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Mercedes-Sportchef lobt Ferrari

Nach dem Rennen in Spielberg lobte Mercedes-Sportchef Toto Wolff das Verhalten des Ferrari-Rennstalls. Die Scuderia hätte in Hinsicht auf die Fahrerwertung dem auf Platz drei liegenden Sebastian Vettel per Stallregie vor den zweitplatzierten Kimi Räikkönen beordern können. Verzichtete aber auf einen Eingriff ins Renngeschehen.

Vettel hat nun 146 Punkte auf seinem Konto, der Iceman sammelte bisher 101 Zähler. (SERVICE: Die Fahrerwertung)

“Wir hätten es auch nicht gemacht”

“Sportlich gesehen sowie aus der Perspektive der Fans und der Fahrer wäre es zu diesem Saisonzeitpunkt – es ist Anfang Juli – ein ziemlich brutaler Eingriff, die Positionen tauschen zu lassen”, sagte Wolff gegenüber Motorsport-Total. “Wir hätten es auch nicht getan”.

Vettel sagte nach dem Rennen dazu: “Ich wollte beide in einen Fehler hetzen, aber Kimi ist so schnell gefahren wie er nur konnte. Und ich bin so schnell gefahren wie ich nur konnte. Wir haben beide aufgeholt, aber es hat nicht gereicht.”  Von einer Stallorder wollte er nichts wissen. Darauf angesprochen sagte er: “Warum auch”.

Dass es bei den Italienern auch durchaus anders geht, hatte Ferrari unter anderem 2001 in Spielberg gezeigt. Damals musste Rubens Barichello Michael Schumacher Platz machen. Der damalige Ferrari-Teamchef Jean Todt hatte per Funkspruch dem Brasilianer beordert: “Lass Michael für seine Meisterschaft vorbei ziehen”.

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Hamilton pestet gegen Pirelli-Reifen

Es war ein absolut gebrauchter Tag für Lewis Hamilton.

Erst verschlief der Mercedes-Kommandostand beim Großen Preis von Österreich einen Boxenstopp, dann musste der Brite mit einem technischen Defekt das Rennen beenden. Doch auch die Pirelli-Reifen trugen nicht zur Erheiterung des 33-Jährigen bei.

“Mit den Reifen kannst du kein Rennen fahren. Ich war schnell genug, um kämpfen zu können, aber die Reifen gaben es nicht her”, beschwerte sich der viermalige Weltmeister und setzte zu weiterer Kritik an: “Das hat den Fans viel Racing gestohlen, weil die Reifen nicht gut genug sind, als dass man damit ein Duell austragen könnte. Die Reifen werfen einfach Blasen.”

Pirelli von Blasenbildung überrascht

In Spielberg hatten neben Hamilton noch diverse weitere Piloten ähnliche Probleme. Auch bei Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo bildeten sich Blasen an den Reifen.

Statt der in Österreich eingesetzten Reifen wäre Hamilton lieber mit den Pneus gefahren, die bereits in Barcelona und Le Castellet im Einsatz waren. Mit einer um 0,4 Millimeter dünneren Lauffläche ausgestattet, sind diese besonders für heiße Temperaturen geeignet. “Diese Reifen hätte Pirelli auch hierher mitbringen sollen”, sagte der Brite nach dem Rennen.

Auch Pirelli selbst zeigte sich von der Blasenbildung überrascht. “Am Sonntag waren die Bedingungen komplett anders als am Freitag. Es war viel heißer, und der Unterschied war so stark, dass es wirklich schwierig war, die Situation vorherzusagen”, sagte Pirelli-Manager Mario Isola zu motorsport-total.com.

Ferrari ohne Probleme

Dennoch trage das individuelle Set-up jedes einzelnen Fahrers zu einer möglichen Blasenbildung bei. Die beiden Ferrari-Piloten Sebastian Vettel und Kimi Raikkönen hatten mit diesem Problem beispielsweise nicht zu kämpfen.

Der Wunsch nach den dünneren Pneus wird Lewis Hamilton aber bereits in wenigen Tagen erfüllt. Beim Großen Preis von England in Silverstone (So., ab 15 Uhr im LIVETICKER) kommen die Reifen das nächste Mal zum Einsatz.

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Oranje-Party! Presse feiert makellosen Verstappen

Max Verstappen hat den Großen Preis von Österreich gewonnen und seinem Team Red Bull auf dessen Heimstrecke einen perfekten Tag beschert. Die Presse überschüttet den Niederländer anschließend mit Lob.

Nach dem miserablen Ergebnis für Mercedes stehen die Silberpfeile in der Kritik. Vor allem die Haltung von Toto Wolff sorgt für Unverständnis. Die italienische Presse zeigt sich dagegen vom Rennausgang begeistert und wünscht sich weitere Sonntage dieser Art.

