Powered by Max Banner Ads 

"Verbreitet einfach Shit" – Mercedes sauer auf McLaren-Boss

Psychospielchen gehören in der Formel 1 einfach dazu. Immer wieder versuchen Teamchefs Unruhe bei einem Konkurrenten zu schüren. 

Doch warum nur einen Konkurrenten treffen, wenn man mit wenigen Sätzen auch direkt bei drei Teams Staub aufwirbeln kann?

Das dachte sich wohl McLaren-CEO Zak Brown, als er in der Daily Mail offen darüber spekulierte, wer 2022 die beiden Mercedes-Cockpits erhält. ”Ich glaube, wir werden Max (Verstappen) und George (Russell) dort 2022 sehen. Ich denke, das ist die offensichtliche Annahme”, sagte der 49-Jährige.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

Brown begründete seine Annahme so: “Lewis holt dieses Jahr den achten Titel, wird dann zum erfolgreichsten Fahrer der Geschichte. Sein Vertrag läuft aus. Gleichzeitig läuft der Vertrag von George und der von Max aus. Wenn ich Mercedes wäre … das ist eine Killer-Kombination für die nächsten fünf Jahre.”

Mercedes-Teamchef Wolff sauer auf Brown

Denkbar wäre das, denn die Verträge von Rekordweltmeister Hamilton und Teamkollege Valtteri Bottas laufen beide nach der Saison aus. Doch damit schürt Brown auch Unsicherheit und Gerüchte rund um drei Teams. Denn neben Mercedes betrifft es auch Red Bull wegen Verstappen und Williams wegen Russell.

Mercedes-Teamchef Toto Wolff ist darüber alles andere als erfreut. “Brown ist wie Christian Horner. Die verbreiten einfach Shit. Ich glaube, Zak wollte damit dem Christian eine mitgeben. Mir ist das wurscht”, sagte der Österreich bei oe24.at.

Völlig von der Hand zu weisen ist die Spekulation von Brown allerdings nicht, dass Mercedes in der Saison 2022 mit zwei neuen Fahrern an den Start gehen wird.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Russell hat bei seinem Gaststart 2020 für Mercedes aufgrund Hamiltons Corona-Erkrankung gezeigt, dass er selbst mit wenig Erfahrung im Silberpfeil Bottas mindestens ebenbürtig ist. Auch Wolff sagte in dem Interview deshalb: “George ist die nächste Generation.”

Schumacher erwartet baldigen Hamilton-Rücktritt

Hamilton kann wohl selbst entscheiden, ob er seinen Vertrag verlängern will oder einen Schlussstrich setzt. Ralf Schumacher sagte dazu im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1: “Von Lewis werden wir uns früher oder später verabschieden. Vielleicht schon nächste Saison.”

Aufgrund der umfassenden Regeländerungen zur kommenden Saison könne sich Schumacher nicht vorstellen, dass sich der 36-Jährige das noch einmal antun werde – “wegen seines Alters und seiner vielfältigen Interessen.”

Auf Verstappen hat Mercedes jedoch wohl nur eine Chance, wenn die Sieg- und WM-Fähigkeit bei Red Bull nicht gegeben wäre. Dann könnte der Niederländer eine Klausel nutzen, um seinen Vertrag bis 2023 nicht erfüllen zu müssen.

Brown hat mit seinen Aussagen auf alle Fälle die Fahrerkarussell-Gerüchte kurz nach Saisonbeginn direkt in Gang gesetzt.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Mit Ebel und Co: RTL setzt wieder auf bekannte Formel-1-Gesichter

RTL setzt auch bei seinem “Kurzprogramm” in der Formel 1 auf bekannte Gesichter. Bei den vier Rennen, die sich der Kölner Privatsender exklusiv für die Liveübertragung im Free-TV gesichert hat, sind neben Streckenreporter Kai Ebel auch Moderator Florian König sowie die Kommentatoren Heiko Wasser und Christian Danner dabei. 

Erstmals geht RTL, das von Mitte 1991 bis 2020 sämtliche Rennen übertragen hatte, beim Großen Preis der Emilia-Romagna in Imola am 18. April auf Sendung. Als Experte wird dann der frühere Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg im Einsatz sein. 

