Powered by Max Banner Ads 

Formel 1 Rekorde von legendären Formel 1 Fahrern

Die Stars des Motorsports und ihre Formel 1 Rekorde

Die Formel 1 lebt von den Fahrern sowie den bekanntesten Rennställen. In Deutschland wurde Michael Schumacher zur Ikone und Rennwagen wie die roten Ferraris kennen bereits die jüngsten Fans. SPORT1 stellt die Rekorde der Formel 1 vor und präsentiert die erfolgreichsten und größten Fahrer sowie Rennställe, die diesen Rennsport geprägt haben.

Die Fahrer und ihre Formel 1 Rekorde

Ohne die Formel 1 Fahrer wäre dieser Rennsport wohl nur halb so interessant. Sie sind die Gesichter des Motorsports und Vorbilder für junge Nachwuchstalente. Einige der Fahrer, wie Ayrton Senna oder Michael Schumacher, haben sich mit ihren Leistungen den Status von Legenden erfahren.

Welcher Formel 1 Fahrer hat die meisten Weltmeistertitel gewonnen?

Der Weltmeistertitel ist das große Ziel vieler Fahrer. Nur wer über die gesamte Saison konstant Ergebnisse liefert, steht am Ende in der Punktewertung auf Platz eins. Zwei Fahrern gelang dies bereits siebenmal. Lewis Hamilton und Michael Schumacher teilen sich den Titel der meisten gewonnenen Weltmeisterschaften. Schumacher gewann seinen ersten Formel 1 WM-Titel im Jahre 1994. Lewis Hamilton schaffte es, zwischen 2014 und 2020 gleich sechs Titel zu sammeln. Auf dem dritten Platz folgt ein Fahrer, der sich in der Anfangszeit der Formel 1 einen Namen gemacht hat. Der Argentinier Juan Manuel Fangio errang fünf Weltmeistertitel zwischen 1951 und 1957 (Alle Sieger der Formel 1 Weltmeisterschaft seit 1950).

Die meisten GP-Siege in einer F1 Saison

Wer die meisten Siege innerhalb einer Saison einfährt, hat sich den Titel des Fahrer-Weltmeisters redlich verdient. Den ersten Platz bei den Formel 1 Rekorden teilen sich zwei deutsche Fahrer. In der Saison 2004 gewann Michael Schumacher 13 Rennen. Die gleiche Anzahl an Siegen glückte Sebastian Vettel in der Saison 2013. Jedoch gehörten zum Kalender dieser Saison 19 Rennen, während Schumacher nur 18 Rennen für seine 13 Siege benötigte. Den dritten Platz belegt erneut Michael Schumacher, der in der Saison 2002 elf Siege aus 17 Rennen einfuhr.

Welcher Formel 1 Fahrer startete am häufigsten von der Pole-Position?

Bei einigen Fahrern wird von wahren Meistern der Qualifikation gesprochen. Diese schaffen es immer wieder, Topleistung am Tag vor dem Rennen abzurufen und sich die Pole-Position, also den ersten Startplatz, zu sichern. Einer dieser Spezialisten war Juan Manuel Fangio. In 51 Rennen startete er 29-mal vom ersten Platz. Dies entspricht einer Quote von 57 Prozent, was ebenfalls zu den Formel 1 Rekorden zählt.

Den Formel 1 Rekord für die meisten Pole-Positions insgesamt hält jedoch nicht Fango. Mit 98 Starts von Platz 1 ist Lewis Hamilton der klare Führende in dieser Rangliste. Diese besten fünf Pole-Setter der Formel 1 sind (Stand 2020):

  • 98x Lewis Hamilton – Vereinigtes Königreich
  • 68x Michael Schumacher – Deutschland
  • 65x Ayrton Senna – Brasilien
  • 57x Sebastian Vettel – Deutschland
  • 33x Jim Clark - Vereinigtes Königreich

Welcher Fahrer hält den Formel 1 Rekord für die meisten Grand-Prix-Starts?

Dieser Rekord ist nur durch jahrelange Leistungen auf hohem Niveau zu erreichen. Da die Formel 1 etwa 20 Rennen pro Jahr veranstaltet, was abhängig vom Rennkalender ist, benötigt es mehr als 15 volle Jahre, um dem Führenden mit den meisten Grand-Prix-Starts seinen Formel 1 Rekord streitig zu machen. Diesen hält der Finne Kimi Räikkönen mit stolzen 330 Starts.

Die Liste der Fahrer mit den meisten Starts in der Formel 1 (Stand 2020):

  • 330 Starts: Kimi Räikkönen – Finnland
  • 323 Starts: Rubens Barrichello – Brasilien
  • 312 Starts: Fernando Alonso – Spanien
  • 307 Starts: Michael Schumacher – Deutschland
  • 306 Starts: Jenson Button – Vereinigtes Königreich

Formel 1 Rekorde im Bereich der Geschwindigkeit

Beim Rennsport und der Formel 1 dreht sich alles um Spitzengeschwindigkeiten. Dementsprechend ist es für Fans interessant, wer die Formel 1 Rekorde bei den Geschwindigkeiten hält. Hier gibt es zahlreiche Kategorien und einzelne Rekorde. Einige bemerkenswerte Rekorde sind diese:

  • Höchste durchschnittliche Geschwindigkeit über den Verlauf eines Rennens: Michael Schumacher, 2003 in Monza – 247,586 km/h
  • Höchste Durchschnittsgeschwindigkeit einer Rennrunde: Lewis Hamilton, 2020 in Monza – 264,362 km/h
  • Die höchste jemals in der Formel 1 gemessene Geschwindigkeit: Valtteri Bottas, 2016 in Mexiko – 372,5 km/h

Formel 1 Rekorde der Rennställe

Die Rennställe, die auch als Konstrukteure bekannt sind, sind die zweite wichtige Komponente der Formel 1. Traditionell schickt jedes Team zwei Fahrzeuge ins Rennen. Einige der Teams, wie etwa Ferrari oder McLaren, sind seit vielen Jahrzehnten ohne Unterbrechung in der Formel 1 aktiv. Dementsprechend haben besonders diese Rennställe viele Formel 1 Rekorde aufgestellt.

Welcher Konstrukteur hält den Formel 1 Rekord für die meisten Siege?

Bei den siegreichen Formel 1 Rennställen stehen die bekannten Traditionsteams ganz oben. Unangefochtene Nummer eins ist Ferrari mit 238 GP-Siegen. Davon sind sogar 84 Doppelsiege, also Rennen, in denen Ferrari sowohl den Sieger als auch den Zweitplatzierten stellte. Dahinter folgt McLaren mit insgesamt 182 Siegen und 47 Doppelerfolgen. Dem dritterfolgreichsten Rennstall Mercedes gelang es, 115 Siege und 58 Doppelsiege einzufahren.

Formel 1 Rekorde der Teams: Aus welchem Land stammen die erfolgreichsten Rennställe?

Obwohl es Rennställe aus vielen verschiedenen Ländern der Welt gibt, gelang es nur Teams aus fünf Nationen, einen Weltmeistertitel einzufahren. An der Spitzen stehen die Konstrukteure aus dem Vereinigten Königreich. Gleich zehn unterschiedliche Rennställe haben die insgesamt 33 Titel gesammelt. Neben so bekannten Teams wie Williams oder McLaren gehören auch vergessene Namen wir Vanwell oder Tyrrell dazu.

