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Schumacher? Hülkenberg? Das sagt F1-Teamchef Steiner

Könnte das Haas F1 Team im kommenden Jahr zur neuen Heimat eines deutschen Fahrers werden?

Teamchef Günther Steiner, der sich bei der Besetzung beider Cockpits noch nicht festgelegt hat, hat im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 den Stand der Planungen skizziert – und ob Mick Schumacher oder Nico Hülkenberg darin eine Rolle spielen könnten.

Haas-Cockpits für 2021: Ferrari spielt Schlüsselrolle

“Wir schauen immer nach jungen Fahrern, auch für nächstes Jahr”, sagte der Südtiroler, der auch für seine offenherzigen Auftritte in der Netflix-Doku “Drive to survive” bekannt ist: “Wir müssen mit Blick auf 2022 sicherstellen, dass die nächstes Jahr schon in unserem Auto sitzen, denn nächstes Jahr wird bestimmt ein Übergangsjahr.”

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin jeden Sonntag ab 21.15 Uhr im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM

Die Auswahl sei groß, in der Formel 2 gebe es “sehr viele Talente”, die den Sprung machen könnten.

Eine Schlüsselrolle spielen die Interessen und Wünsche des Motorenpartners mit Blick auf dessen Talentförderungsprogramm: “Wir arbeiten sehr eng mit Ferrari zusammen, daher werden es, wenn wir aus der Formel 2 Fahrer holen, höchstwahrscheinlich Ferrari-Fahrer sein.”

Aktuell fahren für Haas Romain Grosjean (34) und Kevin Magnussen (28).

Mick Schumacher? “Wäre bestimmt nicht dagegen”

Ist Mick Schumacher ein Kandidat, einen der beiden Plätze zu besetzen? Die Zeichen deuten eher auf ein Engagement bei Alfa Romeo hin, aber sollten sich die Vorzeichen ändern: Steiner würde dem Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher die Tür nicht zuschlagen.

“Da wäre ich bestimmt nicht dagegen”, antwortete Steiner auf die Frage, ob er Schumacher nehmen würde, im selben Atemzug schränkte er aber ein: “Die Entscheidung, wen Ferrari weiterschickt, liegt bei Ferrari, nicht bei uns. Wir können sagen, wir wollen den oder jenen, aber ich kenne nicht die Verträge, die Ferrari mit den Junioren hat.”

Eine Bereicherung für die Königsklasse wäre Mick Schumacher in jedem Fall: “Wer möchte nicht gern einen Schumacher zurück in der Formel 1? Speziell in der Form, wie er aktuell in der Formel 2 ist.”

Nico Hülkenberg? “Wir wissen was, er kann”

Nico Hülkenberg, der sich mit seinem Racing-Point-Intermezzo am Nürburgring mit Nachdruck für ein neues Dauer-Engagement empfohlen hat, ist ebenfalls auf dem Markt – und eine Option für Haas?

“Ich habe die letzten Wochen nicht mehr mit Nico gesprochen”, sagte Steiner – Verhandlungen würden aktuell keinen Sinn ergeben: “Wir müssen als Team wissen, was wir wollen, bevor wir auf die Leute zugehen. In der F1 ist Nico sehr respektiert. Wir wissen, was er kann. Aber wir schauen, was das Beste für uns ist. Wir verhandeln nicht mit Leuten ohne zu wissen wo wir hinwollen. Ich finde es unehrlich, mit Leuten zu reden und sie dann fallen zu lassen.”

Dieselbe Ansage machte Steiner auch in Richtung des russischen Formel-2-Piloten und Milliardärssohns Nikita Mazepin – dessen Vater Dmitry auch Interesse nachgesagt wird, Haas zu kaufen: “Herr Mazepin senior möchte, dass sein Sohn in der Formel 1 fährt. Und sein Sohn möchte es wahrscheinlich sogar noch mehr. Aber wir müssen erst entscheiden, wo wir hinwollen. Erst danach setzen wir uns mit den Leuten zusammen, die Interesse daran haben, mit uns zu arbeiten.”

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Fluch-Rekord! Wie ein F1-Teamchef zum Netflix-Star wurde

Wenn am Sonntagabend Günther Steiner seinen Auftritt im AvD Motorsport Magazin (21.15 Uhr im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM) hat, dürfen sich Motorsportfans auf beste Unterhaltung freuen.

Denn wenn der Südtiroler ans Mikrofon tritt, ist eines gewiss: Langweilige Floskeln wird es vom Teamchef von Haas F1 nicht geben.