Zudem hat der Sender die Rennen in Barcelona (9. Mai), Monza (12. September) und Sao Paulo (7. November) optioniert, “vorbehaltlich aktueller Rennplanänderungen aufgrund der Corona-Pandemie”.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Hamilton-Abschied: "Vielleicht schon nächste Saison"

Neigt sich eine Ära dem Ende entgegen?

Kaum ein Fahrer hat eine Phase in der Formel 1 so geprägt wie Lewis Hamilton in den vergangenen Jahren. Allein in den vergangenen sieben Jahren holte er sich sechsmal den Weltmeistertitel. (SERVICE: Alles zur Formel 1)

Auch in der kommenden Saison ist er wieder der heißeste Anwärter auf den Thron. Allerdings hat das Auftaktrennen in Bahrain gezeigt, dass er diese Saison in Max Verstappen einen harten Konkurrenten haben könnte.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

Daher ist sich auch Ralf Schumacher sicher, dass sich die Zeit des Engländers dem Ende entgegen neigt, wie er im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 verriet. “Von Lewis werden wir uns früher oder später verabschieden. Vielleicht schon nächste Saison”, wagte der Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher einen Blick in die Zukunft.

Ralf Schumacher: Darum rechnet er mit Hamiltons baldi

Der Grund dafür liege in der Natur der Sache. “Wir alle werden älter.” Daher sei es nicht verwunderlich, dass der Niederländer der kommende Mann sei. Aber bei Hamilton spiele auch noch ein anderer Aspekt mit hinein.

Aufgrund der umfassenden Regeländerungen zur kommenden Saison könne er sich nicht vorstellen, dass sich der 36-Jährige das noch einmal antun werde – “wegen seines Alters und seiner vielfältigen Interessen.”

Aber in der kommenden Saison werde Hamilton nochmal alles daran setzen, sich zum alleinigen Rekordweltmeister zu krönen. Die Chance dafür hat Hamilton, wenn es nach Ralf Schumacher geht – seinen Auftritt zum Auftakt fand er beeindruckend: “Wie er in Bahrain die Reifen am Leben gehalten habe, sei “sehr clever” gewesen.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Dazu überzeugt Hamilton mit seinem Gespür für Probleme. Zwar spreche sein Konkurrent Verstappen mittlerweile auch mehr mit den Ingenieuren, aber “Hamilton macht das schon seit Jahren.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

"Interessiert keinen": Schumacher hat genug von Vettels Jammern

Nach einer Katastrophen-Saison bei Ferrari soll für Sebastian Vettel mit dem Wechsel zu Aston Martin 2021 alles besser werden.

Das hat beim Auftaktrennen in Bahrain allerdings schon einmal nicht funktioniert. Aus im ersten Qualifying-Abschnitt, Strafversetzung auf den letzten Startplatz fürs Rennen, dort dann die Kollision mit Esteban Ocon und am Ende nur Platz 15.

“Ich fühle mich nicht zu Hause im Auto, viele Dinge kämpfen da gegen mich, so dass ich mich nicht aufs Fahren konzentrieren kann”, schimpfte der 33-Jährige über seinen “Honey Ryder”. Es waren Sätze, die man auch im vergangenen Jahr von ihm hörte.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

Schumacher: Das Wehleidige bei Vettel muss aufhören

Ralf Schumacher kann Vettels Frust nach diesem “alles andere als perfektem Wochenenden” verstehen. Er fordert vom viermaligen Weltmeister aber auch, nicht aufzugeben und sich nicht demotivieren zu lassen.

Im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 erklärte der 45-Jährige: ”Das Wehleidige muss aufhören, dass er das Auto nicht fühlt. Das Leben ist kein Ponyhof, er muss jetzt Gas geben, es nützt nichts.” (SERVICE: Alles zur Formel 1)

Schumacher rät Vettel dazu, weniger öffentlich zu klagen: “‘Ich fühle mich nicht wohl, das Auto lenkt anders’ – das interessiert keinen Menschen, wir reden von der Formel 1. Er kriegt eine Menge Geld dafür, er ist Weltmeister. Auf jeden Fall muss er mal schneller sein als sein Teamkollege. Sein Ziel muss sein, seinen Teamkollegen zu putzen. Der Rest kommt von allein.”

Darum ist Teamkollege Stroll im Vorteil

Allerdings hat jener Teamkollege Lance Stroll auch einen Vorteil gegenüber Vettel.