SPORT1 fasst die Pressestimmen zum Österreich-Grand-Prix zusammen.

ENGLAND

The Guardian: ”Braucht noch jemand einen Beweis, dass die diesjährige Formel-1-Weltmeisterschaft zu einem Abnutzungskampf wird, an dessen Ende einer stehen bleibt? Hamiltons WM-Führung ist dahin, und der britische Fahrer steht vor der Herkules-Aufgabe, sich neu zu fokussieren und am kommenden Wochenende sein Bestes für den britischen Grand Prix zu geben. Niemand konnte leugnen, dass Verstappen den Sieg verdiente. Er fuhr perfekt, während Mercedes in mehr als einer Hinsicht zusammenbrach.”

Daily Mail: “Toto Wolff bekennt sein Leid nach dem doppelten Mercedes-Aus. Aber trotz des Desasters beim Großen Preis von Österreich sieht er keinen Änderungsbedarf. Ein wuterfüllter Hamilton hatte Mercedes bereits am Funk beschuldigt, ihm einen leichten Sieg zu kosten, und das nicht zum ersten Mal in dieser Saison.”

The Telegraph: ”Ein wütender Lewis Hamilton fordert kugelsichere Antworten auf die Mercedes-Schnitzer.”  (SERVICE: Die Fahrerwertung)

The Sun: ”Der Doppel-Ausfall ist ein Hammerschlag für die Mercedes-Bosse und lässt neue Fragen an der Zuverlässigkeit des neuen Motors aufkommen.”
   
ITALIEN

Gazzetta dello Sport: “Könnte Ferrari doch öfters solche Sonntage erleben! An einem Tag, an dem Maranello nicht zum Siegen in der Lage war, ist Ferrari an die Spitze der Fahrer- und Konstrukteurs-WM geklettert. Doch man muss einige Fragen stellen: Hätte Vettel siegen können? Warum hat Räikkönen nicht entschlossener Verstappen angreifen können? Hat Ferrari noch unausgeschöpftes Potenzial? Das Auto ist stärker als es die Resultate zeigen.”

Corriere della Sera: “Ferrari regiert in Zeltweg. Es schien kein positives Wochenende für Ferrari zu werden, doch die Unvorhersehbarkeit der Formel 1 hat Vettel wieder an die Spitze geführt. Der SF71H war am Sonntag ein Superauto. Red Bull gewinnt jedoch zunehmend an Vertrauen und profitiert von den Problemen der Rivalen.”

Tuttosport: “Ferrari kommt an die Spitze dank des Pechs der Gegner. Hamilton muss eine schwere Enttäuschung hinnehmen. Es braucht wenig, bis sich in der Formel 1 der Wind dreht. Mercedes hatte bisher alles auf dem Red Bull Ring gewonnen, doch diesmal muss Hamilton eine Demütigung einstecken.”

La Repubblica: “Verstappen fährt endlich ein Rennen wie ein reifer Pilot. Der Niederländer bringt die Kritiker zum Schweigen, hält sich von Problemen fern und verteidigt bis zum Ziel die Führungsposition. Er beweist, dass er gereift ist. Hamilton erlebt einen schwarzen Tag. Vettel glänzt nicht wirklich.”

Corriere della Sera: “Ferrari feiert an Hamiltons schwarzem Tag. Für den Weltmeister ist die Niederlage schwer zu verkraften. 2016 hatte er zuletzt das Ziel nicht erreicht. Toto Wolff muss seine Fehler zugeben. Ferrari ist bei den letzten zwei Grands Prix stark gewachsen, doch der Durchbruch ist noch nicht geschafft. Hamilton ist alles andere als besiegt und der WM-Titel noch in weiter Ferne.” (SERVICE: Die Teamwertung)
   
SPANIEN

Marca: “Verstappen gewinnt, Katastrophe für Mercedes. Max Verstappen holt sich einen der seltsamsten Siege in der Geschichte der Formel 1. Mercedes hatte alles im Griff, pennte aber nach dem Ausfall von Bottas. Es war ein schwarzer Tag für das Team von Toto Wolff. Nutznießer war insbesondere Sebastian Vettel, zuerst durch sein Überholmanöver gegen Lewis Hamilton und dann durch dessen Ausfall.”

AS: “Die Mercedes-Boliden mussten die Segel streichen, erster Saisonsieg für den fliegenden Holländer. Es wurde ein bitterer Nachmittag für die Silberpfeile. Vettel schlug genau im richtigen Moment zu, für ihn ist es ein moralisch eminent wichtiger Erfolg über seinen direkten Rivalen Lewis Hamilton. Die WM bleibt weiterhin sehr spannend.”

