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Schwache Tests: Mercedes unterstellt Ferrari Bluff

Hat Ferrari bei den Formel-1-Tests in Barcelona noch nicht sein wahres Gesicht gezeigt? 

Der italienische Rennstall lag bei den Testfahrten knapp 2,5 Sekunden hinter der Bestzeit von Mercedes. Außerdem fuhren sie knapp 150 Runden weniger als das Weltmeister-Team. Ferrari hisste für den Saisonauftakt in Melbourne bereits die weiße Flagge.

Doch bei Mercedes hat man erhebliche Zweifel an den Leistungen von Ferrari. Die Silberpfeile haben auf ihrer Website einen Bericht veröffentlicht, der versucht, die bisherigen Leistungen einzuordnen.

Mercedes erwartet “engen Kampf um die Spitze”

Darin heißt es: “Warum hat Ferrari bei diesem Test seine Power-Unit konstant auf einem niedrigeren Level betrieben als bei seinen Partnerteams?” Man erwarte in Melbourne “einen engen Kampf um die Spitze”, heißt es weiter.

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Ferrari bestätigte Mercedes’ Theorie indirekt. “Wir haben unsere Herangehensweise an das Testprogramm verändert. Wir haben uns an den ersten drei Tagen komplett darauf konzentriert, die Mappings abzustimmen, verschiedene Aero-Konfigurationen zu probieren, verschiedene mechanische Konfigurationen – ohne dabei schon das Set-up zu optimieren und auf die Performance zu achten”, sagte Teamchef Mattia Binotto.

Zwar stimme es, dass Ferrari noch nicht am Setup gearbeitet habe, “aber es ist schon ein bisschen komplexer als das. Unsere Konkurrenten sind sehr stark”, ergänzte Binotto. Momentan sei es “schwer zu sagen, wo wir mit unserer Performance stehen.”

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Vettel oder Leclerc? Binotto spricht über Teamorder

In der vergangenen Saison platzierte sich Charles Leclerc vor seinem Ferrari-Teamkollegen Sebastian Vettel auf Rang vier der Fahrerwertung. 

Die Saison, in der der italienische Rennstall deutlich hinter seinen Erwartungen zurückblieb, brachte reichlich Konfliktpotenzial zwischen dem 22-jährigen Monegassen und dem zehn Jahre älteren Deutschen. Dass der vierfache Weltmeister aus Heppenheim als klare Nummer eins in die Saison ging, missfiel Leclerc im Laufe der WM zunehmend. Das soll sich in diesem Jahr allerdings ändern.

Ferrari ohne Nummer eins in die Saison?

Leclerc hatte zuletzt seine Klasse eindrucksvoll unter Beweis gestellt und die Verantwortlichen bei der Scuderia sind mit seiner Entwicklung sehr zufrieden. Daher wird es wohl keine Nummer eins im Fahrerlager Ferraris geben.

Dass dies für weiteren Zündstoff zwischen den Piloten sorgen wird, glaubt Teamchef Mattia Binotto derweil nicht. “Ich glaube, beide haben sich viel besser kennengelernt. Ich bin sehr zufrieden damit, wie die Diskussionen ablaufen”, zeigte sich der 50-Jährige gegenüber Motorsport-Total.com zuversichtlich.

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Binotto: “Sage nicht, dass sie frei fahren dürfen”

Dennoch schloss der Teamchef nicht aus, dass es nicht auch eine Teamorder im Laufe der Saison geben wird. “Ich sage nicht, dass sie frei fahren dürfen. Es könnte eine Teamorder geben, wenn das Team davon profitiert.” Dafür müsse die Situation allerdings klar sein, betonte der Schweizer.

Und das beurteilen die Fahrer ja meist individuell unterschiedlich.

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Diese revolutionäre Mercedes-Idee bringt Ferrari ins Schwitzen

Die Formel-1-Saison hat noch nicht einmal richtig begonnen, da hat Mercedes offenbar schon wieder allen ein Schnippchen geschlagen.

Zumindest überraschte das Weltmeisterteam bei den Tests in Barcelona mit einem neuartigen Lenksystem. Wie Online-Aufnahmen zeigen, drückte und zog Star-Pilot Lewis Hamilton auf der Start-Ziel-Geraden sein Lenkrad, wodurch sich die Position der Reifen leicht veränderte.

Ein erneutes Drücken des sechsmaligen Weltmeisters vor dem Bremspunkt brachte das Lenkrad wieder in die ursprüngliche Position und die Vorderräder wurden wieder in die Ausgangsstellung versetzt.