“Man darf nicht unterschätzen, dass Stroll schon seit mehreren Jahren in dem Team ist und das Konzept kennt. Bei Aston Martin ist das Problem, dass – wenn er (Sebastian Vettel, Anm. d. Red.) Änderungen vornimmt – das Team nicht die Möglichkeit hat, alles direkt zu verstehen. Es tut mir leid für Sebastian. Das ist ein Riesenproblem und das wird dauern”, sagte Schumacher.

Jetzt gilt es für Vettel, erst einmal kleine Schritte zu gehen: “Der Druck von außen ist immens, das muss er abschalten. Wichtig ist ein normales Wochenende, mit einem ordentlichen Qualifying, schneller zu sein als der Teamkollege und niemandem hinten reinzufahren.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Schumacher: “Man kann aus Kuh keinen Tiger machen”

Ralf Schumacher warnt außerdem vor zu hohen Erwartungen an das Auto.

“Man kann aus einer Kuh keinen Tiger machen von heute auf morgen. Aus dem Aston Martin wird dieses Jahr kein Sieger-Auto mehr. Aston Martin hat eine Entwicklung durchgemacht. Jetzt haben sie wieder ein neues Konzept. Dieses Konzept funktioniert nicht richtig, weil es vielleicht im Detail nicht selbst erarbeitet wurde”, sagte Schumacher.

Doch zumindest ein besseres Abschneiden als Rang 15 zum Auftakt erwartet Schumacher von Vettel sehr wohl: “Mit dem Auto ist nicht viel möglich, aber man kann damit in die Punkte fahren.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Ralf Schumacher: Das ist Micks Problem

Das könnte eine schwierige Debüt-Saison für Mick Schumacher in der Formel 1 werden!

Nach dem Saisonauftakt in Bahrain ist die Euphorie um Mick Schumacher in der Formel 1 etwas verflogen. Das sieht auch Onkel Ralf Schumacher so.

Im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 erklärte der 45-Jährige, dass der Sohn von Michael Schumacher in dieser Saison keine großen Highlights setzen können wird. Grund dafür sei aber nicht das Leistungsvermögen des Formel-1-Rookies, sondern sein Dienstfahrzeug.

Denn der Haas sei “das absolute Schlusslicht”, zog Ralf Schumacher ein vernichtendes Fazit. “Das Auto ist langsam und schwer zu fahren”, legte er noch nach.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

Hoffnung auf Besserung besteht aus seiner Sicht nicht. “Das wird auf Dauer nicht leicht für Mick”, gab er eine düstere Prognose ab.

Allerdings müsse man sich keine Sorgen um den Youngster machen. “Bei Mick kann ich mir keinen Frust vorstellen”, ist sich Ralf Schumacher sicher.

Vielmehr müssten die Zuschauer mit realistischen Erwartungen an die Sache herangehen.

Natürlich sei es anfangs aufregend, ihn fahren zu sehen. Aber mit der Zeit würde es zur Normalität werden und man müsse sich dann daran gewöhnen, dass er “da hinten rumfahren” wird. “Wir brauchen Geduld”, forderte er von den deutschen Formel-1-Fans.

Grundsätzlich habe er es in Bahrain toll gemacht, “bis auf den einen Fehler. Das ist ein Lernprozess, aber nicht für uns ersichtlich – nur für die Fahrer.” Dass er aber ein cleverer Fahrer sei, habe er schon in der Formel 2 gezeigt. Dort habe er gezeigt, “dass er wenige Fehler macht. Das zeichnet Mick aus.”

Vettel wird von Team ausgebremst

Aber nicht nur Mick Schumacher kämpft nach Meinung von Ralf Schumacher mit seinem Team. Auch Sebastian Vettel wird in seinen Augen von seinem Rennstall ausgebremst. (SERVICE: Alles zur Formel 1)

“Bei Aston Martin ist das Problem, dass – wenn er (Sebastian Vettel, Anm.d.Red.) Änderungen vornimmt – das Team nicht die Möglichkeit hat, alles direkt zu verstehen”, sagte Ralf Schumacher.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Daher wird auch Vettels Saison von Negativerlebnissen geprägt sein. “Es tut mir leid für Sebastian. Das ist ein Riesenproblem und das wird dauern.”

