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Mercedes-Zukunft: Das fordert Wolff von der Formel 1

Auch 2019 dominiert Mercedes die Formel 1. Zehn der bisherigen zwölf Saisonrennen konnte das Team zu seinen Gunsten entscheiden.

Sowohl in der Fahrer- als auch in der Teamwertung haben die Stuttgarter einen großen Vorsprung auf die direkte Konkurrenz.

Aber wie sehen die mittelfristigen Pläne aus? Jetzt hat Motorsportchef Toto Wolff über die Zukunft der “Silbernen”, sowie über seine Forderungen an die Formel 1 gesprochen.

Mercedes Ausstieg in weiter Ferne

Die Regeln für die Formel 1 Saison 2021 sind immer noch nicht abschließend geklärt. Dennoch wird Mercedes der Formel 1 wohl weiterhin als Werksteam erhalten bleiben, obwohl dem Serienweltmeister langsam aber sicher die Ziele in der Königsklasse ausgehen.

Seit 2014 hat Mercedes immer sowohl die Fahrer- als auch die Teamweltmeisterschaft gewonnen. Auch 2019 wird sich an dieser Tatsache wohl nichts ändern. Danach sieht es zumindest nach momentanen Stand in der Sommerpause aus.

Nach einem Rückzug aus der Formel 1 sieht es dennoch nicht aus. Das hat Toto Wolff in einem Interview noch einmal klargestellt: “Mercedes taugt die Plattform. Daran hat sich nichts geändert.”

Allerdings gibt es Bedingungen. Ein Hauptaugenmerk legt der Österreicher auf die neuen Regeln, die ab der Saison 2021 in Kraft treten sollen. “Wichtig ist, dass wir die Regeln ab 2021 richtig hinkriegen, dass die Formel 1 attraktiv bleibt oder an Attraktivität dazu gewinnt”, betont Wolff: “Die Zahlen sprechen für sich. Die Formel 1 ist unser größtes Schaufenster”.

Mercedes bald auch in de Formel E am Start

Ab der kommenden Saison geht der Automobilhersteller ebenfalls in der vollelektrischen Rennserie Formel E mit einem Werksteam an den Start.

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Laut Wolff hat dies aber keine Auswirkungen auf die Formel 1, da sich die Zahlen, die das Formel 1 Engagement mit sich bringt weiterhin stark entwickeln. “Als Mercedes haben wir im Jahr 2018 unseren Partnern, inklusive Mercedes-AMG, drei Milliarden US-Dollar Werbegegenwert geliefert.”

Toto Wolff bestätigt auch, dass die Marketingwerte bei Mercedes weiterhin stark ansteigend sind. “Der Werbe- und PR-Wert, den wir generieren, ist enorm und er steigt”, so Wolff und fügt hinzu: “Wir treffen damit genau die Zielgruppen, die wir erreichen wollen, nämlich die Käufer von Performance-Modellen, AMG-Autos. Der Werbewert ist ein Faktor.”

Hybrid-Motoren werden die Zukunft der Formel 1 sein

Als die Hybrid-Motoren 2014 in der Formel 1 eingeführt wurden, war niemandem bewusst, wie sich dieses Thema entwickeln wird.

Toto Wolff sieht in der Beziehung auch nach 5 Jahren noch viel Verbesserungspotenzial und sagt, dass die Hybridmotoren in der Formel 1 “besser vermarktet werden müssen.” Außerdem behauptet Wolff, dass ein mögliches neues Motorenreglement 2024 “noch mehr in Richtung Hybrid verlagert wird”.

Derzeit sieht also alles danach aus, als hätten die Formel 1 und Mercedes noch eine lange gemeinsame Zukunft in der Königsklasse des Motorsports vor sich.

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Warum Vettel und Alonso keine Red-Bull-Kollegen wurden

Fernando Alonso stand im Jahr 2007 offenbar kurz vor einem brisanten Wechsel zu Red Bull.

Wie Design-Leiter Adrian Newey erklärte, sprachen der damals bei McLaren unter Vertrag stehende Spanier und Red Bull intensiv über eine mögliche Zusammenarbeit.