Sport: “Verstappen holt sich den Sieg an einem Chaos-Tag von Mercedes. Ein sehr ärgerlicher Tag für Hamilton, der sechs Runden vor der Zielflagge aufgeben muss. Der Holländer Verstappen ist momentan gut drauf, an kräftiger Unterstützung von seinen Landsleuten hat es ihm in Österreich nicht gefehlt.”

El Mundo Deportivo: “Mercedes übergibt den Triumph an Verstappen und die WM-Führung an Sebastian Vettel. Der Niederländer setzt sich gegen Räikkönen und Vettel durch in einem desaströsen Rennen für Mercedes. Es war wie verhext für Mercedes in den Bergen von Zeltweg. Sie hatten den Erfolg selbst in der Hand, doch es lief alles schief, was nur schief laufen konnte. Das kam Vettel sehr entgegen, der jetzt in der Gesamtwertung vor Hamilton liegt. Alles änderte sich für Mercedes schlagartig nach der Aufgabe von Bottas. Die WM lebt! Und wie!”
   
ÖSTERREICH

Kronenzeitung: “Das Heimmärchen ist im fünften Anlauf endlich wahr geworden, Verstappen machte es möglich. Der Triumph des 20-Jährigen steht für die ‘Bullen’ sicher auf einer Stufe mit dem ersten Sieg der Teamgeschichte 2009 – denn zu Hause ist’s halt am schönsten. Super-Seb ist zurück! Platz drei war ein gefühlter Sieg.”

Kleine Zeitung: “Heimsieg für den Holländer, Max Mania im orangen Heimspiel. Verstappen fuhr ein souveränes Rennen, fehlerfrei, makellos, auch ohne draufgängerische Einlagen. Wie schnell Red Bull im Rennen zurück auf die Ideallinie gefunden hat, war berauschend. Da muss man sich als Bergvolk auch mit dem Flachländer Verstappen freuen. Und so feiert man eben mit den 20.000 Oranjes. Ein ganz spezielles und einzigartiges Sommermärchen.”
   
NIEDERLANDE

De Telegraaf: “Verstappen und das Wunder von Spielberg! Eigentlich war es zu schön, um wahr zu sein. Eigentlich konnte es gar nicht passieren. Aber es ist passiert. Denn die Schönheit des Spitzensports ist in erster Linie das Streben nach dem Unmöglichen. Grenzen verschieben, auch gegen alle Vorurteile. Wie der vierte Grand-Prix-Triumph von Max Verstappen. Vor den Augen von 15.000 Niederländern und in der Heimat seines Sponsors gewann er ein Rennen, das er nicht wirklich gewinnen konnte.”

Algemeen Dagblad: “Was ein schwieriges Wochenende zu werden schien, verwandelte Max Verstappen in Österreich in eine große Oranje-Party.”

FRANKREICH

L’Equipe: “Mercedes fängt wieder bei Null an. Es war ein Grand Prix für die Geschichtsbücher.”
   
SCHWEIZ

Neue Zürcher Zeitung: ”Verstappen siegt dank der Missgeschicke von Mercedes.”

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Vettel klagt über Gejammer

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Vettel klagt über "Gemecker und Gejammer"

Für Mercedes war der Große Preis von Österreich eines der bittersten Rennen in der Geschichte. Mit doppelter Pole Position ins Rennen gestartet, entwickelte sich der neunte Grand Prix der Saison zu einem absoluten Debakel.

Erst schied Valtteri Bottas mit Hydraulikproblemen aus, dann kostete ein strategischer Fehler Lewis Hamilton viele Plätze. Als der Brite einige Runden vor dem Ende ebenfalls mit technischen Problemen aufgeben musste, war die Stimmung in der Garage der Silberpfeile am Tiefpunkt angekommen.

Entsprechend frustriert zeigten sich Fahrer und Verantwortlichen nach dem Rennen.

Ferrari eroberte mit den Rängen zwei und drei sowohl die WM-Führung in der Fahrer- als auch in der Teamwertung. Dennoch herrschte bei der Scuderia keine ausgelassene Stimmung. Der drittplatzierte Sebastian Vettel machte nach dem Rennen seinem Ärger über die Strafversetzung nach der Behinderung von Carlos Sainz am Vortag Luft.

Bei Red-Bull-Pilot Max Verstappen war die Freude über den unerwarteten Sieg dagegen groß. Der Niederländer erhielt Lob von allen Seiten.  