Der 55-Jährige ist bekannt für seine emotionalen Ausbrüche. Zwar sei er selbst nicht immer mit seinem Verhalten vor der Kamera einverstanden, aber “die Emotionen übermannen mich da einfach”, versucht er seine Auftritte zu verteidigen.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin mit Günther Steiner am Sonntag ab 21.15 Uhr und wöchentlich im TV auf SPORT1 und im LIVESTREAM

Aber genau für diese Emotionalität lieben ihn die Motorsportfans. Legendär ist sein Auftritt in der zweiten Folge von Drive to Survive. In der von Netflix produzierten Formel-1-Doku stellte er einen ungewöhnlichen Rekord auf: gleich neun Mal (!) innerhalb von 30 Sekunden sagte er das Wort “Fuck”.

Steiner-Ausraster wegen Fahrer-Crash

Nach dem Silverstone-Rennen 2019, in dem sich die beiden Haas-Fahrer Romain Grosjean und Kevin Magnussen in der ersten Runde gegenseitig abgeschossen hatten, faltete der Teamchef seine Piloten vor laufender Kamera in seinem Büro zusammen. “Ihr habt mich hängen lassen, obwohl ich euch die ganze Zeit in Schutz genommen habe. Ich lasse mich verdammt nochmal nicht auf Diskussionen ein, wer Schuld hat und wer nicht”, war noch einer der harmloseren Sätze.

Seine Emotionalität in diesem Moment resultierte aus zwei Faktoren: Zum einen hatte es bereits zuvor in Barcelona zwischen den beiden Haas-Piloten gekracht, zum anderen bestand zu diesem Zeitpunkt die Möglichkeit, dass Teambesitzer Gene Haas sein Formel-1-Engagement beenden könne.

“Gene investiert hunderte verdammte Millionen aus seinem eigenen verdammten Geld. Jetzt will er den verdammten Stecker ziehen und alle im Stich lassen, weil ihr zwei verdammte Idioten seid”, machte er den beiden Crash-Piloten die Situation klar.

Netflix-Doku noch nie gesehen

Im Podcast F1 Nation hatte Steiner nach der Ausstrahlung der Serie, die ihn zum Star machte, offenbart, dass er die Dokumentation noch nie gesehen habe. “Ich habe es wirklich noch nie geschaut und plane das auch nicht. Selbst meine Frau hat schon gemeint, ich solle mir es doch endlich mal ansehen, aber nein, das will ich vermeiden.”

Ausschlaggebend für seine Weigerung ist, dass er sich selbst nicht ins Rampenlicht stellen möchte. “Ich halte nicht viel davon, mich selbst anzuschauen, wie ich Interviews gebe oder dergleichen. Das kümmert mich nicht wirklich, und ich meine das nicht negativ. Es liegt einfach nicht in meinem Interesse.”

Trotzdem hat er bemerkt, dass er mit seiner Art bei den Fans ankommt. “Ich glaube, sie mögen es, eben weil es authentisch und kein Schauspiel ist”, versuchte er seine Popularität nach Ausstrahlung der Serie zu erklären, machte aber auch klar: “Für mich ist es ganz einfach: Ich will ich selbst sein. Wenn die Leute das mögen, ist das toll, wenn nicht, ist es aber auch okay.”

Die Fans dürfen also gespannt sein, wie er im AvD Motorsport Magazin auftritt. Denn von dem Vorsatz, sich selbst treu zu bleiben, will er nicht abrücken – und das verspricht hohen Unterhaltungswert.

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Haug: Niemand hat Schumi in Rente geschickt

Um Michael Schumachers Rücktritt von der Formel-1-Bühne im Jahr 2012 ranken sich viele Mythen. Angeblich soll ihn Mercedes zum Rücktritt gedrängt haben, um Platz frei zu machen für den aufstrebenden Lewis Hamilton.

Jetzt acht Jahre später meldet sich der damalige Mercedes-Chef Norbert Haug zu dem Thema zu Wort.

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“Ich kenne wenige Gerüchte in der Gerüchteküche Formel 1, die dann auch tatsächlich stimmen. Und so ist es da auch.”, sagte er in einem Interview mit Motorsport-Total.com und verdeutlichte:

“Da hat gar niemand irgendjemanden in die Rente geschickt. Das war ein ganz klarer Prozess, von Michael gesteuert.”

Haug: Schumacher und Hamilton wahrscheinlich gleich gut

Klare Worte des 67-Jähirgen und er räumte direkt noch mit dem Gerücht auf, dass Lewis Hamilton gerne Party mache: “Von Instagram-Posts kommen keine schnelleren Rundenzeiten!”