“Es gehört zu diesen Dingen, die leider nie passiert sind. Aber es war ganz nah dran”, sagte der 60-Jährige bei Esquire: ”Ich denke, wir hätten zusammen eine Menge Erfolg gehabt. Aber es hat nicht funktioniert. Wir haben uns ein paarmal getroffen, und in Österreich gab es Verhandlungen.”

Teamduell mit Vettel geplatzt

Newey erklärte zwar nicht, um welchen Zeitpunkt es sich handelte. Vor einigen Monaten hatte allerdings Motorsport-Chef Helmut Marko bei Motorsport-Total gesagt, dass man lediglich 2007 ernsthaft mit Alonso verhandelte.

Zu einer Unterschrift kam es dabei allerdings nicht – laut Marko auf Grund von “sehr anspruchsvollen Forderungen” von Alonsos Management -, der bei McLaren unzufriedene Alonso wechselte zur Saison 2008 zurück zu Renault. Weder dort noch in seiner Ferrari-Zeit danach gelang ihm jedoch der Gewinn des dritten WM-Titels.

Stattdessen holte sich ein anderer Fahrer bei Red Bull vier Mal in Folge den Titel: Sebastian Vettel. Der Deutsche fuhr 2007 allerdings noch für Schwester-Team Toro Rosso, erst 2009 wechselte er zu Red Bull.

Brisant daran: Wäre zu diesem Zeitpunkt Alonso bei dem Team unter Vertrag gestanden, wäre Vettel die klare Nummer zwei gewesen – ob er ein Jahr später auch in diesem Fall seinen ersten von vier WM-Titeln in Serie geholt hätte, erscheint angesichts eines Konkurrenten Alonso fraglich.

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Newey schwärmt von Alonso

Letztlich kam es nicht zu einer Zusammenarbeit zwischen Alonso und Red Bull, zum Bedauern von Newey. Dessen Meinung nach holte Alonso aus einem Formel-1-Boliden mehr heraus als darin steckt. “Ich denke, das zeichnet einen wirklich großen Fahrer aus”, meinte Newey. Nur die besten Piloten könnten herausragende Leistungen zeigen, “obwohl man kein tolles Auto hat”.

Alonso beendete seine Formel-1-Karriere im vergangenen Jahr, 2019 fährt er in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft.

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Fahrerkarussell: Wie Mercedes Hülkenbergs Zukunft beeinflusst

Das Fahrerkarussell der Formel 1 für 2020 zum Durchklicken:

Die Formel-1-Saison 2019 ist noch in vollem Gang, da treiben die Teams bereits die Planungen fürs neue Jahr voran.

Neben einigen gesetzten Fahrern wie Lewis Hamilton und Charles Leclerc bangen viele andere Piloten bereits um ihre Zukunft oder planen einen Wechsel zu einem anderen Rennstall. So ist etwa die Zukunft von Valtteri Bottas, Max Verstappen oder selbst Sebastian Vettel noch offen.

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SPORT1 präsentiert das Fahrerkarussell und zeigt, wer künftig wo fährt und fahren könnte.

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Darum ist Zandvoort ein Gewinn für die Formel 1

Der Circuit Zandvoort wird 1948 in Betrieb genommen, vier Jahre später ist die Formel erstmals zu Gast und bleibt mit kleinen Pausen bis 1985 fester Bestandteil im Rennkalender.

Alberto Ascari gewinnt in einem Ferrari das erste Formel 1 Rennen in den Dünen an der Nordseeküste, Niki Lauda das bis heute letzte. In den Jahren dazwischen gibt es zahlreich schwere Unfälle, leider auch mit Todesopfern und Schwerverletzten.

Nicht ungewöhnlich für die damalige Zeit, diese Schreckensszenarien sind Teil einer jeden Traditions-Rennstrecke.

Zandvoort: Wenige Anpassungen nötig

Dass der Dünenkurs aber nicht aus der Zeit gefallen ist, zeigt die Tatsache, dass für eine sicherheitsrelevante Abnahme durch den Motorsport-Weltverband nur kleinere Anpassungen notwendig sind. Zwei Kurven, die Hugenholzbocht und die Hans Ernst Bocht werden von ihrem Radius her leicht angepasst und flüssiger gestaltet.

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Aus der Arie Luyendjkbocht wird ein Banking, also eine Kurvenüberhöhung mit 18 Grad. Das dahinter liegende Kiesbett wird augetauscht durch Safer-Barriers. Die Auslaufzone nach der Mastersbocht, sprich Kurve 8, wird von Gras auf Kies umgewandelt, um abfliegende Autos besser runterbremsen zu können. That’s it!

