Powered by Max Banner Ads 

Raikkönen schockt mit Alkohol-Beichte

Formel-1-Star Kimi Räikkönen ist bekannt dafür, das Leben in vollen Zügen zu genießen.

Dass er es dabei auch hin und wieder gewaltig übertrieben hat, hat der Ferrari-Star nun in seiner Biografie ”Der unbekannte Kimi Räikkönen” verraten.

In der dunkelsten Zeit seiner Karriere war Räikkönen in dem Zeitraum von 22. April bis zum 8. Mai 2012 jeden Tag betrunken. 

“2012 war ich einmal 16 Tage in Folge betrunken. Das war kurz vor dem GP Spanien – und ich wurde im Lotus Dritter”, schreibt der Weltmeister von 2007.

Räikkönen: Trank eben für andere mit

All diese Saufgelage fanden zwischen dem Bahrain- und Spanien-GP statt. Räikkönen hörte erst damit auf, als er vor dem Rennen in Barcelona zum Flugzeug musste, um in der spanischen Stadt PR-Termine für seinen damaligen Rennstall Lotus wahrzunehmen.

Zwar gibt Räikkönen zu, dass er dem Alkohol über Jahre verfallen war – kommentieren tut das der Finne jedoch in seiner gewohnten Art: “Es hat meiner Karriere nicht geschadet. Ich habe eben immer noch für alle anderen getrunken.”

Wie sein Biograf Kari Hotakainen schreibt, hatte Räikkönen sogar oft seine Adresse in der Hosentasche, damit er von einem Taxifahrer nach Hause gebracht werden konnte.

Ferrari-Star hat mit Alkohol abgeschlossen

Der zweifache Familienvater sagt aber auch, dass er mit dem Kapitel Alkohol inzwischen abgeschlossen hat – und das soll auch nach dem Karriereende so bleiben.

“Ich sitze auch nicht da und warte, dass meine Karriere vorbei ist, damit ich wieder anfangen kann zu trinken. Ich habe genug gesoffen”, zeigt sich Räikkönen geläutert.

Im Moment kämpft der 38-Jährige um einen neuen Vertrag bei Ferrari. In Spa kann Räikkönen an diesem Wochenende weitere Pluspunkte sammeln.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Ferrari dominiert – Vettel verschenkt mit Ausritten Bestzeit

Sebastian Vettel war durchaus beeindruckt. 

“Das sind die schnellsten Formel-1-Autos aller Zeiten, das zieht ganz schön im Nacken”, sagte der viermalige Weltmeister nach dem ersten Trainingstag beim Großen Preis von Belgien in Spa (Rennen, So. ab 15.10 Uhr im LIVETICKER).

Ferrari gab auf der Ardennen-Achterbahn erwartungsgemäß den Ton an, doch die Tagesbestzeit fuhr nicht der letztlich fünftplatzierte Vettel, sondern sein Teamkollege Kimi Räikkönen. In 1:43,355 Minuten lag er vor dem Mercedes-Duo mit Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien/1:43,523) und seinem finnischen Landsmann Valtteri Bottas (1:43,803).

Vettel neben der Strecke

Der 38-jährige Räikkönen, der noch immer auf eine Vertragsverlängerung über die Saison 2018 hinaus wartet, profitierte allerdings vom Pech seines Teamkollegen, denn Vettel geriet auf seinen gezeiteten Runden zweimal neben die Strecke und ließ dabei wertvolle Zehntel liegen. Räikkönen fand seine Leistung “ganz okay, aber bis zum Qualifying gibt es noch einiges zu tun”.

Mit dem weiterentwickelten Ferrari-Motor waren beide Fahrer zufrieden. “Aber das war erst der Freitag”, sagte Vettel: “Wir haben ein paar Sachen ausprobiert und werden sehen, wie das Qualifying läuft.” (SERVICE: Die Fahrerwertung der Formel 1

Der Bedeutung des Rennens ist sich der Hesse, der in der WM-Wertung 24 Punkte hinter Hamilton liegt, sehr bewusst: “Jetzt kommen nur noch Schlüsselrennen.” 

