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Sieg-Rekord geknackt: Ist Hamilton besser als Schumacher?

Als Mick Schumacher Lewis Hamilton den Helm seines Vaters überreicht, lässt das auch einen coolen Schweden nicht kalt.

Mercedes-Vorstand Ola Källenius, der sich sonst lieber im Hintergrund hält und andere ins Scheinwerferlicht rückt, zeigt sich angesichts von Lewis Hamiltons 91. Sieg besonders emotional. “Es war ein purer Gänsehautmoment und eine sehr schöner Moment”, beschreibt Källenius die Geste des Schumacher-Sohnes.

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Auch die Frage, wann der Vertrag mit Hamilton verlängert werde, beantwortete der Mercedes-Boss gerne – wenn auch etwas nebulöser. “Ich habe gehört, dass Toto Wolff und Lewis wegen Covid-19 noch nicht zusammenkommen konnten. Ich kann nur sagen, dass Lewis und Mercedes sehr gut zusammenpassen.”

Mercedes will Hamilton nicht verlieren

Anders als Experten wie Nico Rosberg vermuten, hängt die Zukunft von Hamilton beim Automobilkonzern nicht automatisch mit der Zukunft des Teamchefs zusammen. Källenius weiß: Hamilton ist jetzt eine Legende, die man nicht als Repräsentant der Nobelmarke mit dem Stern verlieren sollte. 

In der Tat, in der aktuellen Formel 1 gehen Hamilton mal abgesehen von Max Verstappen die Gegner aus. Was bleibt da sonst übrig, als weiter das Phantom Michael Schumacher zu jagen? Noch ist er mit sieben WM-Titeln der Rekordchampion. Noch. Denn Hamiltons siebter WM-Pokal in dieser Saison wird ihm nur noch zu nehmen sein, wenn er gleich mehrere Rennen ausfiele.

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Die Frage liegt deshalb auf der Hand. Wer ist der Bessere?

Schumacher vs. Hamilton

Der Vergleich ist schwierig, da Schumacher und Hamilton ihre Erfolge zu unterschiedlichen Zeiten erzielt haben. So sieht das auch Ralf Schumacher. Der Grand-Prix-Gewinner und Bruder des Noch-Rekordweltmeisters zu SPORT1: “Beide haben Gigantisches erreicht. Jeder aber in seiner eigenen Zeit. Ich denke, Lewis wird alle Rekorde knacken. Man kann es ihm nur gönnen.”

Einer, der Teamkollege von beiden war, ist Ex-Weltmeister Nico Rosberg. Der gebürtige Wiesbadener fuhr zusammen mit Schumacher im Mercedes-Werksteam von 2010 bis 2012 und dann mit Hamilton von 2013 bis Ende 2016. Rosberg schickt aber gleich voraus. “Als ich mit Michael zusammen fuhr, war der schon über seinen Zenit hinaus. Während ich Lewis auf dem Höhepunkt seines Schaffens erlebt habe”, so der Ex-Sportler.

“Lewis hat wahrscheinlich ein bisschen mehr Naturtalent als Michael. Lewis ist wahrscheinlich das größte Naturtalent, das unser Sport je gesehen hat. So macht er dann den Unterschied. Michaels Arbeitsethik war anders. Lewis macht viel mehr mit Instinkt, Michael aber war das komplette Paket. Er hat den Unterschied als Allrounder gemacht, mit akribischer Arbeit, Detailbesessenheit, Teamspirit, mit dem er in einer führenden Rolle ein Team aufbaut. Hart arbeiten, das war Michaels größte Stärke. Und er war dazu noch ein Krieger.”

Jordan pro Hamilton

Eddie Jordan sieht dagegen Hamilton vorne. Der ehemalige Teamchef und heutige BBC-Experte gab Schumacher 1991 in seinem Jordan-Team die Chance zu seinem Formel-1-Debüt.

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“Grundsätzlich gibt es nur vier Piloten, die schon in jungen Jahren ein solches Talent, einen so unglaublichen Speed, ein solches Selbstbewusstsein gezeigt haben. Ayrton Senna, Michael Schumacher, Lewis Hamilton und Max Verstappen. Mit allen vier ist es, als hätte man in einer dunklen Kammer plötzlich das Licht angeknipst. Schon beim ersten Rennen bei uns stellte Michael den Ingenieuren bohrende Fragen, die mehr Forderungen waren als Bitten. Die gerieten schon damals unter gehörigen Druck. Das waren sie nicht gewohnt”, so Jordan im SPORT1-Interview.

“Ich glaube, dass es Lewis schwerer hatte, seine Titel zu holen. Michael hatte nie einen Teamkollegen, der gegen ihn fahren durfte. Zuerst spielte Eddie Irvine bei Ferrari seinen Helfer, dann Rubens Barrichello. Lewis musste sich immer erst gegen den Teamkollegen durchsetzen, hatte nie freie Fahrt vom Team. Das fing schon in seiner ersten Saison 2007 bei McLaren mit Fernando Alonso an.”

