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Neuer Teamkollege für Kwjat bei Toro Rosso

Der Brite Alexander Albon erhält beim Formel-1-Team Toro Rosso das zweite Cockpit für die Saison 2019.

Wie der Rennstall am Montag vermeldete, wird der 22-Jährige künftig der zweite Fahrer beim Red-Bull-Juniorteam neben dem Russen Daniil Kwjat sein, der in der neuen Saison sein Comeback als Stammpilot in der Formel 1 gibt.

Für Albon ist die Königsklasse unterdessen im Motorsport Neuland.

“Es ist ein unglaubliches Gefühl, zu wissen, dass ich nächstes Jahr in der Formel 1 sein werde”, sagte Albon, der ursprünglich bei Nissan für die Formel E unterschrieben hatte.

“Die Art und Weise, wie er in den Rennen viele seiner Konkurrenten überholen kann, zeigt, dass er bereit und gereift ist, in der  Formel 1 zu fahren”, betonte Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost.

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Albon beendete in diesem Jahr die Formel 2 als Dritter und war seit längerem bei Red Bulls Juniorteam im Gespräch.

Zuvor war auch der frühere Formel-1-Pilot Pascal Wehrlein (Worndorf) nach seiner Trennung von Mercedes als Kandidat gehandelt worden.

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Vettel-Rekord geknackt: Hamiltons Fabelzahlen

Die Fabelzahlen von Lewis Hamilton zum Durchklicken:

Beim Großen Preis von Abu Dhabi feierte Lewis Hamilton seinen elften Saisonsieg. Damit stellt er nicht nur seine eigene Bestmarke für Siege pro Saison ein, sondern kommt auch als erster Fahrer überhaupt auf mehr als 400 Punkte.

Sebastian Vettel ist seine Rekordmarke aus seinem letzten Red-Bull-Meisterjahr 2013 dagegen los.

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Die Zahlen von Lewis Hamilton sind ohne Frage beeindruckend. Setzt man sie in Relation zu der vergleichsweise geringen Anzahl an Grand-Prix-Starts, wirken sie umso stärker.

Macht der Brite in Zukunft so weiter, werden mit Sicherheit noch einige Rekorde gebrochen werden.

SPORT1 präsentiert die Fabelzahlen von Lewis Hamilton.

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Schlüpfriger Sex-Talk zwischen den drei WM-Rivalen

Intimer Sex-Talk zwischen Sebastian Vettel, Lewis Hamilton und Max Verstappen.

Auf der Pressekonferenz nach dem letzten Formel-1-Rennen in Abu Dhabi wurde der Ferrari-Pilot nach seinen Plänen für die Winterpause gefragt. Ehe er antworten konnte, fiel im Hamilton ins Wort. 

“Vielleicht noch ein paar Kinder?”, fragte er seinen WM-Rivalen. 

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Anders als Hamilton und Verstappen ist Vettel bereits Vater. Zusammen mit Freundin Hanna hat er zwei Töchter, Emily und Matilda. 

Der Deutsche antwortete auf die schlüpfrige Frage Hamiltons: “Das ist schnell gemacht. Wenn du Tipps brauchst, ich weiß, wie es geht.”

Daraufhin schaltete sich der drittplatzierte Max Verstappen in die Unterhaltung ein. “Gib Gas”, sagt der junge Niederländer in Richtung Vettel. 

Hamilton und Verstappen scheuen sich vor Familienplanung

Doch Vettel hatte seinerzeit bereits eine Spitze parat: “Ich weiß ja nicht, wie lange ihr beide noch freies Training machen wollt”, erwiderte er Verstappen süffisant. 

Doch darauf wollte sich der Red-Bull-Pilot gar nicht einlassen. “Ich mag freies Training”, sagte er. “Im Qualifying geht es um zu viel.”

Mit dieser Aussage fand er wiederum Zustimmung bei Hamilton: “Die Saisons werden länger und länger, also werden die Pausen immer wichtiger. Aber: Ich bleibe definitiv im freien Training. Das funktioniert für mich am besten.”

