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Diese Mercedes-Schwäche könnte Hamilton Titel kosten

Wird die Formel-1-WM 2021 über die Boxenstopps entschieden?

Klar ist: Das Duell zwischen Lewis Hamilton (Mercedes) und Max Verstappen (Red Bull) ist so eng, dass Kleinigkeiten den Unterschied machen – winzige Fahrfehler, die richtige Strategie, der helfende Teamkollege. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Und: die Boxenstopps. Mercedes ist nach dem schlechtesten Reifenwechsel der F1-Geschichte alarmiert. Am Schwarzpfeil von Valtteri Bottas klemmte in Monaco der rechte Vorderreifen. Erst nach 43 Stunden konnte das Rad entfernt werden.

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“Der Schlagschrauber wurde verkantet aufgesetzt, daher haben die Zahnräder des Schlagschraubers nicht mit den Zahnrädern der Radmutter ineinandergegriffen”, erklärt Mercedes-Technikchef James Allison. 

Mercedes ist für Pannen solcher Art bekannt

Immer wieder passieren Mercedes solche Pannen.

In Hockenheim 2019 dauerte ein Reifenwechsel von Hamilton 50 Sekunden. Beim Sakhir-GP verlor Hamilton-Ersatzmann George Russell den Sensationssieg, weil Mercedes fälschlicherweise die Reifen von Bottas montiert hatte. Das ist per Reglement nicht erlaubt. 

In beiden Fällen standen die Mechaniker unter besonderem Stress. Hamilton kam in Hockenheim 2019 völlig unerwartet und spontan an die Box, nachdem er sich bei einem Ausflug im Regen den Frontflügel kaputtgefahren hat. In Sakhir 2020 fuhren beide Mercedes-Piloten unmittelbar hintereinander zum Service, weil das Safety-Car auf die Bahn kam. 

Doch solche Ausreden gelten für Monaco nicht. Mercedes kann froh sein, dass das Malheur bei Bottas und nicht beim Titelkandidaten Hamilton passiert ist. Denn Bottas spielt mit 58 Punkten Rückstand auf Tabellenführer Verstappen de facto keine Rolle mehr im WM-Kampf. (Fahrerwertung der Formel 1)

Boxenstopps wurden über die Jahre verfeinert

Aus dem Fehler kann Mercedes jetzt lernen. Möglicherweise wird eine neue Radmutter designt.

Fest steht: Die Boxenstopps wurden über die Jahre verfeinert. Sie sind eine echte Sensation. Drei Mechaniker wechseln einen Reifen teilweise sogar in unter zwei Sekunden! Ein Mechaniker bedient den mit Druckluft laufenden Schlagschrauber. Einer zieht den alten Reifen weg, der andere schiebt den neuen Pneu auf die Achse. Dann kommt wieder der Schlagschrauber-Mechaniker zum Einsatz. 

Es ist Präzisionsarbeit in Sekundenbruchteilen. Dafür konstruieren Teams mit einem enormen Aufwand eigenes Werkzeug. Der Schlagschrauber ist zum Beispiel mit einer Ampelanlage verbunden. Sobald der Schrauber das zweite Mal seinen Dienst beendet hat, springt die Ampel auf Grün. Der Fahrer kann losdüsen.

Allein: Mercedes war in den vergangenen Jahren so dominant, dass sie bei den Boxenstopps kein Risiko eingehen mussten. Wer vier Räder in 1,82 Sekunden wechselt wie Red Bull bei Max Verstappen in Brasilien 2019, der läuft Gefahr, dass auch mal was schiefgeht.

Red Bull läuft Mercedes den Rang ab

Das musste Mercedes in den vergangenen Jahren nicht riskieren. 2017 stellte der deutsche Hersteller noch die beste Boxenmannschaft.

Jetzt hat Red Bull Mercedes klar den Rang abgelaufen. Mercedes ist zwar nicht schlecht. Aber eben auch nicht Spitzenklasse. 2019 waren Red Bull, Williams und Ferrari besser als Mercedes, 2020 Red Bull und Williams.

