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Nach Österreich-Hoch: Ferrari droht nächster Dämpfer

Um ein Haar hätte es für Ferrari beim Großen Preis von Österreich zum ersten Saisonsieg in der Formel 1 gereicht. Nur Red-Bull-Pilot Max Verstappen hatte etwas dagegen, zwei Runden vor dem Ende überholte er Charles Leclerc und sicherte sich den ersten Sieg eines Nicht-Silberpfeils in dieser Saison.(DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

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Ferrari droht in Silverstone der nächste Dämpfer

Für Sebastian Vettel war das Rennen trotz des Aufwärtstrends kein erfolgreiches. Nach Technik-Problemen startete er im Mittelfeld und konnte nur noch auf Rang vier vorfahren. Damit lag er immerhin ein Platz vor Lewis Hamilton.

Doch aller kurzen Ferrari-Euphorie zum Trotz: Am kommenden Wochenende droht der Scuderia schon wieder der nächste Dämpfer. Denn der Rennzirkus gastiert in Silverstone. Der Große Preis von Großbritannien ist das Heimrennen von Hamilton, der an diesem Wochenende seinen 80. Karrieresieg einfahren kann. Viermal in den vergangenen fünf Jahren triumphierte der aktuelle Weltmeister auf dem Silverstone Circuit. Im vergangenen Jahr hieß der Sieger jedoch Vettel. (Formel 1, Qualifying Silverstone: Samstag ab 15.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Doch ein erneuter Triumph des Heppenheimers gerät schon vor dem Start des Rennwochenendes fast zum Ding der Unmöglichkeit. Das liegt auch an der Wettervorhersage für das Wochenende. In England macht der Sommer derzeit eine Pause. Doch nur bei extremer Hitze wäre Mercedes wohl zu schlagen. Doch für das Rennen am Sonntag sind 22 Grad mit einigen Wolken vorausgesagt. (DATENCENTER: Die Teamwertung der Formel 1)

Sebastian Vettel: “Nicht da, wo wir sein wollten”

“Wir sind nicht in der Favoritenrolle”, sagte Vettel am Donnerstag und fügte hinzu: “Wir sind nicht da, wo wir sein wollten. Aber wir setzen alles daran, nach vorne zu kommen.” Auch Ferrari-Teamchef Mattia Binotti gab sich keinen falschen Illusionen hin. “Wir erwarten nicht, dass Silverstone besonders gut zu unserem Auto passt”, erklärte er.

Im freien Training am Freitag bestätigten sich die Befürchtungen der Scuderia. Vettel landete lediglich auf Rang fünf (1:27.180 Minuten), hatte am Ende über zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Leclerc, der dicht an die Mercedes herankam. Die schnellste Runde ging an Valtteri Bottas, der vor Hamilton abschloss.

Fast ein Jahr wartet Vettel bereits auf einen Sieg in der Formel 1. Zuletzt triumphierte er in Belgien im August 2018. Den WM-Titel kann er mit 74 Punkten Rückstand auf Hamilton und den derzeit herrschenden Kräfteverhältnissen schon beinahe abhaken. 

Trotz der unguten Vorzeichen freut sich Vettel auf eine “coole Strecke” mit “vielen schnellen Abschnitten und einer der “epischsten Kurvensequenzen der Formel 1. Auch Hamilton blickt freudig auf sein Heimspiel. ”Das ist die beste Achterbahn des ganzen Jahres”, sagte er bei Sky.

So können sie das Rennwochenende des Großen Preises von Großbritannien LIVE verfolgen:

TV: RTL, Sky
Stream: TVnow, SkyGo, F1TV
Ticker: SPORT1.de

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Grosjean-Crash in der Boxengasse – Vettel zu langsam

Ferrari-Star Sebastian Vettel (32) hat die dominierenden Mercedes zum Auftakt des Großen Preises von Großbritannien (Formel 1: Rennen in Silverstone, So., ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) nicht ärgern können.

Der Vorjahressieger fuhr am Freitag im freien Training in Silverstone lediglich auf Rang fünf und musste sich neben den Silberpfeil-Piloten Valtteri Bottas und Weltmeister Lewis Hamilton auch seinem Teamkollegen Charles Leclerc (Monaco) deutlich geschlagen geben.

“Die Zeitentafel ist nicht so wichtig am Freitag, eher das Gefühl im Auto”, sagte Vettel: “Wir haben einiges probiert und ich glaube, wir können morgen besser dastehen.” Vor dem Qualifying gehe es jetzt noch darum, “dass wir die richtigen Schritte unternehmen, damit es nach vorne geht.” Aber es werde “schwer” gegen Mercedes.

