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"Bin in großartiger Verfassung!" Alonso flirtet mit F1-Rückkehr

Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso schließt eine Rückkehr in die Königsklasse des Motorsports nicht aus. “

Ich bin in großartiger körperlicher Verfassung und meine Motivation ist himmelhoch, deshalb will ich mich auf die Spitzenkategorie konzentrieren. Sei es die Rückkehr in die Formel 1, die Langstreckenmeisterschaft, IndyCar…”, sagte der 38-Jährige in einem Videogespräch mit Studenten der Real Madrid Graduate School-Universidad Europea.

Alonso will “Herausforderung auf höchstem Niveau”

“Ich denke, dass meine nächste Herausforderung eine Herausforderung auf höchstem Niveau sein wird, denn ich glaube immer noch, dass ich zu 100 Prozent bereit bin, hinauszugehen und es zu tun”, fügte Alonso hinzu.

Der Spanier wird mit einer Rückkehr zu Renault in Verbindung gebracht, nachdem der Australier Daniel Ricciardo das Team verlässt und ab 2021 ins McLaren-Cockpit steigen wird. Ex-Weltmeister Alonso hat nach seinem Formel-1-Abschied vor eineinhalb Jahren immer wieder mit einer Rückkehr kokettiert. 

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Alonso wurde bei seinem Debüt bei der Rallye Dakar im Januar starker 13. Beim Indy 500 Ende August in den USA will er versuchen, die “Triple Crown” des Motorsports zu holen. Das Formel-1-Rennen in Monaco sowie die 24 Stunden von Le Mans hatte er jeweils zweimal gewonnen.

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Rosbergs Frau crasht Rennen im Bademantel

Das hatte gleich in doppelter Hinsicht einen recht hohen Unterhaltungswert:

Der frühere Formel-1-Pilot Nico Rosberg hat bei der sogenannten “Legends Challenge” im eher ungewöhnlichen Modus “F1 2019″ den Sieg davongetragen – und zudem für Lacher gesorgt, als seine Ehefrau Vivian das Virtual Rennen “crashte”.

Was war passiert? Die 35-Jährige rückte unvermittelt ins Bild, als sich ihr Gatte gerade im Livestream-Gespräch mit seinen Konkurrenten David Coulthard, Robert Doornbos und dem früheren Fußball-Star Roberto Carlos – Champions-League-Sieger mit Real Madrid und Weltmeister mit Brasilien 2002 – befand.

Die Blondine war dabei offensichtlich bloß mit einem weißen Bademantel bekleidet, zeigte dabei unbewusst nackte Beine und schien im Hintergrund etwas zu verräumen oder zu suchen.

Rosberg: “Es sehen dich 100 Millionen Leute”

Das fiel neben Carlos sowie den ehemaligen Rennfahrern Coulthard und Doornbos, die die Szene belustigt kommentierten, schließlich auch Rosberg auf, der daraufhin lachend ausrief: “Du bist live, es sehen dich gerade 100 Millionen Leute.”

Die Formel 1 twitterte dazu mit einem ebenfalls lachenden Emoji: “Bei einer Videokonferenz weiß man nie, was einen erwartet.”

Rosbergs Ehefrau wollte dazu im Nachhinein nichts mehr kommentieren.

Virtuellen Rennsport gab es übrigens auch noch: Gesamtsieger wurde Rosberg im Mercedes mit 4:3 Punkten vor Coulthard (Red Bull). Gefahren wurde auf unterschiedlichen Strecken (Interlagos, Abu Dhabi, Austin), gleich mehrere Kollisionen gab es dabei zwischen Rosberg und Doornbos (Toro Rosso). Roberto Carlos wiederum war im McLaren unterwegs, wurde am Ende Letzter.

Leclerc sperrt Freundin aus

Kurz zuvor hatte es auch für Charles Leclerc eine kleine Panne als eSportler gegeben. Der Formel-1-Star hatte unfreiwillig seine Freundin Charlotte Sine ausgesperrt, weil er zu Hause so konzentriert auf ein Rennen in seinem Simulator war, dass er nichts mehr von seiner Umgebung mitbekam.

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“Meine Freundin musste ein Abo für meinen Twitch-Account kaufen, damit sie im Gruppenchat fragen konnte, ob ich ihr die Haustür aufmachen darf”, schrieb der Ferrari-Pilot auf Twitter.

