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Formel 1 plant drastische Änderungen

Die Formel 1 und der Motorsport-Weltverband FIA haben am Mittwoch Einblicke in das neu strukturierte Reglement der Königsklasse gegeben, das ab der Saison 2021 zum Tragen kommen soll.

Im Mittelpunkt des Regelwerks, dessen Vorstellung für Oktober geplant ist, stehen demnach vier Aspekte: Die Autos sowie die Reifen sollen zweikampffreundlicher, der Abstand zwischen den Teams kleiner werden, die Konkurrenzfähigkeit nicht vom Geld abhängen, und die Boliden sollen einen “Wow-Faktor” erhalten.

“Wir haben im Moment drei Teams, die Rennen gewinnen können, das ist alles”, sagte Formel-1-Sportdirektor Ross Brawn, der das für die Reform verantwortliche Team leitet.

“In den nächsten Jahren wird die Formel 1 einen besseren Weg einschlagen, in dem ein gutes Team mit moderaten Mitteln vorne mitmischen kann. Das wollen wir erreichen. Wenn man dann einen Charles Leclerc oder Max Verstappen in einem Mittelfeld-Team hat, kann das einen Unterschied machen. Im Moment hilft das nichts”, so Brawn.

Formel 1: Team-Budget bald gedeckelt?

Im Zuge der Maßnahmen soll Reifen-Lieferant Pirelli in die Pflicht genommen, zudem sollen die Fahrhilfen für die Piloten reduziert werden.

Die Kosten sollen vor allem durch eine Vielzahl an Einheitsteilen gesenkt werden, das Team-Budget wäre gedeckelt.

Optische Verbesserungen planen die Reformer besonders an der Front-Partie der Boliden.  

Die vor allem bei den Topteams nicht unumstrittene Reform umfasst den Zeitraum zwischen 2021 und 2025 und soll der Königsklasse den Weg in die Zukunft ebnen. Das Maßnahmenpaket soll den Einstieg anderer Hersteller erleichtern.

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Funk-Zoff bei Renault unterstreicht Hülkenbergs Probleme

Das Rennen in Silverstone war schon gelaufen, die Zielflagge geschwenkt, Lewis Hamilton mal wieder als Sieger gefeiert.

Nico Hülkenberg aber hatte in seiner Auslaufrunde beim Großen Preis von Großbritannien noch Redebedarf.

“Es fällt mir schwer zu verstehen, warum wir nicht früher stoppen konnten. Das hat uns dieses Rennen gekostet. Ich hatte ehrlich Probleme. Ich will keine Spielchen spielen oder Bullshit reden. Aber ihr müsst mir manchmal einfach glauben! Verdammt nochmal einfach glauben”, polterte der Renault-Pilot am Boxenfunk.

Die Versuche von Renningenieur Mark Slade, seinen Piloten zu beruhigen (“Ich verstehe, Nico. Ich verstehe vollkommen.”), blieben erfolglos.

Hülkenberg war längst auf 180: “Meine Reifen waren auf 140 (‘hundred-fucking-forty’), und ihr sagt noch: ‘Nein, nein, alles gut, lassen wir ihn draußen, alles ist gut.’”

Slades Antwort fiel daraufhin knapp aus: “Verstanden. Wir reden nach dem Rennen darüber.”

Hülkenberg muss sich hinter Ricciardo anstellen

Was aber war passiert, dass der sonst als besonnen geltende Deutsche seinem Ärger via Boxenfunk Luft verschaffte?

Wenn man so will, kumulierten in Silverstone all jene Sorgen in einem einzigen Rennen, die Hülkenberg bereits die komplette Saison über begleiten.

Ein Auto, das nicht die erhoffte Leistung bringt. Seine Rolle bei Renault an der Seite von Teamkollege Daniel Ricciardo. Und vor allem: Ergebnisse, die den Erwartungen hinterherhinken.

Auf der englischen Traditionsrennstrecke klagte Hülkenberg bereits in Runde neun über Probleme mit den Reifen – zu einem Zeitpunkt, als er nur 1,5 Sekunden hinter Ricciardo lag. Drei Runden später waren zwei weitere Sekunden hinzugekommen, ohne dass Hülkenberg gröbere Schnitzer unterlaufen wären.

Doch Renault verweigerte Hülkenberg in Runde zwölf gleich zweimal einen Boxenstopp, weil Ricciardo in eben jener Runde an die Box kam.

Teamchef Cyril Abiteboul verteidigte bei Motorsport-Total die Entscheidung: “Er (Hülkenberg, Anm. d. Red.) war im Qualifying hinter Daniel, er war in der ersten Runde hinter Daniel – aber er wollte trotzdem früher Reifen wechseln. Es ist nur fair, dass er sich hinter Daniel anstellen musste.”