Trotzdem habe der Brite seinem Vorgänger eine Menge zu verdanken. Denn Schumacher habe “große Verdienste” bei der Aufbauphase des Mercedes-Werkteams geleistet.

Wer von den beiden Ausnahmekönnern der bessere Fahrer war, wollte Haug indes nicht beurteilen: “Wenn sie in ihrer Blüte gegeneinander fahren würden, wären sie wahrscheinlich nur durch wenige Tausendstelsekunden getrennt.”

Die Beiden seien sich “immer mit dem allergrößten Respekt begegnet.” Haug habe weder Schumacher noch Hamilton jemals “ein schlechtes Wort über den anderen sagen hören.”

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Red Bulls Masterplan nach Honda-Beben hat einen Haken

Motorenlieferant Honda steigt nach dem Ende der Saison 2021 aus. Die Beziehungen zu allen anderen aktiven Herstellern sind verzwickt. Und Max Verstappen wird es womöglich auf einen Abgang anlegen, sollte ihm kein tauglicher Bolide in die Garage gestellt werden.

Der viermalige Konstrukteurs-Weltmeister Red Bull befindet sich in einer heiklen Lage. Wie will er sie lösen?

Am Wochenende hat der einflussreiche Berater Helmut Marko dazu im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 ausführlich Stellung bezogen und den Ausweg skizziert, den er sich für sein Team vorstellt.

Es gibt allerdings ein paar Unbekannte in der Rechnung, die der 77 Jahre alte Österreicher ausformuliert hat.

Red Bull will mit Motor von Honda weiterarbeiten

Die Grundidee des Teams: Red Bull will den Motor, den Honda für 2021 neu entwickelt, in Eigenregie weiter einsetzen, unter Zuhilfenahme ihres Technologiezentrums in England.

“Sofern die Gespräche mit Honda positiv verlaufen, würden wir gerne die IP-Rechte und alles, was notwendig ist, übernehmen und dann in Milton Keynes alles selbst vorbereiten und einsetzen”, sagt Marko.

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Der Haken: “Das geht nur unter der Voraussetzung, dass spätestens im ersten Rennen 2022 die Motoren eingefroren werden. Denn eine Weiterentwicklung der Motoren können wir uns technisch und auch finanziell nicht leisten.”

Marko umwirbt FIA – und macht Druck

Marko hofft auf einen Entschluss im Sinne seines Teams: “Wir wollen einen Motor, der um Siege und um Titel mitfahren kann. Dazu braucht es aber seitens der FIA eine Entscheidung”, am besten “so schnell wie möglich”.

Die Einfrier-Regelung “hätte den Vorteil, dass die ohnehin hohen Kosten deutlich reduziert werden”, sei also auch im Interesse der Formel 1 als Ganzes.

Sollte alles so kommen wie gewünscht, sieht Marko sein Team in der Lage, ganz vorn anzugreifen: “Man weiß jetzt in etwa die PS-Zahlen von Mercedes, Ferrari und Honda. Die variieren zwischen 15 und 20 PS Unterschied. Der Ferrari-Motor ist etwas hinten, aber die werden demnächst aufholen. Wenn wir teilnehmen, ist es auch mit einem Motor, mit dem wir gewinnen können.”

Die Option, diesen stattdessen von Renault, Mercedes oder Ferrari geliefert zu bekommen? Für Marko keine Wunschvorstellung.

“Man wäre Kunde”, sagt er: “Wir müssten unser Chassis um den Motor herumwickeln, wobei unsere Vorstellungen dabei sekundär wären. Daher wäre Honda die bevorzugte Lösung. Eine beglückte Zwangsehe ist kein Faktor für uns.”

Droht Streit mit Max Verstappen?

Die erhoffte Vorzugslösung wird auch die Chancen verbessern, Ausnahmefahrer Verstappen in den eigenen Reihen zu halten.

“Die Lage ist so, dass wir einen wettbewerbsfähigen Motor wollen und brauchen. Max Verstappen will das Gleiche”, sagt Marko: “Aber es gibt keine Ausstiegsklausel für ihn, wenn wir keinen Honda-Motor hätten.”

Tatsächlich ist das so nicht der Fall, allerdings steht in Verstappens Kontrakt die Zusicherung, dass Red Bull ihm ein konkurrenzfähiges Auto zur Verfügung stellen muss.

Dieses Versprechen auch ohne Honda zu halten, wird die große Herausforderung. Und gelingt das nicht, könnte es für Red Bull noch ungemütlich werden.

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Hülkenberg lauert: Was wird aus Albon bei Red Bull?

