Powered by Max Banner Ads 

Schumacher gibt Formel-1-Debüt in Deutschland

Mick Schumacher wird sein Debüt in einem Formel-1-Auto an einem offiziellen Rennwochenende geben.

Der Sohn von Michael Schumacher steigt am Nürburgring beim Großen Preis der Eifel (9. – 11. Oktober) im ersten freien Training in den Alfa Romeo – und das sogar vor bis zu 20.000 Zuschauern, die an der Rennstrecke zugelassen sein werden.

Das gab der Rennstall am Dienstagmittag bekannt. Schumacher wird im Alfa Romeo Racing C39 den Platz von Antonio Giovinazzi übernehmen, der ab dem zweiten Training wieder fährt.

“Ich bin überglücklich, diese Chance zu bekommen”, wird Schumacher zitiert: “Die Tatsache, dass meine erste Teilnahme an einem Formel-1-Wochenende vor meinem Heimpublikum am Nürburgring stattfindet, macht es noch viel spezieller.”

Schumacher führt in der Formel 2 – auch Konkurrenten dürfen ran

Der 21-Jährige ist Teil der Ferrari Driver Academy und fährt aktuell in der Formel 2, in der er in der laufenden Saison die Gesamtwertung anführt. Am vergangenen Wochenende holte er im Hauptrennen in Sotschi seinen zweiten Saisonsieg, ehe in einem turbulenten Sprint Rang drei folgte.

Auch Callum Ilott und Robert Shwartzman, Schumachers Konkurrenten in der F2 und ebenfalls in der Ferrari Driver Academy, werden bald ihr Debüt geben. Ilott startet ebenfalls am 9. Oktober im Freien Training im Haas VF-20, Shwartzman erhält seine Chance beim finalen Saisonrennen in Abu Dhabi. Ferrari ist Motorenlieferant von Alfa und Haas.

Bei Testfahrten war Schumacher bereits in den Alfa Romeo und in den Ferrari gestiegen, doch Teil eines Rennwochenendes war das Talent bisher nie. In den nächsten zehn Tagen, so Schumacher, werde er sich “gründlich vorbereiten, um den bestmöglichen Job für das Team zu erledigen und so viele Daten wie möglich zu liefern.”

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin am Sonntag ab 21.45 Uhr und wöchentlich im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM

Ferrari bereitet Talente vor

Dazu gehört auch, dass er am Mittwoch mit seinen beiden Kollegen in einem Ferrari der WM-Saison 2018 Testfahrten bestreiten wird.

Alfa Romeos Teamchef nannte Schumacher “zweiffellos eines der größten Talente. Er ist offensichtlich schnell, aber er ist auch hinter dem Lenkrad beständig und reif – alles Kennzeichen eines zukünftigen Champions.”

Ferrari hat den Test für seine Nachwuchsfahrer organisiert, damit “unsere besten Junioren so gut wie möglich vorbereitet sind auf diesen besonderen Moment”, sagte Ferrari-Sportdirektor Laurent Mekies: “Es wird ihre Chance sein, sich mit einem Formel-1-Auto vertraut zu machen, das viel komplizierter ist als das Auto, das sie im Moment fahren.”

Surer: Schumacher “nicht der Überflieger”

Marc Surer, ehemaliger Formel-1-Pilot und BMW-Rennleiter, wollte im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 allerdings nicht ganz einstimmen in die Lobeshymnen über den Mann der Stunde: “Er ist vom Talent her nicht der Überflieger, aber er ist sehr steigerungsfähig, er lernt unglaublich dazu.”

Surer hält Schumacher nicht für einen 0-auf-100-Durchstarter, wohl aber für einen Piloten mit enormen Entwicklungspotenzial.

“Jedes Mal, wenn er in eine neue Kategorie kommt, war er am Anfang noch verhalten, hat dazugelernt und am Ende der Saison hat er zugeschlagen”, so der Schweizer. “Genau das macht er jetzt auch wieder in der Formel 2 – und somit empfiehlt er sich natürlich für einen Formel-1-Vertrag.”

Mick Schumacher nicht wie Vater Michael

Ähnlich – und mit nahezu gleicher Wortwahl – bewertete Karl Wendlinger im AvD Motorsport Magazin Schumachers Situation und Chancen.

“Er ist nicht unbedingt der Überflieger wie zum Beispiel sein Vater, der überall reingekommen ist und mit der Schnellste von Anfang an war”, sagte der frühere Formel-1-Pilot des einstigen Sauber-Mercedes-Team.