Allerdings dürfe sich der viermalige Weltmeister von diesen Rückschlägen nicht demotivieren lassen. “Er muss jetzt Gas geben. Das Leben ist kein Ponyhof”, sprach Ralf Schumacher in diesem Punkt Klartext – zumal er “eine Menge Geld” dafür bekomme.

Daher solle sich Vettel nun auf das Wesentliche besinnen. “Seinen Teamkollegen muss er putzen.” Ansonsten solle er sich einfach “ins Auto setzen und Spaß haben.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

"Unter Druck nie gut" – Berger sieht Vettel am Ende seiner Karriere

Sebastian Vettel kann mit seinem Start in die neue Formel-1-Saison nicht zufrieden sein. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Nach seinem 15. Platz im Auftaktrennen in Bahrain sieht es zunächst einmal so, als würde der deutsche Pilot die Leistungen und Ergebnisse seiner enttäuschenden letzten Saison fortsetzen. 

Für Ex-Formel-1-Fahrer Gerhard Berger kommt Vettel mit dem auf ihn lastenden Druck nicht gut zurecht. ”Sebastian ist ein viermaliger Weltmeister, also ist er einer der herausragenden Fahrer, keine Frage. Aber er hat nie gut unter Druck reagiert”, sagte Berger im Podcast In the Fast Lane. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

“Erinnern Sie sich, als Daniel (Ricciardo, Anm. d. Red.) zu Red Bull kam, war er sehr stark und setzte Sebastian unter Druck. Für Sebastian war es schwierig, damit umzugehen. Bei Ferrari war es das Gleiche”, lieferte der Österreicher gleich zwei Beispiele für seine Behauptung.

Berger: Vettel versucht unmögliche Dinge zu erreichen

Für Berger sind Vettels aktuelle Ziele zu hoch gesteckt. “Er versucht, Dinge zu beweisen, die in diesem Moment nicht möglich sind, weil das Auto nicht gut genug ist oder seine eigene Form nicht gut genug ist”, sagte er. Der DTM-Chef hat einen wichtigen Rat für den Heppenheimer: “Nimm es locker und der Erfolg wird wieder kommen.”

Zumindest wäre dies die richtige Herangehensweise, auch wenn Berger weitere Vettel-Erfolge stark bezweifelt. Er sieht den Aston-Martin-Piloten viel mehr “am Ende seiner Karriere angelangt”.

Nach vier Weltmeister-Titeln komme der Moment, “an dem man vielleicht nicht mehr in einer Situation ist, in der man all die Risiken eingehen will, in der man so kämpft, wie man gekämpft hat, bevor man irgendwelche Rennen gewonnen hat”, erläuterte Berger.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Böser Vorwurf an Mick Schumacher: Ex-Boss reagiert

In der Formel 1 ist Mick Schumacher ein Newcomer, in der Formel 3 und Formel 2 hat er aber bereits mit Titeln auf sich aufmerksam gemacht. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Der Gewinn der Formel-3-Europameisterschaft 2018 war Schumachers erster großer Triumph – aber er ist von Verschwörungsmythen umrankt: Dass der junge Deutsche nach schwachem Saisonstart mit seinem Prema-Boliden noch acht Rennen gewann, weckte Argwohn (Rennkalender der Formel 1 2021).

Sein damaliger Rivale Daniel Ticktum aus England raunte: “Leider kämpfe ich eine Schlacht, die ich nicht gewinnen kann, da mein Nachname nicht Schumacher ist.”

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Ralf Schumacher – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

Bekam Mick Schumacher unfaire Hilfe, wegen seines großen Namens und der damit verbundenen Vermarktungs-Chancen? Gegen die damaligen Anwürfe, die bis heute nachwirken, wurde Schumacher kürzlich schon von Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost verteidigt. Nun bezieht auch Schumachers damaliger Teamchef nochmal Stellung.

Vorwürfe gegen Mick Schumacher “nicht angemessen”

“Diese Kommentare waren nicht angemessen”, sagt René Rosin dem Magazin GP Racing: “Wenn jemand die Legalität des Autos oder des Motors angezweifelt hat, dann hätten sie gegen alles mögliche protestieren können. Aber das hat niemand getan.”

Der Ex-Teamchef hat eine einfache Erklärung für Schumachers Leistungssteigerung zu jener Zeit: ”Er kämpfte immer um Spitzenplätze, aber er brachte nie das Ergebnis nach Hause, das er brauchte.” Die nötige Pace hätte Schumacher bereits damals gehabt.

