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Regel-Zoff geht weiter! Mercedes hilft zum Vettel-Team

Noch nicht einmal das zweite Saisonrennen ist gefahren und schon gibt es in der Formel 1 einen handfesten Streit.

Laut SPORT1-Informationen denkt Aston-Martin-Mitbesitzer Lawrence Stroll darüber nach, den Automobil-Weltverband FIA und/oder Rechteinhaber Liberty zu verklagen. Grund für die Überlegungen ist eine Regeländerung für dieses Jahr, durch welche die Aerodynamik im Bereich des hinteren Unterbodens und der Bremsbelüftung beschnitten wird und damit für weniger Abtrieb sorgt.

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Um diese Änderungen auszugleichen, setzen Mercedes und Aston Martin in dieser Saison auf einer flacheren Anstellwinkel (Imola-GP am So. ab 15 Uhr im SPORT1-Liveticker) .

Doch während die Auswirkungen bei den Silberpfeilen nicht allzu schlimm zu sein scheinen, immerhin hat Lewis Hamilton den Saisonauftakt in Bahrain gewonnen, kommt das Team von Sebastian Vettel damit so gar nicht zurecht und dümpelt im hinteren Mittelfeld herum. Weit unter den eigenen Ansprüchen.

Sicherheitsbedenken von Pirelli

Hintergrund für die Regeländerung waren ursprünglich Sicherheitsbedenken von Reifenhersteller Pirelli. Weil dieser keine neuen Reifen konstruieren wollte, und die alten Pneus mit schnelleren Autos ein Sicherheitsrisiko dargestellt hätte, sollte es Änderungen am Unterboden geben.

Mitinhaber Stroll lässt das aber nicht gelten, weil die Italiener direkt nach der Verkündung der neuen Regeln erklärt hatten, neue Reifenkonstruktionen bringen zu wollen.

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Unterstützung erfährt Aston Martin im Streit mit den Verantwortlichen der Formel 1 nun von Mercedes-Motorspotchef Toto Wolff.

“Ich möchte nicht als x-facher Weltmeister sofort nach einem Foul rufen, wenn eine Regeländerung in Kraft tritt. Aber sie haben schon einen berechtigten Grund, so wie diese Regeländerung eingeführt wurde. Das hat zu einem klaren Nachteil für die Autos mit “Low Rake”-Konzept geführt. Aber wir haben dramatisch mehr verloren als im Vorjahr. Wenn du in Betracht ziehst, dass Aston Martin – eine gute und wichtige Marke – plötzlich nirgends ist, verstehe ich, dass sie auf der Palme sind”, erklärte er bei Sky.

Marko kann Aston Martin nicht verstehen

Bei der Konkurrenz kommen die Aussagen von Aston Martin dagegen gar nicht gut an, sind für Red-Bull-Sportchef Helmut Marko sogar “völlig unverständlich”.

Denn dass eine Regeländerung in der Königsklasse zu Ungunsten des dominierenden Teams geht, kennt man dort bereits aus der Vergangenheit.

“In den Jahren, in denen wir dominierten, gab es pro Saison zwei, drei Änderungen. Außerdem hat Racing Point (früherer Name von Aston Martin, Anm. d. Red.) den Änderungen zugestimmt. Ich kann die Argumente nicht nachvollziehen. Ich glaube, dass sich da weder auf juristischem Weg noch auf dem Gesprächsweg was ändern wird”, ist sich der 77-Jährige sicher.

Anstatt zu jammern oder zu klagen empfiehlt Marko dem Team dagegen etwas völlig anderes: “Sie haben ja einen zweiten Mercedes. Da müssen sie eben schauen, dass sie ähnliche Adaptionen wie Mercedes vornehmen. Daran sieht man, dass auch der flache Anstellwinkel erfolgreich sein kann.”

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Vettel fährt hinterher: Aston Martin ein "Kollateralschaden"

Sebastian Vettel kommt aus der Abwärtsspirale einfach nicht heraus.

Im Qualifying zum Großen Preis der Emilia Romagna in Imola reicht es für den Aston Martin-Star nur zu einem 13. Platz. Das Problem: Sein junger Teamkollege Lance Stroll war erneut 0,25 Sekunden schneller und schaffte es sogar in den dritten Qualifying-Abschnitt. Morgen startet der Junior-Teamchef von Platz zehn (Formel 1 in Imola: Rennen am So. ab 15 Uhr im SPORT1-Liveticker).