Schumacher junior brauche ”ein bisschen mehr Zeit, steigert sich aber, und spätestens in der zweiten Saison – ob das Formel 4, Formel 3 oder jetzt Formel 2 ist -  hat er die Pace und ist erfolgreich.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Surer: Schumacher "vom Talent her nicht der Überflieger"

Die Motorsport-Welt schwärmt in höchsten Tönen von Mick Schumacher. Für die meisten Experten ist klar: Der Sohn von Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher hat eine große Zukunft vor sich und wird schon bald sein Debüt in der Königsklasse geben.

Die Entwicklung spricht für sich: Erst am vergangenen Wochenende hat Schumacher einmal mehr groß aufgetrumpft, war im russischen Sotschi beim Saisonfinale in der Formel 2 dem Titel ein weiteres Stück nähergekommen nach dem Sieg im Hauptrennen und Rang drei im turbulenten Sprint inklusive Horrorcrash.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin am Sonntag ab 21.45 Uhr und wöchentlich im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM

Die Qualitäten des 21-Jährigen vom Prema-Team sind natürlich auch Marc Surer einmal mehr nicht verborgen geblieben.

Der ehemalige Formel-1-Pilot und BMW-Rennleiter wollte im AvD Motorsport Magazin auf SPORT1 allerdings nicht ganz einstimmen in die Lobeshymnen über den Mann der Stunde: “Er ist vom Talent her nicht der Überflieger, aber er ist sehr steigerungsfähig, er lernt unglaublich dazu.”

Surer und Wendlinger: Mick Schumacher kein Überflieger

Surer hält Schumacher ebenso wenig für einen 0-auf-100-Durchstarter, wohl aber für einen Piloten mit enormen Entwicklungspotenzial. “Jedes Mal, wenn er in eine neue Kategorie kommt, war er am Anfang noch verhalten, hat dazugelernt und am Ende der Saison hat er zugeschlagen”, so der Schweizer. “Genau das macht er jetzt auch wieder in der Formel 2 – und somit empfiehlt er sich natürlich für einen Formel-1-Vertrag.”

Ähnlich – und mit nahezu gleicher Wortwahl – bewertete Karl Wendlinger im AvD Motorsport Magazin Schumachers Situation und Chancen.

“Er ist nicht unbedingt der Überflieger wie zum Beispiel sein Vater, der überall reingekommen ist und mit der Schnellste von Anfang an war”, sagte der frühere Formel-1-Pilot des einstigen Sauber-Mercedes-Team.

Schumacher junior brauche ”ein bisschen mehr Zeit, steigert sich aber, und spätestens in der zweiten Saison – ob das Formel 4, Formel 3 oder jetzt Formel 2 ist -  hat er die Pace und ist erfolgreich.”

Die Vor- und Nachteile des Namen Schumachers

Bereits Anfang des Monats hatte Surer bei SPORT1 klargestellt, dass der Name Schumacher allein keineswegs verpflichtet: “Das hilft ihm, klar. Aber nur wegen seines Namens wird ihn auch keiner nehmen. Da wird er schon Erfolge vorweisen müssen. Die vergangenen Rennen deuten darauf hin, dass er das Zeug dazu hat.”

Die öffentliche Wahrnehmung und das gesteigerte Medieninteresse seien nicht zu unterschätzen. Nichtsdestotrotz müssten auch Ergebnisse und Erfolge stimmen, wie Surer weiter betonte.

Den Beweis dazu allerdings hat Mick Schumacher in den vergangenen Wochen sehr wohl erbracht.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Presse schlägt Alarm: "Ferrari muss sich Gedanken machen"

Für den Formel-1-Superstar war es eher ein Rennen zum Schnell-Abhaken: Lewis Hamilton verpasste in Sotschi seinen 91. Grand-Prix-Sieg, mit dem er den Rekord von Michael Schumacher eingestellt hätte.

Zwei Zeitstrafen bremsten den Briten ein, so dass sein Mercedes-Teamkollege Valtteri Bottas auf Platz eins raste. Auch für Sebastian Vettel und Ferrari lief es einmal mehr unrund.

SPORT1 zeigt die Pressestimmen zum Rennen.

ITALIEN

La Repubblica: ”Ist es möglich, dass ein so starker Fahrer, ein Phänomen wie Hamilton, die Regeln nicht kennt? Es ist möglich. Und heute hatten wir den Beweis, eigentlich zwei. Also nur ein Rat: Außer Gewichten im Fitnessstudio auch manchmal ein Buch in die Hand zu nehmen. Zumindest das mit den F1-Regeln… Hamilton verliert die Konzentration und verfehlt Schumachers Rekord. Der Brite zahlt einen hohen Preis für zwei naive Fehler vor dem Start, die sein Rennen ruinieren. Für Ferrari ist der Tag dank der Leistung Leclercs weniger grau als befürchtet.”