Nach einem internen Gespräch sei bei Schumacher der Knoten geplatzt: “Wir haben ihm gesagt: ‘Mick, geh es einfach Rennen für Rennen an, denk nicht an die Meisterschaft. Wenn du an die Meisterschaft denkst, dann wird es härter.’” Nach diesen Worten startete der heutige Haas-Pilot eine Reihe von fünf Siegen in Serie.

“Den Titel haben wir gewonnen, weil Mick und das Team einen großartigen Job gemacht haben”, führt Rosin weiter aus. Als eine der großen Stärken von Schumacher sehe er die Fähigkeit zur Selbstkritik. Mit dieser Einstellung habe der Nachwuchsfahrer den Titel erringen können.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettel nur Lockmittel? Coulthard äußert fiesen Verdacht

Wurde Sebastian Vettel etwa gar nicht aus sportlichen Gründen von Aston Martin verpflichtet?

Diese Theorie hat zumindest Ex-Formel-1-Pilot David Coulthard aufgestellt. Für den Briten handelt es sich eher um eine Verpflichtung aus Imagegründen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Ich frage mich, ob nicht eine Marke aufgebaut werden soll. Nicht unbedingt Aston Martin, sondern Lance Stroll”, erklärte Coulthard im Podcast On the Marbles

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Ralf Schumacher – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

Denn sollte Vettel weiterhin hinter seinem Teamkollegen bei Aston Martin, Lance Stroll, landen, könnte dies den Wert des Sohnes von Teambesitzer Lawrence Stroll pushen.

Vettel erwartet keine gute Saison

Coulthard bezweifelte außerdem die aktuellen Comeback-Qualitäten von Vettel. “Ich sehe nicht, wie er seinen Mojo wiederfinden soll”, sagte der 50-Jährige.

Sollte Vettel regemäßig gegen Stroll verlieren, “dann sehe ich nicht, wie er die Saison zu Ende fahren kann”, meinte Coulthard. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Auch Mark Webber, Ex-Teamkollege von Vettel, erwartet in naher Zukunft keine Wunder vom deutschen Rennfahrer: “Ich sorge mich etwas, wie die Saison für ihn verläuft.” “Wie viele Pfeile hat er noch im Köcher? Ich weiß es nicht”, stellte der Australier klar.

Zwar sei er sich sicher, dass sich Vettel bei Aston Martin wohler fühlen werde als bei Ferrari, aber “das schlägt sich aber nicht automatisch in Performance nieder.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Schumacher verrät: Das ist die Story hinter "Rolex-Ralf"

Ralf Schumacher zählt immer noch zu den erfolgreichsten deutschen Formel-1-Fahrern in der Königsklasse – wenngleich er natürlich stets klar im Schatten von Bruder Michael stand.

Der gleiche Schatten verfolgt nun auch dessen Sohn Mick, da auch er bei seinem Formel-1-Debüt für Haas ständig mit seinem so unglaublich erfolgreichen Vater verglichen wird.

Im Interview mit SPORT1 spricht Micks Onkel Ralf Schumacher über die ersten Eindrücke von F1-Rookie Mick, seine eigenen Anfänge in der Formel-1-Szene sowie seinen Sohn David.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Ralf Schumacher – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

SPORT1: Herr Schumacher, ihr Neffe Mick hat sein erstes Formel-1-Rennen auf Rang 16 abgeschlossen. Wie bewerten Sie seine Leistung?

Ralf Schumacher: Mick hat sein erstes Wochenende super gemeistert. Die zahlreichen Dreher seines Teamkollegen Nikita Mazepin haben gezeigt, dass das Auto nicht gerade leicht zu fahren ist. Deshalb schmälert auch Micks Dreher im Rennen meinen positiven Eindruck nicht.

SPORT1: Was erwarten Sie für den weiteren Saisonverlauf von ihm?

Schumacher: Mick kann nur eins machen: So wenig Fehler wie möglich, schneller sein als sein Teamkollege, um dann optimal vorbereitet ins Jahr 2022 zu gehen. Ich bleibe dabei: Es wird ein reines Lehrjahr für ihn. 