Vor allem der Vergleich mit Red Bull ist entscheidend. In den vergangenen drei Jahren war Red Bull bei den Boxenstopps am schnellsten. 2019 absolvierte das österreichisch-britische Team bei neun von 21 Rennen den schnellsten Stopp – darunter den bis heute gültigen Rekord-Reifenwechsel von 1,82 Sekunden. (Rennkalender der Formel 1 2021)

2020 ging sogar bei 15 von 17 Rennen der schnellste Stopp an Red Bull.

Und auch 2021 ist Red Bull klar besser. Von bisher sieben relevanten (weil auf gleicher Strategie) Reifenwechseln war die Crew von Max Verstappen sechs Mal schneller als die von Lewis Hamilton. Der Zeitvorteil ist mit aufaddierten 1,3 Sekunden bislang zwar überschaubar.

Aber es können am Ende eben Kleinigkeiten sein, die den Unterschied machen. Oder große Fehler wie in Monaco.

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Darum fällt das Nachtrennen in Singapur schon wieder aus

Das für den Herbst geplante Gastspiel der Formel 1 in Singapur ist angesichts der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das bestätigten die Organisatoren des Nachtrennens am Freitag. (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Schon in der vergangenen Saison hatte das Stadtrennen in Südostasien nicht ausgetragen werden können, dieses Jahr war es auf den 3. Oktober terminiert. (alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

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“Die zweite Absage in Folge war eine unglaublich schwere Entscheidung, aufgrund der aktuellen Beschränkungen für Live-Events in Singapur aber eine notwendige”, sagte der stellvertretende Vorsitzende Colin Syn: “Letztlich müssen wir verantwortungsvoll und vorsichtig handeln.”

Pikant ist die erneute Absage auch, weil der Vertrag der Formel 1 mit dem Stadtstaat nach diesem Jahr ausläuft, nun allerdings zwei Rennen weniger stattfanden als vereinbart. Wie die Veranstalter mitteilten, laufen bereits Gespräche über mögliche weitere Gastspiele der Formel 1. (Der Rennkalender der Formel 1)

Formel 1: Nachtrennen in Singapur erneut abgesagt

Singapur hatte das Virus durch strikte Maßnahmen, Nachverfolgung der Fälle und Reisebeschränkungen lange Zeit gut im Griff, verzeichnete zuletzt aber einen besorgniserregenden Anstieg.

Eine Öffnung für die Formel 1, die auch in Coronazeiten Tausende Menschen ins Land bringen würde, hätte neue Risiken mit sich gebracht.

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Die Königsklasse äußerte sich zunächst nicht zur neuen Situation, zu erwarten ist aber, dass für Singapur ein anderes Rennen in den Kalender rückt. Für den Fall von Rennabsagen werde stets der Kontakt zu anderen Promotern gehalten, “um wenn benötigt viele Optionen zu haben”, teilte ein Sprecher mit.

China und die Türkei hatten ihre Rennen in diesem Jahr bereits nicht austragen können, beide sind bislang offiziell aber nur verschoben und könnten als Ersatzkandidat infrage kommen. China wäre mit Blick auf den engen Kalender wohl am besten umsetzbar, denn schon eine Woche später soll das Rennen in Japan steigen (10. Oktober). Allerdings scheint auch ein neuer Termin im Oktober möglich, sodass vor dem Rennen im texanischen Austin (24. Oktober) ein weiterer WM-Lauf in den USA stattfindet.

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Darum kommt Vettel jetzt noch besser in Fahrt

Der fünfte Platz beim Großen Preis von Monaco hat Sebastian Vettel den so wichtigen Auftrieb gegeben. Die Abwärtsspirale scheint beendet.

Vorm GP Aserbaidschan am kommenden Sonntag richtet der Deutsche seinen Blick nach vorn, das sagt jedenfalls sein Teamchef (Formel 1, Großer Preis von Aserbaidschan, So., ab 14 Uhr im LIVETICKER). “Vettel ist noch nicht bei 100 Prozent, aber er ist nah dran. Er fühlt sich immer wohler im Auto, und nach jedem Rennen und Qualifying kommt er näher und näher”, so Otmar Szafnauer.

