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Hülkenberg bestätigt Formel-1-Aus für 2020

Nico Hülkenberg (32) hat sein “Formel-1-Aus für 2020″ bestätigt.

Obwohl der Emmericher für das kommende Jahr kein Cockpit gefunden hat, sei er “ziemlich entspannt” und betonte: “Es ist kein Rücktritt. Ob sich danach noch einmal etwas ergibt, weiß ich nicht, das weiß keiner. Aber ich liebe den Sport.”

Hülkenberg will sich “bereit und fit halten”

Er werde sich “bereit und fit halten für ein mögliches Comeback”, sagte der Renault-Pilot vor dem Großen Preis von Brasilien. Damit wird in der nächsten Saison voraussichtlich Ferrari-Star Sebastian Vettel der einzige deutsche Fahrer in der Königsklasse sein.

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Hülkenberg wird nach drei Jahren bei Renault in der nächsten Saison durch Esteban Ocon ersetzt. Ein mögliches Engagement beim Rennstall Haas hat sich zerschlagen, seit dem Rennen in den USA wurden zudem Antonio Giovinazzi (Alfa Romeo) und Alexander Albon (Red Bull) als Fahrer für die kommende Saison bestätigt. Einzig das kriselnde Traditionsteam Williams hat sich noch nicht auf einen zweiten Fahrer neben George Russell festgelegt. Hülkenberg hatte eine Rückkehr zu dem Rennstall selbst zuletzt ausgeschlossen.

Was Hülkenberg im nächsten Jahr macht, weiß er noch nicht. “Ich habe einige Anrufe bekommen, aber noch ist nichts entschieden”, sagte er: “Ich bin ziemlich entspannt.

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"Sehr unreif": Vettel watscht Verstappen ab

Ferrari-Star Sebastian Vettel (32) hat die Schummel-Vorwürfe von Max Verstappen (Red Bull) zurückgewiesen.

“Die Äußerungen waren sehr unreif”, sagte der 32-Jährige auf der Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Brasilien (Formel 1: Rennen von Brasilien ab 18.10 Uhr im LIVETICKER): “Ich ignoriere das, weil es nicht relevant ist.” Es sei ein Merkmal “unserer Zeit, dass viele Leute meinen, etwas sagen zu müssen”, meinte der Heppenheimer.

Vettel kündigte aber auch an, dass die Scuderia die “beste Antwort” auf “der Strecke geben” müsse, nachdem Ferrari zuletzt in den USA überraschend geschwächelt hatte. Und das ausgerechnet in dem Rennen, in dem der Weltverband FIA in Sachen Benzinfluss ganz genau hingeschaut hatte.

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Die Konkurrenz stellte hinterher einen Zusammenhang fest. “Das passiert, wenn du aufhören musst zu schummeln”, sagte Verstappen. Vettel hingegen machte für den Leistungsabfall das Setup, die Reifen und die Bedingungen in Texas verantwortlich.

Vettel über Brasilien-GP: “Der Ort hat einen Hang zum Drama”

Nach Informationen von auto, motor und sport legte die FIA vor dem vorletzten Saisonrennen mit einer weiteren Direktive noch einmal nach. Demnach darf im Motor keine brennbare Flüssigkeit aus dem Kühlsystem mehr zur Leistungsverbesserung genutzt werden.

Vettel, der am Sonntag in Sao Paulo sein 100. Rennen für Ferrari fährt, erwartet trotz der bereits feststehenden Titel-Entscheidung zugunsten von Lewis Hamilton (Mercedes) einen “interessanten” und “spannenden” Grand Prix. “Jedes Jahr passiert hier etwas”, sagte er: “Der Ort hat einen Hang zum Drama.”

Derzeit liegt Vettel nur auf Platz fünf der WM-Wertung, mit 19 Punkten Rückstand auf seinen Teamrivalen Charles Leclerc. “Ziel ist es, hier zu gewinnen”, sagte er.

