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Darum blieb Vettels Attacke auf Ricciardo aus

Trotz massiver Motorenprobleme bei Monaco-Sieger Daniel Ricciardo konnte Sebastian Vettel in seinem Ferrari dem Australier zu keiner Zeit gefährlich werden und musste sich schließlich mit dem Platz zwei begnügen. (SERVICE: Die Fahrerwertung)

Anschließend erklärte der viermalige Weltmeister, warum er trotz der Probleme bei der Konkurrenz keinen Angriff starten konnte: “Ich war nicht in der Position. Wir waren nie gefährlich in der Nähe – auch nicht, als er das Problem hatte”, so Vettel.

“Wir haben natürlich viel Zeit gewonnen auf den Geraden, aber leider sind die Geraden ein bisschen kurz. Das ganze Rennen lang dahinter zu fahren, war nicht so schön. Ich hätte gerne mal ein bisschen freie Bahn gehabt”, so Vettel weiter.

Auch der Reifenverschleiß im Laufe des Rennens machte dem Heppenheimer zu schaffen: “Es ist klar, dass man sich dahinter ein bisschen schwer tut, was das Handling der Reifen angeht. Ich habe ein paar Mal probiert, mich zurückfallen zu lassen, aber es hat leider nicht gereicht. Beim Restart nach dem Virtual Safety Car hatte ich nicht mehr das Vertrauen in die Reifen.”

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Alonso: Monaco "langweiligstes Rennen aller Zeiten"

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo hat beim Großen Preis von Monaco einen Start-Ziel-Sieg gefeiert.

Der Australier siegte vor Sebastian Vettel (Ferrari) und Lewis Hamilton (Mercedes). In der WM-Wertung führt Hamilton nach sechs von 21 Rennen mit 110 Punkten immer noch recht deutlich vor Vettel (96), der auch im vierten Anlauf seinen 50. Grand-Prix-Sieg verpasste. 

Nach dem Rennen beklagen sich gleich mehrere Piloten über die mangelnde Spannung während des Rennens.

SPORT1 fasst die Stimmen von RTLSkyUK der Pressekonferenz und aus der Boxengasse zusammen:

Daniel Ricciardo (Red Bull), Platz 1: “Heute kann ich ein bisschen mehr Emotionen zeigen. Das war die Wiedergutmachung für 2016. Wir hatten Probleme, die uns das gesamte Rennen über in Atem hielten. Noch vor der Rennhälfte spürte ich einen Leistungsverlust und dachte schon, das war’s! Es gab Phasen, da bin ich wirklich herumgecruist, weil überholen hier so schwierig ist. Doch wir schafften es ins Ziel, indem wir nur noch sechs Gänge (von acht) verwendeten. Danke an das Team, wir haben es hingekriegt.”

Sebastian Vettel (Ferrari), Platz 2: “Wir hatten die Geschwindigkeit.Es war ein schwieriges Rennen. Ich habe versucht zu pushen, aber er war stärker. Wir waren nie wirklich gefährlich – auch nicht, als er das Problem hatte. Ich habe Zeit auf der Geraden gut gemacht, aber in Monaco gibt es nicht so viele. Es ist klar, dass man sich dahinter ein bisschen schwer tut, was das Handling der Reifen angeht. So hat er es geschafft, in den drei Kurven vor dem Tunnel genügend Puffer herauszufahren, sodass ich nicht entscheidend dran war. Ich habe ein paar Mal probiert, mich zurückfallen zu lassen, aber es hat leider nicht gereicht. Beim Restart nach dem Virtual Safety Car hatte ich nicht mehr das Vertrauen in die Reifen.”

Lewis Hamilton (Mercedes), Platz 3: “Gratulation an Red Bull und Dani. Sie waren immer die Schnellsten über das ganze Wochenende. Ich habe alles versucht. Es wäre schöner gewesen Zweiter zu sein, aber ich habe alles gegeben.”

… über die Spannung im Rennen: “Ab Runde sechs sind wir herumgecruist. Wirklich, wir sind herumgecruist. Das war kein echtes Racing. Wir fuhren einfach nur durch. Ob das so spannend war für die Zuschauer, weiß ich nicht.”