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin. Sonntag ab 21.45 Uhr und ab sofort wöchentlich im TV und STREAM auf SPORT1

Gazzetta dello Sport: “Der Angriff auf Michael Schumachers Rekord ist diesmal gescheitert, aber Hamilton könnte es bereits in zwei Wochen in Deutschland schaffen: In der Heimat des Mythos Schumacher.”

Corriere dello Sport: “Nach fünf katastrophalen Rennen ist Leclercs sechster Platz ein Trost und ein Hoffnungsschimmer für Ferrari. Es ist unbestreitbar, dass zumindest an Leclercs Auto ein beträchtlicher Fortschritt gemacht worden ist.”

Tuttosport: “Lewis Hamilton ist verbittert und erklärt sich als Opfer eines Systems, in dem er zwar erfolgreich ist, sich aber nicht immer verstanden fühlt. Ferrari tankt ein wenig Zuversicht. Nach fünf dramatischen Rennen sendet Maranello ein Lebenszeichen.”

Corriere della Sera: “Auf der letzten Meile vor Schumachers Rekord wird es Hamilton schwindlig. Der Brite verliert sich und schenkt Bottas den Sieg. Ferrari sendet wieder Lebenszeichen. Leclerc schafft es vom zehnten auf den sechsten Platz, was Anlass zur Hoffnung gibt.”

ENGLAND

Guardian: “Hamilton fühlt sich von den Stewards ungerecht behandelt. Er behauptet, dass sie ihn stoppen wollen, weil er zu erfolgreich ist. Natürlich war es kein perfekter Tag für Lewis, aber ein Platz auf dem Podium ist ja nicht das Schlechteste. Bottas sagt danke, der Finne feierte seinen erst zweiten Sieg der Saison. Die Stimmung in der Garage hätte jedoch nicht eisiger sein können.”

Daily Mail: “Hamilton kam nach Sotschi, um sich in den Rekordbüchern der Formel 1 zu verewigen. Als er Russland verließ, verfluchte er stattdessen das Regelbuch. Die Mercedes-Fahrer überboten sich im Fluchen: Hamilton nannte seine Bestrafung einen großen Bullshit, Bottas beschimpfte seine Kritiker nach dem geschenkten Sieg: F*** you!”

Sun: “Hamilton schimpfte über eine lächerliche Bestrafung und beschuldigte die Stewards, ihn mit allen Mitteln einbremsen zu wollen. Bottas nahm den geschenkten Sieg an und attackierte seine Kritiker – das war ein merkwürdiges Wochenende für Mercedes. So richtig freuen wollte sich niemand.”

SPANIEN

Marca: “Bottas kann die doppelte Strafe gegen Hamilton für sich nutzen. Es war ein Geschenk für Bottas in Sotschi. Trotzdem: Hamilton riecht seit zwei Monaten nach Weltmeister. Für Vettel läuft es weiterhin nicht rund, das Auto ist einfach nicht auf der Höhe.”

AS: “Bottas gewinnt, Hamilton kocht vor Wut. Eine schwer zu erklärende Strafe bugsiert den Briten ins Abseits und schenkt dem Finnen den Sieg in Sotschi. Hamiltons Party wurde gecancelt, er muss weiterhin darauf warten, mit Schumacher gleichzuziehen. Für Vettel ist es weiterhin eine Weltmeisterschaft zum Vergessen.”

Sport: “Bottas wird zum Partyschreck für Hamilton in Russland. Valtteri holt sich entgegen aller Prognosen das Rennen in Sotschi. Die Zeitstrafe für Hamilton kam dem Finnen entgegen. Ferrari muss sich Gedanken machen, was da los ist. Sie sind weiterhin weit weg von der Elite. Richtig Spannung kam in Sotschi selten auf.”

El Mundo Deportivo: “”Es gibt Tage, an denen es besser wäre, das Bett gar nicht erst zu verlassen. Zu schlafen und zu warten, dass die Nacht wiederkommt. Dieser Sonntag war einer dieser Tage für Hamilton, der normalerweise vom Siegerglück begleitet wird. (…) Er hätte den historischen Rekord von Michael Schumacher von 91 Siegen in der Formel 1 egalisieren können. Doch statt eines denkwürdigen Tages, wurde es für Lewis ein Tag zum Vergessen. Er wollte mit Schumacher gleichziehen und seinen Legendenstatus ausbauen, jetzt kann er es ausgerechnet am Nürburgring in der Heimat des Kaisers vollenden. Leclerc holt für Ferrari einen sechsten Platz, trotzdem reicht es einfach nicht, um weiter oben mitzuspielen.”