Die Strecke erfordert echten Mut

Keine großen Eingriffe in die vorhandene Charakteristik – das zeigt, dass die Strecke den heutigen Sicherheitsbestimmungen entspricht. Sie ist eine echte Herausforderung, an vielen Stellen gibt es so gut wie keine Auslaufzonen. Aber so what? Schließlich ist das in Melbourne, Monaco, Singapur und Baku zum Beispiel auch nicht anders.

Durch die Einbettung in die Dünenlandschaft gibt es Kuppen, auf die man zurast, ohne den weiteren Verlauf der Strecke zu sehen. Einige Kurven erfordern echten Mut, um da voll durchzustechen. Und das hebt diese Strecke von den modernen Retortenkursen ab. Das fahrerische Können macht in Zandvoort noch einen größeren Unterschied.

Damit die Strategen sich austoben können, wird zudem die Boxengasseneinfahrt verkürzt, um eine Drei-Stopp-Strategie zu ermöglichen.

Der Sand macht keine Probleme

Der Sand ist für die Motorentechniker keine zusätzliche Herausforderung. Dadurch, dass der Sandkasten von Bahrain seit vielen Jahren im Programm ist, gibt es entsprechende Filter und Zusatzschutzteile, damit die Antriebe nicht geschädigt werden.

Wie in der Sakhir-Wüste, so auch in Zandvoort: Der Wind bläst mal mehr, mal weniger Sandkörner auf den Asphalt. Die Teams wissen aber genau, wie man damit umgehen muss. 

Lästig und tückisch kann der Wind werden. Die heutigen Formel 1-Boliden sind aufgrund ihrer Aerodynamik sehr windanfällig. Böse Überraschungen sind da immer möglich, heftige Windböen am Red Bull Ring haben das in dieser Saison schon gezeigt.

Die Strecke in Zandvoort liegt direkt neben dem Strand, der von der Meerseite her ungebremst angeblasen wird. Die Sturmbedingungen des vergangenen Wochenendes beim ADAC GT Masters mit Windgeschwindigkeiten um die 100 km/h dürften für die heutige Formel 1 durchaus eine Gefahr darstellen.

Aber wie oft hat man diese Windstärken? Das vergangene Wochenende war selbst für die Wind gewohnten Einwohner eine Ausnahmeerscheinung.

Die große Baustelle: Infrastruktur

Was die Infrastruktur angeht, gibt es dringend notwendige Verbesserungen. So wird ein nagelneues großräumiges Pressezentrum im Infield direkt neben den Boxen am Ende der Boxengasse erstellt.

Die Boxenanlage als solche wird ausgebaut, die Boxen um acht Meter nach hinten verlängert, um bessere Arbeitsbedingungen zu schaffen.

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Zahlreiche neue Tribünen wird es geben, denn Reinkuscheln in den Dünensand als Natursitzplatz ist nicht jedermanns Sache. Aber über weite Strecken, zum Beispiel entlang der langgezogenen Scheivlak-Kurve bleiben die Dünen unverändert. Dort können die Fans sich dann nach eigenem Gusto ihren Platz aussuchen.

Die Anreise durch das Nadelöhr

Etwas Sorge bereitet die Anreise: Im Prinzip gibt es nur eine einspurige Zufahrtsstraße. Auf der einen Seite von Harlem kommend, auf der anderen direkt durch Zandvoort hindurch. Ein Nadelöhr, welches den Anstum niemals gewachsen ist.

Ein Ausbau ist nicht möglich, Raum für größere Parkplatzflächen gibt es keinen. Die Veranstalter setzen deshalb auf ein vielschichtiges Verkehrskonzept. Zandvoort wird weiträumig abgesperrt, mit Fahrzeugen kommt man nur mit Sondergenehmigung rein. Weit vor Zandvoort wird es großflächige Parkplätze geben.

Eng getacktete Shuttle-Busse sollen für einen reibungslosen schnellen Transport an die Strecke sorgen. Dazu werden tausende Mietfahrräder an den Sammelparkplätzen angeboten mit entsprechend professionellen Abstellmöglichkeiten an der Rennstrecke.