Die erfolgreichsten Nationen nach der Anzahl der Konstrukteursweltmeistertitel in der Formel 1:

  • 33x Vereinigtes Königreich
  • 16x Italien
  • 7x Deutschland
  • 4x Österreich
  • 3x Frankreich

Welcher Rennstall hält den Formel 1 Rekord für die meisten GP-Siege in einer Saison?

Bei diesem Formel 1 Rekord gibt es zwei Standpunkte. Wer die reinen Siege zählt, für den ist Mercedes auf dem ersten Platz. In der Saison 2016 gelang es dem Team, von 21 Rennen 19 zu gewinnen. Dies entspricht einer prozentualen Quote von 90,5 Prozent. McLaren kam in der Saison 1988 hingegen auf eine Siegesquote von 93,8 Prozent. Das Team gewann auf 15 Strecken, jedoch bestand die Saison nur aus 16 Rennen.

Alle News zur Formel 1 gibt es hier.

Mehr Wissen rund um die Formel 1 gibt es hier!

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Schumacher: "Das muss für Vettel der Horror gewesen sein"

Als ehemaliger Formel-1-Fahrer kennt Ralf Schumacher die Königsklasse des Motorsports wie kaum ein Zweiter.

Mit SPORT1 blickt der 45 Jahre alte Onkel von F1-Newcomer Mick Schumacher und Bruder von Rekordweltmeister Michael Schumacher im exklusiven Interview auf die Brennpunkte vor dem Saisonstart in Bahrain (28. März). (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Bernie Ecclestone – Sonntag ab 21.45 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

Der sechsmalige Grand Prix-Sieger, der die Formel 1 auch 2021 wieder als Sky-Experte kommentiert, verrät seine Erwartungen an Ex-Weltmeister Sebastian Vettel bei Aston Martin und worauf sich Max Verstappen bei Red Bull gefasst machen kann. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Bei Mercedes und Champion Lewis Hamilton sieht Schumacher dagegen aktuell noch ein Problem.

Schumacher: Darum sehe ich Red Bull vor Mercedes

SPORT1: Herr Schumacher, was können wir nach den dreitägigen Testfahrten erwarten, die ebenfalls in Bahrain stattgefunden haben? 

Ralf Schumacher: Zunächst einmal bin ich begeistert, wie gut der Red Bull ist. Er liegt wie ein Brett. Auch McLaren-Mercedes scheint mir extrem stark. Ferrari muss weiterhin kämpfen. Richtig beeindruckend war ihre Vorstellung nicht. Mercedes hat anscheinend Probleme mit dem Auto. Das Heck wirkte sehr instabil. Deshalb ist Red Bull für mich im Moment auch vorne. Klar ist aber auch, dass Mercedes noch nicht alles gezeigt hat und mit mehr Sprit an Bord gefahren ist. Sie müssen die Probleme jetzt so schnell wie möglich in den Griff bekommen, sonst wird es eng im Vergleich mit Red Bull.

SPORT1: Woher könnten die Probleme bei Mercedes kommen?

Schumacher: Es sieht so aus, als würde der Heckflügel, der extrem wichtig für ein stabiles Heck ist, nicht immer optimal vom Fahrtwind angeströmt. Wir reden hier also von einem Problem der Aerodynamik. Ich weiß, dass so etwas nicht ganz einfach zu lösen ist.

SPORT1: Haben Sie in Ihrer langen Karriere auch mal so was erlebt?

Schumacher: Ja, mit Williams einmal. McLaren, das Team, das es damals neben Ferrari zu schlagen galt, brachte neue Windabweiser, die Williams kopieren wollte. Irgendwie hat das aber bei uns nicht wie gewünscht funktioniert, das Auto war instabil und schwierig zu fahren. Beim ersten Rennen in Australien hatte ich eine Feindberührung und verlor einen der Windabweiser. Anschließend lag das Auto plötzlich viel besser und fuhr pro Runde drei Zehntelsekunden schneller. Danach wurden die Teile am Auto nicht mehr gesehen. Das zeigt nur, dass kleine Teile oft große Auswirkungen haben können.

Vettel kann bei Aston Martin “große Rolle spielen”

SPORT1: Was können wir nach seiner schwierigen letzten Saison mit Ferrari von Sebastian Vettel in seinem neuen Aston-Martin-Team erwarten?

Schumacher: Er kann eine große Rolle spielen, denn man darf nicht vergessen: Sebastian ist ein viermaliger Weltmeister und hat das Autofahren nicht verlernt. Er hat jetzt ein Auto, mit dem man Rennen gewinnen kann. Das war er im letzten Jahr nicht mehr gewohnt. Aston Martin kann und muss von Sebastians Input profitieren. Ein Beispiel: Im vergangenen Jahr war der Racing Point in der Türkei eigentlich extrem schnell, das Team machte aber im Regen viele Fehler. Ich glaube, mit Sebastians Erfahrung wäre das nicht passiert.

SPORT1: Richtig rund lief es bei den Tests aber noch nicht.

Schumacher: Stimmt. Leider hatte Sebastian Pech. Was Schlimmeres konnte ihm nicht passieren: Wenn du in einem neuen Team fährst, brauchst du am Anfang vor allen Dingen eins: Kilometer, Kilometer, Kilometer. Die sind ihm leider wegen technischer Probleme verwehrt geblieben. Seb ist ein Mensch, der eine optimale Vorbereitung braucht. Ich glaube trotzdem, dass er eine großartige Saison haben wird. Aber durch die Probleme beim Test werden wir das vielleicht noch nicht beim Saisonauftakt erleben.

“Reines Lehrjahr” für Mick Schumacher

SPORT1: Was kann man in der Debütsaison von Ihrem Neffen Mick Schumacher erwarten?

Schumacher: Haas hat am wenigsten Entwicklung am Auto betrieben, konzentriert sich lieber jetzt schon auf das Auto für 2022, wo es ein grundsätzlich neues Fahrzeugreglement geben wird. Andererseits profitiert Haas vom neuen Ferrari-Motor, der um etliches besser sein soll als im letzten Jahr. Trotzdem – vermute ich – wird Haas erst mal hinten sein. Weil Williams und Alfa stärker aussahen bei den Tests. Mick kann nur eins machen: so wenig Fehler wie möglich, schneller sein als sein Teamkollege (Nikita Mazepin, Anm. d. Red.), um dann optimal vorbereitet ins Jahr 2022 zu gehen. Es wird ein reines Lehrjahr für ihn. Dementsprechend sollten wir alle nicht zu viel erwarten. (HINTERGRUND: Schumacher warnt Mick vor Mazepin)

SPORT1: Mick ist im Ferrari-Nachwuchskader. Die Scuderia kann doch nicht viel Freude daran haben, wenn Mick hinterherfährt … (Rennkalender der Formel 1 2021)

Schumacher: Eigentlich nicht. Aber Ferrari hat selbst noch genug Baustellen, die sie erst mal beseitigen müssen. Das neue Auto ist immer noch nicht das Gelbe vom Ei. Wir reden hier schließlich von Ferrari. Einem Team, das Weltmeister werden und nicht im Mittelfeld herumfahren will. Die spannendste Frage wird deshalb sein: Bleiben die Strukturen, wie sie derzeit sind? Bleiben die Verantwortlichen? Ferrari muss sich zunächst auf sich selbst konzentrieren und dann auf andere schauen. Aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass die Zusammenarbeit mit Haas wegen Mick intensiver sein wird als mit Alfa Romeo.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

So kann Ferrari keinen Erfolg haben

SPORT1: Ferrari hat alle Mittel, um erfolgreich zu sein. Wo liegt also das Problem?

