Powered by Max Banner Ads 

Formel-1-Legende giftet gegen Hamilton und Rosberg

Beim Auftakt zur neuen Formel-1-Saison in Bahrain lief eigentlich alles wie immer. Am Ende stand Lewis Hamilton als strahlender Sieger fest.

Während der Titelverteidger im Mercedes wieder ganz oben stand, musste sich Max-Verstappen im Red Bull – auch wegen einer Strafe – trotz Pole mit Platz 2 begnügen. (Fahrerwertung der Formel 1)

Säße allerdings auch der Niederländer im Silberpfeil, sähe das ganz anders aus. Sagt F1-Legende Nelson Piquet.  (Rennkalender der Formel 1 2021)

Seiner Meinung nach würde der 23-Jährige Platzhirsch Hamilton bei gleichen Voraussetzungen sogar “zerschmettern”, so Piquet bei motorsport-total.  (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

Pique sicher, dass Verstapen “Hamilton zerschmettern würde”

“Zunächst einmal müssen wir bedenken, dass die Formel 1 eine Kategorie mit verschiedenen Autos ist, daher ist es sehr schwierig, einen direkten Vergleich zwischen zwei Fahrern zu ziehen, wenn sie nicht im selben Team sind”, räumt der dreimalige Weltmeister ein, “aber wenn Max für Mercedes fahren würde, bin ich mir sicher, dass er Hamilton zerschmettern würde.”

Dabei spricht der Brasilianer, der 1981, 1983 und 1987 den Titel gewann, Hamilton gar nicht die Qualität ab.

Auch Rosberg bekommt sein Fett weg

Er stellt eher eine Ermüdung beim Briten fest – auch weil dieser teamintern nicht genug gefordert sehe. “Es ist nicht so, dass Hamilton nicht gut ist. Aber er hat einen unterlegenen Fahrer an seiner Seite und der vorherige war noch schlechter”, giftet Piquet gegen Bottas und dessen Vorgänger Nico Rosberg – der 2016 vor Hamilton Weltmeister wurde.

Verstappen legt nach Ansicht von Piquet mehr Biss an den Tag. “Max ist aggressiver”, sagt der Sieger von 23 F1-Rennen: “Durch diese Aggressivität macht er vielleicht häufiger Fehler, aber meiner Meinung nach ist er besser als Hamilton. Es ist zu einfach für Hamilton, mit Bottas als zweitem Fahrer an seiner Seite alles zu gewinnen.”

Piquet jr.: “Max mit dem Messer zwischen den Zähnen”

Piquets Sohn, der von 2008 bis 2009 selbst in der Formel 1 fuhr, pflichtet seinem Vater bei und sieht Verstappen im direkten Vergleich vor Hamilton.

“Lewis ist seit 15 Saisons in der Formel 1 und ich denke, dass man nach und nach die Lust verliert. Auf der anderen Seite fährt Max mit dem Messer zwischen den Zähnen. Lewis hat bereits sieben Meisterschaften gewonnen, also hat er eine andere Art von ‘Feuer’. Und das kann einen Unterschied machen.”

Für den 35-Jährigen ist Verstappen ein “MMA-Kämpfer, der bereit ist, sich jeder Herausforderung zu stellen”. Das unterscheide ihn von Hamilton, “der schon Meisterschaften gewonnen hat. Lewis’ Erfahrung wird in einigen Bereichen helfen, aber Max’ Wille und Aggressivität ist größer.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Dieser Knirps begeistert die Formel-1-Welt

“Er wird Weltmeister eines Tages, da bin ich sicher.”

Das sagte AlphaTauri-Teamchef Franz Tost im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 am Sonntagabend über seinen Schützling Yuki Tsunoda.

Bisher war der Österreicher nicht bekannt dafür, jeden seiner Piloten unnötig in den Himmel zu loben – doch Rookie Tsunoda hatte in den vergangenen Wochen mit seinem Talent, Ehrgeiz und Lernfähigkeit nicht nur Tost beeindruckt.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Tsunoda lässt im Qualifying aufhorchen

Nachdem der Japaner bereits bei den Testfahrten mit Platz zwei hinter Red-Bull-Starpilot Max Verstappen für ein Ausrufezeichen gesorgt hatte, wiederholte er dieses Husarenstück mit einer ähnlich blitzsauberen Runde in der ersten Qualifying-Session beim Saisonauftakt in Bahrain. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Danach scheiterte Tsunoda allerdings im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Pierre Gasly am Sprung ins Q3. Für Tost lag das an den Reifen: “Wir haben entschieden, dass er mit Medium ins Qualifying 2 geht. Diese Reifen hat er nicht richtig ins Arbeitsfenster gebracht.”

Tost ist überzeugt davon, dass “Yuki weiter vorne gestanden hätte, wenn wir auf Soft gegangen wären.” Dann hätten die F1-Fans aber womöglich nicht dessen beeindruckende Überholmanöver auf der Strecke gesehen, die dem 20-Jährigen am Ende Rang neun einbrachten.

“Wirklich fantastisch gemacht”, lobte Tost ihn danach. Tsunoda ist damit der erste Rookie seit Stoffel Vandoorne 2016, der bei seinem ersten Formel-1-Rennen direkt in die Punkte gefahren ist. Anders als Mick Schumacher und Nikita Mazepin hat er als einziger Neuling direkt ein Auto, mit dem er Punkte holen kann. (Fahrerwertung der Formel 1)

Tsunoda mit kometenhaftem Aufstieg

Es ist der nächste Entwicklungsschritt von Tsunodas kometenhaften Aufstieg. Nachdem er 2018 die japanische Formel-4-Meisterschaft gewonnen hatte, überzeugte er nach anfänglichen Schwierigkeiten 2019 in der Formel 3 und wurde nur ein Jahr später Gesamtdritter der Formel 2.

“Er ist erst vor zwei Jahren von Japan und Europa gekommen. Das sind völlig andere Kulturen. Und sich so durchzusetzen – da muss man schon sehr, sehr stark sein im Kopf”, zeigte sich auch Tost im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 beeindruckt vom Youngster des Red Bull Junior Teams.

Am Ende lag Tsunoda in der Formel 2 nur 15 Punkte hinter Gesamtsieger Schumacher, obwohl er sich als Rookie gegen den im zweiten F2-Jahr antretenden Deutschen nach sechs Rennen einen großen Rückstand eingefangen hatte. Das war genug, um Red Bull davon zu überzeugen, ihm beim Tochterteam AlphaTauri einen Platz zu geben.

“Ich staune immer wieder in jeder Session. Yuki ist eine wahre Freude anzusehen. Vor allem das Selbstvertrauen, das er an den Tag legt, ist fantastisch. Ich bin sicher, dass wir von dem noch sehr viel sehen werden”, schwärmte sogar Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko bei ServusTV am Rande des Bahrain-GP.