Zugeständnisse an Schumacher

Jordan ist deshalb überzeugt: “Mit den Zugeständnissen, die Michael immer hatte, hätte Lewis definitiv auch schon sieben Titel und 100 GP-Siege. Denn 2016 hätte er mit einem unbeugsamen Nummer-1-Status à la Michael niemals die WM gegen Nico Rosberg verloren. Und ebenso nicht die Rennen, die Rosberg gegen ihn gewinnen durfte.”

Einer, der beide auf eine Stufe stellt, ist der heutige Formel-1-Sportchef Ross Brawn. Der Brite gewann als Technikchef von Ferrari fünf Fahrertitel mit Schumacher und war 2012 als Mercedes-Teamchef die treibende Kraft, die Hamilton zu den Silberpfeilen lockte.

“Michael wollte immer mit den Ingenieuren arbeiten, Lösungen finden, war stets extrem motiviert. Besonders seine erste Runde nach dem Start war einzigartig. Er funktionierte immer perfekt wie ein Uhrwerk. Michael war ein sehr ehrgeiziger Mensch und ein extremer Kämpfer. Er hat seine sieben WM-Titel nicht geholt, weil er schnell aufgegeben hat. Zudem konnte er auch auf einzigartige Weise die Leute in der Fabrik antreiben”, sagte Brawn im Gespräch mit SPORT1.

Brawn bewundert Hamilton

Hamilton sei vom Typ her völlig anders.

“Lewis ist einer, der den Menschen den Atem rauben kann. Ich hatte früher einen konservativen Blick auf das Leben, das ein Champion außerhalb der Rennstrecke zu führen hatte. Lewis hat mich eines besseren belehrt. Er liebt es, um die Welt zu reisen und zu Pop- und Modeveranstaltungen zu gehen. Ich bewundere seine Stärke, sein Ding so durchzuziehen und dabei den Erfolg zu haben. Für die Formel 1 ist es extrem wichtig, dass er genauso ist. Er wird auch in Zukunft die Messlatte sein, die übersprungen werden muss. Beide, Michael und Lewis, sind aber auf ihre Art einzigartig”, ist sich Brawn sicher.

Allein: Hamilton selbst macht sich gar keine so große Gedanken über die Jagd nach Michael Schumachers Rekorden. “Für mich ist das fast schon surreal”, geht der Brite in sich. “Früher sah ich Ayrton Senna und Michael Schumacher im Fernsehen. Jetzt bin ich plötzlich der Typ, den die Leute sehen. Wenn ich zuhause im Winter mit meinen Hunden auf dem Sofa liege, dann wird mir vielleicht bewusst, was ich schon heute erreicht habe.” 

Hamilton vs. Schumacher: Diese Rekorde hat er schon, diese jagt er noch

WM-Titel: Michael Schumacher steht bei sieben, Lewis Hamilton hat jetzt sechs. 2020 könnte der Brite also mit dem Deutschen gleichziehen. 

Siege: 91 Rennen gewann Schumacher, 91 jetzt auch Lewis Hamilton. Aber auch in Sachen Siegquote liegt Hamilton klar vor Schumacher. Da steht es 34,62 Prozent zu 29,64 Prozent pro Hamilton. 

Siege in einer Saison: Michael Schumacher gewann 2004 stolze 13 von 17 Rennen. Sebastian Vettel holte 2013 auch 13 Siege, aber in 19 Rennen. Lewis Hamilton hat nie mehr als elf Rennen pro Jahr für sich entscheiden können. Zuletzt gelang ihm das 2018. Gewinnt er alle restlichen GP 2020, käme er auch auf 13 Saisonsiege.

Siegreiche Jahre in Folge: Als Michael Schumacher 1992 im Benetton-Ford beim Belgien-GP gewann, legte er eine beeindruckende Serie hin: Bis 2006, also 15 Jahre in Folge, gewann er immer mindestens einen Grand Prix. Hamilton steht bei 14 siegreichen Jahren in Folge – und gewann damit in jeder seiner bisherigen F1-Jahre! Das ist einmalig in der Formel-1-Historie. 

Siege bei einem Grand Prix: Acht Mal jubelte Michael Schumacher in Frankreich. Lewis Hamilton schaffte das 2020 mit dem achten Sieg in Ungarn.

Siege bei verschiedenen Grand Prix: Da hat Hamilton Schumacher schon überholt: 26 verschiedene Grand Prix gewann der Brite, Schumacher nur 22. 

Pole Positions: Auch in Sachen Poles hat Hamilton längst die Nase vorn: 96:68 steht es da für den 35-Jährigen. 

Schnellste Rennrunden: Michael Schumacher drehte 77 Mal die schnellste Runde, Hamilton 51 Mal. Heute ist das ungleich schwieriger, weil die schnellste Runde oft der Fahrer einstreicht, der zuletzt auf frische Reifen wechselt. 