Fernando Alonso (McLaren-Honda), ausgefallen: “Ich glaube, es war das langweiligste Rennen aller Zeiten. Es gab keine Safety-Car-Phase, kaum gelbe Flaggen. Wir müssen uns ein bisschen Gedanken machen über die Show. Denn das ist einfach nur enttäuschend.Du folgst einfach nur den Autos vor dir. Aber so ist das in Monaco: Du startest von einer Position und fährst auf dieser Position ins Ziel. Nur leider hatten wir einen Defekt und verloren gute Punkte.”

Max Verstappen (Red Bull), Platz 9: “Es war ein schwieriges Rennen, ich habe viel überholt und habe noch zwei Punkte geholt. Das ist okay.”

über das Manöver gegen Sainz: “Ich habe später gebremst und dann über die Curbs überholt. Berührungen gehören dazu.”

Kimi Räikkönen (Ferrari), Platz 4: “Ich wusste nach dem Qualifying, dass wenn im Rennen nichts passiert, werde ich keine Chance haben.”

… über das Rennen: “Es ist ja nicht viel passiert. Der Start ist das Entscheidende, danach fährst du hintereinander her. Wer vorne ist, gibt das Tempo vor. Es braucht schon einen großen Fehler, dass du vorbeikommst. Und so fuhren wir 70 Runden oder mehr im Kreis bis ins Ziel. Extrem spannend war das sicher nicht.”

Helmut Marko (Red-Bull-Motorsportberater): “Es war ein ernstes Problem. Doch Daniel hat es hingekriegt. Unglaublich! Ich denke nicht, dass das ein anderer Fahrer geschafft hätte. Erst schien es, als würde das Problem ihn einbremsen. Dann veränderte er die Einstellungen und passte seinen Fahrstil an.”

Christian Horner (Red-Bull-Teamchef): “Daniel ist ein unglaubliches Rennen gefahren. Er gab nie auf. Es war, als wäre es eine Kaffeefahrt. Ich kann ihn nicht ausreichend genug dafür loben. Er ist der perfekte Rennfahrer.”

… über ein mögliches Herausnehmen von Ricciardo: “In Runde 17 oder 18 haben wir die MGU-K verloren. Dadurch war Daniel 2,5 Sekunden langsamer pro Runde. Dann muss man die Bremstemperatur, Benzin und die Reifentemperaturen managen. Das Team sagte mir, dass wir das Auto in zwei Runden hereinholen und abstellen müssten. Aber wenn du in Monaco führst, gibst du nicht auf! Und Daniel blieb cool.”

Nico Hülkenberg (Renault), Platz 8: ”Das war heute das bestmögliche, wir haben es gestern mit dem schlechten Qualifying vermasselt. Ich habe Verstappen mit seinem Anhänger genau beobachtet, denn er ist immer für eine Attacke gut.”

Charles Leclerc (Sauber) ausgefallen: “Mir geht es gut. Ich wollte bei meinem Heim-Grand-Prix eine gute Leistung zeigen. Die Bremse ging kaputt und ich konnte nicht mehr reagieren und prallte in Hartley rein. Das mit der Bremse habe ich schon drei vier Runden vorher gemerkt.”

Brendon Hartley (Toro Rosso) ausgefallen: “Ich habe den Crash nicht kommen sehen.”

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Vettel stichelt gegen Hamilton: "Keine Gefahr"

Lewis Hamilton kann sich nach Startplatz drei eine Spitze gegen Red Bull, die mit Pole-Setter Daniel Ricciardo das Monaco-Wochenende bisher nach Belieben dominieren, nicht verkneifen.

Sebastian Vettel hat indes keine Furch vor Weltmeister Hamilton, der schräg nach hinten versetzt am Sonntag in seinem Rücken starten wird. (DATENCENTER: Das Qualifying-Ergebnis)

Red Bulls Motorsportchef ist nicht gerade amüsiert über den Unfall seines Piloten Max Verstappen im dritten Training.

SPORT1 fasst die Stimmen zum Qualifying von RTL und Sky zusammen. 

Daniel Ricciardo (Red Bull), Startplatz 1: “Wir haben bisher alles richtig gemacht, jetzt müssen wir den Job nur noch zu Ende bringen”

Sebastian Vettel (Ferrari), Startplatz 2: Wenn Daniel keinen guten Start hat und wir einen sehr guten Start, können wir vorbeikommen. Die Reifen sind zwar dieses Jahr etwas kritisch, aber Monaco ist prädestiniert für einen Stopp. Ich glaube eher nicht, dass von Hamilton Gefahr ausgeht. Wir orientieren uns nach vorne, müssen uns von der Pace her nicht verstecken.”

