und Ungewissheit in der Meisterschaft gewünscht, die er und Mercedes dominieren. Jetzt hat er in Max Verstappen einen Rivalen auf seinem Niveau gefunden. Red Bull hat dem Niederländer das richtige Auto geliefert. Jetzt muss Hamilton auf gleicher Ebene mit einem Rivalen kämpfen, der kaltblütig und talentiert ist.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

Corriere dello Sport: “Verstappens Triumph beim GP in Imola ist eine Ohrfeige für Hamilton. Konkret, genau und solide: Verstappens Sieg ist voll verdient. Das Duell Verstappen-Hamilton ist ein Kampf zwischen verschiedenen Generationen, während Ferrari endlich wieder Lebenszeichen von sich gibt.”

Tuttosport: “Kampf der Titanen in Imola: Verstappen bestätigt sich immer mehr als echtes Problem für Hamilton, der zwar noch an der Spitze der WM steht, sich jedoch auf immer härtere Konkurrenz gefasst machen muss. Ferrari scheint in der Lage zu sein, wieder eine Rolle zu spielen, die von wesentlicher Bedeutung ist, um der Formel 1 Glaubwürdigkeit zu sichern.”

La Stampa: “Verstappen macht Hamilton Angst. Ein Kopf-an-Kopf-Duell entscheidet das Rennen. Talentiert, zynisch und vom Glück unterstützt: Verstappen ist der junge Pilot, der Hamilton zu schaffen machen kann.”

Corriere della Sera: “Hamilton spaziert am Rande des Abgrunds und rettet zumindest die Ehre. Der GP in Imola ist eine große Werbekampagne für die F1 mit einem Duell der Giganten. Ferrari beweist, dass das Team zwar noch nicht auf Höchstniveau, jedoch gut in die Saison gestartet ist.” 

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SPANIEN

Marca: “Verstappen schlägt den unsinkbaren Hamilton. Der Weltmeister übersteht einen Unfall und holt auf unglaubliche Art und Weise vom neunten auf den zweiten Platz auf. Brillanter und verdienter Sieg von Max Verstappen beim Großen Preis in Emilia Romagna. Sebastian Vettel landete diesmal auf Platz 15 weit hinter seinen Ansprüchen. Es war ein richtig spannendes und spektakuläres Rennen, mit allem, was der Formel-1-Fan sehen will.”

AS: “Verstappen knockt den Meister in einem denkwürdigen Rennen aus, Alonso punktet zum Schluss. Großer Triumph von “Mad Max” in Imola vor Hamilton und Norris. Nach seinem Unfall holte Hamilton bis auf den zweiten Platz auf, aber nur, weil er ein Genie ist. Der starke Regen eine Stunde vor dem Rennen warf die Strategien der Ingenieure über Bord.”

Sport: “Verstappen regiert im Chaos von Imola. Der Niederländer setzt sich in einem vom Regen beeinflussten Rennen durch. Wir wurden Zeugen des ersten großen Fahrfehlers von Lewis Hamilton seit vielen Jahren. Es war alles dabei: Unfälle, Safety Cars und Boliden, die aus der Bahn gerieten. Meisterwerk von Verstappen, das ihn um den Titel kämpfen lässt.” (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

El Mundo Deportivo: “Verstappen dominiert im Imola – Wahnsinn, Hamilton rettet sich. Verstappen setzt sich in einem leidenschaftlichen Rennen, das alles, was sich der Fan vorstellt, mit sich brachte, gegen den aktuellen Weltmeister durch. Enormes Spektakel in der Emilia Romagna.”

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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"Dieser Moment entscheidet vielleicht die WM"

Lewis Hamilton hat dank einer starken Aufholjagd mit dem zweiten Platz noch Schadensbegrenzung beim Großen Preis der Emilia Romagna betreiben können.

Der Weltmeister ärgerte sich anschließend dennoch über seinen Fehler und entschuldigt sich bei Mercedes. Sein Teamchef Toto Wolff sprach derweil über die mentale Verfassung von Valtteri Bottas nach dessen Crash mit George Russell.

Sebastian Vettel haderte mit der Strafe gegen ihn. Der viermalige Weltmeister erwartet für die nächsten Rennen sowohl von Aston Martin als auch von sich noch eine Steigerung.

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SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Imola von Sky, ORF, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Max Verstappen (Red Bull), Platz 1:

“Die Reifen haben im Nassen abgebaut und ich erwischte den richtigen Moment, um auf Slicks zu gehen. Beim Restart hatte ich eine Schrecksekunde, zum Glück habe ich mich nicht gedreht. Aber alles andere lief gut, ich bin happy.”