Teamchef räumt Fehler ein

Abiteboul räumte aber auch ein, dass sein Team Hülkenbergs Rennsonntag “unnötig schwer gemacht” habe. Hülkenbergs Stopp sei “wahrscheinlich zu spät” gekommen.

War Hülkenberg in der Anfangsphase noch direkt hinter Ricciardo platziert, lagen am Ende des Rennens drei Plätze und 18 Sekunden zwischen beiden Piloten. Ricciardo erreichte Rang sieben (sechs Punkte), Hülkenberg rettete auf Rang zehn immerhin einen Zähler.

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In der Summe der gesammelten Punkte lag das Duo damit aber wieder einmal hinter McLaren.

Vor der aktuellen Saison war Renault mit dem Ziel angetreten, hinter Mercedes, Ferrari und Red Bull mindestens wieder die vierte Kraft zu werden. Dafür wurde mit Daniel Ricciardo immerhin ein siebenmaliger Grand-Prix-Sieger verpflichtet.

Renault mit schwachem Saisonstart

Doch die Rechnung von Renault geht bislang nicht auf. Insbesondere zu Saisonbeginn hatten die Franzosen mit großen Problemen zu kämpfen. Erst im siebten Rennen landeten Hülkenberg und Ricciardo erstmals gemeinsam in den Punkten.

Doch ein Wendepunkt war das Rennen in Montreal nicht. Denn die Strecke ohne lange Kurven kam den Renaults schlichtweg entgegen. Im Anschluss fuhren Hüllkenberg und Ricciardo in Frankreich, Österreich und zuletzt in Großbritannien insgesamt nur noch elf weitere Zähler ein, während McLaren 30 Zähler einsammelte. So beträgt der Rückstand auf Rang vier in der Konstrukteurswertung inzwischen 21 Punkte – das Mindestziel ist akut in Gefahr.

Teamkonflikt droht

Zu allem Überfluss droht nun auch noch ein teaminterner Konflikt, denn trotz seines exzellenten Rufes konnte sich Ricciardo bisher keinen eindeutigen Status als Nummer eins erarbeiten. In der Fahrerwertung liegt Hülkenberg nach zehn von 21 Rennen auf dem elften Rang, direkt hinter seinem Teamkollegen. Auf den Australier fehlen ihm haargenau die in Silverstone eingebüßten fünf Zähler.

Eine dauerhafte Bevorzugung von Ricciardo wird sich Hülkenberg wohl nicht bieten lassen, das hat seine Reaktion in Silverstone gezeigt.

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Rüpel-Ranking der Formel 1: Das sind die Strafpunkte-Könige

Das Rüpel-Ranking der Formel 1 zum Durchklicken:

Beim Großen Preis von Großbritannien ist Sebastian Vettel ins Heck von Max Verstappen gekracht. Dafür erhielt der Ferrari-Pilot zwei weitere Punkte im Strafpunktesystem.

Dieses wurde 2014 eingeführt. Für schwere Vergehen kassieren die Fahrer zusätzlich zur herkömmlichen Strafe noch Strafpunkte. Wenn ein Fahrer zwölf oder mehr Strafpunkte innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten ansammelt, muss er ein Rennen zuschauen

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Doch wer hat eigentlich in den vergangenen fünf Jahren insgesamt die meisten Strafpunkte gesammelt, wenn man den Verfall dieser außer Acht lässt?

SPORT1 zeigt die Top 15 der Formel-1-Rüpel.

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Die größte Chaos-Truppe der Formel 1

So schlecht war das Haas F1 Team noch nie, seit es 2016 in de Formel 1 gekommen ist. 

Um dies zu belegen, genügt ein Blick in die Statistik. Nach zehn Saisonrennen haben die beiden Fahrer Kevin Magnussen (14) und Romain Grosjean (2) gerade einmal 16 Punkte für ihr Team aus den USA eingefahren.

Und das nach einem Jahr, das Hoffnung auf mehr aufkommen ließ. 2018 beendete Haas auf Platz fünf der Teamwertung, Magnussen wurde mit 56 Punkten Neunter in der Fahrerwertung und Grosjean erreichte mit dem vierten Platz in Österreich das bis dahin beste Ergebnis des Haas-Teams (DATENCENTER: Die Fahrerwertung).

In dieser Saison ist Platz sechs von Magnussen beim Saisonstart in Australien das bislang beste Ergebnis, der erfahrene Franzose Grosjean kam gar nur bei fünf Rennen ins Ziel. Noch schlimmer: Haas entwickelt sich mit vielen Eskapaden auf und abseits der Rennstrecken mehr und mehr zur größten Chaos-Truppe der Formel 1.