Punkte: Weil seit 2010 deutlich mehr Punkte verteilt werden als früher, hat Hamilton längst auch den Allzeit-Punkterekord. Es steht 3661:1566 pro Hamilton. 

Rennen in den Punkten: Michael Schumacher holte sich in 221 seiner 302 Rennen WM-Punkte, Hamilton in 224 von 261. 

Podestplätze: Mit 160:155 führt Hamilton auch bei den Podestplätzen.

Führungskilometer: Da führt Lewis Hamilton (24.797) nun auch vor Michael Schumacher (24.148 Kilometer). 

Grands Prix mit Führungsrunden: Diesen Rekord hat sich Lewis Hamilton schon 2019 geschnappt: Er führte in 158 Rennen mindestens eine Runde lang, Michael Schumacher kommt auf 142 Rennen mit Führungskilometern. 

WM-Rennen: Mit 307 Rennen liegt Schumacher in der Bestenliste nur noch auf Rang vier (Spitzenreiter Kimi Räikkönen mit 323). Hamilton steht bei 261 Rennen.

Saisons in der Formel 1: 19 Jahre fuhr Michael Schumacher in der Formel 1: Von 1991 bis 2006 und von 2010 bis 2012. Lewis Hamilton hat seit 2007 14 Jahre Formel 1 auf dem Buckel. 

Rennen in WM-Führung: Michael Schumacher war nach 121 Rennen WM-Leader, Lewis Hamilton nach 113.

Hattricks (Sieg, Pole und schnellste Runde): Einen Hattrick schaffte Schumacher 22 und Hamilton 17 Mal.

Ausfälle: Schumacher konnte 68 Mal ein Rennen nicht beenden, Hamilton nur 26 Mal. Die Ausfallquote heute ist generell geringer.

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Knackt Hamilton den Schumacher-Rekord?

Die Formel 1 startet das erste Mal seit sieben Jahren wieder am Nürburgring und Lewis Hamilton bringt sich in Position, um Michael Schumachers Siegerekord einzustellen. (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Nürburgring heute ab 14.10 Uhr im LIVETICKER

Nach dem Qualifying geht Hamilton vom zweiten Platz aus ins Rennen hinter Valtteri Bottas. Gute Aussichten also für den sechsmaligen Weltmeister, seinen 91. Rennsieg perfekt zu machen, und damit den für unerreichbar gehaltenen Rekord von Schumacher einzustellen.

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Während der eine Weltmeister einen Rekord jagt, wird ein anderer definitiv einen aufstellen. Kimi Räikkönen wird zum neuen Rekordteilnehmer in der Formel 1, sobald er den Start absolviert.

Der Finne bestreitet im Alfa Romeo sein 323. Rennen und lässt damit Rubens Barrichello in der Bestenliste hinter sich.

Vettel: Ich habe alles probiert

Weniger rosig lief das Qualifying für Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot wurde nur Elfter und konnte sich das mäßige Abschneiden danach nicht wirklich erklären:

“Ich habe alles probiert und war auch zufrieden mit meiner Runde, habe aber ziemlich viel Zeit im ersten Sektor verloren, die ich mir nicht erklären kann”, sagte er bei Sky.

Noch schlechter lief es rein ergebnismäßig für Comebacker Nico Hülkenberg, der mit dem letzten Platz vorlieb nehmen musste.

“Ganz ohne Vorbereitung ist es keine einfache Geschichte. Aber ich bin Rennfahrer, das ist mein Job. Da muss man so eine Chance beim Schopf packen”, sagte Hülkenberg bei Sky.

Kommt es zum Regen-Chaos?

Über dem Rennen in der Eifel liegt einmal mehr der Schleier des ungewissen Wetters. Der Regen am Nürburgring ist ohnehin unberechenbar, im kalten Oktober ist es besonders schlimm. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Das freie Training am Freitag fiel deshalb bereits aus – und damit auch das Debüt von Mick Schumacher. Das Rennen am Sonntag haben die Veranstalter sogar eine Stunde nach vorne verlegt, um hinten raus mehr Zeit zu haben.

Los geht es daher schon um 14.10 Uhr.

So können Sie den Grand Prix der Eifel am Nürburgring in der Formel 1 LIVE verfolgen: 

TV: RTL, Sky
Stream: TV Now, Sky
Ticker: SPORT1.de und SPORT1 App

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Schlägt jetzt die Stunde des Mercedes-Schattenmanns?

Zwei Wochen ist es her, da sorgte Valtteri Bottas mit einem Funkspruch für Aufsehen. “To whom it may concern: Fuck you!”, teilte er nach seinem Sieg beim Russland-GP in Sotschi mit.

Die Aussage des Finnen, die wohl keiner Übersetzung bedarf, war eine Antwort an seine Kritiker. Bei Instagram hatte sich Bottas zuvor von einem User angegriffen gefühlt, der dem 31-Jährigen im Vergleich mit Teamkollege Lewis Hamilton keinen Sieg zutraute.