Schumacher: Die Fehler vom vergangenen Jahr liegen auf der Hand. Sie mussten den Motor von 2019 zurückbauen, weil – um es vorsichtig auszudrücken – Ferrari das Motorreglement etwas anders interpretiert hat als die FIA und die Konkurrenz. Von außen jedenfalls wirkt es so, als sei Ferrari keine so harmonische Truppe wie zum Beispiel Mercedes. Dazu kommt: Der verstorbene Präsident Sergio Marchionne wollte, dass Ferrari wieder italienischer wird. Ich glaube aber, dass man in der Formel 1 keinen Erfolg haben kann, wenn nur Italiener bei Ferrari arbeiten. Mercedes und Red Bull sind auch deshalb so stark, weil viele Nationalitäten, alle Spezialisten in ihrem Bereich, Technik und Organisation bestimmen.

SPORT1: Kommen wir zum Vergleich der Teamkollegen bei den Favoritenteams. Kann Valtteri Bottas bei Mercedes Lewis Hamilton ernsthaft herausfordern?

Schumacher: Es gibt Rennen, wo Bottas auf Augenhöhe sein wird. Aber auf die Saison gesehen hat er keine Chance. Dafür ist er nicht stabil genug. Er wird im Laufe der Saison mehr Fehler machen – wie letztes Jahr, als er gerade gegen Ende des Jahres einige Starts verhauen hat. Nico Rosberg hat zwar 2016 bewiesen, dass man Lewis auch im Titelkampf schlagen kann. Aber daraus hat Lewis gelernt. Deshalb wird es ihm nicht mehr passieren, dass ein vermeintlich Schwächerer die Nase vor ihm haben wird.

Jetzt die Spielewelt von SPORT1 entdecken - hier entlang!

Verstappen bekommt Konkurrenz durch Perez

SPORT1: Wie wird sich Red Bull-Neuzugang Sergio Perez gegen Max Verstappen schlagen? Wird er das nächste Opfer von “Super-Max”? (ANALYSE: F1-Powerranking – wer glänzt, bei wem hakt’s)

Schumacher: Verstappen ist ein Supertalent, keine Frage. Trotzdem glaube ich, dass Perez näher an ihm dran sein wird als etwa ein Alexander Albon 2020. Es werden keine vier Zehntel sein, die Perez hinterherfährt. Aber Sergio wird einige Zeit brauchen, um bei Red Bull seine maximale Leistung abrufen zu können. Denn eins ist klar: Das Auto, das ganze Team, ist um Max Verstappen herum gebaut.

“Das muss für Sebastian der Horror gewesen sein”

SPORT1: Ein Fahrer muss sich im Team wohlfühlen, um optimale Leistung abrufen zu können. Die Psyche spielt eine große Rolle …

Schumacher: Ja, auf jeden Fall. Ich fange mal mit Sebastian an. Ferrari hat völlig unverständlich schon vor dem ersten Rennen 2020 mitgeteilt, dass man sich von ihm trennen wird. Das muss für Sebastian der Horror gewesen sein, weil plötzlich Misstrauen da ist, wo früher noch Vertrauen war. Plötzlich lachen Leute nicht mehr über die gleichen Witze, die man gemacht hat. Plötzlich hat man den Eindruck, dass hinter vorgehaltener Hand über einen getuschelt wird. Das multipliziert sich im Laufe der Saison und natürlich leidet darunter die Leistung. Jetzt ist es bei Sebastian genau umgekehrt. Er spürt, wie sehr man bei Aston Martin auf ihn baut. Ich vergleiche das mit seiner ersten Saison 2009. Dieses positive Gefühl setzt Kräfte frei und bei Red Bull hat man ja gesehen, zu welchen Erfolgen Sebastians Hochstimmung geführt hat.

SPORT1: Wie war es bei Ihnen in Sachen Psyche?

Schumacher: Frank Williams – bei allen großen Erfolgen, die er hatte – war menschlich extrem schwierig. Er war das Gegenteil von geradeaus. Anders als sein Partner Patrick Head. Mit dem konnte man sich richtig fetzen, auch lautstark, dann trank man abends zusammen ein Glas Rotwein, lachte über sich selbst und der Disput war wieder vergessen. Man wusste bei Patrick immer, woran man war. Frank war da anders, es trug das Visier nie offen. Sir Frank hatte seine Medienkontakte beispielsweise oft dazu genutzt, um bei seinen Fahrern extrem Druck aufzubauen. Er war auch der Meinung, dass es nicht genügte, dass seine beiden Piloten sich nicht mochten. Sie sollten sich regelrecht hassen. Zum Glück haben die Teamchefs von heute eine andere Philosophie, was Führungsstil betrifft.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

So denkt Wolff über Mick Schumacher

Mercedes-Teamchef Toto Wolff (49) sieht Formel-1-Neuling Mick Schumacher auf einem guten Weg (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER).

“Er hat bei den Testfahrten ein ordentliches Debüt hingelegt. Aber man muss ihm Zeit lassen, sich zu entwickeln”, sagte der Österreicher vom Weltmeisterteam in der Bild am Sonntag.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Bernie Ecclestone – Sonntag ab 21.45 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

“Diese Saison wird ein Lehrjahr für ihn sein. Wir sollten ihn einfach erstmal fahren lassen”, sagte Wolff. Schumacher, der am Montag 22 Jahre alt wird, feiert am 28. März in Bahrain sein Grand-Prix-Debüt für den Haas-Rennstall, der am Ende des Feldes erwartet wird.

Wolff: So liefen die Hamilton-Verhandlungen wirklich

Wolff erklärte zudem, dass die Vertragsverhandlungen mit dem siebenmaligen Weltmeister Lewis Hamilton “nicht so schwierig waren, wie es mancherorts spekuliert worden ist. Wir haben eigentlich innerhalb von ein paar Wochen einen Deal gehabt, der dann zur Ausarbeitung den Anwälten übergeben worden ist.” (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Die Verhandlungen darüber hätten bereits kurz vor Weihnachten begonnen und seien schon Mitte Januar abgeschlossen worden. Hamilton unterschrieb später als zunächst angekündigt einen Vertrag bis zum Saisonende.

Die Gespräche hatten in der Urlaubszeit der Formel 1 stattgefunden. “Auf der Sonnenliege war das nicht”, meinte Wolff: “Zuerst wollten wir ja auch zwischen den beiden Bahrain-Rennen im Dezember verhandeln, aber dann kam seine Corona-Erkrankung dazwischen.”