Schnelle Verbindung mit Amsterdam

Die Zugverbindung von Zandvoort nach Amsterdam wird modernisiert, eine Schnellzugverbindung im Minutentakt ohne Zwischenstopp wird dafür sorgen, dass man in wenigen Minuten die 30 Kilometer ins Stadtzentrum der Metropole überbrückt. Zandvoort verfügt nicht über die notwendige Hotelstruktur, Amsterdam schon.

Wer sich einmal an die Rennstrecken in Silverstone oder Le Castellet geplagt hat, wird dieses Service-Angebot als hypermodern und angenehm empfinden.

Die Holländer mit ihrer Leidenschaft, ihrer Gastfreundschaft und ihrer Feierfreude werden den Grand Prix der Niederlande zu einem Highlight-Event machen. Ganz sicher. Oranje boven!

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So wird Zandvoort für die Formel 1 umgebaut

Nach 35 Jahren Pause kehrt die Formel 1 2020 auf die niederländische Kult-Strecke Zandvoort zurück. 

Der bei vielen Fahrnern bleibte, kurvenreiche Kurs, malerisch in der Dünenlandschaft gelegen, ist allerdings etwas in die Jahre gekommen. Für die Rückkehr der Motorsport-Königsklasse müssen daher ab November die Bagger anrollen. 

SPORT1 zeigt die wichtigsten Umbaumaßnahmen:

Boxengasse

Die Einfahrt wird um einige Meter verkürzt. Dadurch soll die Zeit, die durch den Weg in die Boxengasse, die Standzeit und die Ausfahrt verloren geht, reduziert werden.

Eine Maßnahme, die den Teams beispielsweise eine Drei-Stopp-Strategie schmackhaft machen soll. Das Rennen soll dadurch abwechslungsreicher und spannender werden.

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Kurve 3

Die “Hugenholtzbocht” wird nach innen verbreitert, um mehrere Fahrlinien zu ermöglichen.

Kurve 9

Nach der “Mastersbocht” wird eine momentan noch aus Gras bestehende Auslaufzone in ein Kiesbett umgewandelt.

Vor allem unter dem Sicherheitsaspekt in der Formel 1 ein enorm wichtiger Punkt. Denn Kies bremst die Fahrzeuge gerade bei hoher Geschwindigkeit schneller herunter. Gerade bei der kurzen Auslaufzone in Kurve 9 ist das wichtig.

Schikane

In der “Hans Ernst bocht” wird der Radius der Doppel-Kurve verändert. Damit wird die Kurve für die schnellen Formel-1-Boliden flüssiger zu durchfahren sein.

Letzte Kurve

Die auf die Start-Ziel-Gerade führende “Arie Luyendijkbocht” wird zu einer Steilwandkurve umgebaut. Geplant ist hier ein Banking, also eine Fahrbahnneigung, mit 18 Grad Überhöhung.

Fahrerlager

Um die Arbeitsbedingungen für die Formel 1 zu verbessern, wird im Fahrerlagerbereich eine große Aufschüttung stattfinden. Momentan ist dieser noch in zwei unterschiedlich hoch liegende Ebenen unterteilt.

Er wird auf ein gleichmäßiges Niveau gebracht, um sich auf einer großen ebenen Fläche mit den Fahrzeugen besser bewegen zu können. Dazu werden die Boxen um acht Meter in der Tiefe verlängert, damit die Teams mehr Platz zum Arbeiten haben. 

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Haupttribüne

Am begehrtesten bei den Zuschauern sind naturgemäß die Sitzplätze auf der Haupttribüne gegenüber der Boxengasse, auf die man einen optimale Sicht hat.

Allerdings ist auch die Tribübe zu klein und alt. Es gibt zu wenige Sitzplätze. Dies wird sich für die Formel 1 ändern. An die bestehende Tribüne wird eine nagelneue große Tribüne angebaut.

Diese führt dann bis ganz hinunter zur “Tarzan bocht”, einem harten Rechtsknick. 

Infrastruktur

Um die Zugverbindung von der nur 30 Kilometer entfernten Metropole Amsterdam nach Zandvoort zu optimieren, wird eine neue Strom- und Schienentrasse gelegt.