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Auch der Heppenheimer selbst gibt sich optimistisch. “Kleine Dinge können im Mittelfeld einen großen Unterschied machen. Wir müssen weiter pushen. Als Team kommen wir aber immer besser zurecht mit dem Auto”, sagt er. SPORT1 erfuhr, dass Aston Martin es ähnlich wie Mercedes schon zu Saisonbeginn endlich verstanden hat, mit den regelbedingten Einschnitten am Unterboden klarzukommen. Demnach sind weitere Verbesserungen geplant, die das Hinterteil von Vettels Honey Ryder zähmen sollen.

Eine wichtige Erkenntnis vor allem für den Heck-sensiblen Rennfahrer aus Hessen, besonders nach vier Rennen, in denen er seinem Teamkollegen Lance Stroll dreimal hinterherfuhr. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Hill war von Vettel beunruhigt

“Es war eine Zeit lang beunruhigend”, sagt auch Ex-Weltmeister Damon Hill. “Ich denke, er hat es gerade noch rechtzeitig geschafft, sich aus dem Sumpf zu befreien. Ich glaube, es gab eine Zeit, in der es so aussah, als würde er in diesem Sumpf versinken und ich könnte mir vorstellen, dass er anfing zu denken: ‘Bin ich hier gerade in eine Falle gelaufen?’ Eine Stroll-Falle, mit einer Stroll-Familie, die das Team um Lance herum aufbaut.” (Fahrerwertung der Formel 1)

Doch Hill gibt in englischen Medien Entwarnung: “Vettel hat tatsächlich einige starke Leistungen abgeliefert, hat auch begonnen, das Auto besser kennenzulernen, und ist auf dem richtigen Weg.”

Der Aston Martin-Star denkt nun sogar schon wieder an Siege. “Ich will immer gewinnen, auch wenn die Chancen gering sind, das ist immer in mir”, betont er. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Solange gibt er sich mit kleinen Erfolgen zufrieden: “Wir haben keinen Stein auf dem anderen gelassen, ich musste eine Menge aufholen, was das Team und den Ansatz betrifft. Das bereitet mir auch Zufriedenheit. Ein gutes Ergebnis ist ein schöner Weg, den Jungs etwas zurückzugeben, aber auch mir selbst.”

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Rosberg: Das ist Hamiltons Schwäche

Ex-Formel-1-Pilot Nico Rosberg hat sich begeistert vom Kampf zwischen Mercedes-Pilot Lewis Hamilton und Red-Bull-Fahrer Max Verstappen gezeigt.

Der F1-Weltmeister von 2016 schreckte im Gespräch mit der Marca auch nicht vor dem ultimativen Vergleich zurück: “Dieser Kampf ist wunderschön für uns. Sie sind die zwei besten ihrer Generation, wie Schumacher vs. Senna vor 20 Jahren, wie Alonso vs. Schumacher vor zehn Jahren, nun ist es genauso. Das Level ist sehr ähnlich und man weiß nicht, wer gewinnt.” (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Rosberg hatte es bislang als einziger Fahrer geschafft, Hamilton in seiner Mercedes-Zeit einmal zu bezwingen. Auf Tipps für Verstappen angesprochen, sagte Rosberg: “Du musst sehr konstant sein. Hamilton hat diese Phasen, wo es ihm an Motivation fehlt und dann musst du deinen Nutzen daraus schlagen. Das hat Max in Monaco getan.”

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Verstappen müsse dies nun in Baku wiederholen und Hamilton somit in Schwierigkeiten bringen.

Rosberg: “Alonso ist ein Phänomen”

Auf das Comeback von Fernando Alonso angesprochen, gab sich Rosberg zurückhaltend.

