Powered by Max Banner Ads 

Formel 1: 7500 Zuschauer in Monaco

Das Comeback der Formel 1 auf der Traditionsstrecke in Monte Carlo wird vor den Augen von 7500 Zuschauern stattfinden.

Die lokalen Behörden gaben am Dienstag grünes Licht für eine entsprechende Teil-Rückkehr der Fans beim Großen Preis von Monaco am 23. Mai. Voraussetzung für einen Besuch des Rennens ist ein negativer PCR-Test.

Es sei wichtig, den Grand Prix mit einer “minimalen Beteiligung der Öffentlichkeit unter den höchsten Hygienestandards” stattfinden zu lassen, sagte Staatsminister Pierre Dartout. Das Rennen auf dem Stadtkurs war im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden.

Auch der Große Preis von Spanien in Barcelona am kommenden Sonntag (15.00 Uhr/Sky) findet nicht gänzlich vor leeren Rängen statt. Im Zuge von Lockerungen der Behörden können 1000 “Mitglieder des Circuit de Barcelona-Catalunya” das Rennen auf der Haupttribüne verfolgen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

"Der Schnösel hätte ein öffentliches Abwatschen verdient"

Hallo Motorsport-Fans,

das dritte Rennen der Formel-1-Saison 2021 ist absolviert (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER) und in der Fahrerwertung grüßt Lewis Hamilton schon wieder von ganz oben. Auf dem Tableau scheint es, als wenn der Engländer auf dem Weg zum Rekordtitel Nummer acht nicht aufzuhalten wäre. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Schaut man sich das Rennen aber genauer an, war es ein harter Kampf für den Dominator der vergangenen Jahre, ehe er sich auf dem Podest feiern lassen konnte.

Erfreulicherweise hatte aber nicht nur der Rekordweltmeister Grund zum Feiern. Auch Mick Schumacher hat mit seinem ersten Überholmanöver – drei Runden vor Schluss zog er an Nicholas Latifi (Williams) nach langer Jagd vorbei – gezeigt, dass er in der Königsklasse angekommen ist und auch im unterlegenen Haas Topleistungen zeigen kann.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Dass man seine Performance fast nicht hoch genug einschätzen kann, zeigt das Ergebnis seines Teamkollegen. Nikita Mazepin kam über eine Minute hinter Schumacher ins Ziel – und zog sich mal wieder den Zorn eines Konkurrenten zu.

Hier sind meine Tops und Flops des Großen Preis von Portugal!

TOPS

Lewis HAMILTON – Der König der Formel 1 hat die 100. Pole seiner Karriere um Haaresbreite verpasst, beim Start ist er nicht an Bottas vorbeigekommen, und beim Re-Start hat er gepennt und seine Position an Verstappen verloren. Und trotzdem ist unter dem Strich der Portugal-Grand-Prix ein Grund zur Freude und Zufriedenheit für den Titelverteidiger. Er durfte es genießen, endlich mal mit ernsthafter Konkurrenz zu fighten. Sein Feingefühl fürs Auto und die Reifen haben ihn im entscheidenden Augenblick nach vorne gespült. Er holt seinen 97. Grand-Prix-Sieg und baut die Führung in der Fahrerwertung weiter aus gegenüber Verstappen. Auf einer Rennstrecke, die ihm richtig gut gefällt. Ein gelungener Sonntag für den Regenten! (Fahrerwertung der Formel 1)

RED BULL – Hätte, wäre, wenn. Ja, wäre Verstappen nicht seine schnellste Runde im Qualifying wegen Missachtens der Track-Limits gestrichen worden, und wäre er von der Pole aus gestartet – wer weiß? Man könnte von einer Enttäuschung sprechen, wenn trotz vermeintlich schnellstem Auto im Feld am Ende “nur” Platz zwei rausspringt. Aber realistisch gesehen ist der Mercedes mit einem Hamilton am Steuer über die Renndistanz noch einen Tick besser. Verstappen ist jedenfalls in der Lage, die Sterne unter Dauerstrom zu halten! Gut für den Unterhaltungswert, so eng war der Kampf um Laufsiege schon lange nicht mehr wie in diesem Jahr. Der Ehrgeiz der Brause-Ritter ist enorm und wird dafür sorgen, dass es bis zum Schluss so bleibt. Gut so! Schade nur, dass Verstappen wegen der Track Limits auch noch die schnellste Runde im Rennen aberkannt wurde.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Lando NORRIS – Die Erwartungen an den jungen Burschen werden immer größer, aber er hält dem Druck mit einer bemerkenswerten Ruhe und viel Selbstvertrauen stand. Auch nach einem suboptimalen Qualifying. Die Papaya-Orangen sind noch nicht reif genug, um die beiden Top-Teams in ernsthafte Schwierigkeiten zu bringen. Norris holt aus dem Auto raus, was maximal möglich ist, lauert auf seine Chance, wenn einer der Fahrer in den Top4-Boliden mal strauchelt und schlägt dann eiskalt zu. In Portimao hat sich diese Möglichkeit nicht geboten. Mehr als Platz 5 war nicht drin. Er ist trotzdem ein brillantes Rennen mit tollen Manövern gefahren. Zum dritten Mal in Folge ist er “Best of the rest”!