Wirklich rund laufen will es einfach nicht zwischen Red Bull und Alex Albon. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Beim Grand Prix der Eifel wurde dem Formel-1-Piloten nach anfänglichem Wirbel um ein zunächst nicht eindeutiges Corona-Testergebnis diesmal das vorzeitige Aus wegen eines technischen Defekts zum Verhängnis.

Die Kritiker hatten sich da zuvor eh schon längst wieder zur Wort gemeldet, nachdem Albon in der Anfangsphase ein übler Verbremser unterlaufen war, durch den er einen frühen Stopp einlegen musste.

Mehr noch: Später war der 24-Jährige auch noch in eine Kollision mit Daniil Kvyat verwickelt – und hatte sich von dem AlphaTauri-Fahrer dafür einiges anhören dürfen: “Albon hat mir mein Rennen ruiniert. Das hat er ziemlich schlecht eingeschätzt. Ich glaube, er war ein bisschen aufgeschmissen und ahnungslos, was er mit seinem Auto anstellen sollte.”

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Red Bull: Albon hinter Verstappen abgemeldet

Kurzum: Im zweiten Cockpit hinter Max Verstappen ist Albon mehr abgemeldet, als ihm und seinem Rennstall lieb sein dürfte angesichts von bisher höchst durchwachsener Saison-Performance – daran ändert auch sein erster Podiumsplatz vor einem Monat beim Großen Preis der Toskana wenig.

Wenig verwunderlich insofern auch, dass Helmut Marko ausweichend antwortet, wenn es um die Einschätzung und Perspektiven seines britisch-thailändischen Rennfahrers geht.

Im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 erklärte der Red-Bull-Motorsportberater nun: “Albon muss performen. Dann bleibt er. Wir schauen uns das weiter an. Außerhalb unseres Kaders – das kann man ja so klar sagen – stehen nur Nico Hülkenberg und Sergio Perez (Racing Point, Anm. d. Red.) zur Verfügung. Ich glaube grundsätzlich, dass kaum jemand näher als bis auf drei Zehntel an Max Verstappen rankommt. Das schafft Albon an guten Tagen auch.”

Immerhin kein kompletter Abgesang auf Albon, doch mitnichten echte Rückendeckung. “Solange Albon im grünen Bereich ist, ist kein Cockpit bei uns frei”, fügte Marko an. (Rennkalender der Formel 1 2020)

Red Bull: Mit Albon Platz zwei möglich?

Die Frage bleibt allein: Ist Albon, der in den vergangenen Monaten von diversen Experten immer wieder die F1-Reife abgesprochen bekam, im so genannten grünen Bereicht für ein Team wie Red Bull und dessen Ansprüche?

Nico Rosberg verneint das, attestiert Albon, ”an diesem Wochenende sehr, sehr schlecht gefahren” zu sein. “Er war langsam, hat so viele Fehler gemacht, und das ist das Gegenteil von dem, was er im Moment braucht. Er braucht ein gutes Ergebnis, um seinen Sitz zu sichern, und mit dem heutigen Tag sieht es nicht so aus, als würde er ihn behalten können.”

In Zahlen heißt das auch: 64 Punkte hat der Youngster in dieser Saison eingefahren – im Vergleich zu 147 bei Verstappen.

“Red Bull braucht mehr von Albon. Sie brauchen mehr von einer Nummer zwei, denn die Tatsache, dass Mercedes die Konstrukteurswertung in ein paar Rennen gewinnen kann, Max aber innerhalb von 10 Punkten von Valtteri Bottas in der Fahrerwertung liegt, zeigt, was mit diesem Paket möglich ist”, erklärte etwa der frühere Formel-1-Pilot Paul di Resta.

Zumal auch Marko im AvD Motorsport Magazin offen formulierte: “Wir sehen eine Chance auf den zweiten Platz.”

Red Bull: Was geht mit Hülkenberg?

Es bleibt spannend, ob diesem Unterfangen mit Albon funktionieren kann nach dessen unterm Strich bislang wenig ruhmreichen Saison:

“In Sotschi war leider kein sehr gutes Ergebnis”, so Marko nach dem Nürburgring-Rennen, “aber hier war es im Rahmen des Möglichen und auch die Distanz zu Max im vertretbaren Rahmen.”

Der Red-Bull-Macher fügte an: “Wir sind uns aber bewusst, wenn Albon den Druck nicht standhält, können wir es uns im WM-Kampf nicht leisten, praktisch nur mit einem Auto unterwegs zu sein.”

In den Topzeiten von 2010 bis 2014, als Red Bull Konstrukteursweltmeister wurde, hatte das Team mit Mark Webber (bis 2010 bis 2013) und Daniel Ricciardo (2014) starke Fahrer, die Leader Vettel sogar Druck machen konnten.