Und fügte an: “Sie wartete 25 Minuten, da ich mein Handy nicht hören konnte. Ich hatte Kopfhörer auf und war sehr fokussiert auf mein Rallye-Rennen.”

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Darum ist die Kombi Mercedes und Vettel ideal

Mercedes oder nichts – Sebastian Vettel hat sich für seine mögliche Zukunft in der Formel 1 über die Saison 2020 hinaus wenig Möglichkeiten offengehalten.

Und falls der sechsmalige Weltmeister Lewis Hamilton nach der Saison nicht seine Karriere überraschend beendet, bleibt für Vettel nur der Platz neben dem Briten.

Für den ehemaligen Formel-1-Rennenfahrer Marc Surer wäre es eine große Chance für Vettel, nachdem nach schwankenden Leistungen bei Ferrari zuletzt Kritik an ihm aufgenommen war.

“Für Vettel wäre es das Größte, wenn er gegen Hamilton antreten und zeigen kann, dass er diesen auch schlagen kann”, sagte der Experte im Gespräch mit SPORT1.

Vettel im Duell mit Bottas

Dafür müsste Vettel allerdings Valtteri Bottas ausstechen, der aktuell das zweite Mercedes-Cockpit in Beschlag hat. Mercedes und vor allem Hamilton schätzen den Finnen als zuverlässige Nummer 2, die zwar in der Lage ist, Siege einzufahren, dem Star-Piloten im Zweifel aber auch treue Helferdienste leistet.

Surer rät Mercedes dennoch zu einer Vettel-Verpflichtung: “Erstmal braucht Mercedes wieder einen internen Kampf. Zweitens würde Mercedes ein deutscher Weltmeister gut tun. Denn Nico Rosberg konnten sie nicht nutzen, da er gleich aufgehört hat.”

Für Surer zählt Vettel neben Hamilton, Max Verstappen und Charles Leclerc nach wie vor zu den “Überfliegern der Formel 1″, weshalb er ihm eine Chance gegen Hamilton einräumt: “Am Anfang wäre Vettel zwar nicht der Favorit. Aber es ist oft so, dass einem Fahrer plötzlich das Auto besser liegt oder er mehr Glück hat – und plötzlich ändert sich alles.”

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Teamchef Toto Wolff hat zudem bereits mehrfach angedeutet, dass die Personalie Vettel ein Thema für Mercedes ist. Beim ORF sagte der Österreicher aber auch: “Das ist nicht die allererste Agenda, weil wir uns auf unseren eigenen Fahrerkader konzentrieren müssen.”

Mercedes wird Hamilton fragen

Im Falle Hamiltons wird Wolff sicher erst mit seinem Star-Piloten sprechen, bevor er an Vettel herantritt. “Wenn Hamilton darauf und dran ist, den Schumacher-Rekord zu knacken, kann er nicht jemanden im Team gebrauchen, der ihm das Leben schwer macht – siehe Rosberg damals”, ist sich Surer sicher.

Doch obwohl Hamilton bereits jetzt mit sechs Titel auf den Spuren von Michael Schumacher (sieben Titel) ist und deutlich vor Ayrton Senna (drei Titel) liegt, hat er bei Diskussionen und Umfragen bezüglich des besten Fahrers aller Zeiten meist klar das Nachsehen.

Surer sieht darin eine Möglichkeit, dass Hamilton doch einem Wechsel von Vettel zustimmen könnte. “Wenn er rein sportlich sagt: ‘Mir wird immer alles auf das gute Auto zugeschrieben – dabei bin ich wirklich der Beste und beweise es, indem ich Vettel als Teamkollege schlage’”, sagte Surer.

Ein Duell wie Senna versus Prost

Hamilton als großer Senna-Fan weiß, dass genau diese epischen teaminterne Kämpfe mit Alain Prost einen Teil der Faszination Sennas ausmachten. Will er mit seinem großen Idol in einem Atemzug genannt werde, wäre ein direkter Sieg gegen einen viermaligen Weltmeister wie Vettel ideal.

Für Surer eine Traum-Vorstellung: “Wenn Hamilton und Vettel gegeneinander fahren, hätten wir eine Situation wie damals Senna versus Prost. Die anderen bräuchten praktisch gar nicht mehr mitfahren – so war das damals bei McLaren. Man hat nur noch von den beiden geredet und wusste nicht einmal mehr, wer Dritter geworden ist.”