Hülkenberg startet von hinten

Im ersten Training am Freitagmorgen hatte Vettel bei Außentemperaturen von 15 Grad Celsius in 1:44,358 Minuten die erste Bestzeit auf dem sieben Kilometer langen Hochgeschwindigkeitskurs vorgelegt. Das zweite Training nutzten die Teams dann überwiegend für sogenannte Longruns, in denen Rennbedingungen simuliert werden.

Elfter in der Addition beider Durchgänge wurde Nico Hülkenberg (Emmerich/1:45,753), der Renault-Pilot wird aber ebenso wie Bottas beim Start am Sonntag in der letzten Reihe stehen. Hülkenberg bekam einen komplett neuen Antrieb, das Auto von Bottas treibt eine neue Motorenausbaustufe an. Beide Piloten überschreiten damit das für die Saison zulässige Kontingent.

Hülkenberg nahm es frustriert zur Kenntnis: “Auf einer Strecke wie dieser aus der letzten Reihe zu starten, ist schon sehr hart.” Bottas sieht es lockerer: “Hier kann man doch hervorragend überholen.”

Alonso-Ersatz schlägt Teamkollegen

Sein Debüt in einer offiziellen Trainingssession der Formel 1 gab Formel-2-Talent Lando Norris. Den 18-jährige Briten im McLaren-Renault trennten in der ersten Einheit zwar drei Sekunden von Vettels Bestzeit, auf Platz 18 war er dabei aber eine Zehntelsekunde schneller als der Belgier Stoffel Vandoorne, der im zweiten McLaren Letzter wurde.

Der meist wenig überzeugende Vandoorne muss sein Cockpit vermutlich schon beim nächsten Rennen am ersten September-Wochenende in Monza an den Franzosen Esteban Ocon abtreten, der seinerseits beim neuen Team Racing Point Force India für Milliardärs-Sohn Lance Stroll Platz machen muss.

Nachfolger von Stroll dürfte Williams-Testfahrer Robert Kubica werden, der Pole würde damit erstmals seit seinem schweren Rallye-Unfall im Februar 2011 wieder bei einem Formel-1-Rennen am Start stehen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Unter neuem Namen: Force India in Spa am Start

Force India darf unter dem Namen Racing Point Force India als neues Team in alter Besetzung beim Großen Preis von Belgien und in den folgenden acht Rennen der Formel-1-WM 2018 starten.

Der Automobil-Weltverband FIA gab am Donnerstag in Spa seine Zustimmung für diese Regelung. Der Rennstall verliert damit alle Prämien und Punkte aus dem bisherigen Saisonverlauf. Die beiden Stammfahrer Sergio Perez (Mexiko) und Esteban Ocon (Frankreich) dürfen allerdings ihre Punkte in der Fahrerwertung behalten. 

In der Statistik wird Racing Point Force India als komplett neues Team geführt. Da der Name des Autos während einer laufenden Saison nicht verändert werden darf und im Teamnamen geführt werden muss, heißt der Rennstall bis zum Saisonende Racing Point Force India. 2019 verschwindet dann Force India aus dem Teamnamen.

Force India hatte zu Beginn der Saison 2008 als Nachfolger des Spyker-Teams in der Formel 1 debütiert. Insgesamt war der Rennstall bei 201 Grand Prix am Start, unter anderem fuhren auch Nico Hülkenberg und Adrian Sutil für Force India.

Übernahme noch nicht rechtskräftig

Obwohl die Übernahme des bisherigen Force-India-Rennstalls durch ein Konsortium um den kanadischen Milliardär Lawrence Stroll noch immer nicht rechtskräftig ist, stimmten alle Teams für eine Teilnahme in Spa.