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"Was war das?" Schumachers heikler erster WM-Titel

Diese eine Sekunde in den französischen Alpen am 29. Dezember 2013 hat für Michael Schumacher alles verändert. Seitdem ist nichts mehr, wie es war. Das gilt natürlich auch für seine Familie, seine Freunde. 

Ja, sogar selbst für seine größten Rivalen ist vieles anders.

Knapp zwei Jahre ist es her, dass Damon Hill einen bewegenden Tweet absetzte. Er antwortete auf Schumi-Kumpel Felipe Massa, der seinen ehemaligen Ferrari-Teamkollegen einen Lehrer nannte und erklärte, Schumacher sei immer sehr nett zu ihm gewesen.

“Ich vergebe ihm”

Hill meinte: “Mir gegenüber war er nicht so nett. Aber ich vergebe ihm. Schade, dass wir nie die Möglichkeit hatten, uns besser kennenzulernen. Eine große Schande.” Denn dass beide keine Freunde wurden, war kein Geheimnis.

Das lag natürlich auch an der sportlichen Vorgeschichte. Mit dem negativen Höhepunkt vor genau 25 Jahren, am 13. November 1994, in Adelaide. Es war die Zuspitzung eines chaotisch-kontroversen Jahres mit Disqualifikationen und Sperren, dazu dem schwarzen Imola-Wochenende mit dem Tod von Legende Ayrton Senna und dem Österreicher Roland Ratzenberger.

Imola hatte einer ganzen Szene, die sich unverwundbar fühlte, mit einem Schlag die eigene Verletzlichkeit vor Augen geführt.

Adelaide war aus sportlicher Sicht noch einmal ein Finale furioso, ein abenteuerlicher Abschluss, der zu der gesamten Saison passte.

Denn eigentlich schien die Sache klar: Nach zehn von 16 Rennen hatte Schumacher 31 Punkte Vorsprung, für den Sieg gab es damals bekanntlich noch zehn Zähler. Doch Benetton bewegte sich mit dem Boliden stets im Graubereich des Reglements.

Die Quittung: Durch eine illegale Bodenplatte verlor Schumacher den Sieg in Spa, außerdem war er in Monza und Estoril gesperrt, weil er in Silverstone eine Schwarze Flagge ignoriert hatte.

Nur ein Punkt auseinander

Vor dem Showdown stand es so nur noch 92:91 für den Deutschen, Kopf an Kopf rasten die beiden Rivalen Schumacher und Hill zum letzten Rennen. Nach einer Achterbahnfahrt mit zahlreichen Aufs und Abs war es dann eine Sekunde, ein Fehler, eine Kollision in der 36. Runde, die über Titel und Tragödie entschied.

Was nicht verwundert, denn beide fuhren mit dem Messer zwischen den Zähnen, auf der buchstäblich letzten Rille, am Limit. Und gingen auch ein wenig darüber hinaus, vor allem Schumacher.

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Denn bis heute ist unklar, ob die entscheidende Szene Absicht oder einfach nur ein Rennunfall war. Schumacher war ausgangs Kurve fünf in Führung liegend mit beiden rechten Rädern in die Mauer gerauscht. “Scheiße, jetzt ist der Titel beim Teufel” – Schumacher brachte später bei Motorsport aktuell seine Gedanken auf den Punkt.

Die Lenkung war verbogen, was im Grunde gleichbedeutend mit seinem Aus war.

Hill jedoch hatte in seinem Williams als Zweiter Schumachers Crash nicht gesehen, sondern nur, dass Schumacher neben der Strecke war. Der wiederum wusste, dass der Brite kommen würde.

Die “Falle” schnappte zu.