El País: “Die Pole Position, die ihm (Hamilton) am Samstag zugeteilt wurde, brachte ihn in die beste Position (…) für den 91. Triumph seiner Karriere, eine Rekordzahl, die ihn in dieser Statistik auf ein Niveau mit Michael Schumacher gebracht hätte. Und doch hinderte ihn ein für einen Fahrer seiner Kategorie unangemessener Fehler, der Ausrutscher eines Anfängers, daran, den Rekord des Deutschen zu erreichen.”

FRANKREICH

L’Équipe: ”Schon vor dem Start war alles verloren. Hamilton machte zwei Fehler, und sein vergnügter Leutnant Bottas ergriff die unverhoffte Chance.”

ÖSTERREICH

Kronenzeitung: ”Strafe vermiest Hamilton den Schumi-Rekord. Hamilton musste im Rennen zwei Fünf-Sekunden-Strafen absitzen. Damit war seine Rekordjagd ziemlich schnell zum Scheitern verurteilt. Bottas überholte Verstappen am Start, anschließend war Hamiltons Unheil sein Glück.”

Kurier: “Nichts wurde es mit dem 91. Sieg für Lewis Hamilton, mit dem er den Rekord von Michael Schumacher egalisiert hätte. Dabei machte der Brite im Rennen alles richtig. Am Start konnte er mit einem harten, aber fairen Manöver gegen Bottas ebenso seine Führung behaupten, wie nach einer frühen Safety-Car-Phase. Nach seinem Boxenstopp pflügte er als schnellster Mann durch das Feld. Am Ende reichte es zwar mit Rang drei für einen Podestplatz. Doch das entspricht nicht den Ansprüchen des sechsfachen Weltmeisters. Hamilton machte seinen Fehler in der Runde zur Startaufstellung. Da absolvierte er zwei Probestarts, wo er es nicht hätte tun dürfen. Die Folge war eine Strafe von insgesamt zehn Sekunden, die sein Rennen ruinierte.”

SCHWEIZ

Blick: “Der sechsfache Weltmeister Lewis Hamilton macht den Titelkampf mit seinen Flops selber spannend. Doch nach dem dritten Platz hinter Bottas und Verstappen in Sotschi droht dem Briten in den nächsten vier Rennen vielleicht sogar eine Strafpause!”

—–

Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Ex-Formel-1-Pilot: Hamilton "kann es sich leisten"

Es war kein einfacher Nachmittag für Lewis Hamilton.

Beim Großen Preis von Russland kassierte der Mercedes-Pilot von den Stewards gleich zwei Strafen, weil er wiederholt am Ausgang der Boxengasse den Start geübt hatte, obwohl dies laut Regelwerk verboten ist. Im AvD Motorsport Magazin haben die ehemaligen Piloten Marc Surer und Karl Wendlinger dafür wenig Verständnis gezeigt.

“Er müsste es wissen, wo er seinen Übungsstart machen darf. Er ist schon lange genug in der Formel 1 dabei. Es gibt Regeln, auch in den anderen Motorsport-Klassen. Da sollte man schon wissen, wo man seinen Start machen darf”, sagte Wendlinger, nicht ohne sich über Sieger Bottas zu freuen: “Es hat Abwechslung gegeben, Hamilton ist nicht der Sieger, er ist Dritter geworden, aber der Mann, den es in der Formel 1 zu schlagen gilt. Es ist unglücklich gelaufen, deshalb hat er die Strafe bekommen.”

Surer und Wendlinger mit Kritik

Und auch Surer sah den Fehler klar beim Briten. “Schuld ist schon der Fahrer, weil wenn 19 Fahrer am richtigen Ort den Start üben und Lewis Hamilton geht ans Ende der Boxenausfahrt und übt da, wo die Autos schon mit hoher Geschwindigkeit aus der Box rauskommen, dann ist das einerseits gefährlich und zweitens habe ich nicht verstanden, warum er überhaupt auf die Idee kommt, da hinzugehen.”

Dennoch ist auch Mercedes nicht ganz unschuldig. “Natürlich müsste das Team ihn stoppen und deswegen hat das Team jetzt auch 25.000 Dollar Strafe bekommen”, erklärte Surer weiter.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin am Sonntag ab 21.45 Uhr und wöchentlich im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM

Doch auch wenn beide Ex-Piloten den sechsmaligen Weltmeister für seinen Regelbruch kritisieren, an seinen herausragenden Fähigkeiten zweifeln beide nicht. Gerade deshalb zeigen sie Verständnis, dass sich Hamilton mit einer Unterschrift für eine Vertragsverlängerung bei den Silberpfeilen noch Zeit lässt. 