Vettel übt sich derweil in der Suche nach Erklärungen. “Es war besser als letztes Mal, aber mir fehlt noch das letzte Vertrauen, damit ich das Auto ein bisschen besser laufen lasse. Meine Runde war nicht ganz ideal. Den ersten Reifensatz hatte ich im ersten Qualifying schon verbraucht und hatte dann nicht mehr genug Pace.”

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Der Hesse baut nun auf den Großen Preis am Sonntag. “Unsere Race Pace sollte gut sein. Das Gefühl im Auto war schon besser und im Rennen habe ich mehr Zeit, Vertrauen ins Auto aufzubauen. Allerdings ist es schwer, hier zu überholen.”

Vettel inmitten der Schwierigkeiten

Allein: Vettels Dilemma wirkt wie eine Kopie seiner Horror-Saison 2020. War es da noch der Ferrari, der dem Deutschen das Leben mit seinem zickigen Heck schwer gemacht hat, ist es nun sein Aston Martin mit Namen Honey Ryder.

Das britische Traditionsteam leidet dabei wegen des geringen Anstellwinkels mehr als alle anderen Teams unter den Regeländerungen, die die Autos 2021 sicherer machen sollten. Und Vettel ist so wieder mittendrin in der großen Politik der Formel 1. (SERVICE: Fahrerwertung)

Denn Aston Martin wehrt sich nun gegen die Reglement-bedingte Beschneidung des Unterbodens. Die Behauptung, die im Raum steht und doch nicht verifizierbar ist: Vorgängerteam Racing Point habe den Regeländerungen 2020 nie zugestimmt. Teambesitzer Lawrence Stroll droht deshalb nach Informationen von SPORT1 sogar mit Klage.

Marko kann Aston Martin nicht verstehen

Teamchef Otmar Szafnauer wünscht sich einen Weg zu finden, dass man “die Nachteile ein wenig ausgleichen darf”. Heißt: Er will das Auto stärker umbauen, als laut Regelwerk eigentlich erlaubt. 

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Für die Gegner ist das “völlig unverständlich”, sagt Red Bull-Berater Helmut Marko. “In den Jahren, in denen wir dominiert haben, gab es zwei, drei Regeländerungen pro Jahr. Und Racing Point hat den aktuellen Änderungen sehr wohl zugestimmt.”

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz gegen Aston-Martin-Guru Lawrence Stroll – da zeichnet sich ein Duell der Milliardäre ab!

Unterboden-Regel das Problem

Marko rechnet indes nicht damit, dass die FIA oder Liberty Media einlenken: “Auf juristischem Weg und auch auf dem Gesprächsweg wird sich nichts ändern können. Sie haben halt einen zweiten Mercedes gebaut und müssen nun schauen, dass sie ähnliche Adaptionen vornehmen wie Mercedes. Da sieht man ja, dass auch ein flacher Anstellwinkel erfolgreich sein kann.” (SERVICE: Rennkalender)

Was der Grazer meint: Racing Point hat 2020 den Weltmeister-Mercedes von 2019 kopiert – und befindet sich deshalb nun in Mercedes-Sippenhaft. Dort glauben Teamchef Toto Wolff und Weltmeister Lewis Hamilton, dass die neuen Unterboden-Regeln das dominierende Mercedes-Team bewusst einbremsen sollen.

Wolff unterstützt Stroll

Entsprechend springt Wolff, der mit Lawrence Stroll eng befreundet ist, Aston Martin nun auch zur Seite: “Man kann sehr wohl hinterfragen, was die Absicht bei der Regeländerung war. Vielleicht waren wir (Mercedes, Anm.d.Red.) das Ziel und Aston Martin ist jetzt ein Kollateralschaden. Ich kann jedenfalls verstehen, dass so eine wichtige Marke nicht hinterherfahren will.”