SPORT1: Sie sind im zweiten Jahr als Experte bei Sky aktiv und werden regelmäßig vor Ort im Fahrerlager sein. Man könnte sagen, Sie haben die Seiten gewechselt. Hat sich ihr Blickwinkel dadurch geändert?

Schumacher: Ja, etwas. Ich verstehe jetzt mehr, wie viel Arbeit hinter jedem Bericht in den einzelnen Medien steckt. Mit wie viel Herzblut jeder da dabei ist, wie viele Motorsportfans es unter den Medienvertretern gibt. Das war mir damals nicht so bewusst. Ich war gerade als junger Fahrer nicht gerade der einfachste im Umgang. Ich hatte manchmal den Eindruck, dass der Neidfaktor größer war als das Interesse an meiner Person. Das sehe ich heute nicht mehr so.

SPORT1: Ihr Neffe ist in einer ähnlichen Situation wie Sie bei Ihrem F1-Einstieg 1997: Mick ist der Sohn der Legende, Sie waren der jüngere Bruder. Konnten Sie das damals ausblenden?

Schumacher: Ohne Michael und unseren gemeinsamen Manager Willi Weber wäre ich womöglich nie in der Formel 1 gelandet. Michael nicht ohne das Engagement von Willi Weber und Mercedes. So ehrlich muss man schon sein. Mir haben sie Türen geöffnet, ganz klar. Und das schon in den Nachwuchsformeln. Wäre ich ohne meinen Bruder im Formel-3-Werksteam von Opel gelandet? Wohl kaum. Nichtsdestotrotz musste ich dann Leistung bringen. Ich habe das Rennen in Macao gewonnen, das als F3-WM gilt. Ich habe 1996 die hart umkämpfte Formel-3000-Meisterschaft in Japan gewonnen, was gerade für einen Ausländer nicht einfach war. Also habe ich die Chance genutzt, die man mir gab und ich denke, ich hatte den Formel-1-Einstieg deshalb auf Grund meiner Leistungen auch verdient. Aber leider konnten nicht alle verstehen, dass ich eine eigene Marke war und nicht nur der kleine Bruder des großen Champions sein wollte.

SPORT1: Gab es da einschneidende Erlebnisse?

Schumacher: Ja. Ich hatte ja schon vor meinem Einstieg den Namen “Rolex-Ralf” weg. Wie ein Tattoo, das man mir einritzte, obwohl ich gar nichts dafür konnte. Ich weiß die Geschichte heute noch, als wäre sie gestern gewesen. Nach dem Gewinn der Meisterschaft in Japan bot mir McLaren-Mercedes Testfahrten in Hockenheim an. Der Formel-1-Einstieg bei Jordan stand auch schon fest und der damals 21-jährige Ralf Schumacher war extrem gut gelaunt. Alles lief in die richtige Richtung. Vor den Tests in Hockenheim besuchte ich mit Willi Weber einen alten Freund von Willi, der Uhrenhändler war. Der zeigte mir eine Rolex-Daytona, mit Lederarmband und gold/schwarzem Ziffernblatt. Ich hatte gerade viel Preisgeld aus Japan bekommen und er bot mir die gebrauchte Uhr an. Ich kaufte sie, zog sie an und ich Idiot fuhr damit nach Hockenheim. Willi hatte dort Interviewtermine vereinbart, allerdings hat das mit dem Zeitmanagement noch nicht ganz geklappt. Soll heißen: Der Vertreter einer sehr wichtigen Boulevardzeitung aus dem Kölner Raum bekam sein versprochenes Interview nicht. Er war richtig sauer, weil er sich ja umsonst auf den Weg nach Hockenheim gemacht hatte. Dann sah er die Uhr an meinem Handgelenk und statt das Interviews machte er die Geschichte mit “Rolex-Ralf.” Dieses Image hing mir dann sehr lange noch nach. Eigentlich sollte ein Journalist da drüber stehen. Sei’s drum. Heute verstehe ich mich sehr gut mit dem Kollegen. Man wird ja auch älter und weiser.

SPORT1: Ihr Sohn David fährt jetzt in der Formel 3, steht womöglich auch vor dem Sprung zu einer großen Karriere. Inwieweit geben Sie ihm ihre eigenen Erfahrungen mit auf den Weg?