Zwar hat sich der Insolvenzverwalter mit dem angeblich 130 Millionen Euro teuren Deal einverstanden erklärt, doch das Konsortium erwarb bislang nur die Vermögenswerte des Teams.

Die Mehrheitsanteile halten weiterhin Vijay Mallya und Subrata Roy. Wegen eines gegen Mallya in seiner indischen Heimat vorliegenden Haftbefehls verweigern einige indische Banken nun ihre Zustimmung für den Verkauf der Anteile. 

Künftige Fahrer-Paarung ungewiss

Beim nächsten Rennen am ersten September-Wochenende in Monza wird das Team aller Voraussicht nach mit einer anderen Fahrerpaarung an den Start gehen.

Möglicherweise wird Lance Stroll, Sohn von Lawrence Stroll, den Platz von Ocon einnehmen. Dieser könnte zu McLaren wechseln und dort das Cockpit von Stoffel Vandoorne besetzen. Als Strolls Nachfolger bei Williams ist der Pole Robert Kubica (bislang Williams-Ersatzfahrer) im Gespräch. 

Die Fahrer äußerten sich zu dem Thema bisher nicht. “Ich weiß nur, dass ich nächstes Jahr Formel 1 fahren werde”, sagte Perez am Donnerstag in Spa.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Mick Schumacher schwärmt von Vater Michael

Nachwuchsrennfahrer Mick Schumacher hat seinen Vater Michael erneut als großes Idol und Vorbild bezeichnet.

“Er hatte einen großen Einfluss auf mich. Ich verfolge alles, was er gemacht hat und versuche, etwas davon für mich zu übernehmen”, sagte Schumacher junior der BBC über seinen prominenten Vater, den Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher: “Wie ich heute fahre, hat viel mit ihm zu tun.”

Der 19-Jährige fährt derzeit in seinem zweiten Jahr in der Nachwuchsserie Formel 3. Dort hat er bereits zwei Saisonsiege gefeiert und träumt mittelfristig vom Sprung in die Königsklasse Formel 1.

Noch genießt Schumacher aber seinen Status als Formel-Nachwuchsfahrer. “Ich kann in die Stadt gehen, und die Leute wissen nicht, wer ich bin”, sagte der 19-Jährige: “Ich glaube, wir haben einen guten Job gemacht, um Privates wirklich privat zu halten.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Formel 1 führt 2019 Kostengrenze zur Probe ein

Die Macher der Formel 1 treiben die Einführung der Kostenkontrolle weiterhin voran und wollen das System schon im kommenden Jahr testen. Das bestätigte Geschäftsführer Ross Brawn im Vorfeld des Großen Preises von Belgien (Sonntag, ab 15 Uhr im LIVETICKER).

Die Budgetobergrenze soll für mehr Ausgeglichenheit sorgen und die deutliche Dominanz der drei Branchenriesen Mercedes, Ferrari und Red Bull Racing beenden.

“Die Arbeit an der Kostenbegrenzung läuft gut”, sagte Brawn, “wir wollen sie zunächst in ‘weicher’ Form einführen mit Probeläufen für die Jahre 2019 und 2020. Ab 2021 wird sie Teil des Reglements. Das ist mittlerweile so gut wie entschieden.”

Nach 2020 läuft der Vertrag über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Königsklasse aus, die Saison 2021 galt daher stets als Startpunkt für die Einführung. Brawn bestätigte zudem, dass der Budgetdeckel bei rund 150 Millionen Dollar liegen soll. Möglich scheint aber, dass dieser Wert nicht ab 2021 gilt sondern schrittweise erreicht wird.

Budget der Topteams bis zu 400 Millionen Dollar

Dies würde den Topteams entgegenkommen, die den Plänen kritisch gegenüberstehen. Momentan geben die Großen jährlich bis zu 400 Millionen Dollar aus und müssten drastisch reduzieren. Brawn glaubt indes nicht, dass die kleineren Teams die Grenzen der Kostenbeschränkung ausreizen können.