Sky-Experte Ralf Schumacher glaubt indes, das Vettel-Team dürfte sich mit dem Vorstoß zumindest bei Red Bull “eine blutige Nase holen. Sie kommen in dem Team einfach nicht zur Ruhe. Erst die Diskussionen um den kopierten Mercedes im letzten Jahr, nun das nächste Thema. Aber der Big Boss, Lawrence Stroll, ist es halt nicht gewohnt zu verlieren.”

Die Diskussionen um Aston Martin werden an diesem Wochenende weitergehen. Mittendrin statt nur dabei: Sebastian Vettel, der sich wahrlich auf andere Probleme konzentrieren müsste.

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Horner watscht Vettel-Boss ab: "Naiv!"

In der Formel 1 geht es zur Sache!

Red-Bull-Teamchef Christian Horner wirft Otmar Szafnauer, Teamchef von Aston Martin, bei Sky Naivität vor, weil dieser nach einem Rennen bereits eine Diskussion über eine Regeländerung zur diesjährigen Saison forderte. (SERVICE: Alles zur Formel 1)

Der Boss von Sebastian Vettel hatte sich im Rahmen des Rennwochenendes von Imola über die aktuellen Aerodynamik-Regeln beschwert, da diese seiner Meinung nach sein Team und Mercedes benachteiligen würden. (Formel 1, Großer Preis von Imola: Das komplette Rennwochenende im SPORT1-Liveticker)

Beide Teams setzten für diese Saison auf einen flacheren Anstellwinkel, um die Änderungen am Unterboden und Diffusor auszugleichen.

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Mit diesem Design-Schachzug aber könnte das Team Vettels Wagen in die völlig falsche Richtung entwickelt haben. Daten aus Bahrain zeigen, dass die Grünen im Qualifying 2,3 Sekunden pro Runde langsamer waren als im vergangenen Jahr auf derselben Strecke, als das Team noch Racing Point hieß. (Fahrerwertung der Formel 1)

Szafnauer: Benachteiligung von Aston Martin und Mercedes

“Das ist eine direkte Folge der neuen Aero-Regeln”, war sich Vettels neuer Team-Boss Otmar Szafnauer damals schon sicher. Er glaubt, dass die Änderungen am Heck der Autos Teams wie Aston Martin und Mercedes mehr gebremst haben als ihre Rivalen, die in der Regel höhere Rake-Winkel an ihren Autos fahren.

Er hofft aber, dass eine Diskussion aller Teams mit der FIA zu einer Lösung führt: “Ich denke, das Richtige ist, die Diskussion mit der FIA zu führen und herauszufinden, was genau passiert ist und warum und dann zu sehen, ob man etwas tun kann, um es gerechter zu machen”, sagte er zu Sky.

Horner: Szafnauer ist “naiv”

Sollte dies jedoch nicht gelingen, würde er auch nicht vor rechtlichen Schritten zurückschrecken. “Ich denke, wir kommen nach der Diskussion an diesen Punkt. Es ist schwer vorherzusagen.”

Diese Sichtweise kann Horner jedoch nicht teilen und bezeichnete die Aussagen von Szafnauer als “naiv.”

Zudem sei er “etwas überrascht” von Szafnauers Beschwerde, da in der laufenden Saison nach bislang einem Rennen eine nur begrenzte Datenmenge zur Verfügung stehe. “Zunächst einmal hatten wir eine Stichprobe auf einer Rennstrecke. Mercedes hat das Rennen mit einem Auto gewonnen, das man als Low-Rake-Auto bezeichnen würde. Sie hatten einen absolut gleichen, vielleicht sogar besseren Reifenabbau als wir in Bahrain. Sie haben hier sehr beeindruckend ausgesehen und wir sind bisher nur auf einer anderen Strecke gefahren.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

Dazu seien die Änderungen im vergangenen Jahr mit der einstimmigen Unterstützung aller Teams beschlossen worden.

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Nach Szafnauers Darstellung gab es allerdings “nie eine Abstimmung” – lediglich “eine Probeabstimmung aller Technikchefs im technischen Unterkomitee”. Szafnauer zufolge hätten sich damals aber drei Teams dagegen ausgesprochen.

Regeländerung in der Vergangenheit

Das hätte nicht einmal für die “Acht-von-zehn-Regel” – auch Super-Mehrheit genannt – gereicht, bei der die Zustimmung von mindestens acht von zehn Teams nötig ist. Doch da die FIA Sicherheitsgründe angegeben hatte, war für die Änderung keine “Erlaubnis” der Teams nötig.