Mick SCHUMACHER – Beachtlich, was der Youngster aus der Warmluftpumpe HAAS in Portimao rausgeholt hat. Den eigenen Teamkollegen hat er permanent unter Kontrolle und im Sack. Im Rennen versenkt er auch noch Latifi im Williams. Ein echtes Überholmanöver im Kampf um eine Position. Es wird langsam. Zumal er im dritten Rennen seiner jungen Karriere zum dritten Mal die Zielflagge sieht. Und dabei kaum Fehler macht am gesamten Wochenende. Der 17. Platz ist ein Achtungserfolg, der Schumacher, aber auch dem gnadenlos hinterherfahrenden Team guttut.

Daniel RICCIARDO – Das Qualifying ist ein Schlag ins Gesicht des Australiers. Im Rennen zeigt er aber im ersten, extrem langen Stint, in dem er am Ende mit abgelutschten Reifen noch richtig gute Rundenzeiten fährt, dass er nach wie vor ein Top-Racer ist! Seine Eingewöhnung ins neue Team und für das neue Auto dauern an. Aber es ist absehbar, dass er bald das Maximum aus sich und seinen Boliden rausholen kann, um dann mit dem Teamkollegen mitzuhalten. McLaren ist dann richtig stark mit zwei konstanten Punktesammlern.

ALPINE – Das Team hat einen spür- und sichtbaren Schritt nach vorne gemacht auf einer sehr anspruchsvollen Rennstrecke mit unberechenbaren Winden. Der Saisonauftakt verlief enttäuschend in Bahrain und Imola. Portimao steht für die Wende. Das Auto hat in Portugal eine richtig gute Pace, Startplatz sechs für Ocon ist ein starker Beleg dafür. Alonso fetzt im Rennen von Startplatz 13 auf 8 nach vorne und darf damit richtig zufrieden sein. Der Renault-Nachfolger ist in Portimao vom ersten Freien Training an konkurrenzfähig. Alpine ist jetzt in der Lage, ernsthaft mit Alpha Tauri, McLaren und Ferrari zu kämpfen. Ein gutes Zeichen für die anstehenden Rennen. Das Gemetzel im Mittelfeld wird dadurch an Härte zunehmen!

SOLALA

Valtteri BOTTAS – Und täglich grüßt das Murmeltier. Schafft er es glatt mal auf die Pole, vergeigt er es im Rennen wieder. Der Auftakt läuft eigentlich nach Maß für ihn. Aber Kollege Hamilton hat eine deutlich bessere Reifennutzung mit seinem Set-Up als der Finne, der am Ende zwar aufs Podium kommt, aber richtig befriedigend kann das nicht für ihn sein, angesichts der Ausgangslage. Wieder eine Chance vertan, um Eigenwerbung für sich und einen Verbleib bei Mercedes zu machen.

ASTON MARTIN – Nach 15 vergeblichen Anläufen hat es Sebastian Vettel endlich mal wieder im Qualifying in die Top 10 geschafft. Er selbst sagt, er entwickelt langsam ein Bauchgefühl für sein neues Arbeitsgerät. Kann kein gutes sein, wenn man seine Miene betrachtet. Die spricht eher für Frust und Verzweiflung. Denn so richtig voran geht es nicht für ein Team, das viele im Vorfeld der Vorsaisontests schon als Geheimfavoriten gesehen hatten. Stroll bekommt neue Teile für sein Auto, Vettel nicht! Das trägt sicher nicht dazu bei, dass der viermalige Weltmeister zur inneren Ruhe findet. Am Ende dümpeln Vettel und Stroll im Niemandsland des hinteren Mittelfelds rum, fernab von Punkten. Aston Martin bleibt eine Enttäuschung!

FLOPS

Carlos SAINZ JR. – Der Ferrari ist immer noch nicht eine Rakete. Aber wenn der Teamkollege zwei Plätze hinter einem startet und am Ende im Rennen um fünf Plätze besser platziert ist, dann ist einiges schiefgelaufen. Mit dem Satz Mediums ist der Spanier nicht warm geworden, ihm haben Speed und Grip gefehlt. Ein Rennen ohne Punkte ist ein verlorener Sonntag. Sainz hat noch Anlaufschwierigkeiten im neuen Team, ist noch nicht richtig angekommen.

Kimi RÄIKKÖNEN – Alter Finne! Was war das für eine Aktion? Wie er dem eigenen Teamkollegen hinten auf die Karre knattert, ist peinlich. Das sollte einem Fahrer seiner Klasse mit seiner Erfahrung nicht passieren. Geschenkt, dass das Team als Grund dafür angibt, er sei abgelenkt worden, weil er just in dem Moment wichtige Infos über Bordfunk erhalten habe. Um die zu verarbeiten, habe er aufs Lenkrad-Display geschaut. Dumm gelaufen – äh gefahren, besser gesagt.

Nikita MAZEPIN – Der Russe ist auf dem besten Wege, sich sämtliche Sympathien im Fahrerlager zu verscherzen. Atemberaubend, wie er dem im Rennen Führenden im Weg steht! Er ignoriert alles und jeden, beschimpft seinen Renningenieur für jeden mithörbar über Bordfunk. Tritt auf wie Krösus. Dabei sieht er weder im Qualifying noch im Rennen seit Saisonbeginn keine Schnitte gegen seinen Teamkollegen. Wäre der Herr Papa nicht der Big Spender des Teams, wäre er schon längst angezählt. So muss Teamchef Günther Steiner sich immer wieder vor ihn stellen und ihn verteidigen. Ein undankbarer Job! Dabei hätte der Schnösel ein öffentliches Abwatschen durchaus mal verdient.