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Da war der Erfolg im Sochi Autodrom Balsam für die Seele des Finnen und eine klare Antwort an jene Zweifler.

Bottas begeistert Wolff

Und Bottas’ Aufwärtstrend geht weiter. Beim Qualifying zum Großen Preis der Eifel auf dem Nürburgring packte er laut Mercedes-Teamchef Toto Wolff eine “Mörder-Runde” aus.

Was vor allem auffiel, war der Vorsprung auf Teamkollege Hamilton. Bei seiner dritten Pole-Position in dieser Saison gelang es Bottas erstmalig den Briten klar zu distanzieren. Wo in Spielberg und Silverstone nur wenige Hundertstel zwischen beiden Fahrern lagen, standen auf dem Nürburgring satte zweieinhalb Zehntel.

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Bei Wolff und der Mercedes-Crew sorgte die Fabelrunde für große Begeisterung. “Unglaublich, was er da am Ende rausgehaut hat”, schwärmte er im ORF-Interview und lieferte zugleich eine Erklärung, warum Hamilton beim Qualifying das Nachsehen hatte. “Valtteri bringt die Reifen besser auf Temperatur, wenn es kalt beziehungsweise der Asphalt so glatt ist wie hier.”

Hamilton gefrustet

Bei äußerst frostigen Bedingungen in der Eifel hatte Bottas seine Stärken gekonnt ausgespielt und bei Hamilton für Frust gesorgt.

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“Ich bin sicher, wenn ich mir die Daten anschaue, dann werde ich zahlreiche Stellen erkennen, wo ich viel Zeit auf der Strecke liegen gelassen habe. Und gleichzeitig hat Valtteri einen sehr guten Job gemacht”, äußerte sich der sechsmalige Weltmeister nach dem Qualifying noch ein wenig ratlos.

Bottas selbst war die Freude ob seiner exzellenten Performance anmerken. “Wenn du es auf der letzten Runde hinbiegst, ist die Freude extra groß. Der Sieg beim letzten Rennen war wichtig für mich. Heute war entscheidend, die Temperatur in die Reifen zu kriegen. Das habe ich gut hinbekommen, und meine Runde war stark. Natürlich ist das Ziel jetzt, morgen zu gewinnen”, so der Sportler.

In der Gesamtwertung liegt Bottas zwar aktuell noch 44 Punkte hinter Hamilton zurück, ganz so aussichtslos wie noch vor wenigen Wochen sieht es für den Finnen aber nicht mehr aus. Red-Bull-Pilot Max Verstappen hat er inzwischen deutlich distanziert und auch der Rückstand auf seinen Teamkollegen wird kleiner. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Vettel bislang letzter Sieger

Beim Rennen am Sonntag will er nun den Schwung mitnehmen und den Druck auf Spitzenreiter Hamilton weiter erhöhen. (Rennkalender 2020 der Formel 1)

Doch trotz Startplatz eins und einer bärenstarken Form, allzu groß ist die Wahrscheinlichkeit auf einen Bottas-Sieg nicht. Bei den vergangenen zehn Rennen auf dem Nürburgring gewann statistisch gesehen nur dreimal der Mann von Startplatz eins.

Das musste auch Lewis Hamilton erfahren, der beim bislang letzten Rennen 2013 zwar von der Pole aus ins Rennen gestartet war, am Ende aber nur Fünfter wurde. Ganz oben auf dem Podest stand damals übrigens der von Rang zwei aus gestartete Sebastian Vettel im Red Bull.

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Blitz-Comeback von Hülkenberg am Nürburgring?

Kommt Nico Hülkenberg kurzfristig zu seinem nächsten Einsatz in der Formel 1?

Übereinstimmenden Medienberichten zufolge könnte der 33-Jährige Lance Stroll beim Qualifying (15 Uhr) zum Großen Preis der Eifel und am Sonntag auch das Rennen (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER) absolvieren.

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Hülkenberg soll demnach Lance Stroll ersetzen, der am dritten Freien Training am Samstagmittag aus gesundheitlichen Gründen nicht teilnahm. Um eine Corona-Infektion soll es sich jedoch nicht handeln.

Der 21-jährige Kanadier fühle sich “nicht zu 100 Prozent wohl und wird daher nicht am FP3 teilnehmen”, teilte das Formel-1-Team während der laufenden Einheit mit.

Hülkenberg macht wohl Corona-Schnelltest

Strolls Zustand werde “nach der Sitzung beurteilt, um zu bewerten, ob er fahrtüchtig ist”. Dann werde der Rennstall auch offenbaren, wie man das Qualifying am Nachmittag und das Rennen am Sonntag angehen werde.

Bei den beiden Rennen Anfang August in Silverstone wurde Strolls mexikanischer Teamkollege Sergio Pérez (Corona-Infektion) durch Hülkenberg ersetzt.