“Trotzdem wird der Unterschied zwischen den Rennställen verringert”, sagte der 63-Jährige: “Ich denke, ein Topteam gibt momentan das Doppelte eines Mittelfeldteams aus. Wenn wir diesen Abstand auf zehn bis zwanzig Prozent reduzieren, dann haben die Kleineren etwas, worauf sie hinarbeiten können. Ein Mittelfeldteam, das einen tollen Job macht, wird wieder wettbewerbsfähig sein.”

Formel 1: Force India gerettet

Momentan sei “die finanzielle Belastung für die Rennställe langfristig nicht zu bewältigen”, sagte Brawn und verwies auf den Fall Force India.

Das verhältnismäßig erfolgreiche Mittelfeldteam war zuletzt in die Insolvenz gerutscht und wurde nur dank der Übernahme durch eine Investorengruppe um den kanadischen Milliardär Lawrence Stroll gerettet.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Red Bull sieht sich von Ricciardo verschaukelt

Der Wechsel von Daniel Ricciardo zu Renault hat die Formel 1 überrascht – und auch Ricciardos bisherigen Arbeitgeber Red Bull kalt erwischt.

Helmut Marko, Motorsport-Berater des Teams, hat nun Details zu Ricciardos Verhalten hinter den Kulissen enthüllt. Der Australier kommt in den Schilderungen nicht gut weg, Marko zufolge stand er bei ihm und Firmenboss Dietrich Mateschitz im Wort und hat es gebrochen.

Der Österreicher kann Ricciardos Wechsel “nicht nachvollziehen”, wie er im Gespräch mit dem Sender Servus TV – selbst eine Red-Bull-Tochter – erklärte: “Es war überhaupt eine merkwürdige Geschichte.”

“Ricciardo hat gesagt: ‘Passt alles’”

Marko führte aus: “Die Verhandlungen waren schwierig, aber am Mittwoch vor dem Österreich-Grand-Prix haben wir zwei Stunden zusammengesessen. Wir waren uns einig. Dann beim Grand Prix selbst hat es noch einmal Verhandlungen und Nachbesserungen für ihn gegeben.”

Beim Rennen in Ungarn habe Ricciardo dann “sowohl Herrn Mateschitz als auch mir gegenüber gesagt: ‘Ja, passt alles.’” Er hätte am Dienstag danach unterschreiben wollen, “das hat er nicht gemacht. Am Donnerstagnachmittag habe ich einen Anruf bekommen. Da hat er gesagt: ‘Ich gehe zu Renault.’”

Der Grund für den Rückzieher? “Ich kann nur mutmaßen, dass er vielleicht nicht so an das Honda-Projekt glaubt, und dass Renault ihm einen sehr hohen Betrag geboten hat”, so Marko. Ricciardo selbst habe erklärt, dass er nach zehn Jahren bei Red Bull – wo er schon als Nachwuchsfahrer war – einen “Tapetenwechsel” gebraucht hätte.

Marko äußerte dafür Verständnis, bezeichnete Ricciardos Wechsel zur neuen Saison dennoch als “jammerschade”.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Großer Preis von Italien blickt in ungewisse Zukunft

Neben dem Großen Preis von Deutschland steht wohl auch der italienische Grand Prix in der Formel 1 vor einer unsicheren Zukunft.

“Im Vorjahr sind wir mit einem starken Minus ausgestiegen. 2018 wird das Budget nicht viel besser aussehen”, sagte Angelo Sticchi Damiani, Präsident des italienischen Automobil-Verbandes ACI, am Dienstag der Gazzetta dello Sport.

Formel 1 ohne Monza unvorstellbar?

Der Vertrag zwischen der Formel-1-Führung und den Betreibern des legendären Autodromo di Monza vor den Toren Mailands läuft 2019 aus. Sticchi Damiani setzt auf ein Entgegenkommen von Formel-1-Eigner Liberty Media.