Unabhängig davon erinnerte Horner in diesem Zusammenhang aber auch an eine Regeländerung vor einigen Jahren. In der Phase der Red-Bull-Dominanz gab es eine Änderung am Frontflügel, die vor allem seinen Rennstall geschadet habe. “Wir haben dagegen gestimmt, aber wir mussten es einfach akzeptieren”, gab er zu bedenken.

Man darf also gespannt sein, wie es in dieser Diskussion weitergeht.

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Mick-Kollege Mazepin kämpft mit dem Auto: "Wie auf Eis"

So wie er in Bahrain aufgehört hat, so fängt er in Imola wieder an.

Nachdem der Teamkollege von Mick Schumacher, Nikita Mazepin, bereits bei seinem ersten Formel-1-Rennen vor drei Wochen in der ersten Runde von der Strecke abgeflogen und ausgeschieden war, knüpft er beim zweiten Rennwochenende genau daran an (Formel 1: Grand Prix in Imola So., ab 15 Uhr im LIVETICKER).

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Nur sechs Minuten nach Beginn des 1. Freien Trainings in Imola landete der Russe mit seinem Boliden nach einem Dreher bereits wieder im Kiesbett. Immerhin konnte sich der Rookie dieses Mal aus eigener Kraft wieder befreien und im Anschluss an die Box fahren.

Kurz vor Sessionende jedoch der nächste Tiefpunkt: Der Russe verlor in der letzten Kurve die Kontrolle über seinen VF-21 und landete in der Mauer vor der Boxengasseneinfahrt. Ifolgedessen wurde vorsichtshalber das Getriebe ausgewechselt.

“Es ist nicht kaputt, aber das müssen wir untersuchen, deswegen hat er ein bisschen Zeit verloren”, bestätigte Teamchef Günther Steiner bei Sky.

Mit 20-minütiger Verspätung startete Mazepin dann in die zweite Trainingssession – und sorgte direkt wieder für Aufsehen. Nachdem er auf der Gegengeraden von der Ideallinie abkam, funkte er in die Box: “Ich fühle mich wie auf Eis. Es ist absolut so, als wäre ich auf Eis unterwegs.”

Spott im Netz für Mazepin

Daher kassierte der bei den Fans nach seinen Eskapaden unbeliebte 22-Jährige direkt wieder Spott im Netz. 

“Ich bin müde von all dem Hass, den Mazepin einstecken muss. Wir müssen ihm wirklich die Anerkennung geben, die er verdient. Er bricht Rekorde links und rechts. Ich hätte nicht gedacht, dass er in der Lage ist, sich hier noch schneller zu drehen als in Bahrain, aber er hat mich wieder einmal eines Besseren belehrt. Weiter so, Nikita, immer an die Grenzen gehen”, kommentierte beispielsweise ein Twitter-Nutzer ironisch.

Und es kam noch schlimmer. Auf seiner letzten Runde der ersten Trainingseinheit schlug Mazepin mit seinem Boliden in eine Wand auf Höhe der Boxeneinfahrt ein. Auf dem Randstein war der Russe ein wenig zu weit rausgekommen und mit dem rechten Hinterrad im Kies gelandet.

Das Auto knallte daraufhin in die Streckenbegrenzung. Mindestens der Frontflügel wurde dabei zerstört, dem Fahrer selbst geht es glücklicherweise gut.

Auch Tsunoda fliegt ab

Aber auch ein weiterer Neuling hatte Mühe mit seinem Auto und der Strecke. Yuki Tsunoda von Alpha Tauri flog im ersten Sektor ab und rollte durch den Kies. Zudem fiel der Japaner durch einen weiteren Verbremser auf.

Als einziger Rookie blieb Mick Schumacher ohne Ausritt. Allerdings war der Deutsche (+2,91) im Haas als 19. langsamer als sein Teamkollege Mazepin (+2,25). 

Die Bestzeit bei kühlen Temperaturen stellte Mercedes-Pilot Valtteri Bottas in 1:16,564 Minuten auf. Der Finne lag knapp vor seinem Teamkollegen Hamilton (1:16,605) und Verstappen (1:16,622). Einen guten Eindruck hinterließ Ferrari beim Heimspiel mit Rang vier für Charles Leclerc (+0,23) und sechs für Carlos Sainz (+0,32).