Dieser postete am Samstagmittag ein Foto seines Privatwagens an der Rennstrecke, die charakteristische Achterbahn am Nürburgring im Hintergrund.

Er soll bereits am Samstagmorgen einen Corona-Schnelltest absolviert haben.

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Formel 1 ändert Notfallprotokoll am Nürburgring

Nach dem Ausfall des Freitagstrainings zum Formel-1-Rennen auf dem Nürburgring wegen Nebels hat der Automobil-Weltverband FIA sein Protokoll geändert.

“Für den Fall, dass sich die gestrigen Wetterbedingungen wiederholen sollten, haben wir etwa 3 km von der Rennstrecke entfernt einen Landeplatz eingerichtet, auf dem sich ein Rettungswagen und ein Hubschrauber außerhalb der Stratuszone treffen können”, teilte ein FIA-Sprecher am Samstagvormittag mit.

Diese Zone liege in geringerer Höhe als der Grand-Prix-Kurs (circa 600 m über dem Meeresspiegel), dichter Nebel bzw. dichte Wolken würden sich dort “im Allgemeinen nicht bilden”. 

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Der Hubschrauber wäre damit in der Lage, einen Patienten innerhalb der erforderlichen Zeit ins Krankenhaus zu bringen.

Das Protokoll schreibt vor, dass im Notfall ein Krankenhaus in maximal 20 Minuten erreicht werden muss. Optionen vom Nürburgring aus sind Koblenz, Bonn und Köln.

Schumacher-Debüt fällt ins Wasser

Die Streckenbedingungen am Freitag waren trotz Dauerregen und Nebels in Ordnung. In der Formel 1 muss allerdings gewährleistet sein, dass der Rettungshubschrauber Starterlaubnis erhält.

Die Uhr lief am Freitag zwar zweimal von 90 Minuten herunter, die Boxengasse blieb aber während der beiden Trainingseinheiten geschlossen.

Deswegen kam auch Mick Schumacher nicht zu seinem ersten Trainingseinsatz in der Formel 1, der Formel-2-Spitzenreiter hätte einen Alfa Romeo fahren sollen.

Die Wetterprognosen für das 3. Freie Training und das Qualifying am Samstag sowie für das elfte Saisonrennen am Sonntag (14.10 Uhr) sind deutlich besser.

Am Samstagvormittag wechselten sich am Nürburgring Sonne und Wolken ab, die Temperatur lag aber deutlich unter zehn Grad.

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Alfa-Romeo-Chef heizt Gerüchte um Schumacher an

Alfa-Romeo-Teamchef Fred Vasseur hat mit süffisanten Aussagen die Gerüchte um eine baldige Beförderung von Mick Schumacher zum Stammpiloten weiter befeuert.

“Wir werden ihn ganz sicher bald in der Formel 1 sehen”, sagte der Franzose am Freitag bei Sky – trotz seiner Maske mit einem gut erkennbaren Grinsen.

“Ich denke, wir stehen kurz vor einer Entscheidung, was unsere Fahrer für nächstes Jahr betrifft. Mick ist natürlich eine Option, es liegt aber auch an Ferrari, da eine Entscheidung zu treffen”, erklärte Vasseur weiter.

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Der 21-jährige Schumacher hätte am Freitag im ersten freien Training zum Großen Preis der Eifel (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER) erstmals im Rahmen eines Grand-Prix-Wochenendes zum Einsatz kommen sollen.

Schumacher-Debüt fällt aus

Sein Alfa Romeo musste aber wie die anderen 19 Boliden in der Garage bleiben. Dauerregen und Nebel verhinderten, dass der Rettungshubschrauber am Nürburgring hätte abheben können, die Startampel blieb rot.

Derzeit beschäftigt Alfa Romeo den finnischen Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen und den Italiener Antonio Giovinazzi. Während der 41-jährige Finne vor einer Verlängerung seines auslaufenden Vertrags stehen soll, dürfte die Luft für Giovinazzi (26) nach zwei durchwachsenen Jahren dünn werden.

Giovinazzi nimmt beim Ferrari-Kundenteam derzeit den vertraglich zugesicherten Platz für einen Scuderia-Nachwuchsfahrer ein. Schumacher wird ebenfalls seit Anfang 2019 von der Ferrari-Fahrerakademie gefördert.

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mit Sport-Informations-Dienst (SID)

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Bitter! Schumachers F1-Debüt fällt aus

Das Trainingsdebüt von Mick Schumacher in der Formel 1 fällt aufgrund des schlechten Wetters am Nürburgring ins Wasser. 

Die Rennleitung entschied, den Start der für 11 Uhr angesetzten Einheit mehrfach zu verschieben, um 12 Uhr kam dann die endgültige Absage für das erste Training. Für das zweite Training ist Schumacher nicht vorgesehen, er muss seinen ersten Anlauf in der Königsklasse zu einem vorerst unbekannten Zeitpunkt nachholen. 