Nun scheint nach Markos Aussagen das zweite Cockpit offen für personelle Alternativen, eine hieße Hülkenberg: Der Aushilfsfahrer stand bereits am Nürburgring dicht davor, für Albon in die Bresche zu springen. 

“Wir waren bereits am Freitag mit Hülkenberg im Gespräch”, so Marko mit Blick auf die Irritationen um Albons Testergebnis.

So aber fuhr der 33 Jahre alte Deutsche schließlich zum nunmehr dritten Mal für Racing Point, überzeugte von Startposition 20 aus mit einer eindrucksvollen Aufholjagd bis auf Platz acht und damit in die Punkteränge.

Marko: Vielleicht den Weg anderer gehen

“Wir mussten nie am Markt fertige Stars einkaufen, sondern wir haben unsere jungen Fahrer über unser Junior-Team reif für ein Topteam gemacht”, sagt Marko.

Doch auch der Österreicher weiß: “Bisher haben wir unsere Fahrer immer aus dem eigenen Junior-Kader rekrutiert. Derzeit ist aber niemand so weit. Wir müssen vielleicht den Weg vieler anderer Teams gehen, auf bewährte Kräfte zu setzen.”

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Hamilton: Ferrari-Erfolg nicht wegen Schumacher

Die Bilder dazu sind noch so frisch: Lewis Hamilton war emotional ergriffen, als er beim Eifel-GP den Sieg-Rekord von Michael Schumacher eingestellt hatte. 

Als Mick Schumacher dem aktuellen Formel-1-Weltmeister den Helm seines Vaters überreichte, war das auch für Hamilton ein echter Gänsehaut-Moment – und befeuerte natürlich umso mehr die schon so lange schwelende Debatte, wer von den beiden Ausnahme-Piloten wohl der größere Fahrer sei.

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Zumal: Während Hamiltons Kritiker dem Briten vorhalten, seine Dominanz sei vor allem der technischen Überlegenheit von Mercedes geschuldet, behaupten Schumachers Fürsprecher, Ferrari habe es allein dem Rekord-Champion aus Kerpen zu verdanken, nach jahrelangem Misserfolg mit fünf WM-Titeln (2000 bis 2004) wieder in die Erfolgsspur gekommen zu sein. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Hamilton: Schumacher nicht alleiniger Ferrari-Faktor

Das indes greift für Hamilton viel zu kurz. “Sie reden davon, dass Michael Ferrari zum Erfolg geführt hat, aber das schafft kein Einzelner”, widersprach der 35-Jährige. “Ich habe Mercedes nicht zum Erfolg geführt – und Michael hat Ferrari nicht zum Erfolg geführt.”

Was Hamilton wichtig ist in seiner Beurteilung des Vergleichs: ”So sehr ich Michael liebe und er eine Legende ist – aber es lag nicht nur an ihm.” (Rennkalender der Formel 1 2020)

Mehr noch: Auch die Erweiterung des Personenkreises für den Erfolg der Scuderia auf Teamchef Jean Todt und Technikchef Ross Brawn ist für ihn zu wenig – vielmehr seien noch viel mehr Beteiligte im Hintergrund ausschlaggebend für Sieg und Niederlage.

“Das Ding bei Fahrern wie Michael und mir ist, wir sitzen am Steuer”, sagte Hamilton und verwies zudem auf die immense Bedeutung von Technologie, die er als “kraftvolle Macht” bezeichnete, sprich: ein Computer, der genau sagen kann, wie das perfekte Auto auszusehen habe.

Gleichwohl will Hamilton den biologischen Faktor dabei nicht unterbewertet wissen: ”Ein menschliches Element wie mich oder Michael kann ein Computer nicht simulieren.” Als Fahrer gäbe er zudem die Stoßrichtung eines Rennstalls vor: “Unser Job ist es, die Jungs anzutreiben und hoffentlich zu inspirieren, und darauf bin ich unglaublich stolz.”

Hamilton lobt Mercedes-Team

Wenig verwunderlich insofern auch, dass Hamilton seinen Arbeitgeber über alle Maßnahmen lobt - bei Mercedes seien eine Menge bemerkenswerter Mitarbeiter und gute Werkzeuge vorhanden: “Es geht darum, wie man sie nutzt. Manche Leute hören nicht auf dich, weil sie den Wald vor lauter Bäumen nicht sehen.”

Das indes habe er bei den Silberpfeilen bisher noch nie erlebt.