Doch so spannend ein Duell zwischen Hamilton und Vettel für die Zuschauer wäre – es wäre laut Surer sehr wahrscheinlich auch hochexplosiv: “Beide werden den Nummer-1-Status für sich beanspruchen wollen. Wenn sie gleichgestellt sind, kann es eigentlich nur Ärger geben.”

Gegenüber einem Duell mit einem jungen Wilden wie Leclerc oder Verstappen sieht Surer aber zumindest einen Vorteil: “Man muss schon sehen, dass die beiden sich sehr respektieren. Das würde zumindest ein paar unvernünftige Dinge ausschließen.”

Gehalt von Vettel mögliches Problem

Die Silberpfeile, die beim Kampf zwischen Hamilton und Rosberg auch manch “unvernünftiges Ding” erlebt haben, sollten damit umgehen können. Ein größeres Problem dürfte daher das Gehalt für einen zweiten Star-Piloten wie Vettel werden.

Denn SPORT1 erfuhr, dass beim durch den Diesel-Skandal und den Ausbruch der Corona-Pandemie krisengeschüttelten Konzern aus Stuttgart drastische Sparmaßnahmen angekündigt wurden. Alle Sponsoring- sowie Sport-Aktivitäten stehen daher auf dem Prüfstand.

Sollte Mercedes sein F1-Team nicht sogar ganz zurückziehen, müsste Vettel beim Gehalt deutliche Abstriche in Kauf nehmen. Vettel hatte nach Ablehnung des Ferrari-Angebots aber betont, dass es nicht am Geld lag und er nicht so denkt, wenn “es darum geht, bestimmte Entscheidungen zu treffen.”

Surer vermutet daher: “Am Geld würde es nicht scheitern, denn der Marketingwert von Vettel wäre so hoch, dass man das locker reinholen könnte.”

Doch selbst wenn Mercedes das auch so sehen sollte – die Gefahr eines Vetos durch Hamilton bleibt für Vettel bestehen.

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Vettels Vermächtnis – das fehlt ihm zu den Formel-1-Legenden

Michael Schumacher, Lewis Hamilton und Juan Manuel Fangio.

Das sind die Namen der drei Fahrer, die mehr WM-Titel in der Formel 1 geholt haben als Sebastian Vettel.

Direkt dahinter folgt bereits der Deutsche. Angesichts der realistischen Möglichkeit, dass Vettel eventuell vor seiner letzten Saison steht, stellt sich die Frage, wie wohl sein Vermächtnis aussehen wird.

Zählt der Ferrari-Pilot zu den absoluten Legenden des Sports – oder ist er doch nur einer von 33 Weltmeistern, die zwar alle Großes geleistet und erreicht haben, bei allen Nicht-Hardcore-Fans der Königsklasse aber auch schnell wieder in Vergessenheit geraten.

Vorwurf: Vettel gewinnt nur mit Raketen-Auto

Kritiker werfen Vettel vor allem in jüngerer Vergangenheit gerne vor, dass er nur so oft Weltmeister wurde, da der Red Bull damals so ein wahnsinnig überlegenes Auto war. Dafür spricht, dass Vettel jeweils die Flucht ergriff, als mit Daniel Ricciardo (bei Red Bull) und Charles Leclerc (bei Ferrari) Teamkollegen kamen, die ihm auf die Füße traten.

Für den ehemaligen Formel-1-Rennfahrer Marc Surer tut man Vettel damit aber trotzdem Unrecht. “So haushoch überlegen war der Red Bull nicht jedes Jahr. Grundsätzlich ist es vergleichbar mit Hamilton und Mercedes, dass er eben im besten Auto saß. Aber er musste jeweils gegen einen starken Teamkollegen kämpfen”, sagte der F1-Experte im Gespräch mit SPORT1.

Für Surer waren Vettels Titel daher “schon verdient und nicht nur mit links.”

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Nur Hamilton siegt einmal mit zweitbestem Wagen

Tatsächlich kann Vettel kein Strick daraus gedreht werden, dass er nur mit dem besten Auto Weltmeister wurde. Sieht man sich die letzten 20 Jahre der Formel 1 an, kann wohl allenfalls 2008 behauptet werden, dass ein Fahrer Weltmeister wurde, der nicht den schnellsten Wagen des Feldes hatte.

Damals gewann Hamilton seinen ersten WM-Titel mit dem McLaren-Mercedes mit einem hauchdünnen Vorsprung, obwohl Ferrari für viele Experten über die Saison gesehen das stärkste Auto hatte.