SPORT1 fasst die Stimmen von RTL, der Pressekonferenz und aus der Boxengasse zusammen:

Sebastian Vettel (Ferrari), Platz 3 zum Start: “Ich habe etwas probiert, aber das hat nicht funktioniert. Dann ging mir der Platz aus. Das Tempo war ganz gut, auch der Reifenhaushalt hat gepasst. Insgesamt war es ein positiver Tag, der besser hätte sein können. Es war ein Rennen, das wir vom Speed her auch hätten gewinnen können, wir waren mit das schnellste Auto. Für den Sieg hat es dennoch nicht gereicht.”

zu seinem Überholmanöver gegen Hamilton: “Hamilton hat sich schwer getan, Kimi unter Druck zu setzen. Da habe ich den Braten gerochen und die Lücke geschlossen. Dann habe ich den richtigen Moment genutzt und zugestochen. Für Hamilton war es natürlich bitter, das Rennen nicht zu Ende zu bringen.”

zu Max Verstappen: “Er ist ein super konstantes Rennen gefahren, ohne Fehler. Am Ende haben wir ihn noch gejagt, aber es hat nicht gereicht.”

zu seiner Strafe nach der Behinderung von Carlos Sainz im Qualifying: “Wir fahren Rennen, es ist kein Kindergarten. Die Strafe war Quark. Der betroffene Fahrer hat ebenfalls kein Problem gesehen. Manch einer hat sich nach meinem Manöver beschwert, erfolgreich wie man sieht. Das ganze Gemeckere und Gejammere ist einfach kein Motorsport mehr. Wir sind alle erwachsen und sollten das unter uns regeln. Das ganze Gejammere ist einfach zu viel.”

Kimi Raikkönen (Ferrari), Platz 2: ”Am Ende gingen uns die Runden aus. Wir haben es zu lange zu langsam angehen lassen. Denn zum Schluss war unser Auto klasse. Doch unterm Strich war es ein gutes Ergebnis für das Team.”

Lewis Hamilton (Mercedes), ausgeschieden: “Ein unnormaler Tag, kann man eigentlich vergessen. Es gab ein strategisches Problem und dann gab es noch etwas am Auto. Jeden hier schmerzt das. Aber wir sollten das Positive sehen. Wir waren an diesem Wochenende die Schnellsten und hätten gewinnen sollen. An Silverstone mag ich noch gar nicht denken. Ich habe jetzt hier verloren, das habe ich im Kopf.”

zu seinem Ausscheiden: “Da kannst du nichts machen. Ich kann es nicht ändern, nur nach vorne schauen. Wir sind gespannt auf die Fehleranalyse, was das Problem war.”

zur fehlerhaften Strategie: “Wir können es uns nicht leisten, die Punkte so wegzuwerfen. Wir müssen eine todsichere Maßnahme finden, um bei der Strategie auf der sicheren Seite zu sein.”

Toto Wolff (Sportchef Mercedes): ”Es ist ein unheimlich schmerzhafter Tag für uns. Für mich persönlich ist es der schmerzhafteste Tag in den vergangenen sechs Jahren. Wir haben das Rennen unter dem virtuellen Safety Car verloren. Schlimmer geht es nicht.”

zu den Lehren für das nächste Rennen: ”Hoffentlich kann ich helfen, die Moral im Team wieder zu heben. Wir müssen nächste Woche in Silverstone wieder ein Rennen fahren und stark zurückschlagen. Aber wie heißt es so schön? An den schwierigsten Tagen lernst du am meisten. Es fühlt sich furchtbar an, doch wir dürfen den Kopf nicht hängen lassen.”

Max Verstappen (Red Bull), Platz 1: ”Unglaublich! Es war so schwierig, die Reifen am Leben zu halten. Da waren viele Blasen im Spiel. Doch wir haben es geschafft, bis ins Ziel durchzukommen. Fantastisch, hier am Red-Bull-Ring zu gewinnen, in einem Red-Bull-Auto, vor so vielen holländischen Fans.”

Christian Horner (Teamchef Red Bull): “Es ist ein Traumergebnis. Es war ein unglaubliches Rennen. Max hat in der ersten Runde den Grundstein gelegt. Hut ab davor! Er ist ein sehr überlegtes Rennen gefahren. Die Reifen waren entscheidend, überall gab es Blasenbildung. Doch er hat die Temperaturen in einem niedrigen Bereich gehalten und die Reifen immerzu am Leben. Einfach klasse gefahren.”

zum nächsten Rennen: “In drei Stunden geht es schon Richtung Silverstone. Dieser Sommer ist brutal.”

Helmut Marko (Sportchef Red Bull) zu Verstappens Reifen: “Die Reifen rechts hinten und links vorne waren in bedenklichem Zustand. Es war ein Zittern bis zum Schluss.”

Daniel Ricciardo (Red Bull), ausgeschieden: “Es ist der perfekte Tag für Red Bull, für das Team, für Herrn Mateschitz, für die Fans in Orange. Da will ich nicht rumheulen, dass mein Geburtstag nicht so toll gelaufen ist.”