“Nun … für den Sport ist es gut, denn er ist ein Phänomen. Aber natürlich ist es mit 39 Jahren nie leicht zurückzukommen. Es ist genauso wie bei Schumacher, der drei Jahre raus war. Ich sah, dass er mit dem gleichen Speed zurückkommen konnte. Schumacher holte die Pole mit 43 Jahren”, sagte Rosberg.

Doch für den 35-Jährigen ist es für Alonso schon “noch ein kleiner Weg, bevor er wieder sein Maximum erreicht hat”. Heute würde er mit dem Alonso vor zehn Jahren daher wohl nicht mithalten können, aber “wir werden sehen, wie es in einigen Rennen aussieht.”

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Der Formel 1 droht ein Szenario, das keiner will

Die Formel 1 hat ein Problem: Die Fahrer ignorieren die Streckenbegrenzung. Asphaltierte Auslaufzonen, abgeflachte Randsteine und das Verschwinden von Kiesbetten sorgen dafür, dass sich ganz neue Ideallinien neben der Piste ausbilden. Die FIA will das verhindern, weil die Sicherheitsbestimmungen der Strecken dafür nicht ausgelegt sind.

Also hagelt es Strafen. In den ersten fünf WM-Rennen sind 297 Rundenzeiten wegen Missachtung der Tracklimits gestrichen worden. Viele davon fallen auf die Trainingssessions und damit wenig ins Gewicht. Aber allein in den fünf Qualifyings haben die Rennkommissare 27 Rundenzeiten streichen müssen.

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Faktor im Titelkampf zwischen Hamilton und Verstappen

Darunter war zum Beispiel auch die schnellste Runde von Max Verstappen im Qualifying zum Portugal-GP, die für die Pole-Position gereicht hätte. Aber in Turn vier fuhr er mit allen vier Rädern neben der weißen Linie, die die Streckenbegrenzung markiert. Das ist nicht erlaubt. Noch schlimmer: Im Rennen kam er in Kurve 14 zu weit raus. Dadurch verlor er die schnellste Rennrunde, die immerhin einen WM-Punkt wert ist. Im mega-engen Titelduell mit Lewis Hamilton können auch wenige Zähler am Ende entscheidend sein. (Alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Und dazu kommt ja auch noch das nicht regelkonforme Überholmanöver von Verstappen beim Bahrain-GP in Kurve vier. Auch da überholte er abseits der Streckenmarkierung. Die Rundenzeit wurde ihm zwar nicht aberkannt (und fällt damit nicht in die Statistik), aber der Red-Bull-Pilot musste die Position an Hamilton zurückgeben.

Red Bull poltert daher am meisten gegen die Tracklimit-Problematik: “Man muss auch mal die Sinnhaftigkeit dieser Regel hinterfragen”, sagt Dr. Helmut Marko im Gespräch mit F1-insider.com. “Wozu zieht man Linien, wenn genug Platz ist? Was mich am allermeisten stört, ist die mangelnde Konstanz in der Bestrafung. Mal gibt es fünf Sekunden, mal zehn Sekunden, mal eine Durchfahrtsstrafe. Grundsätzlich stellt sich mir die Frage: Ist es notwendig, dass man Tracklimits hat? Nein. Was ich verstehe: Es braucht entsprechend Zeit, um die Rennstrecken zu adaptieren.”

Gefühlt ist Verstappen der Verlierer der Tracklimits-Regeln. Doch im Qualifying musste Hamilton schon öfter büßen: Dreimal wurde bei ihm eine Zeit gestrichen, nur einmal bei Verstappen. (Fahrerwertung der Formel 1)

Formel-1-Rennleiter wehrt sich

Formel-1-Rennleiter Michael Masi steht wegen der Tracklimits immer wieder in der Kritik. Fans sind diese Diskussionen nicht vermittelbar. Warum zum Beispiel kehren nicht wieder Kiesbetten, Leitplanken oder hohe Kerbs zurück? Masi erklärt: “Idealerweise hätten wir gerne überall eine harte Grenze. Aber wir fahren natürlich auf unterschiedlichen Streckentypen. Wenn wir es mit dem Sicherheitsaspekt sehen, dann müssen wir in jeder Situation die beste Balance aus allem finden.”