In seinen Ferrari-Jahren hatte Vettel dagegen bisher lediglich 2018 eine echte Titelchance. Damals war Ferrari bis zur Sommerpause sogar schneller als Mercedes und der Deutsche leistete sich einige fatale Fehler, wie in Hockenheim. Doch noch mehr Fehler als Vettel machte sein Team mit Strategie-Entscheidungen.

Surer schreibt den 32-Jährigen deshalb auf keinen Fall ab und zählt ihn weiterhin zu den besten Fahrern der Szene: “Es gibt diese Überflieger. Aktuell ist es sicher Hamilton, dann noch Leclerc und Verstappen. Aber auch Vettel gehört nach wie vor zu dieser Kategorie Überflieger.”

Schumacher-Fußstapfen bei Ferrari zu groß

Was Vettel bei Ferrari im Gegensatz zu Schumacher nicht gelang: Ein reibungslos agierendes Team hinter sich aufzubauen, in dem ein Rädchen ins andere greift. Immer wieder wurden bei hochrangigen Mitarbeitern – oft auch nötige – Wechsel vorgenommen.

Ein eingespieltes Team wie zu Schumacher-Zeiten hatte Vettel daher nie zur Verfügung. Dass er durchaus ein Team mit aufbauen kann, hat er aber in der Vergangenheit bei Toro Rosso und Red Bull gezeigt. Mit dem zuvor mäßig schnellen Toro Rosso gewann er ein Rennen, Red Bull machte er sogar zum Weltmeister-Team.

So wird bei aller Überlegenheit von Red Bull schnell vergessen, dass das Team im Jahr vor der Vettel-Verpflichtung lediglich auf Rang 7 der Konstrukteurs-Wertung lag – sogar noch hinter dem Tochter-Team Toro Rosso, für welches Vettel fuhr.

Als Vettel kam, stellte sich bei Red Bull der Erfolg ein und für Toro Rosso ging es bergab. Während Red Bull 2008 mit Vettel direkt Vize-Weltmeister wurde, belegte Toro Rosso den letzten Platz mit mickrigen acht Punkten. Das macht deutlich, dass der Erfolg beider Teams vor allem Vettel zu verdanken war.

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Vettel führt Red Bull zum Erfolg

Mit seinem Können und seiner Arbeitseinstellung brachte Vettel Erfolg in seine Teams. Und auch wenn ihm das damals als arrogant ausgelegt wurde, hatte seine Aussage über die Red-Bull-Dominanz sicherlich einen wahren Kern: “Wenn andere am Freitag die Eier in den Pool hängen lassen, arbeiten wir immer noch hart.”

Adrian Newey, Vettels langjähriger Wegbegleiter und zweifelsohne ebenfalls wichtiger Baustein für den Erfolg bei Red Bull, brachte Vettels Fähigkeiten bereits vor zwei Jahren wohl am besten auf den Punkt.

“Er arbeitet unglaublich hart, manchmal schon zu verbissen. Kaum jemand ist selbstkritischer als er. Wenn er eine Schwäche hat, dann dass er manchmal dumme Fehler macht, die in der Hitze des Gefechts passieren. Wenn er führt, ist er nahezu unschlagbar. Aber in direkten Duellen passieren ihm manchmal Ausrutscher”, sagte Newey.

Das ist die größte Schwäche von Vettel

Newey brachte Vettels Stärken, aber auch seine größte Schwäche auf den Punkt. Die Neigung dazu, in der Hitze des Gefechts zu stark zu reagieren und einen Ausfall zu riskieren. In jungen Jahren haben viele Piloten diese Schwäche, auch Hamilton. Doch der Brite arbeitete hart an sich und merzte sie anders als Vettel aus.

Senna und Schumacher hatten dieses Problem zwar auch, aber nicht in der Häufigkeit wie Vettel in den vergangenen beiden Jahren. Während Senna mit seinem unfassbaren fahrerischen Genie zudem allen in Erinnerung bleibt, gilt Schumacher als der Regengott, der aus Ferrari wieder ein Siegerteam machte.

Hinzu kommen Hamilton, der mit seiner unglaublichen Stärke im Qualifying der unumstrittene Pole-König ist, und Fangio, der als großes Motorsport-Genie das Kunststück schaffte, mit vier verschiedenen Marken Weltmeister zu werden.

Surer: Vettel hinter Schumacher, Senna und Co.

Vettels Vermächtnis kann im Vergleich zu diesen Legenden nicht mithalten – oder wem fällt sofort ein Begriff ein, für den Vettel wie kein Zweiter in der Formel 1 steht?