Pedale wegen Körpergröße umgebaut

Was Tsunodas Leistung noch spezieller macht, ist seine geringe Körpergröße. Zwar sind F1-Fahrer von Natur aus nicht die Größten – doch der Japaner spielt mit 1,59 Meter in seiner eigenen Liga. Er ist damit mehr als zehn Zentimeter kleiner als der zweitkleinste Pilot.

Während es in der Formel 1 in der Regel sonst eher Probleme gibt, wenn ein Fahrer zu groß ist, stellten Tsunodas Maße die AlphaTauri-Ingenieure vor eine Herausforderung. Damit er die Pedale mit seinen kurzen Beinen überhaupt erreichen kann, erhielt er schließlich ein spezielles Pedalset.

“Für mich wurden andere Pedale angefertigt, und die haben uns gestern Probleme bereitet”, sagte Tsunoda am Rande der Testfahren. Die Probleme wurden aber schnell gelöst, weshalb der jüngste Fahrer der Formel 1 wieder seine humorvolle Seite unter Beweis stellen konnte.

Als AlphaTauri ein Bild von ihm und Gasly postete, um auf den Merchandise-Shop zu verweisen, witzelte dieser auf Instagram: “Jetzt auch in Extra Small erhältlich.” Als der offizielle F1-Account auf Twitter die Fans fragte, was Tsunoda 2021 tun wird, retweetete dieser das und schrieb “Wachsen” darüber.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Tost sieht ein “außergewöhnliches Talent”

Doch auch wenn ihn Teamkollege Gasly als lustigen Typen umschreibt – auf der Strecke ist Tsunoda eiskalt und angriffslustiger als die meisten Fahrer. “Ich mache mir keine Sorgen über Fehler. Ich will es einfach probieren und auf Angriff fahren”, lautet sein Motto.

Diese Einstellung wird ihm in seiner Rookie-Saison sicher die ein oder andere Lehrstunde bescheren. Für Tost ist Tsunoda jedenfalls ein “außerordentliches Talent”, dessen “fahrerische Fähigkeiten man auf allerhöchstes Niveau heben muss”. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Von Tsunoda werden die F1-Fans in dieser Saison noch einige spektakuläre Überholmanöver sehen, denn diese zählen laut Tost zu seinen Stärken. “Er kann den Speed sehr gut abschätzen. Er ist stark auf der Bremse. Und er ist ein Kämpfer”, sagte der 65-Jährige.

Sollte Tsunodas Lernkurve weiter steil nach oben zeigen, ist ein Sprung zu Red Bull nur eine Frage der Zeit. Schließlich ist Verstappens Teamkollege Sergio Pérez mit 31 Jahren keine Dauerlösung. Bei Red Bull könnte sich Tosts Titel-Prognose dann erfüllen – doch zunächst muss sich Tsunoda noch dauerhaft bei AlphaTauri beweisen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettels Ex-Teamchef: "Können endlich auf beide Fahrer zählen"

Auch wenn es für ihn bei Aston Martin bislang auch noch nicht rund läuft, wird Sebastian Vettel froh sein, das Kapitel Ferrari abgeschlossen zu haben – insbesondere angesichts jüngster Aussagen seines ehemaligen Teamchefs.

Mattia Binotto hat nämlich das neue Fahrerduo der Scuderia bestehend aus Charles Leclerc und Carlos Sainz ausdrücklich gelobt und ganz nebenbei eindeutig gegen Vettel gestichelt. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1 

“Ich bin glücklich mit den beiden Fahrern, endlich können wir auf beide zählen”, sagte der Italiener bei Sky Italia und fügte an: “Zu wissen, dass man auf zwei Fahrer zählen kann, ist wichtig, ebenso wie der Teamgeist.”

Er sehe es “sehr positiv, dass die beiden Fahrer zusammenarbeiten”, betonte Binotto.

Leclerc und Sainz punkten für Ferrari in Bahrain

Leclerc (6.) und Sainz (8.) waren beim ersten Saisonrennen der Formel 1 am vergangenen Wochenende in Bahrain beide in die Punkte gefahren, während sich Vettel mit Rang 15 begnügen musste. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Im vergangenen Jahr war der Deutsche noch neben Leclerc für den italienischen Traditionsrennstall im Cockpit gesessen und hatte eine katastrophale Saison erlebt.

Die Trennung mit Ferrari verlief nicht ohne Misstöne. Nun hat Binotto durchklingen lassen, dass man Vettel nicht unbedingt nachweint.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Diese (wenigen) Rekorde hält Hamilton noch nicht

Lewis Hamilton machte beim Auftakt der Formel-1-Saison 2021 in Bahrain genau dort weiter, wo er aufgehört hat.

Der Mercedes-Pilot gewann das erste Rennen vor Red-Bull-Fahrer Max Verstappen – und schnappte sich ganz nebenbei direkt einen weiteren Rekord von Michael Schumacher.

Denn Hamilton hat die Formel-1-Ikone bei der Anzahl der Führungsrunden im Rennen überholt. Der Brite hat nun 5.126 Runden gesammelt und damit 15 Runden mehr als jener Fahrer, der wie er sieben WM-Titel gewonnen hat.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Für den 36-Jährigen soll es aber nicht der letzte Rekord in dieser Saison bleiben. Zum Beispiel könnte Hamilton mit seinem achten Weltmeister-Titel alleiniger Rekordweltmeister werden. (Der Rennkalender der Formel 1)

Hamilton: Achter Formel-1-Titel wäre ein Novum

“Ich bin sicher, er kann den achten Titel holen”, sagte der neue Formel-1-Boss Stefano Domenicali vor dem Saisonstart bei SPORT1.

Dabei dürfte den Italiener die mögliche Bestmarke des Engländers auch ein wenig schmerzen. Denn er arbeitete bei Ferrari, als Michael Schumacher von 2000 bis 2004 mit der Scuderia fünf seiner insgesamt sieben WM-Titel holte.

Für Hamilton jedoch ist dieser Rekord nicht der einzige, der ihm in seiner bislang so erfolgreichen Karriere noch winkt. SPORT1 zeigt, welche Bestmarken sich der 36 Jahre alte Mercedes-Star noch krallen kann. (Hier zu den Rekorden in der Formel 1)

Schnellste Rennrunden

Im Qualifying macht ihm keiner etwas vor. 98-mal – und damit 30-mal häufiger als Michael Schumacher auf Platz zwei in diesem Ranking – holte Hamilton mit der schnellsten Runde die Pole-Position. (Exklusiv: Ecclestone sieht Gefahr bei Hamilton)

In den Rennen aber war er noch nicht so häufig der Mann mit der schnellsten Runde. In dieser Wertung führt Schumacher immer noch überraschend deutlich. Während der Kerpener bei 77 Grands Prix die schnellste Runde fuhr, gelang dies Hamilton nur bei 53 Rennen.

Selbst wenn er also bei den restlichen 22 Grands Prix in dieser Saison die schnellste Rennrunde fahren sollte, würde er in diesem Ranking nicht ganz an Schumachers Werte herankommen. (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Grand-Prix-Starts

Will Hamilton in dieser Wertung irgendwann einmal noch ganz vorne stehen, sollte er seinen Helm noch nicht so bald an den Nagel hängen.