“Ich war sehr motiviert, denn gestern war natürlich scheiße. Letztes Jahr hatten wir im Regen immer Probleme. Dieses Jahr wurde viel geändert und es war heute viel besser. Da war ich sehr zufrieden damit. Bei Regen ist es immer schwierig, keine Fehler zu machen. Die Entscheidung auf die Slicks war in der richtigen Runde. Im Restart habe ich Übersteuern bekommen, aber danach war alles ok.”

Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 2:

“Es war nur ein Fehler. Aber ich bin auch nur ein Mensch. Wir machen alle Fehler. Es war ein Fehler, aus dem man lernen kann. Die schnellste Entscheidung, die ich getroffen hatte, war dann rückwärts aus dem Kies zu fahren. Es war ein hartes und schwieriges Rennen. Aber Gratulation an Max. Es war ein harter Kampf.”

…ob ihm die Rote Flagge geholfen hat: “Natürlich, ich war eine Runde hinten dran. Aber so sehe ich das Rennen nicht. Ich war im Kies, in der Mauer. Ich versuche den Kopf oben zu halten und weiterzukämpfen.”

… über seinen Patzer: “Ich muss mich bei meinem Team für den Fehler entschuldigen. Das hätte mich so viel kosten können, aber zum Glück konnte ich den Wagen wieder in Gang bringen. Das war komplett mein Fehler, es gab nur eine gute Linie, und ich wollte zu viel. Es dauerte eine ganze Weile, bis ich den Rückwärtsgang reinbrachte. Dann dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis ich mich durchs Kiesbett gearbeitet hatte, um wieder auf die Strecke zu kommen. Das war ein Moment, der vielleicht für diese WM entscheidend sein wird. Es wäre schon sehr ärgerlich gewesen, auf einen Schlag 25 Punkte auf Max zu verlieren.”

Lando Norris (McLaren), Platz 3:

“Ich bin überglücklich, vor allem nach meiner großen Enttäuschung vom Samstag. Am Anfang lief es nicht so gut, ich pendelte um Rang 9 herum und fand die Bahn schwierig. Dann aber begannen die Reifen besser zu haften. Dann merkte ich, dass ich besseren Speed hatte als Teamkollege Ricciardo vor mir. Also bat ich das Team um eine Anweisung an Daniel. Das Tempo war danach sehr gut.”

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Mick Schumacher (Haas), Platz 16:

“Viel gesehen habe ich in der ersten Kurve nicht. Das war sehr komisch, so blind in eine Kurve reinzufahren und nicht zu wissen, wo die Kurve ist. Die Autos haben mehr Downforce als alles, was ich bisher gefahren bin. Deshalb ist auch mehr Wasser in der Luft. Aber es war eine gute Erfahrung und ich habe was daraus gelernt.”

… über seinen Fehler: “Das war sehr unnötig. Wir waren in einer guten Position. Wir hätten auch in den Top 11 oder 12 sein können und damit an den Punkten kratzen. Das wäre sehr schön gewesen. Solche Rennen sind wichtig dafür. Ich habe diese Chance nicht genutzt. Darüber ärgere ich mich.”

Sebastian Vettel (Aston Martin), ausgeschieden:

“Heute war nicht viel Positives dabei. Wir hatten ein Problem auf den Runden, um das Auto in die Startaufstellung zu fahren. Da ist uns ein grober Fehler unterlaufen. Die Bremsen hinten wurden deutlich zu heiß. Es hat sogar Feuer gefangen. Die ganze Ummantelung wurde beschädigt. Die Jungs gaben alles, um es rechtzeitig hinzukriegen. Bei uns reichte es nicht ganz. Lance hatte ein ähnliches Problem. Wir aber mussten aus der Box starten.”

… über die Strafe gegen ihn: “Leider hatten wir eine Strafe, die der Rennleitung sehr spät eingefallen ist. Dabei war die ja von vornherein klar – eigentlich schon vor dem Start. Vielleicht war der Filter in der Kaffeemaschine voll und es hat ein bisschen lang gedauert. Das hat uns jedenfalls nicht geholfen, weil die Reifen dann noch einmal kälter geworden sind.”

… über den Speed von Aston Martin: “Das Gefühl ist ein bisschen schwer. Aber es sind sehr wenige Runden, die ohne Probleme für uns laufen. Wir können uns noch steigern. Uns passieren noch zu viele Fehler, auch mir. Das Mittelfeld ist sehr eng, da kommt es drauf an, wie man mit der Strecke klarkommt. Wir brauchen einen größeren Schritt, um einen Unterschied zu machen. Wir hoffen, einen Schritt nach vorne zu machen.”

Valtteri Bottas (Mercedes), ausgeschieden:

“George hat es von außen versucht. Ich habe versucht, mich zu verteidigen. Ich habe ihm Platz gelassen, es war Platz für zwei Autos. Er hat aber dann sein Auto verloren und haute uns raus”, erklärte der Finne: ”Ich bewege mich nicht weg von jemandem, der überholen will. Ich verteidige meine Position.”