Dennoch ist Surer überzeugt: “Er ist zwar eine Kategorie hinter Schumacher, Hamilton, Senna, Fangio – aber direkt dahinter. Diese Fahrer, zu denen auch Vettel zählt, haben alle etwas, was andere nicht haben.”

Und: Noch ist Vettels Geschichte in der Formel 1 nicht zu Ende erzählt. Sofern die Saison im Juli tatsächlich in Spielberg beginnt, kann Vettel in diesem Jahr noch einmal allen Kritikern beweisen, was er drauf hat.

Und wer weiß, womöglich kann er dann ab 2021 doch noch bei Mercedes im direkten Duell mit Hamilton zeigen, warum beim Thema Formel 1 sein Name nicht nur bei der Anzahl der Titel früh fallen sollte.

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Vettel zu Mercedes? Wolff lässt aufhorchen

Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff hat eine Verpflichtung des viermaligen Formel-1-Weltmeisters Sebastian Vettel zur Saison 2021 nicht ausgeschlossen.

“Beim Blick in die Zukunft sind wir natürlich zunächst einmal unseren derzeitigen Fahrern gegenüber zu Loyalität verpflichtet. Aber kein gutes Team wird es einfach ignorieren, wenn ein viermaliger Weltmeister plötzlich auf dem Transfermarkt auftaucht”, sagte Wolff der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

Als Mercedes-Team wolle man “die besten Autos bauen und dafür die besten Fahrer haben, dabei spielt die Herkunft keine Rolle”, führte der Österreicher aus.

“Für uns stellt sich die Frage, was wir mit George Russell machen. Das ist eine Option. Dann kommt auch eine Sebastian-Vettel-Variante dazu”, sagte der Österreicher im ORF: “Aber das ist nicht die allererste Agenda, weil wir uns auf unseren eigenen Fahrerkader konzentrieren müssen.”

Bis zum Jahresende wird Vettel noch für Ferrari am Steuer sitzen, dann wird der 32-Jährige die Scuderia verlassen und vom Spanier Carlos Sainz ersetzt.

“Sebastian hat alle Fäden in der Hand”, sagte Wolff. “Er kann selbst entscheiden, ob er aufhören will oder bei einem anderen Team unterkommt. Es gibt noch einige interessante Plätze.” 

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Zuletzt galt Vettel als Kandidat auf ein Cockpit bei McLaren, die Briten verpflichteten allerdings den Australier Daniel Ricciardo. Eine Option für den Heppenheimer wäre noch Renault, auch ein Karriereende scheint wahrscheinlich. 

Das britische Top-Talent Russell (22) gehört zum Mercedes-Programm und war Testfahrer der Silberpfeile, derzeit ist er Stammpilot bei Williams. 

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Formel-1-Legende: Vettel ein "Störfaktor"

Die Zukunft von Sebastian Vettel ist weiter unklar.

Nach seinem Ferrari-Abschied ist zumindest die Option McLaren vom Tisch – Daniel Ricciardo übernimmt das freie Cockpit von Carlos Sainz Jr., der wiederum Vettel-Nachfolger bei Ferrari wird.

Wohin also mit Vettel? Erhält er einen Platz bei Renault? Tritt der viermalige Weltmeister zurück? Oder gibt es die Hammer-Lösung an der Seite von Lewis Hamilton bei Mercedes?

Geht es nach Formel-1-Legende David Coulthard, sollte sich der Rennstall den Deutschen nicht mit ins Boot holen.

“Ich denke, das wäre ein Fehler von Mercedes”, sagte der Brite in der Sportsmail.

Coulthard erklärt: “Mit Lewis haben sie jemanden, der Grands Prix und Meisterschaften gewinnen kann. Seb zu holen, damit Lewis noch einmal besser wird … das wäre sehr schwierig.”

Coulthard: Vettel als “Störfaktor”

Hamilton benötige keine zusätzliche Motivation in Form eines Star-Teamkollegen. “Ich denke, Vettel könnte im Team eher ein Störfaktor sein”, meinte Coulthard.

Gleichzeitig rechnet Coulthard nicht damit, dass Hamilton in Zukunft zu Ferrari wechseln wird.

“Lewis Hamilton war für den Großteil seiner Karriere bei Mercedes, immer mit Mercedes-Power, erst mit McLaren und jetzt bei Mercedes”, sagte der Vize-Weltmeister von 2001, der insgesamt 246 Rennen in der Formel 1 fuhr.