Vertrag von Hamilton läuft aus

“Er kann es sich leisten zu pokern, wen sollen sie sonst nehmen anstelle von ihm? Das Team ist auf ihn angewiesen, das Team muss auf ihn warten. Wir haben ja gesehen, Verstappen hat Bottas dieses Jahr ein paar Mal schon geschlagen, aber Lewis Hamilton zu schlagen, das ist viel schwieriger. Das heißt, Mercedes ist auf Lewis angewiesen und deswegen muss er sich nicht beeilen”, erklärte Surer die Situation des 35-Jährigen.

Auch der frühere Sauber-Pilot Wendlinger sieht die Situation des Briten entspannt. “Ich glaube, da macht er sich gar keine Gedanken drüber. Das wird funktionieren, er wird weiter bei Mercedes bleiben. Ich glaube, das ist auch sein Anliegen, weil er weiß, dass er da das beste Paket hat.”

Der Vertrag von Hamilton läuft am Saisonende aus, sein Teamkollege Valtteri Bottas hat seinen Kontrakt bereits verlängert.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettel für Ferrari nur noch Bremsklotz

Die Laune von Sebastian Vettel war auch schon einmal besser.

Nach Platz 13 beim Großen Preis von Russland musste der Ferrari-Pilot erklären, warum es bei ihm nicht lief und sein Teamkollege Charles Leclerc als Sechster zumindest ein achtbares Ergebnis für die Scuderia erzielen konnte.

“Ich hatte keine gute erste Runde, konnte nicht profitieren. Dann war ich festgesteckt im Verkehr und habe mir wohl die Reifen ruiniert. Da war nicht mehr zu holen”, haderte Vettel mit dem Beginn des Rennens.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin jeden Sonntag ab 21.45 Uhr im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM 

Dabei war sein Start gar nicht so schlecht – doch dann musste Vettel dem gecrashten McLaren-Piloten Carlos Sainz ausweichen und verlor dadurch wieder zwei Positionen. 

Ferrari bremst Vettel aus

Für Vettel war das Rennen zu diesem Zeitpunkt beinahe schon wieder gelaufen, eine Entscheidung vom Ferrari-Kommandostand besiegelte sein Schicksal schließlich endgültig. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

“Es war zu dem Zeitpunkt klar, dass ich draußen gelassen wurde, um die beiden Renault einzubremsen. Das hat mir natürlich nicht geholfen. Wir hätten vielleicht noch einen Punkt mitnehmen können, aber das ändert jetzt auch nicht viel”, sagte Vettel.

Der viermalige Weltmeister wurde von der Scuderia dazu benutzt, die Renault-Piloten aufzuhalten, damit sein Teamkollege Leclerc vor den französischen Wagen ins Ziel kommt.

Ganz ging der Plan zwar nicht auf, denn Daniel Ricciardo war dennoch zu schnell für den Monegassen – zumindest Esteban Ocon konnte Leclerc aber bis zum Schluss hinter sich halten.

Vettel: “Ich würde früher stoppen”

Vettel akzeptierte das Vorgehen seiner Crew, auch wenn er sich sicher war, dass ihm diese Entscheidung jegliche Chancen auf Punkte geraubt hatte.

“Ich würde früher stoppen. Ich glaube nicht, dass es Sinn gemacht hat, draußen zu bleiben, denn wir waren ziemlich langsam”, sagte Vettel zur Ferrari-Strategie.

So konnte selbst die Aussicht auf sein Heim-Rennen am Nürburgring in zwei Wochen Vettels Laune kaum heben.

Zwar freute sich der Heppenheimer über die “Fans am Ring”, fügte aber auch nüchtern hinzu: “Das Auto wird dasselbe sein wie hier. Also wird das auch kein leichtes Wochenende.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Wie ein Netflix-Fluch Schumachers Rekord retten kann

Um ein Haar hätte mit Sebastian Vettel in Sotschi ausgerechnet ein Ferrari-Pilot eine Pole Position von Lewis Hamilton in dieser Saison verhindert. (Formel 1: Rennen in Sotschi heute ab 13.10 Uhr im LIVETICKER)

Das war jedoch nicht einer durch die neuen Updates ausgelösten Leistungsexplosion bei der Scuderia geschuldet, sondern einem von Vettel verursachten Unfall.