Hill dachte, Schumacher würde straucheln und sich gerade wieder fangen wollen, als der Benetton hin und her zuckte. Er wollte die sich ihm bietende Chance nutzen, griff in der nächsten Rechtskurve an. Doch Schumacher fuhr beim Einlenken mit dem rechten Hinterreifen über das linke Vorderrad des Williams und landete in den Reifenstapeln – Schumacher war raus, Hill schleppte sich in die Box.

“Jetzt ist alles aus”

“Jetzt ist alles aus”, war sich Schumacher sicher, als er aus seinem Boliden kletterte und hinter dem Sicherheitszaun wie versteinert verharrte. “Ich wusste ja nicht, was mit Damon passiert war, ich wusste aber natürlich, dass wir beide viel Vorsprung auf die Viert- Fünft- und Sechsplatzierten hatten, dass es also für Damon kein Problem sein sollte, diesen einen Punkt Vorsprung, den ich hatte, aufzuholen”, erinnerte sich Schumacher.

Ein Wechselbad der Gefühle. Freude, Jubel, Enttäuschung, Frust, Furcht – alles gleichzeitig, durcheinander. “Ich wusste überhaupt nichts mehr, ich wusste nicht, ob ich mich freuen sollte, in mir waren sämtliche Gefühle völlig vermischt.” Auch gratulierende Streckenposten konnten ihn noch nicht wirklich überzeugen.

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Die Zuschauer sahen live im Fernsehen, wie die Mechaniker verzweifelt versuchten, den Williams zu reparieren, bei dem die Aufhängung beschädigt war. Hill schüttelte immer wieder den Kopf. Er konnte es nicht fassen.

Parallel dämmerte auch Schumacher, was Sache war: Er ist der erste deutsche Formel-1-Weltmeister. Er hat Geschichte geschrieben.

Die Briten schäumen

“Es war schrecklich, da draußen warten zu müssen. Aber es war unbeschreiblich, als es dann endlich feststand. Obwohl ich damals so konfus war, dass ich das gar nicht richtig einordnen konnte. Dass ich Weltmeister geworden sein sollte, das habe ich lange nicht richtig kapiert”, sagte er.

Die Briten hingegen schäumten, die Medien verunglimpften Schumacher heftig und auch Hill fragte sich nach dem Studium der TV-Bilder, ob die Aktion nicht doch Absicht war.

Hinzu kam der Eindruck, dass Schumacher kurz vor dem Knall in den Rückspiegel geschaut hat. Er selbst hatte betont, Hill nicht gesehen zu haben.

Der frühere Williams-Teilhaber Patrick Head verriet später einmal, man sei sich sicher gewesen, dass es ein Schumacher-Foul gewesen sei, habe aber aufgrund der schrecklichen Ereignisse in Imola auf einen Protest verzichtet.

“Da 1994 ein so schreckliches Jahr war – wegen des Todes von Ayrton Senna in einem unserer Autos in Imola -, dachten wir, dass es nicht richtig gewesen wäre, wenn Damon Weltmeister geworden wäre, schon gar nicht auf dem grünen Tisch, also sparten wir uns den Protest“, sagte er F1 Racing.

Hill wird noch heute oft auf das Rennen angesprochen. “Viele denken, dass diese Episode keine gute Art und Weise war, eine WM zu entscheiden. Manche werden auf Michael schauen und sagen, das ist der beste Weg, die besten Resultate zu erreichen. Ich wünschte, ich hätte sein Talent gehabt. Aber ich denke nicht, dass ich deswegen auf genau die gleiche Art an den Sport herangegangen wäre”, sagte er dem Tagesspiegel.

Wie die Leidenschaft den Verstand verdrängt

Pat Symonds war damals Schumachers Renningenieur, er arbeitete auch mit Senna und Fernando Alonso zusammen. “Bei Michael hat diese flammende Leidenschaft für den Sieg manchmal seinen Verstand verdrängt”, sagte er motorsport.com.

Er war damals überzeugt davon, dass Schumacher nicht mit Absicht gehandelt hatte. “Doch wenn man Jahre später die Beweise zusammenzieht, dann fragt man sich schon: Was war das?“.