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AvD-Magazin mit ehemaligem F1-Teamchef

Die Heimat für alle Racing-Fans am Sonntagabend: Das ist das AvD Motor & Sport Magazin!

Am großen Motorsport-Sonntagabend auf SPORT1 empfängt Moderatorin Ruth Hofmann hochkarätige Experten und Gäste wie Norbert Haug, Ralf Schumacher, Nick Heidfeld, Hans-Joachim Stuck, Monisha Kaltenborn, Sophia Flörsch oder Christian Danner – seit vergangenem Jahr auch Botschafter des Automobilclub von Deutschland e.V. (AvD) – zur Diskussion über die aktuellen Themen aus der Motorsport-Welt.

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Neben den Talk-Elementen liefert das AvD Motor & Sport Magazin zum Abschluss der jeweiligen Rennwochenenden einen kompakten Überblick und aktuelle Beiträge zu allen relevanten internationalen und nationalen Rennserien – mit der Formel 1 im Fokus. 

Schumacher, Vettel und Co. – viele heiße Themen im AvD Magazin

Themen gibt es auch im April wieder ohne Ende – der ehemalige F1-Teamchef Colin Kolles (u.a. Force India) kennt neben der Königsklasse im Allgemeinen vor allem Sebastian Vettel sehr gut und kann dessen verpatzten Aston-Martin-Einstand einordnen und auch auf den Imola-GP wird vorausgeblickt. (SERVICE: Alles zur Formel 1

Aber auch die DTM und die US-Serien NASCAR und IndyCar werden Thema sein. Dort fuhr einst auch SPORT1-Experte Christian Danner. Was ist alles neu in dieser Saison? Diese und weitere Fragen werden beim AvD-Magazin auf den Tisch kommen. 

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Hier gibt es einen Überblick zu den Sendeterminen und dem F1-Rennen im April: 

Sonntag, 18. April

15 Uhr: Großer Preis von Imola in der Formel 1
21.45 Uhr, AvD Motor & Sport Magazin 

Sonntag, 25. April

21.45 Uhr, AvD Motor & Sport Magazin

Sonntag, 2. Mai

15 Uhr: Großer Preis von Portugal in der Formel 1
21.45 Uhr, AvD Motor & Sport Magazin 

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Nach verpatztem Debüt: Vettel übt Selbstkritik

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel blickt selbstkritisch auf sein verpatztes Debüt für Aston Martin vor drei Wochen in Bahrain zurück.

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“Das ganze Umfeld ist für mich neu. Das macht es nicht einfacher. Ich will darüber nicht klagen. Der Anspruch an mich selbst ist auch hoch, dass ich damit zurechtkomme”, sagte der viermalige Weltmeister im Interview bei RTL vor dem Großen Preis der Emilia-Romagna am Sonntag in Imola (Formel 1: Grand Prix in Imola So., ab 15 Uhr im LIVETICKER)

Vettel setzt auf Imola

Er sei zuversichtlich, dass es besser werde. Vettel hatte in der Wüste von Sakhir mit Platz 15 enttäuscht. Im Qualifying und dem Rennen leistete er sich unnötige Fehler. Insgesamt gebe es aber nicht nur Steigerungspotenzial bei ihm, sondern beim gesamten Team.

An seinen Ambitionen hält der 33-Jährige fest. Ein mögliches Karriereende drohe nicht.

“In der Hinsicht bin ich selbstkritisch genug, stelle mir auch selbst oft genug die richtigen Fragen. Wenn das nicht mehr der Fall wäre, hätte ich kein Problem damit zu sagen, dass es das war”, sagte Vettel: “Nur hier zu bleiben, dass ich ein bisschen rumfahren kann, wäre Zeitverschwendung. Dafür bin ich zu ehrgeizig. Dafür habe ich zu viel erreicht in der Vergangenheit. Dafür ist mein Anspruch zu hoch.”

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Verhilft ein Ex-Ferrari-Teamchef Vettel zum Aufschwung?