Deswegen “haben also beide dann später aus dem Urlaub miteinander per Video telefoniert und verhandelt – ganz gemütlich. Es war entspannt, weil wir beide mit unseren Familien weg waren”.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Schumacher warnt Mick vor Teamkollege Mazepin

Am kommenden Wochenende startet in Bahrain die neue Formel-1-Saison. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Mit am Start ist dann auch erstmals Mick Schumacher. Der Deutsche bildet mit seinem Teamkollegen Nikita Mazepin bei Haas das Rookie-Duo des Fahrerfeldes. Weil beim US-Team aufgrund der fehlenden Weiterentwicklungen kaum große Erfolge möglich sind, dürfte es dem Sohn von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher vor allem darum gehen, sich im teaminternen Duell mit seinem russischen Kollegen durchzusetzen. 

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Bernie Ecclestone – Sonntag ab 21.45 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

Ein Unterfangen, dass nach Meinung von Ex-Pilot und Mick-Onkel Ralf Schumacher nicht allzu einfach zu erreichen sein dürfte.

“Ich sage immer noch: Mazepin, nebst der großen Unterstützung seines Vaters, hat auch ein gewisses Maß an Talent und sehr gute Vorbereitung”, erklärte er bei Sky: “Der ist alles andere als einfach zu bügeln im Team.”

Mazepin macht Schumacher Konkurrenz

In der vergangenen Formel-2-Saison wurde der Russe Fünfter, zudem feierte er zwei Saisonsiegen. 2018 wurde er in der GP3-Serie sogar Vizemeister. Schumacher hat mit seinen Titel in der Formel 2 und Formel 3 zwar die größeren Erfolge vorzuweisen, allzu viel dürfte das aber im Hinblick auf die Königsklasse aber nicht bedeuten. 

“Die Frage ist, welcher Rookie wird sich jetzt schneller zurechtfinden”, so Ralf Schumacher weiter. (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Bei den Testfahren in Bahrain konnte der Deutsche vor allem am ersten Tag aufgrund von Problemen am Auto kaum fahren, rund 30 Runden absolvierte Mazepin mehr. Als Mitglied der Ferrari Academy hatte der 21-Jährige aber bereits andere Testgelegenheiten.

“Er wird sich jetzt im Team zurechtgefunden haben, aber das ist halt ein Prozess, der lange dauert”, erklärt sein Onkel und hofft dennoch, dass Neffe Mick den teaminternen Sieg davonträgt. “Wir wünschen dem Mick, dass er diese Aufgabe meistern kann.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vollgas beim AvD Motor & Sport Magazin mit Ecclestone

Nach der erfolgreichen Premiere im Vorjahr startet das “AvD Motor & Sport Magazin” auf SPORT1 am Sonntagabend mit Vollgas in die zweite Runde.

Im Fokus steht der große Countdown zur neuen Formel 1-Saison. Passend dazu begrüßen Moderatorin Ruth Hofmann und SPORT1-Experte Christian Danner den ehemaligen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone via Schalte im Studio. (SERVICE: Alles zur Formel 1)

In der knapp zweistündigen Auftaktsendung, die ab sofort wieder wöchentlich auf dem Regel-Sendeplatz am Sonntag ab 21:45 Uhr zu sehen ist, wagt das On-Air-Duo Hofmann und Danner zudem ein rasantes Rollentausch-Experiment auf dem Nürburgring. (SERVICE: Der Rennkalender der Formel 1 2021)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin mit Bernie Ecclestone – Sonntag ab 21.45 Uhr im TV und STREAM auf SPORT1

“AvD Motor & Sport Magazin” mit Ecclestone im TV, Stream und Podcast

Neben der Ausstrahlung im Free-TV ist das “AvD Motor & Sport Magazin” weiterhin auch im 24/7-Livestream auf SPORT1.de und in den SPORT1-Apps abrufbar. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021: Termine und Zeitplan der Präsentationen)

Neu hinzu kommt die Podcast-Version des Magazins, die zukünftig zeitnah nach der TV-Ausstrahlung am Montagvormittag auf podcast.sport1.de, in der SPORT1-App sowie allen gängigen Streaming-Plattformen veröffentlicht wird.  

Pit Gottschalk, Chefredakteur und Chief Content Officer sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Sport1 GmbH: “Mit Bernie Ecclestone als Top-Gast läuten wir im ‘AvD Motor & Sport Magazin’ die neue Motorsport-Saison ein, die gerade in der Formel 1 aus deutscher Sicht jede Menge Spannung verspricht. Ab sofort präsentiert unser On-Air-Duo Ruth Hofmann und Christian Danner wieder wöchentlich kompakte Highlights, unterhaltsame Beiträge, informative Service-Themen sowie Analysen weiterer hochkarätiger Gäste und liefert damit am Sonntagabend den passenden Zieleinlauf für das Rennwochenende. Passend dazu gibt es das Format ab sofort für jeden, der selbst hinter dem Steuer sitzt, zudem auch als Podcast-Version.”

Round-Up zum Formel-1-Start mit Bernie Ecclestone, dazu Rollentausch auf dem Nürburgring

In der ersten von insgesamt 30 geplanten Ausgaben für dieses Jahr widmet sich das “AvD Motor & Sport Magazin” ausführlich dem bevorstehenden Saisonstart der Formel 1 in Bahrain.

Dazu begrüßen Moderatorin Ruth Hofmann und Christian Danner, der das Format die komplette Saison über als fester Experte begleiten wird, den ehemaligen Formel-1-Boss Bernie Ecclestone via Schalte im Studio. Der britische Geschäftsmann zog über vier Jahrzehnte in der Formel 1 die Fäden und machte die Königsklasse in dieser Zeit zur bedeutendsten Motorsport-Serie der Welt.

Gemeinsam mit Ecclestone klären Hofmann und Danner die wichtigsten Fragen im finalen Countdown: Wer steht wo? Wer hat Chancen auf den Titel? Wie schlägt sich Newcomer Mick Schumacher in seiner ersten Saison? Und wie kommt Sebastian Vettel mit seinem neuen Aston Martin zu Recht? Dazu werden die wichtigsten Regeländerungen und ihre Auswirkungen auf das Rennen vorgestellt.

Außerdem stellt sich das On-Air-Duo einem Racing-Test auf dem Nürburgring, um herauszufinden, wer der bessere Co-Pilot ist. Beim rasanten Rollentausch-Experiment sorgen ein Mercedes-AMG GT R und ein Porsche 911 / 997 GT2 Manthey M600 für die nötige Ladung Adrenalin am Steuer, aber auch auf dem Beifahrersitz. Das und noch vieles mehr gibt es am Sonntag ab 21:45 Uhr im ”AvD Motor & Sport Magazin” zu sehen.

Neue Saison, neues Studio, prominente Gästeliste

In der Anfangsphase der Saison wird das Format in ein neues, größeres Studio umziehen. Dort werden weitere hochkarätige Gäste und Experten empfangen, um über die aktuellen Themen der Motorsport-Welt zu diskutieren.

Im Vorjahr waren unter anderem Norbert Haug, Ralf Schumacher, Nick Heidfeld, Hans-Joachim Stuck, Monisha Kaltenborn oder Sophia Flörsch zu Gast.

Neben den Talk-Elementen liefert das “AvD Motor & Sport Magazin” weiterhin einen kompakten Überblick mit aktuellen Beiträgen zu allen relevanten internationalen und nationalen Rennserien – mit der Formel 1 im Fokus. Dazu wird die Sendung unter anderem mit neuen Rubriken und Service-Themen inhaltlich weiter ausgebaut.