Doch Kontroverse hin oder her: Es war auf jeden Fall der endgültige Startschuss zu einer unvergleichlichen Karriere.

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Als ein Rammstoß Schumacher zum ersten Titel verhalf

Die Karriere von Michael Schumacher zum Durchklicken:

Am 13. November 1994 schrieb Michael Schumacher in Adelaide als erster deutscher Formel-1-Weltmeister Geschichte.

Das Finale einer denkwürdigen Saison, in der Schumacher zweimal disqualifiziert und sogar für zwei Rennen gesperrt worden war, in der sein Vorsprung auf Damon Hill vor Australien auf einen Punkt (92:91) zusammengeschrumpft war, war genauso spektakulär wie umstritten. 

In der 36. Runde kam der in Führung liegende Schumacher von der Strecke ab, touchierte eine Mauer und schleuderte vor Hill wieder auf die Strecke. Der Engländer wollte in der folgenden Rechtskurve innen überholen, doch Schumacher machte dicht.

Hills Williams hebelte beim Auffahren Schumachers Benetton aus, der auf zwei Rädern Richtung Reifenstapel schleuderte. Hill rettete sich mit einem platten Vorderreifen in die Box, doch eine gebrochene Vorderradaufhängung beendete alle Titelträume. Und ließen bei Hill bittere Tränen fließen.

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Der Kerpener ließ sechs weitere Titel folgen, davon fünf mit Ferrari, das der Deutsche aus dem Dornröschenschlaf weckte.

SPORT1 blickt zurück auf seine Triumphe, Weggefährten, Rückschläge und die Reaktionen auf seinen Skiunfall.

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Leclerc wird in Sao Paulo strafversetzt

Ferrari-Pilot Charles Leclerc wird in der Startaufstellung des Formel-1-Grand-Prix in Sao Paulo (Sonntag, 18.10 Uhr im LIVETICKER) zurückversetzt.

Dem Boliden des 22 Jahre alten Monegassen wird ein neuer Motor eingesetzt. Das teilte die Scuderia am Dienstag mit.

Am vergangenen Rennwochenende in Austin hatte Leclerc nach Problemen im Freien Training eine alte, weniger leistungsstarke Antriebseinheit bekommen, damit erklärt Ferrari nun den überraschenden Einbruch der Höchstgeschwindigkeit, der Red-Bull-Pilot Max Verstappen zu Sticheleien reizte. “Das passiert, wenn du aufhören musst zu schummeln”, sagte der Niederländer.

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Schummelvorwurf gegen Ferrari

Hinter vorgehaltener Hand wurde Ferrari im Fahrerlager spätestens seit Mitte der Vorsaison in den Verdacht gerückt, Geschwindigkeitsvorteile auf den Geraden durch unerlaubte Methoden zu erzielen.

Für Verstappen war eine technische Direktive des Weltverbands FIA, die das Einspritzen von zusätzlichem Benzin in den Motor abseits der offiziellen Messungen untersagt, ausschlaggebend für den Leistungsverlust bei Ferrari.

Teamchef Mattia Binotto ist zuversichtlich, dass die Ferraris beim vorletzten Saisonrennen in Brasilien “zurück auf dem normalen Leistungsstand” sind.

Leclerc war in Austin Vierter geworden, sein Teamkollege Sebastian Vettel wegen einer gebrochenen Aufhängung ausgeschieden.

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Klimasünder Formel 1 will sauber werden

Die Formel 1 will den Ruf als Klimasünder loswerden und ab dem Jahr 2030 CO2-neutral unterwegs sein.

Diesen ehrgeizigen Plan stellte die Königsklasse des Motorsports am Dienstag vor. Die Initiative betreffe die Boliden auf der Strecke sowie die restlichen Aktivitäten als Sport.