Schau alle WM-Läufe der FIA Rallye-Weltmeisterschaft im Live Stream mit WRC+ auf WRC.com 

Es geht Schlag auf Schlag weiter bereits am kommenden Wochenende. Barcelona steht an – traditionell Mercedes-Land. Sechs der sieben Grand-Prix-Siege in der Hybrid-Ära gingen auf dem Circuit de Catalunya an das Team von Toto Wolff. Nur Max Verstappen konnte 2016 in diese Phalanx einbrechen. Warum nicht auch am kommenden Sonntag? Wir hätten nichts dagegen im Sinne von Abwechslung und Spannung im Kampf um die Titel! In diesem Sinne, ich freue mich aufs nächste Rennen.

Bis dahin PEDAL TO THE METAL

Ihr Peter Kohl

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

"Hamilton liest Verstappen die Leviten"

Der Dominator schlägt zurück!

Nach seinem Sieg in Imola erhielt Max Verstappen viel Lob von den Medien. Der Niederländer schien nach seinem Sieg bereit für das große Duell mit Rekordweltmeister Lewis Hamilton. (Fahrerwertung der Formel 1)

Auch nach dem Großen Preis von Portugal gibt es wieder lobende Stimmen, im Scheinwerferlicht steht aber wieder sein englischer Kontrahent. “Zauberer Hamilton” überzeugte durch Zuverlässigkeit, mit der er seine Rivalen zerstört.

Aber nicht nur das Titelduell stand im Fokus. Auch Mick Schumacher überraschte Fans und Experten mit seiner Performance, die von seinem ersten Überholmanöver in der Formel 1 gekrönt wurde. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

SPORT1 fasst die internationalen Pressestimmen zusammen.

ENGLAND

Daily Mail: “Dieser Sieg wird nicht in Erinnerung bleiben als einer der außergewöhnlichsten in Lewis Hamiltons Karriere. Aber als eine Demonstration von unerbittlicher, den Rivalen zerstörender Zuverlässigkeit. Max Verstappen war an diesem Wochenende nicht perfekt, als Konsequenz vergrößerte sich sein Rückstand in der WM.”

Guardian: “Lewis Hamiltons Sieg wird all jene zum Schweigen bringen, die auch nur flüchtige Zweifel an seiner Motivation im WM-Kampf hegten. Zu allem entschlossen lieferte er seine beste Leistung der Saison ab. Und zeigte, dass die Gegner nicht nur Hamiltons Talent schlagen müssen, sondern auch seinen unerbittlichen Siegeswillen.”

Telegraph: “Lewis Hamilton schaute der Niederlage schon ins Gesicht, als er nach einem schlampigen Restart auf Rang drei zurückfiel. Aber mit zwei hervorragenden Manövern lieferte er dann doch noch eine deutliche Absichtserklärung für den achten WM-Titel. Zum dritten Mal in dritten Rennen lieferten sich Hamilton und Verstappen ein Rad-an-Rad-Duell.”

Sun: “Max Verstappen beginnt zu realisieren, welch große Aufgabe vor ihm liegt, wenn er Lewis Hamilton im Titelkampf schlagen will. Red Bull hat ihm ein siegfähiges Auto gebaut, nun ist er gefordert. Drei kleine Fehler über das gesamte Wochenende in Portugal waren zu viel gegen einen unbarmherzigen Hamilton.”

NIEDERLANDE

AD: “Der Kampf in Portugal ging für Max Verstappen verloren, aber das Duell mit Lewis Hamilton ist am Leben. Nach einem oft frustrierenden Wochenende auf schlechtem, rutschigem Asphalt fühlte sich Platz zwei an wie eine Niederlage mit Perspektive. Vor gut sechs Monaten tat Red Bull sich in Portimao noch sehr schwer, dieses Mal war der Unterschied zu Mercedes und Hamilton nur noch minimal. Rennen drei abgehakt, Schaden minimiert, weiter geht’s nach Barcelona.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

De Volkskrant: “Verstappen bleibt auf den Spuren Hamiltons. Maximale Punkte erzielen, besonders wenn etwas schiefgeht – das ist seit jeher die Aufgabe jedes Titelanwärters in der Formel 1. Verstappen hat den Sonntag in Portugal mit Bravour bestanden. Nach einem Wochenende, an dem er sich keinen Moment als Zweiter fühlte, nimmt er weiterhin voll am Titelkampf teil.”

ITALIEN

Gazzetta dello Sport: “Der Zauberer Hamilton vernichtet Bottas und revanchiert sich gegen Verstappen. Das Duell zwischen Hamilton und Verstappen wird in dieser Saison lang und spannend sein. Mercedes und Red Bull sind ähnlich stark, das Duell findet also zwischen den Piloten, zwischen zwei Phänomenen statt. Dies könnte das goldene Jahr ihrer Rivalität sein.”

Corriere dello Sport: “Betrachtet man die ersten drei Rennen dieser Saison, könnte es eines der spannendsten Titelduelle in der Geschichte der Formel 1 werden. Das ist das Ergebnis des großen Engagements der meisten Teams, für die 2021 kein Übergangsjahr vor dem Wendejahr 2022 ist.”

Tuttosport: “Hamilton, König Portugals! Der Brite lässt keinen Zweifel und dominiert souverän das Rennen. Mercedes zeigt sich wieder in all seiner Macht. Bottas bricht zusammen: Mercedes muss entscheiden, ob er 2022 bleiben soll.”