Bottas mit der schnellsten Runde

Die schnellste Runde drehte Bottas (Finnland) in 1:26,732 Minuten knapp vor Lokalmatador Hamilton. Vettel (1:27,180) hatte am Ende über zwei Zehntelsekunden Rückstand auf Leclerc, der in 1:26,929 Minuten immerhin dicht an die Mercedes herankam. Zudem war noch Red-Bull-Pilot Pierre Gasly (1:27,173) mit seiner Zeit aus dem ersten Training schneller als Vettel.

Österreich-Sieger Max Verstappen (Red Bull) wurde Siebter, Nico Hülkenberg musste sich in seinem Renault mit Rang 15 begnügen.

Hamilton gilt als Favorit

Als Favorit auf den Sieg in Silverstone gilt Hamilton. Der Brite stand bei seinem Heimspiel bereits sechsmal auf der Pole und gewann fünf Rennen in seinem Wohnzimmer (2008, 2014, 2015, 2016, 2017).

Mit einem sechsten Triumph wäre WM-Spitzenreiter Hamilton alleiniger Rekordsieger beim Großen Preis von Großbritannien. “Ich bin gekommen, um das Land stolz zu machen”, sagte er.

Hamilton thront trotz des Rückschlags zuletzt in Österreich (Platz fünf) immer noch souverän an der WM-Spitze. 31 Punkte Vorsprung hat er auf seinen Teamkollegen Bottas – sogar über 70 Zähler liegt er vor Verstappen und Vettel, der bereits seit fast einem Jahr auf einen Sieg wartet.

Hamilton thront trotz des Rückschlags zuletzt in Österreich (Platz fünf) immer noch souverän an der WM-Spitze. 31 Punkte Vorsprung hat er auf seinen Teamkollegen Bottas – sogar über 70 Zähler liegt er vor Verstappen und Vettel, der bereits seit fast einem Jahr auf einen Sieg wartet.

Grosjean mit Unfall in der Boxengasse

Überschattet wurde das erste Training von einem Boxengassen-Unfall von Romain Grosjean. Der Franzose verlor an der Ausfahrt zur Strecke plötzlich die Kontrolle über seinen Boliden und krachte in die Leitplanke – sehr zum Leidwesen seines Frontflügels. Erst nach einer Runde ohne Nase konnte sich der Schweizer einen neuen Frontflügel an der Box besorgen.

Kimi Räikkönen blieb derweil mit seinem Alfa-Romeo mit einem Motorschaden liegen. Lando Norris und Max Verstappen flogen von der Strecke ab. 

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Hamilton sauer über Termin für England-GP

Eigentlich könnte Lewis Hamilton ganz entspannt dem Großen Preis von England (Formel 1: Großer Preis von England mit Training, Qualifying und Rennen ab Freitag, 11.00 Uhr im SPORT1-Liveticker) entgegensehen. Immerhin kommt der fünfmalige Weltmeister als souveräner Führender in der Fahrerwertung zu seinem Heim-Grand Prix. (SERVICE: Formel 1-Fahrerwertung im SPORT1-Datencenter)

Dazu fuhr Hamilton in Silverstone in den letzten fünf Jahren vier Mal ganz nach oben auf das Podest und konnte insgesamt schon fünf Mal triumphieren. Bei einem weiteren Sieg würde er sich vor den beiden F1-Legenden Jim Clark und Alain Prost zum alleinigen Rekordsieger in Silverstone aufschwingen.

Unverständnis über Terminansetzung

Allerdings sorgt die Terminierung des Rennens für große Sorgenfalten bei dem Engländer. Neben dem Rennen finden am Sonntag auch das Herren-Finale in Wimbledon (Wimbledon im SPORT1-Liveticker) sowie das Finale des Cricket World Cups statt – beides prestigeträchtige Veranstaltungen im englischen Sportkalender.

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Der England-GP ist “so ein spezielles Event und verdient alle Aufmerksamkeit. Aber viele Menschen werden nun am Sonntag zwischen den Veranstaltungen hin- und herschalten”, äußerte Hamilton seinen Unmut.

Vor allem die Bedeutung des Rennens für ihn und das Team hob er nochmal besonders hervor. “Wir alle versuchen, das Land stolz zu machen und ich will meinen Teil dazu beitragen.” Immerhin sei Silverstone Spannung, Druck und Adrenalin pur, so Hamilton weiter. Da hätte der England-GP seiner Meinung nach wohl die volle Aufmerksamkeit der englischen Sport-Fans verdient.