Vor dem Start der Saison 2021 liegt er mit 266 Rennen noch ein gutes Stück hinter Rekordhalter Kimi Räikkönen (330). Was die Sache zusätzlich erschwert: Der nimmermüde Finne fährt immer noch mit, sodass Hamilton den Rückstand in dieser Saison kaum verkürzen kann.

Grand-Prix-Siege in einer Saison

In diesem Ranking liegt Hamilton gleich hinter zwei Deutschen zurück. Sowohl Schumacher als auch Sebastian Vettel haben in ihren dominantesten Jahren je 13 Siege in einer Saison eingefahren.

Hamilton steht bislang bei höchstens elf Siegen in einer Saison. Aber das könnte sich ja 2021 ändern. Stichwort Mammut-Saison mit 23 Rennen.

Die Stärke von Red Bull um Max Verstappen beim Saisonauftakt spricht allerdings dagegen.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Pole-Positions in einer Saison

Auch hier liegt Hamilton überraschend (noch) nicht vorn, wenn man bedenkt, dass er in seiner Karriere mit Abstand die meisten Poles aller Piloten holte. Seine Bestmarke in dieser Hinsicht erreichte er bislang 2016, als er zwölf Qualifyings gewann.

Das sind aber immer noch drei Poles weniger als Vettel in seiner zweiten Titelsaison 2011 im Red Bull holte. Und in dieser Saison wirkt der Red Bull zumindest bisher auf einer Runde klar überlegen.

Podestplätze in einer Saison

Mit dieser Wertung schließt sich der Kreis. Hier liegt Hamilton mit 17 Podiumsplatzierungen zwar vorne – aber noch nicht allein. (SERVICE: Das ist neu in der Formel 1)

Erst wenn er in dieser Saison in 18 von möglichen 23 Grands Prix unter die ersten Drei fährt, könnte er auch hier zum alleinigen Rekordhalter aufsteigen. Bislang muss er sich den Rekord noch mit Schumacher und Vettel teilen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Düstere Aussichten: Vettel tappt in die Mercedes-Falle

Es sollte der Auftakt einer innigen Beziehung werden zwischen Sebastian Vettel und seinem “Honey Ryder”.

So hatte der Heppenheimer bekanntlich sein Auto bei seinem neuen Team Aston Martin getauft. Er, der James Bond im grünen Overall, harmonierte in Bahrain mit seiner neuen Partnerin aber noch längst nicht so gut wie Sean Connery damals im ersten 007-Film mit Schauspielerin Ursula Andress. (Alles Wichtige zur Formel 1)

Was der viermalige Weltmeister nach dem völlig verpatzten Renn-Wochenende zum Start in die neue Formel-1-Saison über seinen neuen Boliden sagte, klang in der Tat wenig amüsiert.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Vettel sauer: “Viele Dinge kämpfen gegen mich”

“Ich fühle mich nicht zu Hause im Auto, viele Dinge kämpfen da gegen mich, so dass ich mich nicht aufs Fahren konzentrieren kann”, schimpfte der 33-Jährige. Es waren Sätze, die er so oder so ähnlich auch im letzten Jahr häufig wählte. (Die Stimmen nach dem Bahrain-GP)

Damals bei Ferrari war ihm das aber irgendwann egal. Denn er wusste ja schon früh in der Saison, dass seine Leidenszeit in Maranello bald zu Ende gehen und ein neues Abenteuer auf ihn warten würde.

Und dann das! Aus im ersten Qualifying-Abschnitt, Strafversetzung auf den letzten Startplatz fürs Rennen, da die Kollision mit Esteban Ocon. Am Ende Platz 15!

Vettel sammelt im Aston Martin nur Strafpunkte

Statt der ersten WM-Punkte gab es die ersten Strafpunkte – und das nicht zu knapp. Drei waren es, weil er in der Quali die gelben Flaggen nicht beachtet hatte, zwei weitere für den von ihm verursachten Unfall mit Ocon.

Nun könnte man das Rennen einfach abhaken und darauf bauen, dass es im nächsten Rennen schon wieder ganz anders laufen kann. Schließlich habe man ja “sehr viel gelernt”, wie Vettel noch betonte.

Doch ob diese Erkenntnisse bei seinem “Honey Ryder” zu einer baldigen Verbesserung der Leistung führen werden, muss bezweifelt werden. Denn offensichtlich gehört Aston Martin zu den Verlierern der neuen Aerodynamik-Regel in der Formel 1. (Die Pressestimmen zum Bahrain-GP)

Die betrafen vor allem den Unterboden und den Diffusor. Ein Handicap, das Aston Martin mit einem flacheren Anstellwinkel des Boliden versucht hat, auszugleichen.

Neue Aerodynamik-Regeln schwächen Vettel

Mit diesem Design-Schachzug aber dürfte das Team Vettels Wagen in die völlig falsche Richtung entwickelt haben. Daten aus Bahrain zeigen, dass die Grünen im Qualifying 2,3 Sekunden pro Runde langsamer waren als im vergangenen Jahr auf derselben Strecke, als das Team noch Racing Point hieß. (Fahrerwertung der Formel 1)

“Das ist eine direkte Folge der neuen Aero-Regeln”, ist sich Vettels neuer Team-Boss Otmar Szafnauer sicher.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Pikant dabei: Mercedes hat beim Design offensichtlich ebenfalls aufs falsche Pferd gesetzt. Auch der Serien-Weltmeister entschied sich dafür, den Boliden flacher anzustellen als die Konkurrenten von Red Bull und Ferrari. Die Folge: Im Vergleich zum Vorjahr büßte auch Mercedes über zwei Sekunden bei der Rundenzeit ein.

Wollte man Mercedes schaden?

In der Szene wird übrigens offen darüber spekuliert, dass die Formel 1 mit dem neuen Aerodynamik-Reglement hauptsächlich Mercedes schaden und so die Dominanz der Silberpfeile brechen wollte.

Auf eine entsprechende Frage wich Szafnauer aus: “Ich sage nur, dass die neuen Aero-Regeln Autos mit einem flacheren Anstellwinkel härter getroffen haben als steiler angestellte Autos.”

Klar ist aber: Während Mercedes immer noch siegfähig ist und durch Lewis Hamilton in Bahrain den ersten Saison-Erfolg feiern konnte, sieht es für Aston Martin düster aus. Auch wenn im Heck des grünen Flitzers ebenfalls ein Mercedes-Motor steckt.

Dabei war das Team unter dem Namen Racing Point im vergangenen Jahr noch der große Aufsteiger gewesen und kam in der Konstrukteurs-Wertung auf einen starken vierten Platz. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Doch auch damals schon ist dem Rennstall die Nähe zu Mercedes zum Verhängnis geworden, als er unerlaubter Weise die Bremsbelüftung des Motorenpartners kopiert hatte. Die Sanktion fiel mit 15 Strafpunkten in der Konstrukteurs-WM überraschend milde aus.