Sebastian Vettel kann bei Aston Martin in Zukunft offenbar auf die Dienste eines alten Bekannten hoffen. Wie die italienische Gazzetta dello Sport berichtet, soll Ex-Ferrari-Teamchef Marco Mattiacci auf dem Sprung zu Aston Martin sein. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Als Berater soll der 50-Jährige dem Team des kanadischen Milliardärs Lawrence Stroll nach einem schlechten Saisonstart in Bahrain auf die Sprünge helfen. Lance Stroll belegte da Platz zehn, Vettel nach einem Auffahrunfall mit Esteban Ocon nur Platz 15. 

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Für Vettel dürfte das eine gute Nachricht sein. Hintergrund: Mattiacci war es, der den 33 Jahre alten Heppenheimer 2014 nach Vorarbeit vom heutigen Formel-1-Chef Stefano Domenicali im Auftrag des damaligen FIAT-Bosses Sergio Marchionne endgültig von Red Bull zu Ferrari lotste. Der Italiener folgte im April 2014 auf Domenicali, der wegen des PS-Rückstands des Ferrari-Hybridmotors auf den Mercedes-Antrieb desillusioniert hinschmiss.

Mattiacci musste bei Ferrari 2014 seinen Hut nehmen

Doch die Ankunft Vettels in Rot erlebte auch Mattiacci nicht mehr. Am Montag nach dem letzten Rennen in Abu Dhabi wurde der Italiener wegen Unregelmäßigkeiten bei seinem vorherigen Job als Chef von Ferrari Nordamerika gefeuert. Die Reporter von SPORT1 berichteten damals exklusiv. 

Allerdings: Kurz zuvor schwärmte Mattiacci in einem Interview, das nie veröffentlicht wurde, noch vom deutschen Vierfach-Champion. Der Italiener damals auf der Dachterrasse einer Hospitality in Abu Dhabi zu den SPORT1-Experten: “Unabhängig von Titeln, Nationalitäten und Reisepässen ist Sebastian eine großartige Person. Wir haben uns dreimal in Zürich getroffen. Er ist sehr smart, immer geradeheraus, intelligent. Er weiß genau, was er vom Team will. Ich habe die Leidenschaft in seinen Augen gesehen, als er über Ferrari sprach. Es ist sein Kindheitstraum gewesen zu Ferrari zu wechseln. Weil Michael Schumacher in Deutschland eben eine Kultfigur ist. Ihm will Sebastian nacheifern.” (Fahrerwertung der Formel 1)

Ganz hat das nicht geklappt mit dem Nacheifern des großen Idols. Dafür ist Vettels Hoffnung jetzt grün – und Mattiacci als alter Kumpel von Lawrence Stroll, der sich auch als Ferrari-Händler in Quebec und Besitzer einer der größten Ferrari-Sammlungen weltweit einen Namen gemacht hat, wieder zurück im Dunstkreis des Hessen.

Vettel will sich mit Aston Martin steigern

Der bekennt bei SPORT1, dass Aston Martin dringend nachlegen muss. Vettel vor dem GP in Imola am kommenden Wochenende (Formel 1: Großer Preis von Italien am Sonntag ab 15 Uhr im LIVETICKER): “Wir sind aktuell hinter dem Plan. Ich glaube, es war zu erkennen, dass wir nicht ganz so stark waren, wie wir uns das erhofft haben. Aber das ganze Team ist gewillt, anzupacken und Schritt für Schritt nach vorne zu kommen.”

Karl Wendlinger, der 1994 beim Schicksalswochenende in Imola mit den Unfällen von Roland Ratzenberger und Ayrton Senna im Sauber-Mercedes dabei war, rechnet fest mit einem Vettel-Comeback: “Für das Team und Sebastian war Bahrain ein Wochenende zum Vergessen und sie sollten es auch vergessen. Das Team ist inzwischen auch finanziell so gut aufgestellt, dass sie die Probleme in Bahrain beheben können. Daher bin ich mir sicher, dass Vettel noch gute Ergebnisse einfahren wird.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

Mattiacci kommt übrigens auch mit Elektro-Expertise zu Aston Martin, sollte der Deal klappen. Zwischendurch arbeitete der Italiener für Faraday Future, die auch in der Formel E unterwegs waren.