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Vertrag bei Twitter gekündigt? Haas versinkt im Chaos

Es läuft einfach nicht beim Formel-1-Rennstall Haas.

Sportlich ist man weit von seinen Zielen entfernt und musste sich beim Großen Preis von Österreich sogar den nicht wettbewerbsfähigen Williams geschlagen geben. (SERVICE: Formel 1-Teamwertung im SPORT1-Datencenter)

Jetzt kommt aber neben den sportlichen Misserfolgen auch noch eine richtige Sponsoren-Posse dazu. Hauptsponsor Rich Energy kündigte den laufenden Vertrag vor dem Großen Preis von England. (Formel 1: Großer Preis von England mit Training, Qualifying und Rennen ab Freitag, 11.00 Uhr im SPORT1-Liveticker)

Allerdings nicht als Ergebnis einer Krisensitzung, sondern ohne Vorwarnung via Twitter.

Doch damit nicht genug. Anstatt eiliger Diskussionen zwischen Rennstall und Sponsor, bestätigten beide, dass das Sponsoring in gewohnter Weise fortgeführt wird. Vielmehr scheint sich die ganze Sache zu einem Machtkampf innerhalb des Rich Energy-Unternehmens auszuweiten.

Alleingang von Rich-Energy-Geschäftsführer

Während direkt nach der Veröffentlichung des Tweets noch darüber diskutiert wurde, ob der Unternehmens-Account gehackt wurde oder es ein wohl platzierter PR-Gag war, scheint es nun so, dass es sich dabei um einen Alleingang von Geschäftsführer William Storey handelte. Dieser hatte sich bereits im Vorfeld negativ über die Leistungen des Rennstalls geäußert.

Vor allem nach dem Österreich-GP ließ Storey kein gutes Haar an Haas. “Das sind nette Leute bei Haas, aber das Auto wird immer schlechter. Wir sind ein besseres Produkt als Red Bull. Da ist ein Milchwagen am Ende der Startaufstellung ein Desaster für uns.”

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“Aktion eines Einzelnen”

Laut motorsport-total.com hat man es nun bei Rich Energy besonders eilig, diese peinliche Posse zu beenden.

Die Kündigung per Twitter sei eine “außer Kontrolle geratene Aktion eines Einzelnen” gewesen. Der Name Storey fiel in der Unternehmensmitteilung zwar nicht, es wurde aber darauf hingewiesen, dass angestrebt wird, “Einzelpersonen rechtlich von allen Führungsaufgaben zu entbinden.”

Im gleichen Atemzug bestätigte man auch, die Zusammenarbeit mit Haas fortzusetzen. Man darf also gespannt sein, ob die Sache damit geregelt oder der nächste Akt in dieser Tragikomödie schon in Arbeit ist. William Storey hat auf jeden Fall bewiesen, dass man ihm durchaus weitere Überraschungen zutrauen darf.

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Dieser Millionärssohn soll Hamilton beerben

Auf Tipps des großen Lewis Hamilton konnte Lando Norris vor dieser Saison nicht bauen.

“Ich habe ihn nicht angerufen”, sagte der McLaren-Jungspund: “Ich habe ja nicht mal seine Nummer.” Doch auch ohne die Unterstützung des Superstars der Branche ist aus dem Teenie Norris eine der großen Überraschungen der bisherigen Formel-1-Saison geworden. (SERVICE: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Die Formkurve bei Norris steigt und steigt, zuletzt legte der erst 19 Jahre alte Rookie zwei aufregende Rennen hin – und geht nun mit jeder Menge Selbstbewusstsein in sein Heimspiel in Silverstone.

“Ich kann es kaum erwarten”, sagte der Brite voller Vorfreude auf den Klassiker am Sonntag (Formel 1, Großer Preis von Großbritannien, So., ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) .

England träumt von Hamilton-Nachfolger

Er freue sich, die “Atmosphäre zu erleben”, wolle “das Wochenende genießen” und, ganz wichtig, Norris versprach seiner immer größer werdenden Fan-Gemeinde: “Wir werden so hart wie möglich daran arbeiten, wieder Punkte zu holen.”