Der Plan sei in den vergangenen zwölf Monaten mit dem Weltverband FIA, den Teams und Promotern sowie Nachhaltigkeitsexperten entwickelt worden.

Carey: “Erkennen mit Nachhaltigkeits-Strategie an, globale Probleme anzugehen”

“Die Formel 1 erkennt mit ihrer ersten Nachhaltigkeits-Strategie die wichtige Rolle an, die Organisationen wie unsere spielen müssen, um dieses globale Problem anzugehen”, sagte Formel-1-Chef Chase Carey:

“In ihrer 70-jährigen Geschichte hat die Formel 1 Pionierarbeit für zahlreiche Technologien geleistet, die der Gesellschaft geholfen und zur Reduzierung des Kohlenstoffdioxid-Ausstoßes beigetragen haben. Von der Arbeit der Formel 1 profitieren die Straßenautos. Nur wenige wissen, dass die aktuellen Hybrid-Motoren die effizientesten der Welt sind.”

Die Formel 1 glaube daran, “dass wir dabei helfen können, den ersten klimaneutralen Hybrid-Verbrennungsmotor zu entwickeln, der den weltweiten Ausstoß deutlich verringern würde”.

Weitere Veränderungen stehen an

Schon jetzt erziele kein Motor aus weniger Benzin mehr Leistung als die Formel-1-Antriebe. Kombiniert mit nachhaltigen Kraftstoffen und Energierückgewinnungssystemen ergebe sich daraus die große Möglichkeit, den “neutralen” Motor der Zukunft zu entwickeln.

Der Ausstoß von Kohlenstoffdioxid soll schon ab sofort durch erste Maßnahmen verringert werden.

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Als zusätzliches Ziel sollen ab 2025 alle Events der Formel 1 nachhaltig gestaltet sein: Dies betreffe die Verwendung von recycle- oder kompostierbarem Material und die Abschaffung von Plastikmüll.

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Mercedes ohne Wolff nach Brasilien

Mercedes nimmt in der Formel 1 erstmals seit 2013 ein Rennen ohne Motorsportchef Toto Wolff in Angriff.

Der 47-Jährige wird beim Großen Preis von Brasilien (Sonntag, 18.10 Uhr) nicht an der Strecke stehen.

“Nachdem wir beide WM-Titel gewonnen haben, gibt mir das mehr Zeit, um mich in Europa anderen Themen zu widmen”, sagte Wolff: “Es ist großartig, dass ich das machen kann und weiß, dass das Team den Stern sowohl auf als auch abseits der Strecke bestmöglich vertreten wird.”  

Zu den “anderen Themen” dürfte die Formel E gehören, deren Saisonstart sich nähert. Eine Woche nach dem Formel-1-Rennen in Brasilien beginnt die Elektroserie am 22. November in Diriyya/Saudi-Arabien.

Mercedes feiert mit dem Fahrerduo Stoffel Vandoorne (Belgien) und Nyck de Vries (Niederlande) in der kommenden Saison sein Formel-E-Debüt.

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Retten die neuen F1-Regeln das kriselnde Williams-Team?

Das neue Regelpaket der Formel 1 hat für ordentlich Wirbel gesorgt.

Mit Beginn der Saison 2021 gilt in der Königsklasse eine Budgetobergrenze und eine fairere Preisgeldverteilung. Auch an den Autos gibt es große Veränderungen. So soll ein weniger komplexes Design an den Frontflügeln für leichtere Überholmanöver sorgen.  

Bei den Topteams sorgten die neuen Regularien nicht nur für Begeisterung. Mercedes, Ferrari und Red Bull fürchten um ihre Stellung als absolute Topteams.

Williams von neuen Regeln begeistert

Ganz anders dagegen die Meinung bei Williams.