Dieser führte zu Roten Flaggen und einem schockierten Hamilton, der wegen einer gestrichenen Runde noch keine Zeit gesetzt hatte: ”Das war ein schrecklicher Moment, ich war nicht sicher, ob es reichen würde.”

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin mit Karl Wendlinger, Ralf Bach und Marc Surer am Sonntag ab 21.45 Uhr und wöchentlich im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM

Der sechsmalige Weltmeister hatte Glück, rettete sich mit Ablauf der Uhr gerade rechtzeitig über die Linie und holte sich am Ende mit einem neuen Streckenrekord wieder einmal die Pole.

Hamilton kann Schumacher-Rekord einstellen

Hamilton winkt beim Großen Preis von Russland nun der 91. Formel-1-Sieg seiner Karriere – und damit die Einstellung eines weiteren Rekords von F1-Ikone Michael Schumacher, den viele für unerreichbar hielten.

Angesichts der Dominanz, die Mercedes im Paket mit dem Briten an den Tag legt, stellt sich die Frage, was überhaupt einen Hamilton-Sieg in Gefahr bringen kann.

Hamilton fürchtet vor allem den Start. Denn aufgrund des langen Weges bis zur ersten Kurve wird er viel Windschatten bieten, was dem zweitplatzierten Max Verstappen und seinem Teamkollege Valtteri Bottas genügend Zeit für eine Attacke geben sollte.

“Hier ist vielleicht der schlechteste Ort überhaupt, um auf Pole zu stehen. Beide Autos, gegen die ich fahre, starten zudem auf Medium-Reifen. Auf keiner anderen Strecke bist du bei der Anfahrt zur ersten Kurve so angreifbar. Ich muss daher damit rechnen, dass einer oder beide mich überholen werden”, sagte Hamilton.

Verstappen sieht Chance – Bottas als Favorit?

Auch Verstappen sieht trotz des Starts von der schmutzigen Seite vor allem hier eine Chance gegen Mercedes, sagt aber auch: “Sie sind immer noch schneller als wir.”

Hoffnung bereiten dem Red-Bull-Piloten die Medium-Reifen, da Pole-Setter Hamilton mit den weichen Pneus ins Rennen gehen wird. Doch mit Bottas ist neben Verstappen auch ein Mercedes-Pilot mit den gelben Reifen unterwegs.

DAZN gratis testen und Sport-Highlights live & auf Abruf erleben | ANZEIGE 

Und auch die Start-Statistik in Sotschi spricht für den Finnen, der als Dritter gleich doppelten Windschatten genießen wird und im Gegensatz zu Verstappen zusätzlich von der sauberen Seite startet.

Die größte Gefahr für einen Mercedes-Sieg ist daher am Ende womöglich sogar ein kurioser Netflix-Fluch. 

Wolff schaudert – Netflix begleitet Mercedes

Der Streaming-Anbieter begleitet die Silberpfeile an diesem Wochenende für die Serie “Drive to survive” auf Schritt und Tritt. Das war im vergangenen Jahr bereits einmal der Fall – woran Mercedes-Teamchef Toto Wolff noch heute mit Schaudern zurückdenkt.

“Vergangenes Jahr haben sie uns bei unserem Jubiläum in Hockenheim begleitet – und wir hatten unser schlechtestes Rennen der Saison. Das sorgte für eine sehr unterhaltsame Netflix-Episode, aber wir hoffen, dass wir diesmal großartigen Content und ein großartiges Rennen liefern können”, sagte Wolff.

Im Regen-Chaos kam Hamilton in Hockenheim 2019 als Elfter ins Ziel und staubte nur dank späterer Disqualifikationen zwei Punkte ab. Bottas erwischte es noch schlimmer, er schied nach einem selbst verschuldeten Crash aus.

Auch diesmal hat sich Mercedes mit der möglichen Einstellung des Schumachers-Rekords durch Hamilton ein besonderes Rennen ausgesucht. Zudem hat das Team seit dem Debüt des Russland-GP im Jahr 2014 jedes Rennen dort gewonnen, worauf das Team auf Twitter mit einer Prise Ironie hinwies.

Sollte der Netflix-Fluch erneut zuschlagen, wird Mercedes die Filmcrew 2021 wohl allenfalls nach Feststehen des Titels in seine Box lassen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Kann Verstappen Hamilton schlagen?

Die Hoffnungen der neutralen Formel-Fans ruhen auf Max Verstappen.