Crash zwischen Magnussen und Grosjean 

Das jüngste Debakel erlebte Haas am vergangenen Wochenende beim Großen Preis von Großbritannien in Silverstone. Magnussen und Grosjean beförderten sich nach einem Zusammenstoß in der erst fünften Kurve gegenseitig in den verfrühten Feierabend. Mit Reifenschäden fuhren die beiden Piloten zwar noch einmal an die Box und setzten das Rennen fort, später aber war das Rennen für beide beendet.

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Es war nicht nicht das erste Mal in dieser Saison, dass sich Magnussen und Grosjean in die Haare gerieten. Beim Großen Preis von Spanien musste Grosjean nach dem Re-Start zwei Mal eine drohende Kollision mit Magnussen in einer Kurve verhindern und wich jeweils in die Ausweichzone aus.

Steiner nimmt Piloten in die Pflicht

Dadurch verlor sein Reifen Temperatur und er dadurch zwei Plätze. Statt zehn Punkten standen am Ende nur deren sieben für Haas auf der Habenseite – besonders bitter wenn man bedenkt, dass in der Formel 1 jeder Punkt auch ein stattliches Preisgeld bedeutet.

Teamchef Günther Steiner nahm beide Piloten nach dem Rennen 15 Minuten lang in die Pflicht und forderte sie auf, solche Scharmützel in Zukunft zu unterlassen – mit scheinbar wenig Erfolg.

Teamchef kündigt Konsequenzen an

Nach dem Crash in Silverstone platzte dem Südtiroler dann endgültig der Kragen. “Jetzt sind beide in Schwierigkeiten. Das ist inakzeptabel, was hier passiert ist. Ich bin ihnen gegenüber nach Barcelona sehr deutlich gewesen. Jeder arbeitet wie verrückt und dann fahren sie sich in Kurve 5 ins Auto. Inakzeptabel”, ärgerte sich Steiner.

Neben den sportlichen Misserfolgen kam vor dem Rennen in Silverstone auch noch eine veritable Sponsoren-Posse dazu. Haupt-Geldgeber Rich Energy kündigte nach dem blamablen Abschneiden in Österreich (Plätze 16 und 19) den laufenden Vertrag. Dies geschah pikanterweise nicht nach einem Gespräch, sondern via Twitter in Öffentlichkeit.

Ebenfalls via Twitter machte sich der Sponsor über den Startcrash in Silverstone lustig, der Formel-1-Bolide wurde kurzerhand in einen Milchtruck mit Haas-Logo umgestaltet.

Storey macht sich über Haas lustig

Die Tweets stammen offenbar von Rich-Energy-CEO William Storey, der den Account zu kontrollieren scheint.

In der Vorstandsetage des Energydrink-Herstellers geht es offenbar drunter und drüber, die Investoren versuchen Storey die Kontrolle über die Firma zu entziehen. “Das Team, das übernehmen möchte, will (mit Haas, Anm. d. Red.) weitermachen”, sagte Steiner. Es werde sich “in den nächsten Wochen” klären, “wie und ob wir mit ihnen weitermachen.” Zunächst müsse Storey allerdings als CEO abgesetzt werden, der Rechtsstreit läuft.

Sollte die Kündigung Bestand haben, will Haas den Sponsor auf 35 Millionen Euro Schadenersatz verklagen. “Das erstmögliche Datum, an dem Rich Energy den Sponsorenvertrag rechtlich beenden darf, ist der 1. Dezember 2022″, schrieb Haas in einem Statement der Aktiengesellschaft.

In einer Unternehmensmitteilung gab Rich Energy anschließend bekannt, dass die Kündigung per Twitter eine “außer Kontrolle geratene Aktion eines Einzelnen” gewesen sei – aller Voraussicht nach von Geschäftsführer Storey, einem der schrägsten Vögel der Formel 1.

Der Mann mit der Zottelmähne und dem mächtigen Rauschebart ist zusammen mit David Sullivan Besitzer des britischen Energy-Drink-Herstellers. Sie sorgen seit ihrem finanziellen Einstieg bei Haas immer wieder für Aufsehen. 

Teilbesitzer wurde mit Pornos reich

Sullivan ist zwar Sportunternehmer, hat seinen Erfolg jedoch dem Pornogeschäft zu verdanken. 

In den 70er Jahren kontrollierte er nahezu die Hälfte des Marktes für Erotik-Magazine, im Alter von 25 Jahren war er Besitzer von 150 Erotik-Shops und durfte sich bereits Millionär nennen. Sein geschätztes Vermögen liegt heute bei 1,2 Milliarden Euro.