“Das sollte er sich selbst fragen. Er war doch derjenige, der uns beide umzubringen versuchte.”

George Russell (Williams), ausgeschieden:

“Als ich überholen wollte, zog er leicht rüber. Dadurch kam ich etwas weit raus, wo es nass war und rauschte in ihn rein. Unter uns Fahrern haben wir das Gentlemen’s Agreement, dass man nicht mit dem Lenkrad im letzten Moment rüberzuckt, wenn ein Fahrer sehr schnell hinter einem ankommt. Das kann nur einen Crash geben.”

… über das, was er Bottas nach dem Unfall sagte: “Ich habe gefragt: ‘Willst du uns umbringen?’ Das ist eine gefährliche Strecke und ich kam mit 340 km/h an. Es ist noch feucht und wir sind auf Slicks unterwegs. ‘Warum kämpfst du so hart an dieser Stelle um Platz neun?’”

Toto Wolff (Mercedes-Teamchef):

“Wie die zwei Runden passiert sind, dachten wir, das war es. Das Wochenende ist gelaufen, null Punkte. Am Ende des Tages endet er als Zweiter mit einer schnellsten Runde und der (Sergio, Anm. d. Red.) Pérez macht keine Punkte. Also eigentlich ein guter Ausgang. Ich bin happy, das Auto war auch in diesem Rennen schnell.”

… über den Unfall zwischen Bottas und Russell: “Der Crash war leider unnötig. Erstens hätte Valtteri da nicht durch die Gegend fahren sollen und zweitens der George nicht dieses Risiko gehen müssen. Bei einer auftrocknenden Strecke brauchen wir uns nichts zu beweisen.”

… über mentale Verfassung von Bottas: ”Die ist nicht auf dem allerhöchsten Niveau aktuell. Wir müssen ihn einfach einbauen. Wir brauchen ihn, wir brauchen ihn im Fight um die Konstrukteursmeisterschaft. Der Pérez wird irgendwann in die Gänge kommen, davon bin ich überzeugt.”

Helmut Marko (Red-Bull-Motorsportkonsulent):

“Unser Speed stimmt. Wir haben auf einer einzelne Runde sicher das schnellere Auto. Auf den Intermediates war unsere Reifenabnutzung stärker. Zum Glück hatte sich die Strecke so verändert, dass wir auf Slicks gehen konnten. Dann sind wir das Rennen souverän nach Hause gefahren.”

… über die Strategie von Red Bull: “Es war genau richtig. Eine Runde später hätte er uns mit einem Undercut gehabt. Aber so war das richtig. Aber bitte – Hamilton war dann wieder für uns schon aus dem Rennen. Dann kommt die Rote Flagge. Also das Glück war da.”

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Vettel kündigte acht WM-Titel an

Sebastian Vettel und Colin Kolles kennen sich schon lange – und der Deutsche beeindruckte den ehemaligen F1-Teamchef schon früh.

“Ich kenne den Sebastian Vettel, da trug er noch eine Zahnspange. Da war er sehr jung”, erklärte der 53-Jährige im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1. “Wir waren damals ein Mercedes-Formel-3-Team”, so Kolles weiter.

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Vettels Ziel sei es gewesen, Formel 3 zu fahren. “Das ist die nächste höhere Stufe. Er war extrem ehrgeizig, extrem motiviert und sehr fit in jungen Jahren. Da hat er mich sehr beeindruckt und ich habe ihm gesagt: Für jeden Sieg, denn du in der BMW fährst, kriegst du einen Test bei mir. Am Ende haben wir nicht so viel getestet, wie er gewonnen hat.”

Kolles über Vettel: “War sehr selbstbewusst”

Vettel habe durch seinen Ziehvater eine sehr enge Beziehung zu Michael Schumacher gehabt, verriet Kolles weiter. (SERVICE: Fahrerwertung)

“Zu diesem Zeitpunkt wurde Michael zum siebten Mal Weltmeister. Da habe ich Vettel gefragt, was er dazu sagt und er meinte: ‘Ich werde acht Mal Weltmeister’. Er war sehr selbstbewusst”, so der Rumäne, der neben der Formel 1 auch in der DTM, in kleineren Formel-Serien und der Le Mans Series tätig war.

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Wie ehrgeizig Vettel war, machte auch eine weitere Anekdote Kolles’ deutlich: “Es lief die Tour de France. Ich habe ihn gefragt, was er in den Ferien macht und er hat gesagt, er schaltet den Fernseher ein und fährt die fünf, sechs Stunden auf dem Fahrrad mit.”

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