Die Szenen erinnerten fast schon an die Bedienung eines Kampfjets. Allein die Idee sei schon “eine Revolution”, lobte Ex-Formel-1-Fahrer Jolyon Palmer.

Dieser technischen Innovation verpassten die Silberpfeile den Namen “DAS-System”. DAS steht für Dual Axis Steering, also zweiaxiale Lenkung.

Vettel rätselt noch über Sinn von DAS

Doch was genau soll das bringen? Mercedes schweigt offiziell darüber, was das neue Lenksystem bezwecken soll. Sebastian Vettel von Konkurrenzteam Ferrari rätselt: “Ich habe nur Gerüchte gehört. Ich bin nicht sicher, was stimmt.”

Experten vermuten, dass Mercedes damit die Reifentemperatur besser managen kann, da bei gerader Spur weniger Reibung entsteht. In der modernen Formel 1 wäre das ein großer Trumpf, welcher dem Konstrukteurs-Champ einen entscheidenden Vorteil im Titelrennen bescheren würde.

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Vettel will soweit noch nicht gehen, “schließlich braucht man auch das richtige Auto dafür” – der viermalige Weltmeister fügt aber an: “Vielleicht unterschätze ich das auch.” Weiter gibt er zu, dass Ferrari es ohne die in diesem Jahr auch bei den Tests eingeführten Onboard-Kameras “gar nicht mitbekommen” hätte.

Mercedes sicher: Neues Lenksystem ist legal

Stellt sich die Frage, ob das Ganze auch legal ist. Mercedes-Technikchef James Allison sagte, dass der Motorsport-Weltverband FIA Kenntnis über das System habe und es für 2020 als legal eingestuft hat. ”Die Verstellung der Vorderräder geschieht allein über die Lenkung und unter voller Kontrolle des Fahrers”, bestätigte die FIA. 

Mercedes hat dabei wohl ein Schlupfloch entdeckt, denn die FIA hat nach Informationen von Motorsport-Total.com Ende Oktober für das Technische Reglement 2021 einen Paragraphen eingefügt, der es dann verbietet.

“Die Tatsache, dass sie damit fahren, bedeutet wohl, dass es legal ist”, sagte Vettel nüchtern. Ob der Heppenheimer und sein Team das hinter verschlossenen Türen genauso entspannt sehen, darf bezweifelt werden.

Da es den besagten Paragraphen zum Verbot solcher Lenk-Systeme im 2020er-Reglement nicht gibt, müssen die Teams einen anderen Paragraphen befinden, gegen den das neue System verstößt, um es verbieten zu lassen. Bis Melbourne haben sie Zeit, um Protest einzulegen.

Vettel: “Es heißt nicht Zug- oder Druckrad”

Vettels leicht scherzhafte Beschwerde “es heißt ja Lenkrad, und nicht Zug- oder Druckrad” wird dafür allerdings nicht ausreichen. Die Ferrari-Technikabteilung beschäftigt sich laut Vettel auf alle Fälle intensiv mit der Neuerung: “Ein großer Teil in der Fabrik ist drauf und dran, das zu verstehen.” 

Der Ferrari-Pilot, der seinen SF1000 am letzten Tag der ersten Testfahrten wegen Motorenproblemen vorzeitig abstellen musste, vermutet, dass das neue Lenkrad für die Piloten schwierig zu handeln ist. Schließlich müssen sie es nicht nur rechts und links, sondern auch vor und zurück bewegen.

Wie so oft fiel Vettel dazu auch ein kurioser Vergleich ein: “Wenn du immer nur Laufschuhe anhast und jemand sagt zu dir, du sollst Flip-Flops anziehen – das kannst du zwar, aber es fühlt sich einfach anders an”. Er glaubt aber, dass sich Hamilton und Valtteri Bottas daran gewöhnen werden.

Mercedes kopieren kostet Geld und Zeit

Alle Teams werden das neue Lenksystem von Mercedes nun unter die Lupe nehmen – nicht nur wegen möglicher Illegalität, sondern auch um herauszufinden, ob es tatsächlich einen Vorteil im Rennen bringt.

Schließlich könnten die Teams versuchen, das Lenksystem von Mercedes nachzubilden. Vettel befürchtet aber, dass das nicht so einfach wäre. “Ich denke nicht, weil diese Dinge niemals einfach sind. Ich glaube auch, dass es nicht einfach durchführbar ist”, mutmaßte er.

Das sieht auch Mercedes-Pilot Valtteri Bottas so. “Es ist kein schnelles Projekt”, erklärte der Finne: “Zum ersten Mal habe ich davon vor fast einem Jahr gehört.”