Schumacher: David ist viel lockerer und offener als ich es war. Er ist natürlich auch viel ungezwungener groß geworden. Ich stelle aber fest, dass sich der Journalismus in der Formel 1 und im Motorsport geändert hat. Früher war es ein Mix aus Boulevard und Sport. Für Michael und mich hat der Boulevard das meiste geprägt. Ohne Namen zu nennen, da gab es im speziellen eine Zeitung und eine Illustrierte, die einen regelrecht erpressten, um an ihre Stories zu kommen. Das sehe ich heute nicht mehr so. Ich habe heute den Eindruck, dass der Sport viel mehr im Vordergrund steht. Der Umgang, das Miteinander zwischen Medien und Sportlern ist besser geworden. Besonders an Sebastian Vettel ist das festzumachen.

SPORT1: Wie meinen Sie das?

Schumacher: Sebastian gibt privat nichts von sich preis. Das ist seine Sache und das muss man auch akzeptieren. Für die Schwiegermutter von nebenan ist er deshalb nicht so interessant. Zu Michael und meinen Zeiten wäre das nicht akzeptiert worden. David und Mick sowieso, aber auch ein Sebastian Vettel sind zu einer Zeit groß geworden, als sich dieser Wandel im Umgang zwischen Medien und Sportlern schon abzeichnete. Besonders Michael, aber auch ich kamen im Prinzip aus einem kleinen, gemütlichen Dorf in Kerpen und wurden dann in die große weite Welt geworfen – ohne auch nur den geringsten Hauch einer Ahnung zu haben, wie die funktioniert.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Wie eine neue Regel die Formel 1 schon jetzt verändert

Hallo liebe Motorsport-Freunde,

Kostenreduzierung. Seit Jahren das Streitthema schlechthin in der Königsklasse.

Die kleinen Teams mit schmalem Budget sind dafür, sie wollen dadurch konkurrenzfähiger werden. Die großen Teams mit prall gefühlten Börsen haben wenig Lust, Vorteile abzugeben.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Der erstmals greifende Budget-Deckel von 145 Millionen US-Dollar für diese Saison führt dazu, dass einige Big-Player wie Mercedes und Ferrari hochbezahlte Belegschaft in anderen Themenbereichen unterbringen muss. Was direkt zu einer Aufwertung der Langstrecken-WM führt, in der plötzlich viele Hersteller sich ambitioniert fühlen, LMH oder LMHd – Projekte aufzulegen.

Budget-Deckelung beeinflusst Saisonauftakt

Kosten wurden auch durch die Reduzierung der Vorsaison-Testtage von acht im vergangenen Jahr auf drei in diesem Jahr gesenkt. Gut für die Budgets, aber mit Folgen für den Saisonauftakt. (SERVICE: Der Rennkalender der Formel 1 2021)

Generell gilt: Ist der eigene Windkanal nicht zu 100 Prozent richtig kalibriert, nutzen die erhobenen Daten im heimischen Werk wenig, wenn sie auf der Strecke nicht die errechneten Veränderungen bringen. Dazu haben die Top-Teams weniger Windkanalstunden zur Verfügung als die Hinterbänkler, um mehr Chancengleichheit zu schaffen.

Bei Mercedes ist der Effekt in Bahrain deutlich zu sehen gewesen. Die Anpassung an die neuen Aerodynamikregeln, unter anderem mit neuem Unterboden, hat das Heck des W12 schwammig werden lassen. In der Kürze der Testtage konnten Hamilton und Bottas das Problem nicht wirklich umfangreich aussortieren. Bottas bezeichnete sein Auto deshalb am ersten Rennwochenende als “unfahrbar”.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE  

Red Bull auf dem richtigen Weg

Red Bull hat viele Dinge bereits Ende der vergangenen Saison schon in die richtige Richtung gelenkt. Was sich 2021 sehr positiv bemerkbar macht. Plötzlich haben wir zwei Teams auf Augenhöhe an der Spitze im Kampf um die WM-Titel. Gut so! Ein positiver Effekt der eingeschränkten Möglichkeiten.

Denn Mercedes kann jetzt nicht mehr auf Teufel komm raus eine Heerschar an hochbezahlten Ingenieuren und Technikern rund um die Uhr mit der Lösung der Problemfelder beschäftigen. Was in der Vergangenheit eine Stärke war.