Porsche GT Magazin und packendes Racing aus den USA und Australien live

Am Motorsport-Sonntagabend auf SPORT1 darf auch das “Porsche GT Magazin” nicht fehlen, das in dieser Woche ab 23:30 Uhr zu sehen ist.

In der zweiten Ausgabe des Jahres meldet sich Moderator Eric Engesser aus Sebring, wo das 12-Stunden-Rennen der US-amerikanischen IMSA ansteht. Dazu liefert das Magazin wieder einen kompakten Motorsport-Überblick zu den zahlreichen hochkarätigen Rennserien rund um den Globus, in denen der Premium-Hersteller Porsche am Start ist.

Mehr hochkarätigen US-Motorsport am Sonntagabend hat auch SPORT1+ mit der Übertragung der NASCAR Cup Series live ab 19:30 Uhr zu bieten, die diesmal in Atlanta gastiert.

Dazu zeigt SPORT1+ die drei Läufe der Australia Supercars Championship in Melbourne am Samstag relive ab 18:55 Uhr sowie am frühen Sonntagmorgen live ab 03:20 Uhr und live ab 06:10 Uhr.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Entscheidet ein Öl-Imperium den Formel-1-Titelkampf?

Red Bull überlässt nichts dem Zufall, um Mercedes den WM-Titel abzujagen.

Das Auto wurde optimal an die neuen Regeln angepasst, die hauptsächlich durch die Beschneidung des Unterbodens sechs bis zehn Prozent weniger Bodenhaftung bringen. Motorpartner Honda hat seinen Hybridantrieb extrem verbessert und soll 20 Zusatz-PS generiert haben. Und jetzt hat Schmierstofflieferant ExxonMobil verraten, dass sie neues Benzin und Öl gemixt haben, um ebenfalls zum erstrebten Titelgewinn beizutragen.

Wie viel Bedeutung ist dieser Nachricht beizumessen? (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

ExxonMobil will Red Bull zum WM-Titel verhelfen

Man muss wissen: Jeder Motorhersteller arbeitet eng mit einem Mineralkonzern zusammen, um optimal aufgestellt zu sein. ExxonMobil – Lieferant und Ex-Eigentümer der deutschen Tankstellenkette Esso – ist der Partner von Red-Bull-Honda, Petronas beliefert Mercedes, Shell Ferrari. Der Formel-1-Sprit von Ferrari entsteht etwa in einem Speziallabor in Hamburg.

Red-Bull-Chefberater Helmut Marko hält den Ball bei SPORT1 vor diesem Hintergrund lieber noch flach: “Das ist normal, dass Benzin und Öle jede Saison verbessert werden. Die anderen machen das auch.”

Aber natürlich will Red Bull es besser machen als die anderen (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER).

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

Benzin in der Formel 1: 99 Prozent wie von der Tankstelle, aber …

Das Reglement schreibt vor, dass das bleifreie Formel-1-Benzin dieselben Komponenten aufweisen muss wie der Sprit, den ein normaler Autofahrer tankt. Das komplexe Rennbenzin gleicht zu 99 Prozent dem von der Tankstelle. Der Mix im letzten Prozent macht den entscheidenden Unterschied – genau wie der jeweilige Anteil der verschiedenen Komponenten wie Alkane, Aromate, Alkene, Benzol, Schwefel und Sauerstoff.

Ex-Mercedes-Motorenchef Mario Illien erklärt: “Ein handelsüblicher Motor muss effizient sein, soll wenig verbrauchen und extreme Haltbarkeit aufweisen. Er soll 200.000 Kilometer ohne Probleme laufen oder sogar noch mehr. Beim Formel-1-Motor will man die maximale Leistung bei wenig Verbrauch haben. Seine Haltbarkeit ist aber begrenzt. Mehr als 4000 Kilometer sind nicht geplant. Das heißt, bei der Zündung geht man so nah wie möglich an die Klopfgrenze.”

Wichtig dabei: eine hohe Oktanzahl, damit sich der Sprit wegen der hohen Drücke und Temperaturen nicht selbst unkontrolliert entzündet (Klopfen). Laut Regelwerk sind bis zu 102 Oktan erlaubt.

“Die Kunst ist es, die Klopfgrenze nicht zu überschreiten, um den Motor nicht zu gefährden”, betont Illien: “Dafür muss der Sprit aber eine andere Zusammensetzung haben als beim Serienauto.” Im Qualifying beispielsweise gehen die Teams dabei laut Illien so nah ans Limit, dass dadurch noch mal 20 PS mehr herausgekitzelt werden als im Rennbetrieb. “Mehr als vier Runden sind aber mit dieser Einstellung nicht möglich”, sagt der Schweizer.

“Eine neue Spritmischung kann fünf Mehr-PS bringen”

Die Entwicklung der Schmierstoffe und des Benzins für die Königsklasse ist eine Wissenschaft für sich. Stillstand bedeutet Rückschritt. Ständig brüten die Chemiker in den Speziallabors neue Mixturen aus, die Leistung und Haltbarkeit verbessern sollen.

Die Faustregel bei den Schmierstoffen lautet dabei: je dünner, desto besser. Weil jeder Reibungsverlust sich auf die Endleistung auswirkt.

Mobil 1 schmiert dabei mehr als 4000 bewegliche Teile der Honda-Antriebseinheit (1,6-Liter-V6-Turbo-Hybrid) und zirkuliert pro Minute bis zu neun Mal durch den Motor. Dabei reduziert es nicht nur die Reibung, sondern kühlt den Verbrenner auch.

Im Mini-Labor an der Strecke wird neben der regelkonformen Zusammensetzung des Benzins regelmäßig auch das Öl auf Metallabrieb untersucht. Stellt das mobile Röntgengerät eine zu hohe Konzentration fest, droht ein Motorschaden.

“Durch Sprit und Öl kann man eine WM verlieren, wenn man zu sehr der Konkurrenz hinterherhinkt”, glaubt Illien. Denn: “Eine neue Spritmischung kann fünf Mehr-PS bringen.”

Im Rennen kann das den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Formel 1 stellt Skandal-Rennen in Saudi-Arabien vor

Längster Stadtkurs im Rennkalender, eine der schnellsten Strecken des Jahres: Die Formel 1 hat am Donnerstag Details zum Großen Preis von Saudi-Arabien preisgegeben, der am 5. Dezember in Dschidda Premiere feiern soll.

Demnach wird der Kurs, für den der Aachener Bauingenieur Hermann Tilke verantwortlich zeichnet, mit einer Länge von 6,175 km nach Spa/Belgien die zweitlängste Strecke im Rennkalender sein. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motor & Sport Magazin – Sonntag ab 21.45 Uhr LIVE im TV und STREAM auf SPORT1

27 meist fließende Kurven sollen den Piloten entlang der Corniche am Roten Meer eine Durchschnittsgeschwindigkeit von etwa 250 km/h erlauben. Die schnellste Strecke im Rennkalender ist Monza mit rund 264 km/h.

Kritik an Rennen in Saudi-Arabien

“Wir haben sehr eng mit dem Team von Hermann Tilke und dem Veranstalter zusammengearbeitet, um sicherzustellen, dass wir eine Strecke haben, die unseren Fans spannende Rad-an-Rad-Rennen bietet und alle Fahrer herausfordert”, sagte Formel-1-Sportchef Ross Brawn: “Das Design bringt das Beste eines modernen Straßenkurses zum Vorschein, hat aber auch rasante, fließende Bereiche, die für hohe Geschwindigkeiten und Überholmöglichkeiten sorgen werden.”