Corriere della Sera: “Gegenrevolution in der Formel 1. In Portugal ist Mercedes wieder phänomenal. Ferrari versinkt im Mittelmaß. In Portimao zahlt die Scuderia einen hohen Preis für ihre technischen Grenzen und ihre Überheblichkeit.”

La Repubblica: “Die Formel 1 ist wieder eine Formel Hamilton. Die Erfahrung des Mercedes-Piloten siegt über die Jugend Verstappens. Der portugiesische Wind fegt Ferrari weg: Sowohl die Piloten als auch das Team machen zu viele Fehler.”

SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: “Der Start war nicht gut, der Re-Start noch schlechter, plötzlich war Hamilton nur noch Dritter. Aber im Kampfmodus macht dem 36-Jährigen so schnell keiner etwas vor. Das schon nach 3 von 23 Rennen so zugespitzte Titelduell scheint Extratreibstoff für den Rekordweltmeister zu sein. Die Herausforderung, vor die ihn der von Technik und Können her offenbar fast ebenbürtige Verstappen stellt, scheint ihn noch einmal richtig zu reizen.”

SPANIEN

El Mundo Deportivo: “Eine Vorführung von Hamilton in Portugal. Sein Rennrhythmus war unaufhaltsam. Hamilton liest Verstappen die Leviten und zeigt ihm, wie schwer es ist, Weltmeister zu werden. Wäre Hamilton eine Schachfigur, dann wäre er der König. Trotzdem: Verstappen wird weiterhin versuchen, den großen Hamilton zu ärgern. Wer weiß, ob eventuell mehr möglich ist.” 

Marca: “Hamilton holt den Hammer gegen Verstappen raus, Riesenrennen des siebenmaligen Weltmeisters. Der Engländer zeigte sich meisterlich, ambitioniert und eiskalt. Von Sebastian Vettel hätte man mehr erwarten müssen.”

As: “Das Gesetz des Stärkeren, Sir Lewis auf der Jagd. Die WM wird zum Zweikampf zwischen Hamilton und Verstappen. Es macht Spaß, Mick Schumacher zuzusehen – obwohl es am Ende nur der 17. Platz wurde.”

Sport: “Lewis Hamilton verteidigt seine WM-Führung auf Teufel komm raus mit einem brillanten Sieg in Portimao. Beeindruckend war seine aggressive Attacke auf Verstappen. Für die Spannung bleibt zu hoffen, dass der Niederländer weiter dran bleibt.”

—–

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettel "schon immer wehleidiger als Alonso"

Die Flaute von Sebastian Vettel geht auch beim Portugal-GP weiter. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der Heppenheimer konnte beim dritten Saisonrennen als 13. wieder nur sehnsüchtig auf das Podium blicken, kam aber zumindest vor Teamkollege Lance Stroll ins Ziel. “Ich bin nicht ganz zufrieden”, sagte Vettel nach dem Grand Prix schmallippig: “Wir haben auf Punkte gehofft, aber hatten nicht genug Speed. Es ist schwer für uns, konstant schnell zu sein.” (Die Fahrerwertung der Formel 1)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

Auch im Avd Motor & Sport Magazin auf SPORT1 wurde die Leistung des 33 Jahre alten Aston-Martin-Piloten analysiert. “Wenn man in ein neues Team und Auto kommt, muss man sich einschießen und das Vertrauen finden. Dann kommt noch der Wechsel vom Ferrari- zum Mercedes-Motor hinzu”, stärkte Maximilian Götz Vettel den Rücken.

“Da hat natürlich der Teamkollege, der schon ein Jahr da ist und sein gewohntes Umfeld hat, eine ganz andere Basis. Der muss sich mit weniger Hausaufgaben drumherum beschäftigen wie einer, der neu ins Team kommt. Sebastian hat gezeigt, dass er auch besser sein kann als Stroll. Stroll darf man nicht unterschätzen”, so der ADAC GT Masters Champion von 2012 weiter.

Vettel “schon immer ein bisschen wehleidiger”

Allerdings übte der DTM-Pilot auch Kritik am Deutschen. (Die Fahrerwertung der Formel 1)

“Sebastian war immer darauf bedacht, dass das Team ein Auto für ihn baut. Aber am Ende muss sich der Fahrer auch immer ein bisschen auf das Auto einstellen. Er kam jetzt zu dem Team. Alles ist neu. Der Teamkollege hat im letzten Jahr einen super Job gemacht. Den muss man erstmal schlagen.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Auch im Vergleich mit Fernando Alonso, der ebenfalls diese Saison bei Alpine im neuen Auto ran muss, in Portugal als Achter aber dennoch in die Punkte gefahren ist, bekam Vettel sein Fett weg.

“Der Sebastian war schon immer ein bisschen wehleidiger als Alonso. Der setzt sich rein und ist in jedem Auto schnell. Das ist dann auch immer etwas eine Charakterfrage und ein Fahrstil, den man als Rennfahrer in sich drin hat. Da muss sich der Sebastian erstmal adaptieren und das ist nicht so einfach”, wurde Götz deutlich.

Vettels letzte Chance in der Formel 1

Zudem laste aktuell großer Druck auf Vettel. Denn: “Sebastian ist viermaliger Weltmeister. Er weiß, was er will. Das ist auch seine letzte Chance, das weiß er auch. Vielleicht ist auch das der Grund, warum er nicht so befreit fahren kann und sich Druck aufbaut”, erklärte Götz bei SPORT1.