Damit sollen während des Formel-1-Rennwochenendes eng getaktete Schnellzugverbindungen geschaffen werden, um in wenigen Minuten von Amsterdam nach Zandvoort zu gelangen.

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Fahrerwechsel! Red Bull ersetzt Gasly

Der Formel-1-Rennstall Red Bull hat mit sofortiger Wirkung den Thailänder Alexander Albon (23) zum neuen Teamkollegen von Max Verstappen (21) befördert.

Das teilte Red Bull am Montag mit.

Albon steigt vom Schwesterteam Toro Rosso auf und ersetzt bereits beim nächsten Rennen in Belgien Anfang September den glücklosen Franzosen Pierre Gasly (23), der im Gegenzug zu Toro Rosso zurückkehrt. Für die Italiener hatte er fünf der letzten sechs Rennen 2017 und die gesamte Saison 2018 bestritten. 

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Gasly chancenlos gegen Verstappen

Gasly hat nach zwölf von 21 Saisonrennen nur 63 Punkte auf dem Konto und war im teaminternen Duell gegen Verstappen (181) chancenlos. Während Verstappen bereits zwei Rennen gewann, schaffte es Gasly kein einziges Mal auf das Podium. Im Qualifying-Duell stand es zuletzt 11:1 zugunsten des Niederländers.

Albon bestreitet 2019 seine erste Saison in der Königsklasse des Motorsports, nachdem er im Vorjahr Gesamtdritter in der Formel 2 geworden war. Beim Rennen in Hockenheim Ende Juli fuhr Albon als Sechster zu seinem bislang besten Ergebnis in der Formel 1.

Wie Red Bull erklärte, werden Albons Leistungen in den verbleibenden neun Rennen der Saison genau analysiert, um eine “sachkundige Entscheidung” darüber zu treffen, wer 2020 an der Seite Verstappens fahren wird.

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Hockenheim vor dem Aus – Mexiko zeigt Alternative

Der Blick über den Atlantik dürfte für Sehnsucht sorgen bei den Machern am Hockenheimring. Auch in Mexiko stand nämlich ein Formel-1-Rennen auf der Kippe, auch in Mexiko konnte man sich den teuren Grand Prix eigentlich nicht mehr leisten – doch dort wurde das Problem nun gemeinschaftlich gelöst.

Bis 2022 hat Mexiko-Stadt seinen Vertrag mit der Königsklasse verlängert, obwohl die Finanzierung ab sofort ohne staatliche Mittel gelingen muss. Damit hat ein weiterer Konkurrent seine Zukunft geklärt. (Der Rennkalender der Formel 1)

Hockenheim-Aus immer wahrscheinlicher

Bereits zuvor hatten die Betreiber der deutschen Strecke “die Chancen für ein Rennen am Hockenheimring im kommenden Jahr als eher gering bewertet. Diese Einschätzung hat sich natürlich nun weiter gefestigt”, sagte der neue Geschäftsführer Jorn Teske am Freitag dem SID.

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Der Standort Deutschland darf nicht mehr auf ein Rennen im kommenden Jahr hoffen – und bekommt gleichzeitig vor Augen geführt, wie es doch hätte klappen können.

Mexiko-GP mit privaten Geldern gerettet

Das Rennen in Mexiko “wurde erstmals mit einem Finanzierungsmodell gesichert, das ohne öffentliche Gelder auskommt”, sagte Bürgermeisterin Claudia Sheinbaum Pardo. Bislang zahlte die Bundesregierung dort einen erheblichen Teil der hohen Antrittsgage, die bei rund 30 Millionen Euro liegen soll und damit deutlich höher ist als das, was Hockenheim zuletzt allein zahlen musste.

Der neue Staatspräsident Andres Manuel Lopez Obrador sah das Geld aber an anderer Stelle sinnvoller investiert, eines der beliebtesten Rennen drohte daher aus dem Kalender zu fallen. Die Lösung: Mexiko-Stadt wird als Vermittler auftreten, das Geld soll über einen Treuhandfonds aber von privaten Investoren und aus der Wirtschaft kommen.

Gemeinschaftlich wird das Rennen also gerettet, weil es jährlich Millionen ins Land spült und auch, weil es ein Jobmotor ist. Ähnlichen Einsatz hatte sich Georg Seiler über Jahre vergeblich gewünscht. Der langjährige Geschäftsführer des Hockenheimrings wird künftig durch das Duo Teske und Jochen Nerpel ersetzt.