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Alfa-Romeo-Teamchef Fred Vasseur erklärte bei Sky: “Das erste Training ist abgesagt. Wir haben also keine Gelegenheit mehr, ihn ins Auto zu setzen. Das ist sehr schade. Er hat eine gute Vorbereitung gemacht, war engagiert und es ist wirklich schade für ihn. Aber wir werden eine Lösung finden. Im zweiten Training kann er nicht fahren, das wäre zu kompliziert. Ich möchte jetzt noch keine Entscheidung treffen. Wir werden ihn ganz sicher noch in der Zukunft sehen.”

Rettungshubschrauber als Knackpunkt

Das Problem am Freitag: Angesichts von Dauerregen und Nebel in der Eifel könnte der Rettungshelikopter nicht starten – dies aber ist Bedingung für den Rennbetrieb. 

Der 21-jährige Schumacher sollte in der ersten Trainingseinheit am Freitag erstmals unter Wettkampfbedingungen einen Formel-1-Boliden bewegen. 

Sein Alfa Romeo mit der Startnummer 37 blieb aber wie alle anderen Rennwagen in den Garagen.

Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher hätte am Freitagvormittag den Alfa-Stammfahrer Antonio Giovinazzi vertreten, den Teamkollegen von Kimi Räikkönen. Es gilt als wahrscheinlich, dass Schumacher, derzeit Spitzenreiter der Formel 2, den Italiener zur Saison 2021 gänzlich ersetzen wird.

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Für Mick Schumacher wird es jetzt ernst

Er ist schneller als jeder Gegner: der berühmte Nachname, in dessen Windschatten er sich immer wieder ansaugt, doch überholen kann er ihn nicht. S-C-H-U-M-A-C-H-E-R. Oder wie ihn die Briten mit extremem Respekt, ja sogar mit mehr Furcht als Liebe aussprechen: S-H-O-E-M-A-K-E-R.

Irgendwann hat Mick Schumacher (21) beschlossen, es aufzugeben, der Legende davonzufahren. Sein berühmter Vater hat es ihm geraten, sich nicht damit zu beschäftigen. Sondern einfach das zu tun, was ihm Spaß macht. Das sieht Mutter Corinna genauso: “Mick liebt seinen Vater, er bewundert ihn. Aber es ist keine Last für ihn. Er hat so viel Spaß an dem, was er tut, dass er sich nicht mit Michael vergleicht.”

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Allein: War es bisher pure Freude, die Mick Schumacher ausstrahlte, wird es jetzt ernst. Die Historie ist ein Schlawiner, hat sie sich bei seinem Debüt in der Formel 1 am Nürburgring (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER) ein ganz besonderes Datum ausgedacht. Fast auf den Tag genau ist es 20 Jahre her, dass sein Über-Vater im fernen Suzuka den ersten von fünf Ferrari-Titeln in Folge feiern konnte.

Michael Schumacher debütierte 1991 in Spa

Er war der Beginn der Legendenbildung und eine extreme Erleichterung. Michael Schumacher und Ferrari-Rennleiter Jean Todt waren ausgelassen, lagen sich in den Armen, als hätten sie endlich bewiesen, dass sie eben doch übers Wasser laufen können.

So weit ist Schumacher junior noch lange nicht. Aber als sein Vater 1991 in Spa in der Formel 1 debütierte, war er schon ein Jahr älter als der Sohnemann heute. In dieser Beziehung hat er Big Daddy schon mal geschlagen.

Klar, er wird nicht daran denken. Dafür ist Mick Schumacher zu gefestigt in sich selbst, zu professionell. Er will schließlich nicht mit einer Zeitmaschine Erfolg haben, sondern mit einem aktuellen Rennwagen.

Er wird auch nicht groß daran gedacht haben, dass er schon als kleiner Bub von der kleinen Holztribüne aus seinen Vater auf der Ferrari-Teststrecke in Fiorano beobachtet hatte, wenn der in unzähligen Testfahrten den sehr guten Ferrari noch besser machte.

Mick Schumacher konzentrierte sich ganz auf sich selbst, als er vergangene Woche zur Vorbereitung auf sein Formel-1-Debüt einen Ferrari von 2017 ans Limit jagte. 

So wird er es auch am Freitag tun, wenn er mit dem aktuellen Alfa Romeo am offiziellen Freitagstraining teilnimmt und sich so auf sein Formel-1-Renndebüt einschießt. Denn im Fahrerlager ist es ein offenes Geheimnis: Schumacher junior wird 2021 neben Kimi Räikkönen für Alfa Romeo an den Start gehen. Genau 30 Jahre nach dem Formel-1-Debüt seines Vaters.

Das Auto ist zwar Rot-weiß und nicht Silber, aber dahinter steckt das ehemalige Sauber-Team, mit dem Michael Schumacher vor 30 Jahren zusammengearbeitet hat – als der in einem Gruppe-C-Silberpfeil von Mercedes auf das Formel-1-Fahren vorbereitet wurde. 