Lewis Hamilton (Mercedes), Startplatz 3: “Daniel (Ricciardo, d. Red.) hat einen guten Job gemacht, Ich habe alles gegeben, aber sie hatten die Pace. Aber es ist egal, dass Red Bull hier schneller ist, es gibt genug andere Strecken, die nicht so langsam sind und uns liegen. Hauptsache wir haben da die Oberhand.”

zum Rennen am Sonntag: Ich hoffe, dass wir über die Boxenstopps nach vorne kommen. Am Start haben wir auch eine Chance, Sebastian zu überholen. Wahrscheinlich ist, dass viele auf eine Ein-Stopp-Strategie setzen. Ich werde kämpfen und alles geben. Es ist noch ein langes Rennen morgen, wir werden sehen, was da noch möglich ist.”

Kimi Räikkönen (Ferrari), Startplatz 4: “Wenn wir alle Antworten hätten, müssten wir jetzt nicht darüber reden. Ich bin nicht zu hundert Prozent zufrieden, weil da schon ein großer Zeitunterschied besteht. Im Rennen müssen wir clever sein und schauen, welche Möglichkeiten sich ergeben.”

Max Verstappen, (Red Bull), Startplatz 20, zum Crash im Abschlusstraining: “Ich war etwas überrascht vom langsameren Auto, aber das ist keine Entschuldigung, und ich habe die Wand berührt. Ich kann es im Moment nicht erklären.”

Christian Horner, Red-Bull-Teamchef, zu Max Verstappen: “Sollte er noch in die Top 10 kommen, wäre das ein gutes Ergebnis. Hier kannst du auch Glück haben – und wir haben ein sehr schnelles Auto. Wir werden alles versuchen, um zum Beispiel bei der Strategie ein bisschen einen anderen Weg zu gehen.”

zum dessen verpatzten Qualifying: ”Als wir das Auto anließen, entdeckten wir ein Ölleck im Getriebe. Das war es dann:”

Helmut Marko, Red-Bull-Sportchef: ”Ich bin sehr, sehr glücklich über Ricciardo. Ich habe ihm gesagt, er wird dreieinhalb Zehntel vorne sein. Das ist ungefähr eingetreten. Man sieht, welches Potenzial in dem Auto steckt, und Ricciardo hat das super gemacht. Aber ein Auto auf Platz eins und eines ganz am Ende des Feldes, das ist leider die bittere Pille.”

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Ricciardo holt Pole – Vettel kocht Hamilton ab

Red-Bull-Pilot Daniel Ricciardo hat sich die Pole Position zum Großen Preis von Monaco gesichert und geht damit zum zweiten Mal vom ersten Platz in ein Formel-1-Rennen.

Der Australier startet den sechsten Saisonlauf am Sonntag (ab 15 Uhr im LIVETICKER) vor dem WM-Zweiten Sebastian Vettel (Heppenheim) im Ferrari und Gesamtspitzenreiter Lewis Hamilton (Großbritannien) im Mercedes. (DATENCENTER: Das komplette Ergebnis des Qualifying

Nachdem der Deutsche in den ersten beiden Sessions vor dem Weltmeister rangierte, drohte er am Schluss den zweiten Startplatz zu verlieren. Doch mit seiner letzten Runde schob er sich nochmals an Hamilton vorbei.

Ricciardo: “Müssen es zu Ende bringen”

“Wir haben bisher alles richtig gemacht, jetzt müssen wir den Job nur noch zu Ende bringen”, sagte Ricciardo.

Kimi Räikkönen (Finnland) im zweiten Ferrari wurde Vierter, dahinter startet Hamiltons Teamkollege Valtteri Bottas (Finnland). Der Emmericher Nico Hülkenberg kam im Renault nicht über den elften Platz hinaus.

Das Rennen am Sonntag ist der 250. Grand Prix in der Geschichte von Red Bull Racing, für Vorfreude beim früheren Branchenführer sorgte aber nur Ricciardo.

Fiasko für Verstappen

Sein Teamkollege Max Verstappen (Niederlande) konnte nach einem heftigen Crash im dritten freien Training wegen der Schäden an seinem Auto nicht zum Qualifying antreten und wird vom letzten Platz starten.