Dass es Norris als derzeit WM-Achter in den bisherigen neun Rennen viermal in die Punkte geschafft hat, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Schließlich ist McLaren trotz eines Fernando Alonso in der jüngsten Vergangenheit abgehängt worden. Und nun macht sich Norris daran, den Ex-Weltmeister aus Spanien bei dem Traditionsrennstall vergessen zu machen. (SERVICE: Die Teamwertung der Formel 1)

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Und das Königreich beginnt zu träumen, dass der talentierte Teenie Hamilton irgendwann als Weltmeister beerben könnte.

Norris beginnt spät mit dem Kartsport

Auf seinem Weg an die Spitze gilt Norris, der in den Nachwuchsserien dominierte und 2017 in der Formel 3 auch Mick Schumacher locker hinter sich ließ, als eine Art Gegenentwurf zu seinem Landsmann. Außer der Liebe zum schnellen Autofahren haben sie nicht wirklich viel gemeinsam.

Norris kommt aus einem reichen Elternhaus, das Vermögen seines Vaters wird auf über 200 Millionen Euro geschätzt. Trotzdem verzichtet er auf ein Jetset-Leben. Zudem ist Norris der Prototyp der Generation Playstation: Er fing mit dem Rennsport nicht im Kart an, sondern auf der Konsole.

Erst kurz vor seinem siebten Geburtstag sah Norris sein erstes Kartrennen. “Es sah cool aus, also wollte ich auch mal fahren”, sagte Norris: “Damit ging es los, und ich machte meinen Weg nach oben.”

Vergleich zu Stroll nervt

Vergleiche mit Racing-Point-Fahrer Lance Stroll, dem der Vorwurf anhaftet, dass sein Vater Lawrence Stroll die Karriere des Sohnes erkauft hat, lässt Norris nicht gelten. “Ich mag es nicht, permanent darüber zu reden, aber verglichen mit Stroll ist er nicht einmal annähernd so wohlhabend”, sagte er über seinen Papa.

Tatsächlich fährt Norris in einer ganz anderen Liga. Sein mit gut 400.000 Euro dotierter Vertrag bei McLaren wurde am Dienstag ebenso bis 2020 verlängert wie der seines spanischen Teamkollegen Carlos Sainz jr. Es wird erwartet, dass Norris sein Gehalt in etwa versechsfacht.

Doch der Youngster will auf dem Weg nach oben noch viel mehr, Partys und Alkohol stehen bei ihm deshalb erst einmal auf dem Index. “Davon will ich mich dieses Jahr fernhalten. Das ist meine Chance in der Formel 1″, sagte er: “Die muss ich nutzen. Ich werde nichts Dummes tun und meine Karriere aufs Spiel setzen.”

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Neuer Vertrag: Formel 1 bleibt in Silverstone

Die Formel 1 steuert auch in den kommenden Jahren einen ihrer traditionsreichsten Schauplätze an. Die Rennserie hat den Vertrag mit der Strecke im englischen Silverstone um fünf Jahre bis 2024 verlängert. Dies teilten beide Seiten am Mittwoch vor dem Großen Preis von Großbritannien (Sonntag, 15.10 Uhr im LIVETICKER) mit.

Streckenbetreiber erleichtert

“Wir sind begeistert, dass wir dies umgesetzt haben. Silverstone ist eines der charakteristischen Rennen im Kalender und ein besonderes Ereignis”, sagte Formel-1-Geschäftsführer Chase Carey.

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Silverstone-Streckenchef Stuart Pringle meinte: “Der Grand Prix von Großbritannien in Silverstone gilt zu Recht als einer der Höhepunkte der WM. Unsere Strecke ist eine der großartigsten der Welt, hinzu kommt die Leidenschaft der treuen und fachkundigen Fans. Kein Rennen mehr auszurichten, wäre verheerend gewesen, deshalb freue ich mich sehr.”

Damit enden Jahre der Ungewissheit über die Zukunft der Strecke, auf der 1950 das erste Rennen der Formel-1-Geschichte stattfand. Silverstone hatte den ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrag zu diesem Jahr per Klausel gekündigt, weil das Rennen unter den ursprünglichen Vertragsbedingungen nicht mehr realisierbar schien.

Silverstone-Zukunft lange ungewiss 

Zuletzt war Silverstones Zukunft zudem fraglich, da die Formel-1-Eigner Liberty Media auch intensiv über ein Stadtrennen in London nachdenken. Dennoch erfolgte nun die Einigung mit der Strecke 80 km entfernt von der Hauptstadt, Liberty kommt damit weiterhin seiner Ankündigung nach.