Lange gab es in der Formel 1 Gerüchte, dass Rich Energy den insolventen Rennstall Force India übernehmen werde. Der Deal platzte jedoch in letzter Sekunde, weil der Konkursverwalter das Angebot ablehnte und “Rich Energy” als “nicht seriös genug” ansah.

Fluchender Teamchef

Zu allem Überfluss machte zuletzt auch noch Teamchef Steiner selbst mit seinen Auftritten in der Netflix-Dokuserie “Formula One: Drive to Survive” Schlagzeilen. Die Serie gab einen Einblick hinter die Kulissen der Formel 1. Einer ihrer Protagonisten war eben Steiner.

Dieser fiel darin immer wieder durch Flüche und Kraftausdrücke am Kommandostand, am Funk oder auch bei einem Telefonat mit Teambesitzer Gene Haas auf. 

Bei vielen Fans wurde Steiner dadurch zwar zu einem Publikumsliebling der Serie, Fahrer und Mitarbeiter des Teams dürften da wohl etwas anderer Meinung sein. Mittlerweile gibt es bei Twitter sogar Parodie-Accounts, der bekannteste namens “BanterSteiner” (deutsch: Frotzelnder Schneider) hat bereits fast 30.000 Follower.

Steiner rechtfertigte seine Ausbrüche damit, dass diese natürlichen Reaktionen und emotionalen Ausbrüche die wahre Seite der Formel 1 zeigen würden. Sie passen derzeit aber auch perfekt zum chaotischen Image, das das Team in dieser Saison abgibt.

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Wie die Dauerfehde zwischen Verstappen und Vettel begann

Die Crash-Chronologie von Vettel und Verstappen zum Durchklicken:

Beim Formel-1-Rennen in Silverstone kollidieren Sebastian Vettel und Max Verstappen. Vettel nimmt anschließend die Schuld auf sich. Es ist nicht der erste Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrern.

Zum ersten erwähnenswerten Duell kommt es 2016 in Mexiko. Einige Aufeinandertreffen enden dramatisch, andere gehen dagegen glimpflich aus.

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SPORT1 zeigt die Crash-Chronologie von Vettel und Verstappen.

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F1-Rekordsieger: Hamilton macht Jagd auf Schumacher

Die Rekordsieger der Formel 1 zum Durchklicken:

Beim Großen Preis von Großbritannien heißt der Sieger am Ende Lewis Hamilton. Mit seinem 80. Erfolg in der Königsklasse des Motorsports macht der Brite nun Jagd auf Michael Schumacher

Nur elf Siege trennen Hamilton noch vom Allzeit-Rekord. SPORT1 zeigt die Rekordsieger der Formel 1 im Überblick.

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Ferrari-Teamchef: "Muss mit Vettel reden"

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton war auch bei seinem Heimrennen in Silverstone nicht zu schlagen und hat den Vorsprung in der Gesamtwertung weiter ausgebaut.

Das große Gesprächsthema nach dem Großbritannien-GP war aber die Kollision von Sebastian Vettel und Max Verstappen. Der Ferrari-Star bekam dafür von der Rennleitung eine Zehn-Sekunden-Strafe aufgebrummt – doch wie beurteilen die Protagonisten selbst den Crash? 

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, RTL und aus der Boxengasse zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), 1. Platz: ”Ich kann nicht sagen, wie stolz ich bin. Man denkt, man kann sich an so etwas gewöhnen, nein, es ist jedes Mal wie das erste Mal. Du musst einfach an dich und deine Fähigkeiten glauben. Gestern habe ich einen Wackler gehabt. Du musst versuchen, die Balance wieder zu finden. Ich muss aber auch allen danken, die mit mir zusammenarbeiten, die Leute in der Werkstatt. Sie arbeiten so hart für mich. Sie werden niemals richtig erfahren, wie dankbar ich für ihren Einsatz bin.”

über die Schlussphase des Grand Prix: ”Ich hatte Probleme mit den Reifen und es gab immer mehr Vibrationen. Ich habe gewusst, dass ich hätte stoppen müssen. Aber ich habe mir gesagt: Ich bleibe draußen. Ich wollte nicht das Risiko eingehen, nach dem Boxenstopp rauszufliegen. Es kann viel schiefgehen. Die letzte Runde war die Qualifying-Runde, die ich gestern hätte zeigen müssen.”

Valtteri Bottas (Mercedes), 2. Platz: ”Ich war vorne, hatte die Lücke beim Boxenstopp. Aber dann kam das Safety Car und ich musste am Ende noch einmal stoppen. Es war nicht mein Tag. Natürlich gibt es positive Dinge. Die Rennpace war gut, die Pole und auch das Duell. Ich werde weiterkämpfen. Es ist noch nicht vorbei.”