Die Aufnahme von Saudi-Arabien in den Formel-1-Kalender, der 2021 die Rekordzahl von 23 Großen Preisen umfasst, hat der Formel 1 im Vorfeld auch Kritik eingebracht.

Saudi-Arabien gilt bezüglich der Einhaltung von Menschenrechten als schwarzes Schaf, zuletzt setzte der Ölstaat vermehrt auf die Ausrichtung von Sport-Großereignissen, um das ramponierte Image aufzupolieren. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

F1-Powerranking: Wer glänzt, bei wem hakt es?

Selten war es nach Testfahrten in der Formel 1 schwerer, ein klares Bild der Kraftverhältnisse zu bekommen. (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Statt wie früher an sechs oder acht Testtagen hatten die Teams diesmal nur insgesamt 24 Stunden lang die Möglichkeit, ihre neuen Autos einem Härtetest zu unterziehen.

Was bedeutet: Die Teams der Königsklasse waren während der dreitägigen Testphase mit verschiedenen Programmen unterwegs, mit verschiedenen Spritmengen, mit verschiedenen Reifen.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Trotzdem konnte SPORT1 eine Tendenz herauslesen. Red Bull ist dabei leicht vor Mercedes, McLaren könnte für die große Überraschung sorgen, Haas liegt im Moment noch hinten. Beim Rest dagegen geht es extrem eng zu.

1. Platz – RED BULL: Das sagt Marko

“Der beste erste Saisonauftakt-Test, den ich bei Red Bull je erlebte”, konstatierte Chefberater Helmut Marko – das sagt schon fast alles: “Wir hatten keine Probleme, das Auto reagierte so wie wir es wollten, der neue Honda-Motor hielt, was die Daten vorher versprochen hatten.”

Bei Red Bull glaubt man, dass man bei den Tests knapp die Nase vorne hatte. “Wir wissen aber auch, dass Mercedes mit mehr Benzin gefahren ist und nicht alles gezeigt hat”, sagte Marko, “trotzdem wären sie auch abgetankt nicht ganz an uns herangekommen. Denn besonders Max Verstappen hat noch viel Luft nach oben.”

Soll heißen: Der Niederländer spielte mit dem Auto, quetschte besonders mit der weichen Reifenmischung bewusst noch nicht alles aus sich heraus. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Eins wurde aber schon klar: Auch der erfahrene Red-Bull-Neuling Sergio Pérez kann mit dem Speed des Supertalents auf einer Runde nicht mithalten. Trotzdem traut man dem Mexikaner eine Menge zu: “Pérez wird im Rennen extrem stark sein und eine Menge Punkte einfahren”, so Marko.

Fest steht: Red Bull hat das Auto extrem verbessert, Honda den Motor. “Wenn man die Cockpitaufnahmen verfolgt, hatte man den Eindruck, dass Max im Mercedes von letztem Jahr saß und die Mercedes-Fahrer in unserem Auto von 2020″, sagte Marko.

Was der 77-Jährige meint: Hamilton und Bottas mussten den Mercedes immer wieder mit hektischen Lenkbewegungen einfangen, während Verstappen kaum korrigieren musste.

Im Vergleich zum Qualifying 2020 verlor Red Bull 1,3 Sekunden. Das deutet darauf hin, dass die Österreicher ihre schnellsten Runden nicht im Qualifying-Trim gefahren sind.

2. Platz – MERCEDES: Diese Probleme hat Hamilton

Eins ist klar: Weit hinter Red Bull liegt der Titelverteidiger nicht. Der Rückstand zur Qualifying-Zeit 2020 betrug 2,8 Sekunden.

Der Unterschied ist zum größten Teil mit der hohen Spritmenge zu erklären, die der Seriensieger der letzten Jahre bei den Tests an Bord hatte. Die Konkurrenz rechnet mit 60 bis 70 Kilo.

Auch die volle Leistung des Motors hat Mercedes noch nicht aufgedreht. Deshalb täuschen die Rundenzeiten im Vergleich zum Herausforderer Nummer eins Red Bull. (HINTERGRUND: Mercedes zeigt Unterboden-Trick)

Fest steht aber auch: Mercedes hat noch Handlingsprobleme, speziell auf der Hinterachse. Die ist besonders in schnellen Kurven nur sehr schwer zu bändigen.

Hamilton drehte sich zweimal, vermutlich aus diesem Grund. Das Problem könnte an den Bargeboards liegen. Diese Leitbleche sollen für eine optimale Luftströmung sorgen. Konkurrenten vermuten, dass die Mercedes-Bargeboards Probleme machen und deshalb für nicht genügend Abtrieb im Heckbereich sorgen.

Deshalb sei auch Mercedes anders als bei den Tests in den Jahren zuvor mit großen Messgittern gefahren, um Strömungsdaten zu bekommen. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Schon beim “Filmtag” am Dienstag, bei dem nur maximal 100 Kilometer Distanz erlaubt sind, will Mercedes dem Problem auf die Spur kommen. Spätestens beim ersten Rennwochenende wollen die Favoriten das Problem dann behoben haben.

3. Platz – MCLAREN: Mehr als nur Kandidat für Rang drei?

Die Mannschaft vom deutschen Teamchef Andreas Seidl überraschte zunächst mal damit, dass sie ohne Probleme alle geplanten Fahrprogramme abspulen konnten. Was erstaunlich ist, weil das Traditionsteam vom Renault auf den Mercedes-Motor umgestiegen ist.

Grund: Ein Wechsel des Antriebsstrangs sorgt beim ersten Test normalerweise für mehr Komplikationen. Der problemlose Test zeigt entsprechend die enge Zusammenarbeit zwischen der Mercedes-Motorenfabrik in Brixworth und den McLaren-Technikern in Woking.

Der Rückstand zur eigenen Qualifying-Zeit – damals noch von Renault angefeuert – betrug 1,6 Sekunden. Trotz der im Vergleich zum Renault stärkeren Mercedes-Power im Rücken fuhr auch der “Orangepfeil” mit noch reichlich Sprit an Bord.

Bei McLaren selbst schätzt man sich mit Aston Martin und Alpha Tauri mitten im Kampf um Platz drei liegend. Die Konkurrenz hält das für untertrieben und glaubt, dass McLaren schon um Siege mitfahren kann.

Besonders der innovative Diffusor, bei dem die Briten andere Wege als die Konkurrenz gehen, soll der Grund für McLarens Understatement sein. Er wird schon jetzt genau beäugt, um im Notfall kopiert zu werden.

4. Platz – ASTON MARTIN: Vettel-Team noch als Wundertüte

Der “grüne Mercedes” ist am schwierigsten zu beurteilen, weil das Team von Neuzugang Sebastian Vettel die meisten Probleme hatte.

Besonders der Deutsche verlor etliche Eingewöhnungskilometer wegen eines Getriebedefekts, der viel Zeit kostete. Die hätte er aber bitter nötig gehabt.

“Das Auto ist anders zu fahren, der Motor erfordert eine andere Herangehensweise, das Lenkungsverhalten ist neu für mich, ebenso manche Systeme”, resümierte Vettel: “Nichtsdestotrotz bin ich guter Dinge. Ich muss jetzt das Rennwochenende zu weiteren Studienseminaren nutzen.”