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Darum war Schumacher für Red Bull kein Thema

Kaum jemand zweifelt inzwischen daran, dass Mick Schumacher in der kommenden Saison in der Formel 1 fahren wird. Auch das Team scheint mit Alfa Romeo schon festzustehen. Es fehlt nur noch die offizielle Verkündung.

Doch warum war eigentlich Red Bull nicht in der Verlosung? Diese Frage hat Helmut Marko nun klar beantwortet.

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“Wir sehen unsere Aufgabe darin, dass man auch jungen Leuten die Möglichkeit gibt, es mit unserer Hilfe zu schaffen. Bei Mick Schumacher war immer klar, dass die nötige Unterstützung bereits da ist. Der brauchte uns schlichtweg gesagt nicht”, erklärte der Motorsportchef des österreichischen Rennstalls am Sonntag im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1.

Helmut Marko warnt vor hohen Erwartungen an Mick Schumacher

Der Sohn von Michael Schumacher gehört seit 2019 der Ferrari Driver Academy an und war somit bereits Teil eines Nachwuchsförderungsprogramms.

Marko warnte zudem davor, anfangs zu viel von Mick Schumacher zu erwarten. 

“Michael ist im Jordan eingestiegen und hat direkt eine Trainingsbestzeit hingelegt. Diese Leistung ist mit einem Alfa Romeo nicht möglich. Man muss Mick daher Zeit geben. Es ist allein schon toll, dass er es bis in die Formel 1 geschafft hat”, sagte der Österreicher.

Schumacher startet 2020 noch in der Formel 2 und liegt dort an der Spitze der Gesamtwertung. Am Nürburgring hätte er eigentlich das erste Freie Training im Alfa Romeo absolvieren sollen. Die Session wurde jedoch wegen des schlechten Wetters abgesagt.

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Wie ein Fahrrad-Unfall Räikkönens Stimme ruinierte

Der Mann ist ein Phänomen und aus der Formel 1 auch irgendwie nicht wegzudenken: Zu lange schon prägt Kimi Räikkönen den großen Rennzirkus.

Beim Grand Prix von Russland wurde der 40-Jährige in seinem Alfa Romeo dann auch noch zum Rekordmann: Der Altmeister fuhr in Sotschi sein 322. Rennen und schloss damit zu dem Brasilianer Rubens Barrichello auf. Zwei Wochen später setzte er mit seinem 323. Rennen am Nürburgring neue Maßstäbe.

Räikkönen ist quasi Kult: Iceman nennen sie den Finnen, der sich so oft betont einsilbig gibt – und in dem doch das Feuer eines Vollblut-Sportlers lodert.

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Denn: Nach Aufhören sieht es derzeit keineswegs aus. Sein Team hat Räikkönen signalisiert, weitermachen zu können, wenn er denn wolle. Alfa-Partner Ferrari will es wohl auch. Weil Räikkönen, der 2007 für die Scuderia den Weltmeistertitel gewann, genau der Richtige wäre, an dessen Seite Ferrari-Junior Mick Schumacher 2021 lernen und sich in Ruhe weiterentwickeln kann. (Rennkalender der Formel 1 2020)

“Aktuell will ich Rennen fahren und mein Bestes geben”, sagt Räikkönen, der durchaus zum Feierbiest mutieren kann, dazu lapidar. SPORT1 verrät, was nur die wenigsten über Räikkönen wissen, der seit Jahren in zweiter Ehe mit der früheren Flugbegleiterin Minttu Virtanen verheiratet ist.

Mentalität und Teamspirit:

Der feierfreudige Blondschopf hasst politische Machtspielchen und Winkelzüge, gilt als höchst ehrlich. Deshalb ist er ein idealer Teamkollege für jedermann. Speziell für F1-Azubis mit großem Namen und denkbar schweren Voraussetzungen.

Räikkönen tritt in seinem näheren Umfeld warmherzig auf, liest klassische Literatur und hat mit dem zunftbedingten Superstar-Gehabe, das manchen Formel-1-Fahrer umgibt, nichts am Hut.

Emotionen bewusst unterkühlt:

Nur ab und zu redet er über sein zweites Gesicht: “Jeder hat Emotionen”, sagt er dann, “aber jeder geht auch anders damit um. Wenn ich fahre, bin ich hochkonzentriert, Emotionen sind da fehl am Platz. Dafür hat man doch gar keine Zeit. Man muss oft schneller reagieren, als man fühlen kann.

Ein Formel-1-Fahrer analysiere “meistens erst bestimmte Situationen, wenn sie schon längst vorüber sind. Die Reflexe und Instinkte müssen stimmen. Dazu kommt, dass ich kein Typ bin, der gerne zeigt, was in mir vorgeht.”