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Debakel für Mercedes – Vettel glänzt bei Verstappen-Gala

Sebastian Vettel hat den totalen Mercedes-Blackout ausgenutzt und seinem Rivalen Lewis Hamilton völlig überraschend wieder die Führung im WM-Klassement entrissen.

Der Ferrari-Star raste beim turbulenten Großen Preis von Österreich vom sechsten Startplatz auf Rang drei, schneller waren nur sein Teamkollege Kimi Räikkönen und der Mann des Tages: Max Verstappen feierte seinen ersten Saisonsieg und bescherte Red Bull in Spielberg damit den ersehnten Heimerfolg.

WM-Spitzenreiter Hamilton musste seinen Silberpfeil in der Schlussphase wegen fehlenden Benzindrucks abstellen, erstmals seit 33 Rennen sah er damit die Zielflagge nicht. Den Sieg hatte Mercedes in Spielberg zuvor allerdings schon durch eine herbe Panne des Kommandostandes weggeworfen.

Vettel führt nun wieder mit einem Punkt Vorsprung in einem WM-Duell, in dem das Pendel seit Monaten verlässlich hin und her schwingt. ”Das war sehr gute Schadensbegrenzung”, sagte Vettel, “aber Max hat den Sieg verdient.” (SERVICE: Die Fahrerwertung)

Schon am kommenden Sonntag steht Hamiltons Heimspiel in Silverstone an.

Fehler kosten Mercedes Doppelsieg

In Spielberg kosteten eigene Fehler Mercedes den Doppelsieg: Pole-Setter Valtteri Bottas verlor nach 14 Runden hydraulischen Druck und musste seinen Boliden abstellen. Die folgende Safety-Car-Phase verschliefen die Mercedes-Strategen, Hamilton wurde als einziger Top-Pilot nicht an die Box gerufen und hatte in der Folge keine Chance mehr.

Auch Daniel Ricciardo im zweiten Red Bull musste mit einem defekten Getriebe aufgeben, Nico Hülkenberg schied früh mit einem Motorschaden an seinem Renault aus.

Noch vor dem Rennstart hatte alles für eine große Mercedes-Show gesprochen. Im bislang engsten Qualifying der Saison hatte sich Bottas die Pole Position vor Hamilton gesichert – und Vettel musste wegen Behinderung eines Konkurrenten um drei Startplätze zurück auf Position sechs. (SERVICE: Das Renn-Ergebnis aus Spielberg)

Hamilton schnappt Bottas am Start

Auf den ersten Metern holte Hamilton dann gleich nach, was er am Samstag nicht geschafft hatte: Er zog an Bottas vorbei, und dessen Start war so schwach, dass auch Räikkönen vom dritten Rang seinen Landsmann zunächst überholte.

Der Finne verbremste sich aber beim folgenden Angriff auf Hamilton und fiel wieder zurück. Vom sechsten Rang gelang auch Vettel ein ordentlicher Start, doch im Gedränge von Kurve eins bekam er einen Schlag ab und fiel zunächst auf Rang acht zurück.

Sehr schnell ging es wieder nach vorne auf Position sechs, dann hatte Vettel jedoch Probleme mit Ricciardo.

Bottas-Ausfall stellt Rennen auf den Kopf

An der Spitze war Hamilton zunächst schnellster Mann, alles deutete auf einen gemütlichen Nachmittag hin, doch dann stellte Bottas’ Ausfall das Rennen auf den Kopf. (SERVICE: Die Teamwertung)

Hamilton verlor an der Box sehr viel Zeit und war entsprechend fassungslos. Mercedes-Stratege James Vowles entschuldigte sich via Funk: “Das war mein Fehler, tu bitte, was du kannst.”

Viel konnte Hamilton aber nicht tun – Verstappen, Ricciardo und Räikkönen waren vorbeigezogen. Knapp vor Vettel kam der Weltmeister wieder auf die Strecke und konnte in der Folge keine Plätze gutmachen.

“Wir haben einen Sieg weggeschmissen”, schimpfte er, Vowles versuchte, zu beschwichtigen: “Ich habe den Sieg weggeschmissen. Aber du hast noch Chancen, Plätze gutzumachen.”

Vettel überholt Hamilton dank DRS

Das Gegenteil war der Fall: Zur Rennhalbzeit zog auch Vettel mit Hilfe des Klappflügels und einem starken Manöver auf der Innenbahn an Hamilton vorbei. Verstappen führte nun recht komfortabel vor dem Ferrari-Duo.

Hamilton versuchte aufzuschließen, fand aber keinen Weg an Vettel vorbei. “Diese Hinterreifen werden verdammt nochmal nicht halten”, funkte er an die Box.