Selbst Mauern und Leitplanken lösen das Problem nicht. Am Monaco-Wochenende wurden 100 Rundenzeiten für regelwidrig erklärt (alle in Kurve zehn, also in der Hafenschikane) – 70 in den Trainings, acht im Qualifying, 22 im Rennen. Nur beim Portugal-GP fielen mehr Rundenzeiten den Tracklimits zum Opfer: 113, verteilt allerdings auf drei Kurven. (Rennkalender der Formel 1 2021)

Es sind Zahlen, die bei Fans und Teams wie Red Bull für Kopfschütteln sorgen. Eine Arbeitsgruppe soll sich der Thematik nun annehmen und nach Lösungen suchen. Denn sonst könnten Tracklimits die WM entscheiden. Und das will keiner.

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Marko: Mercedes "sollte auf seine Vorderflügel schauen"

Der Streit um die “Flexiwings” in der Formel 1 zwischen Mercedes und Red Bull setzt sich fort. (Formel-1-Rennkalender)

Sollte Mercedes wie angekündigt in Baku gegen den flexiblen Heckflügel von Red Bull protestieren, dann wird Red Bull gegen den flexiblen Frontflügel von Mercedes Protest einlegen. Das verriet Motorsportchef Helmut Marko im Interview mit Formel1.de.

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Die ausgesprochene Drohung von Mercedes bezeichnete er als “etwas eigenartig” und stellte klar: “Die FIA hat beschlossen, dass die Regeln für den Test und vor allem für die Verwindungsfestigkeit geändert werden und das gilt ab Paul Ricard.” (Großer Preis von Frankreich auf dem Circuit Paul Ricard, Anm. d. Red.)

Wolff “sollte auch auf seine Vorderflügel schauen”

Die Kritik von Mercedes-Chef Toto Wolff kann Marko deshalb nicht nachvollziehen. “Wenn der Herr Wolff meint, das ist ihm zu spät – meines Erachtens bestimmt immer noch die FIA die Vorgangsweise – wenn er das macht, steht ihm das frei. Aber ich glaube, er sollte auch auf seine Vorderflügel schauen”, mahnte er.

Bei einer TV-Übertragung habe es eine Einspielung gegeben, “wo man gesehen hat, wie drastisch sich dieser Vorderflügel dem Boden annähert”, erläuterte Marko.

Angesprochen auf das eigene Auto, verteidigte sich Marko. “Unser Auto, wie auch viel andere Autos, wurde, von der FIA abgenommen und als regelkonform eingestuft”, sagte er. Red Bull sei derzeit mit “einem legalen Auto unterwegs”.

Marko will sich auf das Sportliche konzentrieren

Ob der Streit zwischen Mercedes und Red Bull nun weiter eskaliert? “Nicht von meiner Seite aus. Wir konzentrieren uns auf unser Auto. Wir wollen die WM gewinnen”, so Marko.

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Red Bull wisse, dass man mit Mercedes einen starken Konkurrenten habe. “Jetzt kommt noch Ferrari dazu”, blickte Marko voraus.

Abschließend lenkte er nochmals den Fokus auf das Sportliche: “Wenn jetzt Mercedes auf dieser Flügelgeschichte rum eiert oder sonst was, ist das ihr Recht. Aber unser Fokus ist unser Team und die WM.”

Eine kleine Spitze gegen Wolff konnte sich Marko, promovierter Jurist, aber doch nicht verkneifen. “Es heißt Herr Dr. Wolff jetzt. Ich bin ja Jurist. Ich weiß nicht, für welche Verdienste er den Titel bekommen hat”, spielte er auf die kürzlich verliehene Ehrendoktorwürde der Universität Cranfield an.

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Rekordstopp beendet! Bottas-Rad nach 44 Stunden runter

Ein guter Boxenstopp in der Formel 1 ist nach rund zwei Sekunden vorbei, der Rekord von Red Bull liegt sogar bei 1,82 Sekunden.