Die Amerikaner hatten nach der Übernahme des Sports 2017 beteuert, trotz eines geplanten Umbaus des Kalenders an den historisch wichtigen Strecken in Europa festhalten zu wollen. Im April wurde bereits eine Einigung für den Erhalt des Großen Preises von Italien in Monza erzielt.

Deutschland-GP vor dem Aus 

Der Grand Prix von Deutschland, der in diesem Jahr noch einmal am 28. Juli steigt, steht dagegen weiterhin vor dem Aus. Für die kommende Saison gehört Hockenheim zu den Streichkandidaten, weil mit Zandvoort/Niederlande und Hanoi/Vietnam zwei neue Strecken hinzukommen.

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"Nötige Kontinuität" – McLaren verlängert mit Fahrer-Duo

Formel-1-Rennstall McLaren setzt auch in der kommenden Saison auf seine erfolgreiche junge Fahrerpaarung.

Wie das Team aus dem britischen Woking vor dem Heimrennen in Silverstone (Sonntag, 15.10 Uhr im LIVETICKER) bekannt gab, verlängern der Spanier Carlos Sainz jr. (24) und das britische Top-Talent Lando Norris (19) ihre auslaufenden Verträge bis Ende 2020.

McLaren verspricht sich Kontinuität

“Die heutige Ankündigung bietet dem Team die nötige Kontinuität, um weiter voranzukommen. Die Leistung von Carlos und Lando war ein wichtiger Teil des Fortschritts des Teams”, sagte der deutsche McLaren-Teamchef Andreas Seidl: “Carlos hat mit seiner Erfahrung eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung des Autos gespielt, während Lando unglaublich schnell mit den Anforderungen der Formel 1 vertraut ist und jedes Wochenende an Selbstvertrauen gewinnt.”

Das lange kriselnde Traditionsteam gehört zu den positiven Überraschungen der laufenden Saison.

Nach neun von 21 Rennen belegt der einstige Weltmeisterrennstall den vierten Platz in der Konstrukteurswertung. Im Vorjahr hatte das Team mit dem schillernden Ex-Weltmeister Fernando Alonso (Spanien) und dem Belgier Stoffel Vandoorne nur den sechsten Rang in der Team-WM erreicht.

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Fahrerkarussell: Ersatz für Vettel? Das sagt Ricciardo

Das Fahrerkarussell der Formel 1 für 2020 zum Durchklicken:

Die Formel-1-Saison 2019 ist noch in vollem Gang, da treiben die Teams bereits die Planungen fürs neue Jahr voran.

Neben einigen gesetzten Fahrern wie Lewis Hamilton und Charles Leclercs bangen viele andere Piloten bereits um ihre Zukunft oder planen einen Wechsel zu einem anderen Rennstall. So ist etwa die Zukunft von Valtteri Bottas, Max Verstappen oder selbst Sebastian Vettel noch offen.

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SPORT1 präsentiert das Fahrerkarussell und zeigt, wer künftig wo fährt und fahren könnte.

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Das spricht für Vettels Rückkehr zur alten Liebe

Als Sebastian Vettel 2015 zu Ferrari wechselte, war die Marschroute klar: Der viermalige Formel-1-Weltmeister sollte der Scuderia den 16. Fahrer-Titel bescheren. Doch alle bisherigen Versuche scheiterten.

In vier Saisons gelang es Vettel nicht, an Mercedes vorbeizukommen. Im ersten Jahr wurde der 32-Jährige hinter Nico Rosberg und Weltmeister Lewis Hamilton WM-Dritter. Im zweiten gar nur Vierter hinter den beiden Silberpfeilen sowie Daniel Ricciardo, seinem ehemaligen Teamkollegen bei Red Bull.

2017 schaffte Vettel es zumindest auf Rang zwei hinter Hamilton, ebenso 2018 – die Erwartungen und Sehnsüchte der Ferraristi konnte er aber nie erfüllen. Wohl auch nicht in diesem Jahr, in dem Vettel abgeschlagen auf Rang vier liegt, mit inzwischen 74 Punkten Rückstand auf Hamilton.

Erfolge von Vettel lange her

Die Zeit, in der Vettel seine großen Erfolge feierte, liegt bereits länger zurück. Seinen letzten WM-Titel bejubelte er im Jahr 2013, seiner vorletzten Saison bei Red Bull. Jenem Team, das am vergangenen Wochenende mit Max Verstappen seinen ersten Saisonsieg holte - im Gegensatz zu Vettel und Ferrari, die bislang in Sachen Rennsiege komplett leer ausgingen. (Fahrerwertung)

Vettel wird sich an die Zeit erinnern, in der er sich viermal in Folge die Formel-1-Krone aufsetzte. Nicht überraschend erscheint es also, dass nun über eine mögliche Rückkehr zu Red Bull spekuliert wird.