Selbst wenn Hamilton Mercedes verlassen sollte, “sehe ich nicht, wie er zu einer Kultur eines italienischen Teams passt. Er passt besser zu Mercedes.”

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F1-Kalender: Siverstone fix, Spa und Hockenheim möglich

Der Not-Rennkalender in der Formel 1 nimmt Formen an.

Der Streckenbetreiber in Silverstone/Großbritannien einigte sich mit der Königsklassen-Führung auf die Austragung von zwei Rennen hinter verschlossenen Türen, allerdings muss die Regierung in London noch grünes Licht geben. Außerdem kann die Formel 1 wohl doch am 30. August im belgischen Spa-Francorchamps Station machen.

Deutschland mit dem Hockenheimring bleibt ein möglicher Standort. ”Ich freue mich, bestätigen zu können, dass Silverstone und die Formel 1 eine Grundsatzvereinbarung getroffen haben, in diesem Sommer zwei Rennen hinter verschlossenen Türen auszurichten”, sagte Silverstone-Geschäftsführer Stuart Pringle am Freitag der BBC: “Diese Rennen werden jedoch der Genehmigung der Regierung unterliegen, da unsere Priorität die Sicherheit aller Beteiligten und die strikte Einhaltung des COVID-19-Reglements ist.” 

Die Saison soll am 5. Juli auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg beginnen, am darauffolgenden Wochenende ist ein weiteres Rennen in Österreich geplant. Danach könnte der Formel-1-Tross nach Großbritannien weiterziehen, wo sieben der zehn Teams Fabriken unterhalten. Allerdings ist noch offen, ob der PS-Zirkus im Vereinigten Königreich eine 14-tägige Selbstisolierungszeit in Kauf nehmen muss. Dies könnte die Pläne der Formel 1 durchkreuzen, immerhin will die Königsklasse nach Absage bzw. Verschiebung der ersten zehn Rennen ab Juli aufs Tempo drücken. 

Wird auch auf dem Hockenheimring gefahren?

Hier könnte der Hockenheimring ins Spiel kommen, Geschäftsführer Jorn Teske bestätigte dem SID am Freitag anhaltende Gespräche mit der Formel 1. Laut Bild-Zeitung stehen ein Geisterrennen am 9. August oder zwei Läufe vor leeren Rängen am 26. Juli und 2. August im Raum. 

In Belgien hat die Regierung derweil am Freitag Grünes Licht für den Traditions-Grand-Prix in Spa gegeben. Dieser darf trotz des Verbots von Massenveranstaltungen im Land bis einschließlich 31. August als Geisterrennen am 30. August stattfinden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga steht allerdings noch eine Einigung des Streckenbetreibers mit der Formel 1 aus.  

Im September, Oktober und November will der PS-Tross dann nach “Eurasien, Asien und auf den amerikanischen Kontinent” weiterziehen. Zum Abschluss stehen nach derzeitigem Plan im Dezember das Nachholrennen in Bahrain sowie das Saisonfinale in Abu Dhabi an.

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Formel-1-Kalender: Siverstone fix, Spa und Hockenheim möglich

Der Not-Rennkalender in der Formel 1 nimmt Formen an.

Der Streckenbetreiber in Silverstone/Großbritannien einigte sich mit der Königsklassen-Führung auf die Austragung von zwei Rennen hinter verschlossenen Türen, allerdings muss die Regierung in London noch grünes Licht geben. Außerdem kann die Formel 1 wohl doch am 30. August im belgischen Spa-Francorchamps Station machen.

Deutschland mit dem Hockenheimring bleibt ein möglicher Standort. ”Ich freue mich, bestätigen zu können, dass Silverstone und die Formel 1 eine Grundsatzvereinbarung getroffen haben, in diesem Sommer zwei Rennen hinter verschlossenen Türen auszurichten”, sagte Silverstone-Geschäftsführer Stuart Pringle am Freitag der BBC: “Diese Rennen werden jedoch der Genehmigung der Regierung unterliegen, da unsere Priorität die Sicherheit aller Beteiligten und die strikte Einhaltung des COVID-19-Reglements ist.” 