Charles Leclerc (Ferrari), 3. Platz:  “Ich habe im Auto noch nie so viel Spaß gehabt, wie in diesem Rennen. Aber wir müssen an der Rennpace arbeiten. Das letzte Rennen hat mir die Augen geöffnet – hat mir gezeigt, was eigentlich geht. Toll, dass wir in der Formel 1 am Limit kämpfen können.”

über die Stärke von Red Bull: ”Ich habe erwartet, dass sie so stark sein werden. Sie sind schon seit ein paar Rennen sehr, sehr stark. Im Rennen können sie mit den Reifen besser umgehen und noch ein vier fünf Runden sind sie sehr nah an uns dran oder sogar schneller.”

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Max Verstappen (Red Bull), 5. Platz: ”Ich griff an, kam außen vorbei und verteidigte mich in Kurve 17. Da krachte er mir ins Heck. Hier konnte man erwarten, dass ich die Tür zumache. Ich denke, er hat eindeutig seinen Bremspunkt verpasst, die Reifen haben blockiert und er hat mich getroffen. Aber wir haben uns schon ausgesprochen, er hat sich entschuldigt. Jetzt können wir es sowieso nicht mehr ändern. Gut, dass ich noch Punkte sammeln konnte, denn mein Auto war am Ende nicht mehr bei 100 Prozent.”

über die Strafe gegen Sebastian Vettel: ”Das zählt am Ende nicht mehr, wenn man das Rennen verloren hat.”

über den Zustand seines Fahrzeugs nach der Kollision: “Beim Bremsen bin ich also jedes Mal nach vorne gerutscht. Und in den Highspeedkurven rutschte ich nach links oder rechts. Ich war überrascht, dass ich mit dem Auto weiterfahren konnte. Es gab einen harten Schlag, dann bin ich über den Kerb geflogen und im Kiesbett gelandet.”

Nico Hülkenberg (Renault), 10. Platz: ”Es wäre schon mehr drin gewesen. Wir haben uns nicht gut angestellt mit der Strategie. Im ersten Stint hatte ich ziemliche Reifenprobleme, wollte früher Stoppen. Aber das Team hat meine Hilferufe ignoriert und mich draußen gelassen. Beim Restart hat mich Checo (Sergio Pérez, Anm. der. Red.) neben die Bahn gehauen und ich habe einen Platz verloren. Zum Schluss hatten wir ein Motorenproblem, das wir noch resetten mussten. Da habe ich noch einen Platz verloren. Dann hat mich Albon noch gekriegt. Es wäre mehr drin gewesen, das ist schade.”

Sebastian Vettel (Ferrari), Platz 16: “Ich hatte das Gefühl, er zieht wieder nach rechts – zumindest auf die Mitte der Strecke. Ich wollte auf die Innenbahn, weil ich ein bisschen Überschuss hatte. Aber in dem Moment ist die Lücke wieder zugegangen. Da war ich dann zu dicht dahinter. Ich bin natürlich nicht zufrieden. Das war schon doof, weil ich glaube, das Ergebnis wäre gut gewesen. Aber das geht auf meine Kappe. Ich war auch schon bei Max und habe mich entschuldigt.”

über seinen Konter, der zur Kollision geführt hat: ”Er hat noch einen kleinen Fehler gemacht und da dachte ich: Jetzt habe ich noch eine Chance. Aber viel mehr als der vierte Platz wäre eh nicht möglich gewesen.”

über die Lehren aus dem Rennen: ”Ich glaube, es war auch die richtige Entscheidung, draußen zu bleiben. Natürlich hatten wir Glück mit dem Safety Car. Der Speed war in Ordnung. Ich glaube, man konnte sehen, dass Red Bull ein bisschen schneller war – dass Max ein bisschen schneller war.”

über die Enttäuschung: ”Wir waren auf Kurs zu einem guten Rennen mit einem guten Speed. Aber ich habe es mir selbst schwierig gemacht.”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): ”Ich glaube, hier auf der Strecke mit dem Temperaturen war der Mercedes das schnellste Auto im Rennen. Aber das kann bei anderen Rennen auch anders sein.”

über das Duell zwischen Bottas und Hamilton zu Rennbeginn: ”Das war gut – faires Racing, denke ich, und spannend.”

über den Zustand der Reifen gegen Rennende: ”Valtteri hat gesagt, da ist nichts mehr in den Reifen übrig für die schnellste Runde. Dass er (Lewis Hamilton, Anm. d. Red.) dann noch einmal so eine Runde hinlegt, stellt alle Daten, die wir haben, ad absurdum.”

Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef): “Sebastian hat einen Fehler gemacht, er weiß das genau. Es tut mir sehr für ihn leid, ich muss mit Vettel reden. Sein Rennrhythmus, auch gemessen an Leclerc, war nicht schlecht, das muss er als Positives mit nach Hause nehmen. Sebastian ist ein Vollprofi, der sich selber sehr gut einschätzen kann, auch seine Fehler. Wir müssen es schaffen, ihm ein Auto zu geben, mit dem er sich voll einbringen kann, mit einer Abstimmung, die eher nach seinem Geschmack ist. Ihm selber ist es am klarsten, dass es wichtig ist, solche Fehler nicht zu machen.”

über das Kräfteverhältnis in der Formel 1: “Uns war klar, dass Silverstone für uns nicht das einfachste Pflaster sein würde. Daher hatte uns das gute Abschneiden im Qualifying überrascht. Aber das Rennen hat Mängel in Sachen Reifen-Management verdeutlicht. Wenn wir zulegen wollen, dann muss das besser werden.”

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Vettel demoliert seinen Legendenstatus

Nicht einmal ein Jahr ist es her, als der damalige WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel bei seinem Heim-Rennen in Hockenheim am 22. Juli 2018 einem weiteren souveränen Sieg entgegenfuhr.

Vettel hatte zu diesem Zeitpunkt das beste Auto und befand sich in absoluter Topform. Vieles deutete daraufhin, dass er tatsächlich in die Fußstapfen seines Idols Michael Schumacher treten und Ferrari zum WM-Titel führen würde.

Es wäre der letzte Schritt gewesen, um seinen Status als einer der größten Formel-1-Fahrer aller Zeiten zu zementieren. (Service: Rennkalender 2019)

Vettel verschenkt erst Sieg, dann Titel

Doch es kam anders: Vettel rutschte in Hockenheim souverän in Führung liegend ins Kiesbett und verschenkte damit einen sicheren Sieg. Ferraris Vorsprung wurde nach der Sommerpause immer kleiner und am Ende jubelte Lewis Hamilton über seinen fünften WM-Titel.

Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve stichelte bei Sky Italia: “Er (Vettel, Anm. d. Red.) könnte ein Buch über diese Saison schreiben: ‘Wie verliere ich einen WM-Titel.’

Für Vettel war Hockenheim der Beginn eines Seuchenjahres: Innerhalb von nur zwölf Monaten leistete er sich acht folgenschwere Patzer. Acht Fehler in nur 21 Rennen – nicht wenige Fahrer hätten bei dieser Quote wohl bereits kein Cockpit mehr.

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Vettel kracht Verstappen ins Heck

In Silverstone krachte Vettel beim Kampf um Platz drei nun Red-Bull-Pilot Max Verstappen ins Heck. Der Ferrari-Pilot erklärte, dass er kurz eine Lücke gesehen hatte – wäre es Vettels erstes Duell mit dem Niederländer gewesen, hätte man seinen Versuch womöglich nachvollziehen können.

So war aber wohl jedem außer Vettel klar, dass Verstappen diese Lücke umgehend und rigoros schließen würde.

In diesem Jahr ist dieses Risiko zu verschmerzen, da der WM-Kampf für ihn sowieso gelaufen ist. In der vergangenen Saison kosteten Vettel jedoch unter anderem solche Manöver den Titel. (Service: F1-Fahrerwertung)

Vettel entschuldigte sich nach der Kollision fair und nahm den Crash auf seine Kappe – dennoch rätselt man sogar bei der Scuderia, was mit Vettel los ist. “Sebastian hat einen Fehler gemacht, er weiß das. Es tut mir sehr leid für ihn, ich muss mit ihm reden”, sagte Teamchef Mattia Binotto.

Der Italo-Schweizer fuhr fort: “Sebastian ist ein Vollprofi, der sich sehr gut einschätzen kann – auch seine Fehler. Wir müssen es schaffen, ihm ein Auto zu geben, mit dem er sich voll einbringen kann. Er weiß am besten, dass es wichtig ist, solche Fehler nicht zu machen.”

Bereits am Tag zuvor hatte Binotto seinen Star-Piloten nach Platz sechs im Qualifying kritisiert: “Ich bin mir sehr sicher, er hätte heute besser abschneiden können. Da müssen wir uns jetzt einige Dinge anschauen.”

Nummer-1-Status bei Ferrari in Gefahr

Andernfalls ist nicht nur sein Nummer-1-Status bei Ferrari, an dem der hochtalentierte Charles Leclerc sowieso bereits kräftig sägt, in Gefahr – auch sein Legendenstatus bekommt durch die zahlreichen Patzer in den vergangenen zwölf Monaten den einen oder anderen Kratzer.