Der Titelverteidiger musste erneut zum Reifenwechsel – am Ende machte der Defekt den Totalausfall perfekt.

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Zoff bei Red Bull: Ricciardo sauer auf Verstappen

Schlimmer hätte das Qualifying für Red Bull kaum laufen können: Ausgerechnet bei ihrem Heimspiel waren die Österreicher im Kampf um die Pole völlig chancenlos und Daniel Ricciardo musste sich mit Romain Grosjean sogar einem Haas-Piloten geschlagen geben.

Noch größere Sorgen könnte allerdings der erneute Zwist zwischen den beiden Red-Bull-Piloten Ricciardo und Max Verstappen bereiten. Nachdem sie sich in Baku noch gegenseitig von der Piste rammten, kam es diesmal zum Streit über das Fahren im Windschatten.

Denn dem Australier passte es nicht, dass Verstappen auf der Einrollrunde in seinem Windschatten fuhr. Also wurde er plötzlich langsam, damit dieser ihn überholen konnte. Doch Verstappen dachte gar nicht daran, verringerte ebenfalls das Tempo und funkte: “Was geht denn da ab?”

Hintergrund: Bei Red Bull wird vor jedem Rennwochenende festgelegt, wer Windschatten spenden muss. Diesmal war Ricciardo an der Reihe – doch der fühlte sich benachteiligt und warf Verstappen sogar Unfairness vor. Das ließ sich der Niederländer nicht gefallen. (SERVICE: Die Fahrerwertung)

SPORT1 fasst die Stimmen von RTLORF, der Pressekonferenz und aus der Boxengasse zusammen:

Valtteri Bottas (Mercedes, Startplatz 1): “Das war heute so gut. Es ist hier ein kurzer Weg bis zur ersten Kurve. Ein normaler Start sollte eigentlich schon genügen, um vorne zu bleiben. Es gibt keinen Grund, in Kurve 1 den Helden zu spielen. Ich kann versichern: Mein Wille zum Sieg ist größer als bei jedem anderen hier in der Startaufstellung. Ich fahre voll auf Sieg. Das Auto fühlte sich klasse an. Und ich wusste, da sind noch ein paar Zehntel, die ich bei meinem letzten Versuch herausholen könnte. Scheint so, als hätte das geklappt.”

Lewis Hamilton (Mercedes, Startplatz 2): “Mir ist auf meiner ersten Runde ein Fehler unterlaufen. Und wenn du die erste Runde nicht hingekriegt hast, dann fängst du beim zweiten Versuch gewissermaßen bei null an. Es hilft immer, wenn du eine solide erste Runde geschafft hast. Dann kannst du dich ausgehend davon steigern. Ich freue mich sehr, Valtteri hat schon im ersten Versuch eine großartige Runde gefahren. Er hat die Pole-Position wirklich verdient. Und Mercedes steht geschlossen in Reihe 1. Damit bin ich zufrieden.”

Kimi Räikkönen (Ferrari, Startplatz 3): “Ich hatte schon erwartet, dass hier alle eng beisammen liegen werden. So ist das hier meist. Die Runde ist sehr kurz. Du hast hier nicht viele Möglichkeiten, einen Unterschied zu machen. Spielberg ist da ziemlich einzigartig.” (SERVICE: Die Teamwertung)

Max Verstappen (Red Bull, Startplatz 4): “Wir legen vor jedem Wochenende fest, wer nach vorne muss. Ich gab in Le Castellet den Windschatten, also war dieses Mal Daniel dran. Wir hatten das abgesprochen. So einfach ist das. Wir wollen natürlich das beste Quali abliefern, und man will sich auch gegenseitig schlagen. Aber wenn sie sagen, du musst das gesamte Quali vorne fahren, dann mache ich das – wie in Le Castellet. Hier war es Daniel. Ich war in Paul Ricard in jedem Versuch vor ihm. Wir müssen das Gleiche auch hier machen.”

Sebastian Vettel (Ferrari, Startplatz 6 nach Rückversetzung: “Uns fehlt aktuell der letzte Schritt im Qualifying, um mithalten zu können. Der erste Run in Q3 war ein Schuss in den Ofen mit dem Fehler. Im zweiten Run konnte ich nicht alles riskieren, da ich die Runde gut fertig fahren musste, um nicht zu weit hinten zu stehen. Aber ich denke nicht, dass drei Zehntel drin gewesen wären. Ich glaube, im Longrun vermischt sich alles mehr und es rückt enger zusammen.”

zu der Behinderung von Carlos Sainz: “Ich wollte ihn nicht blocken oder seine Runde ruinieren. Mir wurde nichts gesagt. Ich habe meine Spiegel gecheckt, habe nichts gesehen. Ich dachte, er ist in die Box gefahren. Ich kann mich nur bei ihm entschuldigen, aber es war natürlich keine Absicht. Dass mit dem Rückspiegel ist ein Dauerthema.”