Nur für den Fall, dass sich seine beiden größten Rivalen die Sache mit der Familienplanung noch mal anders überlegen sollten, bot Vettel seine Hilfe an. “Wenn ihr doch mal ins Qualifying wollt und Tipps brauchen könnt, ihr beide habt ja meine Nummer.”

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So erlebte Hülkenberg seinen Überschlag-Crash

Der Formel-1-Grand Prix von Abu Dhabi wurde von einem heftigen Unfall von Nico Hülkenberg überschattet. Der Renault-Pilot überschlug sich nach einer Kollision mit Romain Grosjean. Nach dem Rennen äußerte sich Hülkenberg zu seinem Unfall.

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff übt währenddessen Kritik am Cockpitschutz Halo – Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting widerspricht.

Das letzte Rennen der Saison stand eigentlich ganz im Zeichen der großen Abschiedsfeier von Fernando Alonso. Der Spanier wird die Formel 1 nach 18 Jahren verlassen. Lewis Hamilton, der nebenbei seinen 11. Saisonsieg feierte, und Sebastian Vettel würdigten die eindrucksvolle Karriere des Weltmeisters von 2005 und 2006. 

Während Vettel einsieht, dass er an diesem Nachmittag gegenüber Lewis Hamilton keine “realistische Chance” hatte, hadert man bei Red Bull nicht mit beiden Autos auf das Podest gefahren zu sein. 

SPORT1 fasst die Stimmen von RTL, Sky und aus der Boxengasse zusammen. 

Lewis Hamilton (Mercedes, Platz 1):

über den WM-Kampf gegen Sebastian Vettel: “Ich kenne Sebastian schon aus den Formel-3-Tagen. Er war immer ein hart arbeitender und ehrlicher Rennfahrer. So soll es auch sein. Er hat über die ganze Saison einen fantastischen Job gemacht und viel Drück auf uns ausgeübt. Wir mussten in diesem Kampf unser Bestes geben. Das hat Sebastian auch getan. Er wird nächstes Jahr wieder stark dabei sein. Ich bin dankbar für diesen Kampf.”

über den Abschied von Fernando Alonso: “Fernando ist eine echte Legende. Er ist schon zu einer Zeit gefahren, als ich noch gar nicht in der Formel 1 war. Schon damals habe ich bewundert, was er gemacht hat. Wir werden ihn vermissen. Er wird dem Sport fehlen.”

über seine eigene Zukunft: ”Meine Ingenieure reden immer davon, dass man früh aufhören sollte und dann eher hinter der Wand weitermachen sollte. Für mich ist es bis dahin noch eine lange Zeit.”

Sebastian Vettel (Ferrari, Platz 2): ”Ich dachte wir hätten vielleicht noch eine Chance, weil wir auf sechs, sieben, acht Runden frischeren Reifen waren und hatte darauf gehofft, dass die Reifen zum Ende des Rennens einbrechen. Alle in den Top-3 hatten gegen Ende schnelle Rundenzeiten. Auch aufgrund der Überrundungen wurde es dann schwer, in einen Fluss und Rhythmus zu kommen. Lewis hat das Tempo vorne gut kontrolliert und wir hatten keine realistische Chance.”

über den WM-Kampf gegen Lewis Hamilton: “Lewis ist ein Champion und hat das verdient. Es war ein hartes Jahr für uns. Ich habe bis zur letzten Runde alles versucht. Auch heute wieder. Gerne hätte ich noch mehr Rad an Rad gekämpft. Es waren viele Rennen und ein langes Jahr. Unser ganzes Team wird versuchen, ihm im nächsten Jahr einen noch härteren Kampf zu liefern.”

über den Abschied von Fernando Alonso: “Wir sollten ein paar Worte an Fernando richten. Für ihn waren es jetzt ein paar harte Jahre jetzt. Wir werden ihn sehr vermissen.”