So war es lange Zeit eine große Debatte, ob Hamilton oder doch Vettel der beste Fahrer der aktuellen Generation ist. Hamilton sagte dazu einmal: “Ich kenne natürlich die Antwort, aber es liegt an euch und der Öffentlichkeit darüber zu urteilen.”

Inzwischen kennen die Antwort wohl alle – denn der Brite bricht nicht nur zahlreiche Rekorde, sondern steuert auch auf seinem sechsten WM-Titel entgegen. Damit befindet er sich auf dem besten Wege, nach dem Karriereende in einem Atemzug mit Schumacher und Ayrton Senna genannt zu werden.

Vettel ist davon aktuell so weit entfernt wie nie zuvor. Sollte er das Duell mit Leclerc verlieren, steht sogar seine Zukunft bei Ferrari auf dem Spiel. Beim nächsten Rennen in Hockenheim schließt sich der Kreis – für Vettel bleibt nur die Hoffnung, dass das Seuchenjahr damit endlich hinter ihm liegt.

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Abschied von Whiting: Vettel hält emotionale Rede

Die Formel 1 hat am Rande des Grand Prix von Großbritannien (Formel 1: Großer Preis von Großbritannien, So. ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) noch einmal Abschied von Charlie Whiting genommen.

Um dem langjährigen Rennleiter, der im März plötzlich verstarb, zu gedenken, wurde am Donnerstag eine Abschiedsfeier veranstalte. Sebastian Vettel hielt dabei eine emotionale Rede. “Im Motorsport sind wir auf die Stoppuhr angewiesen. Wir sind abhängig von Zeit. Wir jagen sie. Wir werden Experten darin, Zeit zu jagen. Manchmal scheint es, erwischen wir sie. Wir sind in der Lage, für einen Moment daran festzuhalten, bevor sich der Moment wieder verflüchtigt”, sagte der Ferrari-Pilot in der Ansprache.

Die Fahrer würden die Außenwelt vergessen, es fühle sich wie Fliegen an, schilderte der Deutsche. “Für uns gibt es kein größeres Gefühl, das wir erleben können. Aber das hat seinen Preis. Das Risiko, das wir eingehen, ist es wert einzugehen, um dieses Gefühl wieder und wieder erleben zu können.” 

Vettel dankt Whiting in Rede

Für Vettel sei die Formel 1 weiterhin die Königsklasse des Motorsports – auch dank Whiting. “Du hast diese Jagd für unsere Generationen sicherer gemacht. In der Tat glauben wir, dass unsere Autos sicherer sind als alle anderen. Wir sagen dazu ‘unsere’ Autos, aber viele davon gehören Dir.”

Und weiter: “Du warst nicht unser Schutzengel, da Engel nur gelegentlich auftauchen. Nein, Du warst unser Wächter, der jeden Tag gearbeitet hat, als Wache jedes Mal, wenn wir auf die Strecke gefahren sind”, erklärte der 32-Jährige. Whiting spiele auch heute noch eine große Rolle in den Leben der Fahrer – und zwar “mehr als wir das wissen. Mehr als wir ausdrücken können. Mehr als wir uns das vorstellen können.”

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Die Bemühungen, Ideen, Liebe für das Rennfahren und den Sport hätten geholfen und würden auch weiterhin dabei helfen, Leben zu retten, betonte Vettel. “Dein Einfluss war so tiefgreifend, dass ein einfaches Dankeschön nicht genug scheint. Die Spuren, die Du auf der Rennstrecke hinterlassen hast, übersteigen jene einer perfekten Runde. Deine Art und Weise war so ausgewogen, es schien, als hättest Du das perfekte Set-up gefunden.”

Vettel: “Du warst ein wahrer Racer”

Zum Ende seiner Rede wählte Vettel folgende Worte: “Du warst ein wahrer Racer, Du warst unser Rennleiter, Du warst unser Wächter und Du warst unser Freund. Und Du sollst noch lange unter uns bleiben, denn man ist so lange am Leben, bis der Letzte Dich vergisst. Wir werden uns an Dich erinnern. Pass auf Dich auf, Charlie!”

Neben Vettel sprachen auch Whitings Witwe Juliette, seine Tochter Laura und Sohn Justin sowie Formel-1-Sportchef Ross Brawn und FIA-Präsident Jean Todt vor den Gästen. Eine besondere Aufgabe wird in Silverstone Whitings Sohn zuteil, der den Startknopf drücken darf. Diese Rolle übernahm sein Vater vor seinem Tod 23 Jahre lang. Whiting war im Alter von 66 Jahren an einer Lungenembolie gestorben.

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Zu langsam! Ferrari-Teamchef kritisiert Vettel

Valtteri Bottas hat bei der Qualifikation zum Großen Preis von Großbritannien (Formel 1: Großer Preis von Großbritannien, So. ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) seine vierte Pole-Position des Jahres geholt.