Die Frage sei, “ob es mit diesem Paket in diesem Jahr möglich ist, diesen Ansprüchen gerecht zu werden. Das Team war letztes Jahr Dritter in der Konstrukteurswertung. Dieses Jahr tun sie sich durch die Regeländerungen sehr schwer. Das hat sich Sebastian anders vorgestellt und er sieht vielleicht auch diese Chancen auf den WM-Titel davonlaufen”, ist sich der 35-Jährige sicher und fügte hinzu:

“So viel Zeit bleibt ihm nicht mehr. Das ist für einen Fahrer nicht einfach, sich weiterhin zu konzentrieren und zu punkten.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Darum patzte Hamilton beim Re-Start

Eigentlich war für Lewis Hamilton beim Großen Preis von Portugal alles gut. Der Mercedes-Pilot feierte seinen 97. Grand-Prix-Sieg, zudem distanzierte er seinen ärgsten Konkurrenten Max Verstappen in der WM-Wertung. (Die Fahrerwertung der Formel 1)

Dennoch war der siebenmalige Weltmeister mit seiner Performance nicht vollends zufrieden. Grund dafür war ein verpatzter Re-Start des Briten. 

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Gleich zu Rennbeginn schied Kimi Räikkönen nach einem Zusammenstoß mit seinem Alfa-Romeo-Teamkollegen Antonio Giovinazzi aus. Weil Trümmer über der Strecke verteilt lagen, wurde das Fahrerfeld mehrere Runden lang vom Safety Car angeführt.

Als dieses seinen Dienst beendete und wieder in die Boxengasse fuhr, wurde der zu diesem Zeitpunkt an Position zwei liegende Hamilton überrumpelt. Der Führende Valtteri Bottas hatte aufgrund des Gegenwindes auf der Zielgeraden bis fast zum letzten möglichen Moment gewartet, ehe er das Tempo anzog. Und doch verpasste Hamilton genau diesen Zeitpunkt.

“Ich war natürlich auf Valtteri fokussiert und habe nur für den Bruchteil einer Sekunde in meinen Rückspiegel geschaut, um zu sehen, wo Max war. Und genau in diesem Augenblick ist Valtteri losgefahren”, erklärte der Brite nach dem Rennen: “Darum habe ich Boden gegenüber Valtteri verloren. Das war nicht toll.” (Rennkalender der Formel 1 2021)

Hamilton verpatzt Re-Start

Doch nicht nur sein Teamkollege zog davon, auch der auf Position drei fahrende Max Verstappen konnte überholen. “Ich war in Valtteris Windschatten, und Max war kurz davor auszuscheren”, so Hamilton, der sich deshalb selbst für ein Blockademanöver entschied – und Verstappen damit ungewollt den Windschatten seines Teamkollegen gab.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

In der ersten Kurve konnte der Niederländer vorbeiziehen, sehr zum Ärger von Hamilton. “Ich dachte mir: ‘Ich Idiot!’”

Allzu lange hielt die Frustration jedoch nicht an. Der Weltmeister eroberte die Führung zurück und sicherte sich den Sieg.

Nach dem Rennen versprach er zudem eine spannende Formel-1-Saison. “Wir werden uns gegenseitig bis zum letzten Rennen antreiben. Wir werden am Ende genug voneinander haben – oder genug vom Racing, weil es so viele Rennen gibt.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

"Verdammter Idiot" – Schumacher-Kollege sorgt wieder für Ärger

Es gibt mal wieder Ärger rund um Nikita Mazepin.

Der Haas-Teamkollege von Mick Schumacher sorgte schon bei den ersten beiden Renn-Wochenenden mehrfach für Missfallen bei den anderen Piloten, nun kommt das nächste Kapitel hinzu (Formel 1, Portugal-GP: So. ab 16.00 Uhr im LIVETICKER).

Kurz vor dem Start der letzten Runde im ersten Qualifying-Abschnitt hatte der Russe Williams-Pilot Nicholas Latifi überholt. Aus diesem Grund lief der Kanadier gleich in der ersten Kurve auf Mazepin auf – und war richtig sauer. “Der Kerl ist ein verdammter Idiot”, wütete Latifi am Boxenfunk.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Mazepin selbst betonte, dass hinter seinem Verhalten keinerlei Absicht steckte. “Es tut mir sehr leid, dass er sauer ist”, erklärte der Rookie und versprach, sich die Szene noch einmal anzuschauen, um ein ähnliches Verhalten in Zukunft zu vermeiden.

Mazepin aggressiv am Boxenfunk

Bereits im Freitagstraining war der Youngster negativ aufgefallen, weil er am Boxenfunk aggressiv reagierte. Als er während einer Trainingseinheit – für ihn überraschend – von Mick Schumacher überholt wurde, plärrte der Russe seinem Renningenieur Giuliano Salvi entgegen: “Was zur Hölle macht der da?”

Weil Salvi relativ eingeschüchtert antwortete, dass der Deutsche zwei fliegende Runden am Stück absolviert, schrie Mazepin weiter: “Warum habt ihr mich dann nicht gewarnt?”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

So dominant sein Auftreten mitunter ist, so sehr steht es in Kontrast zu den bisher gezeigten Leistungen in Portimao. In allen Trainingseinheiten und im Qualifying sah er gegen seinen Teamkollegen kein Land.