Der Niederländer schaffte es in seinem Red Bull beim Qualifying zum Sotschi-Rennen, die Doppelspitze der Mercedes aufzubrechen und geht von Platz 2 in den Grand Prix (Formel 1: Rennen in Sotschi am Sonntag ab 13.10 Uhr im LIVETICKER).

Nur Weltmeister Lewis Hamilton im Silberpfeil war schneller als Verstappen, flog mit Streckenrekord auf die Pole Position. Kann ihm der Red-Bull-Star im Rennen ein Schnippchen schlagen und den Rekord von Michael Schumacher retten?

Denn siegt der Brite am Sonntag, zieht er mit 91 Siegen mit der Bestmarke des siebenmaligen Weltmeisters gleich.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin mit Karl Wendlinger, Ralf Bach und Marc Surer am Sonntag ab 21.45 Uhr und wöchentlich im TV und STREAM auf SPORT1

Verstappen jagt Hamilton und Bottas

Verstappen ist in der Fahrerwertung der Einzige, der noch annähernd mit dem Top-Duo Hamilton (führt mit 190 Punkten) und Valtteri Bottas (135 Punkte) mithalten kann.

Auch den Niederländer (110)  trennen nach neun von 17 Rennen aber auch schon 25 Punkte von WM-Zweiten aus Finnland. Mit einem Sieg in Sotschi und wenn der Konkurrent ohne Punkte bleibt, könnte Verstappen sogar mit Bottas gleichziehen. (DATENCENTER: Die Fahrerwertung der Formel 1)

Vettel im Ferrari nach Unfall weit zurück

Mit einer riesigen Hypothek gehen Sebastian Vettel und sein Teamkollege Charles Leclerc ins Rennen.

Nach einem selbst verschuldeten Crash war der Deutsche bereits in Q2 rausgeflogen und startet nur vom 15 Platz aus ins Rennen.

Auch Leclerc schaffte es nicht in die Top Ten, sicherte sich aber immerhin Startplatz 11. (Qualifying-Ergebnis in Sotschi)

So können Sie das Rennen der Formel 1 in Sotschi LIVE verfolgen: 

TV: RTL, Sky
Stream: TV Now, Sky
Ticker: SPORT1.de und SPORT1 App

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettel lässt im Training aufhorchen

Lewis Hamilton nimmt in Sotschi Anlauf für seine Rekordfahrt.

Der Formel-1-Weltmeister im Mercedes drehte im dritten freien Training zum Großen Preis von Russland die schnellste Runde und unterstrich damit seine Ansprüche auf die Pole Position im Qualifying am Samstagnachmittag (14.00 Uhr).

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin, So. ab 21.45 Uhr im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM

Im Rennen am Sonntag kann Hamilton mit dem 91. Sieg seiner Karriere den Rekord von Michael Schumacher einstellen. Auch seinen Teamkollegen Valtteri Bottas distanzierte der Engländer deutlich, der Finne hatte als Zweiter mehr als sieben Zehntelsekunden Rückstand.

Vettel im Ferrari verbessert

Deutlich konkurrenzfähiger als zuletzt zeigten sich in Sotschi Ferrari und vor allem Sebastian Vettel – das genügte allerdings dennoch nur für einen Platz im Mittelfeld. Der Heppenheimer wurde Siebter mit gut 1,3 Sekunden Rückstand auf die Spitze. Ferrari, das in Russland einige neue Teilen am SF1000 bringt, hatte sich in den vergangenen Rennen stets im hinteren Feld wiedergefunden.

Vettels Teamkollege Charles Leclerc (Monaco) landete im Training nun auf dem zwölften Platz. Insgesamt lag das Mittelfeld nah beieinander, Ferrari darf auf einen engeren Kampf mit McLaren, Renault und Racing Point hoffen.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Comeback? Das ließ Alonso noch einmal zweifeln

Auf Fernando Alonso werden zu Beginn der nächsten Formel-1-Saison viele Augen gerichtet sein.

Denn der Spanier wird 2021 sein Comeback für Renault geben, an das seit seinem Rückzug aus der Königsklasse vor zwei Jahren nur wenige Beobachter geglaubt haben.

Nun hat sich der mittlerweile der 39-Jährige zu seinen Beweggründen geäußert, seiner Formel-1-Karriere noch ein weiteres – mindestens zweijähriges – Kapitel hinzuzufügen.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin, So. ab 21.45 Uhr im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM

Nachdem er in seiner zweijährigen Auszeit Le Mans zweimal und die Langstrecken-WM einmal gewinnen konnte, sei es nun an der Zeit, wieder in die Formel 1 zurückzukehren.