Wird Aston Martin zum großen Verlierer?

In dieser Saison könnte es Aston Martin noch viel schlimmer treffen – und das ganz ohne Bestrafung.

Denn der Anstellungswinkel eines Boliden gehört zum Grundgerüst eines jeden Autos und kann nicht mal eben von einem auf das andere Renn-Wochenende behoben werden. “Selbst wenn wir wollten, wäre das nicht möglich”, klagt Szafnauer, “weil die Radaufhängung an den diesjährigen Autos bereits homologiert wurde.”

Es ist also zu befürchten, dass Vettel mit seinem “Honey Ryder” noch eine ganze Weile den Konkurrenten hinterher fahren muss. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

So gut war Schumachers Debüt wirklich

“Es hat tierisch Spaß gemacht und ich habe viel gelernt.” So fasst Mick Schumacher (22) sein Formel-1-Debüt zusammen. Doch wie gut war die Premiere des Rekordweltmeister-Sohns wirklich?

Startplatz 18, Platz 16 im Rennen – ein Ergebnis, das nicht gerade auf einen neuen Formel-1-Stern schließen lässt, der gestern in der Wüste von Bahrain aufgegangen ist. (Alles Wichtige zur Formel 1)

Und trotzdem: Die Statistik schließt das keinesfalls aus. 35 Fahrer haben ihre F1-Karriere mit Startplatz 18 begonnen – darunter auch ein Weltmeister (James Hunt 1973 in Monaco im March-Ford-Cosworth des Hesketh-Teams). 16 Piloten haben ihr Debüt auf Rang 16 beendet – darunter ebenfalls ein Weltmeister: der erste WM-Widersacher von Michael Schumacher, Damon Hill, beim Großbritannien-GP 1992 im Brabham-Judd.

Allein: Micks Vater Michael Schumacher (52) hat bei seiner Formel-1-Premiere mehr brilliert als Mick, obwohl sie schon nach 700 Metern durch ein Kupplungsschaden an seinem Jordan-Ford beendet war. Aber Startplatz sieben war ein erster Fingerzeig, der vermuten ließ, dass hier ein künftiger Weltmeister Anlauf zu einer großen Karriere nimmt.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Jordan von Michael Schumacher war schneller

Doch der Vergleich mit dem Vater ist nicht fair: Jordan landete am Ende der Saison 1991 auf Rang fünf der Konstrukteurswertung. Mick Schumachers Haas-Ferrari ist das Schlusslicht aller zehn Formel-1-Autos im Feld.

Es gibt daher nur eine wirklich faire Referenz für Schumacher junior: den Teamkollegen. Und dieser Vergleich fällt eindeutig aus: In jeder Session war Mick Schumacher schneller als Nikita Mazepin: im ersten Training vier, im zweiten und dritten Training jeweils zwei und im Qualifying sogar acht Zehntelsekunden.

Zur historischen Einordnung: Michael Schumacher wies seinen Teamkollegen Andrea de Cesaris in Belgien 1991 um sieben Zehntel in die Schranken, also eine weniger als Mick. (Die Pressestimmen zum Bahrain-GP)

Allerdings: Wie Mick Schumacher startete Mazepin als Rookie in die neue Formel-1-Saison, während de Cesaris 1991 einer der erfahrensten Piloten in der Königsklasse war. De Cesaris kannte im Gegensatz zu Schumacher Auto, Team und Strecke – deshalb fällt dieser Vergleich klar zu Gunsten des Vaters aus.

Mick Schumacher leistet sich nur einen Dreher

Zurück in die Gegenwart: Micks aktuelle Messlatte Nikita Mazepin leistete sich während des Wochenendes ganze fünf Dreher, der letzte führte zum vorzeitigen Aus im Rennen. (Die Stimmen nach dem Bahrain-GP)

Schumacher jr. drehte sich einmal, konnte das Rennen nach seiner 360-Grad-Pirouette aber fortsetzen. ”Die Reifen waren noch kalt und ich bin zu früh aufs Gas”, ordnet er den Fehler selbstkritisch ein. “Dadurch habe ich den Anschluss an die anderen Autos verloren.” 

Teamchef Günther Steiner (55) nimmt beide F1-Welpen in Schutz: “Solche Fehler passieren, das gehört zum Lernprozess dazu. Die beiden werden sich sicherlich wieder drehen, aber nicht mehr auf die Weise wie im Bahrain-GP.” 

Dort hatte der junge Schumacher 55 Runden Zeit zu lernen – genug Stoff für sein Notizbuch, das er wie einst sein Vater Michael immer dabei hat.

“Mick denkt: Wenn es ihm geholfen hat, wird es auch mir helfen”, sagt Haas-Teamchef Günther Steiner zu SPORT1. “Er macht sicherlich auch andere Sachen, die er sich von Michael abgeschaut hat. Denn die Zeiten haben sich geändert, aber das Autofahren hat sich nicht geändert. Und es gibt dir auch Selbstvertrauen, wenn du sagst: Ich mache es wie mein Vater, mein Vorbild. Das finde ich cool.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Mick geht sein Debüt anders als sein Vater an

Grundsätzlich aber gingen Vater und Sohn ihr Debüt völlig anders an: Mit seinem Trainer Kai Schnapka spielte Mick am Abend vorm Rennen Schach.

Sein berühmter Vater verbrachte seine Freizeit beim Debüt in Spa im Motorhome des Formel-3000-Teams Vortex. Dort trank er Kaffee mit seinem Freund und Mercedes-Junior-Kollegen Heinz-Harald Frentzen und dessen damaliger Freundin Corinna Betsch. Frentzen war am gleichen Wochenende für das holländische Team am Start.

Noch ein Unterschied: Während Michael Schumacher die Formel 1 nie mit einer Kaffeefahrt verglich, sah Sohn Mick beim ersten Mal durchaus Parallelen zwischen der Königsklasse und seiner Entspannungstherapie: “Es geht darum, dass man, ähnlich wie beim Schach, immer ein paar Züge vorausdenken muss.”

Steiner lobt Mick Schumacher

Noch ein Unterschied: Teamchef Steiner lobte Mick Schumacher für die Fahrt auf Platz 16. “Ich bin mit ihm sehr zufrieden. Er fuhr sehr ruhig, hat gut mit dem Team kommuniziert. Wenn er so weitermacht, kommt er schnell auf ein gutes Level.”

Dagegen steht: Michael Schumacher war nicht nur auf Anhieb auf einem guten Level, sondern sein erstes Auftreten in der Königsklasse schlug ein wie eine Bombe.

Eddie Jordan wollte Schumacher gleich für mehrere Jahre verpflichten. Doch der clevere Ire war diesmal zu spät. Benetton-Teamchef Flavio Briatore erkannte ebenfalls das Jahrhunderttalent des Kerpeners und setzte ihn mit Hilfe vom damaligen F1-Boss Bernie Ecclestone schon beim nächsten Rennen in Monza in den Benetton.