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Sainz verteidigt Fahrer-Paarung bei Ferrari

Der neue Ferrari-Pilot Carlos Sainz wehrt sich gegen die Kritik, die aktuelle Fahrerpaarung in Maranello sei nicht erfahren genug.

“Einige Leute denken, wir seien zu jung für Ferrari, aber ich bin 26 Jahre alt und bereits in meiner siebten Saison in der F1″, sagte der Nachfolger des zu Aston Martin gewechselten Sebastian Vettel dem Corriere della Sera: “Ich habe die Fähigkeiten, diesem Team zu helfen, wieder auf Erfolgskurs zu gelangen.”

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Auch seinem drei Jahre jüngeren Teamkollegen Charles Leclerc (Monaco), der seine vierte Saison in der Formel 1 und seine dritte bei Ferrari fährt, spricht Sainz die nötige Reife zu.

“Charles’ Wert ist bereits bekannt, er hat ihn bewiesen”, sagte der Spanier: “Zwei junge Piloten bringen große Energie mit, wir sind aufgeladen und wollen gewinnen.”

Nächstes Rennen in Imola

Nach der missglückten Saison 2020 mit Platz sechs in der Teamwertung setzt Ferrari nun auf das jüngste Fahrerduo seit 1968. Beim Auftakt in Bahrain hatten Leclerc und Sainz die Plätze sechs und acht belegt. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Die nächste Chance bietet sich am kommenden Wochenende beim Grand Prix von Imola/Italien (Großer Preis von Imola: Das komplette Rennwochenende im SPORT1-Liveticker).

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Imola-Zeitplan der Formel 1 geändert

Die Trauerfeier für Prinz Philip hat Auswirkungen auf die Formel 1. Beim Großen Preis der Emilia-Romagna in Imola wird “aus Respekt” vor der royalen Beisetzung das Qualifying am Samstag um eine Stunde auf 14.00 Uhr vorverlegt. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Damit soll eine terminliche Überschneidung vermieden werden. Zudem wird es vor Beginn des Qualifyings eine Schweigeminute geben.

Aufgrund geltender Regularien ändern sich auch die Zeiten der insgesamt drei Trainingssessions am Freitag und Samstag geringfügig. Der zweite Saisonlauf startet am Sonntag (15.00 Uhr) wie geplant. (Rennkalender der Formel 1 2021)

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Prinz Philip, Ehemann von Königin Elizabeth II, war am Freitagmorgen zwei Monate vor seinem 100. Geburtstag auf Schloss Windsor gestorben.

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"Fucking Idiots!" Wieso Ricciardo gegen die Formel 1 wettert

Daniel Ricciardo ist nicht gut auf das Social-Media-Team der Formel 1 zu sprechen.

“Im Vorjahr hat die Formel 1 auf ihren Social-Media-Kanälen etwas wie die ‘Top-10-Momente des Jahres’ oder so gepostet – und acht von zehn waren Unfälle. Ich dachte mir nur: ‘Ihr seid doch fucking idiots!’”, sagte der McLaren-Fahrer bei square mile. (Alles Wichtige zur Formel 1)

Der Australier findet es sehr bedenklich, dass Unfälle als Unterhaltung für die Zuschauer verkauft werden: ”Zwölfjährige finden solchen Content vielleicht cool, und das ist in Ordnung, weil sie es nicht besser wissen. Aber wir sind keine Kinder mehr. Macht es einfach beim nächsten Mal besser.”

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Ricciardo sauer nach Bilder von Grosjean-Unfall

Bereits nach dem schrecklichen Feuerunfall von Romain Grosjean im vergangenen November hatte Ricciardo die Regie der Formel 1 scharf dafür kritisiert, dass der Unfall ständig wiederholt wurde, während die Fahrer sich nebenbei auf den Restart des Rennens hatten vorbereiten müssen.

“Das war komplett respektlos und rücksichtslos gegenüber seiner Familie – und den Familien von uns allen, die zuschauten. Wir müssen in einer Stunde wieder fahren, und im TV sehen wir die ganze Zeit einen Feuerball und sein Auto, das in zwei Teile gerissen wurde”, schimpfte der 31-Jährige damals und übte noch einmal Grundsatzkritik: “Sie spielen mit unseren Emotionen, und das fand ich ziemlich widerlich.”

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