Daniel Ricciardo (Red Bull, Startplatz 7): ”Ich bin nicht so begeistert, um ehrlich zu sein. Wir sind drei Runs gefahren. Ich habe immer für alle ein Loch in die Luft gerissen. Bei drei Runs würde ich zwei machen, einmal möchte ich dann auch Windschatten zurückbekommen. Ich bin einfach nicht so glücklich. Wir hätten fairer agieren können. Jedes Wochenende tauschen wir. Dass ich drei Runs vorne fuhr, war ein Nachteil.”

Red-Bull-Team Christian Horner: ”"Es gibt bei uns eine ganz klare und einfache Regel, die seit sieben Jahren gilt: Wir wechseln von Rennen zu Rennen ab, wer als erster mit seinem Auto aus der Garage fährt. Nur auf diesem Weg kann es fair sein. Diesmal war eben Daniel dran, vor Max aus der Box zu fahren. Er war dann der Ansicht, dass Max sehr und zu oft davon profitiert. Deswegen hat er plötzlich wohl langsam gemacht.”

Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda: ”Hoffentlich denkt er (Sebastian Vettel, Anm. d. Red.) daran, keinen Fehler zu machen. Dann sollte die erste Runde gut über die Bühne gehen. Aber alle da vorne sind heiße Aktien für den Rennsieg. Die Zeitunterschiede sind so gering. Da lässt sich nichts vorhersagen.”

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FIA bestraft Vettel! Hamilton verpasst Pole

Lauda spricht über Hamiltons Zukunft

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FIA bestraft Vettel! Ferrari-Pilot zurückversetzt

Das wird dem Ferrari-Piloten gar nicht schmecken: Sebastian Vettel muss nach einer Strafe beim Rennen in Spielberg Schadensbegrenzung im WM-Kampf betreiben.

Der WM-Zweite wurde wegen Behinderung eines Konkurrenten im Qualifying nachträglich um drei Plätze nach hinten versetzt und rutscht damit von der dritten auf die sechste Startposition.

Vettel hatte den Spanier Carlos Sainz (Renault) im Q2 auf dessen schneller Runde behindert, indem er langsam auf der Ideallinie unterwegs war. Daraufhin nahmen die Rennkommissare die Untersuchung auf.

Vettel: “Kann mich nur entschuldigen”

“Ich habe ihn im Rückspiegel nicht gesehen, im Funk wurde mir nichts gesagt”, so Vettel gleich nach dem Qualifying, “ich kann mich nur bei ihm entschuldigen.”

Mercedes-Pilot Valtteri Bottas steht auf der Pole Position, als Zweiter geht WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton (England) ins Rennen am Sonntag (ab 15.10 Uhr im LIVETICKER).

Weltmeister Hamilton führt die WM mit 14 Punkten Vorsprung auf Vettel an. Bottas ist Vierter mit 53 Zählern Rückstand auf Hamilton.

In Spielberg gewann Mercedes in den vergangenen vier Jahren.

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Vettel meldet sich zurück – Silberpfeile gewarnt

Sebastian Vettel darf weiter auf den dringend benötigten Triumph in der Mercedes-Hochburg hoffen.

Im turbulenten freien Training zum Großen Preis von Österreich musste sich der Ferrari-Star als Dritter zwar seinem WM-Rivalen Lewis Hamilton geschlagen geben – lag mit nur gut zwei Zehntelsekunden Rückstand aber in Schlagdistanz zum Silberpfeil-Piloten.

“Das war ein guter Freitag, wir kamen gut durchs Programm”, sagte Vettel sichtlich zufrieden, “und wir wissen, was wir für das Qualifying noch brauchen. Momentan ist Mercedes eine Spur schneller, aber lassen wir uns mal überraschen.” Zudem seien die Rennsimulationen zufriedenstellend verlaufen, “wir waren mit am längsten draußen, das sah sehr konstant aus.”

Weltmeister und WM-Spitzenreiter Hamilton war in 1:04,579 Minuten Tagesschnellster, auch sein Teamkollege Valtteri Bottas (1:04,755) landete noch knapp vor Vettel (1:04,815). Hamilton zeigte sich vor allem über die umfangreichen Aerodynamik-Updates erfreut.

“Das Auto fühlte sich in bestimmten Bereichen gleich besser an. Ein Schritt nach vorne”, sagte der Engländer. Doch der Ferrari des Heppenheimers schlug sich achtbar auf der Berg- und Talbahn, die am Freitag Rutscher und Ausritte fast aller Piloten provozierte.