So oder so würde dieser nachträgliche Kopie-Versuch alles andere als billig werden. Ferrari mag sich das noch leisten können, kleinere Team vermutlich nicht. Da das System in der Saison 2021 offenbar sowieso verboten sein wird, werden sich alle zweimal überlegen, ob sie dafür viel Geld und Zeit investieren.

Zeit, die eigentlich für die umfangreiche Entwicklung für das neue Reglement 2021 vorgesehen ist. Mercedes hat die Konkurrenz um Ferrari jedenfalls ziemlich überrascht und bereits mächtig unter Zugzwang gesetzt.

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Vettel löst Rote Flagge aus

Der Start in die erste Testphase zur neuen Formel-1-Saison läuft für Sebastian Vettel nicht wirklich nach Plan.

Nachdem der Heppenheimer am ersten Tag krankheitsbedingt passen musste und durch Charles Leclerc ersetzt wurde, löste er am Freitag eine Rote Flagge aus.

Der viermalige Weltmeister blieb am dritten und letzten Testtag auf der Strecke in Barcelona stehen. Der SF1000 rollte um kurz nach halb elf ohne Vortrieb im letzten Streckenabschnitt zwischen Kurve elf und zwölf einfach aus.

Ferrari sprach anschließend von einem Motorproblem, eine genauere Analyse gebe es in Maranello. Am Wagen muss der Antrieb ausgetauscht werden, Vettel wird erst am Nachmittag weiterfahren. Damit entgehen der Scuderia zweieinhalb Stunden der ohnehin knappen Testzeit.

Bis zu Zeitpunkt des Defekts war Vettel auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya 40 Runden gefahren, sieben mehr als Esteban Ocon.

In dieser für die Scuderia so wichtigen Saison haben die Italiener nun für eine unrühmliche Premiere gesorgt: Vettels Defekt war der erste technisch bedingte Ausfall dieser Wintertests.

Kimi Räikkönen im Alfa Romeo hatte am Donnerstag für die erste Rote Flagge gesorgt, dem Finnen war das Benzin ausgegangen.

Reparatur bei Verstappen

Auch Max Verstappen hatte Probleme. Der Niederländer krachte über einen der Randsteine und fuhr anschließend zur Reparatur an die Box.

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Am Donnerstag hatte Vettel 73 Runden gedreht und war mit einem Rückstand von 1,063 Sekunden auf den Tagesschnellsten Räikkönen auf Rang sechs gelandet.

“Das Auto macht alles, was wir uns erwarten. Wir konnten unser Programm durchziehen, hatten keine größeren Unterbechungen und hoffen, dass in den nächsten Tagen viele weitere Antworten folgen”, sagte Vettel.

Für Vettel geht es in der am 15. März in Melbourne/Australien beginnenden Saison auch um seine Zukunft. Sein Ferrari-Team hatte dem Heppenheimer zuletzt offiziell den Status als Nummer-eins-Fahrer entzogen, Vettel und sein aufstrebender Teamkollege Charles Leclerc (Monaco) gehen gleichberechtigt in die Saison. Vettels Vertrag läuft Ende des Jahres aus.

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Vettel schlägt Leclerc – Mercedes mit Technik-Trick

Der viermalige Weltmeister Sebastian Vettel hat mit einem unspektakulären Testtag seine Formel-1-Saison offiziell begonnen.

Der Ferrari-Pilot drehte bei den Wintertestfahrten im spanischen Barcelona am Donnerstagnachmittag ohne große Probleme 73 Runden und landete mit einem Rückstand von 1,063 Sekunden auf den Tagesschnellsten Kimi Räikkönen (Finnland/Alfa Romeo) auf Rang sechs. Vettel hätte eigentlich bereits am Mittwoch im neuen SF1000 fahren sollen, musste wegen Unwohlsein aber passen.

“Das Auto macht alles, was wir uns erwarten. Wir konnten unser Programm durchziehen, hatten keine größeren Unterbechungen und hoffen, dass in den nächsten Tagen viele weitere Antworten folgen”, sagte Vettel.

Vettel teilt sich Arbeit mit Leclerc

Für Vettel geht es in der am 15. März in Melbourne/Australien beginnenden Saison auch um seine Zukunft. Sein Ferrari-Team hatte dem Heppenheimer zuletzt offiziell den Status als Nummer-eins-Fahrer entzogen, Vettel und sein aufstrebender Teamkollege Charles Leclerc (Monaco) gehen gleichberechtigt in die Saison. Vettels Vertrag läuft Ende des Jahres aus.