Die Mechaniker des Niederländers schafften es nicht, seinen Boliden in den gut zwei Stunden bis zum Ende des ersten Qualifying-Abschnitts zu reparieren.

Ricciardo hatte seine erste Pole vor fast genau zwei Jahren ebenfalls auf dem Stadtkurs von Monaco erobert, zugleich war es die bis Samstag letzte für sein Team.

Damals konnte der heute 28-Jährige den ersten Startplatz aber nicht zum Sieg nutzen, nach einem Fehler seines Teams beim Boxenstopp wurde Ricciardo Zweiter hinter Hamilton. “Wenn ich daran denke, dann habe ich immer noch Wut im Bauch”, sagte er am Samstag, “wir haben hier noch etwas zu erledigen.”

In den vergangenen 32 Jahren ging der spätere Sieger 25-mal aus der ersten Startreihe ins Rennen von Monaco.

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Monaco-Quali: Vettel und Hamilton kämpfen um Pole

Es ist eines der Highlights in der Formel-1-Saison.

Am Wochenende macht die Königsklasse Halt in Monaco. In Monte Carlo steigt das sechste Rennen der Saison (So., ab 15.10 Uhr im LIVETICKER). Sebastian Vettel will im Fürstentum an die Leistung aus den ersten beiden Saisonrennen anknüpfen.

Bei den Umläufen in Australien und Bahrain stand der Heppenheimer jeweils ganz oben auf dem Podium. Seit dem dritten Rennen in China läuft es für den 30-Jährigen dagegen nicht mehr rund.

Rivale Lewis Hamilton ist nach einem eher schwachen Saisonstart wieder zurück in der Spur und hat Vettel in der WM-Wertung überholt. Mittlerweile liegt der Brite 17 Zähler vor seinem deutschen Konkurrenten.

Da das Überholen in Monaco schwer möglich ist, kommt es dort mehr als bei allen anderen Strecken darauf an, sich im Qualifying (Sa., ab 15 Uhr im LIVETICKER) die Pole Position zu sichern. Doch nicht nur das Rennen, auch die High Society steht im Fürstentum im Vordergrund.

Formel 1 mit eigenem Livestream

Wie der Große Preis von Monaco ausgeht, können die Formel-1-Fans auch über den neuen offiziellen Livestream der Formel 1, F1 TV Pro, verfolgen. Dort werden alle Sessions, die Pressekonferenzen und Interviews übertragen, alles werbefrei.

Die Zuschauer können sich in den Rennen selbst alle Onboard-Kameras der Fahrer einzeln auswählen, sie erhalten den unzensierten Boxenfunk sowie historisches Material. Allerdings hatte es bei der Einführung in Barcelona noch technische Probleme mit dem Service gegeben, der für 7,99 Euro im Monat oder 64,99 Euro in der Saison zu abbonnieren ist.

Noch wird das Angebot nur über die Desktop-Version zur Verfügung stehen, im Laufe der Saison soll der Stream auch über Apps für mobile Geräte wie Smartphones abspielbar sein.

Die Formel 1 2018 LIVE im TV, Stream, Ticker

In dieser Saison laufen die Rennen nur beim Free-TV-Sender RTL. Der Pay-TV-Sender Sky hat sich nach den gescheiterten Verhandlungen über eine Exklusivübertragung aus der Formel 1 zurückgezogen.

SPORT1 berichtet LIVE im Formel 1-Ticker von allen Rennen.

Die Zeiten in Monaco im Überblick:

Samstag:
ab 11.00 Uhr: 3. Training im LIVETICKER auf SPORT1.de und im LIVESTREAM “F1TV”
ab 15.00 Uhr: Qualifying im LIVETICKER auf SPORT1.de, im TV bei RTL und im LIVESTREAM “F1TV”

Sonntag:
ab 15.10 Uhr: Rennen im LIVETICKER auf SPORT1.de, im TV bei RTL und im LIVESTREAM “F1TV”

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Gullydeckel-Unterbrechung! Red Bull vor Vettel

Aufreger beim Großen Preis von Monaco: Während des zweiten Trainings hat die Rennleitung das Geschehen unterbrechen müssen, um eine Reparatur an der Strecke vorzunehmen.