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Nico Hülkenberg (Renault, ausgeschieden in Runde 1): ”Es war eine unbequeme Situation. Ich habe noch ein kleines Feuerchen hinten am Auto gehabt. Die Gase steigen natürlich ins Cockpit und das Atmen wird schwierig, nicht angenehm. Es ging alles relativ schnell. Es überwiegt der Ärger und Frust darüber, dass das Rennen so früh zu Ende war. Wenn man so schnell aus dem Rennen gerissen wird, ist das immer frustrierend und bitter. Nach der langen Geraden in Kurve acht bin ich Seite an Seite mit Romain (Grosjean, Anm. d. Red.) in die Kurve rein. Wir hatten beide ein stehendes Rad. Ich war dann am äußersten Rand der Kurve, also eigentlich fast schon abseits der Strecke. Ich habe ihn dann nicht mehr gesehen und bin davon ausgegangen, dass er geradeaus fährt und die Kurve nicht nimmt.” 

unmittelbar nach seinem Unfall am Boxenfunk: ”Ich hänge hier wie eine Kuh, ich kann nichts machen. Holt mich aus diesem Feuer raus! Es brennt!”

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef):

über den Unfall von Nico Hülkenberg und den Cockpitschutz Halo: ”Ich denke es war allen klar, dass bei dem Unfall nichts passiert ist. Was mich an der Sache zwickt ist, dass er nicht aus dem Auto gekommen ist. Man hat hinten die Flammen gesehen. Wenn da einmal wirklich etwas passiert, dann müssen wir ein System entwickeln, wie man aus dem Auto rauskommt.”

über Lewis Hamiltons Show auf dem Siegerpodest: ”Das nächste Mal schicken wir unseren Rob Meadows (Mercedes-Teammanager, Anm. d. Red.) rauf. Der muss sich dann auch das T-Shirt ausziehen. Das ist dann weniger schön, aber das ist eben Lewis wie er leibt und lebt.”  

über Niki Lauda: ”Er hat riesig gefehlt. Vor allem mir! Wir sind richtig zusammengewachsen. Er war ein super Sparrings-Partner in diesen nicht immer ganz so einfachen Umfeld. Man konnte mit ihm immer diskutieren und die Dinge aufklären. Ich hätte ihn gerne schnell wieder zurück.”

Charlie Whiting (Rennleiter):

zur Wolff-Kritik am Cockpitschutz Halo: “Halo ist auf solche Zwischenfälle zugeschnitten. Wenn das Auto kopfüber liegt, dann bekommt der Fahrer so etwas mehr Platz (über dem Cockpit).”

Max Verstappen (Red Bull, Platz 3): ”Es war kein einfaches Rennen. Ich hatte Probleme am Start, bin zwar gut weggekommen, aber dann hat der Motor irgendein Sicherheitsprogramm gestartet. Ich musste im Grunde eine Re-Start-Prozedur machen. Eigentlich hätten wir Druck machen können, aber dann musste ich so früh an die Box. Das habe ich nicht gerne gemacht, aber ich musste die Super-Soft anschließend noch am Leben halten. Ich hatte eine gute Pace. In den letzten Runden war es dann nicht so einfach. Der Toro-Rosso hat mir Öl auf den Helm geschmissen, sodass ich gar nicht richtig sehen konnte, wo es lang ging. Ich bin froh Dritter geworden zu sein.”

Daniel Ricciardo (Red Bull, Platz 4): ”Ein weiterer Podestplatz wäre schön gewesen. Der vierte Platz haut mich wirklich nicht vom Hocker. Und ich hätte gerne aus meinem Schuh getrunken. Aber schauen wir einmal, es sind ja noch ein paar Stunden”

Valtteri Bottas (Mercedes, Platz 5): ”Ich will jetzt erst einmal frei haben und über einiges nachdenken. Ich brauche jetzt eine Pause.”

Kimi Räikkönen (Ferrari, ausgeschieden in Runde 7): ”Schade! Natürlich bin ich enttäuscht. So wollten wir den letzten Grand Prix nicht zu Ende bringen. Leider gab es ein elektrisches Problem dazwischen. Aber so läuft es manchmal im Motorsport.”

Fernando Alonso (McLaren, Platz 11): ”Es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Champions zu kämpfen. Vielen Dank an die Formel 1. Ich werde immer ein Fan dieser Show bleiben. Es war eine tolle Reise für mich. Ich denke für die vielen deutschen Fans war es toll mich im Kampf mit Michael, Sebastian und den Mercedes zu sehen. Danke für alles!”