Reifen runter, Reifen drauf, Gas geben. So der Plan. Bei Mercedes-Pilot Valtteri Bottas lief das am letzten Rennwochenende in Monaco bekanntlich ein bisschen anders.

Da sich eines seiner Räder einfach nicht lösen lassen wollte, musste er schließlich in aussichtsreicher Position aufgeben. (Alles zur Formel 1)

Weil der Reifen selbst bei der Abreise des Rennstalls noch nicht entfernt werden konnte, ging die verunglückte Aktion als der “längste Boxenstopp überhaupt” in die Geschichte ein. 

Bottas-Rad mit Spezialwerkzeug abmontiert

Nachdem Mercedes am Anfang die Gründe für das Malheur veröffentlicht hatte, gab es vor kurzem ein weitere Updates: Das Rad ist ab!

Mit 44 Stunden Verspätung wurde es unter Einsatz von Spezialwerkzeug (laut auto motor sport wurde die völlig abgeschliffene Radmutter mit einem einem Schleifgerät nachgraviert) abmontiert.

Mercedes, das nach dem bitteren Monaco-Aus von Bottas viel Häme abbekam, erklärte auf Twitter: “Danke für all die hilfreichen Vorschläge, aber wir übernehmen es von hier.”

User witzeln über langen Mercedes-Boxenstopp

Dazu postete der Rennstall ein Video von der endlich erfolgten Vollendung des Boxenstopps. 

Die User hatten ihren Spaß und witzelten unter anderem mit Mercedes darüber, ob sie schon den Award für den langsamsten Boxenstopp erhalten haben.

Mercedes will das Design der Radmutter schnellstmöglich überarbeiten – ob ein Update bis zum nächsten Rennen in Baku umsetzbar ist, bleibt jedoch vorerst offen.

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Serena-Beleidigung hat Konsequenz

Ein wichtiges Zeichen!

Der wallonische TV-Sender RTBF hat auf die unpassenden Bemerkungen von Marc Duez beim Monaco-GP reagiert und den Kommentator vorübergehend suspendiert. (Alles zur Formel 1)

Der Sender reagierte damit auf die frauenfeindlichen Sprüche des 64-Jährigen gegenüber Serena Williams. Die 23-malige Grand-Slam-Siegerin war von Aston Martin als Ehrengast eingeladen worden und durfte beim Großen Preis von Monaco die Zielflagge schwenken.

Bereits vor der Zieleinfahrt bemerkte Duez: “Serena Williams wird heute mal mit etwas anderem wedeln als sonst.”

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Als die US-Amerikanerin die Flagge schwenkte, beurteilte er die Aktion abfällig damit, dass man sehen könne, dass Williams “keine Cheerleaderin” sei.

Marc Duez entschuldigt sich für Ausfälle gegen Serena Williams

Damit nicht genug, bezeichnete er eine Freundin des Tennis-Stars noch als “hässlich” – auch zum Erstaunen seines Co-Kommentators Gaetan Vigneron.

Mittlerweile hat sich der Belgier für seine Worte entschuldigt und sein Bedauern ausgedrückt: “Ich möchte mich bei den Leuten entschuldigen, die von meinen Aussagen betroffen sein könnten. Ich wollte niemanden schockieren.”

Als Sportler feierte Duez große Erfolge. Vor allem als Rallyefahrer konnte er sich einen Namen machen. Unter anderem gewann er viermal das 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

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Darum ist Bottas stolz auf seine Freundin

Der Große Preis von Monaco war für Valtteri Bottas wahrlich ein Rennen zum Vergessen.

Für den Finnen war das Rennen vorzeitig beendet, weil sich beim Boxenstopp eine Radmutter partout nicht lösen ließ. Da es für Lewis Hamilton nur zum siebten Rang reichte, verlor Mercedes die WM-Führung erstmals in diesem Jahr an Red Bull (ein Punkt Vorsprung) und Max Verstappen (vier Punkte Vorsprung). 