Ecclestone hatte endlich den Deutschen mit Weltmeistergenen gefunden, von dem er so lange geträumt hatte. Mick Schumacher muss noch mindestens drei Jahre warten, um in einem siegfähigen Auto zu sitzen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Diesen Nachteil sieht Tost bei Schumacher

Ein großer Name kann auch eine Bürde sein!

Geht es nach Franz Tost, ist der Name Schumacher für Mick genau das: eine Last. Im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 erklärte der Teamchef von AlphaTauri, dass der berühmte Name zusätzlichen Druck für den Formel-1-Neueinsteiger aufbaue.

“Er hat den Nachteil, dass er Schumacher heißt. Dadurch ist die Erwartungshaltung viel größer”, gab der Österreicher zu bedenken. Aber ein Name alleine garantiere “in der Formel 1 keine Wunder. Man muss sich alles erarbeiten.” (Alles Wichtige zur Formel 1)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Daher dürfe sich die Öffentlichkeit von dem Namen Schumacher nicht in die Irre führen lassen, sondern Mick Schumacher nach seinen eigenen Leistungen beurteilen.

Aber auch der Youngster müsse lernen, mit der Situation umzugehen. Das alles “muss von ihm abprallen.” Beim Großen Preis von Bahrain gelang ihm dies wohl noch nicht ganz. Früh im Rennen leistete er sich einen Dreher ohne Fremdverschulden. Am Ende stand Rang 16 – und damit der letzte Platz aller ins Ziel gekommenen Fahrer. (Der Große Preis von Bahrain zum Nachlesen im SPORT1-Ticker)

Franz Tost: Parallelen zwischen Mick und Michael Schumacher schwierig

Grundsätzlich sei es laut Tost schwierig, Parallelen zwischen Mick und Michael zu ziehen. Die Voraussetzungen, wie sie in die Formel 1 eingestiegen sind, sind schon komplett unterschiedlich. Michael Schumacher hatte sofort die Möglichkeit, um Siege mitzufahren. “Der Jordan war ein sensationell gutes Auto. Da hat alles zusammengepasst. Die haben ein wirklich gutes Programm entwickelt.”

Mick Schumacher hingegen startet in einem kleinen Team aus den hinteren Reihen. “Mick hat nicht das Glück, in so einem Auto zu sitzen wie sein Vater”, stellte Tost fest.

Dennoch gebe es aber Gemeinsamkeiten zwischen Vater und Sohn: “Beide sind fokussiert, konzentriert, machen ihren Job.”

Mick Schumacher: Mit Fokus zum Erfolg

Dieser Fokus könnte auch zum großen Vorteil für den 22-Jährigen werden, findet Tost. Die erste Saison sei ein Lehrjahr für ihn, in dem er “möglichst viel aufsaugen muss. Er muss die Formel 1 kennenlernen. Er muss versuchen, die Rennen zu beenden. Er hat bewiesen, dass er Rennen gewinnen kann.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Sollte er seine Leistungen aus den vorherigen Rennserien auch in der Formel 1 bestätigen, wird er auch in der Königsklasse Erfolge einfahren. “Das wird jetzt ein bisschen dauern, bis er ein richtiges Auto hat, aber dann kann er auch weiter vorne fahren”, ist sich der 65-Jährige sicher. (Rennkalender der Formel 1)

In eigenem Rennstall werde er Mick Schumacher aber wohl nie begrüßen dürfen. “Der Mick gehört nicht zum Red-Bull-Pool. Deswegen kam er für uns nicht in Frage”, erteilte er dieser Option eine klare Absage. “Da gibt es vertragliche Verbindungen. Die Philosophie von AlphaTauri ist es, dass nur Fahrer vom Red-Bull-Pool kommen.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Dieses Problem sieht Tost bei Vettel und Aston Martin

Klare Worte von Franz Tost!

Der Teamchef von Scuderia Alpha Tauri ist nach Rang 15 von Sebastian Vettel zum Saisonauftakt beim Großen Preis von Bahrain (SERVICE: Das komplette Rennen zum Nachlesen im SPORT1-Ticker) nicht überrascht von dem ernüchternden Ergebnis. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Im AvD Motor & Sport Magazin auf SPORT1 erklärte der 65-Jährige, dass es ihn nach den Tests nicht sehr überrascht habe. “Das Fahrzeug ist nicht so gut. Es ist sehr instabil auf der Hinterachse”, zog er eine harte Bilanz. Durch dieses instabile Fahrverhalten stehe Vettel mit dem Rücken zur Wand, weswegen er mehr Risiko gehen müsse.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Die Folgen dieses Risikos zeigten sich in der 44. Runde, als der Deutsche Esteban Ocon im Alpine ins Heck fuhr.

Aston Martin: Auto nicht das Gelbe vom Ei

Allerdings sieht er das Problem nicht nur bei Vettel, sondern auch bei Aston Martin. “Man muss dem Fahrer auch ein gutes Fahrzeug zur Verfügung stellen und bei Aston Martin scheint das nicht das Gelbe vom Ei zu sein”, ging Tost knallhart mit der Konkurrenz ins Gericht.

Mitleid sei aber auch nicht angebracht, stellte der Österreicher fest. Denn das Mittelfeld sei eng, und “Fehler darf man keine machen.” Daher ist für Tost momentan nur eines von Bedeutung: “Sie sind hinter uns!”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Dennoch ist er sich sicher, dass mit dem britischen Rennstall im Laufe der Saison noch zu rechnen sei. Mit dem viermaligen Weltmeister Vettel sitzt immerhin ein echter Fachmann im Cockpit. “Mit seiner Erfahrung kann er ein Team nach vorne bringen. Er weiß, wie man Rennen und Weltmeisterschaften gewinnt.”

Franz Tost: Theorie ist das eine, Realität das andere

Damit schloss er sich der Meinung von Bernie Ecclestone an, der bereits am vergangenen Sonntag im AvD Motor & Sport Magazin erklärte, dass Vettel nun wieder da sei, wo er mit Red Bull angefangen habe. “Das Team (Aston Martin, Anm. d. Red.) ist wie ein neuer Spieler und ich bin mir sicher, dass er dort wieder zu seiner alten Form zurückfinden kann. Zu dem, was er wollte.”

2 nach 10: Kann Sebastian Vettel mit Aston Martin zurück an die Formel-1-Spitze?

In Tosts Augen ist das Ergebnis in Bahrain auch kein Rückschlag, sondern lediglich die Realität. Als sich Vettel für Aston Martin entschieden hat, ist ein Hype um diese Paarung ausgebrochen. Daher “dachte man, dass er mit dem neuen Auto vorne mitfahren kann. Die Theorie ist das eine, die Realität das andere.”

Diese Sicht sei aber der Denkweise in der Formel 1 geschuldet: “Im August erzählt dir jeder, dass er das beste Auto bauen will.” In Bahrain hat man aber eines klar gesehen. Bei allem Hype, “mit dem Auto kann er die Weltmeisterschaft nicht gewinnen.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Track-Limit-Farce entscheidet Rennen – so reagiert Verstappen

Weltmeister Lewis Hamilton hat nach einer beeindruckenden Vorstellung den Sieg beim Formel-1-Auftaktrennen in Bahrain eingefahren. Der Mercedes-Fahrer musste dafür aber extrem hart kämpfen und wurde kurz vor Schluss sogar von Max Verstappen überholt. 