Von Teamchef Günther Steiner erhält er dennoch Rückendeckung. “Wir müssen ihm viel mehr Rennen geben, bevor wir Schlüsse ziehen. Wir wissen, dass die Formel 1 ein schwieriges Pflaster ist und es Zeit braucht, damit zurechtzukommen. Wir arbeiten weiterhin daran. Und ich bin mir sicher, dass Nikita da auch hinkommen wird.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Top-Zeit gestrichen! Kostete Windstoß Verstappen die Pole?

Valtteri Bottas hat den Spielverderber für Lewis Hamilton gegeben und die 100. Pole Position seines alles überstrahlenden Mercedes-Teamkollegen aufgeschoben. Der zuletzt arg angeschlagene Finne stellte in Portimao den Silberpfeil zum 17. Mal in seiner Formel-1-Karriere auf Startplatz eins – ganze sieben Tausendstel war er dabei schneller als Hamilton. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der Rekordweltmeister aus England geht direkt vor seinem großen WM-Rivalen Max Verstappen im Red Bull ins dritte Saisonrennen. Sebastian Vettel startet am Sonntag (Formel 1, Portugal-GP: So. ab 16.00 Uhr im LIVETICKER) erstmals seit vergangenem August wieder in den Top Ten.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

15 erfolglose Anläufe hatte der viermalige Weltmeister gebraucht, ehe er sich im 16. Versuch wieder für den dritten Qualifying-Abschnitt qualifizieren konnte. Der Heppenheimer schlug dabei erstmals auch seinen Teamkollegen Lance Stroll, der mit Rang 17. bereits im Q1 ausgeschieden ist.

“Das ändert nicht die Welt, aber die Ausgangsposition fürs Rennen ist etwas besser”, sagte Vettel bei Sky: “Es war gut, mal wieder länger am Qualifying teilzunehmen. Es gibt immer noch sehr viel, was wir lernen müssen. Wir fahren in den Top Ten los, es wird aber nicht einfach, das zu verteidigen.”

Bottas und Hamilton stark

Noch deutlich besser war die Stimmung derweil bei den Mercedes-Piloten. ”Wir stehen beide vor Max, darüber müssen wir glücklich sein”, sagte Hamilton. (Die Fahrerwertung der Formel 1)

Bottas, der nach zwei Rennen bereits 28 Punkte hinter seinem Teamkollegen liegt, war die öffentliche Kritik der vergangenen Wochen und Monate anzumerken. “Es ist ein gutes Gefühl. Die letzte Pole fühlt sich lange her an”, so der Vizeweltmeister knapp: “Aber morgen ist der Tag, der zählt.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff lobte Bottas für seine “gute Leistung”. Der 31-Jährige habe “den Speed, aber er hat Schwankungen. Er muss vom Kopf da sein, dann fliegt es.”

Verstappen mit Problemen

Verstappen schien nach den Eindrücken aus drei Trainingseinheiten in Portugal mindestens auf Augenhöhe mit Mercedes zu sein. Zu Beginn von Q3 legte der Niederländern dann auch eine absolute Bestzeit hin, die ihm die Pole Position gebracht hätte. Die Zeit wurde dem 23-Jährigen aber wegen Tracklimits gestrichen. Besonders bitter dabei: Verstappen hatte sich nicht zu weit raustragen lassen, sondern musste in der betreffenden Kurve die Lenkung kurz öffnen, um ein Übersteuern abzufangen.

“Er hat von hinten einen Windstoß bekommen, dadurch hat es ihn rausgetragen”, erklärte Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei ServusTV.

“Es war recht schwierig, ich hatte einige Probleme mit dem Grip. Ich habe an diesem Wochenende keine Runde genossen wegen der Bedingungen”, erklärte Verstappen mit Blick auf den starken Wind und den rutschigen Asphalt: “Platz drei ist nicht ideal, wir werden alles versuchen. Aber es ist kein großer Spaß, hier zu fahren.”

Portimao ist für Hamilton eigentlich ein gutes Pflaster. Bei der Formel-1-Premiere im Autodromo Internacional do Algarve im Vorjahr feierte der Brite souverän seinen 92. Grand-Prix-Sieg und verdrängte damit Michael Schumacher auf Platz zwei der Fahrer mit den meisten Rennerfolgen.

Schumacher schlägt Mazepin

Bei den Poles ist Hamilton bereits seit fast vier Jahren die Nummer eins, Schumacher war “nur” 69-mal im Kampf gegen die Uhr nicht zu schlagen. Am 27. Todestag seines Idols Ayrton Senna fehlte Hamilton nun aber eine Kleinigkeit zur Dreistelligkeit. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Mick Schumacher gewann indes wieder einmal deutlich das Haas-Stallduell gegen den Russen Nikita Masepin, mehr als Startplatz 19 war für den Rookie aber nicht drin.

“Es waren schwierige Bedingungen”, sagte Schumacher: “Ich habe wieder viel gelernt, jetzt freue ich mich auf morgen. Vielleicht kann ich ein, zwei Positionen gutmachen.”

mit Sport-Informations-Dienst (SID)

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettel wird bei Aston Martin bewusst benachteiligt

Sebastian Vettel kommt auch bei Aston Martin aus der Abwärtsspirale nicht heraus. Nun wird er erstmals bewusst benachteiligt.(NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Eigentlich hatte er sich auf die Achterbahnfahrt beim GP Portugal in Portimao gefreut. Doch anstatt auch mal nach oben, geht es für Sebastian Vettel immer nur bergab. Auch im Aston Martin und auch in der Algarve. (Formel 1: Der Große Preis von Portugal am Sonntag ab 16 Uhr im LIVETICKER)

Nach dem Ende des Freitagstrainings steht Platz 15 für den Heppenheimer zu Buche – mit sieben Zehntelsekunden Rückstand auf Teamkollege Lance Stroll, der offenbar mehr Updates am Auto hatte als Vettel. 