Alonso: “Meine Wünsche erfüllt”

“All diese Sachen haben mir dabei geholfen, meine Rastlostigkeit zu bewältigen und meine Wünsche zu erfüllen”, sagte Alonso auf einer Pressekonferenz anlässlich der Vorstellung einer Dokuserie, die ihn über das vergangene Jahr hinweg begleitet hat.

Dabei gab der zweimalige Weltmeister auch zu, über seine Entscheidung für ein Comeback noch einmal gründlich nachgedacht zu haben. Grund dafür sei die Verschiebung der Einführung des neuen Reglements gewesen, das die Serie wieder ausgeglichener gestalten soll.

“Das wurde auf 2022 verschoben. Es gab eine Zeit, als ich nicht genau wusste, was ich tun sollte. Hätte ich mit dem Comeback bis 2022 warten sollen, bis das neue Reglement in Kraft tritt? Oder soll ich schon im kommenden Jahr zurückkehren, es zum Aufwärmen nutzen und das Team schon einmal kennen lernen? Für Letzteres habe ich mich dann entschieden”, erklärte Alonso.

Alonso gratuliert Hamilton jetzt schon

Für das kommende Jahr macht er sich keine großen Illusionen, was die Spannung in der Formel 1 angeht. “Wir wissen, dass 2021 nur Lewis Hamilton und Mercedes Weltmeister werden können”, so Alonso.

Im Jahr 2022 aber gebe es mehrere Anwärter auf den Titel, glaubt der ehemalige McLaren-Pilot. “Ferrari mit Carlos Sainz, Red Bull mit Max Verstappen”, viele Fahrer und Teams würden mit großen Hoffnungen in die übernächste Saison gehen, mutmaßt Alonso. Auch sich selbst und Renault Alpine, wie das französische Werksteam zukünftig heißt, zählt er dazu.

“Das Ziel ist es, zu gewinnen”, betonte er. “Bei meinem Comeback geht es nicht darum, in jeder Stadt ins Restaurant zu gehen.”

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

Vettels Nachfolger fährt in Mauer – Hamilton nur 19.

Ungewohntes Bild im ersten freien Training zum Großen Preis von Russland: Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) verzichtete in Sotschi auf die übliche Zeitenjagd und legte den Fokus auf eine Longrun-Simulation auf harten Reifen.

Mit 2,793 Sekunden Rückstand auf seinen Mercedes-Teamkollegen Valtteri Bottas (Finnland), der in 1:34,923 Minuten die Bestzeit vorlegte, beendete Hamilton die Session auf Platz 19.

Alles zur Formel 1 und zum Motorsport-Wochenende im AvD Motorsport Magazin, So. ab 21.45 Uhr im TV auf SPORT1 und LIVESTREAM 

Vettel-Nachfolger crasht

Die beiden Ferrari hielten sich im Mittelfeld, Sebastian Vettel war in 1:36,323 Neunter, Charles Leclerc (Monaco) in 1:36,896 Elfter. Auf den Plätzen zwei und drei hinter Bottas landeten der Australier Daniel Ricciardo im Renault (1:35,430) und Max Verstappen (Niederlande/1:35,577) mit einem neuen Honda-Motor in seinem Red Bull.

Die Session musste zweimal unterbrochen werden. In Kurve sieben driftete Carlos Sainz (Spanien), der Sebastian Vettel bei Ferrari ersetzen wird, nach links und schlug mit seinem McLaren rückwärts in die Streckenbegrenzung ein, dabei wurde an dem Auto der Heckflügel abgerissen. “Nicht gerade der beste Start ins Wochenende”, sagte McLaren-Teamchef Andreas Seidl.

Kwjat sorgt für Ärger

Wenig später demolierte der Kanadier Nicholas Latifi seinen Williams, als er ebenfalls aus einer langgezogenen Rechtskurve flog. Die linke Seite des Autos wurde dabei erheblich beschädigt, Latifi blieb ebenso wie zuvor Sainz unverletzt.

Nicht gut lief es zum Auftakt seines Heimrennens für Daniil Kvyat im AlphaTauri.

Mehrere Fahrer, darunter Max Verstappen, beschwerten sich lautstark über die Fahrweise des Russen. Kvyat kämpft um sein Cockpit für 2021 und spürt dabei den Atem des Japaners Yuki Tsunoda im Nacken. Der Red-Bull-Junior, in der Formel-2-Gesamtwertung Sechster, gilt als Wunschkandidat von AlphaTauris Motorenpartner Honda.

Veröffentlicht unter KfZ-News | Hinterlasse einen Kommentar

 Powered by Max Banner Ads