Da dieser bei dem Überholmanöver aber die Strecke verließ und die FIA während des Rennens die Regeln geändert hatte, musste der Red-Bull-Pilot sich kurze Zeit später wieder hinter Hamilton fallen lassen. (Alle News zur Formel 1)

Diese Szene sorgte nach dem Rennen für Diskussionen. Sowohl Mercedes-Teamchef Toto Wolff als auch Red-Bull-Teamchef Christian Horner wünschen sich konsistente Regeln. Wolff verriet zudem, welcher Grund ihm erklärt wurde, warum Rekordweltmeister Hamilton wieder überholen durfte.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Sebastian Vettel blieb derweil ohne Punkte. Bei seinem Aston-Martin-Debüt krachte er in der zweiten Rennhälfte sogar ins Heck von Esteban Ocon. Nach dem Rennen schilderte er die leichte Kollision aus seiner Sicht. Mick Schumacher analysierte sein ereignisreiches Debüt.

SPORT1 fasst die Stimmen zum Rennen in Bahrain von Sky, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 1:

“Wir wussten aber, dass es schwierig werden würde. Im letzten Stint musste wir die Balance finden zwischen Pushen und die Reifen am Leben zu halten. Max ist mir wirklich im Genick gesessen, aber es ist mir gerade noch gelungen, ihn hinter mir zu halten. Ich muss alles aus mir rausholen, wir müssen alles aus uns herausholen. Ich liebe die Herausforderung.”

… über die Schwierigkeiten im Rennen: ”Es war so hart im Auto. Aber was für ein toller Start für uns. Wir dachten, dass wir sechs bis acht Zehntelsekunden hinten sein würden. Dass wir jetzt so zurückkommen, ist wirklich spektakulär. Sie sagten am Funk, dass Max mich innerhalb von zehn Runden einholen würde. Er kam immer näher und hatte den Speed und die frischeren Reifen, um mich zu überholen. Erst eine Runde vor dem Ziel glaubte ich an den Sieg. Bono zählte mir die Runden herunter und ich antwortete ihm – aber Bono, ich kann auch zählen.”

… über das Überholmanöver von Verstappen: “Ich war nicht überrascht, dass er mich dann wieder vorbeilassen musste. In Kurve vier gibt es die weiße Linie hinter dem Curb und da durften wir nicht drüber. Er ist beim Überholmanöver aber drüber gefahren und musste den Platz deshalb zurückgeben.” (SERVICE: Fahrerwertung)

… über das Duell mit Red Bull: “Im Wintertest hatte ich gesehen, dass das Auto von Red Bull Racing wahnsinnig schnell ist. Im Qualifying haben wir derzeit keine Chance. Im Rennen hatten wir am Ende die Nase vorn, aber ich hatte nicht den Eindruck, dass wir das bessere Auto hätten. Die Frage wird sein: Wie wird es auf einer anderen Rennstrecke sein? Das kann im Moment keiner sagen, auch ich nicht.”

Max Verstappen (Red Bull), Platz 2:

“Es ist sehr schade, aber wir müssen auch das Positive sehen. Wir konnten wirklich mit ihnen kämpfen und das ist großartig, so ins Jahr zu starten. Es ist natürlich schade, aber sie haben mir über den Funk gesagt, ich soll Lewis vorbeilassen. Danach hatte ich keinen Grip mehr auf den Reifen. Auch mit dem Wind war es nicht einfach. Am Ende ist es immer noch ein gutes Resultat. Ich wollte gerne gewinnen, aber die Saison ist noch lange.”

… über Probleme am Auto: “Ich habe es das ganze Rennen über in den Kurven gespürt. Wir müssen uns das anschauen. Trotzdem konnten wir letztendlich das Rennen beenden und gute Punkte einfahren.”

… über den Moment, als er Hamilton überholt hatte: “Ich spürte sofort, dass ich von der Bahn geraten würde, und mir war auch klar, dass ich die Position zurückgeben muss. Damit habe ich an sich kein Problem.”

… über die Option, Hamilton auf der Start/Ziel-Gerade vorbeizulassen, um ihn aus dem Windschatten direkt wieder attackieren zu können: “Das wäre unfair, denn dann reihst du dich gleich wieder ein und kannst leicht erneut attackieren, das schien mir nicht in Ordnung zu sein. Ich erhielt den Funkspruch in Kurve 8, ließ ihn in Kurve 10 vorbei. Danach versuchte ich alles, aber es reichte halt nicht.”

… über das Regel-Wirrwarr bei den Track-Limits: “Im Qualifying wird dir eine Runde gestrichen, wenn du den Wagen zu weit nach draußen treiben lässt. Im Rennen schien es eine Weile erlaubt zu sein, dann wieder nicht mehr. Ich halte mich strikte an die Anweisungen meiner Jungs. Aber ich habe schon den Eindruck, dass diese Regel nicht immer konstant gleich angewendet wird.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Toto Wolff (Mercedes-Motorsportchef):

“Wenn man überlegt, wo wir vor zweieinhalb Wochen waren. Da war wirklich fast Krise angesagt. Da haben wir uns jetzt langsam rausgearbeitet. Auf eine Runde fehlt es nach wie vor. Im Rennen waren wir relativ ebenbürtig,. Mit dem ersten Stopp haben wir einen mutigen Call gemacht. Und dann auch einen zweiten, weil wir den Undercut befürchtet hatten, der ihnen das Rennen wahrscheinlich gewonnen hätte.”

… über die Track-Limits: “Die Regeln wurden plötzlich im Rennen freegestlyt. Plötzlich musste man Track-Limits einhalten, obwohl es vorher hieß ‘Nein’. Das hat Max schlussendlich das Rennen gekostet. Mir wurde am Funk erklärt von Michael (Masi, FIA-Rennleiter): Wenn man einen Vorteil gewinnt, ist es nicht okay. Ich denke, er hatte einen Vorteil. Man muss es sportlich nehmen. Die Regeln sind im Rennen geändert worden. Und danach hat er keine Temperatur mehr in den Reifen gehabt.”

.. über das Hin- und Her beim Track-Limit: “Am Ende des Tages geht es um die Action. Ich glaube, es braucht konsistente Regeln. Schlussendlich müssen die Fahrer wissen, was sie tun können und was nicht.”

Christian Horner (Red-Bull-Teamchef):

Es ist sehr hart, ein Rennen auf diese Art zu verlieren. Max ist super gefahren, Sergio ist auch toll zurückgekommen. Herzlichen Glückwunsch an Mercedes, sie hatten ein sehr starkes Auto. Lewis hat auch ein exzellentes Rennen gemacht. Es ist sehr positiv für uns, dass wir Mercedes auf so einer Strecke herausfordern konnten.”