Die Saison soll am 5. Juli auf dem Red-Bull-Ring in Spielberg beginnen, am darauffolgenden Wochenende ist ein weiteres Rennen in Österreich geplant. Danach könnte der Formel-1-Tross nach Großbritannien weiterziehen, wo sieben der zehn Teams Fabriken unterhalten. Allerdings ist noch offen, ob der PS-Zirkus im Vereinigten Königreich eine 14-tägige Selbstisolierungszeit in Kauf nehmen muss. Dies könnte die Pläne der Formel 1 durchkreuzen, immerhin will die Königsklasse nach Absage bzw. Verschiebung der ersten zehn Rennen ab Juli aufs Tempo drücken. 

Wird auch auf dem Hockenheimring gefahren?

Hier könnte der Hockenheimring ins Spiel kommen, Geschäftsführer Jorn Teske bestätigte dem SID am Freitag anhaltende Gespräche mit der Formel 1. Laut Bild-Zeitung stehen ein Geisterrennen am 9. August oder zwei Läufe vor leeren Rängen am 26. Juli und 2. August im Raum. 

In Belgien hat die Regierung derweil am Freitag Grünes Licht für den Traditions-Grand-Prix in Spa gegeben. Dieser darf trotz des Verbots von Massenveranstaltungen im Land bis einschließlich 31. August als Geisterrennen am 30. August stattfinden. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Belga steht allerdings noch eine Einigung des Streckenbetreibers mit der Formel 1 aus.  

Im September, Oktober und November will der PS-Tross dann nach “Eurasien, Asien und auf den amerikanischen Kontinent” weiterziehen. Zum Abschluss stehen nach derzeitigem Plan im Dezember das Nachholrennen in Bahrain sowie das Saisonfinale in Abu Dhabi an.

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Presse feiert Vettel-Nachfolger schon jetzt

Die Verpflichtung von Carlos Sainz durch den Formel-1-Rennstall Ferrari als Nachfolger von Sebastian Vettel zur Saison 2021 ist von der italienischen Presse überaus positiv aufgenommen worden.

“Carlos Sainz kann zu einem Fixstern am Ferrari-Firmament an der Seite des Jungstars Charles Leclerc avancieren”, schrieb La Repubblica

Für die Gazzetta dello Sport ist Sainz zwar ein Fahrer mit weniger Prestige als etwa Daniel Ricciardo, der Spanier verfüge aber dennoch über “Kompetenz und Charakter”. 

Der 25-Jährige war am Donnerstag offiziell von der Scuderia bestätigt worden, in Maranello erhält Sainz einen Vertrag über zwei Jahre. Mit dem Monegassen Leclerc (22), der als klare Nummer eins der Roten gilt, bildet Sainz das jüngste Ferrari-Duo seit über 50 Jahren.

Junges Duo muss Charakter beweisen

Vettels Abschied von Ferrari zum Jahresende wurde am Dienstag bekannt gegeben, die Zukunft des viermaligen Weltmeisters aus Heppenheim ist offen. 

Die italienische Presse setzt nach der zunehmend eskalierten Rivalität zwischen Vettel und Leclerc ab dem kommenden Jahr auf mehr Stabilität. “Mit Leclerc und Sainz hofft Ferrari, eine neue erfolgreiche Phase zu starten, die sich mit Vettel nicht konkretisiert hat”, schrieb der Corriere dello Sport. Tuttosport mahnt jedoch, in einem Team mit Leclerc müsse Sainz “Charakter beweisen”. 

Der Sohn der Rallye-Legende Carlos Sainz senior hatte im McLaren als WM-Sechster im vergangenen Jahr auf sich aufmerksam gemacht. “Sainz, der von seiner Geburt an gewohnt ist, sich mit Giganten zu messen, angefangen bei der Figur seines Vaters, wird sich in Maranello sicher leicht einleben”, glaubt der Corriere della Sera.

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Gefährlicher Poker: Wird Vettel nun zum Rücktritt gezwungen?

Vieles ist im Fluss – doch wer es ans Ufer schafft, steht auf einem anderen Blatt: Sebastian Vettel droht der große Verlierer im Poker um die Formel-1-Plätze im Jahr 2021 zu werden.

Nach der Trennung zwischen Ferrari und dem Heppenheimer überschlugen sich die Ereignisse auf dem Transfermarkt in der Königsklasse des Motorsports.

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Nach Vettels Absage an McLaren - eigentlich wirkte der Deal bereits durch – gab der britische Rennstall schon am Donnerstag Vormittag Daniel Ricciardo als Fahrer für 2021 bekannt. Der Australier ersetzt Carlos Sainz, der wiederum von der Scuderia als Nachfolger für Vettels bekanntgegeben wurde.