“Chase Carey (Formel-1-Geschäftsführer; d. Red.) hat mir gesagt, dass eine Formel 1 ohne Monza unvorstellbar wäre.” Das Ferrari-Heimspiel steigt in diesem Jahr am 2. September.

Kein Risiko für Formel 1

Die Lage in Italien erinnert stark an die Problematik rund um den Großen Preis von Deutschland. Mit dem diesjährigen Rennen in Hockenheim am 22. Juli lief der Vertrag mit der Formel 1 aus. Die Zukunft des traditionsreichen Grand Prix ist weiter ungewiss.

Knackpunkt ist die Antrittsgage. Die Betreiber am Hockenheimring und auch am Nürburgring wollen kein finanzielles Risiko mehr für die Formel 1 eingehen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Red Bull gibt Ricciardo-Nachfolger bekannt

Der Franzose Pierre Gasly wird ab 2019 das Formel-1-Cockpit bei Red Bull übernehmen und der neue Teamkollege des Niederländers Max Verstappen werden. Das teilte der Rennstall am Montag mit. Der 22-Jährige wird damit nach nur einer vollen Saison beim Schwesterteam Toro Rosso befördert und bei Red Bull den Australier Daniel Ricciardo ersetzen, der ab nächster Saison für Renault an den Start gehen wird.

“Für mich wird ein Traum wahr, ich bin so aufgeregt, in dieses Top-Team zu kommen”, sagte Gasly: “Red Bull wollte immer um Weltmeisterschaften und Siege kämpfen, das will ich auch.” Auch Teamchef Christian Horner ist überzeugt: “Seine herausragenden Leistungen dieses Jahr in seiner ersten vollen Formel-1-Saison haben seinen Ruf als einen der interessantesten jungen Fahrer im Motorsport nur verbessert.”

Gasly gehörte ab 2013 zur Red-Bull-Nachwuchsakademie, aus der auch der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) und Ricciardo hervorgingen. In der laufenden Weltmeisterschaft steht Gasly bei 26 Punkten, sein Teamkollege Brendon Hartley hat erst zwei Zähler auf dem Konto.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Villeneuve schwärmt von Schumacher: "War der Beste"

Mit sieben WM-Titeln und 91 Formel-1-Siegen ist Michael Schumacher eine Legende in der Formel 1. Einer seiner schärfsten Gegner war der Kanadier Jacques Villeneuve, der 1997 zum Weltmeister gekrönt wurde.

Gerne erinnert sich Villeneuve an die Kämpfe auf der Rennstrecke zurück und schwärmt im F-1-Podcast Beyond The Grid: “Michael war der beste Fahrer, auch wegen seiner Eskapaden. Es konnte im jedem Rennen mit ihm etwas passieren.”

Insbesondere das Duell in Estoril 1996 ist ihm in Erinnerung geblieben, als Villeneuve den Deutschen in einem ausgeklügelten Manöver in der Senna-Kurve Kurve außen überholte.

Villeneuve denkt an Zweikämpfe mit Schumacher

Legendär ist auch ihr WM-Duell 1997, als sich Villeneuve in einem hitzigen Duell seinen einzigen Titel in der Königsklasse holte. Schumacher verursachte damals im letzten Rennen eine Kollision, nach der ihm alle WM-Punkte abgesprochen wurden. Für Villeneuve reichte der dritte Platz im Saisonfinale, um sich zum Weltmeister zu krönen. 

Bei seinen Zweikämpfen in der Formel 1 erinnert sich der Kanadier allgemein zuerst immer an Schumacher, seinen erbitterten Gegner. “Kein Rennen gegen ihn kann man einfach so vergessen”, sagte Villeneuve.

Auch über seinen Ex-Teamkollegen Fernando Alonso findet Villeneuve warme Worte: “Ich hatte ihn drei Rennen als Teamkollegen. Er war der beeindruckendste Teamkollege – auf Rennen bezogen. Im Qualifying war es ok, aber im Rennen hatte er eine Energie, die dich ans Limit brachte. Er ist ein großartiger Fahrer. Er gibt niemals auf.”