Für Bottas gibt es trotz des unnötigen Ausscheidens in Monaco aber Grund zur Freude. Denn: Die Freundin des Mercedes-Piloten, Tiffany Cromwell, ist für Olympia in Tokio nominiert worden.

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Bottas stolz auf Cromwell

Die Australierin steht im Kader des Radrenn-Teams ihres Heimatlandes. “Ich bin so stolz darauf, dass Tiffany von der australischen Radrenn-Mannschaft ausgewählt wurde”, twitterte der Finne am Donnerstagmorgen.

“Es ist wieder mal ein Zeichen dafür, dass sich harte Arbeit immer lohnt”, so Bottas weiter, der große Erwartungen an seine Freundin und das Team hat. Mit “Bringt ein paar Medaillen zurück”, beendete er seinen Tweet.

Cromwell selbst sprach von einem “Traum, der wahr wird” und einer großen Ehre.

Bottas und Cromwell sind seit Anfang 2020 ein Paar.

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Mercedes erklärt Radmuttern-Panne – und rüffelt Bottas

Noch nie wäre Mercedes so froh gewesen, ein Rad ab zu haben… (NEWS: Alles Wichtige zur Formel 1)

Valtteri Bottas’ Boxenstopp beim zurückliegenden Renn-Wochenende in Monaco dürfte der längste in der Geschichte des Teams gewesen sein. Selbst auf der Rückreise steckte das rechte Vorderrad immer noch am Schwarzpfeil fest.

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Mittlerweile kursieren in den sozialen Medien sogar Memes, wonach der Finne in Baku immer noch den Pneu mit der roten Markierung aufgeschnallt hat. Ein Witz natürlich.

Fest steht dennoch nach dem Fail um Bottas: “Wir konnten das Rad bis in die Nacht nicht lösen”, gibt Technikchef James Allison zu. “Wir werden die Überreste der Schraube abschleifen müssen. Das machen wir dann in der Fabrik.”

Kurios: Laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff hatte sogar Ferrari mit einem Vorschlaghammer ausgeholfen. Doch ohne Erfolg. (Die Fahrer der Formel 1)

Mercedes erklärt Radmuttern-Panne

Allison erklärt das Problem so: “Wenn wir den Schlagschrauber nicht sauber auf die Radmutter bekommen, dann kann er die Kanten abschleifen. Ein bisschen so, wie wenn ein Kreuzschraubenzieher nicht genau ins Kreuz des Schraubenkopfs passt.”

Für Bottas jedenfalls war es das Ende eines vielversprechenden Rennens. (Der Rennkalender der Formel 1)

Zum Zeitpunkt des geplanten Reifenwechsels lag der 31-Jährige fünf Sekunden hinter dem späteren Sieger Max Verstappen (Red Bull) auf Rang zwei.

“Ich habe zunächst nur bemerkt, dass es ein langsamer Stopp ist”, so Bottas. “Aber als ich 30 Sekunden stand und Metallspäne herumfliegen sah, konnte ich es nicht fassen. Das ist natürlich unglaublich enttäuschend und eine Situation, die nie wieder auftreten darf.”

Wolff gibt auch Bottas gewisse Mitschuld

Teamchef Wolff will die Schuld nicht beim Mechaniker suchen, macht indirekt sogar den Finnen mitverantwortlich. (alle Rennen der Formel 1 im LIVETICKER)

Bottas habe ein wenig zu früh gestoppt, “deshalb musste der Mechaniker den Schlagschrauber leicht verkantet ansetzen. Dies hat dazu geführt, dass bei mehreren Versuchen das Gewinde abgedreht wurde. Am Ende war überhaupt kein Gewinde mehr auf der Radmutter, so dass es auch keine Möglichkeit mehr gab, das Rad vom Radträger wegzubringen.”

Mercedes will jetzt das Design der Mutter überprüfen. Für Bottas nur ein kleiner Trost.

Der Mercedes-Star hat in der WM jetzt schon 58 Punkte Rückstand auf Red Bull um Tabellenführer Verstappen.

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