Generell sind alle Teams, die bei den Tests in Bahrain mit Problemen zu kämpfen hatten und dadurch deutlich weniger als die Konkurrenten zum Fahren gekommen sind, beim Saisonstart an selber Stelle ins Stolpern geraten.

Stellvertretend kann man da Aston Martin sehen. Sebastian Vettel kam in drei Tagen, immer wieder ausgebremst durch technische Defekte, auf 117 Runden. Kimi Räikkönen fuhr im Alfa alleine am Schlusstag 160 mal um den Kurs! Ein Fluch des Sparens.

Neue und gewechselte Fahrer als Verlierer

Verlierer sind zu Saisonbeginn nahezu alle Fahrer, die Teams gewechselt haben, oder als Debütanten neu eingestiegen sind. Beispiel Daniel Ricciardo: Selbst für einen erfahrenen und erwiesenermaßen siegfähigen Piloten wie den Australier reichen die knappen Vorbereitungsmöglichkeiten nicht, sich ans neue Auto anzupassen.

Im Qualifying bei der Zeitenjagd über eine Runde lässt sich das noch kaschieren. Im Rennen hat der Sunnyboy seine gute Laune schnell verloren, weil er mit zunehmender Renndistanz immer langsamer wird. Er hat keine Chance, für sich ein renn- und distanzfähiges Set-Up zu erarbeiten. Der Reifenverschleiß ist bei ihm signifikant höher als bei Teamkollege Lando Norris, der auf seine Erfahrungen von 2020 zurückgreifen kann.

Vettel hat seinen Aston Martin noch nicht seinem Fahrstil anpassen können, Perez geht es bei Red Bull genauso. Und Carlos Sainz zieht gegen Leclerc den Kürzeren. Auch ein Fluch des Sparens. Die wahren teaminternen Kräfteverhältnisse werden sich wohl erst nach fünf oder sechs Rennen zeigen. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Abläufe können nicht ausreichend geübt werden

Die Neuen haben am meisten zu kämpfen. Bei den drei Testtagen mussten sie sich das Auto jeweils mit dem Teamkollegen teilen.

Mick Schumacher kam so nicht mal auf 1000 km. Im Simulator fahren ist schön und gut als Vorbereitung. Aber aufgrund der neu konstruierten Reifen für 2021 von Pirelli gab es vorab keine Daten, wie das Auto sich in Real mit dem neuen Gummi verhält. Das war im Vorfeld deshalb auch nicht zu simulieren.

Die Folge: Nikita Mazepin leistet sich im Freien Training und im Qualifying Dreher, wirft das Auto auf dem Kerb zu Rennbeginn weg. Mick Schumacher hat nach dem Re-Start mit erkalteten Reifen einen Dreher, Gott sei Dank ohne Einschlag. Yuki Tsunoda verliert beim Start mehrere Positionen.

Weil diese ganzen Abläufe unter verschiedenen Bedingungen im Vorfeld nicht wirklich ausreichend geübt werden konnten. Mangels Zeit. Ein Fluch des Sparens.

Der Sakhir-Circuit ist windanfällig, dazu mit ständig wechselnden Windrichtungen. Plus dem Sand auf dem Asphalt. Keine optimale Strecke, um sich auf ein neues Auto und neue Herausforderungen einzuschießen. Umso beachtlicher der neunte Platz von Tsunoda! Der erste Japaner, der seit 2012 in die Punkte fährt. Bei seinem Debut unter diesen erschwerten Bedingungen. Hut ab!

Spannung in Imola

Aber wenig Fahrzeit bedeutet wenig Fahren am Limit. Es wird dauern, bis die Neuen die Macken ihrer Autos verinnerlicht haben. Zeigen die sich im Hochgeschwindigkeitsbereich bei Tempo 300, kann das üble Folgen haben. Vor allem im Rennen im Pulk fahrend. Ein gesteigertes Risiko aufgrund der Testbeschränkungen. Ein weiterer Fluch.

Für die Mechaniker ist die Beschränkung und Reduzierung der Tests aus Spargründen ein Segen. Die Belastungen und Reisestrapazen durch das Mammutprogramm von 23 Rennen sind für viele eh schon grenzwertig.

Mal sehen, wer mit diesem Thema am besten zurecht kommt. Weitere Aufschlüsse darüber wird der nächste Grand Prix in Imola bringen.

Pedal To The Metal – Ihr Peter Kohl

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

 Powered by Max Banner Ads