Erblast für Mick Schumacher groß

Mick weiß auch ganz genau – wenn er aus der engen Dunlop-Kehre voll hinausbeschleunigt, zweiter, dritter, vierter, fünfter, sechster Gang; er weiß genau, auf welche Kurve er dann zurast. Auf die ultraschnelle Schikane, die den Namen seines Vaters trägt – und die ähnlich wie Eau Rouge Knaben von Männern trennen kann. 

Fest steht: Die Erblast ist groß, die Mick Schumacher auf seinen Schultern trägt. Die Erwartungshaltung einer ganzen Nation, die sich wieder einen Schumacher in der Formel 1 wünscht.

“Gewiss, dieser Name öffnet bestimmte Türen”, sagt Formel-1-Sportchef Ross Brawn, mit dem Rekordchampion Michael als Technikchef alle sieben WM-Titel holte. “Aber gleichzeitig stehst du mehr unter Beobachtung.”

Wer aber wie Mick so lockerleicht mit der Bürde des großen Namens umgeht, der findet auch auf der Rennstrecke die Ideallinie. “Mein Papa ist mein Idol”, sagt er stolz und verrät: “Ich war elf Jahre alt und saß mit meinem Vater in einem Renntruck an der Kartbahn in Kerpen. Er hat mir in die Augen geguckt und mich gefragt: ‘Willst du das ernsthaft?’ Ich habe nur genickt. Seitdem ordne ich dem Wunsch, in die Formel 1 zu kommen, alles unter.”

Start in die Karriere unter dem Namen Betsch

Lange tat die Familie alles, damit sich der Schumacher-Sohn fernab der Öffentlichkeit seine Sporen im Kartsport verdienen kann. Auf Mick Betsch wurden nur Insider aufmerksam, die wussten: Betsch lautet der Mädchenname von Corinna Schumacher.

Als beide Kinder ihren Vater in seiner Mercedes-Zeit von 2010 bis 2012 an der Rennstrecke besuchten, mussten Freunde die Schumacher-Sprösslinge als die ihren ausgeben. Die Wiedervereinigung mit den richtigen Eltern gab es für Mick und seine ältere Schwester Gina-Maria erst abends im Hotelzimmer.

Später fuhr der junge Schumacher unter dem Pseudonym Mick Junior. Doch mit dem Aufstieg in den Formelsport outet sich der Nachwuchs – und muss fortan mit den Vergleichen leben.

Denn wer genau hinschaut, sieht: Stimme, Körperhaltung, Mimik und Bewegungsabläufe; der kleine Schumacher ist ein Abbild des großen. “Sein Gang, seine Art, seine Arbeitsweise, er ähnelt Michael sehr”, stellt Ex-Ferrari-Star und DTM-Boss Gerhard Berger fest und bestätigt jene, die sogar die Kopfhaltung im Cockpit mit der des Vaters vergleichen.

Eine Illusion, die angesichts des roten Helms mit den sieben Sternen, den Schumi junior bei seinen letzten Demo-Fahrten im F2004 des Vaters trug, nicht nur unvermeidlich sondern sogar erwünscht scheint. Berger: “Natürlich sind die Fußstapfen extrem groß. Mich freut es aber sehr, wenn Mick Erfolge einfährt und den Weg in die Formel 1 finden wird.”

Haug und Tost über Mick Schumacher

Die bisherigen Erfolge lassen auf nichts anderes schließen: Vizemeister der deutschen Kart-Junioren, Vize in der deutschen Formel 4, Formel-3-Europameister und jetzt Tabellenführer in der Formel-1-Vorschule Formel 2. Mick Schumacher wusste nach dem obligatorischen Lernjahr bisher in jeder Kategorie zu überzeugen.

“Man merkt, dass er in sich ruht und ein Lerner ist”, analysiert Ex-Mercedes-Sportchef Norbert Haug und sieht Parallelen zum Herrn Papa. “Er zeigt unheimlich tolle Aktionen, ist ein ganz überfallartiger Überholer. Wenn man schon nicht mehr damit rechnet, kommt er und schnappt dich. Wie Max Verstappen und sein Vater Michael allemal. Es wird jetzt drauf ankommen, dass er behutsam an die Formel 1 herangeführt wird.”

Dafür sorgt Sabine Kehm. Sie betreute als Pressesprecherin und Managerin schon Michael Schumacher. Jetzt ist sie neben Mutter Corinna die starke Frau im Schatten des jungen Deutschen. Dass das Fahrerlager am Nürburgring wegen der Corona-Pandemie Journalisten-freie Zone ist, “kommt Mick vielleicht sogar entgegen”, glaubt sie. “Er kann auf den Wegen zwischen Motorhome und Garage gar nicht so oft angesprochen werden.” (Rennkalender der Formel 1 2020)

Sie wollen den Druck von ihm fernhalten, mit dem er doch längst gelernt hat zu leben. Allein: Geduld brauchen die Fans auch weiterhin. “Er wird seine Lernphase brauchen”, warnt Toro Rosso-Teamchef Franz Tost. “Bis ein neuer Fahrer weiß, wo es in der Formel 1 langgeht, braucht er zwei, drei Jahre. Der Mick ist ein sehr gewissenhafter Fahrer, der alles intensiv studiert und sich mit den technischen Themen auseinandersetzt. Deshalb ist der Erfolg vorprogrammiert.”