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Claire Williams, die stellvertretende Teamchefin des abgestürzten Traditionsrennstalls, hat sich nun zu den neuen Regeln geäußert. “Bei Williams sind wir erfreut, dass die neuen Regeln vom World Motor Sport Council bestätigt wurden. Das ist das Regelpaket, das wir aus jeder Perspektive sehen wollten – sowohl aus finanzieller als auch technischer Sicht”, schwärmt die 43-Jährige.

“Genauso wollten wir die Formel 1 haben. Sie sind der erste Schritt, um den Sport in die richtige Richtung zu bringen. Außerdem bleiben Teams wie wir so handlungsfähig”, freut sich Williams.

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Budgetobergrenze für kleine Teams gut

Nach Meinung von Williams ist die Formel 1 im Hinblick auf die Kosten derzeit nicht auf dem richtigen Weg. Demnach ist die Budgetobergrenze der richtige Weg, um kleineren Teams zu helfen und ihnen eine gesicherte Zukunft in der Formel 1 bieten zu können.

Doch auch technisch ist Claire Williams von den Regularien angetan. “Die Regeln sind ein Schritt in die richtige Richtung. Es müssen natürlich noch Optimierungen vorgenommen werden. Es ist aber genau der richtige erste Schritt, den wir gewollt haben.”

In der laufenden Saison rangiert William mit nur einem einzigen Punkt auf dem zehnten und letzten Platz der Teamwertung. Zum Vergleich: Weltmeister Mercedes hat derzeit 695 Punkte auf dem Konto.

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"Bullshit!" Vettel fordert Helm-Revolution

Diverse Formel-1-Piloten um Sebastian Vettel fordern eine Helm-Revolution in der Formel 1.

Derzeit gibt es klare Spielregeln der FIA, die ein unterschiedliches Helmdesign nur ein Mal pro Saison erlaubt.

“Damit die Fahrer auf der Strecke leicht voneinander unterscheidbar sind, muss der Helm eines Piloten bei jedem Rennen einer Saison grundsätzlich das gleiche Design aufweisen. Eine Ausnahme ist möglich bei einem Rennen nach Wahl des Fahrers“, heißt es in Artikel 9.1 der FIA-Regeln.

Die Regel sei jedoch nicht mehr aktuell, meint Red-Bull-Pilot Max Verstappen. “Wir haben große Nummern auf den Autos und Halo (Cockpitschutz, Anm. d. Red.) über dem Cockpit. Da könnte man uns einfach machen lassen. Ich finde es schön, jedes Jahr ein anderes Design zu haben. Immer nur der gleiche Look, das wird doch langweilig.”

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Vettel fordert “alle Freiheiten”

Der gleichen Meinung ist auch Sebastian Vettel. Der Ferrari-Pilot verändert seinen Helm regelmäßig um kleinere Konturen, das grundsätzliche Design bleibt davon aber unberührt.

“Es ist dein Helm. Als Fahrer solltest du alle Freiheiten haben, damit das zu tun, was du willst. Ich halte die Regel daher für großen Bullshit. Wir haben ja schon sehr wenig Spielraum. Der Helm ist wahrscheinlich die einzige Gelegenheit“, sagte Vettel laut Motorsport-Total. “Wenn es den Leuten gefällt, dann prima. Wenn nicht, dann ist es ja nicht ihr Helm. Meine Meinung ist: Wir Fahrer sollten es in der Hand haben, wie unser Helm aussieht.”

Während seiner Red-Bull-Zeit (2009 bis 2014) hatte Vettel häufig mit den Farben seines Helms experimentiert und das Design großflächig verändert. Um die Fahrer leichter unterscheiden zu können, führte die FIA die Regel ein.

Bottas: Helm etwas Persönliches

“Ich habe es immer gemocht, als Seb bei Red Bull praktisch in jedem Rennen ein anderes Design verwendet hat. Das war cool. Du hast dich immer gefragt: Was für ein Design wird es denn dieses Mal?”, sagte Verstappen.