Überraschend war nicht nur, dass er seinen Teamkollegen Lewis Hamilton hinter sich lassen konnte, auch der Rückstand Sebastian Vettels auf seinen Teamkollegen Charles Leclerc sorgte für Verwunderung.

Während Vettel die Probleme erklärte, erntete er von Teamchef Mattia Binotto Kritik.

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky, RTL und aus der Mixed-Zone zusammen.

Valtteri Bottas (Mercedes), Platz 1: ”Das ganze Wochenende war es ziemlich eng, auch heute mit Lewis. Da ist es gut, eine gute Runde hinzubekommen und die Pole zu holen. Ich wusste, dass die erste Runde gut war, aber sie war nicht perfekt und auf der zweiten hätte ich mich verbessern sollen. Aber es hat trotzdem gereicht, das macht mich glücklich. Es ist nicht einfach, hier eine Runde zusammenzubekommen.”

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Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 2: ”Ich war einfach nicht gut genug. Es ist mir ein bisschen entglitten. In Q2 habe ich eine Runde geopfert, die mir beim Reinkommen geholfen hätte. Die zweite Runde in Q3 war einfach nicht so gut. Morgen ist aber ein langes Rennen.”

über die Entwicklung des Wochenendes: ”Schon am Freitag hatte ich über eine Runde ein paar Probleme gehabt. Das versuchte ich bis heute zu ändern. Im dritten Training fühlte es sich gut an, auch zum Beginn des Qualifyings. Doch dann ging es wieder in die Richtung, die wir schon gestern gehabt hatten. Die Stärke im Rennen sollte da sein.”

Charles Leclarc (Ferrari), Platz 3: ”Ich bin sehr froh mit meiner Runde. Wir hatten nicht erwartet, so nah dran zu sein. Mercedes war sehr schnell, vor allem in den Kurven. In Q3 haben sie den Motor etwas aufgedreht und waren sehr, sehr schnell. Es war das Maximum für uns.”

Sebastian Vettel (Ferrari), Platz 6: “Natürlich wünscht man sich an so einem Tag, dass man die Session wiederholen kann. Jetzt habe ich viele Dinge im Kopf, die man hätte probieren können. Aber in dem Moment versucht man natürlich, auch das Optimum herauszuholen und keine großen Experimente zu starten.”

über die Gründe für die schwache Performance: “Das ist nicht eine Kurve, die heraussticht. Es ist überall ein bisschen. Am meisten verlieren wir in Sektor zwei. Ich glaube, vom ersten Qualifying bis zum letzten war ich nicht in der Lage, mich zu steigern. Ich habe mich nicht so im Auto wohlgefühlt und den Rhythmus nicht gefunden.”

über die Wahl der weichen Reifen in Q2: ”Wir sind als Team der Meinung, dass es die bessere Wahl war. Man hat auch im Qualifying gesehen, dass es zwischen Gelb und Rot keinen großen Unterschied gab.

über die Aussichten für das Rennen: ”Ich denke, morgen ist alles besser. Unsere Rennpace ist in der Regel sehr gut. Nach ein paar Runden wird es normalerweise besser.”

Mattia Binotto (Ferrari-Teamchef): “In Österreich haben wir eine ganz ähnliche Entscheidung getroffen. Da haben wir im ersten Stint gut performt. Wir denken, dass die weichen Reifen für den ersten Abschnitt des Rennens eine gute Wahl sein könnten. Aber das erfahren wir erst morgen. Es ist auf jeden Fall etwas anders als bei unseren Gegnern, und vielleicht wird es ein Vorteil für uns sein.”

über die Leistung von Sebastian Vettel: ”Ich bin mir sehr sicher, er hätte heute besser abschneiden können. Da müssen wir uns jetzt einige Dinge anschauen.”

über Charles Leclercs Performance: “Mehr war nicht drin. Aber wenn die Lücke so klein ist, dann wäre unterm Strich natürlich alles möglich gewesen. Es war eng.”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef): “Der Ferrari war das schnellste Auto durch die ganze Qualifying-Session. Am Ende haben unsere beiden richtig hingehalten, und wir waren schneller. Das muss man analysieren. Ich verstehe es nicht genau.”

über Ferraris Reifenwahl: “Das verstehen wir nicht. Denn wenn du zweimal stoppst, musst du Soft-Soft laufen. Und das ist nicht ideal.”

über Valtteri Bottas: ”Ja, er war richtig stark. Sieht aus, also ob er es auch besser versteht. Aber der Trick ist morgen im Rennen. Lewis ist eine Klasse für sich, die Reifen am Leben zu halten. Das hat Valtteri nicht ganz so gut geschafft.”

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