Leclerc fuhr am Mittwoch die Vormittagssession und kam auf 49 Runden, seine Zeit war knapp zwei Zehntel langsamer als Vettels. Aufgrund unterschiedlicher Programme, Streckenbedingungen und verwendeter Reifenmischungen sind die Zeiten bei den Testfahrten jedoch wenig aussagekräftig.

Weltmeister Lewis Hamilton (England) teilte sich bei Mercedes die Testarbeit mit seinem finnischen Teamkollegen Valtteri Bottas. Beide zusammen kamen auf 183 Runden, Bottas musste mit einem Elektronik-Problem rund eine halbe Stunde vor dem offiziellen Testende seinen Boliden in der Box abstellen. 

Mercedes sorgt für Aufregung

Bereits zuvor hatte Mercedes aber für Aufregung gesorgt. Onboard-Aufnahmen zeigten, wie Hamilton ein neuartiges Lenksystem am Silberpfeil verwendete. Auf den Aufnahmen war zu sehen, wie Hamilton das Lenkrad drückte und zog, wodurch sich die Position der Reifen leicht veränderte. Experten gehen davon aus, dass dadurch die Temperatur der empfindlichen Pneus besser kontrolliert werden und mehr Grip entstehen könnte.

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Technikchef James Allison sagte am Donnerstag, dass der Motorsport-Weltverband FIA Kenntnis über das neuartige System habe.

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Wolff: Red Bull härtester Gegner der Silberpfeile

Die neue Formel-1-Saison ist erst einen Test-Tag alt. Doch schon jetzt zeigt sich, dass der Weg zum WM-Titel nur über die Silberpfeile führen wird. 

Während die beiden Mercedes-Piloten Lewis Hamilton und Valtteri Bottas auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya dominierten, schloss der letztjährige WM-Dritte Max Verstappen (Niederlande) im Red Bull den ersten Testtag auf Position vier ab, war mit 167 absolvierten Runden auf dem 4,655 km langen Kurs aber der fleißigste Pilot.

Wolff warnt vor Red Bull

Und genau vor diesem Max Verstappen in seinem Red Bull hat Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff den größten Respekt. Er sieht das Team mit dem Niederländer als Hauptkonkurrent für 2020.

“Max könnte der jüngste Weltmeister werden, wenn er gewinnt. Ich denke, dass Red Bull und Helmut (Marko) da großen Wert drauf legen”, sagt der Österreicher bei Sky Sports F1.

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Aus diesem Grund geht Wolff auch davon aus, dass sich Red Bull “enorm auf die Saison 2020 konzentrieren” wird und 2021 etwas vernachlässigen könnte – einfach weil man den Rekord möchte. “Es wäre schön für sie”, sagt Wolff.

Es scheint also schon wieder gut zu laufen bei Mercedes, die mit 173 Runden mehr als alle anderen gefahren haben. “Wir hatten ein paar Schwächen und haben auf alle Sachen im Auto geschaut. Valtteris Aussagen nach dem Morgen waren positiv”, betont Wolff. “Das Auto hat mehr Grip und fühlt sich gut an. Das ist ein erster guter Indikator.”

Ferrari mit Fehlstart 

Während es bei den Silberpfeilen bereits richtig gut läuft, legte Ferrari einen Stotterstart in die Saison hin. Während Sebastian Vettel wegen gesundheitlicher Probleme gar nicht erst ins Auto stieg, landete sein Teamkollege Charles Leclerc nur auf dem elften Rang – 1,3 Sekunden hinter der Spitze.

Insgesamt stehen in Barcelona bis zum 28. Februar sechs Testtage auf dem Programm, vom kommenden Samstag bis Dienstag ist Pause auf dem Traditionskurs in Katalonien.

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Angst vor Coronavirus: McLaren sperrt Journalisten aus

Der britische Formel-1-Rennstall McLaren hat rigide Maßnahmen ergriffen, um seine Mitarbeiter vor dem Coronavirus zu schützen.

Das einstige Weltmeisterteam untersagt bei den Testfahrten der Motorsport-Königsklasse in Barcelona jedem, der sich in den letzten 14 Tagen in China aufgehalten hat, den Zutritt zu seinen Räumlichkeiten. Diese Entscheidung fällte die McLaren Group.

So wurde am Mittwoch ein chinesischer Journalist, der von Shanghai über Paris nach Barcelona gereist war, darüber in Kenntnis gesetzt, er dürfe die Hospitality des Teams nicht betreten. Der 34-Jährige zeigte “Verständnis” für die Vorsichtsmaßnahme, obwohl er keine Erkrankungssymptome aufweise.