Grund war ein Gullydeckel, der sich gelöst hatte. Erst nach 15 Minuten ging es weiter.

Dominator beider Trainingseinheiten indes war Red Bull. Daniel Ricciardo und Max Verstappen machten klar: Sebastian Vettels größtes Hindernis auf dem Weg zu seinem dritten Monaco-Sieg heißt wohl nicht Lewis Hamilton.

Ricciardo verbessert Streckenrekord

Die Red-Bull-Piloten dominierten die ersten beiden Trainingseinheiten im Fürstentum nach Belieben und entrissen dem Heppenheimer die Favoritenrolle. Der Australier Ricciardo verbesserte am Donnerstag den Streckenrekord in den Straßen von Monte Carlo auf 1:11,841 Minuten.

Vorjahressieger Vettel im Ferrari wurde Dritter mit stattlichen 0,572 Sekunden Rückstand.

Noch vor dem 30-Jährigen, der in der WM auf Platz zwei liegt und nach drei Rennen in Folge ohne Sieg unter Zugzwang steht, platzierte sich in Max Verstappen der zweite Red-Bull-Fahrer. Der 20-jährige Niederländer war beim 250. Grand-Prix-Wochenende seines Teams bei seiner besten Runde 0,194 Sekunden langsamer als Ricciardo – und damit immer noch fast vier Zehntel schneller als Vettel. 

Vettel: “Wird ein guter Sonntag”

“Red Bull hat stark ausgesehen. Aber es ist nicht das erste Mal, dass sie im ersten Training stark aussehen. Man darf niemanden abschreiben von den drei Top Teams”, sagte Vettel, der im Fürstentum 2011 und 2017 gewonnen hatte. Entscheidend sei, “hier am Samstag vorne zu stehen, dann wird es ein guter Sonntag.”

Während die Red-Bull-Fahrer nun als Anwärter auf die erste Startreihe für das sechste Saisonrennen gelten müssen (Sonntag, ab 15.10 Uhr im LIVETICKER), sollte Vettel auch seinen Dauerrivalen Lewis Hamilton im Blick haben. Der Weltmeister und WM-Spitzenreiter aus England kam in seinem Mercedes mit 0,639 Sekunden Rückstand auf Ricciardo auf den vierten Platz.

Vor Jahresfrist war Mercedes noch chancenlos gewesen beim souveränen Erfolg von Vettel auf dem mit 3,337 km kürzesten Kurs des Jahres. Derweil scheint Ferrari seinen Vorsprung auf engen Strecken eingebüßt zu haben.

Hülkenberg mit 1,206 Sekunden Rückstand

Gut verkaufte sich am Donnerstag Nico Hülkenberg. Der Emmericher erreichte im Renault den siebten Rang und war damit der Beste hinter den Top-Autos von Red Bull, Ferrari und Mercedes. Hülkenbergs Rückstand auf die Spitze betrug 1,206 Sekunden.

Die Teams haben nun mehr als 44 Stunden Zeit bis zum dritten freien Training am Samstag (ab 12.00 Uhr im LIVETICKER), um ihre Schlüsse zu ziehen. Im Gegensatz zu jedem anderen Grand Prix werden in Monaco die ersten beiden Trainingseinheiten bereits am Donnerstag absolviert.

Am Freitag ist im Fürstentum traditionell Ruhetag. Im Qualifying (Samstag, ab 15.00 Uhr im LIVETICKER) geht es dann um die Pole Position, die in Monaco noch wichtiger ist als anderswo: Im Kurvengeschlängel ist Überholen kaum möglich.

Nach fünf von 21 WM-Läufen führt Hamilton die Fahrerwertung mit 17 Punkten Vorsprung auf Vettel an. Ricciardo als WM-Fünfter hat bereits 48 Punkte Rückstand auf Hamilton, Verstappen direkt dahinter gar 62.

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Baku-Promoter: An Miami-Gerüchten nichts dran

Der Promoter des Großen Preises von Aserbaidschan hat die hartnäckigen Gerüchte dementiert, wonach das Formel-1-Rennen in Baku schon ab dem kommenden Jahr einem neuen Grand Prix in der US-Metropole Miami weichen muss. “Wenn der Rennkalender für 2019 veröffentlicht wird, dann werden wir dabei sein, ganz sicher”, sagte Arif Rahimow am Rande des Großen Preises von Monaco (Sonntag, 15.10 Uhr im LIVETICKER).