Die Zeiten des “Aston-Mercedes”, wie der “Grünpfeil” wegen der bekannt engen Zusammenarbeit mit dem Mercedes-Werksteam im Fahrerlager bereits genannt wird, waren wenig repräsentativ.

Am letzten Tag absolvierten Vettel und Teamkollege Lance Stroll nur Rennsimulationen mit vollen Tanks. Die 1:30,4 Minuten, die Stroll schon am ersten Testtag fahren konnte, als die Bedingungen eher schlecht waren, geben immerhin ein wenig Aufschluss.

Sie zeigen, dass der Aston Martin sehr schnell sein kann, wenn alles funktioniert. Auch der Rückstand zur 2020er-Qualifyingzeit von 2,1 Sekunden zeigt deutlich, dass bei Strolls Bestzeit noch genügend Benzin im Tank war.

Die SPORT1-Prognose: Wenn Vettel seine Eingewöhnungsphase hinter sich hat und die Technik keine Mucken mehr macht, wird der Deutsche um Podiumsplätze, womöglich sogar um Siege fahren können.

5. Platz – ALPHA TAURI: Speed und ein Rookie begeistern

Das Red-Bull-Schwesterteam erstaunte durch extrem schnelle Zeiten, besonders Rookie Yuki Tsunoda begeisterte dabei. Red Bull selbst sieht Alpha Tauri irgendwo zwischen Platz vier und sechs, im engen Kampf mit Ferrari, Alpine-Renault und Aston Martin.

Jetzt die Spielewelt von SPORT1 entdecken – hier entlang!

Tsunoda fuhr seine Zeiten mit der weichsten Reifenmischung und wenig Sprit. Deshalb betrug der Rückstand zu 2020 auch nur 0,6 Sekunden.

Auffällig ist, dass die Ähnlichkeit zum Schwesterauto von Red Bull immer größer wird – was den Alpha Tauri noch stärker gemacht hat.

6. Platz – FERRARI: Leichter Aufwärtstrend

Die Scuderia hat einen klaren Schritt nach vorne gemacht, der hauptsächlich dem neuen Motor geschuldet ist.

Auch auf der Chassis-Seite verbesserte Ferrari das Auto, aber um Siege können Charles Leclerc und Carlos Sainz noch nicht mitfahren. Realistisches Ziel muss es sein, im Laufe der Saison unter die Top Vier zu kommen, um dann 2022 wieder den Angriff auf die Spitze zu starten.

Podestplätze könnten in dieser Saison aber möglich sein, wenn man selbst keine Fehler macht und die Topteams schwächeln. 

7. Platz – ALPINE-RENAULT: Wo steht Rückkehrer Alonso?

Das Team von F1-Heimkehrer Fernando Alonso machte einen guten Eindruck, ist aber noch nicht endgültig einzuschätzen, was seine wahre Leistungsfähigkeit betrifft.

Die Rennsimulationen besonders vom zweifachen Weltmeister Alonso waren sehr gut. Einzuordnen ist er rein vom Speed auf einer Runde im Bereich von Alpha Tauri und Ferrari.

Fest steht aber: Alonso fährt souverän wie eh und je, als hätte der Spanier nie Pause von der Königsklasse gemacht. Und: Der Alpine funktioniert auf den härteren Reifenmischungen besser als auf den weichen. Deshalb ist er im Rennen stärker einzuschätzen als im Qualifying. 

8. Platz – ALFA ROMEO: Räikkönen könnte überraschen

Schon jetzt behauptet Kult-Finne Kimi Räikkönen, dass der Alfa schneller ist als im vergangenen Jahr – trotz der Einschnitte in der Aerodynamik. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021 – Termine und Zeitplan der Präsentationen)

Alfa profitiert dabei natürlich auch vom neuen, stärkeren Ferrari-Motor. Die schnellen Zeiten auf einer Runde (Platz vier) fuhr der Finne im Qualifying-Trimm mit wenig Sprit und den superweichen Reifen.

Dennoch könnte es Alfa gelingen, ab und zu aus eigener Kraft in die Punkte zu fahren.

9. Platz – WILLIAMS: Davon profitiert Russell

Das Traditionsteam hat die Rote Laterne abgegeben und sich extrem verbessert. Was aber nicht schwer war, weil das Auto des vergangenes Jahres in den Bereich Fehlkonstruktion einzuordnen ist.

Williams profitiert in diesem Jahr von mehr Unterstützung durch Mercedes. Die Stuttgarter wollen so ihren “Junior” und zukünftigen Hoffnungsträger George Russell stärken. Gerade der Brite könnte deshalb – besonders auf Powerstrecken – für manche Überraschung in Form von Punkten sorgen.

Den großen Sprung will Williams 2022 machen. Dann schmeißt das Traditionsteam seine Vorsätze über Bord. Bisher bestand Williams immer auf Unabhängigkeit und konstruierte Getriebe und hintere Radaufhängungen selbst.

Im nächsten Jahr übernimmt man wie Aston Martin den kompletten Antriebsstrang von Mercedes. Hochrechnungen ergeben, dass dieser Schritt das Auto mindestens eine halbe Sekunde schneller machen wird.

10. Platz – HAAS: Schumacher in Lernphase

Mick Schumachers US-Team mit russischem Kleid muss sich im Moment mit dem letzten Platz begnügen. Das ist aber keine Überraschung, denn Teamchef Günther Steiner verzichtete auf eine größere Weiterentwicklung des Autos, verwendet sogar die gleichen Chassis.

Wie Alfa gewinnt Haas durch den stärkeren Ferrari-Motor von 2021. Für Team und Fahrer gilt die Saison als Lehrjahr, um 2022 mit neuem Auto, auf das man sich schon in dieser Saison konzentriert, anzugreifen.

Fest steht: Die Zusammenarbeit mit Ferrari wird immer intensiver. Die Scuderia wird alles tun, um das Team und damit seinen Hoffnungsträger Mick Schumacher zu stärken. Schumi Junior ist jedenfalls enthusiastisch bei der Sache.

Seine Hauptaufgabe wird sein, so schnell wie möglich zu lernen und flotter zu fahren als sein umstrittener russischer Teamkollege Nikita Mazepin. (Hintergrund: Darum sorgen die Russland-Farben auf Schumachers Auto für Ärger)

Ein Selbstläufer ist das aber nicht, denn Mazepin – wie Schumacher Neuling in der Königsklasse – hat bei den Tests bewiesen, dass er auf Augenhöhe mit dem Deutschen fahren kann.

Mazepins Einfluss beim Team ist dabei trotz der Ferrari-Verbindung nicht zu unterschätzen. 50 Millionen Euro – so munkelt man im Fahrerlager – ließ sich sein Vater das Sponsoring bei Haas mit seiner Firma Uralkali kosten.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Teamchef gibt Versprechen zu Schumacher ab

Günther Steiner, als Teamchef des Formel 1-Rennstalls Haas auch der Vorgesetzte von Mick Schumacher, hat seinen Fahrern Chancengleichheit versprochen. “Im Team sind beide Fahrer gleichgestellt”, sagte Steiner bei RTL/ntv.