McLaren-Mitarbeiter dürfen nicht in Hongkong umsteigen

Ein Teamsprecher erklärte zudem, dass die McLaren-Mitarbeiter auf dem Weg zum Saisonauftakt beim Großen Preis von Australien in Melbourne (15. März) nicht mehr am Flughafen von Hongkong, sondern an einem Drehkreuz im Nahen oder Mittleren Osten umsteigen sollten.

Der für den 19. April geplante Große Preis von China in Shanghai wurde in der Vorwoche wegen des Coronavirus’ abgesagt. Nach einem Ersatztermin später im Jahr wird noch gesucht.

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Weltweit wurden bislang 75.200 Fälle gemeldet, mehr als 2000 Menschen sind verstorben.

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Schlechter Start: Vettel verpasst Auftakt in Barcelona

Die Formel-1-Saison 2020 geht für Sebastian Vettel nicht gut los.

Eigentlich war es dem viermaligen Weltmeister vorbehalten, die ersten Testrunden mit dem neuen Ferrari SF1000 am Mittwoch in Barcelona drehen zu dürfen.

Doch wie die Scuderia am Mittwochmorgen twitterte, fühlte sich Vettel am Morgen nicht besonders gut, weshalb Teamkollege Charles Leclerc einspringen musste.

Vettel, der für die Tests am Mittwoch und Donnerstagvormittag vorgesehen war, soll sich derweil im Hotel auskurieren, damit er zumindest am Donnerstag wieder ins Cockpit steigen kann.

Da Vettel morgens noch an der Strecke anzutreffen war, ist die Erkrankung offenbar zumindest nicht allzu schlimm.

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F1-Zukunft von Vettel entscheidet sich 2020

Die ersten Tests finden noch bis Freitag statt, in der kommenden Woche dürfen die Teams ab Mittwoch dann noch einmal für drei Tage auf den Circuit de Barcelona-Catalunya.

In der neuen Saison, die am 15. März mit dem Großen Preis von Australien in Melbourne beginnt, entscheidet sich Vettels Zukunft in der Formel 1.

Sein Vertrag bei Ferrari läuft am Jahresende aus, Leclercs Arbeitspapier wurde zuletzt bis 2024 verlängert.

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Coronavirus: Grand Prix von Vietnam nicht abgesagt

Im Gegensatz um Großen Preis von China findet das Formel-1-Debüt in Vietnam ungeachtet der Coronavirus-Epidemie wie geplant statt.

Ferrari-Star Sebastian Vettel (Heppenheim) und Co. werden am 5. April in Hanoi um WM-Punkte kämpfen, sagte Le Ngoc Chi, Chefpromoterin des dritten Saisonrennens, der Nachrichtenagentur AFP. Die Strecke in der vietnamesischen Hauptstadt liegt rund 150 Kilometer von der chinesischen Grenze entfernt.#

“Die Veranstaltung wird nicht abgesagt oder verschoben”, sagte Chi, man beobachte die Situation aber “genau”.

Zuletzt hatte der Motorsportweltverband FIA das für den 19. April in China geplante Rennen auf unbestimmte Zeit verschoben.

Auch in Vietnam Erkrankungsfälle

Die offizielle Gesamtzahl der an den Folgen des Coronavirus verstorbenen Menschen in Festlandchina stieg zuletzt auf 1868, nach Angaben der chinesischen Regierung sind fast 72.500 Menschen erkrankt.

Auch in Vietnam scheint die Lage nicht gänzlich bedenkenlos zu sein. In der Vorwoche wurde die Kommune Son Loi mit 10.000 Einwohnern nahe Hanoi für 20 Tage unter Quarantäne gestellt.

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Insgesamt gab es im Land zuletzt 15 bestätigte Fälle der Lungenkrankheit COVID-19, die durch das Coronavirus ausgelöst wird, fünf davon in Son Loi.

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F1-Fahrerkarussell: Das sagt Hülkenberg zu seiner Zukunft

Das Fahrerkarussell der Formel 1 für 2020 zum Durchklicken:

Die Cockpits für die Formel 1 Saison 2020 sind alle vergeben. Dennoch laufen im Hintergrund bereits die langfristigen Planungen über das nächste Jahr hinaus.

Nico Hülkenberg äußert sich zu seiner Zukunft und einer möglichen Rückkehr in die Formel 1.

Ferrari verkündete im Dezember die langfristige Vertragsverlängerung mit Charles Leclerc. Teamchef Mattia Binotto ist überzeugt von den Qualitäten des Monegassen. Was passiert nun mit Sebastian Vettel?

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SPORT1 präsentiert das Fahrerkarussell und zeigt, wie die Teams planen.

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