Dafür müsste der jüngste Weltmeister der Formel-1-Geschichte zwar Ferrari verlassen, ohne den ersehnten Titel eingefahren zu haben – doch vielleicht ist ihm das gerade recht.

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Leclerc will Vettel angreifen

Denn bei der Scuderia droht ihm zu allem Überfluss nun auch noch Ungemach aus dem eigenen Stall: Sein neuer Teamkollege Charles Leclerc macht immer mehr von sich reden und raste beim Großen Preis von Österreich zuletzt auf den zweiten Platz. In der Fahrerwertung liegt der Franzose nur noch 18 Punkte hinter Vettel – trotz anfänglicher Stallorder. Die ist inzwischen aufgehoben, Vettel wird nicht länger bevorzugt.

Geschieht also Ähnliches wie 2014, als Ricciardo immer stärker wurde und sich aufmachte, Vettel bei Red Bull den Rang abzulaufen?

Als wäre diese Aussicht nicht schlimm genug, setzte sich für Vettel in Spielberg jüngst eine inzwischen besorgniserregende Pannenserie seines Teams fort. Als der Deutsche in die Boxengasse kam, standen die Reifen nicht bereit, Vettel verlor wertvolle Sekunden. Das Teamradio habe nicht funktioniert, lautete die Begründung.

Es war jedoch beileibe nicht die einzige Ferrari-Panne in den vergangenen Monaten. Im Titelkampf mit Mercedes ein entscheidender Nachteil. (Rennkalender)

Gutes Verhältnis zu Red Bull

Fast zwangsläufig führt das weiterhin hervorragende Verhältnis zwischen Vettel und seinen ehemaligen Kollegen daher nun zu den Gerüchten um eine Rückkehr zu Red Bull. Noch immer pflegt der Heppenheimer ein intensives Verhältnis zu den Mechanikern und Ingenieuren sowie zu den Führungskräften um Adrian Newey und Christian Horner.

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Teamchef Horner ist nach wie vor ein großer Fan und versteht sich auch privat bestens mit Vettel. Der 45-Jährige hält seinen ehemaligen Piloten für ein großes Aushängeschild, gemeinsam feierten die beiden die bis heute größten Erfolge in der Geschichte des Rennstalls. Die Comeback-Gerüchte dementierte Horner bisher nicht.

“Wir haben sehr schöne Erinnerungen an die Zeit mit Sebastian”, sagte Horner bei Servus TV. “Er ist Teil der Geschichte unseres Teams. Er ist immer noch ein Freund des Teams, und er hat sich sehr mit uns über das Ergebnis am Red-Bull-Ring gefreut. Da existiert gegenseitiger Respekt und Freundschaft.”

Wohin geht Verstappen?

Die so weit geht, dass eine berufliche Wiedervereinigung ernsthaft im Raum steht?

Dafür müsste sich wohl zunächst Verstappen von Red Bull verabschieden. Der Niederländer wurde zuletzt des Öfteren mit den beiden Top-Teams Mercedes und Ferrari in Verbindung gebracht. Sogar ein Cockpit-Tausch mit Vettel könnte also eine Möglichkeit sein.

Der Deutsche käme zurück zu seinen Wurzeln. Dorthin, wo er seine größten Erfolge feierte. Wo er wohl auf Anhieb wieder zum unumstrittenen Star werden würde.

Und doch gibt es eben auch Argumente, die gegen eine Rückkehr zu Red Bull sprechen. Allen voran die geringe Weltmeister-Chance. Trotz aller Pleiten und Pannen bei Ferrari: Mit dem springenden Pferd scheinen Vettels Titelchancen dann doch um einiges größer als mit dem Stier auf dem Auto.

Lässt man alle nostalgischen Aspekte beiseite, scheint zudem Red Bull selbst ein größeres Ass im Ärmel zu haben als den alternden Ex-Weltmeister: Max Verstappen. Der Niederländer ist schon jetzt ein Siegfahrer – und obendrein mit 21 Jahren der perfekte Mann für die Zukunft.

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Fahrerkarussell: Vettel zurück zur alten Liebe?

Das Fahrerkarussell der Formel 1 für 2020 zum Durchklicken:

Die Formel-1-Saison 2019 ist noch in vollem Gang, da treiben die Teams bereits die Planungen fürs neue Jahr voran.

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