Diese Kraft hat Alonso augenscheinlich auch heute noch. Mit seinen Kollegen Sebastian Buemi und Kuzuki Nakajima fuhr er beim WEC 6-Stunden-Rennen in Silverstone zum nächsten Sieg.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Alonso exklusiv: Darum verlasse ich die Formel 1

Am Dienstag erschütterte Fernando Alonso die Formel-1-Welt mit seinem Rücktritt nach dieser Saison. Nach 18 Jahren in der Königsklasse strebt der Spanier nach neuen Herausforderungen.

So ist es bereits seit Langem ein offenes Geheimnis, dass der zweifache Weltmeister von der sogenannten “Triple Crown” träumt – Triumphe beim Grand Prix von Monaco, den 24 Stunden von Le Mans und bei den Indy 500.

Zwei Siege im Fürstentum sowie ein Erfolg in Le Mans hat Alonso bereits auf seinem Konto. Zuletzt sorgte er mit einem Rundumschlag gegen die Formel 1 für Gesprächsstoff.

Im Rahmen der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Silverstone (Qualifying ab 14.30 Uhr, Rennen am Sonntag ab 14.30 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) spricht der 37-Jährigen im SPORT1-Interview über seinen Rücktritt, Ziele und eine mögliche Rückkehr in die Formel 1.

SPORT1: Fernando Alonso, schön Sie zurück in der WEC zu sehen. Wie ist es, nach einer neunwöchigen Pause wieder im Toyota Hybrid zu sitzen?

Fernando Alonso: Es ist toll – vor allem nach Le Mans. Man erinnert sich immer wieder an diesen Moment, diesen Tag zurück. Jetzt haben wir endlich das Team wiedergesehen und können mit der Arbeit weitermachen. Es war ein guter Freitag für uns mit einer Menge Tests und Informationen. Jetzt ist es an der Zeit, sich auf das Qualifiying vorzubereiten.

SPORT1: Am Dienstag haben Sie eine Bombe platzen lassen, als Sie ihren Rücktritt aus der Formel 1 nach dieser Saison verkündet haben. Warum haben Sie diese Entscheidung getroffen?

Alonso: Das ist Teil des Prozesses. Die Formel 1 kann mir im Moment einfach nicht die Herausforderungen bieten, die ich mir in meinem Kopf vorgestellt habe. Ich bin glücklich mit meiner Entscheidung und schaue jetzt in die Zukunft.

SPORT1: Was sind die Herausforderungen für die Zukunft, die “Triple Crown” ist ja kein Geheimnis?

Alonso: Ja, das ist vermutlich eines der Ziele. Aber da wird noch mehr kommen. Ich arbeite daran.

SPORT1:  In Daytona gibt es wieder eine Rolex für Sie zu gewinnen. Sie haben bereits eine aus Le Mans. Die zweite wäre schön oder?

Alonso: Ja das wäre super. Mehr von diesen Kult-Rennen hinzuzufügen, wäre toll.  Aber man muss auch den Kalender anschauen. Ich bin bereit, das Leben ein wenig mehr zu genießen. Ich fahre seit  18 Jahren Rennen. Ich will mehr Zeit für meine Familie und Freunde. Das war auch ein Aspekt für die Entscheidung zu einem Formel-1-Rücktritt. Ich möchte Rennen fahren und zugleich mehr Freizeit.

SPORT1: Gibt es eine Chance auf ein Formel-1-Comeback?

Alonso: Wir werden sehen, was für Möglichkeiten sich bieten. Ich bin noch immer jung.

—-

Lesen Sie auch:

Alonso rechnet mit der Formel 1 ab

Hammer! Alonso tritt aus Formel 1 zurück

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

 Powered by Max Banner Ads