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

“Er fährt eine etwas andere Spezifikation an diesem Wochenende, das war von vornherein klar”, meinte der 33-Jährige ganz offen. Soll heißen: Extra-Bonus für den Juniorchef!

Hintergrund: Lance Stroll ist der Sohn des Teambesitzers Lawrence Stroll. (Sebastian Vettel im SPORT1-Interview: Das fordert er von der Formel 1).

Vettel und Aston Martin: Es passt noch immer nicht

Vettel will das aber gar nicht so betonen, sondern gibt sich selbstkritisch: “Ich bin nicht zufrieden, wir sind schon noch eine Spur schneller als vielleicht die eine Runde zeigt. Denn auf dem Run habe ich mich nicht so wohlgefühlt. Es war schwer alles zusammenzukriegen. Wir haben viel probiert, aber ich bin noch nicht so auf das Ergebnis gekommen.”

Und täglich grüßt das Murmeltier… wieder führt Vettel ein schlechtes Gefühl im Auto ins Feld. (die Fahrer der Formel 1)

“Es haut noch nicht so hin, wie ich das will. Das Auto macht nicht das, was ich mir vorstelle”, so der Ex-Weltmeister. “Wir können da noch ein bisschen Tüfteln am Setup und auch am Fahrstil. Im Longrun sieht es besser aus, da finde ich einen Rhythmus.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Vettels Fazit fällt daher so aus: “Das Potenzial ist da, wenn wir es schaffen und auch ich es schaffe, alles in eine Runde zu packen, dann sind wir da.” (der Rennkalender der Formel 1)

Ralf Schumacher: “Auch mal doof mit den Ausreden”

Ralf Schumacher sieht die Situation des einstigen deutschen Vorzeigepiloten kritisch: “Es ist immer ein Problem, wenn der Teamkollege im Verhältnis besser ist, dann ist es irgendwann auch mal doof mit den Ausreden”, sagte der frühere F1-Pilot bei Sky.

Und fügte deutlich an: “Darüber zu diskutieren, dass man sich nicht wohl fühlt. Reinsetzen, Vollgasgeben und Spaß haben. Man verkrampft ja auch immer mehr. Es wäre schade, wenn er selber zu sehr verzweifelt.” (alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Dass Vettel bei der Teile-Verlosung das Nachsehen hat, ist für Schumacher nur logisch: “Das hatten wir ja auch schon letztes Jahr (als Aston Martin noch Racing Point hieß, Anm. d. Red.). Da hat sich Sergio Pérez aufgeregt, weil Lance ein ganz anderes Auto hatte. Aber das ist ein kleines Team, die haben nicht so die Kapazitäten, wollen wohl auch sparen und erstmal schauen, ob das was bringt. Hört sich für uns blöd an, aber momentan ist Lance halt auch der Schnellere.“

Die Achterbahnfahrt von Sebastian Vettel: Sie geht erstmal weiter nur bergab. 

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Von wegen Glamour! So schlecht verdienen Formel-1-Mitarbeiter

Es gibt vermutlich nur wenige Sportarten in der Welt, denen ein derartiges Glamour-Image anhaftet wie der Formel 1. (Alles Wichtige zur Formel 1)

Wenn von der Königsklasse die Rede ist, dann denken viele Menschen wohl immer noch an Champagner in Monaco, Grid Girls und Prominente in der Boxengasse. Derart üppig dürfte es also auch in Sachen Gehalt zugehen – oder nicht?

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Bei den Piloten mangelt es jedenfalls gewiss nicht am nötigen Kleingeld. Weltmeister Lewis Hamilton verdiente 2020 nach Forbes-Schätzung knapp 35 Millionen Euro, das Gehalt von Rookies wie Mick Schumacher soll schon über 500.000 liegen.

Teamchefs verdienen gut

Auch die Teamchefs können sich beim Blick auf ihr Konto nicht beklagen. Durchschnittlich sahnen diese zwischen zwei und drei Millionen im Jahr ab – bei einigen Rennställen kann der Betrag sogar noch deutlich höher ausfallen. (Die Fahrer der Formel 1)

Aber was ist mit den anderen Mitarbeiter, ohne die der Formel-1-Zirkus nicht funktionieren würde? Was bekommen Ingenieure, Mechaniker oder Streckenposten für ihre harte Arbeit?

Die Schweizer Zeitung Blick hat die Löhne der einzelnen Positionen veröffentlich und allzu glamourös sind diese mitunter nicht. (Formel 1: GP von Portugal am 2. Mai ab 16 Uhr im Liveticker)

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Kein Geld für Streckenposten

Die Ingenieure schneiden in Sachen Salär noch sehr gut ab. Zwischen 70.000 und 100.000 Euro bekommen sie pro Jahr. Top-Ingenieure können es sogar auf bis zu 450.000 Euro im Jahr bringen.

Dahinter sieht es aber schon nicht mehr allzu rosig aus. Mechaniker, die mit ihrem jeweiligen Team ständig auf Reisen sind, monatelang von ihren Familien getrennt werden und tagtäglich schwere Arbeit verrichten, verdienen nur rund 45.000 Euro.