Zu wenig Engagement für den Deutschland-GP

“Kein Mensch in der Region”, sagte er zuletzt dem SID, “ist bereit, etwas für die Formel 1 zu tun. Weder die Öffentliche Hand, noch Unterstützer aus der Wirtschaft. Wir bekommen seit langer Zeit nichts mehr.” Einzig in diesem Jahr machte Mercedes als Titelsponsor vor, wie es klappt.

Ansonsten war das deutsche Rennen zu oft ein Verlustgeschäft, die Strecke als kleines mittelständisches Unternehmen konnte dieses Risiko nicht mehr tragen – und wird nun rausgedrängt, weil mit Zandvoort und Hanoi 2020 gleich zwei neue Standorte hinzukommen.

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Man könnte nun meinen: Mexiko ist ein Aushängeschild der Formel 1, dass dort eine Lösung gefunden wird, verwundert nicht. Rund 350.000 Zuschauer kommen jeweils zu den Rennwochenenden. Die Fiesta-Atmosphäre an der Strecke, die durch ein altes Baseball-Stadion führt, sucht ihresgleichen, viermal in Folge wurde das Rennen als Formel-1-Event des Jahres ausgezeichnet.

Liberty für mehr Rennen offen

Doch eine andere Entwicklung zeigt, wie offen die Königsklasse für den Erhalt der alten Rennen ist. Der Grand Prix in Spanien galt neben Hockenheim bereits als chancenlos, ist wahrlich kein Zuschauermagnet. Doch nun wird der Kalender wohl um ein Rennen aufgestockt, auf die Rekordzahl von 22. Nur weil Barcelona doch einen Weg gefunden hat, die Rechnung zu bezahlen.

Für diese Ausweitung des Kalenders müssen alle Teams zustimmen, was sie wohl tun, wie Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff zuletzt sagte. “Wir müssen Liberty ihren Job machen lassen”, sagte er, “und ihr Job ist es, die Formel 1 wachsen zu lassen.” Deutschland hält da momentan nicht Schritt.

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Hamilton teilt aus: "Gescheiterte Karrieren"

Lewis Hamilton hat über seine Social-Media-Kanäle klare Worte an seine Kritiker gerichtet – und dürfte damit erneut auf Nico Rosberg abzielen.

In seiner Instastory schrieb der Formel-1-Weltmeister in der Nacht auf Freitag: “Es wird immer Leute geben, die versuchen werden, den Namen von denen zu beschädigen, die erfolgreich sind, um ihre gescheiterte Karriere am Leben zu halten.”

Namen nannte der 34-Jährige nicht, dennoch ist die zweideutige Kritik klar auf Rosberg zu beziehen.

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Rosberg sieht schwächelnden Hamilton

Dieser hatte in seinem Blog Hamilton mit Red-Bull-Star Max Verstappen verglichen und das Fazit gezogen, dass Verstappen aufgrund seines Alters Vorteile habe. “Möglicherweise sieht man an den Ergebnissen von Lewis dieses Jahr im Qualifying, dass er von seinen natürlichen Fähigkeiten schon etwas nachlässt”, sagte Rosberg.

Der Ex-Teamkollege von Hamilton ergänzte: “Bottas ist genauso gut wie Lewis dieses Jahr, insgesamt womöglich sogar ein kleines bisschen besser. Vielleicht sieht man da seine körperlichen Leistungen etwas nachlassen, aber Lewis hat einfach eimerweise Erfahrung, die ihn immer noch zu einer absoluten Waffe machen.”

Hamilton hatte schon vor einigen Tagen darauf geantwortet und gemeint, dass er den Blog noch nie gesehen habe. “Ich fühle mich so fit wie noch nie. Es gibt Menschen, die weniger Erfolg haben und meinen dann kleinreden wollen. Aber ich habe mal ein Buch gelesen: Wenn Leute schlecht reden, soll man es nicht persönlich nehmen, denn eigentlich meinen sie sich selbst”, sagte der Formel-1-Weltmeister in einer Medienrunde nach dem Ungarn-GP.