Glatter Asphalt liegt Mercedes

Nach Vettels krachender Niederlage am vergangenen Sonntag in Frankreich war in der Steiermark allein mit Blick auf die jüngere Vergangenheit Schlimmeres zu befürchten: In vier Rennen seit der Rückkehr Österreichs in den Formel-1-Kalender feierte Silber vier Siege. Zudem liegt der relativ neue, glatte Asphalt und das flüssige Layout des Red-Bull-Rings in der Theorie vor allem dem Mercedes W09.

Im WM-Klassement hat Vettel 14 Punkte Rückstand auf Hamilton. Einen weiteren Dämpfer muss Ferrari in Österreich allein schon deshalb vermeiden, weil am nächsten Sonntag Hamiltons Heimrennen in Silverstone ansteht. Und das hat der Engländer zuletzt viermal in Folge gewonnen.

Am Freitag kam Vettel nun zumindest besser ins Wochenende als das Red-Bull-Duo Daniel Ricciardo (Australien) und Max Verstappen (Niederlande) auf den Rängen vier und fünf. Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen (Finnland) konnte den Ferrari als Sechster noch nicht auf Tempo bringen, Nico Hülkenberg (Emmerich) erwischte mit seinem Renault als 15. einen enttäuschenden Auftakt.

“Haben uns noch einmal gesteigert”

Vettels Abstand zu Mercedes ist vor allem deshalb noch nicht besorgniserregend, weil ein gemächlicher Freitag für Ferrari nicht ungewöhnlich ist. Bislang entfaltete die Scuderia auch an den erfolgreichen Rennwochenenden ihr wahres Potenzial stets erst am Samstag. “Unser Auto war auf diesem Kurs schon im vergangenen Jahr recht schnell, und für diese Saison haben wir uns auf solchen Strecken noch einmal gesteigert”, sagte Vettel.

Im 1. Training wäre Vettel beinahe in einen Unfall verwickelt gewesen. “Ich bin fast in den McLaren gecrasht”, schimpft er über Funk.

In einer Wiederholung war zu sehen, dass der McLaren von Stoffel Vandoorne zu früh aus der Einfahrt geschossen war. Das wurde von der Rennleitung als sogenanntes Unsafe Release gewertet und mit einer Geldstrafe in Höhe von 10.000 Euro sanktioniert.

Der Auftakt ließ nun in der Tat auf ein enges Qualifying am Samstag (15 Uhr im LIVETICKER) hoffen. Auch Hamilton erwartet im Kampf um die Pole “eines der engsten Rennen der Saison”. Wohl alle Teams dürften am Wochenende noch einmal zulegen, zumal es am Freitag kaum ein Fahrer schaffte, das Maximum aus der weichesten und damit schnellsten Reifenmischung herauszuholen. So drehte Hamilton die schnellste Runde des Tages auf der härtesten Mischung.

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Medien: Vettels Teamkollege für 2019 steht fest

Formel-1-Pilot Sebastian Vettel darf sich angeblich schon auf ein Generationenduell bei Ferrari im Jahr 2019 einstellen.

Wie die italienische Gazzetta dello Sport berichtet, ist der Wechsel des Toptalents Charles Leclerc zur Scuderia beschlossene Sache. Der 20 Jahre alte Monegasse soll vom Sauber-Rennstall kommen, einen Zweijahresvertrag erhalten und Routinier Kimi Räikkönen (Finnland) ersetzen.

Dass Leclerc, schon seit 2016 von Ferrari gefördert, in Zukunft an der Seite Vettels fährt, wird ohnehin erwartet. Fraglich war vor allem der Zeitpunkt des Wechsels.

Wie Motorsport-Total berichtet, könnte Leclerc sogar schon beim Großen Preis von Belgien Ende August 2018 das Cockpit des Finnen übernehmen. Demnach gibt es von Sauber schon seit dem Frankreich-Grand-Prix Signale, wonach der 20-Jährige in Spa an der Seite von Sebastian Vettel zum Einsatz kommen könnte.

Ferrari-Präsident forciert Wechsel

Das Szenario soll auf die Idee von Ferrari-Präsident Sergio Marchionne zurückgehen, der sich einen Tausch noch in der laufenden Saison vorstellen könnte.

Leclerc holte 2017 den Titel in der Formel 2 und debütiert in diesem Jahr in der Königsklasse. Im unterlegenen Sauber zeigte er schnell, dass er bereit ist für höhere Aufgaben. In vier der vergangenen fünf WM-Läufe fuhr er in die Punkte.

Für Räikkönen, 38, würde es vermutlich das Ende seiner Karriere in der Formel 1 bedeuten. Zuletzt wurde über ein erneutes Engagement in der Rallye-WM WRC spekuliert, in der Räikkönen schon während seiner Formel-1-Pause 2010 und 2011 angetreten war.

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