Alonso soll in die Formel 1 zurückkehren

Jetzt erfuhr SPORT1 aus zuverlässiger Quelle: Superstar Fernando Alonso soll als Ricciardo-Ersatz bei Renault in die Formel 1 zurückkehren. Der Deal ist offenbar schon so gut wie fix.

Vettel pokert um Platz bei Mercedes

Was auch bedeutet: Vettels Pokerspiel wird damit immer riskanter. Hintergrund: Der 32-Jährige sagte McLaren mit der Begründung ab, dass er im Herbst seiner Karriere keine Aufbauarbeit mehr leisten und drei Jahre warten wolle, um wieder in einem Siegerauto zu sitzen.

Zur Erklärung: Das ist die Zeit, die McLaren nach eigenen Angaben aber braucht, um mit den Mercedes-Motoren wieder auf die Siegerstraße zurückzukommen.

Stattdessen riskiert Vettel zu warten – und lässt sich auf ein Vabanquespiel ein: Entweder er landet bei Mercedes – oder er beendet seine Karriere. Zur Erinnerung: Sowohl der Vertrag von Superstar Lewis Hamilton als auch der von dessen finnischem Teamkollegen Valtteri Bottas laufen in diesem Jahr bei den Silberpfeilen aus.

Vettel spekuliert dabei besonders auf den Sitz des Finnen, weil die Verlängerung Hamiltons laut Mercedes-Angaben nur noch Formsache ist. Die Fahrt an der Seite des sechsmaligen Weltmeisters Hamilton traut sich Vettel dabei sehr wohl zu. Offenbar sieht der Deutsche tatsächlich auch eine realistische Chance, im Silberpfeil zu landen.

Mercedes kündigt Sparmaßnahmen an

Was Vettel dabei nicht bedacht hat und was ihm jetzt zum Verhängnis werden könnte: SPORT1 erfuhr, dass beim durch den Diesel-Skandal und den Ausbruch der Corona-Pandemie krisengeschüttelten Konzern aus Stuttgart drastische Sparmaßnahmen angekündigt wurden. Alle Sponsoring- sowie Sportaktivitäten stehen daher auf dem Prüfstand.

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Das betrifft unter anderem Fußball, Reitsport, eSports, aber eben auch die Formel 1 und Formel E. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Automobilkonzern deshalb – auch, um für die um ihren Job bangenden Mitarbeiter ein Zeichen zu setzen – sein Formel-1-Team aufgeben und nur noch Motoren an die automobile Königsklasse liefern wird.

Der Grund: Das F1-Team kostet Mercedes bisher rund 300 Millionen Euro im Jahr. Selbst die neue Budgetgrenze von 145 Millionen US-Dollar (ohne Fahrergehälter, Marketing, Chefs) kann nicht garantieren, dass Formel-1-Siege Daimler kein Geld mehr kosten.

Vettel bleibt wohl nur Aston Martin

Einzige realistische Möglichkeit für Vettel wäre unter diesen Voraussetzungen Aston Martin.

Der kanadische Milliardär und Besitzer von Racing Point, Lawrence Stroll, ist seit wenigen Wochen Hauptaktionär beim finanziell angeschlagenen englischen Automobilhersteller Aston Martin. Einer seiner Anteilseigner beim traditionsreichen britischen Automobilhersteller wiederum heißt Mercedes-Teamchef Toto Wolff.

Beide suchen in der Finanzwelt weitere Investoren für “ein zukünftiges Formel-1-Projekt”, wie SPORT1 ebenfalls aus sicherer Quelle erfahren hat. Dabei soll es sich um das bisherige Mercedes-Werksteam handeln, das sie erwerben und mit Racing Point/Aston Martin fusionieren wollen.

Vettels Problem bloß dabei: Ein Platz wäre dort für ewig an Strolls Sohn Lance vergeben, für den sein Vater schon das Racing-Point-Projekt auf die Beine gestellt hat.

Der zweite Sitz ginge dann sicher an Lewis Hamilton, den Megastar der Szene. Nur ein Rücktritt des sechsmaligen Weltmeisters würde wohl eine Tür für Vettel öffnen. Oder die Vernunft von Lawrence Stroll, die über die Vaterliebe siegen müsste.

Deshalb ist aktuell keineswegs ausgeschlossen: Vettel fällt durch den Rost und muss seine Karriere beenden – ob er will oder nicht.

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