Fahrradunfall in der Kindheit:

Deshalb würde Räikkönen nie erzählen, dass seine leise Pieps-Stimme von einem Fahrradunfall aus seiner Kindheit rührt. Der Finne war fünf Jahre alt, als er von den Pedalen abrutschte und mit dem Hals auf die Rahmengabel knallte. Von der schweren Quetschung haben sich seine Stimmbänder nie ganz erholt.

Apropos Kindheit: Räikkönen redete schon als Junge so wenig, dass seine Eltern ihn sorgevoll zum Kindertherapeuten brachten. Der schickte ihn schon nach einem halben Tag wieder nach Hause. Mit einem Brief dabei. ”Ihr Sohn ist überdurchschnittlich intelligent. Dass könnte der Grund sein, warum er es vorzieht zu schweigen.”

Ein schwierige Koordinationsübung, für die Erwachsene durchschnittlich drei Stunden brauchten, hatte der Sechsjährige in zwanzig Minuten gelöst. Das hatte den Therapeuten überzeugt.

Unglaublicher Ruhepuls plus Nervenstärke:

Es gibt tatsächlich nur wenige, die Räikkönen an sich ranlässt, bei denen er ist, wie er ist. Dazu gehörte der mittlerweile verstorbene finnische McLaren-Arzt Aki Hintsa.

Hintsa hatte schon zu den wilden McLaren-Zeiten über seinen Landsmann gesagt: “Kimi ist ein sehr sensibler Mensch, der nur im Auto keine Gefühle zeigt.”

Ein Experiment bestätigte das einmal: Bei einem Rennen statteten Mediziner Raikkönen mit Mess-Elektroden aus. Das Ergebnis: Räikkönens Puls schnellte nicht mal in Situationen in die Höhe, die selbst gestandenen Piloten den Schweiß auf die Stirn getrieben hätten. Nicht bei gefährlichen Überholmanövern. Nicht einmal, wenn es kracht.

Für seinen ehemaligen Teamchef Peter Sauber ist der Finne der nervenstärkste Pilot, den er je erlebt hat: “Er hätte fast sein erstes Formel-1-Rennen in Australien 2001 verschlafen.”

Räikkönen verschläft erste F1-Rennen fast

Fitnesstrainer Josef Leberer, damals für Räikkönen zuständig, erzählt: “Kimi lag auf einer Kiste in der Box und schlief. Als ich ihn 40 Minuten vor dem Start wecken wollte, damit er sich für den Start vorbereiten konnte, drehte er sich einfach um und murmelte: ‘Gib mir noch fünf Minuten!’ Er schlief einfach weiter.”

Im Rennen holte er dann als Sechster seinen ersten WM-Punkt. Als Sauber ihm gratulieren wollte, winkte Räikkönen nur ab: “Habe ich etwa gewonnen? Wozu also die Gratulation.” Sauber war völlig perplex. 

Kein Wunder, dass auch Ex-Formel-1-Pilot Gerhard Berger ein Fan des Finnen ist. Der heutige DTM-Chef sagt im Spaß: “Zu Red Bull würde Kimi am besten passen. Er könnte feiern, so oft er wollte. Denn selbst mit Kater ist Kimi immer noch schneller als die meisten anderen topfit. Aber im Ernst: Ich glaube nicht, dass Kimis Aktivitäten neben der Strecke ihn bisher auch nur eine Hundertstel langsamer gemacht haben.”

Und wohl auch nicht älter. Ein Ende von Räikkönens Laufbahn ist jedenfalls nicht abzusehen. Es ist dem 40-Jährigen sogar zuzutrauen, dass er auch noch die 400er Marke von gefahrenen Rennen knackt.

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Das riet Marko Vettel nach dessen Ferrari-Aus

Sechs Formel-1-Rennen wird Sebastian Vettel noch im Ferrari absolvieren, dann geht seine Zeit bei der Scuderia zu Ende. Nach sechs Jahren beim Traditionsteam geht der 33-Jährige ab 2021 neue Wege.

Vettel wird von der kommenden Saison an im Aston Martin seine Runden drehen. Dem Heppenheimer gefiel laut eigener Aussage die sportliche Perspektive beim Team von Milliardär Lawrence Stroll.

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Helmut Marko, Motorsportchef bei Red Bull und langjähriger Weggefährte Vettels, sieht im Aston Martin jedoch kein Auto für ganz oben.

“Er sieht bei Aston Martin eine Chance, auf das Podium zu kommen – ob er siegen kann, zweifle ich aufgrund des Autos an”, schätzte Marko die Aussichten des bisherigen Racing-Point-Teams am Sonntag im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 ein.