Schumachers Stallkollege Nikita Mazepin ist der Sohn des russischen Unternehmers Dimitri Mazepin, dessen Chemiekonzern Uralkali das Namenssponsoring bei Haas übernommen hat und damit der wichtigste Geldgeber des kleinen US-Rennstalls ist.

“Auch Herr Mazepin hat gesagt: ‘Mein Sohn hat keine Vorteile zu haben’”, berichtete Steiner in der Sendung “Frühstart”: “Uralkali ist der Hauptsponsor, aber mit keinen Rechten, einen Vorteil zu haben. Das gibt es nicht. Das ist nicht sportlich, das wird bei uns auch nicht gemacht. Dafür stehe ich gerade”, sagte der Italiener und beteuerte, immer “mit offenen Karten” zu spielen.

Die neue Saison beginnt am 28. März in Bahrain.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Schumacher bekommt nicht genug – und lüftet Kürzel-Rätsel

Auf die Bremse treten gehört nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen eines echten Formel-1-Fahrers, insofern darf man Mick Schumachers persönliche Bilanz der Testfahrten als ziemlich gutes Signal werten. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

“Ich bin bereit. Wenn es nach mir ginge, könnte die Saison morgen anfangen”, sagte der Königsklassen-Debütant nach 181 Runden an drei Tagen in Bahrain, davon noch mal 78 am Sonntag. “Es macht einfach Spaß, davon bekomme ich nicht genug. Am liebsten würde ich jeden Tag fahren.”

Bis zum 26. März, dem ersten freien Training zum Saisonauftakt an identischer Stelle, wird der 21-Jährige allerdings auf Entzug gesetzt. (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE

Da bleibt genug Zeit, um unzählige Daten auszuwerten und die positiven Eindrücke im Haas VF-21 sacken zu lassen. Im Eifer des Gefechts sah der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher bereits “keine großen Baustellen mehr”.

Schumacher: Erster Punktsieg gegen Mazepin

Mit seinem Rennwagen hat er sich trotz einer langen Zwangspause am ersten Testtag wegen Hydraulikproblemen und eines Getriebewechsels schnell angefreundet, auch mit seiner fahrerischen Leistung war der Vorjahresmeister der Formel 2 zufrieden.

Nun dauerhaft in einem Formel-1-Boliden zu sitzen, mache großen Spaß, versicherte Schumacher: “Die Geschwindigkeit ist der Wahnsinn, man kann hart pushen und sich dabei auf den Grip verlassen.”

Eine Frage blieb allerdings offen: Wo steht Haas? Schumacher belegte im Tagesklassement Rang 15 unter 18 Fahrern, nach einer Bestzeit von 1:32,053 Minuten bei etwa zwei Sekunden Rückstand auf die Spitze. Allerdings fuhr er am Vormittag, als die Zeitenjagd nicht im Vordergrund stand.

Immerhin: Gemeinsam mit Teamkollege Nikita Mazepin war Schumacher am Samstag auf 164 Runden gekommen, kein Rennstall verbrachte annähernd so viel Zeit auf der Strecke. Und: Schumacher war dabei im selben Auto gar um knapp zwei Zehntel schneller als der umstrittene Russe und sicherte sich damit auch den ersten Teil-Erfolg im internen Konkurrenzkampf.

Tags darauf war dann Mazepin eine halbe Sekunde schneller als Schumacher. (Hintergrund: Darum sorgen die Russland-Farben auf Schumachers Auto für Ärger)

Wo stehen Haas und Schumacher?

Andere Rennställe, darunter der nach Grip suchende Dauersieger Mercedes oder Sebastian Vettels Aston-Martin-Team, hatten in der Wüste ihre Probleme mit Performance beziehungsweise Standfestigkeit. Red Bull machte den stärksten Eindruck, doch traditionell bleiben viele Fragezeichen nach den Tests.

Die Karten werden erst auf den Tisch gelegt, wenn es um Pokale und WM-Punkte geht.

Das weiß auch Schumacher: “Wir können uns mit den anderen erst vergleichen, wenn das Qualifying in Bahrain beginnt. Zur Zeit versteckt sowieso jeder etwas, auf die Zeiten ist noch kein Verlass.”

Haas-Teamchef Günther Steiner betonte abermals, dass 2021 für den kleinen US-Rennstall ein Lehrjahr werde. Schumacher und sein russischer Teamkollege Mazepin sollen Erfahrungen sammeln, um dann 2022 bei grundlegend verändertem Reglement das Hinterfeld der Formel 1 zu verlassen und regelmäßig um Punkte zu kämpfen.

“Unser Programm war ganz anders als das der Konkurrenz, man kann es nicht vergleichen”, erklärte Steiner und resümierte zufrieden: “Wir wollten den Fahrern so viel Zeit auf der Strecke wie möglich geben, und das haben wir geschafft.”

Haas-Teamchef Steiner lobt Schumacher

Seine beiden Rookies hätten “ihre Hausaufgaben gemacht”. Deswegen teilt Steiner auch den Tatendrang seines Vorzeigefahrers Schumacher: “Wenn Mick bereit ist, bin ich es auch.”

Vergessen war da auch die Schrecksekunde in der Haas-Box am zweiten Testtag: Schumacher hatte das grüne Licht zum Losfahren erhalten, doch der Mann am vorderen Wagenheber war noch nicht aus dem Weg gegangen. Zum Glück flog nur der Wagenheber davon, nicht der Mechaniker. (Rennkalender der Formel 1 2021)

“Da habe ich mich gewaltig erschrocken, weil mir nicht klar war, ob ich nicht vielleicht etwas falsch gemacht hatte. Letztlich war es ein Missverständnis. Wir haben auch daraus etwas gelernt”, betonte der Sohn von Michael Schumacher.

Und wie bewertet der Schumacher die Begegnung mit den anderen Piloten auf der Strecke?

“Was mich verblüfft hat – man merkt extrem, wie unterschiedlich die Fahrzeuge sind. Wenn du hinter einem Williams herfährst, dann sind die Verwirbelungen hinter diesem Auto ganz anders als etwa von einem Mercedes. Ich finde das interessant und will auch da möglichst viel lernen. Wenn ich also die Möglichkeit erhalte, einem Gegner zu folgen, dann nehme ich die meist wahr”, erklärte er.

Schumacher startet mit MSC-Kürzel

Interessant ist auch, dass Schumacher nun mit dem legendären Namenskürzel “MSC” an den Start geht. Diese Variante stand einst für seinen Vater Michael. Häufig war das Kürzel auf den Zeitmonitoren ganz oben in der Rangliste zu finden.

In der Formel 2 fuhr er noch unter “SCH”. Dabei handelte es sich um die Kürzel-Variante, die in den meisten Fällen genutzt wird, nämlich um die drei ersten Buchstaben des Nachnamens.

Jetzt die Spielewelt von SPORT1 entdecken - hier entlang!

Mick Schumacher erklärte nun, er selbst habe sich das so gewünscht. Er habe eine “emotionale Bindung” zu dem Kürzel. ”Ich denke, es ist auch für alle Zuschauer schön, ‘MSC’ wieder in der Zeitenliste zu sehen”, freute sich Schumacher junior. (SERVICE: Die Autos der Formel 1 2021 – Termine und Zeitplan der Präsentationen)

—–
Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

 Powered by Max Banner Ads