… zum Track-Limit: ”Das war ein Nachteil für uns. Es ist nicht gut, wenn die Regeln mittendrin geändert werden. Man darf, man darf nicht. Wir müssen da insgesamt vorsichtiger sein, mit solchen Dingen – es darf keine Inkonsistenz geben. Sie hatten von Max verlangt, dass er den Platz zurückgibt. Das hat er gemacht und es dummerweise für Lewis gerade so gereicht.”

Timo Glock (Ex-Rennfahrer und Sky-Experte):

… über Red Bulls mögliche Überlegung, Hamilton nicht überholen zu lassen: “Das Risiko war zu groß, dass man eine größere Strafe kassiert hätte. Die Anweisung war klar von der Rennleitung und die muss man befolgen. Dumm wäre gewesen, wenn sie es nicht gemacht hätten und es hätte eine 20-Sekunden-Strafe oder eine noch größere gegeben. Die clevere Variante ist es, hier auf den Rennleiter zu hören und es umzusetzen.”

Valtteri Bottas (Mercedes), Platz 3:

“Es ist gut, dass wir viele Punkte eingefahren haben. Von meiner Seite waren wir aber doch eher in der Defensive, was nicht normal ist. Dann hatten wir einen langen Boxenstopp, der mir alle Chancen weggenommen hat. Die Pace war gut, aber letztendlich war es alles in allem doch enttäuschend. Wir hatten zwei Autos und jeweils eine andere Reifenstrategie gewählt, aber es hat am Ende nicht gelangt.”

Sebastian Vettel (Aston Martin), Platz 15:

“Ich fühle mich nicht zu Hause im Auto, viele Dinge kämpfen da gegen mich, sodass ich mich nicht aufs Fahren konzentrieren kann. Es gibt viele Dinge, um die wir uns kümmern müssen. Die anderen waren teilweise zwei Sekunden schneller.”

“Wir haben sehr viel gelernt, aber es war sehr schwer. Wir haben einen Stopp probiert, aber das hat uns in viele Zweikämpfe verwickelt, die uns viel Zeit gekostet haben. Nach dem Stopp sah es nicht so schlecht aus, aber hinten raus ist uns die Luft ausgegangen. Aber das Risiko mussten wir nehmen.”

“Ich dachte, er bleibt rechts, aber kam dann wieder links zurück und als ich direkt hinter ihm war, hatte ich keinen Abtrieb mehr und ihn getroffen.”

Mick Schumacher (Haas), Platz 16:

“Es war mit den Bedingungen nicht optimal. Es war sehr windig. Dementsprechend schwierig war es, das Auto auf der Strecke zu halten. Wir hatten leider den Dreher direkt zu Anfang, der uns von den anderen Fahrern weggebracht hat. Mit kalten Rädern zu früh auf das Gas gegangen und direkt das Heck verloren. Aber gut, dass ich das Rennen fertig fahren konnte. Die Reifen am Leben zu halten – speziell mit den ganzen blauen Flaggen – war extrem schwierig.”

… über seinen Start: “Ich habe nicht den besten Start erwischt und relativ viel Wheelspin gehabt. Aber da in Kurve 1 alle wieder zusammenkommen, war ich direkt wieder dabei dabei und konnte in Kurve 2 meinen Teamkollegen außen überholen, der sich dann leider gedreht hat in Kurve 3.”

… über den Eindruck des ersten Renn-Wochenendes: “Viel Positives, ich habe viel gelernt. Ich hatte viel Spaß und freue mich auf das nächste Rennen.”

Nikita Mazepin (Haas), ausgeschieden:

“Es war komplett mein Fehler. Mein Start war echt gut, aber das ist das einzig Positive, was ich mitnehmen kann.“

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettel nach Quali-Fiasko: "Natürlich bin ich wütend"

Max Verstappen hat zum Auftakt der Formel-1-Saison 2021 die vierte Pole Position seiner Karriere eingefahren. Anschließend verrät sein Red-Bull-Teamchef, dass der Niederländer dabei sogar ein beschädigtes Auto hatte.

Bei Mercedes gab es nach dem Qualifying in Bahrain dagegen gemischte Gefühle (Formel 1: Rennen in Bahrain am Sonntag ab 17 Uhr im LIVETICKER). Einerseits war das Weltmeister-Team erleichtert, dass die eigenen Boliden deutlich schneller als noch bei den Tests sind. Zufrieden zeigten sich Weltmeister Lewis Hamilton und Teamchef Toto Wolff deshalb aber noch lange nicht.

Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel erlebte einen Auftakt zum Vergessen, nachdem er von Gelben Flaggen ausgebremst wurde. Der Heppenheimer ließ durchblicken, dass er nicht zum idealen Zeitpunkt auf die Strecke geschickt wurde – er sieht aber auch erste Fortschritte. Mick Schumacher ist “recht happy” über sein Resultat. (Alle News zur Formel 1)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying in Bahrain von Sky, aus der Boxengasse und der Pressekonferenz zusammen.

Max Verstappen (Red Bull), Startplatz 1:

“Unser Wintertest war natürlich sehr ermutigend verlaufen, aber es gibt keine Garantie dafür, dass es dann beim Saisonstart dann auch gut läuft. Aber das Auto hat sich das ganze Wochenende über super angefühlt. Es war ein wahrer Genuss zu fahren. Der Wind hat sich bei jeder Session gedreht, das machte die Abstimmung nicht einfach. Aber es hat geklappt im Qualifying, ich bin sehr glücklich mit diesem Start.”

… über seine Steigerung in der letzten Runde: ”Mein erster Run in Q3 war nicht so gut. Danach habe ich geschaut, wo ich noch etwas rausholen kann, denn die Balance war sehr gut im Auto. Man muss auch auf die Hinterreifen achten, aber zum Glück ist alles zusammengekommen.”

… über eine mögliche Beschädigung seines Autos nach Q1: ”Ein wenig, aber das hat beim Fahren keinen großen Einfluss gehabt.” 

… über die Ziele für das Rennen: “Bisher sah alles gut aus – auch bei den Longruns. Wir haben ein sehr gutes Auto. Jetzt müssen wir schauen, dass wir einen guten Start und eine saubere erste Runde haben.”

Lewis Hamilton (Mercedes), Startplatz 2:

“Herzlichen Glückwunsch an Max! Er war so schnell in der letzten Runde. Ich habe alles gegeben, was ich hatte, aber das hat nicht gelangt. Ich habe das Beste gegeben, alles aus dem Auto rausgeholt. Wir haben alle einen guten Job seit den Tests gemacht, auch die Jungs in der Fabrik. Wir bekommen gute Informationen und haben schon Fortschritte seit den Tests gemacht.”

… über den Rückstand auf Red Bull: “Wir konnten nach den Wintertests nicht viel ändern, aber wir haben mehr Feinarbeit gemacht. Es wird eine Zeit dauern, den Rückstand wettzumachen. Vielleicht liegt es an der Rennstrecke hier, das lässt sich heute noch nicht sagen. Ich erwarte auch im Rennen eine starke Vorstellung von Red Bull.”