über ein mögliches Formel-1-Comeback: ”Ich weiß aber nicht, wie ich mich im kommenden Jahr fühlen werde. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich 2019 eine Pause und neue Herausforderungen brauche. Ich will beim Indy 500 um die Triple Crown kämpfen. Und da sind noch die legendären Rennen wie Daytona. 2020 will ich dann vielleicht wieder eine volle Saison irgendwo fahren. Das ist dann vielleicht die Zeit für ein Comeback.”

Max Verstappen (Red Bull, Platz 3): ”Es war kein einfaches Rennen. Ich hatte Probleme am Start, bin zwar gut weggekommen, aber dann hat der Motor irgendein Sicherheitsprogramm gestartet. Ich musste im Grunde eine Re-Start-Prozedur machen. Eigentlich hätten wir Druck machen können, aber dann musste ich so früh an die Box. Das habe ich nicht gerne gemacht, aber ich musste die Super-Soft anschließend noch am Leben halten. Ich hatte eine gute Pace. In den letzten Runden war es dann nicht so einfach. Der Toro-Rosso hat mir Öl auf den Helm geschmissen, sodass ich gar nicht richtig sehen konnte, wo es lang ging. Ich bin froh Dritter geworden zu sein.”

Daniel Ricciardo (Red Bull, Platz 4): ”Ein weiterer Podestplatz wäre schön gewesen. Der vierte Platz haut mich wirklich nicht vom Hocker. Und ich hätte gerne aus meinem Schuh getrunken. Aber schauen wir einmal, es sind ja noch ein paar Stunden”

Valtteri Bottas (Mercedes, Platz 5): ”Ich will jetzt erst einmal frei haben und über einiges nachdenken. Ich brauche jetzt eine Pause.”

Kimi Räikkönen (Ferrari, ausgeschieden in Runde 7): ”Schade! Natürlich bin ich enttäuscht. So wollten wir den letzten Grand Prix nicht zu Ende bringen. Leider gab es ein elektrisches Problem dazwischen. Aber so läuft es manchmal im Motorsport.”

Fernando Alonso (McLaren, Platz 11): ”Es hat sehr viel Spaß gemacht mit den Champions zu kämpfen. Vielen Dank an die Formel 1. Ich werde immer ein Fan dieser Show bleiben. Es war eine tolle Reise für mich. Ich denke für die vielen deutschen Fans war es toll mich im Kampf mit Michael, Sebastian und den Mercedes zu sehen. Danke für alles!”

über ein mögliches Formel-1-Comeback: ”Ich weiß aber nicht, wie ich mich im kommenden Jahr fühlen werde. Jetzt habe ich das Gefühl, dass ich 2019 eine Pause und neue Herausforderungen brauche. Ich will beim Indy 500 um die Triple Crown kämpfen. Und da sind noch die legendären Rennen wie Daytona. 2020 will ich dann vielleicht wieder eine volle Saison irgendwo fahren. Das ist dann vielleicht die Zeit für ein Comeback.”

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Liebeserklärung von Hamilton: "Stand noch keinem so nahe"

Elfte Pole des Jahres beim Saisonfinale in Abu Dhabi: Keine Frage, Weltmeister Lewis Hamilton ist der umstrittene Qualifying-König der Formel 1. (Formel 1 in Abu Dhabi: Rennen am So. ab 14.10 Uhr im LIVETICKER)

Nach der Zeitenjagd reagierte der fünfmalige Weltmeister unerwartet emotional und bedankte sich ausgiebig bei seinem Mercedes-Boliden, der ihm die nächste Bestzeit ermöglicht hatte. Kurze Zeit später richtete er sogar eine Liebeserklärung an sein Weltmeister-Auto.

Sebastian Vettel zeigte sich angesichts des dritten Startplatzes ebenfalls überraschend gut gelaunt. Der Ferrari-Pilot blickt mit Vorfreude einem spannenden Rennen entgegen und rechnet dann mit starken Red-Bull-Boliden.

SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying von RTL, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), Startplatz 1: ”Ich bin so dankbar für die ganze Unterstützung hier. Das war schon ein emotionales Qualifying, weil ich zum letzten Mal mit diesem Auto ein Qualifying gefahren bin. Ich stehe diesem Auto wirklich nahe, näher als jedem anderen, das ich bisher gefahren bin. Es ist ein Privileg, dieses Auto fahren zu dürfen.”

Valtteri Bottas (Mercedes), Startplatz 2: ”Meine erste Runde war nicht ganz so gut, da es gab für mich noch viel zu verbessern. In der zweiten Runde wurde die Strecke besser und Lewis und ich haben noch etwas Zeit gefunden. Ich hatte mir eigentlich mehr ausgerechnet als P2. Vergangenes Jahr habe ich hier ein gutes Ergebnis erzielt, aber leider konnte ich das nicht wiederholen. Lewis war besser.”

Sebastian Vettel (Ferrari, Startplatz 3): Im ersten und zweiten Sektor waren wir gut unterwegs, aber im letzten fehlte uns der Abtrieb. Da verlieren wir zu viel Zeit. Morgen ist ein langes Rennen. Ich denke, wir können ein Wort mitreden, aber Red Bull wird auch sehr stark sein. Wir starten als Dritter und Vierter. Vielleicht können wir sie unter Druck setzen, auseinanderreißen und in einen Fehler treiben. Morgen sitzen wir zum letzten Mal in diesem Jahr im Auto und wir wollen den Jungs Feuer machen. Das Rennen wird lang und unterhaltsam werden.”

Max Verstappen (Red Bull), Startplatz 6: ”Ich hatte zu viel Übersteuern das Qualifying über. Die Reifentemperatur war nicht perfekt, speziell im 3. Sektor haben wir Schwierigkeiten gehabt. In Q3 war es sehr schlecht. Da hat nichts funktioniert.”

Nico Hülkenberg (Renault), Startplatz 10: ”Letztes Jahr P6, dieses Jahr hoffentlich P4 (in der Teamwertung, Anm. d. Red.). Ich halte das für eine gesunde und gute Entwicklung. Auf diese Ausgangslage können wir in den nächsten zwei Jahren aufbauen. Denn in diesem Jahr sind wir hinter unseren Erwartungen zurückgeblieben. Daran müssen wir arbeiten und uns 2019 steigern.”

Fernando Alonso (McLaren), Startplatz 15: “Natürlich werden ein paar Emotionen dabei sein. Aber ansonsten ist das ein Rennen wie jedes andere auch. Man setzt den Helm auf, setzt sich ins Auto, wartet auf Grün und fährt dann los. Jede Hommage ist ein bisschen peinlich für mich. Ich bin viel schüchterner als man glauben mag. Ich will, dass es einfach nur schnell vorbei ist. Am liebsten wäre ich unsichtbar bis Montag.”

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Verstappen wütet: "Verdammtes Desaster"

Formel-1-Pilot Max Verstappen hat einmal mehr für Aufregung gesorgt.

Beim Qualifying in Abu Dhabi leistete sich der Niederländer abermals einen Wutausbruch. “Was für ein verdammtes Desaster. Unglaublich”, tobte er über den Teamfunk.

Der Grund dafür: Die Reifen seines Boliden waren zu heiß. Für den Red-Bull-Piloten reichte es deshalb auch nur zu Platz sechs in der Qualifikation.

Verstappen wütet gegen Renningeneur

Verstappens Ärger legte sich nach dem Rennen aber schnell wieder. Er gab zu, dass sein eigener Fahrfehler der wahre Grund für den kleinen Ausraster gewesen sei.

“Das ist doch eine natürliche Reaktion”, meinte der 21-Jährige. “Ich habe das Auto verloren und bin von der Strecke abgekommen. Ich war nur enttäuscht, dass ich meine Runde nicht sauber durchgezogen hatte.”