Marko: Vettel-Abschied bei Ferrari war “unwürdig”

Hätte der viermalige Weltmeister auf den Rat des 77-Jährigen gehört, müssten die Fans in der Saison 2021 auf Vettel verzichten. “Ich habe ihm gesagt, er soll ein Jahr Pause machen. Dann kann er sich in der Zwischenzeit neu aufladen und mit neuem Elan die Möglichkeiten, die sich 2022 bieten werden, angehen. Er hat sich aber dafür entschieden, im Geschehen zu bleiben”, sagte Marko.

2022 tritt in der Königsklasse des Motorsports ein neues Regelwerk in Kraft, unter anderem wird das Budget der Rennställe limitiert. Die Kräfteverhältnisse könnten sich dann eventuell komplett neu entwickeln. Viele Fahrerverträge enden deshalb auch Ende 2021. (Rennkalender der Formel 1 2020)

Doch Vettel hat sich dafür entschieden, keine Pause einzulegen. Womöglich wollte er auch direkt zeigen, dass er es besser kann als derzeit im Ferrari. Wie die Scuderia mit Vettel umgegangen ist, stößt bei Marko auf Kritik.

“Der Ferrari-Abschied war unwürdig, aber das ist halt nun einmal die Formel 1″, ergänzte der Österreicher.

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Warum Schumacher am Sonntag fast gefahren wäre

Sein Debüt in der Motorsport-Königsklasse am Freitag musste Mick Schumacher wegen der abgesagten Trainings verschieben, dafür wäre er beinahe mit einem Renneinsatz “entschädigt” worden.

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wäre nämlich fast beim Rennen am Nürburgring mitgefahren. Das verriet Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko am Sonntag im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1.

Cockpit bei Alfa Romeo wäre fast frei geworden

Hintergrund war die Situation beim Team Alfa Romeo, für das er am Freitag eigentlich beim ersten Training hätte starten sollen.

Alfa-Pilot Antonio Giovinazzi hatte nämlich ein unklares Ergebnis bei seinem Corona-Test bekommen – wäre ein zweiter Test positiv ausgefallen, hätte der Rennstall auf Ersatzpilot Schumacher gesetzt, so Marko: “Giovinazzi hatte die gleiche Situation wie Albon. Mick hätte also sogar fast sein Renn-Debüt feiern können. Aber der zweite Test war negativ”, sagte Marko.

Red-Bull-Pilot Alex Albon hatte am Freitag laut Marko “ein unsicheres, nicht definiertes Testergebnis gehabt. Das hätte auch so ausgehen können, dass er positiv ist.” In diesem Fall hätte Red Bull auf Nico Hülkenberg zurückgegriffen, der stattdessen den an Magenproblemen leidenden Lance Stroll bei Racing Point ersetzte und mit Platz acht überzeugte.

Sowohl bei Albon als auch bei Giovinazzi fielen die zweiten Tests jedoch negativ aus, sodass Mick Schumacher weiter auf sein F1-Debüt warten muss. Das Training am Freitag war wegen starken Nebels abgesagt worden.

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Helmut Marko beeindruck von Mick Schumacher

Dennoch glaubt Marko, dass der 21-Jährige schon in der kommenden Saison ein festes Cockpit bekommt. “Mick Schumacher hat diese Karriere angestrebt. Er wusste von Anfang an, dass der Name Schumacher eine große Bürde ist. Er hat das geschafft bisher und wird im nächsten Jahr, soweit ich informiert bin, bei Alfa Romeo fahren”, erklärte er bei SPORT1.

“Man weiß ja, welche Fahrer auf dem Markt sind und wer welche Gespräche führt – daraus entnehme ich, dass Mick Schumacher im nächsten Jahr mit Kimi (Räikkönen, Anm. d. Red.) zusammen bei Alfa Romeo fahren wird. Ich halte das für eine ausgezeichnete Kombination.”

Marko zeigte sich außerdem beeindruckt von Schumachers Leistungen in den Nachwuchsserien, aktuell führt das Talent die Gesamtwertung in der Formel 2 an.

“Wenn man die Junior-Kategorien betrachtet, hat er das erste Jahr immer bescheiden begonnen und ist dann im zweiten Jahr jeweils zur Topform aufgelaufen. Formel 3 hat er souverän gewonnen, Formel 2 führt er jetzt mit einem deutlichen Vorsprung. Wenn du solche Erfolge ziehst, kannst du davon ausgehen, dass es ähnlich auch in der Formel 1 sein wird”, lobte Marko.

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