… über die Regeländerungen vor der Saison: “Natürlich zielten die Änderungen auch darauf, uns etwas einzubremsen. Das ist ja nicht neu, das wurde zuvor bereits beim Motor versucht. Aber das ist schon okay. Wir lieben Herausforderungen.”

Valtteri Bottas (Mercedes), Startplatz 3:

“Das Training am Morgen war nicht so einfach. Wir hatten einige Probleme mit der Balance. Ich habe mich nicht so wohl gefühlt. In Q1 lief es dann besser, aber wir haben die Reifen sehr verschlissen. Es war schwierig gegen Max und Lewis mit nur einem Satz frischer Reifen. Die Position ist nicht so schlecht, aber natürlich nicht dort, wo wir stehen wollen. Dennoch ist morgen alles drin.”

… über die Chancen im Rennen gegen Red Bull: “Es sieht so aus, dass Max auf den Medium-Reifen startet. Das ist keine große Überraschung. Wir haben mehr harte Reifen übrig, mehr werde ich dazu nicht sagen. Wir haben zwei Autos gegen Max und können da zusammenarbeiten.”

Charles Leclerc (Ferrari), Startplatz 4:

“Ich denke schon, dass wir konkurrenzfähig sind und mit den Jungs, die um uns starten werden, auf Augenhöhe kämpfen können. Aber ich muss auch gestehen, dass AlphaTauri einen sehr starken Eindruck hinterlassen hat. Vor allem im Renntrimm sahen sie gestern sehr stark aus. Und sie dürfen auf den Medium-Reifen ins Rennen starten. Es wird also sehr schwierig werden.”

… über die Zielsetzung für das Rennen: “Wenn wir realistisch sind, dann ist die Top-3 noch nicht wirklich in Reichweite, deshalb wäre ich mit dem vierten Platz zufrieden.” (SERVICE: Fahrerwertung)

Sebastian Vettel (Aston Martin), Startplatz 18:

“Wir hätten besser aufpassen müssen vielleicht und uns besser positionieren sollen. Aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Das hat uns heute hart getroffen.”

… über seine Gemütslage: “Würde es vielleicht etwas helfen, wenn ich in Panik verfalle? Oder wenn ich fuchsteufelswild wäre? Natürlich bin ich wütend, aber das Ganze war nicht unser Fehler, und so etwas muss man wegstecken.”

… über die Chancen im Rennen: “Es wird schwer. Wir sind weit weg, auch weit weg von den Punkten. Es kommt etwas darauf an, wie weit der Lance (Stroll, Anm. d. Red.) nach vorne kommt und dann sehen wir, wo das Auto steht. Morgen ist ein langes Rennen und eine schwierige Strecke, was die Reifen angeht. Lassen wir uns überraschen.”

… über seine Eindrücke vom Auto: “Wir hatten einige Dinge verändert, das Auto fühlte sich auch direkt besser an als in den Trainingssessions. Wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen – aber wir machen jedes Mal Fortschritte. Die Lernkurve ist noch steil.”

Mick Schumacher (Haas), Startplatz 19:

“Im Endeffekt bin ich recht happy mit dem Resultat. Wir wussten, dass nicht viel nach vorne geht. Dennoch waren wir recht nah an unserem Target dran. Von daher müssen wir uns komplett auf morgen konzentrieren und versuchen Erfahrung zu sammeln.”

… über das Gefühl, als das Kürzel “MSC” kurz auf Rang 1 stand: “Ja, ich habe es auch gesehen. Leider hat es nicht allzu lang gehalten, aber es war dennoch ein schöner Moment.”

… über die Zielsetzung für das Rennen: “Weiterhin lernen. Das ist mein erstes Rennen, wir werden also das erste Mal unter Rennbedingungen fahren. Auch mit anderen Autos vor einem, wodurch wir bis zu 20 Prozent Downforce verlieren können. Das ist eine Riesenmenge. Von daher einfach Erfahrung sammeln und aufbauen über das Jahr.”

Toto Wolff (Mercedes-Teamchef):

“Wir wussten, dass Max und der Red Bull unheimlich stark sind. Morgen ist das Rennen, da kann es wieder anders sein. Aber im Moment haben sie die beste Pace. Wenn man sich die Top 10 ansieht, haben wir sechs verschiedene Teams knapp zusammen. So sollte es sein. Jetzt müssen wir nur noch dafür sorgen, dass die Regeln gleich bleiben.”

… über den Rückstand auf Red Bull: “Dort, wo wir im Testen rumgefahren sind, wären wir jetzt ganz wo anders und würden uns nicht um den Rennsieg balgen. Wenn wir darum mitfahren können, haben wir eine solide Basis für die nächsten Rennen. Wir müssen uns einfach verbessern.”

… über Mick Schumacher: “Der Mick hat alles im Kopf, das Talent und die Arbeitsethik – deswegen mache ich mir überhaupt keine Gedanken, er wird immer besser werden.”

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Christian Horner (Red-Bull-Teamchef)

“Es ist unsere erste Pole hier seit dem ersten Grand Prix 2013. Es wurde über den Winter eine großartige Arbeit geleistet. Max hat das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Mercedes die Pole auf einer Strecke abzunehmen, auf der sie in der Vergangenheit so stark waren, ist ein gutes Zeichen für uns.”

… über ein WM-Duell zwischen Verstappen und Hamilton: “Die ganze Formel-1-Welt brennt darauf, einen Kampf zwischen Max und Lewis zu sehen. Es sind die beiden größten Namen, die wir im Moment in der Formel 1 haben. Das wäre für den Sport großartig, wenn sich die beiden Jungs über 23 Rennen bekämpfen. Mit dem Auto können wir sie herausfordern. Wir hatten jetzt einen guten Start.”

… über die Beschädigung, die sich Verstappen in Q1 einhandelte: “Die Unterseite des Autos wurde ziemlich hart getroffen, weil wir so niedrig fahren. Dadurch haben wir ein paar Teile von der Unterseite der Front verloren. Das hat vielleicht rund eine Zehntelsekunde ausgemacht für den Rest der Session.”

Günther Steiner (Haas-Teamchef)

“Man hat gesehen, dass sie sich im 3. Training im Vergleich zum Freitag gesteigert haben. Beide Autos wurden im Qualfying bei der Waage angehalten. In deinem ersten Qualifying ist es das Letzte, was du brauchst. Man ist sowieso schon angespannt. Das ist immer schwierig. Sie haben sich beide ordentlich durchgearbeitet. Jetzt haben sie es hinter sich. Das wird sicher in der Zukunft helfen. Wir sind ok damit. Wir wussten, dass es ein schwieriges Rennen, ein Lernjahr, wird. Da muss man durch.”

… über seine Erwartungen an die Fahrer im Rennen: “Im Rennen durchkommen. So viele Runden wie möglich machen. Da lernt man am meisten.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

 Powered by Max Banner Ads