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Danner: "Für mich fährt Mick 2021 Alfa Romeo"

Mick Schumacher gibt am Freitag auf dem Nürburgring sein Trainingsdebüt in der Formel 1 (Formel 1: Großer Preis der Eifel am Sonntag ab 14.10 Uhr im LIVETICKER).

Der Spitzenreiter der Formel 2 übernimmt beim Trainingsauftakt den Alfa Romeo des Italieners Antonio Giovinazzi. “Mehr als nur ein Fingerzeig”, nennt RTL/ntv-Experte Christian Danner den Einsatz: “Das ist der erste Schritt ins Cockpit für 2021.”

Für den 62-Jährigen sei es sogar absehbar, dass Schumacher kommende Saison für die Italiener starte. Zwar seien auch die Plätze beim US-Team Haas noch nicht vergeben, aber Danner sagt: “Wenn man ihn da gerne hätte, hätte man ihn am Freitag in den Haas gesetzt. Für mich fährt Mick 2021 Alfa Romeo. Punkt.”

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Laut Berichten spanischer Medien soll Schumacher sogar bereits am Freitag beim italienischen Rennstall für 2021 unterschreiben.

Danner: Schumacher 2021 bei Alfa Romeo

Der frühere Formel-1-Fahrer hält es “für sehr wahrscheinlich”, dass Schumacher dann an der Seite von Kimi Räikkönen fährt. Der Finne wolle weitermachen, außerdem brauche man einen erfahrenen Mann im Team, “wenn man ein komplettes Greenhorn fahren lässt”. Für Giovinazzi würde das bedeuten, dass er sich ein neues Team suchen muss.

Bei seinem Trainingsdebüt erwarte Schumacher ein ”normales Freitagsprogramm”, erklärte Danner: “Er wird die Liste abarbeiten, die das Team für ihn aufgesetzt hat. Da wird geschaut, wie die Reifen auf Temperatur zu bekommen sind, vielleicht fährt er einen Mini-Longrun, probiert ein paar verschiedene Setups aus oder übt Starts. Das, was das Team eben auf der Freitags-Agenda hat.”

Es sei üblich, Nachwuchsfahrer bei ihrer Formel-1-Premiere mit weniger Benzin fahren zu lassen, “um ihnen bessere Chancen zu geben”, erläuterte der Experte. Wo Schumacher bei seinem Debüt am Ende landet, sei “nicht vorhersehbar”.

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Was Schumacher am Nürburgring am meisten fürchtet

Mit einer Mischung aus Euphorie und Ehrfurcht blickt Rennfahrer Mick Schumacher auf sein Formel-1-Trainingsdebüt am Freitag auf dem Nürburgring.

“Die Vorfreude ist natürlich sehr groß auf das erste freie Training, das erste richtige, wo man mit allen Fahrern zusammen fährt und unter den Augen der Heimat, was natürlich noch um einiges spezieller ist”, sagte der 21-Jährige bei RTL/ntv.

“Natürlich” habe er “vor der ganzen Sache Respekt”, fügte Schumacher an: “Es ist das erste Mal, dass wir vor den großen Augen fahren: vor allen Teamchefs, vor allen CEOs, vor allen Teams. Ich werde mich auf mich konzentrieren und versuchen, mein Bestes abzuliefern.”

Mick Schumacher im Alfa Romeo

Der Spitzenreiter der Formel 2 übernimmt beim Trainingsauftakt am Freitag den Alfa Romeo des Italieners Antonio Giovinazzi. Schumachers Erfahrung in aktuellen Formel-1-Boliden erstreckt sich bislang auf jeweils einen Testtag für Ferrari und für Alfa Romeo im April 2019 in Bahrain.

Für Schumacher ist sein Trainingsdebüt aber “der größte Schritt bisher”. Gegenüber der Formel 2 betrage der Unterschied pro Runde elf bis zwölf Sekunden, aber “auch die Vorbereitung im Team ist nochmal ein ganzes Stück intensiver. Die Tage sind länger. Die Arbeit ist mehr aufgeteilt auf die verschiedenen Mitarbeiter.”

Schumacher will in den 90 Minuten möglichst viele Runden drehen, das Herbstwetter in der Eifel droht dem Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher allerdings einen Strich durch die Rechnung zu machen: “Es scheint ja, dass es nass sein wird. Bislang war es jedes Mal, wenn ich ein neues Auto getestet habe, nass. Immer! Hoffentlich wird es nicht allzu nass, damit wir ein bisschen rausfahren können, sonst wird es mehr Warterei, als dass gefahren wird.”

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