Mercedes-Fahrer Valtteri Bottas stimmt zu: “Manchmal ist es schön, das gleiche Design zu behalten. Natürlich hat es auch einen Charme, dann und wann mal etwas Besonderes zu machen. Jeder hat mal einen speziellen Anlass. Es wäre schön, wenn wir da ein paar mehr Freiheiten hätten, denn der Helm ist etwas Persönliches. Da sollten wir bestimmen, nicht jemand anders.”

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Fahrer untergraben FIA-Regel

Anlass für die Diskussionen war eine Anfrage von Daniil Kwjat. Der Toro-Rosso-Pilot hatte bei seinem Heimrennen in Sotschi ein neues Design verwenden wollen, dies war von der FIA jedoch abgelehnt worden, weil er seine “Ausnahme” bereits in Monza benutzt hatte.

Zumindest kündigte die FIA daraufhin an, die Helmregel überdenken zu wollen. In der Praxis müssen die Fahrer sowieso keine Konsequenzen befürchten, wenn sie die Regel umgehen. So verändert Vettel wie beschrieben sein Helmdesign im Detail immer wieder. Verstappen fuhr sowohl in Österreich als auch in Belgien mit einem gänzlich veränderten Design, fragte dabei jedoch gar nicht bei der FIA nach. Eine Strafe gab es allerdings nicht.

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Ex-Boss legt sich fest: "Hamilton hat Schumacher übertroffen"

Michael Schumacher oder Lewis Hamilton – wer ist der beste Fahrer aller Zeiten?

Die meisten würden wohl Schumacher sagen – doch ausgerechnet dessen Ex-Boss Eddie Jordan sieht das anders. “Ich glaube, dass Lewis Michael schon übertroffen hat”, sagte Jordan im Gespräch mit talkSPORT.

Zwar liegt Lewis Hamilton mit sechs WM-Titeln noch einen hinter dem deutschen Rekordweltmeister – laut Jordan hat sich der Brite diese Titel aber alleine erkämpft, während Schumacher ohne die massive Unterstützung seiner Teams nicht so erfolgreich gewesen wäre.

“Wenn wir einen Vertrag mit Michael gemacht haben, hatte der Bedingungen drin”, erklärte der ehemalige Besitzer von Jordan Grand Prix.

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Jordan: Bottas hätte Schumacher nie überholen dürfen

“Was wir vergangene Woche in Austin gesehen haben, wäre da wahrscheinlich nicht erlaubt gewesen”, führte der 71-Jährige weiter aus und spielt damit auf den Sieg von Hamiltons Teamgefährte Valtteri Bottas an, bei dem der Finne Hamilton sogar auf der Strecke überholen durfte.

Während der Finne und der nun sechsmalige Weltmeister Hamilton um den Sieg fighteten, habe sich Schumacher vertraglich seinen Nummer 1-Status im Team zusichern lassen.

“Wenn Lewis im Vertrag die gleichen Bedingungen stehen hätte wie Michael, dann hätte ihn Bottas nicht überholen dürfen”, glaubt Jordan.

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Nummer 1-Status als Makel auf Schumacher-Karriere

Diese Tatsache liegt auch als Schatten auf der Rekordbilanz des Kerpener – zumindest, wenn es nach Jordan geht.

“Das ist, finde ich ein Makel an Michael. Sieben WM-Titel – aber wie viele hätte er gewonnen, wenn er nicht die bedingungslose Unterstützung der anderen Leute im Team gehabt hätte? Und da rede ich nicht nur von den Teammitgliedern, sondern auch vom anderen Fahrer.”

Daher steht Hamilton in seiner persönlichen Rangliste eindeutig über Michael. “Lewis ist meiner Meinung jetzt schon in einer anderen Liga”, betonte er und das obwohl, er sich selbst in dieser Causa nicht als unparteiisch sieht: “Michael hat bei mir angefangen, insofern bin ich da ein bisschen voreingenommen.”

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