Ein Betrag, von dem die Streckenposten derweil nur träumen können. Denn deren Job ist in den meisten Fällen nur ehrenamtlich. An einigen Rennstrecken gibt es eine Aufwandsentschädigung von rund 90 Euro, aber nicht überall.

Zudem müssen sie ihre Ausbildung selbst bezahlen. Nicht gerade ein lukratives Geschäft.

Grid Girls bekamen nichts

Natürlich bringt ein Job in der Königsklasse auch einige Vorteile. Man ist als Teil des Renn-Zirkus nahe an der Strecke sowie den Fahrern und sieht die Welt – reich werden viele Mitarbeiter dabei aber nicht. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Ähnlich wie den Streckenposten erging es übrigens auch den inzwischen abgeschafften Grid Girls. Sie bekamen zwar viel Aufmerksamkeit und wurden ständig fotografiert, Geld gab es dafür aber kaum. Zur Verfügung gestellt wurden lediglich Unterkunft und Kleidung, mit Glück gab es eine kleine Entschädigung.

Ganz so glamourös und gut betucht ist die Königsklasse also dann doch nicht – oder zumindest nicht in allen Bereichen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Schumacher verrät: Das war der wichtigste Rat meines Vaters

Die Erwartungen waren hoch – und doch ist er ganz ruhig geblieben.

Als Mick Schumacher vor rund einem Monat zum ersten Mal bei einem Formel-1-Rennen startete, waren viele Augen auf ihn gerichtet. Endlich wieder der Name Schumacher in der Königsklasse, das Kürzel MSC auf der Anzeigentafel.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

Nach inzwischen zwei Rennen hat der 22-Jährige im Interview mit der Gazzetta dello Sport Bilanz gezogen. “Ich war zufrieden, sagen wir zu 90 Prozent”, erklärte er im Hinblick auf sein erstes Rennen beim Bahrain-GP. In Imola machte Mick dann erstmals mit einer nassen Formel-1-Rennstrecke Bekanntschaft – und drehte sich prompt. “Aber ich habe die Ziellinie erreicht, das war das Ziel”, so Schumacher. (Fahrerwertung der Formel 1)

Für die Saison hat sich der Sohn des siebenmaligen Weltmeisters Michael Schumacher vor allem ein Ziel gesetzt: Vom Beginn zum Ende der Saison soll eine Entwicklung sichtbar sein.

Schumacher will eigenen Weg gehen

Verrückt machen will er sich dabei aber nicht. Vielmehr beherzigt er den bedeutendsten Tipp seines Vaters, den ihm dieser einst gab. “Die wichtigste Sache, die er mir mit auf den Weg gegeben hat, ist, dass ich Spaß haben soll. Und zu sehen, dass ich diesen Ratschlag in die Tat umsetze, war ihm damals sehr wichtig. Wenn man liebt, was man tut, macht man es gut.”

In eine ähnliche Kerbe schlägt auch Ferrari-Boss Mattia Binotto. “Er fordert mich auf, Spaß zu haben, zu genießen, was ich tue, denn nur so kannst du das ganze Potenzial, das in dir steckt, herausholen. Und wenn du diese Leidenschaft, die dich antreibt, an dein Team weitergeben kannst, wirst du immer in der Lage sein, Rennen zu gewinnen.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Dass er durch seine Mitgliedschaft in der Ferrari Young Driver Academy immer wieder nach Maranello kommt, macht den 22-Jährigen indes glücklich.

Teil der Geschichte von Ferrari

“Wenn ich daran denke, dass ich ab und zu nach Fiorano (Ferrari-Teststrecke nahe Maranello, Anm.d.Red.) fahre, wo mein Vater Hunderte von Runden zurückgelegt hat … das ist etwas Aufregendes. Ich weiß, dass es ein Teil der Geschichte von Ferrari ist und jetzt ist es schön, dass auch ich ein Teil dieser Geschichte bin.” (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Und obwohl der Rookie seinen Vater als Vorbild nennt, will sich Schumacher auf sich selbst konzentrieren und nach seinem eigenen Weg suchen. Dazu gehört aktuell der Haas-Rennstall, für den er in der Königsklasse fährt.

“Ich war positiv überrascht von der Mannschaft, sie ist fantastisch. Wir sind schon aufeinander eingespielt, auch wenn wir uns noch nicht lange kennen, ich fühle mich wie zu Hause”, freut er sich über eine angenehme Arbeitsatmosphäre.

Verhältnis zu Mazepin gut

Das Verhältnis zu Teamkollege Nikita Mazepin beschreibt er trotz mancher medialer Irritation als gut: “Wir haben nie allzu viel Zeit miteinander verbracht, da wir ohnehin Rivalen waren. Aber jetzt arbeiten wir gut zusammen, um das Beste aus unserem Haas herauszuholen.” Mazepins jüngstes Interview, in dem er leicht anklagend davon sprach, dass Schumacher wegen seiner Ferrari-Connection “Privilegien” genieße, war in etwa parallel zu dem von Schumacher veröffentlicht worden.

Gänzlich unbelastet ist Schumachers Verhältnis zu Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel, der bereits mit seinem Vater Michael befreundet war. (Rennkalender der Formel 1 2021)

“Sebastian ist auch mein Freund. Wir lieben es, zusammen zu sein, und ich bin froh, dass ich ihm Fragen zur Formel 1 stellen kann. Es ist schön, jemanden wie ihn im Paddock zu haben.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

 Powered by Max Banner Ads