Rahimow verwies auf einen Vertrag bis 2020 mit dem Formel-1-Rechteinhaber Liberty Media. Dieser sei nur zu kündigen, “wenn beide Seiten dem zustimmen. Und es gibt keinerlei Anzeichen von Liberty Media, dass sie aussteigen wollen.” Vielmehr liefen gerade Verhandlungen über eine Ausweitung des Kontraktes.

Baku bei den Fahrern beliebt

Zuletzt berichteten mehrere Medien, der Grand Prix auf den Straßen von Baku stünde nach drei Jahren vor dem vorzeitigen Aus, um den Kalender nicht zu überfrachten. Das Hochgeschwindigkeitsrennen sorgte sowohl 2017 als auch 2018 mit zahlreichen Windschattenduellen, Überholmanövern und Unfällen für viel Spannung und ist unter den Fahrern beliebt.

Dass Miami neben Austin zum zweiten US-Rennen wird, scheint nach der Zustimmung des Stadtrats zu Verhandlungen mit Liberty Media nur noch Formsache.

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Mit Vettel im Team? Das sagt Hamilton

Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton nimmt die öffentliche Diskussion um seinen immer noch nicht verlängerten Vertrag bei Mercedes zunehmend belustigt zur Kenntnis.

Seinen Dauerrivalen Sebastian Vettel und sich in ein und demselben Team könne er sich “nicht vorstellen”, sagte der 33-jährige Engländer am Mittwoch in Monte Carlo. Mit einer Ausnahme: “Vielleicht fahren wir ja mal in Le Mans zusammen.”

Beim Langstreckenklassiker im Nordwesten Frankreichs könnten Hamilton und Vettel in einem Team fahren, ohne sich in die Quere zu kommen: Bei dem berühmten 24-Stunden-Rennen wechseln sich drei Piloten hinter dem Steuer ab.

Ferrari-Wechsel ist für Hamilton tabu

Sowohl Hamiltons Vertrag beim Weltmeisterteam wie auch der von Vettel-Teamkollege Kimi Räikkönen bei Ferrari laufen am Jahresende aus. Ein Wechsel zur Scuderia, an die sein Dauerrivale Vettel bis 2020 gebunden ist, ist für Hamilton tabu: “In der Geschichte wurde es oft schwierig, wenn die Besten in einem Team fahren.” Außerdem trete er “jetzt schon gegen Sebastian in einem vergleichbar guten Auto an.”

Hamilton unterstrich zum wiederholten Mal, dass er seine Zukunft ausschließlich bei Mercedes sieht. “Es gibt keinen Grund zur Eile. Ich habe ja noch einen Vertrag. Ich rede mit niemand anderem”, beteuerte der viermalige Weltmeister.

Vor dem sechsten von 21 Saisonrennen am Sonntag (ab 15.10 Uhr im LIVETICKER) im Fürstentum Monaco führt Hamilton die WM mit 17 Punkten Vorsprung auf Vettel an.

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Comeback! Grid Girls kehren in Monaco zurück

Der Große Preis von Monaco ist berühmt für sein Spektakel auch abseits der Rennstrecke.

Nun gibt es am Wochenende (alle Rennen im LIVETICKER) ein Comeback. Wie die britische Nachrichtenagentur AP berichtet, kehren die Grid Girls am Wochenende auf die Rennstrecke zurück. Die neuen Formel-1-Besitzer von Liberty Media hatten zum Saisonbeginn die Grid Girls von der Strecke verbannt und stattdessen Grid Kids eingesetzt.

Doch die Veranstalter im Fürstentum setzten sich über das Verbot hin weg und sorgen für ein Comeback der Damen.

Grid Girls nicht in der Startaufstellung

Die Grid Girls werden nicht wie bisher üblich die Nummern in der Startaufstellung präsentieren, sondern werden lediglich mit den Fahrern kurz vor dem Start für ein Bild eines Uhrensponsors posieren. Auch beim Großen Preis von Russland sollen die Grid Girls zurückkehren.

Lewis Hamilton reagierte regelrecht euphorisch auf die Nachricht und postete ein Bild auf seinem Instagram-Account mit den Worten “Thank you Jesus”. Wenig später löschte der Weltmeister den Post wieder und distanzierte sich von der Nachricht.

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