“Diese Leute sind wirklich traurig”

Über Instagram legte er nun nach und schrieb an seine Kritiker gerichtet: “Diese Leute sind wirklich traurig und verloren, und sie können einem nur leidtun. Aber man sollte sich daran nicht stören. Ich habe mich entschieden, dass es mir egal ist.”

Rosberg und Hamilton waren vier Jahre lang Teamkollegen bei Mercedes, nach seinem WM-Titel 2016 beendete der Deutsche überraschend seine Karriere.

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Deutschland-Rennen unwahrscheinlich – Formel 1 bis 2022 in Mexiko

Mexiko-Stadt bleibt bis 2022 Schauplatz der Formel 1.

Die Besitzer der Königsklasse gaben am Donnerstag die Verlängerung des auslaufenden Vertrags mit dem Autodromo Hermanos Rodriguez um drei Saisons bekannt. Mit der Einigung wird ein Rennen in Deutschland im kommenden Jahr noch unwahrscheinlicher.    

Mexiko war neben Silverstone, Monza, Barcelona und Hockenheim eine von fünf Strecken, deren Verträge 2019 ausliefen und deren Zukunft unsicher ist. Vor Mexiko hatte schon Silverstone eine Übereinkunft für weitere Rennen erreicht. Da 2020 Hanoi/Vietnam und Zandvoort/Niederlande neu in den F1-Kalender aufgenommen werden, müssen traditionelle Austragungsorte weichen.

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Der Mexiko-Grand-Prix habe “immer gezeigt, dass er erstaunlich populär für Öffentlichkeit und Fans ist, nicht nur in Mexiko, sondern weltweit”, sagte Formel-1-Boss Chase Carey.

Formel 1 seit 2015 wieder in Mexiko

Das Rennen in der mexikanischen Megametropole zählt seit 2015 wieder zum F1-Kalender. Das Rennen, das durch ein altes Baseballstadion führt, gehört wegen der Atmosphäre und des großen Fanzuspruchs zu den populärsten bei den Fahrern.

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Formel 1 in Saudi-Arabien? Pläne werden konkreter

Die Pläne, dass die Formel 1 nach Saudi-Arabien kommen könnte, werden offenbar konkreter.

Bereits im Mai berichtete auto motor und sport, dass die Königsklasse des Motorsports nach Riad kommen soll und saudische Scheichs bis zu 60 Millionen US-Dollar für einen Grand Prix auf den Tisch legen wollen. Inzwischen soll es mehrere Gespräche zwischen der Rennserie und den möglichen Veranstaltern gegeben haben. Das berichtete die britische Tageszeitung The Times

Zudem sollen die Teams der Formel 1 bereits zu ihrer Meinung über ein Rennen in dem streng islamisch-konservativen Königreich befragt worden sein. Das Problem an den Plänen sei das Frauenbild. Für den Fall einer Übereinkunft soll die Formel 1 “umfassende” Zusicherungen erwarten, dass alle in der Rennserie beschäftigten Frauen die gleiche Behandlung wie ihre männlichen Kollegen erfahren.

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Formel 1 ab 2021 in Saudi-Arabien?

Ein eigener Grand Prix wäre für Saudi-Arabien ein logischer nächster Schritt, nachdem die Formel E bereits im Dezember 2018 ihre Saisoneröffnung im Königreich ausgetragen hatte und man sich für 2020 die Rallye Dakar sicherte. Die Königsklasse könnte ab 2021 folgen. Noch gibt es allerdings keine permanente Rennstrecke.

Wie Racefans berichtet, könnte jedoch das Projekt “Qiddiya” Abhilfe verschaffen. Im Rahmen des Großprojektes sollen in der Hauptstadt Riad auf mehr als 300 Quadratkilometern Parks, Resorts und ein großer Speed Park entstehen – inklusive einer Rennstrecke. In den sozialen Medien wird schon jetzt mit Bildern von Formel-1-Autos und dem offiziellen Logo der Rennserie geworben. Fertiggestellt wäre der Kurs frühestens 2022. Dann soll die erste Bauphase abgeschlossen sein.

Ein weiterer Umstand spricht für die Verwirklichung der Rennstrecke: Die Formel-1-Besitzer von Liberty Media haben starkes Interesse daran, den Markt im Nahen Osten weiter zu erschließen und sehen dort noch starkes Wachstumspotenzial. Im Abu Dhabi und Bahrain fährt die Formel 1 schon.

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