Nur zwei Wochen ist es her, dass “Mad Max” beim Großen Preis von Sao Paulo ausrastete. Nach einem Crash mit dem überrundeten Esteban Ocon wurde Verstappen beim anschließenden Wiegen handgreiflich.

Mit dieser Aktion handelte er sich zwei Tage Sozialarbeit ein.

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Vettel nur Sechster – Bottas schneller als Hamilton

Ferrari-Star Sebastian Vettel  droht sich nach dem verlorenen WM-Kampf mit einer weiteren Niederlage in die Winterpause der Formel 1 zu verabschieden. Der 31-Jährige kam im freien Training zum letzten Saisonrennen in Abu Dhabi (Formel 1: Großer Preis von Abu Dhabi am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER) nicht über Platz sechs (1:37,569 Minuten) hinaus.

Sowohl sein Teamkollege Kimi Räikkönen als auch die beiden Red Bull und Mercedes waren unter Flutlicht in der Wüste schneller als Vettel, der zuletzt Ende August in Spa einen Grand Prix gewonnen hat.

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“Wir waren bisher nicht schnell genug, werden es aber hoffentlich morgen sein”, sagte Vettel: “Wir haben alles versucht.” Das Rennen werde “über die Reifen entschieden, da war Red Bull zuletzt stark.”

Die schnellste Runde drehte Valtteri Bottas (Finnland) im Mercedes in 1:37,236 Minuten, dahinter reihten sich Max Verstappen (1:37,280/Niederlande) und Daniel Ricciardo (1:37,428) für Red Bull ein. Weltmeister Hamilton (1:37,443) gab sich mit Platz vier zufrieden. Der Brite fuhr in Abu Dhabi ausnahmsweise mit der Startnummer “1″ anstatt der regulären “44″ auf seinem Silberpfeil.

Nico Hülkenberg (31) fuhr auf Platz acht (1:38,230).

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Fahrerkarussell: Verstappens Rivale findet neues Team

Das Formel-1-Fahrerkarussell zum Durchklicken:

Esteban Ocon wird Testfahrer bei Mercedes. Der Franzose, der beim vergangenen Grand Prix in Brasilien mit Max Verstappen aneinander geraten war, verliert sein Cockpit bei Racing Point Force India. Auch ein Wechsel zu Renault hatte sich zerschlagen.

Robert Kubica kehrt knapp acht Jahre nach seinem Horror-Unfall offenbar in die Formel 1 zurück. Der Pole wird laut eines Berichts des Fachportals Motorsport-Total.com in der Saison 2019 Stammpilot bei Williams und damit Teamkollege von Rookie George Russell.

Offiziell verkündet werden soll die Personalie am Wochenende am Rande des Grand Prix von Abu Dhabi. In dieser Saison war Kubica bereits Ersatzfahrer bei Williams.

Kubica bei Rallyeunfall 2011 schwer verletzt

Mit Kubicas Rückkehr in die Formel 1 wäre eines der spektakulärsten Comebacks der Königsklasse im Motorsport perfekt. Der WM-Vierte von 2008 galt als kommender Weltmeister, bis er sich im Februar 2011 bei einem schlimmen Rallye-Unfall schwer verletzte.

Dabei verlor Kubica fast eine Hand, sein rechter Arm ist bis heute in der Beweglichkeit eingeschränkt. Trotzdem kämpfte Kubica, der 2008 den Großen Preis von Kanada gewann, jahrelang um sein Comeback. Sein bisher letztes Formel-1-Rennen fuhr Kubica am 14. November 2010 in Abu Dhabi.

Williams: “Wir wollen die Wende schaffen”

Williams, früher eines der Top-Teams, erlebte zuletzt einen ziemlichen Niedergang, weil das Team in der kostspieligen Formel 1 vor allem auf Bezahl-Fahrer setzen musste. Doch damit soll jetzt Schluss sein.

“Wir wollen die Kultur unseres Teams wieder aufbauen”, sagte Claire Williams, Tochter des legendären Teamgründers Sir Frank Williams: “Wir wollen die Wende schaffen.” Und dabei soll Kubica mit seiner Erfahrung an der Seite des talentierten Neulings Russell nun helfen.

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